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THEMA: Eigene Steuersoftware für Digitalbetrieb

THEMA: Eigene Steuersoftware für Digitalbetrieb
Startbeitrag
ETS - 09.09.26 21:07
Hallo zusammen,

wer wie ich gerne mit Custom-Hardware an der Spur N Anlage bastelt (z. B. DCC-EX oder günstige ESP32-Module über WLAN für Weichen und Rückmelder), kennt das Problem: Bei den gängigen Programmen landet man dafür schnell bei Frickelei, Workarounds und durchwachsenen Dokumentationen.

Ich habe mir deshalb in den letzten Wochen ein eigenes kleines Web-Tool gebaut: TrainMaster.

Wichtig vorweg: Das soll kein Konkurrent zu den großen Programmen wie Rocrail oder iTrain werden! Ich wollte einfach eine moderne, aufgeräumte Oberfläche, die ohne Ladezeiten sofort reagiert und bei Eigenbau-Hardware ohne Verbiegen funktioniert. (bzw. da ich Herrscher über den Code bin kann ich mir das auch einfach hinbiegen wie ich das brauche.

Ein paar Eckdaten:

Flotte Weboberfläche: Läuft im Browser, reagiert verzögerungsfrei und lässt sich flüssig bedienen.
Hardware: Anbindung an DCC-EX, Z21 und eine eigene, unkomplizierte ESP32-Firmware, um Weichen, Signale und Melder kabellos per WLAN einzubinden.
Praktische Helfer: Loks per Drag & Drop auf den Block ziehen, automatische Fahrstraßengenerierung und die Möglichkeit, Melder zum Testen direkt im Gleisplan anzuklicken. Auch normale 2-begriffige Blocksignale (nur Rot/Grün) werden sauber unterstützt, ohne dass bei Weichen ungewollt Gelb gefordert wird.
Mich würde mal interessieren: Was müsste so ein schlankes Tool für euch im Alltag unbedingt können? Was fehlt euch bei bestehenden Programmen am meisten oder nervt euch dort regelmäßig?

Freue mich auf euer Feedback!

Erfolgreich wurde getestet:
Alle DCC Basics Fahren,Schalten, Programmieren, CVs auslesen über POG Gleis
Automatische Singal und Weichenschaltung
Automatik Betrieb (Aquarium Modus)

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Hallo Erik,

bei mir triffst du einen Nerv. Ich habe selbst sowas vor und könnte mir vorstellen, auf deinen "Zug aufzuspringen", bevor ich einen eigenen losfahren lasse.

Ich schildere mal, wie ich es machen würde und bin mir fast sicher, du machst es genauso:
Ein Gateway auf einem ESP32, welches - anders als der Browser - per UDP mit der Z21-kompatiblen Zentrale kommuniziert (was der Browser allein nicht kann). Ebenfalls dient der ESP32 als Webserver und hostet die Webseite(n), welche dann auf einem Client (Smartphone, Tablet, PC) läuft, aber über den ESP32-Server per UDP die Zentrale anspricht (bei mir: Y'D'9001 ex DR5000 oder eigene Zentrale).

Deine Oberfläche sieht aufgeräumt und "nett" aus, ich würde mir einen Daymode zusätzlich zum Darkmode wünschen. Für mich *persönlich* wäre eine Loksteuerung unnötig, ich würde aber einen Gleisplaneditor bauen, sodass man ein Gleisbild auf einem Gerät mit Touchscreen (PC/Tablet wegen der Größe) bedienen kann. Die Fahrstraßensteuerung ist ein Add-on. CV-Programmierung würde ich so machen: https://moba160.github.io/Decoder/html/index.html (mein Prototyp zum Testen ohne Anlage, der würde 1:1 auf dem ESP32 laufen).

Viele Grüße
Frank

PS. Deine GUI scheint KI-generiert oder täuscht das? Ist für mich kein Makel, im Gegenteil, ich mache sowas nur noch mit KI (Antigravity, siehe aktuelle DiMo)

PPS. Sehe gerade, dass mein Link oben Schwierigkeiten hat, die URL von der Decoder-DB aufzulösen, muss ich mal schauen. Was passieren würde: Decoderschema wird angeboten (welche CVs, Abhängigkeiten, Hilfetexte, Bitunterstützung ...)

