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THEMA: Tamiya Wattestäbchen

THEMA: Tamiya Wattestäbchen
Startbeitrag
Horst_K - 17.09.26 12:45
Hallo in die Runde,

in einem anderen Thread ( https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1513472 ) war jetzt die Rede von besonders kleinen Wattestäbche von Tamiya.

Kann mir bitte jemand sagen, der solche besitzt, aus welchem Material das Mittelteil der Stäbe ist? Und wenn man ein soches aufschneidet, sind sie innen hohl und wie groß ist dann das hohle Innenmaß genau?

Meine Frage ist sehr zielgerichtet, denn ich suche nach wie vor Kunstoffmaterial mit Innendurchmesser von knapp 1,5 mm, auf das sich Achsen von Standardradsätze ohne Spiel aufschieben lassen und dann auch bei getrennten Achsen ein ausreichender Rundlauf gewährleistet ist.

Danke + Gruß
Horst

Hallo Horst,
bin mir nicht sicher ob Deine Idee zielführend ist: Selbst wenn die Wattestäbchen passen sollten stellt sich die Frage ob der Rundlauf genau genug ist und ob das Material alterungsbeständig ist. Ich habe solche Wattestäbchen von Tamiya zuhause und kann heute Abend gerne mal einen zerschneiden.
Andere Idee: Ich habe Kunststoffrohre zuhause, die gibt es sehr preiswert:
https://www.modellbau-profi.de/Werkstoffe-Halbz...572013120&p=1074
Der Innen-ø beträgt zwar nur 1,0mm, schnell mit Stiftenklöbchen und passendem Bohrer 1,5mm (oder 1,4 / 1,45mm?) per Hand aufgebohrt, dann sollte auch der Rundlauf ausreichend genau sein.
Noch etwas fällt mir ein: Gibt es solche Hülsen nicht fertig von Modellbahnherstellern?

Grüße Reinhard
Hallo Reinhard,

danke für Deine Antwort. Wenn du bei den Tamiya Wattestäbchen nachschauen könntest, wäre das super!

Für das Maß 1,0mm gibt es die sogenannten Bowdenzug-Innerohre von Graupner, die sind für solche Radsätze mit eben diesen 1,0 mm Achsdurchmesser ideal, z. B für Roco oder manche Arnold-Fahrzeuge bzw. deren Radsätze.
Mit Aufbohren auf 1,45mm habe ich bereits mehrfach ausprobiert. Neben dem Problem des gut festhalten bzw. einspannen könnens lässt die Rundlaufgenauigkeit dann schon etwas zu wünschen übrig, Und bei Material mit genau 1,5mm Innendurchmesser ist das Maß dann leider geringfügig zu groß, so dass die Achsen nicht ausreichend festklemmen.

Normale Wattestäbchen aus dem Drogeriemarkt sind in der Mitte entweder aus einem papierähnlichen Material und damit nicht ausreichend alterungsbeständig (auch nicht getränkt mit Sekundenkleber), oder sie sind vom Durchmesser leider ein Stück zu groß.

Gruß
Horst
Hallo Horst,

es gibt Rohre mit 1,3 oder 1,7 mm Innendurchmesser https://www.ebay.de/itm/395220446019?srsltid=A...BaQNulSlbwQRiGLcRkZL

Viele Grüße
Georg
Hallo Georg,

danke für den Link. Aufbohren von 1,3mm ist wahrscheinlich hinsichtlich der Präzision einfacher als von 1,0mm. Mein optimaler Wunsch wäre allerdings ein geringfügig größerer Außendurchmesser (vielleicht 2,5 oder 3,0mm), das würde die Präzision beim Bohren und damit die Rundlaufgenauigkeit dann deutlich verbessern.

Aber warten wir mal, wie es mit den Tamiya Wattestäbchen aussieht...

Guß
Horst
Hallo Horst,

mittlerweile sind es immer mehr Pappröllchen, aber manche Lollis haben immer noch Plastikröhrchen. Klar bedeutet das dann einen Mehraufwand bis der unerwünschte Teil entfernt ist, so man den richtigen Durchmesser gefunden hat 👍

Ansonsten z.B.:
https://www.ebay.de/itm/185029405306?srsltid=AU...KcwgGTONY6TgEob9wGRT

Leider wird hier bei dieser -Anwendung- nicht zwangsläufig erwähnt ob es a) Röhrchen sind und b) nicht alle Maße zur Verfügung gestellt.

MfG
Tobias
Hallo Horst,
hab gestern ziemlich spät am Abend noch nachgesehen: Ich habe 2 Größen zuhause, Tamiya 87105 und 87106. Beide haben das gleiche Stäbchen mit lediglich ca. 1,5mm Außen-ø, das passt schon mal nicht. Es gäbe noch etwas Größere 87107, anhand von Foto- und Maßangaben tippe ich auf maximal gut 2mm, das dürfte auch nicht passen.
https://www.tamiya.de/tamiya_de/kategorien/mode...087107-de.html?wse=1
Grüße Reinhard
Hallo und danke Reinhard,
Dann weiß ich, dass ich weiter nach wirklich gut geeignetem Material suchen muss.

Gruß
Horst

Moin,

ich hab noch nicht verstanden, was du da bauen willst und was die Hülse auf der Achse für eine Funktion haben soll. Vielleicht hab ich den Anfang in einem anderen Faden verpasst?

