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THEMA: Württembergische T5 /Baureihe 75.0 M+F
THEMA: Württembergische T5 /Baureihe 75.0 M+F
MarkusR - 03.10.26 17:26
Hallo,
die württembergische T5, welche bei der DRG zur Baureihe 75.0 umgezeichnet wurde, war bei der DB bis 1963 im Einsatz.
https://de.wikipedia.org/wiki/Württembergische_T_5
Von Merker + Fischer gab es in den siebziger Jahren ein Kleinserienmodell dieser Tenderlok.
Die Lok läuft gut aber die Stroamabnahme ist nicht optimal. Denn die Stromabnahme erfolgt nur über die drei Treibachsen. Hat jemand die Lok so umgebaut dass die Vor-/Nachlaufachsen auch zur Stromabnahme beitragen? Oder hat jemand die Lok vielleicht schon digitalisiert und mit eine Pufferspeicher ausgerüstet?
Grüße
Markus
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die württembergische T5, welche bei der DRG zur Baureihe 75.0 umgezeichnet wurde, war bei der DB bis 1963 im Einsatz.
https://de.wikipedia.org/wiki/Württembergische_T_5
Von Merker + Fischer gab es in den siebziger Jahren ein Kleinserienmodell dieser Tenderlok.
Die Lok läuft gut aber die Stroamabnahme ist nicht optimal. Denn die Stromabnahme erfolgt nur über die drei Treibachsen. Hat jemand die Lok so umgebaut dass die Vor-/Nachlaufachsen auch zur Stromabnahme beitragen? Oder hat jemand die Lok vielleicht schon digitalisiert und mit eine Pufferspeicher ausgerüstet?
Grüße
Markus
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Markus,
wie gut läuft die Lok mit den Vor/Nachläufern durch die Kurven und Weichen? Vertragen die einen Satz "Rückstellfedern"?
Ich hab das noch nicht so gemacht, aber man könnte ein Stückchen Leiterplattenmaterial bei den mittigen Schrauben zwischenlegen und von dort Phosphorbronzedrähte links und rechts von innen gegen den Radkranz anlegen. Das wird von Zeit zu Zeit nachzujustieren sein oder gar auszutauschen. Der Phosphorbronzedraht muss dünn sei, sonst ist er zu steif. Federdraht von Kupplungen wäre OK, müsste aber erst glattgestrichen werden. Dünnes PCB könnte ich Dir schicken (PN), ist ja nicht viel und in der Bucht gibt es meistens nur das 0,8 oder 1,6mm dicke, Das PCB muss man schlitzen zur Isolation, mit dünnen Drähtchen den Strom an geeignete Stelle führen.. Blech statt Draht geht auch, aber das könnte zuviel Kraft ausüben...
Ist die Lok sonst fit, oder liegt es an anderen Dingen, dass sie bzgl. Stromaufnahme muckt?
Ist die Lok gut balanciert, die Achsen vernünftig gelagert?
Wie ist die Stromaufnahme eigentlich jetzt gelöst (ich kenne das Modell diesbezüglich nicht)
Wäre genug Platz für Stay-alives und Decoder?
Gruß Klaus
wie gut läuft die Lok mit den Vor/Nachläufern durch die Kurven und Weichen? Vertragen die einen Satz "Rückstellfedern"?
Ich hab das noch nicht so gemacht, aber man könnte ein Stückchen Leiterplattenmaterial bei den mittigen Schrauben zwischenlegen und von dort Phosphorbronzedrähte links und rechts von innen gegen den Radkranz anlegen. Das wird von Zeit zu Zeit nachzujustieren sein oder gar auszutauschen. Der Phosphorbronzedraht muss dünn sei, sonst ist er zu steif. Federdraht von Kupplungen wäre OK, müsste aber erst glattgestrichen werden. Dünnes PCB könnte ich Dir schicken (PN), ist ja nicht viel und in der Bucht gibt es meistens nur das 0,8 oder 1,6mm dicke, Das PCB muss man schlitzen zur Isolation, mit dünnen Drähtchen den Strom an geeignete Stelle führen.. Blech statt Draht geht auch, aber das könnte zuviel Kraft ausüben...
Ist die Lok sonst fit, oder liegt es an anderen Dingen, dass sie bzgl. Stromaufnahme muckt?
Ist die Lok gut balanciert, die Achsen vernünftig gelagert?
Wie ist die Stromaufnahme eigentlich jetzt gelöst (ich kenne das Modell diesbezüglich nicht)
Wäre genug Platz für Stay-alives und Decoder?
Gruß Klaus
Beitrag editiert am 03. 10. 2026 18:19.
Hallo Klaus,
die Vor-/Nachläufer haben von oben einen Federstab als Niederhalter. Da die Lok Kontaktprobleme hat habe ich sie noch nicht auf Weichen ausprobieren können. Die Nachrüstung von Schleifern wird sicher kniffelig. Da die Vor-/Nachläufer schwenkbar sind müsste man zusätzlich zu den Schleifern mit flexiblen Kupferlackdraht arbeiten.
