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THEMA: Brawa und die Spur-N
nach meiner längeren Abstinenz für deutsche Spur-N Modelle ist mir aufgefallen, das es von Brawa immer weniger Modelle für N gibt und zudem keine Neukonstruktionen mehr zu kommen scheinen.
Unsere Spur ist für Brawa wohl uninteressant geworden?
Grüße
Steffen
Erst kürzlich stieß ich darauf als ich mir eine gebrauchte Gravita online angesehen habe. Keine Ahnung wie die Qualität ist.
Aber Neues erwarte ich nicht, genauso ruhig wird es auch bei Liliput bezüglich Neuheiten nach der tollen Köf.
Also ja, ich denke in die Spur N wird nichts/wenig seitens Brawa investiert.
Grüßle HD
Deine Frage kann Dir hier im Forum niemand wirklich beantworten.
Richte Dein Anliegen bitte direkt an Brawa.
VG Ronald
Auf seine Frage nach weiteren N-Produktionen erhielt er folgende Antwort:
Brawa produziert in N nix mehr. konzentriert sich nur noch auf H0.
Gruß Udo L aus Fe
Das ist zum größten Teil nachvollziebar. Die Gravita wird schon länger nicht mehr verkauft, ebenso das U-Boot.. Dieselloks der BR 216 gibt es nun auch von Piko. Auch die Ludmilla gibt es von verschiedenen Herstellern und die BR 118 bzw. 228 gibt es von Fleischmann.
Gruß
Jürgen
als kleinen Trost kann man den Schluss der Produktion für Spur 0 sehen. Da hatte Brawa auch tolle Modelle, aber dann war plötzlich Schluss.
Die Konzentration auf H0 ist für uns blöd, als unternehmerische Entscheidung dennoch in manchen Punkten nachvollziehbar. Der Markt ist viel größer, als die für N und 0. Der Entwicklungsaufwand für ein N-Modell unwesentlich geringer, bei gleichzeitig geringeren Absatzchancen. Als Brawa die an sich guten G-Wagen brachte, kam zeitgleich Liliput mit etwas besseren raus. Die E44 war schön detailliert, leider teilweise schlampig gebaut. Die Pantographen standen sinnbildlich für ein »krummes Produkt«, was sehr schade war. Ich interpretiere das als zwei teure Fehlschüsse, die zur Entscheidung beitrugen, Spur N auslaufen zu lassen.
Auch wenn schon früh interessante Nischen in 1:160 besetzt wurden, war Brawa rückschauend vielleicht nie ein Hersteller, der 100% hinter diesem Maßstab stand.
Summa summarum schade drum.
Schöne Grüße, Carsten
Zitat - Antwort-Nr.: 1 | Name: Hadi01
Erst kürzlich stieß ich darauf als ich mir eine gebrauchte Gravita online angesehen habe. Keine Ahnung wie die Qualität ist.
Gruß
Eglod
Rae
... die von #3 verlautbarte Antwort von BRAWA an einem Messetag ähnelt den Meldungen von Sender Jerewan.
Im Prinzip ja, aber...
1. DIe Händler wissen davon noch nichts,
2. BRAWA hat mWn...noch nie N- Modelle endgefertigt, höchstens entwickelt
3. Der mehrheitlich Teil des Zubehörs
ist dermaßen in die Jahre gekommen, dass man hier gewiss einen Schlussverkauf machen sollte und....
4. Brawa hat das Sandmännchentaxi gerade auch in Form und Farbe erfolgreich überarbeitet (der Meckeranteil bei 1zu160 hielt dich in Grenzen....) sodass gegen eine Modellpflege alter Modelle wie der 119/229 nichts einzuwenden ist, wenn die erforderlichen Stückzahlen bei Lohnfertiger und Abnehmer zusammenkommen.
Freilich "wieder nichts für DB" 😉 aber eben aus dem Fundus,... der pures Kapital für jeden mittelständischen Betrieb ist.
Lassen wir uns überraschen.
Gruß Sven
Das sind leider keine guten Nachrichten für die Spur-N-Fans.
Ich denke, dass einige Neuauflagen bestimmter Artikel durchaus interessant wären und sich sicherlich auch gut verkaufen würden.
Ein Beispiel wäre die Standseilbahn, die derzeit praktisch nicht mehr zu bekommen ist. Und wenn doch einmal ein Exemplar auf dem Gebrauchtmarkt auftaucht, werden dafür völlig überzogene Preise verlangt.
Grüß
Jordi
Grüße
Steffen
gerade dieses Jahr hat Brawa wieder ein paar Varianten bisheriger Modelle aufgelegt, gerade auch Metronom-Versionen des Twindexx:
https://www.brawa.de/fileadmin/user_upload/down...A_Neuheiten_2026.pdf
Auch 2025 gab es ein paar brauchbare Versionen:
https://www.brawa.de/fileadmin/user_upload/down...WA_Neuheiten2025.pdf
Ich hab was davon gekauft, hab meinen Beitrag für die Brawa N - Sparte geleistet.
Es stimmt also nicht dass Brawa keine Neuheiten in N mehr gibt.
Ob keine Formneuheiten mehr ist ein anderes Thema.
Schöne Grüsse
Dirk
für das eher kleine Sortiment in N war der Twindexx Vario doch schon eine ziemliche Leistung. Wir neigen halt dazu, sowas als nur eine Neuheit zu sehen. Dass gerade Triebzüge eine auch für den Hersteller finanzielle Herausforderung sind, sieht man ja auch bei der Konkurrenz - Jägerndorfer, Lemke. Das braucht Zeit und ein finanzielles Polster. Problem ist, dass das bei der aktuellen Bahn immer mehr in die Richtung geht. Ist nachvollziehbar, dass man sich dann auf die Maßstäbe konzentriert, wo das Geld auch wieder hereinkommt.
Selbst Artitec hat in Leipzig erklärt, dass vermutlich erstmal weniger in N kommen wird, weil man sich noch breiter aufstellen will und mit den Spurweiten größer als H0 liebäugelt. Tipp war, wenn ihr weiter N-Modelle wollt, solltet ihr auch für Umsatz sorgen. So wird es sich auch für den Twindexx verhalten. Der liegt eigentlich nirgends in den Läden rum, muss bestellt werden oder läuft halt nur über die Online-Händler. Triebzüge kauft man vermutlich auch gezielter, als eine Lok oder einen Güterwagen, welche man auch mal spontan mitnimmt. Brawa hat in Sachen vorbildgerechte Güterwagen mittlerweile auch die Konkurrenz wachgerüttelt. Das war nachhaltig und wird bleiben.
Beste Grüße
Frank
na ja bei dem Preis.......wäre ich persönlich nicht mehr bereit dafür zu zahlen.
https://www.dm-toys.de/de/produktdetails/Brawa_64327.html
Grüße
Frank
ist zwar nicht mein Beuteschema, aber ich empfinde den aufgerufenen Preis für den Artikel 64327 angesichts dieser umfangreichen Ausstattung und stimmigen Modellumsetzung (ordnungsgemäße Funktion und Qualität einmal vorausgesetzt) als vollkommen gerechtfertigt.
Ich besitze von Brawa z.B. den 6-teiligen Twindexx in der Bahnland Bayern Ausführung (Art.-Nr. 64519ff.) und bin damit sehr zufrieden. Der Sound ist absolut vorbildgerecht, sowohl beim Beschleunigen als auch beim Halt am Bahnsteig.
Viele Grüße
Roderick
Da sind Formen defekt, Teile wie Motoren und Zahnräder nur Säckeweise oder garnicht zu bekommen und letztlich der aktuelle Stand der Gesetze, Zulassung und Bestimmungen, aber auch NEM und Digitalisierung in Konstruktion wie Modell zu beachten. Dazu kommt noch mindestens die zu aktualisierende Recherche, der Generationswechsel im Team .....und ganz schnell sind Kosten aufgelaufen, die fast....natürlich nicht vollständig einer Neukonstruktion gleich kommen.
Bei der 132 haben wir mit dem,....ich sage mal "Chipslot" am Boden, eine sicher geschützte aber tolle Innovation gesehen, über die andere Hersteller den Zwang verspürten entsetzt zu sein!😎
Also das BRAWA unter diesem Gesichtspunkt nichts mehr für N macht würde ich da unter gewissen Umständen eher ausschließen wollen.
Nur dauernd neue Modelle zu bringen grenzt eben auch an Realitätsverweigerung in Anbetracht von Presse-, Funk - und Onlinepublikationen
Die wie erwähnt, problematischen "Stangenloks" E77 und natürlich die 65.10 würde ich auch nicht mehr anfassen.