Huhuuuu,

ansich begrüße ich ja Neu-Entwicklungen immer, aber man muß das Rad nicht zwei mal erfinden. Kommst Du mit den Daten der Decoder-DB nicht schon weiter und kannst diese einbinden? ( https://www.decoderdb.de/ ). Da gibt es bestimmt auch eine API. Ansich ist es ja ein leichtes den Decoder in einer Lok aus zu lesen und dadurch zu bestimmen- oder zumindest auf wenige Modell zu begrenzen. Die Decoder DB ist da immer eine gute Quelle und das Projekt m.E. unterstützenswert,

Ich bin gespannt auf Dein Projekt - Eine Server-Client Lösung wäre für mich die richtige Lösung. Vielleicht auch mit einer API-Schnittstelle um aus einer Lok-Verwaltung Fahrzeuge und CV und Daten in das Projekt zu übernehmen. Die mir bekannten Programme machen das alle nur über rudiementären XMP import... oder gar nicht.

Ich bin gespannt, wie es weiter geht... das hört sich interessant an...

LG Philipp
Hallo Erik!

Das liest sich sauspannend!

Meine Kenntnisse auf diesem Gebiet sind Null, weswegen ich dazu nix beitragen kann.

Mein Interesse daran liegt bei über 90, also wünsche ich gutes Gelingen und ich bleibe dran.

Gespannte Grüße,

Lutz!
Moin Erik,

Das ist ja ein wirklich interessantes Projekt. Wenn es im Browser läuft, sind MAC User ja auch nicht ausgeschlossen und können ohne es ohne zusätzliche Software nutzen.
Ich bin auch gerade bei der Planung zur Anbindung von diverser Hardware an eine Steuerungssoftware. Die Verwendung von I2C zur Anbindung an DCC EX ist zwar eine Möglichkeit, aber deine WIFI Variante finde ich besser. Der Verkabelungsaufwand wird damit erheblich reduziert.
Viele Grüße Holger
Korrekt, ist komplett KI (Antigravity) ist nur schnell hingezimmert gewesen für mich sieht das UI noch zu sloppy nach AI aus. Das Redesign kommt später ich wollte erstmal grundsätzlich wissen ob das alles so einfach geht wie ich mir das vorstelle.

Aber in deinem Prinzip bist du gar nicht so weit weg von dem was ich gerade haben da hast du recht.

Aktuell läuft die Anwendung hier auf dem PC kann aber ggfs auch ausgelagert werden das webUI kannst du von jedem Gerät aufmachen.

Touchscreen ready ist das UI schonmal. Weil ich öfters mal besuch da habe der selber fahren will deswegen die ist das einfacher das die an ihrem Handy das aufmachen und fahren können.

Sobald ich mit den Basics durch bin habe ich vor das ganze auf Github zu laden dann kann damit jeder anstellen was er mag.

Ich werde deine Idee mal gerne für einen späteren Punkt in meine Spec aufnehmen.

Der Gleisplan Editor würde definitiv wie ich ihn jetzt habe schonmal funktionieren nur die Fahrstraßen Berechnung etc müsste man mal Testen ob das rein Performance Technisch hinhaut.

LG, Erik


Zitat - Antwort-Nr.: 4 | Name: H160N

Moin Erik,

Das ist ja ein wirklich interessantes Projekt. Wenn es im Browser läuft, sind MAC User ja auch nicht ausgeschlossen und können ohne es ohne zusätzliche Software nutzen.
Ich bin auch gerade bei der Planung zur Anbindung von diverser Hardware an eine Steuerungssoftware. Die Verwendung von I2C zur Anbindung an DCC EX ist zwar eine Möglichkeit, aber deine WIFI Variante finde ich besser. Der Verkabelungsaufwand wird damit erheblich reduziert.
Viele Grüße Holger



Ja das mit dem Mac ist auch von mir eine Baustelle, da ich gerne flexibel mit allem was ich da habe, einfach auf das Web UI zugreifen kann und bedenkenlos ohne etwas hochzufahren direkt fahren kann.

