Anzeige:
THEMA: Verunkrautete Strecken
mein Sommerurlaub führte mich diesmal ins Berchtesgadener Land. Hierzu gehörten natürlich auch die Bahnanlagen in der Umgebung; neben der Lokwelt in Freilassing auch die Strecke Berchtesgaden - Bad Reichenhall. Hier jedoch war ich fassungslos über den Zustand der erst vor wenigen Jahren grundlegend sanierten Strecke: Die Gleise waren in Teilen derart verunkrautet, daß man die Schienen teilweise nicht mehr erkennen konnte, das Foto - leider kein Einzelfall - zeigt noch einen minderschweren Fall in der Umgebung von Bischofswiesen. Bei einer derart vernachlässigten Pflege der Anlagen dürfte die nächste Sanierung bereits programmiert sein...
Viele Grüße, Jürgen
Die von RhönbahNer zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
war im August auch mal mit dem Auto in Berchdesgaden und auf dem Weg dorthin konnte ich ab und zu einen Blick auf die Strecke werfen und sah das auch. Dafür war ich von der Sauberkeit des Bahnhofs in Berchdesgaden positiv überrascht.
Klaus
Abflämmen, auskratzen, Salz, Hochdruckreiniger… hilft alles nix. Nur die chemische Keule.
LG Mike - der vermutet dass die Bahn weniger Pestizide einsetzt.
es zeigt aber auch, dass dieser Streckenabschnitt eben nicht frisch saniert ist oder dies aus betrieblicher Sicht schon wieder lange lange her ist.
Unkraut kann nur wachsen, wenn es sich in irgend einem Mehl aus aufgeriebenen Schotter und organischen Stoffen (Kompost) halten kann.
Insofern ist eine Stopfung und Nachschotterung angeraten.
Die Entscheidung zur Notwendigkeit entsteht aus der Streckenakte beim ALV, insofern dies aktuell überhaupt noch zur Debatte steht,
Gruß Sven
die chemische Kraut-Keule hat leider massive Folgewirkungen für Mensch und Umwelt, und deshalb sollte man vielleicht das Kraut zwischen Gehwegplatten und Pflastersteinen im Garten gelassen ertragen (wenn man sich schon nicht am Grün erfreuen kann).
Noch vor einigen Jahrzehnten hat die Bahn (fast) ihre gesamten Anlagen mit massivem Atrazin-Spritzen quasi vegetationsfrei gehalten. Leider gelangte das Gift über das Grundwasser auch ins Trinkwasser. Deshalb wird seither (nicht nur) bei der Bahn umweltschonender gearbeitet. Aber Arbeit kostet Geld, und das hat die Bahn nicht.
Ich zeige unten ein Bild von der S 6-Strecke im Ruhrgebiet beim Halt Essen Süd (2022, die Bahn fährt Richtung Essen Hbf). Man sieht, wie die Vegetation von der Seite her ins Gleis wächst. Brombeeren sind dabei besonders "gut". Aber auch das Buschwerk an der Strecke ist ein Problem. Gestern fuhr ich mit der S 6 in Gegenrichtung nach Essen Werden, und viele Büsche an der Strecke schrappten und schlugen gegen die Seitenwänd (bzw. umgekehrt).
Im vorige Jahr sah ich bei Köln - in einem ICE sitzend - einen pubertierenden Idioten über die Gleise rennen, und der TFZ-Führer hörte offenbar einen Schlag. Er befürchtete, der Bursche oder ein Begleiter könnten unter den Zug geraten sein. Nach dem daraufhin erfolgten Nothalt, dem Eintreffen von Rettungskräften, der - zum Glück ergebnislosen - Untersuchung der Strecke und des gesamten Zug-Fahrwerk, und dem schließlichen Eintreffen eines Ersatz-Lokführers ging es nach zwei Stunden Aufenthalt weiter. Ich sah und "spürte" dann den zwischen den Gleisen stehenden Busch, der deutlich ins Lichtraumprofil ragte und der wohl das Schlaggeräusch verursacht hatte.