Bei der 119/229, die ja überhaupt die erste BRAWA N-Lok war und schon überarbeitet werden musste, scheint mir ohne es zu wissen, zumindest die Basis etwas mehr Aufwand zu erfordern und da lohnt sich das nur, wenn die anderen Kollegen, mit zB. Dependance oder Sitz in Sonneberg oder anderswo....ehrlich sind und dahingehend abwinken ....und das gilt vermutlich eben auch für die Gravita.
meint der Ahnungslose
hab mir vor kurzem Brawa 64323 DR VT 2.09 Ferkeltaxe in Ursprungsversion zugelegt, mit Sound.
Top Qualität , in immer noch zeitgemäßer Detailierung , top Fahrverhalten und klasse Sound !
Bekommt man zum Strassenpreis so ab 250 Euro in dieser Soundversion .
Wenn man sagt diesen Preis für eine aktuelle neue (Sound-) Version eines Modells ist man nicht bereit zu zahlen :
sagt man damit nicht gleichzeitig Brawa soll bitte keine neuen N-Modelle mehr bringen ?
Schöne Grüsse
Dirk
Gruß Björn
Zitat - Antwort-Nr.: 5 | Name: Carste-N
als kleinen Trost kann man den Schluss der Produktion für Spur 0 sehen. Da hatte Brawa auch tolle Modelle, aber dann war plötzlich Schluss.
na ja einen "Trost", noch nicht mal einen kleinen, würde ich das nicht nennen. Bloß weil es einer anderen Spurweite (genauso) schlecht wie uns geht ist doch kein Trost!
Ich habe ein paar Loks/Triebwagen/-züge von Brawa mit denen ich zufrieden bin, ich finde es sehr schade für die Kollegen der Spur 0 und für uns
Viele Grüße
Mike
Hallo
Brawa Busch und Wiking könnten sich zusammen tun die haben nämlich auch keine Lust auf N
Ich würde sagen BuWiBra.
Schöne Woche
Frank
von Brawa habe ich eine 216, eine 132 und ca. 20 Personen- und Güterwagen. Die Qualität und die Detailerung ist bei Brawa sehr gut. Ersatzteile habe ich bisher nur zum Umbauen von Fahrzeugen benötigt und diese auch ohne Probleme erhalten. Das ein Herstelller teilweise keine Haftreifen liefern kann kennt man auch von anderen Mitbewerbern. Inzwischen stehen einem mit ka-Model ja alle möglichen Haftreifen zur Verfügung.
Das von Brawa an Neukonstruktionen nichts mehr kommen soll glaube ich nicht. Wenn es sich wirtschaftlich rechnet kommen vielleicht doch noch ein paar Formneuheiten. Einfach mal abwarten was die Zukunft bringt
Grüße
Markus
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Ersatzteile habe ich bisher nur zum Umbauen von Fahrzeugen benötigt und diese auch ohne Probleme erhalten
Da habe ich leider andere Erfahrung gemacht. Ich besitze mehrere 216er, eine Gravita und ein U-Boot. Optisch sicherlich sehr gut. Die Stromabnahme der 216 ist etwas besonderes. Die Kontaktschleifer laufen auf den Spurkränzen. Eine 216 machte von Anfang an Probleme, bis der Sound-Decoder abrauchte. Den bekam ich von D&H günstig im Austausch. Der Fehler war aber auch mit dem neuen Decoder nicht weg. Also wollte ich 2024 einen neuen Motor bestellen. Die Antwort: gibt es erst wieder irgendwann 2025. Sie liegt seitdem in der Schachtel. Ich kaufte mir günstig einfach eine neue
Inzwischen habe ich auch eine Piko 216. Die ist ebenbürtig. Daher wäre es verkraftbar, wenn Brawa auch keine 216 mehr anböte.
Gruß
Jürgen
ich bin eher nicht so zuversichtlich, daß Brawa langfristig/dauerhaft den N-Markt weiterhin bedienen wird, leider...
So gibt es aktuell nicht einen einzigen Güterwagen mehr ab Werk; was gerade für Fans der Epochen 3 und 4 schmerzhaft sein dürfte, ich zähle mich auch dazu
Und ich bin mir sicher, ich bin da nicht der Einzige, Bedarf wäre also sicher da, auch in N und bei schon verwirklichten Modellen.
Aber ich möchte auch bei momentanen Marktverhältnissen nicht mit den Herstellern tauschen! Immer höhere Herstellungskosten, schon verursacht durch unkontrolliert steigende Material- und Energiekosten stehen den immer knapper werdenden Geldsäckeln der Kunden gegenüber. In H0, vielleicht sogar in TT (bedingt durch die weite Verbreitung in den Bundesländern der ehemaligen DDR) läßt sich sowas vielleicht (noch...) kompensieren, da mögen noch genug Kunden trotzdem "mitgehen". Aber N (wie wohl auch 0) mit seinem wesentlich geringeren Marktanteil, da dürften einfach nicht mehr genug zahlungswillige (und mitunter auch -fähige...) Kunden da sein, damit es sich auszahlt, die Maschinen in China "anzuwerfen" zu lassen.
Und ein wenig sehe ich den "Fehler" auch in der Modellpolitik bei Brawa! Letztlich gab/gibt es in H0 so viele Modelle, die sicher auch in N ihre Abnehmer gefunden hätten, wären sie umgesetzt worden! Nicht zuletzt über Donnerbüchsen für uns N-Bahner, wie sie im H0-Programm zu finden sind. Da hätten sicher prozentual sogar mehr "zugegriffen", als in H0. Gibt es doch in der größeren Spurweite neben den "High-End"-Brawas genug andere Ausführungen, die nicht so schlecht sind, um sie "links liegen zu lassen". Da wird so mancher auf einen Kauf verzichtet haben, weil ihm seine Roco- oder Märklin/Trix-Donnerbüchsen für die Anlage noch gut genug sind. In N dagegen gehen wir seit ewigen Zeiten "auf dem Zahnfleisch", was solche Wagen betrifft!
Und da gibt es beliebig viele Beispiele, denke ich...
meint grüßend
Roland
An H0 kommt sie nicht ran aber so sehr weit weg ist N nun auch nicht mehr.
Das sind noch alte Denkweisen und in manchen Regionen mag das auch noch zutreffen aber ganz so tot wie manche es für die Spur N prognostizieren ist sie nun wirklich nicht.
Man darf auch nicht auf ein zwei Hersteller schauen wie z.B. BRAWA. Die sind im Grunde kleine Firmen die zusehen müssen wo sie bleiben.
Gruß Tobi
gerade mit den Donnerbüchsen, da sagste was!
Was jedoch die Geldsäckel angeht, beobachte ich ganz anderes:
Schau allein nur, was im D.A.CH-Raum allein für immer größere Autos gekauft und Reisen absolviert werden, betrachte die TV-Diagonalen und wieviel Geld hierzulanden noch rauchend schlicht verbrannt wird.
Ich denke daher, überwiegend (natürlich nicht in absolut JEDEM Einzelfall) ist das eher eine Frage wohldurchdachter Prioritätensetzung.
Und die einstigen 20 Pfennige für eine Brief-Marke wären heute zwei Euro - heute sind es (noch) nur 95 Cent. Soviel zur Relativierung.
Wir insbesondere im D.A.CH-Raum betrachten vieles von einer unmerklich gewachsenen, sehr sehr hohen Warte aus ...
Ach ja: Nicht nur mein junger und exzellenter BRAWA-ET445 erfreut mich nachhaltig.
Beste Grüße, Norrskenet
Zitat - Antwort-Nr.: 23 | Name: Trainworld
In H0, vielleicht sogar in TT (bedingt durch die weite Verbreitung in den Bundesländern der ehemaligen DDR) läßt sich sowas vielleicht (noch...) kompensieren, da mögen noch genug Kunden trotzdem "mitgehen". Aber N (wie wohl auch 0) mit seinem wesentlich geringeren Marktanteil, da dürften einfach nicht mehr genug zahlungswillige (und mitunter auch -fähige...) Kunden da sein, damit es sich auszahlt, die Maschinen in China "anzuwerfen" zu lassen.
H0 ca. 65-70%
N ca. 20-25%
TT gesamtdeutsch ca. 3% (weiter östlich ggf. bis zu 30%?).
Der Rest verteilt sich wohl auf alle anderen, wobei da Z vermutlich noch die stärkste ist.