Würde mich über Info freuen.

Danke
Klaus

Hallo Klaus,

mein Ziel ist, geteilte Radsätze zu bauen, bei denen der Strom beidseitig an den Achsspitzen (z. B. mit den bekannten PEHO-Buchsen) abgenommen wird, im Interesse einer breiteren Stromabnahmebasis bei Reisezugwagen und dennoch leichterem Lauf als z. B. bei Achs- oder Radschleifern.
Ich weiß, es gibt bereits seit langer Zeit zielführende Anleitungen hierzu, etwa durch einen Klumpen 2K-Kleber seitlich an die noch ungeteilte Achse setzen, und letztere erst durchtrennen, wenn der Kleber hart ist. Aber dies alles sind doch Maßnahmen mit relativ hohem Bastelaufwand, und einfacher wäre es, die zuvor bereits geteilten Achsen einfach in zuvor abgelängte Kunstoffhülsen stecken zu können.

Wie gesagt, mit Achsen von 1,0mm Durchmesser funktioniert dies einwandfrei mit dem bereits erwähnten Rohr von Graupner, aber die meisten Radsätze, einschließlich denen von Thomschke, haben nun einmal einen Achsdurchmesser von 1,5mm.


Gruß
Horst
Hallo Horst,

von Plastruct gibt es Polistyrol Profile hier z.B. TBFS-3 Außenmaß 2.4mm; Innenmaß 1.4mm; Wandstärke 0,5mm.

Gruß Roland
Moin,

auch von Evergreen gibt es entsprechendes Rundprofilrohr, 500223 mit 2,4 mm Außendurchmesser oder 500224 mit Außendurchmesser 3,2 mm. Ich habe diese Profile vor Jahren mal für genau entsprechendes, aber damals in H0, für solche Zwecke genutzt.

Grüße
Roland
Hallo,

Die evergreen-Profile sind für diesen Zweck ungeeignet, weil das Innenmaß nicht passt:
500223: außen 2,4 mm; Wandstärke 0,69 mm, ergibt Innendurchmesser 1,02 mm
500224: außen 3,2 mm; Wandstärke 0,69 mm, ergibt Innendurchmesser 1,82 mm

Die Profile von Plastruct mit Innenmaß 1,4 mm sehen in der Tat recht gut aus, da muß man vermutlich nur etwas aufreiben. Danke für den Hinweis. Die werde ich mir mal zur Probe bestellen.

Gruß
Horst
Hallo Horst,

habe mal eine Datei erstellt mit außen 3mm und innen 1,5mm, Radsatzinnenmaß 7,4mm. Mit kleiner Düse sieht das Ganze im Slicer durchaus brauchbar aus.

MfG
Tobias

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Hallo Tobias,

das sieht in der Tat recht brauchbar aus. Nur mein Problem ist, ich besitze keinen 3d-Drucker und kann eigentlich auch ansonsten nichts damit anfangen, weil ich nicht programmieren kann. Dafür komme ich um so besser mit der "analogen Materialbearbeitung" zurecht.

Jetzt schaue ich erst mal, wie es mit den erwähnten Plastruct-Profilen klappt, wenn die vollends hier sind.

Gruß
Horst
Hallo Tobias

Zitat - Antwort-Nr.: 13 | Name: Tobias

Radsatzinnenmaß 7,4mm

Besser wäre 7,5 mm.

Normwert: 7,5 +- 0,1 mm

Dietrich
Hallo Horst,

wenn es nicht klappt mit den Profilen, einfach nochmal melden, habe mir die Datei mal gespeichert. Da mich das jetzt selber interessiert hat, habe ich mal 4 zur Probe erstellt.
Innen muss man wg. der Naht -aufreiben-, ansonsten klappt es in PETG überraschend gut.

MfG
Tobias

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Hallo,

auch die nichtisolierten Radscheiben haben oft (herstellerabhängig) eine Art Flansch bzw. innenseitige Verdickung (sieht man gut auf dem 2. Bild in #16). Diese muss natürlich beidseitig bei der Länge der Hülse berücksichtigt und vom endgültigen Radsatzinnenmaß abgezogen werden.

@Tobias, danke für dein Angebot. Ich melde mich, falls es mit den o. g. Profilen nicht klappen sollte.

Gruß
Horst
Hallo Horst,

ich habe hier normale Q-Tips mit richtigen Kunststoffstäbchen.
Diese habe, einen Außendurchmesser von 2,3 - 2,4 mm und sollte sich in jedem Drogeriemarkt oder auch Supermarkt mit Drogerieartikel besorgen lassen. 1 mal zerlegt - aussen 2,3mm: Innendurchmesser: ein 1,8mm Bohrer rutsch gerad so rein.

Gruß Detlef
Hallo Horst,
das mit Bohren ist so eine Sache. Wie wäre es mit einer Reibahle?
Oder genau so Muffen kaufen, die für den Zweck gemacht sind:
https://www.2mm.org.uk/products/info/?prodnum=h-loco-axle-muffs
Aus POM und gedreht. Damit halt nicht ganz so billig. Und von außerhalb er EU und auch noch von einem Verein, wo man Mitglied sein muss.
Aber Du kannst mir ja eine PN schicken, falls Dein Interesse zwingend genug ist.
Grüße Klaus


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