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THEMA: Frühjugendliche Schienenfahrzeug-Um- & Selbstbauten
THEMA: Frühjugendliche Schienenfahrzeug-Um- & Selbstbauten
Norrskenet - 19.08.26 17:20
Moin in die Runde,
um nicht Gefahr zu laufen, den kreativen Faden "Fahrzeuge selbst oder erheblich umgebaut" zu "kapern", wurde an mich der Wunsch herangetragen, einen speziellen Faden für weniger professionelle, da bereits in kindlichem bis jugendlichem Eifer kreiierte, Schienenfahrzeug-Um- & Selbstbauten zu eröffnen.
Denn bekanntlich ist kein Meister vom Himmel gefallen, und die meisten haben recht früh begonnen, bastlerisch erstmal ein wenig herumzuexperimentieren, aus Rest- oder defekten Teilen etwas zu erschaffen (unter dem Radar des Kitbashings) oder aus schlicht Spaß und Neugierde aus heutiger Sicht ein wenig ent- und verrückte Fahrzeuge zu fabrizieren.
Also nur Mut, in den Keller der Vergangenheit hinabzusteigen und kleine Schätze zu heben, die den Weg zu später feinsinnigerem Tun ebneten. Gern auch - soweit erinnerlich - mit den Hintergründen, dem Ansporn für das seinerzeitige Tun.
Selbstverständlich ergeht dieses Angebot auch an unsere noch jungen Mitforisten, die sich vielleicht sonst gar nicht trauen, mal etwas vorzuzeigen: ALLES hat einen Anfang.
Eine dringende BITTE: KEIN Modell "bedarf" irgendeiner verbalen Abwertung, da es HIER um erste Modellbau-Experimente und -Erfahrungen ohne Anspruch auf irgendeine Exzellenz oder Auszeichnung gehen soll.
Als erstes kopiere meinen #38 aus oben bezeichnetem Faden hier in #1.
Gespannte Grüße, Norrskenet
um nicht Gefahr zu laufen, den kreativen Faden "Fahrzeuge selbst oder erheblich umgebaut" zu "kapern", wurde an mich der Wunsch herangetragen, einen speziellen Faden für weniger professionelle, da bereits in kindlichem bis jugendlichem Eifer kreiierte, Schienenfahrzeug-Um- & Selbstbauten zu eröffnen.
Denn bekanntlich ist kein Meister vom Himmel gefallen, und die meisten haben recht früh begonnen, bastlerisch erstmal ein wenig herumzuexperimentieren, aus Rest- oder defekten Teilen etwas zu erschaffen (unter dem Radar des Kitbashings) oder aus schlicht Spaß und Neugierde aus heutiger Sicht ein wenig ent- und verrückte Fahrzeuge zu fabrizieren.
Also nur Mut, in den Keller der Vergangenheit hinabzusteigen und kleine Schätze zu heben, die den Weg zu später feinsinnigerem Tun ebneten. Gern auch - soweit erinnerlich - mit den Hintergründen, dem Ansporn für das seinerzeitige Tun.
Selbstverständlich ergeht dieses Angebot auch an unsere noch jungen Mitforisten, die sich vielleicht sonst gar nicht trauen, mal etwas vorzuzeigen: ALLES hat einen Anfang.
Eine dringende BITTE: KEIN Modell "bedarf" irgendeiner verbalen Abwertung, da es HIER um erste Modellbau-Experimente und -Erfahrungen ohne Anspruch auf irgendeine Exzellenz oder Auszeichnung gehen soll.
Als erstes kopiere meinen #38 aus oben bezeichnetem Faden hier in #1.
Gespannte Grüße, Norrskenet
Beitrag editiert am 19. 08. 2026 22:31.
Norrskenet - 19.08.26 17:21
Moin in die Runde,
heute oute ich mich mal mit einer wahren, doch hoffentlich längst verjährten Jugend"umbau"sünde.
Es handelt sich um einen seinerzeit höchst innovativen Donnerbüchsen-Steuerwagen (DobS 0815), welcher für die Weichenansteuerung auf einer Nebenbahn einen Dachstromabnehmer spendiert bekam.