Gruß
Eglod
Ich besitze einiges an BRAWA Fahrzeugen, so diverse DR Reko Personenwagen, Diverse Kesselwagen der DR, die Triebzüge TWINDEXX, Nah.sh, Diverse Ludmillas - auch wenn die nicht alle so genau dem Vorbild entsprechen ...
Allerdings kaufe ich, wenn es denn geht im Abverkauf. Bei den Triebzügen ging das nicht, beim großen Rest schon.
Ich finde die Elektronik in den neuen Ludmillas trotzdem komisch: Es ist nicht möglich die Helligkeit der Beleuchtung zu dimmen. Hier habe ich mir Abhilfe geschaffen, in dem Ich einige der Kondensatoren rausgeworfen habe.
Allerdings kann man den Sound sehr gut nachrüsten.
Die E95 habe ich irgendwann günstig gebraucht erworben. Analog fährt sie ordentlich, die Digitalisierung wartet noch darauf dass ich Lust habe mich diesem Teil zu widmen.
Ich habe keinen Anspruch an einen Hersteller, das unbedingt etwas kommen muss .. ich erfreue mich an dem, was Vorhanden ist.
Viele Grüße, Franzi
Null Güterwagen im Spur N Produktkatalog finde ich schon irgendwie ziemlich erschreckend:
https://www.brawa.de/produkte/spur-n/wagen/gueterwagen
Das sieht wirklich nach `Null Bock auf Spur N´ aus.
Dabei wären wahrscheinlich viele von uns Ep.III/IV-Freunden mit Bedruckungsvarianten bei Laune zu halten.
Ich denke da an den UIC-Kühlwagen St.1, den es zwar schon in einigen Varianten gab, wo aber sicherlich noch einiges zu machen wäre. Auch der hinsichtlich der Kesselwagen ist da noch einiges möglich. G10 dito. Man bräuchte sich nur einmal das eigene HO-Programm anschauen.
Aber nun ja, wenn kein Interesse mehr an Spur N Güterwagen besteht . . . es gibt auch noch andere Hersteller.
N-Gruß
Chris
Zitat - Antwort-Nr.: 10 | Name: Steffen S
Das ist schade, nach der E77 wären sicher die Artverwandten Baureihen E52, E75 und E91.0 als Zeitgemäße Konstruktionen Sinnvoll gewesen.
Die von Steffen in #10 genannten Modelle hat es alle schon gegeben. Die E 52 gab es von Trix von 2002 bis 2010 in 3 durchaus zeitgemäßen Versionen mit Glockenankermotor, leider ohne Führerstandsaufstiege.Die E 75 wurde ebenfalls von Trix produziert und zwar von 1982 bis 2007. Die E 91 gab es von 1980 bis 2002 von Roco, zuletzt mit 5poligem schräggenuteten Motor sowie brünierten Radsätzen und Stangen. Die für 2008 angekündigte Neuauflage der E 91 wurde nicht produziert. Piko brachte dann die E 91.9 in je 3 Versionen mit und ohne Sound heraus, von 2022 bis 2025.
Für einige Modellbahner mag eine Neukonstruktion interessant sein, wohl aber nicht für die Hersteller. Auf Foren wie diesem werden Wünsche propagiert und wenn ein Hersteller daraus auf eine Absatzmenge schloß, so fiel er meistens herein.
Ich selber hätte auch einige fromme Wünsche, die ich wohl sogar mit einigen teilen würde.
Grüße
Der Maikäfer
LG Stephan
Woher stammen diese Zahlen, Stepan ?
Grüße an alle
Randy
Gruß
Eglod
Statistik hat mehrere Seiten. Relative und absolute.
Die Frage ist eben nicht nur, wie hoch der Marktanteil ist, sondern wie groß auch der Markt überhaupt ist
Ob nun 15% vom Kuchen oder 25 % vom Kuchen, wichtig ist für Firmen auch, wie groß der Kuchen ist, damit es noch ein anständiges Stück gibt. Und da sehe ich gefühlt insgesamt schon einen schrumpfenden Kuchen.
Ich denke nur an all die verschwundenen Spielzeugläden und Kaufhäuser mit Modellbahnabteilung.
Das wird m. E. von den wenigen Spezialgeschäften und vom Internet nicht aufgewogen.
Ob und wie BRAWA mit N am Markt bleiben soll, kann ich nicht beurteilen.
Ob es sich lohnt, muss die Firma schon selbst entscheiden.
Manche Neuheiten bewundere ich schon wie Brawas Ferkeltaxe und wünsche ihr von Herzen viel Erfolg.
Beim Kauf von Neumodellen halte ich mich aber schon allein aus finanziellen Gründen zurück.
Die Preise von Neuheiten von heute sind eher die Frage, ob ich die Neuheiten von heute in zehn Jahren gebraucht kaufen würde. Ob das aber eine sinnvolle Geschäftsgrundlage für einen Hersteller ist, wage ich doch zu bezweifeln.
Grüße
Ingo (F.)
was z.B. beleuchtete Zubehörartikel betrifft, liegt Brawa teilweise auch um Welten zurück. Da werden immer noch Glühbirnen verbaut. Das zeigt mir auch, dass Brawa die Spur N eher untergeordnet betrachtet.
Gruß
Jürgen
gehe ich heute los in die Modellbahnläden und versuche für meine Anlage halbwegs aktuelle Lastkraftwagen von Herpa zu bekommen, gehe ich in der Regel leer aus. Bleibt die Bucht mit relativ üppigen Preisen. Laut Herpa lohnt sich das Geschäft mit N nicht. Ja, wie auch?
Artitec hat 2026 den "Mengele LW30 Ladewagen" vorgestellt und "geliefert". Bei den örtlichen Händlern alle weg oder nichts angekommen. Selbst bei DM-Toys gelang es mir nicht einen zu erwischen, steht stets auf kurzfristig nicht verfügbar. Auf die Leipziger-Messe wurden 5 Stück mitgenommen. Samstag, kurz nach Messebeginn, leider alle schon weg. Das Ding konnte ich nur durch Bestellung beim Hersteller beziehen.
Wenn ich mir anschaue, wie oft Brawa die Modelle der Bghw, Bmhe und SBB EW II aufgelegt hat, dann wundert es mich schon, dass sich das nicht gerechnet haben soll. Ebenso die schönen G10, Bremen die den Stamm für ganze Güterzüge nebst den vorbildlichen Kesselwagen bilden.
Es ist schwierig von den Umsätzen des lokalen Fachhändlers auf einen Marktanteil unserer Spur deutschlandweit und darüberhinaus zu spekulieren. Gerade N hat dominante Onlinehändler. DM-Toys und nun auch Lippe mit umfangreichem Angebot plus Decodereinbau - DM-Toys sogar mit Werkstattservice für nicht bei ihnen gekaufte Produkte, ziehen natürlich immer mehr Kunden auf sich. Auch die eigenen Webshops der Hersteller selbst, mit Rabattschlachten wie sie z.B. Arnold auf Facebook raushaut machen eine Einschätzung des Marktes über den Daumen gepeilt nahezu unmöglich. Lediglich die Kosten für Entwicklung und Herstellung der Werkzeuge für ein neues Modell lassen sich grob Einschätzen. Das lässt aber die hier oft vermuteten Losgrößen fragwürdig erscheinen. Pro Baureihe oder Lackvariante ist schon ein Unterschied.
Viele Grüße
Frank
Insgesamt ist wie du richtig geschrieben hast der Kuchen auch etwas kleiner geworden.
@31 das werde ich dir hier nicht in aller Öffentlichkeit schreiben woher ich manche vertrauliche Informationen habe.
LG Stephan
Gruß
Eglod
In der von dir genannten Erhebung des BDEF aus 2011 ist doch schon alles gesagt, N hatte mal tatsächlich Marktanteile von 15 bis etwas über 20 Prozent in den 1990er Jahren. Die hatte ich aber bewusst vernachlässigt um auf die Entwicklung in der Branche der letzten 30 bis 35 Jahre zu verweisen. Und dann sind die anderen Fragen von Dir ja damit nach PIKO und Co beantwortet.
Nun aber zurück zum eigentlichen Thema Brawa nutzt in meinen Augen ihr Spur N Potential nicht aus. Es gibt weder die Reko noch die langen Halberstädter in Epoche V.
Keine 109 ex211 usw.
LG Stephan
seit den 1980er Jahren höre ich jedes Jahr die gleiche Melodie das "Spur N im Niedergang" wäre und "kaum noch jemand kauft".
Mich wundert nur wie jemand der engagiert zur Sache geht wie z.B. DM-Toys dann überhaupt noch Geld verdienen kann...