LG, Erik

Hallo Erik

Für mich sind Lokbilder im Fahrregler und in den belegten Blöcken sehr wichtig.

Dietrich
Hallo Eric,
Zitat - Antwort-Nr.: 0 | Name: ETS

Automatische Singal und Weichenschaltung
Automatik Betrieb (Aquarium Modus)

ETS hat folgende Bilder angefügt:
ETS   #0 ETS   #0 ETS   #0

hört sich spannend an und sieht auch interessant aus. Wenn ich Dich richtig verstehe untersťützt Du u.a, die Z21-Hardware.  
Werden auch die Rückmeldemodule 10808 am CAN-Bus der Z21 unterstützt?

MfG

vik
Zitat - Antwort-Nr.: 8 | Name: vikr

hört sich spannend an und sieht auch interessant aus. Wenn ich Dich richtig verstehe untersťützt Du u.a, die Z21-Hardware.  
Werden auch die Rückmeldemodule 10808 am CAN-Bus der Z21 unterstützt?

MfG

vik




Da die Software direkt per UDP mit der Z21 kommuniziert funktioniert das ganze auch ja.

Verifizieren kann ich es nicht aber es sollte von der Architektur her problemlos gehen.

LG, Erik
Zitat - Antwort-Nr.: 7 | Name: Dietrich M.

Hallo Erik

Für mich sind Lokbilder im Fahrregler und in den belegten Blöcken sehr wichtig.

Dietrich



Hi Dietrich,

das sehe ich auch so über die Mobile Webansicht auf dem Handy kann ich direkt ein Bild schießen und speichern.

Die Fahrpulte sind eher nebensächlich das werde ich später nochmal überarbeiten das es angenehm zu bedienen ist.

LG, Erik
Zitat - Antwort-Nr.: 9 | Name: ETS

  Da die Software direkt per UDP mit der Z21 kommuniziert funktioniert das ganze auch ja.



Das heißt es ist irgendeine Art Client <-> Server Architektur? Ein Browser selbst kann meines wissens nach nämlich kein UDP?
Vielleicht nutzt er das? https://sunnyzhou-1024.github.io/chrome-extension-docs/apps/sockets_udp.html
Ich vermute eher, das ist eine KI-generierte Mini-Webserver Anwendung mit GUI im Browser.

Grüße, Peter W,
Zitat - Antwort-Nr.: 12 | Name: Peter W.

Vielleicht nutzt er das? https://sunnyzhou-1024.github.io/chrome-extension-docs/apps/sockets_udp.html
Ich vermute eher, das ist eine KI-generierte Mini-Webserver Anwendung mit GUI im Browser.

Grüße, Peter W,




Hier einmal die Architektur dahinter:

TrainMaster/
├── client/                     # Web UI (Vite, TypeScript, SVG Canvas, Responsive CSS)
│   ├── src/
│   │   ├── components/         # Dispatcher, Throttle, Depot, Monitors, Inspector
│   │   ├── i18n.ts             # Bilingual i18n translation system (DE/EN)
│   │   ├── main.ts             # Application bootstrap & lifecycle
│   │   └── style.css           # Modern dark-mode & touchscreen theme
│   └── index.html
├── server/                     # Dispatcher backend (Node.js, WebSocket, REST)
│   ├── src/
│   │   ├── engine/             # Topology, Routes, BBT, Blocks, Turnouts
│   │   ├── hal/                # Z21, DCC-EX, WIO/UDP, Virtual Simulator
│   │   └── storage/            # JSON persistence for track plans, locos & routes
│   └── data/                   # Track plan & fleet database
├── firmware/                   # ESP32 TrainMasterNode firmware
│   └── TrainMasterNode/        # PlatformIO / Arduino IDE source & docs
├── docs/                       # In-depth wiring & hardware guides
├── STEERING.md                 # Project release & versioning policy
├── CHANGELOG.md                # Chronological change log
└── SPECIFICATION.md            # Technical specification