"Kleine" Pflege-Nachlässigkeit, große Wirkung.
Es grüßt
Karl
Die von Karl Schotter zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
dieses Phänomen der verunkrauten und verdreckten Strecken und Bahnhöfe (teilweise) erlebt jeder, der in Deutschland eine Bahnreise unternimmt. Da die chemische Keule nicht mehr benutzt werden soll/ darf, holt sich die Natur in Null Komma Nix ihr eigentum wieder zuück und zeigt uns Menschen, das wir ohne Chemie nix machen können.
Jahrelang wurde aber auch seitens der Chefetage der DB bzw. Bundesverkehrsministerium nix, aber auch gar nix unternommen, um diesem Phänomen Herr zu werden. Wenn man dagegen in der Schweiz in die Bahn steigt und sieht wie toll dort die Strecken und Bahnhöfe in Schuß gehalten werden, kommen einem schon die Tränen...
Ich habe mal vor Jahren einen Brief an den Vorstand der Bahn, sowie an den Bundestagsabgeordneten meines Wahlkreises hinsichtlich der "Verdreckung" der Bahnanlagen geschrieben. Ergebnis: Mehr als ernüchternd. Vom Vorstand eine lapidare Antwort, dass das Schreiben eingegangen sei. Man werde sich wieder melden. Bisher nix! Vom Büro des Bundestagsabgeordneten die Mitteilung, man habe mein Schreiben zur Kenntnis genommen und es weitergeleitet..
Das die Bahnanlagen so verkrautet, so verdreckt sind, interessiert im Vorstand der DB m.E. niemand. Auch fühlt sich hier niemand dafür zuständig. Erst, wenn durch die "Rückeroberung er Natur" ein Unfall zustande kommt, weil durch Pflanzen und Baumwuchs die Sicherheit der Strecke nicht mehr gegeben war, wird etwas unternommen.
So ist es leider mittlerweile in Deutschland...
LG
Berthold
habe mal gelesen daß durch die "Verkrautung" des Gleis-Schotterbettes (Humusbildung) die Drainagewirkung behindert
wird.Das gefährdet die Sicherheit des Bahnverkehrs.Man sollte schon abwägen zwischen Umweltschutz und Sicherheit
im Bahnbetrieb!
Liebe Grüße
Werner V.
„Die Deutsche Bahn AG setzte nach eigenen Angaben[53] jährlich ca. 60 bis 70 Tonnen Glyphosat und andere Herbizide ein, um die Gleise Bewuchs frei zu halten. 2023 hatte sie bekundet, kein Glyphosat mehr ausbringen zu wollen.[54] Stattdessen soll ein „nachhaltiges Vegetationsmanagement“ durch Mäher-Maschinen und Pelargonsäure eingesetzt werden. Die alternative Unkrautbekämpfung verursacht Mehrkosten in Höhe von 16 Millionen Euro“ Zitat Wikipedia.
Man sollte zum Zustand vor 2023 zurückkehren und die idiologische Brille absetzen.
Viele Grüße
Bernd
Im ersten Augenblick, als ich beim Überqueren des Bahnüberganges die Strecke sah, dachte ich tatsächlich, sie sei stillgelegt.
Viele Grüße, Jürgen
was der Schutz der Schöpfung, in und von der wir leben, mit einer sog. "ideologischen Brille" zu tun haben soll, das wissen wohl nur Freunde billigen Populismus', welche meinen, Umweltschutz sei von einem linken Teufel.
Ich zumindest trinke gern sauberes Wasser, Bier gemäß Reinheitsgebot und genieße unbelasteten Fisch. Usw. usf.
Aber klaro: "Das eine hat doch nichts mit dem anderen zu tun."
Schutz der Lebensgrundlagen ist keine Ideologie.