Ja, es mag sein das jeder Händler das aus seiner Sicht betrachtet - denn er kann nur sehen was er verkauft.
Und da ich das letzte mal vor ca. 10 Jahren etwas "tatsächlich richtig" über den Ladentisch bei einem Händler statt Online gekauft habe kann der Händler nicht beurteilen was ich gekauft habe.
Warum nur online? Ganz einfach: das ewige "hamwanichmussichbestellen" und nach einem halben Jahr am Telefon "isnochimrückstand" konnte ich schon lange nicht mehr ertragen.
Daher mag die Aussage vertraulich sein sagt aber nichts über den tatsächlichen Markt aus, denn die herstellerspezifischen "Besonderheiten" der früheren Markthirsche und das missmutige Auftreten bestimmter Händler auf das was nicht von ihren Lieblingsherstellern kommt haben vielleicht dem lokalen Einzelhandel geschadet - aber nicht dem Gesamtmarkt. Es hat sich viel verschoben, nicht nur bei den Fahrzeugen - auch beim Zubehör kam mit 3D-Druck und Laser vieles Neues auf dem Markt was die Frage stellt ob es sich noch lohnt überhaupt Werkzeuge für Spritzguss zu fertigen...
Was ich inzwischen selber aus Japan für mich oder Bekannte importiert habe - und dabei war qualitätsmäßig nichts zu meckern - und andersrum was ab Werk dank nicht vorhandener Endkontrolle von den achso "etablierten Herstellern" an den Mann/Frau gebracht wird bzw. werden soll sollten die vielleicht mal ein Brainstorming probieren.
Peter
So könnte zum Beispiel Roco/Fleischmann die Baureihe 211/242 sowie die 119 neu auflegen.
Mfg
Weltweit sieht es für die Spur N genauso aus.
Der Umsatz beläuft sich in Deutschland für Spur N um die 25-30 Millionen für 2026.
Gruß Tobi
Tja, Google weiß wohl auch nicht alles...
Fakt ist, der Spur-N-Marktanteil in D liegt mittlerweile bei rund 14% am gesamten Modellbahnmarkt (rollendes Material), die Tendenz ist seit einigen Jahren allerdings stabil und nicht weiter absinkend.
In Mitteleuopa (DACH-NL-BE-F) liegt Spur N total bei rund 12%, im Osten und Süden deutlich darunter. In Spanien bei rund 22%
In Japan ist Spur N marktbeherrschend - überall anders weit davon entfernt bis quasi nicht statt findend.
Der Markt in Europa insgesamt hat sich in den letzten 40 Jahren beinahe halbiert. Steigen tut hier gar nichts mehr, mit Ausnahme der Flut an Second Hand Ware, die jährlich in den Markt strömt...
Dass der stationäre Fachhandel vieles nicht mehr vorrätig hat, ist kein Spur N Phänomen, sondern liegt in der enormen Sortimentsbreite begründet.
Dass sich zusätzlich einige Spezialisten herausgebildet haben, die mittlerweile handelseitig tw. marktführend sind, ist ein weiterer Grund, dass viele kleinere Händler gewisse Sortimente entweder aufgegeben haben oder tatsächlich nur noch als Rumpfsortiment führen.
Auch der Versandhandel kämpft massiv um Umsätze, das zeigt sich schon sehr deutlich an den teils sehr hohen* Rabatten (*im Verhältnis zur erzielbaren Händlerspanne)
Und bevor wieder Fragen kommen:
Ja, ich weiss, von was ich rede/schreibe. Ich verdiene meine täglichen Brötchen damit...
Nein, ich werde meine (sehr verlässlichen) Quellen nicht bekannt geben, nicht mal meinen Brötchengeber.
Viele Grüße
Peter
Hi
Auch ich habe eine sehr zuverlässliche Quelle, den Auserwählten. Die Erde ist tatsächlich flach!
LG ChristiaN
da viele der Hersteller nicht dazu verpflichtet sind, Umsatzzahlen zu veröffentlichen - schon gar nicht gegliedert nach Produktgruppen, kann es gar keine verlässlichen Zahlen geben. Egal aus welcher sonst so vertrauenswürdigen Quelle diese stammen sollen.
Auch Einkaufsgenossenschaften oder Verbände verfügen über keine entsprechend detaillierten Zahlen.
Für den einzelnen Hersteller wären diese auch gar nicht nützlich. Lemke legt seinen Fokus auf N, da wäre ein Vergleich mit anderen Spurweiten nicht zielführend. Unter dem Dach von Märklin hat Minitrix mit diversen Problemen zu kämpfen. Mit 111 und 243 ist der Formenbau wieder besser geworden, aber es gibt auch weiterhin Abneigungen gegen die Vollausstattung der Modelle. Zudem ist Minitrix keine Marke die ein eigenes Sammelgebiet darstellt wie Märklin. Piko hatte Spaß daran, anderen Herstellern mit Doppelentwicklungen ans Bein zu pinkeln. Hier ging es ja nicht nur darum in die Jahre gekommene Modelle zu ersetzen, oder vielleicht ein Grundmodell für vielseitige Werbedrucke zu haben, sondern man brachte zum Beispiel eine V200.1 die in guter Qualität von Fleischmann verfügbar war, ebenso die V160 von Brawa, die 101 usw. Da beschneidet man sich ja bewußt selbst.
Zudem kommen immer mehr kleinere Hersteller in den Spur-N-Markt (ASM, KRES, AVM, MW-Modell, LK-Train, Fratix usw.) Die teils mit vergleichbarer oder nicht selten sogar höherer Qualität und diesbezüglich gerechtfertigten Preisen Modellbahnbudget für sich reservieren können, obwohl sie kaum im stationären Handel verfügbar sind.
Gerade weil N auch im Zubehörbereich von den bekannten Herstellern deutlich weniger bis gar nicht berücksichtigt wird, geht ein großer Teil des N-Budgets an KSH aus dem Bereich Lasercut und 3D-Druck. Auch hier gibt es kaum belastbare Zahlen, wie groß das Volumen ist, das dadurch den klassischen Zubehör-Herstellern nicht mehr zur Verfügung steht.
Letztendlich dürfte Brawa keine Probleme mit den Spur-N-Umsätzen gehabt haben. Es gibt viele Modelle zwar bereits von anderen Herstellern und besonders die Lokomotiven sind eh in die Jahre gekommen, nur war man mit ihnen als Erster am Markt und dürfte die beabsichtigten Gewinne erzielt haben.
Beste Grüße
Frank
Nachtrag: Wenn man liest, wie intensiv z.B. das Forum sich hier um Terminlisten/ -verschiebungen sorgt, dann darf man annehmen, dass Krisenstimmung hin oder her, Budget verfügbar ist, was beim Kunden mangels Angebot nicht abgerufen wird. Zudem dürften nicht wenige Modellbahner in einem Alter sein, wo das Einkommen deutlich stärker abgesichert ist. Wer sich eine dreistellige Zahl an Triebfahrzeugen in die Vitrine oder auf die Anlage stellt, nagt nicht gerade am Hungertuch.
Zitat - Antwort-Nr.: 44 | Name: Frank W.
Auch Einkaufsgenossenschaften oder Verbände verfügen über keine entsprechend detaillierten Zahlen
Hi Frank
Das würde ich bezweifeln. In meiner Branche war es auch nicht anders, wir berichteten jedoch jeden Monat unsere Zahlen an den Verband, und bekamen gleichzeitig Berichte über Mengen ua. der gesamten Branche. Somit konnten wir auch ua. Marketshare feststellen. Europaweit. Und wir berichteten akkurat. Das kann ich behaupten weil ich es selbst machte
Aber auch Weltweit gab es Infos über Partnerschaft der Verbände. Denn unterm Strich interessiert es alle.
LG ChristiaN
Da kann ja jeder irgendwas in den Raum werfen.
Bei mir hat Google das hier ausgeworfen:
https://www.businessresearchinsights.com/de/mar...-train-market-121131
Aber das deckt sich mit anderen Usern und Beiträgen.
Und wenn jemand 300 Loks besitzt heißt das nicht das er Geld hat. Wie du schon erkannt hast gibt es einen großen Gebrauchtmarkt und nicht wenige erben auch die Modellbahn von Verwandten.
Die wenigsten können sich alles neu leisten. Dafür ist der Lohn natürlich zu niedrig und die Modelle zu teuer.
Gruß Tobi
gerade kam der Brawa-Newsletter.
Man verzichtet wegen einer strategischen Neuausrichtung in allen Spurweiten auf Formneuheiten 2027 und möchte das bestehende Sortiment pflegen.
