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THEMA: Betriebssicherheit im SBhf mit Kato-Gleisen

THEMA: Betriebssicherheit im SBhf mit Kato-Gleisen
Startbeitrag
festeanklopfen - 04.09.26 13:13
Servus zusammen,

ich bin Stefan, 58 Jahre alt und wohne in Osthessen. Vor knapp 50 Jahren hatte ich meine erste Modellbahn, Fleischmann H0, beginnend mit einem Startset mit der "Schwarzen Anna" und ein paar Kipploren-Wagen. Eine typische (später durchhängende) Spanplattenbahn auf Holzböcken mit viel Gips und wenig handwerklichem Geschick. Die Anlage wich dann meiner Pupertät und der aufkommenden Home-Computer-Ära.

Inzwischen habe ich einen "Hobby-Raum", in dem eine neue Anlage aufgebaut wird. Herangetastet habe ich mich mit einem Testoval mit Überholgleis und 3 Stumpfgleisen aus Fleischmann Piccolo-Gleisen. Das ganze in Blöcke unterteilt und mit der z21 und Rocrail gesteuert. War ganz OK, jedoch habe ich offensichtlich noch nicht die nötige Präzision im Gleisbau, um das länger als eine 1/2 Stunde störungsfrei hinzubekommen. Da meine Wunschanlage einen SBhf enthalten wird, bin ich nicht zuletzt durch einige der Kato-Verfechter und deren Erfahrungs- / und Bauberichte hier im Forum auf die Idee gekommen, wenigstens den SBhf mit Kato zu bauen. Einen Gleisplan habe ich schon, ich frage mich nur, ob dieser auch hinreichend betriebssicher ist, insbesondere, was die Weichenstraßen betrifft.

Fahren möchte ich Personennah- und Fernverkehr (DB Regio Doppelstock, Lint, ICE, ...) sowie Güterzüge. Ein Industrieanschluss (Kaliwerk oder Kiesgrube, Containerterminal, o.ä.) ist vorgesehen.

Ich wäre dankbar, wenn ich hierzu entsprechendes Feedback erhalten würde. Anhängend der Gleisplan meines Entwurfs.

Besten Dank im Voraus und viele Grüße
Stefan.


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Zitat - Antwort-Nr.: 0 | Name: festeanklopfen

Herangetastet habe ich mich mit einem Testoval mit Überholgleis und 3 Stumpfgleisen aus Fleischmann Piccolo-Gleisen. Das ganze in Blöcke unterteilt und mit der z21 und Rocrail gesteuert. War ganz OK, jedoch habe ich offensichtlich noch nicht die nötige Präzision im Gleisbau, um das länger als eine 1/2 Stunde störungsfrei hinzubekommen.



Hallo,

das liegt nicht an dir sondern schlicht am Gleismaterial. Da kommen garantiert auch gegenteilige Meinungen, aber das ist nun mal meine Erfahrung mit Piccolo und fliegender Aufbau. Ich hatte vor vielen Jahren auch ein Fleischmann-Startset gekauft und blind noch Gleismaterial dazu und mich nur aufgeregt, auch wegen den Weichen. Neumaterial aus der Schachtel und nach 1 Woche Betrieb musste ich mehrere Weichen zurück schicken. Egal, soll kein Nörgelbeitrag werden. Jedenfalls bin ich auch seit Jahren absoluter Unitrack-Fan.

Vom Betrieb mit Schattenbahnhöfen habe ich keine Ahnung, aber wenn es der Platz hergibt die kurzen Weichen gegen die mit R718 austauschen.

Im sichtbaren Bereich entweder bei Unitrack bleiben oder Peco Code 55.

Gibt hier im Forum auch wer der Unitrack-Gleise geschottert hat, weiß grad den Nutzernamen nicht. Und hier noch ein Beispiel mit einer Unitrack-Anlage: https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=657059


Gruß
Marco



Hallo.
Fliegender Aufbau geht nicht ohne eine jederzeit lösbare solide "Verklammerung" der Gleise.
Das "KATO Unitrack" Gleis hat seine Schienenverbinder entsprechend designed. Das funktioniert echt super und absolut betriebssicher. Heisst auch selbst bei später fest montierten Gleisen kann ich fast bis zum Schluß die endgültige Befestigungen abschnittsweise inkl. Bahnhofsbereiche auslassen und trotzdem alles austesten.
Alternative wäre das neue "MTX C60 Betongleis" mit Klipsverbindern, oder das "Tomix Fine Track" Gleis (Konkurrent von KATO) mit Klipsverbindern.
Ich selbst fahre, mangels fester, baulich bedingter Räumlichkeiten unterm Dach geben das leider nicht her, Anlagenaufbaumöglichkeit, ausschliesslich auf KATO Gleismaterial.
Nachteil: die Weichenantriebe sind im Gleisbett integriert. Bei Festanlagen, also komplett befestiger Gleise, kommt man nicht so gut dran, wenn mal eine Weiche, trotz aller Robustheit, dann doch mal eines Tages ausfällt. Heisst die Montage der Gleise sollte jederzeit gut lösbar bleiben. Ich würde daher empfehlen KATO Unitrack aus Erfahrung dessen eher tatsächlich nur im SBF verlegen. Im sichtbaren Teil würde MTX C60 Gleis mit Betongleisschwellen mit dem niedrigen Schienenprofil gut aussehen. Betonschwellen gabs bereits ab Epoche IV. Oder man nimmt dort das englische Peco C55 Gleissystem mit Holzschwellen was ebenfalls.
Viel Spaß beim Bauen udn Fahren.
Grüße.
Frank
Hallo Stefan,

ich schlage dir folgende Änderung vor (siehe Foto). Dadurch werden deine Schattenbahnhofsgleise ähnlicher lang!