Grüße wären hier m.E.: Auch schon vergiftet,
Norrskenet
Zitat - Antwort-Nr.: 6 | Name: Werner V.
habe mal gelesen daß durch die "Verkrautung" des Gleis-Schotterbettes (Humusbildung) die Drainagewirkung behindert
wird.Das gefährdet die Sicherheit des Bahnverkehrs.Man sollte schon abwägen zwischen Umweltschutz und Sicherheit
im Bahnbetrieb!
das ist absolut richtig. Scheinbar ist das gewollt.
Viele Grüße,
Uwe
Vor neun Jahren konnte ich dieses Sprühfahrzeug chippen.
Vorbildlich hat er in Bahnsteignähe mit dem Sprühen aufgehört, wo Personen am Bahnsteig waren.
Ok das war nur ich.🤔😅🤣😂😎
https://youtu.be/rklv_5_8pr0?is=MSNRDC6ami3_vBF9
Gruß Thomas
@#9, volle Zustimmung,
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
was der Schutz der Schöpfung, in und von der wir leben, mit einer sog. "ideologischen Brille" zu tun haben soll, das wissen wohl nur Freunde billigen Populismus', welche meinen, Umweltschutz sei von einem linken Teufel.
und das werden leider immer mehr. Weil das ja so schön bequem ist.
natürlich hilft das, es ist aber eben nicht bequem
Grüße Torsten
logisch muss der Drainage- und soll der Federungs-Effekt des Schotterbetts erhalten bleiben - das steht außer Frage und Zweifel.
Doch existieren dafür inzwischen intelligentere Methoden, die eben keine Lebensgrundlagen vernichten.
Man muss das lediglich wollen, obwohl es rein BETRIEBSwirtschaftlich (d.h. ohne Betrachtung auch der unauffällig externalisierten Kosten) SCHEINBAR mehr kostet.
VOLKSwirtschaftlich (nämlich unter Betrachtung der GESAMTkosten) kommt der umweltschonende Ansatz die Gesellschaft, also uns alle, WEITAUS günstiger.
Man muss halt den Gesamtkontext sehen und rechnen können.
Beste Grüße, Norrskenet
Für die Klarstellung. Man kann es nicht besser erklären.
Gruß Reinhard
„Dieser Bewertung (Gefährdungspotential von Glyphosat) widersprachen andere Behörden und Organisationen, unter anderem die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA), welche die Bewertung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) übernahm. Ebenfalls kam ein Joint Meeting on Pesticide Residues (JMPR) der Weltgesundheitsorganisation (WHO), der USEPA, Health Canada und der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) zu dem Schluss, dass Glyphosat in Nahrungsmitteln nicht krebserregend ist.[11] . Wegen der starken Adsorption im Boden ist Glyphosat nur selten und meist in geringen Konzentrationen in Grundwasserproben nachweisbar.“ Zitate Wikipedia.
Gründliche wissenschaftliche Untersuchung ist das Gegenteil von Populismus. Es ist immer schade wenn man die sachlich Ebene verlässt.
Viele Grüße
Bernd
Gruß von Aron
Wegen der starken Adsorption im Boden ist Glyphosat nur selten und meist in geringen Konzentrationen in Grundwasserproben nachweisbar.
„Gesundheitliche Beeinträchtigungen sind bei bestimmungsgemäßen Gebrauch glyphosathaltiger
Pflanzenschutzmitteln nach dem derzeitigen Stand des Wissens nicht zu erwarten.“ Zitat BFR (Bundesinstitut für Risikobewertung). Es dürfte dem Glyphosat also schwer fallen in dein Bier zu gelangen. Welches allerdings ein absolut tödliches Gift (C2H5OH) in nicht unerheblichen Mengen enthält.
Ich grüße dich trotzdem
Bernd
ein Rückblick in die "gute alte" Bundesbahnzeit:
https://taz.de/Deutsche-Bundesbahn-setzt-auf-Giftschiene/!1797727/
Noch gar nicht so lange her:
https://www.badische-zeitung.de/schwarzwaelder-...ahn-soll-schuld-sein
Grüße
Markus
drollig das man genau die Hälfte aus Wikipedia zitiert, die einem gerade passt. Das das BfR keine neutrale Instanz ist, sollte wohl jedem klar sein. Aber Populismus ist immer das einfachste.