Beste Grüße
Frank
Frank war schneller als ich...
Gerade eben frisch aus dem Brawa-Newsletter:
https://www.brawa.de/aktuelles/news/2026-10-brawa-stellt-die-weichen-neu
Schein wohl tatsächlich so zu sein, dass sich Brawa zukünftig auf H0 konzentriert...
Viele Grüße
René
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Wir stehen dem Neuheiten-Hype der Branche immer skeptischer gegenüber. Diesen Weg wollen wir strategisch nicht weiterverfolgen. Ein Fokus auf immer neue Produkte wird unseren hochwertigen BRAWA-Modellen, die bereits zum Sortiment gehören und lieferbar sind, nicht gerecht. Deshalb heißt es für uns: Weniger ist mehr!
… kann man ja verstehen…
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Zu der Weichenstellung gehört auch eine Konzentration auf die Spurweite H0
… ökonomisch wahrscheinlich sinnvoll, für uns aber schade
LG Mike
das habe ich auch gerade gelesen. Das Zubehör wollen sie in N weiter anbieten.
Die Frage ist, wie lange bekommt man dann noch Ersatzteile für N-Lokomotiven?
Für mich liest es sich jedenfalls so, dass es Brawa offenbar nicht so gut geht.
Gruß
Jürgen
Die Entscheidung ist schwer nachvollziehbar und wird vermutlich ein Fallbeispiel für "kurzsichtige, grundfalsche Management"-Entscheidungen werden.
1. Brawa ist als "Qualitätshersteller" in der Lage, hochwertige, detaillierte Modelle für "Hobbyisten mit Budget" anzubieten und nicht "Spielzeug für Kinderhände".
2. Im Gegensatz zu Spur N ist H0 ein total überfülltes Marktsegment, mit einer Fülle an Neuware von zahlreichen etablierten Herstellern und zusätzlich einer enormen Flut an Gebrauchtware - ungefähr um den Faktor 10 mehr als Spur N (siehe zB eBay, willhaben und ähnliche Plattformen).
3. Wohnraum wird laufend noch teurer und damit der Platz für Modellbahnen immer noch knapper. Bevölkerungswachstum findet (nur) in den Städten statt. Die wenigsten Wohnungen bieten freien Platz für eine auch nur ansatzweise vernünftige H0-Anlage oder große H0 Vitrinen.
Für mich als Betriebswirt wäre im aktuellen Umfeld volle Konzentration auf Spur N angesagt. Aber jeder, wie er meint.
@Tobi Google hat da eher keine Ahnung die Statistik des BDEF sagt da ganz klar was anderes, und die Markbeobachtung gibt da auch andere Zahlen her. Allerdings sehe ich die Spur N nicht am Ende wie einige vielleicht denken. ASM ist sehr erfolgreich gestartet warten wir mal an wann da was wirklich erhältlich ist. Ich selbst für mich bin ein eher sehr aktiver Modellbahner mit einer reichlich großen Sammlung. Neu kaufen werde ich allerdings nur noch Formneuheiten von Modellen die in mein Beuteschema passen. Ich brauche nicht noch die zehnte Farbvariante von bereits vorhandenem ''Plunder'' wie ich immer scherzhaft sage. Und da genau sehe ich eher das Problem der alt eingesessenen Spuren. Die Gebraucht Ware von allen unseren Freunden die verstorben sind oder aus gesundheitlichen Gründen auf größere Spuren gewechselt sind überschwemmt teilweise den Markt. ich selbst löse gerade eine Sammlung von über 2000 Wagen und hunderten Lokomotiven auf. das was ich schaffe zu verkaufen fehlt dann aber der Herstellern an Umsatz. Den Euro den wir haben können wir halt nur ein mal ausgeben egal ob an der Tankstelle im Modellbahn Laden oder beim Becker.
Und der wird bei steigenden Preisen halt immer weniger beim Hersteller eines Luxusgut landen, egal welches Hobby. Ich sage da nur mal Robbe Graupner usw.
LG Stephan
Vielen Dank für den Link, René.
Sehr aufschlussreich.
Eine Konzentration auf HO hat doch schon längst statt gefunden.
Man schaue sich nur mal das derzeitige N-Programm an:
Dieselloks: 6 (2 Typen)
E-Loks: 3 (1 Typ)
Triebwagen: 9 (2 Typ-Familien)
Personenwagen: 25 (4 Typ-Familien)
Güterwagen: 0
Leuchten: 24
Ausstattungsdetails: 11
Seilbahnen (!): 2
Das wars.
Davon fallen drei Artikel bereits unter die 10-Stück-Grenze (siehe auch Brawa-Newsletter).
Zu dem sind von den aufgeführten Artikel viele schon werkseitig ausverkauft, wie zB alle 132er- Varianten.
Vermutlich ist das Brawa-Spur-N-Lager momentan nicht größer als ein paar Schuhkartons . . .
Da frage ich mich doch, über was wir uns hier überhaupt auslassen . . .
N-Gruß
Chris
Zitat - Antwort-Nr.: 51 | Name: Nimbi
Wohnraum wird laufend noch teurer und damit der Platz für Modellbahnen immer noch knapper. Bevölkerungswachstum findet (nur) in den Städten statt. Die wenigsten Wohnungen bieten freien Platz für eine auch nur ansatzweise vernünftige H0-Anlage oder große H0 Vitrinen.
Da hast Du recht. Man sieht das ja auch an den aktuellen Threads im Forum, wo darüber diskutiert wird wie man einen vernünftigen Gleisplan auf 60x 200cm unterbringt, und es müssen jede Menge Kompromisse gemacht werden. In H0 wären das 120x400, also eine richtig grosse Anlage die kaum ein Stadtbewohner unterbringen kann. Hier bei uns in der Vorstadt (!!!) liegen die qm Preise im Neubau inzwischen knapp unter 5000€. D.H. so eine 1,20x4,00m Anlage würde (ohne den ebenfalls notwendigen „Drumherum-Platzbedarf“ schon über 20000€ an Flächenkosten verursachen.
Aaaaaber: Modellbahn ist inzwischen ein Hobby für gutsituierte Boomer (ja genau, Euch! 😜)
Die stehen kurz vor der Rente oder sind schon aus dem Job, haben ein Haus in Suburbia mit ein bis zwei freien Kinderzimmern. Im Vergleich zur jungen Generation sind sie finanziell gut aufgestellt und da Neubauwohnungen rar und teuer sind, bleiben sie einfach in ihrem (meist abbezahlten) Haus. DAS ist die Klientel! Die geben auch mal eben ein paar tausend Euro für eine KM1 Lok aus…
Die nächsten 20 Jahre ist dort das Geld zu holen. Danach wird man sehen, ob Modellbahn für die jüngeren Generationen überhaupt noch als Hobby gefragt sein wird.
Insofern kann man die Entscheidung auch unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten verstehen.
LG Mike
Zitat - Antwort-Nr.: 50 | Name: spur.n.bahner
...Für mich liest es sich jedenfalls so, dass es Brawa offenbar nicht so gut geht...
Gleiches hatte ich mir beim Lesen des Newsletter auch gedacht! Dazu kommend die "Offerten" im Webshop, beispielsweise 20% auf die H0-Dampfer. Wenn ich im Shop so sehe, was unter "Unter 10 Stück - Jetzt letzte Modelle sichern" so zu finden ist, darunter beispielsweise kein einziges N- oder O-Modell, erscheint mir der Ausstieg aus diesen Spuren zudem schon länger vorbereitet...
Man kann ja nur mutmaßen, was dabei eben _nicht_ geschrieben wurde, nur zwischen den Zeilen interpretierbar ist. Und das mag jeder für sich entscheiden, ich lese dabei (in Gedanken...), daß kein Geld mehr da ist! Es wird möglichst "verramscht", was noch im Lager ist oder wegen der zuweilen exorbitanten Preise einfach unverkäuflich war. Und das betrifft nicht nur Loks, beileibe nicht! Wer sich nicht nur ein paar Salondampfer in die VItrine stellen will, sondern auch eine Anlage dazu hat, der reibt sich beim Anblick so mancher Wagenpreise dann doch die Augen! Auch wenn sich Brawa sicher keine goldene Nase dabei verdient, eine gemeine Donnerbüchse in H0 für über 100 €, das Viererset "leicht vergünstigt" bei rund 380 €, da steigen viele einfach aus! Bei den Preisen bin ich fast schon froh, daß sich Brawa der Wagen nicht auch in N angenommen hat
Aber auch in N ist, denke ich mit ~105 € für einen Doppelstockwagen irgendwo eine für viele Kunden gefühlte Schallgrenze erreicht, wo dann der Säckel zubleibt! Ich fahre ja beruflich mehrmals im Monat u.a. zwischen Hamburg und Bremen mit dem Metronom, meist ist er momentan 6-teilig und auch schon mal noch länger. Was in dem Fall bedeuten würde (wenn man das überhaupt auf der Anlage fahren kann...), daß man sich mit Lok irgendwo bei knapp 900 € oder mehr (analog!) für den Zug bewegt...