Das Fahrzeug ist für Hochbahnsteige prädestiniert, da es lediglich links am Führerstand über Trittstufen verfügt.
Der Übergang zu den Mittelwagen wird per Faltenbalg gesichert - ein Fortschritt, der seinerzeit nur wenigen Donnerbüchsen zuteil wurde.
Farblich stellt der Wagen einen der ersten DB-Versuche für einen werbewirksam-moderneren Anstrich dar.
Analog späterer IR- und IC-Steuerwagen wurde das Fahrzeug zwecks Minderung des Entgleisungsrisikos massiv beschwert - hier zwecks Optimierung der Recycling-Quote mit einem robusten Schranktür-Magneten.
Das Fahrzeug wurde erst kürzlich anlässlich einer Hausräumung wiederentdeckt: Die vielen Jahre im AKAI-Radiorecorder-Karton haben natürlich nicht unerhebliche Witterungsspuren samt teils eingefallenem Dach hinterlassen (oder waren diese kunstvollen Spuren gar Intention des jungen Bastlers?).
Soweit dieser Report aus der Karton-Zeitmaschine.
Vielleicht verfügt ja auch der eine oder die andere noch über ein ähnliches "Prachtexemplar" frühferrophiler Umbau-Neigungen, welche unbedingt unabdingbare Voraussetzung für spätere Eskapaden werden sollten: Ich bin gepannt.
Beste Grüße, Norrskenet
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heute oute ich mich mal mit einer wahren, doch hoffentlich längst verjährten Jugend"umbau"sünde.
Es handelt sich um einen seinerzeit höchst innovativen Donnerbüchsen-Steuerwagen (DobS 0815), welcher für die Weichenansteuerung auf einer Nebenbahn einen Dachstromabnehmer spendiert bekam.
Das Fahrzeug ist für Hochbahnsteige prädestiniert, da es lediglich links am Führerstand über Trittstufen verfügt.
Der Übergang zu den Mittelwagen wird per Faltenbalg gesichert - ein Fortschritt, der seinerzeit nur wenigen Donnerbüchsen zuteil wurde.
Farblich stellt der Wagen einen der ersten DB-Versuche für einen werbewirksam-moderneren Anstrich dar.
Analog späterer IR- und IC-Steuerwagen wurde das Fahrzeug zwecks Minderung des Entgleisungsrisikos massiv beschwert - hier zwecks Optimierung der Recycling-Quote mit einem robusten Schranktür-Magneten.
Das Fahrzeug wurde erst kürzlich anlässlich einer Hausräumung wiederentdeckt: Die vielen Jahre im AKAI-Radiorecorder-Karton haben natürlich nicht unerhebliche Witterungsspuren samt teils eingefallenem Dach hinterlassen (oder waren diese kunstvollen Spuren gar Intention des jungen Bastlers?).
Soweit dieser Report aus der Karton-Zeitmaschine.
Vielleicht verfügt ja auch der eine oder die andere noch über ein ähnliches "Prachtexemplar" frühferrophiler Umbau-Neigungen, welche unbedingt unabdingbare Voraussetzung für spätere Eskapaden werden sollten: Ich bin gepannt.
Beste Grüße, Norrskenet
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Hallo Norry
Sollen "Spätferrophiler" wie ich ihre Umbauversuche (die den Ansprüchen von Pufferküsser nicht genügen) hier posten,
oder einen extra Thread eröffnen
Gruß 😄tto
Ps: Darf ich dich so abgekürzt grüßen?
Norskenett ist etwas lang zum tippen.
Sollen "Spätferrophiler" wie ich ihre Umbauversuche (die den Ansprüchen von Pufferküsser nicht genügen) hier posten,
oder einen extra Thread eröffnen
Gruß 😄tto
Ps: Darf ich dich so abgekürzt grüßen?
Norskenett ist etwas lang zum tippen.