Gruß
Klaus
da hast aber was ausgelöst mit Deinem Treat.Da kann man sehr schön sehen wie "gespalten" dieses Land ist.Und überall
wittert man "Populisten".Wo soll das noch hinführen!?
Liebe Grüße an alle.
Werner V.
also Jürgen hat recht sachlich angemerkt und nachgefragt. Spannend nur, wer auf bestimmte Stichworte gleich "Reden schwingt". Aber auch hier gilt: Nicht der "Lauteste" hat automatisch recht.
Gespalten ist weder unser Land, noch unsere Gesellschaft, aber ich gewinne immer mehr den Eindruck, dass sachliche Diskussionen verpönt sind oder verlernt wurden. Und Gesprächsfäden werden gerne mal "gekapert" (egal zu welchem Thema). Das Eingangsthema an sich hat nix mit "Ökoextremismus" oder "Regenbögen" gemeinsam.
Dass bei der Bahn früher recht intensiv Unkrautvernichter versprüht wurde, ist rückblickend mit dem Wissen von heute durchaus kritikwürdig. Aber man vermisst heute bei der Bahn entsprechende Alternativen zur Behandlung solcher Missstände, wie Jürgen sie aufgezeigt hat.
Was Karl in #4 berichtet, ist ein weiteres Problem "neben" dem Gleisbett. Auch Buschwerk und Sträucher werden an vielen Strecken nicht konsequent zurückgeschnitten. Da kam die chemische Keule auch früher nicht gegen an.
Viele Grüße
Jörg
Mit einem Alter von 77 Jahren ist es dem einen oder anderen leider egal was denen, die noch länger auf der Erde leben wollen oder müssen hinterlassen wird.
Ist ja toll, dass der Dreck nicht indes Grundwasser geht weil er im Boden gebunden wird. Ganz toll wenn er da dann auch noch in 100 Jahren ist. Kurzsichtig würde ich solche Aussagen nennen. Populismus ist das nicht gleich aber Ignoranz. Leider denken viel zu viele so wie du.
Grüße Torsten
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
m Land der Ökoextremisten, Klimapropheten und Regenbogen-Pinsler ist das so. Neben dem Verbot von Glyphosat, sind jetzt auch Rattengift und Insektengift verboten. Glyphosat bekommt man noch aus Polen und das originale Insektenspray wird in Italien produziert. Entsprechend hoch sind die Preise der Händler im Ausland.
Ich find's gut, dass es die Ökoextremisten gibt.
In den USA laufen mehrere Prozesse gegen Bayer wegen Glyphosat - sicher alles Ökoextremisten.
Und dass es weniger und weniger Insekten auf der Windschutzscheibe und weniger Schmetterlinge im Garten sind, sieht jeder mit halbwegs gesundem Menschenverstand, der mit offenen Augen durch's Leben stapft.
Und ja - gegen Unkraut auf Kieswegen und zwischen Steinplatten hilft Essig, Salz und vor allem Auskratzen. Muss man halt regelmässig widerholen - genauso wie das Spritzen mit Glyphosat, oder habt ihr eure Gehwegplatten nur einmal gespritzt und dann nie wieder?
auweia, da habe ich ja eine Diskussion losgetreten... Aber der Zustand der erwähnten Strecke(n) ist in negativer Hinsicht beeindruckend, und ich sehe die Bahn in der Pflicht, diese angemessen zu unterhalten und zu verhindern, daß sie vorzeitig mangels Pflege wieder zum Sanierungsfall werden, denn das ist m.E. Verschwendung von Steuergeld. Ob sie dies mit Herbiziden oder ohne tut, ist ihre Sache, diese Entscheidung obliegt nicht uns. Verzichtet sie auf Herbizide, muß sie dafür Sorge tragen, daß entsprechend wirksame Ersatzmaßnahmen zum Einsatz kommen.
Viele Grüße, Jürgen
Ach, DB hat mismanagement nicht erfunden, aber schon wohl in höheren Regionen getrieben....