Es ist auch für die Hersteller ein "Teufelskreis", das, was bei den Herstellern die Preise treibt, wie Rohstoffe und Energiekosten, treibt die Kunden ja durchaus auch um! Da stoßen dann Verteuerungen in der Herstellung auf einen Kundenkreis, der, auch wenn gutverdienend, zugleich ebenso jeden Euro dreimal umdreht. Nicht weil er "plötzlich" geizig geworden wäre, sondern einfach, weil sich das "real life" in den letzten Jahren so verteuert hat, daß immer weniger für Freizeitausgaben überbleibt.
Na, ja... - und wenn wir über das Zubehör in der Spur N reden... - da ist wohl der Mantel des Schweigens angebracht
denkt grüßend
Roland
Zitat - Antwort-Nr.: 46 | Name: Tobi_BR85
Entweder man nennt seine Quellen und steht dazu oder man schreibt nichts.
Da kann ja jeder irgendwas in den Raum werfen.
Bei mir hat Google das hier ausgeworfen:
Also mal ganz ehrlich 2 Dinge zu dieser Site:
1.) drei große europäischen Hersteller (aus D, AT und UK) komplett unerwähnt lassen - das sieht nicht nach seriöser Recherche aus...
2.) Ein Wachstum von beinahe einer Verdoppelung innerhalb der nächsten 10 Jahre in einer mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfenden Branche zu prognostizieren, ist entweder völliger Ahnungslosigkeit, blindem Optimismus oder schlicht Dummheit geschuldet.
Ein Herstellerwachstum über dem Inflationsindex geht in der Modellbahnbrachne schon seit Jahren immer zu Lasten anderer Anbieter in Form von Marktanteilsverschiebungen.
Und ein Wachstum unterhalb der Preisanpassung bedeutet logischerweise einen Stückzahlenrückgang.
Aber immerhin hast jetzt auch was in den Raum geworfen...
Und nochmal nein - ich werde weder meine Umsatzstatistiken noch andere betriebsinterne Kennzahlen keinesfalls hier veröffentlichen.
Nix für ungut
Peter
Braunkabel als Schwesterunternehmen steht da gewiss deutlich besser da und wie sich das mit in-akustik“ und „Eagle Cable verhält kann man nur ahnen.
„Strategische Neuausrichtung“ kann eben mittelfristig auch einen Umbau zur Sicherung des Familienunternehmens bedeuten und das kennen wir schon von Piko als Einspartenunternehmen.
Machen wir uns nichts vor:
Die über die Jahre erworbene LWL - Digital - Formenbau- und Antriebskompetenz kann noch ganz andere interessante Begehrlichkeiten erzeugen und da zahlen wir zwar auch, ....bloß mit anderer Münze!
Für die Wettbewerber ist demnach standesgemäß ein "Feuer frei" ausgerufen und der Fleischmann kann, wie irgendwo oben schon mal geschrieben, den brauchbaren Rest an Formen analog Kühn ins Sortiment eingliedern, ohne nur einen Finger krumm machen zu müssen und Arnold bringt seine neue 119/229 nebst Bghwe-Wagen und richtiger Türaufteilung.
Da ist doch für das "Modellbahnbankhaus" alles gut, wenn der eigene Formenbau mittelfristig auch nur noch HO und TT machen muss (so sah's ja in Leipzig auch aus....) und auch bei Hornby kann man ganz bequem seine Eintagsfliegen pressen wie es gefällt.
Gruß Sven
Heute um kurz vor 13Uhr waren es noch drei, gerade eben waren es noch zwei.
Aber sonst kann ich Dir nur zustimmen.
Was für mich in dem Brawa-Newsletter so unverständlich ist, das ist die Aussage "Zubehörsortiment in Spur H0 und N bleibt unverändert".
Ausgerechnet dieses zum großen Teil unmaßstäbliche, überholte und überteuerte Zeug für unsere Spur soll im Programm bleiben?
N-Gruß
Chris
Warum man das Konzept nicht auch auf die Spur N bezieht, verstehe ich nicht.
Gut, die 119 ist wahrscheinlich ausgelutscht, aber die neueren Konstruktionen und die schönen Güterwagen könnte man doch trotzdem weiter produzieren.
Ich persönlich würde schon noch G10 und 2achsige Kesselwagen kaufen.
Und die Ferkeltaxe hat ja auch niemand im Sortiment.
MfG Torsten
Davon ist nicht nur Spur N betroffen, Brawa möchte 2027 überhaupt keine Neuheiten bringen.
https://www.facebook.com/reel/1422981293280150
Gruß Holger.
Die Eierei ist schon seltsam.
Dass das ESU- Konzept beliebig kopierbar ist, kann ich mir nicht vorstellen und solche Hersteller wie Fischer - Gützold sind daran grandios gescheitert. Da reicht nIcht mal mehr das Geld zB für die Kreuzspinne eine neue Motorauflage zu spritzen und den Digitalblock zu entwickeln.
Wenn man das so sieht liegen Formen, wenn sie noch herum liegen, in vielen Firmen ungenutzt herum, obwohl sie der Kunde allein nur wegen der dann zeitgemäßen Ausführung auch kaufen würde.
Eine 01 oder 44er in H0 zum X- ten ausgerechnet dann vorstellen zu wollen, wenn das andere gerade auch machen und so war das....hat gewiss nicht gerade den Deckungsbeitrag verbessert
Jetzt vielleicht Loks mit voll funktionierenden Innentriebwerk herstellen und bei 48% Rentenaussicht verkaufen zu wollen bedarf dann doch eines gewissen schwarzen Humors!
Zurück zur N:
Unter gewissen Umständen könnte ich mir ein zeitgemäßes Konzept genau mit diesen Eigenschaften in 1:160 vorstellen und würde mit so einem Schorsch, der ja auch nächste Verwandtschaft im Westen hatte, meinen Fuhrpark krönen und final abschließen.
Als " Boomer" kann ich mir das mit meinen Teslaaktien ja auch locker leisten 😆
Gruß Sven
Zitat - Antwort-Nr.: 61 | Name: SSEB
Als " Boomer" kann ich mir das mit meinen Teslaaktien ja auch locker leisten 😆
Gut aufgepasst, Sven! 😜
LG Mike
Da gibt es aber noch besseres, Boomer..
LG ChristiaN
heute gab es einen Brawa Newsletter per eMail, darin auch eine Erläuterung "ganz ohne Facebook" :
https://www.brawa.de/aktuelles/news/2026-10-brawa-stellt-die-weichen-neu
Offenbar nicht Spur-spezifisch.
Was mir im Rückblick auffällt, dass es eigentlich schon seit mehreren Jahren Abverkaufspreise für die Güterwagen gibt, es scheint immer noch Lagerbestände zu geben.
Schöne Grüße
Christoph
Danke! Das hat hier noch keiner Gewusst..
LG ChristiaN
Denn bereits #48 war ganz ohne Visagenbuch.
🌛
viele lesen auch nicht alle Nachrichten des Tages ab #37 sondern schreiben nur das was ihnen gerade vor die Füße fällt, egal was ab #47 steht.
Viele Grüße,
Danilo
Hier noch ein YouTube Video von der Brawa Geschäftführerin Katrin Henzler.
Vielleicht spielt es auch eine Rolle das Ihr Vater Herr Günter Braun (ehemaliger Geschäftsführer)
dieses Jahr leider verstorben ist.
Viele Grüße
Claus
https://youtube.com/shorts/GSkNKH-bzcw?is=KIEgKAUzscLKI5UP
Also, ich brauche nicht Jahr für Jahr Aber tausende neuheiten. Eine längere Verfügbarkeit der bestehenden Produkte und technisch verlässliche Ware, ist mir tausend mal mehr wert.
Rudi
um es mit einem Wortspiel zu sagen:
"Wer keine HOCHWASSER-Fahrzeuge will, sollte besser auch nicht jedes Jahr oder gar in jedem Quartal eine Neuheiten-FLUT erwarten" ...
Wir müssen da mal unser SUCHTverhalten überdenken und besser davon abkommen.
Und da schließe auch ich mich natürlich ein.