Hallo Erik,

das sieht bei dir ja schon richtig gut aus, und irgendwie erkenne ich da ein paar Dinge wieder und sehe Inspirationen für neue 😉:
Vor ein paar Wochen habe ich auch damit begonnen, mit Hilfe von KI (Claude) mir eine auf meine Bedürfnisse zugeschnittene Steuerung für die Z21 über Mac und Smartphone zu bauen. Wichtig dabei war mir, dass ich schnell per Knopfdruck zwischen zwei Loks umschalten kann (bietet die originale z21-App nicht), Anlagen frei anlegen kann (besonders die einfachen und doppelten Gleiswechsel von Kato), jede mögliche Fahrstrasse nicht einzeln programmieren muss und Signale passend zu den Weichenstellungen mitgeschaltet werden. Die Mac-App wurde mit Xcode erstellt, die Smartphone-App läuft als Web-App und ist somit mit allen Geräten im WLAN bedienbar. Alle Infos hat die KI sich aus dem Web zusammengesucht, teilweise auch direkt aus diesem Forum.
Ich war überrascht wie schnell hier funktionale Ergebnisse erzielt werden konnten. Das Stellpult zum Beispiel wurde auf Vorschlag der KI mit Vektorgrafik erstellt und zur Stellung einer Fahrstraße muss ich nur ein beliebiges Start- und Endgleis auswählen. Gibt es mehrere mögliche Routen, einfach noch ein drittes Gleis auswählen.
Zuletzt hat mir die KI für meine doppelgleisige AnDerWandLang-Strecke eine vollautomatische Pendelsteuerung gezimmert, die rein über Zeit-Steuerung läuft, da noch keine Rückmelder vorhanden sind. Aber schon diese Automatik mit zufälliger Wahl der Züge, beachten der Fahrtrichtung, schalten von Fahrstrassen, Licht- und Soundfunktionen funktioniert über 30 Runden ohne Störungen. Genauigkeit der Endpositionen +-5 cm.
Selbst programmiert oder mit allgemein verfügbarer Software hätte ich das nicht hinbekommen! Fehler können zudem sofort beseitigt werden und neue Ideen sofort umgesetzt werden. Hier ist die KI echt mal ein enorm hilfreicher Faktor.
Das angehängte Bild zeigt die Steuerungsseite der Mac-App im Automatikmodus.

Grüße Stephan

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Servus zusammen,

zeit für ein kleines Update! Ich habe die letzten Tage einige Bugs gefixt und ordentlich an neuen Features geschraubt. Hier ist der aktuelle Stand:

1. Automatikmodus & Zugsteuerung
Bahnhofstypen & Haltezeiten: Der Automatikmodus wurde erweitert. Es lässt sich nun der jeweilige Bahnhofstyp festlegen, um Haltezeiten und Abläufe individuell anzupassen.

Neues Betriebsmuster (Pattern): Der Ablauf ist dadurch deutlich abwechslungsreicher geworden. Je nach Vielfalt der eingesetzten Zugtypen entsteht eine richtig dynamische Mischung.

Zugbegegnungen & Überholungen: Bei Durchfahrtsgleisen (in meinem Testaufbau: 3 Bahnhofsgleise im Durchgangsbahnhof) versuche ich aktuell, gezielt regelmäßige Zugbegegnungen zu erzeugen – sodass z. B. Schnell- oder Güterzüge auf dem Durchfahrtsgleis warten müssen, während ein anderer Zug einfährt.

Konfigurierbarkeit: Da solche Begegnungen reine Geschmackssache sind, arbeite ich gerade an Slidern/Parametern, mit denen sich die Häufigkeit solcher Szenarien ganz nach den eigenen Vorlieben einstellen lässt.


2. Hardware-Handregler (ESP32 Rotary Knob)
Für den Fall, dass ich einfach mal manuell fahren möchte, wollte ich etwas Haptisches in der Hand haben:

Basis: Fertige Hardware auf Basis eines ESP32 (Rotary Knob mit integriertem Touchdisplay obenauf).