Norrskenet - 19.08.26 18:23
@2: Moin Otto,
Deine Frage ist nachvollziehbar, doch bitte nicht böse sein:
HIER soll es wirklich einmal ausschließlich um "kindliche bis jugendliche Ersterfahrungen" mit ihrem ganz eigenen Flair gehen, da diese für den weiteren Schaffens-, Leidens- und Glückseligkeits-Weg ihre ganz eigene Bewandtnis besitzen und noch von einer reizvollen "Unbedarftheit" künden.
Man war noch in der typischen Sturm- & Drang- und "Forschungs"phase.
Bzw. - an die jungen Foristen gerichtet - befindet sich gerade erfrischt in jener.
Das zeitigt ganz anders geprägte Ergebnisse, als wenn man - vom Leben schon mehr "normiert" - "erwachsen" ist.
Beste Grüße, Norrskenet
(auch "Norre" genannt)
Deine Frage ist nachvollziehbar, doch bitte nicht böse sein:
HIER soll es wirklich einmal ausschließlich um "kindliche bis jugendliche Ersterfahrungen" mit ihrem ganz eigenen Flair gehen, da diese für den weiteren Schaffens-, Leidens- und Glückseligkeits-Weg ihre ganz eigene Bewandtnis besitzen und noch von einer reizvollen "Unbedarftheit" künden.
Man war noch in der typischen Sturm- & Drang- und "Forschungs"phase.
Bzw. - an die jungen Foristen gerichtet - befindet sich gerade erfrischt in jener.
Das zeitigt ganz anders geprägte Ergebnisse, als wenn man - vom Leben schon mehr "normiert" - "erwachsen" ist.
Beste Grüße, Norrskenet
(auch "Norre" genannt)
Servus Norre,
dieser Thread ist eine wirklich spannende Idee.
Nachdem ich im Alter von 15 Jahren beim Versuch eine ÖBB 2045 zu bauen, mir mit einer Minikreissäge um Haaresbreite meine rechte Hand verkrüppelt hätte, habe ich 2 Jahre später einen Bauplan aus der MIBA (Frühjahr 1981) hergenommen, um einen Pw Posti 34 zu bauen. Keine Ahnung mehr, warum ich ausgerechnet diesen Wagen wollte.
Egal, 2 Roco Güterwagen geopfert, Roco Minitanks Plastikplatten zersäbelt und mit viel Kleber und Farbe was zusammengepfuscht. Zuletzt mit weißer Tusche händisch eine Beschriftung angebracht - aber seht selbst. Das Ding steht seit 45 Jahren unberührt in einem Schrank.
Gruß aus Wien
Matthias
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dieser Thread ist eine wirklich spannende Idee.
Nachdem ich im Alter von 15 Jahren beim Versuch eine ÖBB 2045 zu bauen, mir mit einer Minikreissäge um Haaresbreite meine rechte Hand verkrüppelt hätte, habe ich 2 Jahre später einen Bauplan aus der MIBA (Frühjahr 1981) hergenommen, um einen Pw Posti 34 zu bauen. Keine Ahnung mehr, warum ich ausgerechnet diesen Wagen wollte.
Egal, 2 Roco Güterwagen geopfert, Roco Minitanks Plastikplatten zersäbelt und mit viel Kleber und Farbe was zusammengepfuscht. Zuletzt mit weißer Tusche händisch eine Beschriftung angebracht - aber seht selbst. Das Ding steht seit 45 Jahren unberührt in einem Schrank.
Gruß aus Wien
Matthias
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Hallo Zusammen,
Ich bedauere, dass zwei alte Foristen und überdies auch noch der „Alterspräsident“ aneinandergeraten sind.
Aber über Nacht wurde zumindest eine Art Friedensabkommen verabschiedet und das ist sehr nachahmenswert!
Hintergrund war ja, dass hier Bilder von Modellen eingestellt werden, die eben mal nicht so perfekt sind und sicherlich, bisweilen eben nicht nur in der Jugend entstanden sind.
Schon kamen mir Zweifel, wann ich selbst eigentlich „Erwachsen“ geworden bin. War es der Tag, als ich meinen ersten oder meinen letzten Bildungsabschluss erworben hatte, oder gibt es den ultimativen Abschluss im Leben gar nicht, weil man immer dazu lernt?