Was wir die letzten Jahr(zehnt)e erlebt haben, war doch geradezu eine jährliche Neuheiten-EXPLOSION.
Was viel zu häufig auch zulasten der Qualität ging. Auch viele Händler haben vom Retouren-Aufwand einfach die Nase voll.
Also bitte Qualität statt Quantität: Danke.
Brawa-Geschäftführerin Katrin Henzler hat das m.E. recht gut auf den Punkt gebracht.
Gehen auch wir also mal ein wenig in uns.
Beste Grüße, Norrskenet
Insgesamt finde ich als (N-) Kunde die ausgesendeten Botschaften unklar, konfus und wenig inspirierend. Das Einzige, was klar gesagt wird: 2027 keine einzige Neuheit. Aber warum um alles in der Welt sagen sie nicht auch ganz klipp und klar, in welchem Maßstab/ Spurweiten sie zukünftig Modelle anbieten wollen?! Ist das wirklich zu viel verlangt?
In dem Text um Brawa Newsletter gibt es zum Schluss nochmal die wichtigsten Punkte als Bullets. Dort steht auch
"Zu der Weichenstellung gehört auch eine Konzentration auf die Spurweite H0."
Das sieht für mich wie eine klare Aussage aus.
Ich werde wohl noch ein paar mir interessante Güterwagen aus den Sonderangeboten der Händler erwerben, und dann wars das eben.
Schöne Grüße
Christoph
Zitat - Antwort-Nr.: 71 | Name: Nimbi
Aber warum um alles in der Welt sagen sie nicht auch ganz klipp und klar, in welchem Maßstab/ Spurweiten sie zukünftig Modelle anbieten wollen?! Ist das wirklich zu viel verlangt?
Nö, ist nicht zu viel verlangt und steht auch im Statement drin:
- Rollmaterial nur noch H0, aber selbst da vorerst keine Formneuheiten. Auf unabsehbare Zeit nur noch Modellpflege.
- Zubehör weiterhin in N und Ho
Zitat - Antwort-Nr.: 68 | Name: cdb
Vielleicht spielt es auch eine Rolle das Ihr Vater Herr Günter Braun (ehemaliger Geschäftsführer)
dieses Jahr leider verstorben ist.
Wir erinnern uns an den Verkauf von Vollmer an Viessmann. Im Fall Brawa sind es ja gleich vier Unternehmen die es zu verwalten gilt. So gesehen kann man froh sein, dass Brawa an sich erstmal fortbesteht. Dass bei Piko Dr. Wilfer einen Geschäftsführer eingestellt hat, der nun nach und nach die Leitung des Unternehmens übernimmt, scheint mir für Piko nicht verkehrt zu sein. Ein Angestellter wird eher bestrebt sein das Geschäft fortzuführen, als sich daraus zurückzuziehen. Auch Jägerndorfer Senior ist noch nicht lange von uns gegangen.
Ich kann jeden jungen Familienunternehmer durchaus verstehen, dass er in diesem Marktumfeld auf die Bremse tritt und sein Unternehmen überschaubar halten will, dafür meinen Respekt. Denn im Fall Vollmer sieht man ja, was nach einem Verkauf übrig bleibt, wenn man keinen Enthusiasten findet, der das Unternehmen mit viel Herzblut und Durchhaltevermögen weiterführen will.
Ob wir Kunden allerdings weniger Neuheiten begrüßen sollten ist fraglich.
- Händler brauchen frische Ware, welche die Kunden auch in die Läden oder auf die Webseiten lockt.
- Wie lange dauert es bei Herstellern ohne eigene Produktion von der Ankündigung bis zur Auslieferung der ersten Variante und dann weiter bis die vom Kunden favorisierte Epoche/ Farbgebung erscheint? Eben, da gehen nicht selten Jahre ins Land. So eine Pipeline kann auch mal leerlaufen und dann biste einige Zeit vom Markt verschwunden bzw. musst gegen Gerüchte angehen und trotzdem irgendwie im Gespräch bleiben. Liliput wäre so ein Fall, nach Erscheinen der Köf 3 bisher keine Ankündigungen oder gar Rückstände.
Es ist sicher nicht leicht einen guten Mix zu finden, obwohl Piko dies - mit eigener Fabrik - vorbildlich steuern kann.
Viele Grüße
Frank
naja, man kennt die Hintergründe nicht und so orakeln wir hier munter drauflos.
Das ist von Brawa eine Entscheidung die die Geschäftsleitung sich wahrscheinlich gut überlegt hat und aus ihren Gründen wird das nachvollziehbar sein.
Dann ist das so, es wird andere Anbieter geben die die Lücken füllen werden, wir leben schließlich in einer Marktwirtschaft.
Peter
Das können die sich auch nicht leisten einen Teil des Marktes aus zu schließen.
Die Firma ist ja nun nicht wie Roco und Fleischmann, wo man sagt du machst jetzt nur noch N und der andere nur H0.
Gruß Tobi
Interessant: Von den "Unter 10 Stück"-Artikeln sind jetzt noch 75 vorhanden. Nur elf davon sind preislich reduziert. Nur zwei davon sind Spur-N-Artikel. Gestern morgen waren es noch 79 Artikel und drei für Spur N. Schätzungsweise sind in zwei, drei Monaten alle Artikel abverkauft.
Bleiben noch ein paar Schuhkartons Lagerware.
Also nochmal: Worüber schreiben wir hier eigentlich. Brawa hat mit dem Newsletter nur durch die Blume zu verstehen geben wollen, dass mit Spur N Feierabend ist. Oder anders gesagt: Back to the roots (jedenfalls für Spur N) - als Brawa noch gar keine Fahrzeugmodelle hergestellt hat. Nein, früher war nicht alles besser, werte Firma Brawa.
N-Gruß
Chris
naja, "früher" hatte Brawa in H0 schon in den 70ern Lokmodell (wimre eine KÖF) im Programm...
Peter
Zitat - Antwort-Nr.: 73 | Name: Frank W.
Wir erinnern uns an den Verkauf von Vollmer an Viessmann.
Hallo,
das war auch ein besondere Konstellation. Durch die Erweiterungspläne der Nachbarfirma konnte Frau Vollmer gar nicht mehr nein zum Verkauf der Imobilie und zur Beendigung der Produktion in Zuffenhausen sagen. Dass die Produktionsmaschinen und die Werkzeuge dann noch an Viessmann verkauft wurden war finanziell nur noch ein Sahnehäubchen. Für uns Modellbahner gibt es immerhin noch die Modelle im Handel neu zu kaufen. Aber große Neuheiten sind seitdem keine mehr erschienen.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name: Brawa Newsletter
Zu der Weichenstellung gehört auch eine Konzentration auf die Spurweite H0.
Da steht ja nicht dass es von anderen Spurweiten gar nichts mehr neues geben wird
Zitat - Antwort-Nr.: | Name: Brawa Newsletter
Ab Anfang 2027 ist eine direkte Bestellmöglichkeit über verfügbare Ersatzteile im BRAWA-Onlineshop geplant.
Das finde ich sehr gut
Grüße
Markus
Zitat - Antwort-Nr.: 76 | Name: Rom
"Unter 10 Stück"-Artikeln
Hi
Ich konnte Sale finden aber nicht die Rubrik „unter 10 Stück“. Wo ist das denn versteckt?
Auch KI fand nichts. Müsste das nicht gleich zu finden sein?
LG ChristiaN
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Da steht ja nicht dass es von anderen Spurweiten gar nichts mehr neues geben wird
Auf die Idee kam ich zunächst auch ber der Formulierung, sich künftig nur noch H0 zu konzentrieren. Die Bedeutung, 'sich auf etwas konzentrieren' meint aber, dass man sein gesamtes Augenmerk auf EINE Sache richtet. Verstärkt wird das durch die Aussage, dass es weiterhin das Zubehör in N geben wird. Darauf müsste man nicht explizit hinweisen, wenn weiterhin auch Spur N Fahrzeuge angeboten werden würden.
Also warten wir ab, wie Brawa das am Ende auslegt. Ich denke aber, Brawa hat sich die Formulierungen genau überlegt. Sicherlich könnte es machbar sein, den Twindexx und das Ferkeltaxi weiter zu produzieren und zu verkaufen. Alle anderen Modelle, die aktuell verkauft werden, gibt oder gab es bei anderen Herstellern.
Der Hinweis im Video, dass die Kosten für Neuentwicklungen hoch sind und es auch keine in 2027 gibt, spricht für mich eine klare Sprache.