Funktionen:

Züge auswählen und Sonderfunktionen direkt über das Touchdisplay schalten.

Fahren und Regeln über den Drehknauf.

LED-Ring: Visualisiert die aktuelle Fahrtrichtung.

Steuerung per Druck: Einfacher Klick löst einen Halt aus, Doppelklick wechselt die Fahrtrichtung.

Mobilität & Kompatibilität: Akkubetrieben und komplett kabellos. Bislang erfolgreich unter Windows und auf dem Raspberry Pi getestet.

Bild ist unten angehangen.

3. Elgato Stream Deck Plugin (Visuelles Stellwerk)
Parallel arbeite ich an einem Plugin für das Elgato Stream Deck (erfordert zwingend einen PC zur Ansteuerung):

Auf meinem Stream Deck XL arbeite ich an einer Art interaktivem Gleisplan direkt auf den Displaytasten.

Man kann durch verschiedene Layer bzw. Bereiche schalten.

Das Ziel: Ein visuelles Stellwerk mit echtem haptischem Feedback direkt am Platz.

4. Smartes Lok-Anlegen via Dokumenten-Upload
Beim Anlegen neuer Loks können ab sofort PDF-, Word- oder Textdateien hochgeladen werden.

Die Funktionsbelegungen der Lok werden daraus automatisch ausgelesen, gemappt und mit passenden Icons versehen (hier werden mit der Zeit noch weitere Icons ergänzt).

Early Access / Testen
Falls Interesse besteht, könnt ihr gerne über meine Website einen Early Private Build anfragen. Ich lade euch dann ins Git-Repository ein.

https://www.imberi.info/

Hinweis: Ein paar Grundkenntnisse zum Starten des Servers solltet ihr mitbringen – alternativ könnt ihr der README folgen. Diese ist zwar noch nicht super detailliert, sollte aber für den Einstieg völlig ausreichen.

Viele Grüße!
Erik



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Moin zusammen,

das Elgato Streamdeck Plugin ist jetzt funktionsfähig und hat eine komplette interaktiven Gleisplan.

Weichen stellen, Signale Schalten, Live Fahrstraßen etc.

LG,
Erik



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Hi zusammen,

kurzes Update zu meinem TrainMaster-Projekt.

Ich wollte für die Modellbahn einen handlichen, kabellosen Regler mit echtem Drehknopf haben – ohne erst den PC hochfahren zu müssen. Habe dafür jetzt eine Firmware für das runde Elecrow CrowPanel 1.28" (ESP32-S3 mit Touch, Drehring und RGB-LEDs) (Preislich liegen wir hier bei 30 Euro) gebaut:

Direkt an DCC-EX: Verbindet sich per WLAN direkt mit der Zentrale (Standalone, kein Server/PC nötig).
Bedienung: Drehring regelt die Fahrstufen, Klick wechselt die Richtung, lang gedrückt halten ist Not-Aus.
Loks & Funktionen: Durch die DCC-Adressen (1–12) wischt man einfach per Touch nach links/rechts. Doppelklick öffnet die F-Tasten (F0–F11).
Strom: Zieht nur ~150 mA, kann also problemlos an einer kleinen Powerbank oder einem 1S-LiPo im 3D-Druck-Gehäuse laufen.

Bilder wie immer im Anhang.

LG,
Erik

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Update: Neues in TrainMaster (Stand 12.10.2026)

Hallo zusammen, hier ein kurzer Überblick über die wichtigsten Neuerungen der letzten Tage:

BBT-Einmessung & Bremskurven: Übersichtliche Filter nach Lok/Block, Verlaufshistorie der Bremsfahrten, stabilere Einmessung (Median-Berechnung) und Profil-Sperren.

Automatikbetrieb & Fahrstraßen: Robusteres Verhalten bei Halten (Stop am IN-Melder), optimierte Geisterzug-Erkennung, automatischer Richtungswechsel in Stumpfgleisen sowie Lichtschaltung.