Grüße - Werner P

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Hallo,

auch ich rate bei Weichenstraßen zu 718 Weichen. Ich musste meinen umbauen und die vorhandenen 481'er Weichen erhielten ein zusätzliches gerades Stück von 62 mm - da ist man dann beim gleichen Platzbedarf und Gleisabstand. Zudem hat die 718'er Weiche ein leitendes Herzstück, ein weiterer Vorteil.

Gruß, Bernd
Hallo nochmal,

Unterschied KATO <> Tomix hat unser lieber Daniel hier erklärt: https://www.youtube.com/watch?v=lK0qDxUp2Ic

Den Austausch der Weichenantriebe finde ich bei Tomix besser, dafür sind die Schienenverbinder fest angespritzt. Was bei einem festen Aufbau aber egal wäre.


Gruß
Marco
Hallo Marco,

theoretisch hast du recht, aber praktisch habe ich eine andere Erfahrung gemacht.
Brennt der Draht des wechselbaren Weichenantriebes durch, so ist die Hitzeentwicklung so groß, dass der Weichenkörper oberhalb des tauschbaren Antriebes derart groß ist, dass der Kunstoff des Weicenkörpers weich wurde und sich verformte. Damit war die komplette Weiche zu tauschen. Ich habe die Erfahrung, meiner Dummheit geschuldet, selbst machen müssen.

Grüße - Werner P

Hallo Werner,

das wusste ich nicht. Wieder was gelernt.


Gruß
Marco
Hallo

ich habe Kato in meinem SBF verbaut, Aber nur mit Radien ab 282 und den Großen Weichen. Wobei ich aber auch auf dem Rest der Anlage einige 418 Weichen verbaut habe und bis dato keine Probleme habe.

Kato Weichenantriebe die durchbrennen habe ich noch nie gesehen, gesteuert werden meine Kato Weichen mit dem Dekoder von DM Toys speziell für Kato im Zusammenspiel mit einer Fleischmann z21 und dem Stellwerk auf dem Handy. Einfacher geht es nicht, Und kaum Verdrahtungsaufwand, wenn man will dann kann man sogar die Dekoder  mit den  Kato Steckern nutzen, also mein absolutes Go für Kato

Im sichtbaren Bereich habe ich fast alles mit Kato gebaut, (siehe auch meine anderen Beiträge dazu) und wo nötig mit Peco Flexgleis kombiniert.
Daher kann ich Dir nur empfehlen auf das Fleischmann Gleis ganz zu verzichten, lieber einige Gleise weniger und große Radien, als dieses Zeug mit unsäglichen Radien und sagen wir mal problematischen Herzstücken

Warum habe ich kein Peco Gleis im Sichtbereixh verbaut ? Nun ich hatte schon alles dafür gekauft und auch noch Tourtoise Antriebe und deren Dekoder hier liegen, aber die Bauhöhe lässt das nicht zu weil man sonst nicht gut an die Antriebe kommt,  und wenn man die Tourtoise zu dicht stellt kommst Du an die nicht ran in spur N

also habe ich die schon lange liegenden Katoweichen verbaut und bin absolut zufrieden damit

LG

Patrick
Hallo,

Kato Antriebe "überleben" viele hin-und-her Schaltungen mit 4 Sekunden Impuls direkt hintereinander. Robust & Zuverlässig

Peter
Hallo #8 und #9

Werner bezog sich mit seinem Post auf die Tomix-Weichenantriebe


Gruß
Marco
Moin Stefan,

Zitat - Antwort-Nr.: 0 | Name: festeanklopfen

Einen Gleisplan habe ich schon, ich frage mich nur, ob dieser auch hinreichend betriebssicher ist, insbesondere, was die Weichenstraßen betrifft.



Kato hilft schon mal bei der Betriebssicherheit, ansonsten gilt, je weniger Weichen, desto sicherer ist der Betrieb. Zusätzlich wird es auch günstiger. Du hast ein Ein- und ein Ausfahrgleis geplant. Wofür brauchst Du das Oval? Willst Du Züge nur im SBhf kreisen lassen? Wenn ja, wozu? Spart 5 Weichen, wenn Du das weglässt.

Ansonsten ist Dein Plan gut, man könnte überlegen, die maximale Abstelllänge noch zu vergrößern, in dem die Weichen weiter nach rechts kommen.

LG Rimbert

Nimm die 718er Weichen im SB.

LG Mike


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