Spannend wird es mit der Ersatzteileversorgung, wenn man die Produktion einstellt. Mit Roco und Bemo haben wir bereits Beispiele.
Gruß
Jürgen
Zitat - Antwort-Nr.: 79 | Name: MobafaN160
aber nicht die Rubrik „unter 10 Stück“. Wo ist das denn versteckt?
Link[1] wird im Newsletter im drittletzten Punkt genannt.
[1] https://brawa-shop.de/collections/jetzt-oder-nie
Zitat - Antwort-Nr.: 80 | Name: spur.n.bahner
Ich denke aber, Brawa hat sich die Formulierungen genau überlegt.
Anscheinend nicht. Die Aussagen sind einfach unklar. Sonst würde es genau diese Diskussion hier nicht geben. Simple Frage: "Wird es in Zukunft noch Spur N Rollmaterial von Brawa geben?" - Simple Antwort: JA oder NEIN? Was ist daran schwierig?
Eine präzise Formulierung wäre zB gewesen: "Brawa wird sich in Zukunft *ausschliesslich* auf Spur H0 konzentrieren".
Ich verstehe nicht, was sie sich von dieser Unklarheit erhoffen, falls die Kommunikation wirklich bewusst so gewählt wurde.
LG Georg
Zitat - Antwort-Nr.: 77 | Name: 8erberg
...naja, "früher" hatte Brawa in H0 schon in den 70ern Lokmodell (wimre eine KÖF) im Programm...
"jein"
Der spätere zeitweilige Versuch, Ende der 80er, Anfang der 90er Jahre, wieder Rollmaterial in den Katalog aufzunehmen, entstammte auch einem Zulieferer in Form von MoMiniatur! Die ganzen Köfs, der Glaskasten und der Hofzug, die Klvs inkl. Propangaszug, das waren Produkte der Edelschmiede und damals eigentlich schon ein "offenes Geheimnis", auch wenn der Zulieferer im Katalog "unter den Tisch" fiel...
Und letztlich ist es ja nie anders geworden
Eventuell ist sogar auch dies eine der Mitursachen für eine "Neuorientierung". China ist mittlerweile für viele "Auslagerer" zu einem echten Kostenfaktor geworden! Im Falle Chinas spielen sogar mehrere Umstände ineinander. Die steigenden Fertigungskosten auch in China, bedingt zum einen durch steigende Löhne, zum anderen durch Standortveränderungen. Die Zeiten von menschenverachtenden Hinterhofproduktionen mit Knechten, die sieben Tage die Woche 12 und mehr Stunden malochen, ist auch dort eher Geschichte. Dazu kommen momentan gerade, bedingt durch die Weltlage und einen zündelnden Hobby-Diktator in Übersee, nicht mehr berechenbaren Transportkosten.
Und über allem schwebt wie ein Damoklesschwert die politische Lage in China und die lange schon bekannte "Geschäftsmoral", auch gerne mal mit Kopien in Eigenregie den Markt zu überschwemmen.
Die Karawane zieht also weiter
Und eine, in meinen Augen völlig verfehlte Angebotspolitik, ausgerechnet die besseren Sachen, die auch heute noch bestehen könnten, zu streichen und dafür die ärgsten Gurken weiterhin im Programm zu lassen, dürfte ein weiterer "Sargnagel" sein!
Deshalb bin ich durchaus gespannt, wie und ob überhaupt eine "strategische Neuausrichtung" aussehen könnte! Ich sehe momentan eher einen "Schlußverkauf", dem nur ein anderer Name "verpasst" wurde. Alles andere würde mich, vielleicht sogar positiv, überraschen...
meint grüßend
Roland
Die Modellbahnindustrie befindet sich im Umbruch und aus Wettbewerbern werden "Marktbegleiter".
Die Marktpreise für Rohstoffe und Lohnarbeit sind weltweit explodiert, sodass es nicht mehr sinnvoll ist für den hiesigen Markt fertigen zu lassen.
Es darf gewettet werden, wann der erste chinesische Hersteller seine Modelle bei uns direkt verkauft und nicht mehr als Lohnfertiger zur Verfügung steht......
So oder so ähnlich hat das alles irgendwann mal jemand so gesagt!
Bis vor einiger Zeit gab es kein " Exact- Train" die bessere Wagen, in ihrem Segment anbieten, als BRAWA, die den G10 im H0 zweimal machen mussten.
Bis vor Kurzem waren Hersteller für die Spur N wie MTB, MU, ASM, Sudexpress KRES usw. unbekannt und mancher weiß bis heute nicht, wie sich manche Firma richtig schreibt.
Gleiches gilt eben auch für HO.
Nicht die Neuheitenflut, sondern viele neue Anbieter, neue Technologien ( 3D etc) neue oder vergessene "Epochen" ...also der Lauf der Zeit....ist "schuld"!!!!
Täglich erleben wir Neues!
.....und daaaa will sich also BRAWA... ohne Reichweite, ohne Follower, ohne Szene ohne Unterhaltungswert wie beim "alten Wilfer" neu aufstellen und tolle Neuheiten bringen (häh?) Sonderserien machen lassen, Geschichten erzählen lassen und Käufer finden lassen?
All das mit dem alten Zubehörramsch, den selbst BeliBeco nur noch für "konservativste Weihnachtsbergfreunde" anbietet bis das Lager leer ist ......womit ich sagen will....Auch hier ist der Zug abgefahren, wenn nichts neues gemacht wird.
Aber das will man ja ausdrücklich NICHT!
Nein, man kann den Newsletter gerne plakativ voll auf Lunge nehmen, oder inkonsistente Aussagen für sich selbst interpretieren.
Schade! Die Produkte von BRAWA haben mir in Spur N stets viel Freude bereitet.
Eine neue Zeit bricht an.
Gruß Sven
schau Dir bitte die Bedeutung von sich auf etwas konzentrieren an. Das ist klar. Ausschließlich ist implizit enthalten. Aus dem Grund wird Brawa diese Formulierung auch bewusst gewählt haben.
Ich bin das von meinem alten Arbeitgeber gewohnt. Dort wurden immer wieder einzelne Produkte abgekündigt. Die Kunden enthielten stets dazu E-Mails, die vorsichtig und teilweise leicht verklausuliert formuliert wurden. Nicht selten wurde das vorsichtig als Verbesserung des Angebots angepriesen. Der Grund, die Produkte wurden schlecht genutzt und die Produktionskosten waren zu hoch. Aber man kann ja nicht lapidar schreiben, wir bieten Dir das nicht mehr an.
Gruß
Jürgen
scheint weitere Weichenstellungen zu geben:
Der Christian von Roco zerreißt ein Blatt auf dem Januar 2027 steht.
Der Kai von Fleischmann blättert bis nächsten Mittwoch in einem Katalog und meint (Schau ma mal).
Zu sehen im Fratzenbuch
Könnte also durchaus sein, dass man sich in der Modellbahnerei endgültig von der Messe Nürnberg - auch als Fixpunkt - für die Neuheitenvorstellungen verabschiedet.
Beste Grüße
Frank
naja, Fa. Kader (Bachmann) der größte Modellbahnhersteller der Welt hat auch schwere Jahre hinter sich.
Fakt ist das in Asien jede Menge Werkzeuge jetzt keinen "Job" mehr haben - meist passiert damit noch was...
Peter
😏
Frank #86:
Das riecht schwer nach Gerüchteküche. Dafür gibt es doch:
https://www.1zu160.net/neues/geruechte/index.php
Jürgen #80:
Dass die meisten noch angebotenen Modelle auch von anderen Anbietern hergestellt wurden oder werden,
das wird auch ein Grund dafür sein, dass diese Artikel noch im Angebot sind. Denn bei anderen Anbieter gibt es diese halt günstiger.
Und Artikel wie zB der G10, der Standard 1 und vor allem die 2achs Kesselwagen und die 4achser Bauart Uerdingen, welche (zumindest in dieser Qualität) nur Brawa im Angebot hatte, die sind bei Brawa schon verschwunden.
Und nun soll es auch davon nichts neues mehr geben, obwohl man mit so einigen Farb- und Beschriftungsvarianten immer noch Geld machen könnte.
Gut, dass ich noch andere Beschäftigungen habe . . .
N-Gruß
Chris
damit sich die Kopfzerbrecher weiter die Köpfe zerbrechen:
Geht es bei Neuheit um Formneuheiten oder auch um Farbvarianten?
Ich würde sagen Neuheit /= Farbvariante
Die Halberstädter Mitteleinstiegswagen oder 109 (211er) könnten also noch kommen. Oder auch weitere G10.
Grüße
Flo
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