Rückmelder (ESP-Firmware TrainMasterNode): Asymmetrisches Pulse-Stretching und einstellbare Haltezeit für Stromfühler/Sensoren zur zuverlässigen Entprellung gegen Flackern.

Handregler (ESP32-Firmware CrowPanel Rotary): Dimmbare Status-LEDs, konfigurierbare/schnellere Drehregler-Schrittweiten und neues Geräteeinstellungs-Menü.

Beleuchtung & UI-Design: Direkte Magic-Home-Anbindung (LAN) für Tag-/Nachtverläufe(Wettereffekte per LED) sowie Feinschliff am Dispatcher-Stellpult.

Hier ein kleiner Ausschnitt der Lichteffekte:
https://youtube.com/shorts/xBMkTMqux2M

LG,
Erik
Hallo zusammen,

ab jetzt ist das Projekt Open Source unter MIT License für alle Verfügbar.

https://github.com/ETSREAC/Trainmaster

Ich bitte gerne um Feedback und gerne auch Vorschläge was an Funktionen etc. noch Fehlt. Alternativ Wünsche auch gerne hier oder als Kontaktanfrage per Mail.

Da ich leider selber keine anderen Digitalzentrale habe ist das testen leider nicht so einfach.

LG, Erik


https://github.com/ETSREAC/Trainmaster/blob/c0a.../DccExDriver.ts#L184

Wenn man nur drauflosproammiert ohne zu verstehen was man macht dann wird halt sowas draus.

Grüße,
Harald
Hallo Harald,

danke fürs Reinschauen, du hast mit der Stelle tatsächlich recht. Das <s> alle 10 Sekunden war Quatsch. Die Zentrale hat jedes Mal ihren ganzen Status geschickt, und TrainMaster hat dann auch noch bei jeder Meldung alle Lokfunktionen neu rausgehauen. Hab ich mittlerweile umgebaut: Über TCP wird gar nicht mehr gepollt, seriell kommt nur noch alle 30 Sekunden ein kurzes <#>, und <s> geht nur noch einmal beim Verbinden raus.

Ich lern da echt gern dazu. Ich hab vorher noch nie was mit Modellbahn-Software gemacht, das ist mein erstes Projekt in die Richtung. Es läuft bei mir auf der Anlage im Automatikbetrieb, so ganz falsch kann's also nicht sein. Dass da noch einiges besser geht, ist mir klar. Genau deswegen ist es ja Open Source.

Was mich aber ehrlich gesagt geärgert hat, war der Ton. Mit „drauflosprogrammiert ohne zu verstehen“ kann ich nichts anfangen. Zwei Sätze, was an der Stelle das Problem ist, und ich hätt's direkt gefixt. Ist ja jetzt auch so gekommen.

Wenn dir noch mehr auffällt, gerade bei DCC-EX, sag gern Bescheid. Hier, als Issue oder auch als Pull Request. Jemand, der sich mit den Protokollen auskennt, kann dem Projekt nur guttun.

Grüße,
Erik
Hallo Erik,

Ich finde toll, was du bisher erreicht hast und das du das mit uns teilst. Respekt!
Besonders der Regler gefällt mir sehr gut.

Kann man den Regler auch am PC in iTrain einbinden? Das wäre für mich ein Anwendungsfall.

VG Roberto
Zitat - Antwort-Nr.: 22 | Name: rollstein777

Kann man den Regler auch am PC in iTrain einbinden? Das wäre für mich ein Anwendungsfall.



Hi Roberto,

der Regler hängt im Falle von DCC EX und Z21 direkt an der Zentrale. Wie eine Roco Wlan Maus.

Das kommt also mehr oder weniger auf deine Zentrale an.

LG,
Erik
Hallo zusammen,

ich wollte kurz ein neues Feature in TrainMaster vorstellen, das mich selbst gerade ziemlich begeistert.