MfG, Rudolf
da sind lauter kluge Menschen am Werk. Die wissen schon, was zu tun ist, um an Ihre Boni kommen.
Viele Grüße,
Uwe
Kochend heißes Wasser soll auch helfen die Zellstruktur von Unkraut zu zerstören.
Ach nee, geht ja auch nicht. Ist ja wieder Erderwärmung.
Gruß aus Berlin
Ralf (der es auch nicht besser weiß)
Ist das anderswo nicht so?
Ich nutze eine Lötlampe mit Gas.
Muss man alle Wochen machen.
Jürgen H.
Ich nutze zur Unkrautbekämpfung Freude! In meinem Garten darf sich zwischen den Gehwegplatten mal ein Blümchen hervor kommen. Und gerne auch ganz viele. Und wenn sich in der ungemähten Wiese die Storchschnäbel mit den Margariten abwechseln, dann ist das einfach wunderbar. In der ursprünglichen Berberitzenhecke tummelt sich nun Flieder, Stechpalme und anderes. Die Vögel freut es, den so manches macht offenbar leckere Beeren. Und Efeu, welches den Geräteschuppen ummantelt hat, ist die Nahrung, die Schmetterlinge im Herbst brauchen, da Efeu erst kurz vor dem Frost blüht. Leider gibt es bei uns keine Schmetterlinge mehr, weil es ja so Typen gibt, die trotz Strafandrohung weiter spritzen.
Und vor einigen Jahren tauchten die ersten wilden Orchideen auf. Wozu sollte ich bitte kiloweise Gas verheizen, Gift, was ich nicht in Lebensmitteln haben will in meinen Garten kippen und all diesen Quatsch veranstalten. Unerwünschte Pflanzen lassen sich ohnehin in meinem Alter besser rupfen, wenn sie so groß sind, das das im Stehen gelingt!
In unserer Nachbarschaft sind es ausschließlich Familien mit Kindern, die ihre Garten komplett zerstört haben. Alle Bäume Büsche raus, Rollrasen rein, Plastikzaun als Sichtschutz. Zum Glück hat mein Nachbar zu meiner Seite den Plastikmüll wieder entfernt, nachdem ich ihm angekündigt habe, die auf meiner Seite wegen Hitze und Lichtmangel eingehenden Pflanzen auf seiner Kosten zu ersetzen.
Es ist alles so seltsam geworden. Jeder sieht, das alles kaputt geht. Egal ob durch Klimawandel, durch Pflanzenschutz oder die absurde Bauwut. Und im einzigen Bereich, wo Leute durch einfaches Nichtstun das meiste erreichen können, wir gespritzt, gedüngt, abgesägt und rausgerupft. Giftig aber steril. Danke auch!
Ich versteh es einfach nicht. Seit Jahren seh ich am Vogelhaus nur noch Meisen, Amseln, Rotkehlchen und Tauben. Alles andere ist dieser Lebensweise zum Opfer gefallen.
Aber klar, wenn man als Privatperson Rattengift der übelsten Sorte braucht und damit auch Fuchs, Marder und alle Greifvögel und Eulen platt macht und das normal findet, dann macht es auch Sinn gegen Regenbogenfahnen zu wettern. Was zum Henker interessieren mich die Vorlieben anderer Leute.
Was für eine Gesellschaft....
Gruß
Klaus
... tja, so manche "deutsche Michel" (denn die meisten Gartenzwerge sind da inzwischen weiter) glauben immer noch, Mitweltzerstörung und Klimawandel seien so etwas wie der deutsche Serien-Tatort um 20:15 am Sonntagabend, den man pünktlich um 21:45 einfach abschalten kann: Zack.
Nur ist das KEIN TatORT, sondern TatSACHE.
Und zwar definitiv andauernde und sich gar beschleunigend (!) verschlimmernde Tatsache.