Oberhalb des Motors ist viel Platz aber der freien Füherhausdurchblick soll erhalten bleiben. Ich muss die vier Schrauben mal lösen und das Gehäuse abnehmen. Eventuell bekommt man ein bürstenlosen Motor mit Schwungmasse unter. Dann wäre rechts und links neben dem Motor Platz für Decoder und Pufferspeicher. Der erste Schritt wäre der Umbau des Motors und der Einbau des Decoder und des Pufferspeichers. Dann könnte man eventuell auch auf die Nachrüstung der Schleifer an den Vor-/Nachläufern verzichten.
Grüße
Markus
die Vor-/Nachläufer haben von oben einen Federstab als Niederhalter. Da die Lok Kontaktprobleme hat habe ich sie noch nicht auf Weichen ausprobieren können. Die Nachrüstung von Schleifern wird sicher kniffelig. Da die Vor-/Nachläufer schwenkbar sind müsste man zusätzlich zu den Schleifern mit flexiblen Kupferlackdraht arbeiten.
Oberhalb des Motors ist viel Platz aber der freien Füherhausdurchblick soll erhalten bleiben. Ich muss die vier Schrauben mal lösen und das Gehäuse abnehmen. Eventuell bekommt man ein bürstenlosen Motor mit Schwungmasse unter. Dann wäre rechts und links neben dem Motor Platz für Decoder und Pufferspeicher. Der erste Schritt wäre der Umbau des Motors und der Einbau des Decoder und des Pufferspeichers. Dann könnte man eventuell auch auf die Nachrüstung der Schleifer an den Vor-/Nachläufern verzichten.
Grüße
Markus
Hallo Markus,
ich nehme mal an die Treib-Kuppelräder haben kein Höhenspiel. Vielleicht wäre es möglich den Kuppelrädern etwas Spiel zu geben.
Viele Grüße
Georg
ich nehme mal an die Treib-Kuppelräder haben kein Höhenspiel. Vielleicht wäre es möglich den Kuppelrädern etwas Spiel zu geben.
Viele Grüße
Georg
Markus,
wie wertvoll ist die Lok und wie schmerzlos bist Du darin, daran rumzubasteln? Es gibt durchaus Leute, die an eine Lemaco-Lok mit dem Dremel ran gehen, um sie zu verbessern und solche, für die das ein No Go ist.
Wenn die Stromaufnahme von Haus aus mäßig ist, sollte man das meiner Meinung nach verbessern, bevor man digitalisiert und Kondensatoren einbaut.
Wie wird der Strom von den Rädern zum Motor gebracht?
Die Hauptantriebsachse sollte fix sein (ist das die hintere?) Dann sollte die vorderste nach oben gestützt sein und bei Bedarf nach unten absacken können und die mittlere nach oben und unten Spiel haben, nur so 0,1mm vielleicht, damit die Räder stets alle Kontakt zur Schiene haben können. Ist das so konstruiert? Der Schwerpunkt sollte dann auch zwischen der mittlern und hinteren Treibachse liegen.
Ist der "Federstab" für die Laufachsen eine mittig auf die Achse drückende kleine Schraubenfeder? Elektrisch leitend zum Rahmen oder isoliert? Sind die Räder einseitig isoliert oder beidseitig?
Es kann sein, dass Du mit Puffer und Decoder alein Dein Ziel erreichst, aber gewiß ist das nicht.
Natürlich führen viele Wege nach Rom.
Grüße Klaus
wie wertvoll ist die Lok und wie schmerzlos bist Du darin, daran rumzubasteln? Es gibt durchaus Leute, die an eine Lemaco-Lok mit dem Dremel ran gehen, um sie zu verbessern und solche, für die das ein No Go ist.
Wenn die Stromaufnahme von Haus aus mäßig ist, sollte man das meiner Meinung nach verbessern, bevor man digitalisiert und Kondensatoren einbaut.
Wie wird der Strom von den Rädern zum Motor gebracht?
Die Hauptantriebsachse sollte fix sein (ist das die hintere?) Dann sollte die vorderste nach oben gestützt sein und bei Bedarf nach unten absacken können und die mittlere nach oben und unten Spiel haben, nur so 0,1mm vielleicht, damit die Räder stets alle Kontakt zur Schiene haben können. Ist das so konstruiert? Der Schwerpunkt sollte dann auch zwischen der mittlern und hinteren Treibachse liegen.
Ist der "Federstab" für die Laufachsen eine mittig auf die Achse drückende kleine Schraubenfeder? Elektrisch leitend zum Rahmen oder isoliert? Sind die Räder einseitig isoliert oder beidseitig?
Es kann sein, dass Du mit Puffer und Decoder alein Dein Ziel erreichst, aber gewiß ist das nicht.
Natürlich führen viele Wege nach Rom.
Grüße Klaus
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