Das Problem kennt ihr bestimmt: Ein Bahnhofsgleis hat einen festen Haltepunkt. Eine kurze Lok oder ein Schienenbus fährt dann bis ganz ans Signal vor und steht weit weg vom Bahnsteig. Legt man den Haltepunkt dagegen in die Mitte, bleibt ein langer Zug mittendrin stehen, und das Zugende blockiert die Einfahrweiche.

Die Lösung: 50/50-Gleisaufteilung Das Gleis wird mit zwei Belegtmeldern in zwei Hälften geteilt. Melder A überwacht die erste Hälfte, Melder B die zweite bis zum Signal. TrainMaster kennt die Zuglänge und entscheidet selbst:

Kurzer Zug (passt in eine Hälfte): Er bremst schon in der ersten Hälfte und hält mit der Zugmitte etwa in Bahnsteigmitte.
Langer Zug: Er fährt ungebremst bis zur Teilung, bremst dann sanft ab und hält kurz vor dem Signal. Die Einfahrweiche ist danach frei.
Ohne Einmessen: Die Länge der ersten Gleishälfte ist bekannt. Während der Zug sie durchfährt, misst TrainMaster sein Tempo und rechnet daraus die Bremsrampe bis zum Haltepunkt aus. Das funktioniert für jede Lok automatisch und in beiden Fahrtrichtungen.

Einrichtung: Im Block-Editor gibt es eine neue Checkbox „50/50-Gleisaufteilung“. Darunter stellt ihr ein:

Haltestrategie: automatisch nach Zuglänge, immer Mitte oder immer am Signal
Teilung: wo die Gleishälfte endet (Standard 50 %)
Zwei Abstände: für den Halt in der Mitte und vor dem Signal
Ohne Häkchen bleibt alles wie bisher. Gleise mit klassischen Punktmeldern funktionieren also unverändert weiter.

Tipps aus der Praxis:

Tragt die Blocklänge möglichst genau ein, sie bestimmt den Haltepunkt.
Hat ein Decoder eine starke Bremsverzögerung (CV4), rollt der Zug etwas weiter. Das gleicht ihr über die beiden Abstände aus.
Ein Not-Halt bricht jede laufende Bremsung sofort ab.
Bei mir läuft das jetzt im Automatikbetrieb mit einer Vectron zwischen zwei Bahnhofsgleisen, und sie bleibt wirklich jedes Mal sauber vor dem Signal stehen.


Ich werde definitiv dann auf der Festen Analage die Bahnhofsgleise immer einfach in genau 2 Belegmelder aufteilen ohne neutrales Gleis dazwischen. Das spart mir ja knapp 1 Kabel pro Neutrales Gleis. :D


LG,
Erik
Hier ist ein Startpunkt:

https://dcc-ex.com/throttles/tech-reference.html#gsc.tab=0

Dann gibt's auch noch unseren Discord. Da sind Engagierte die ganz umsonst Fragen beantworten.

Zitat - Antwort-Nr.: 21 | Name: ETS

Was mich aber ehrlich gesagt geärgert hat, war der Ton. Mit „drauflosprogrammiert ohne zu verstehen“ kann ich nichts anfangen.



Ich hab kurz 1 Minute drübergeschaut weil ich neugierig war. Auch weil ich besorgt war dass da bei uns dann Fragen an den  Support auftauchen aus dem Nix. Ich kann aber nicht meine Zeit damit verbringen alles zu finden und anzuschauen. Also von den Programmen die sich vielleicht ab unsere Zentrale verbindet, bei Open Source ist die Chance allerdings größer, Dank dafür.

Einen Heartbeat wie im withrottle Protokoll sollten wir im DCCEX Protokoll auch anwenden, leider ist das nicht so einfach weil was tut man wenn die Lok von mehr als einem Regler angesprochen wurde? Probleme die wir von DCC++ geerbt haben, es gibt keinen Regler den eine Lok zugeteilt ist. Muss man ordentlich überlegen was man da macht und dann muss es jemand implmentieren. Über USB braucht man da Heartbeat? Schutz wenn jemand während dem Automatikbetrieb das Kabel rauszieht ? Über TCP und UDP eher aber nicht identisch. Achja, testen sollte man das dann auch noch. Unter realistischen Bedingungen aber ohne Lokkarambolage (so wie in der Grundschule auf dem. M Gleis).