Mit den wenigen, die hier Abstruses schreiben, möchte ich nicht in einem Boot sitzen - muss mit ihnen jedoch unser einziges, nämlich das Raumschiff Erde teilen: DANKE hingegen für die weitaus zahlreicheren Anzeichen "hochintelligenten Lebens" auch hier.
Unkräuter sind Wildkräuter: Born to be wild.
Zum Ausgangsthema zurück: Auch DB InfraGo besitzt bereits durchaus bessere Tricks, damit es auf dem Bahnkörper nicht allzu wild zugeht.
Beste Grüße, Norrskenet
Ich finde nämlich, dass sich die Natur gefälligst ein wenig dafür revanchieren könnte dass ich ihr 98% des unbebauten Grundstückes überlasse. Die restlichen 2% in Form von Terasse und Gehweg könnte sie gefälligst unberührt lassen und nicht dauernd versuchen dazwischen durch zu wachsen.
Mein Nachbar ist Landwirt und flippt regelmäßig aus wenn er von “Bio” hört. Er erzählte mir, dass es bei den hiesigen Mutterböden ein Ding der Unmöglichkeit wäre, ohne Gyphosat vernünftige Erntemengen hinzukommen und damit die Menschheit zu ernähren. Geschweige denn einen landwirtschaftlichen Großbetrieb wirtschaftlich zu führen. Die US Regierung scheint ihm da Recht zu geben, sie hat Glyphosat als “im nationalen Interesse” eingestuft.
Er sagt immer “je weiter weg, um so Bio”. Will heissen, bei allem was importiert wird schaut eh niemand so genau hin, dazu kommt die Umweltbelastung durch die weiten Transportwege.
Selbstverständlich wächst in SEINEM Gehweg nicht das kleinste Kräutchen.
Ich masse mir nicht an, mehr davon zu verstehen als er - daher akzeptiere ich seine Meinung. Wie er auch meine 😎
LG Mike
P.S. Seine PV Anlage ist ungefähr 5x so gross wie meine 😜
Eine 11kg Gasflasche hat 4 Jahre gehalten. Gelegentlich löte ich damit auch, oder erhitze Teile.
Somit ist der Verbrauch zur Umkrautvernichtung doch sehr moderat.
Ansonsten habe ich einen sehr ökologischen Garten mit Froschteich, heimischen Gehölzen, Wildblumenbeet, Nistkästen in verschiedenen Bauarten uvm.
Wer Wühlmäuse hat, kann auf Rattengift aber nicht verzichten. Das ist etwas billiger, als Wühlmausgift, obwohl identisch.
Sachgerecht angewendet, überlebt auch Nachbars Katze (leider), die ich live beim Attackieren des Buntspechts erwischt hatte. Er hat es nicht geschafft. Die Amsel letzte Woche auch nicht.
"Meine Katzen fressen keine Vögel"
Da sollte jeder Katzenfreund mal der Realität ins Auge sehen und sich fragen, ob man so ein Vieh halten muss.
Vier Pfoten machen auch Fußabdrücke.
Zeit für eine Demo gegen den Katzenwahnsinn.
Jürgen H.
Zitat - Antwort-Nr.: 30 | Name: teppichbahner
Es ist alles so seltsam geworden. Jeder sieht, das alles kaputt geht. Egal ob durch Klimawandel, durch Pflanzenschutz oder die absurde Bauwut. Und im einzigen Bereich, wo Leute durch einfaches Nichtstun das meiste erreichen können, wir gespritzt, gedüngt, abgesägt und rausgerupft. Giftig aber steril. Danke auch!
Das ist leider wohl schon lange so, wie z.B. der Film "Grün kaputt" von 1983 zeigt:
https://www.ardmediathek.de/video/unter-unserem...I3LTczOGU0NTM4YTcwMQ
Heute sind wir natürlich schon viel weiter, z.B. war der "Schottergarten" damals noch gar nicht erfunden.
Viele Grüße
Stefan
schade - ehrlich gesagt, bin ich vom Inhalt dieses Threads sehr enttäuscht. Das liegt aber an meiner Erwartungshaltung, die so gar nicht erfüllt wurde. Liegt's an meinem Modellbahner-Denken?