Grüße,
Harald
Hallo Erik,

auch wenn es zu funktionieren scheint, finde ich solche Timing-Lösungen irgendwie unschön. ich überlege schon länger, ob und wie man für solche Haltepunkt-Steuerungen einen ToF-Sensor einsetzen könnte. Neben dem Problem des Versteckens ergibt sich bei geraden Gleisen das Problem, daß man den Sensor schräg anbringen müßte, was sich dann negativ auf die nutzbare Reichweite auswirkt. Vielleicht fällt ja jemand anderen da Lösungen ein.

Klaus
Hallo,

@Erik: ein interessantes Projekt. Respekt!

Zitat - Antwort-Nr.: 26 | Name: KMal

ich überlege schon länger, ob und wie man für solche Haltepunkt-Steuerungen einen ToF-Sensor einsetzen könnte. Neben dem Problem des Versteckens ergibt sich bei geraden Gleisen das Problem, daß man den Sensor schräg anbringen müßte, was sich dann negativ auf die nutzbare Reichweite auswirkt. Vielleicht fällt ja jemand anderen da Lösungen ein.


@Klaus: Ich nutze ToF Sensoren als STOP Marker. Fuer meine Prototypen habe ich 'Sparkfun' Sensoren genommen. Also das dann zufriendenstellend funktionierte habe ich eigene Platinen entworfen.

Prototyp mit SparkFun: https://youtu.be/iHp6so3VKBk
Eigenbau Platine mit LEDs: https://youtu.be/45g9xrSL4ow

Thema Verstecken: Unter das Gleis und zwischen den Schwellen nach oben schauen lassen funktioniert.

VG,
Frank

Die von fschum zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Hallo Erik,

ich bin total Begeistert was du schon entwickelt hast, leider habe ich vom Programmieren keine Ahnung und kann dir dabei nicht weiterhelfen.
Ich werde auf jeden Fall hier Still und Leise einfach mitlesen.

Gruß Günter
Hallo Frank,

die Idee war schon, horizontal in der Achse des Gleises zu messen und die Distanz des Zuges vom Haltepunkt zur Steuerung der Geschwindigkeit zu nutzen, um ein vorbildhaftes Abbremsen des Zuges zu ermöglichen, also die Geschwindigkeit als Funktion vom Abstand

Klaus
@Klaus: Ok, verstanden. Daran hatte ich auch mal gedacht aber bislang nix konkretes gemacht. Es wuerde auch ein etwas anderer Sensor (i.d.R. mit Laser Dioden) notwendig. Den (preisguenstigen) Sensor, den ich derzeit verwende, hat eine Reichweite von bis zu ~5 cm. Die Laser-Teile schaffen 1 m und mehr und liefern die Distanz (ToF).

Aber das ggf. in einem anderen Thread ... zurueck zu Eriks Steuersoftware.
Zitat - Antwort-Nr.: 26 | Name: KMal

Hallo Erik,

auch wenn es zu funktionieren scheint, finde ich solche Timing-Lösungen irgendwie unschön. ich überlege schon länger, ob und wie man für solche Haltepunkt-Steuerungen einen ToF-Sensor einsetzen könnte. Neben dem Problem des Versteckens ergibt sich bei geraden Gleisen das Problem, daß man den Sensor schräg anbringen müßte, was sich dann negativ auf die nutzbare Reichweite auswirkt. Vielleicht fällt ja jemand anderen da Lösungen ein.

Klaus



Ich weiß definitv was du meinst. Ich hatte mich anfänglich auch gegen z.b 1 Melder Prinzip von Itrain geweigert.

Ich muss aber sagen da ich zu 99% nur Japanische Triebwagen besitze ist das Anhalten in Bahnsteig Mitte für mich so deutlich besser und schöner, da ich meistens nach vorne und hinten immer bis auf Shinkansen und Schlafzüge +-15cm habe, ist das für mich die optimale Lösung.

LG, Erik



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