Ich hatte gedacht, hier werden Beispiele - in Fotoform - von zwangsbegrünten Strecken/Schienen-Abschnitten, Realität aus der Natur, gepostet. Auch als Anregung/Vorlage zum "Nachbauen" auf der eigenen Anlage.
Stattdessen hauen sich - mal wieder - die üblichen Verdächtigen ihre neunmalklugen Öko-Kenntnisse um die Ohren. Extrem uninteressant, zumal sich daraus wieder ein Disput der Allwissenden ergibt. Wem nützt das hier?
Ich werde noch mal reinschauen, wer sich von meinem Text auf den Schlips getreten fühlt (würde mich nicht wundern). Danach werde ich diesen Tread ignorieren.
Gruß aus Nordertown
... hmh, "der Schottergarten war 1983 noch nicht erfunden"?
Von wegen, der wurde in Deutschland bereits am Nikolaustag anno 1835 in der Lebkuchenstadt eingeführt:
Also wärrr hats' erfunden? Die Bahn! (oder war das seinerzeit noch eine andere Bettung?)
Da Schottergärten inzwischen aber weithin untersagt sind, braucht man im Falle eines Falles nur drei Schwellen, zwei Schienen und - damit es echt wirkt - daneben ein Fass Glyphosat.
Und alles ist gut.
Mal so als kleine kreative Anregung (#35) für die Moba. 😉
Beste Grüße, Norrskenet
Nein, es gab in Nürnberg zunächst lediglich ein Sandbett weil man auch Pferde einsetzen musste. Das war im Norden auf Nebenbahnen auch noch bisweilen bis in die 80iger so.
Aber wenn du bei der "Nürnberger" den einliegenden "Schotter" ansprichst, oder die Pulsnitzer mit ihren Pflastersteinen meinst....na daaa ist es ja gut! 😉
Als Schotter kommen vornehmlich nachfolgende Gesteine mit ihren chemischen Eigenschaften in Frage:
Der ph- Wert von Granit, Basalt und Diabas ist neutral bis leicht alkalisch und liegt zwischen 7 und etwa 8,5
Grauwacke ist jedoch leicht sauer bis neutral und liegt zwischen ph6 und 7.
Zur Erinnerung: Gute Gartenerde sollte um ph 6 liegen.
Kann es vielleicht sein, dass dort überwiegend Grauwacke verwendet wurde und ein Planungs oder Ausführungsfehler vorliegt?
Na dann hilft nur Waschpulver! Die Pflanzen verbrennen sich die Füße und die Gleise werden strahlend weiß 🤣
Gruß Sven
Du bist entweder Schotte oder Schwabe.
Dein "Gestaltungsvorschlag" ist hinsichtlich Material und Aufwand an Geiz nicht zu überbieten.
Das Thema dieses XXXS-Dioramas wird wohl niemand erkennen, es sei denn, er kennt zufällig #36 und die Vorgeschichte.🫣
Gruß aus Nordertown
mit dem Humor ist das ja nun so eine Sache.
Dabei habe ich doch nur "krampfhaft" versucht, das Thema wegen #35 irgendwie in Richtung Moba umzulenken.
Wenngleich der Subtitel des Fadens nun mal "Vorbild" lautet.
Dass Pferde mehr als ungern bzw. überhaupt nicht auf Schotter laufen mögen - nun an, wer hätte das gedacht.
Wohl genau deshalb haben zahlreiche Tram-Betriebe inzwischen ja auch das beliebte Rasengleis eingeführt.
Noch Zweifel, Kienzle?
Übrigens sind die kürzesten Gleisstücke pro Längen-cm die teuersten ...
Beste Grüße, Norrskenet
Nur registrierte und eingeloggte User können Antworten schreiben.
Einloggen ->
Noch nicht registriert? Hier können Sie Ihren kostenlosen Account anlegen: Neuer N-Liste Account
Zum Seitenanfang
© by 1zu160.net;