Mal abgesehen von denen, die nie einen Abschluss erwarben und heute mit fremden Fäden und Federn in der Rentnervorstellung um 20:15 Uhr den Dracula geben, muss man sich doch fragen, ob man ad hoc mit den Kenntnissen, die man als Abschlusszeugnis bestätigt bekam noch heute wirklich etwas anfangen und damit sein Geld verdienen kann!
Das Zeugnis ist ein Lebensabschnitt und ein Beleg für ein demütig entbehrungsreiches aber auch planvoll kämpferisches Tun, denn normalerweise soll so einem Abschluss ja die große Kariere mit wenig Verantwortung aber viel Geld folgen. Je umfassender das Wissen und der Abschluss, umso weniger wird der Plan zur Realität.
Wann also wurde ich Erwachsen!? Als ich mit und für meine Kinder eine Modellbahn baute, …..oder werde ich es nie, wie meine Frau sagt (§1 Frauen haben immer Recht und §2 Wenn nicht, gilt § 1 / Alte humorvoll interpretierbare Volksweisheit und daher nicht löschbar).
Es gibt da Loks und Wagen, die eben erst zu einem anderen Zeitpunkt fertiggestellt und dann schon mit dem Nachwuchs gemeinsam - damals noch am Esstisch - zu Ende gebaut wurden. Zählt das auch, weil ein drei oder achtjähriges Kind dabei war und die Klebstofftube gereicht hat?
Insofern sind zwar strenge Regeln für BESTIMMTE Sachen sehr wichtig, aber bei genauer Betrachtung lähmen sie anderes ungemein oder kommen Verbot und Abschaffung gleich.
Im Verlaufe dieses Threads werden wir vielleicht eine Lok sehen, die damals auch schon Ottos Haken hatte https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1511428 und aus betriebspraktischen Gründen nun in beiden Fäden erscheinen müsste.
Auch die Idee eines stabilisierten Wendezugwagens, …..damit er im Schubbetrieb nicht entgleist…wird hier wie da seine Berechtigung haben, zumal die Lösung „erst“ mit 22 „ausgetüftelt“ wurde.
Auch wenn Otto nun vielleicht eher seine manchmal abenteuerlichen Lösungen in seinem eigenen Faden präsentieren wird, so wäre mir der bunte Mix aus „Messe der Meister von Morgen“ und „Alter forscht“ lieber gewesen.
Gruß Sven
Ich bedauere, dass zwei alte Foristen und überdies auch noch der „Alterspräsident“ aneinandergeraten sind.
Aber über Nacht wurde zumindest eine Art Friedensabkommen verabschiedet und das ist sehr nachahmenswert!
Hintergrund war ja, dass hier Bilder von Modellen eingestellt werden, die eben mal nicht so perfekt sind und sicherlich, bisweilen eben nicht nur in der Jugend entstanden sind.
Schon kamen mir Zweifel, wann ich selbst eigentlich „Erwachsen“ geworden bin. War es der Tag, als ich meinen ersten oder meinen letzten Bildungsabschluss erworben hatte, oder gibt es den ultimativen Abschluss im Leben gar nicht, weil man immer dazu lernt?
Mal abgesehen von denen, die nie einen Abschluss erwarben und heute mit fremden Fäden und Federn in der Rentnervorstellung um 20:15 Uhr den Dracula geben, muss man sich doch fragen, ob man ad hoc mit den Kenntnissen, die man als Abschlusszeugnis bestätigt bekam noch heute wirklich etwas anfangen und damit sein Geld verdienen kann!
Das Zeugnis ist ein Lebensabschnitt und ein Beleg für ein demütig entbehrungsreiches aber auch planvoll kämpferisches Tun, denn normalerweise soll so einem Abschluss ja die große Kariere mit wenig Verantwortung aber viel Geld folgen. Je umfassender das Wissen und der Abschluss, umso weniger wird der Plan zur Realität.
Wann also wurde ich Erwachsen!? Als ich mit und für meine Kinder eine Modellbahn baute, …..oder werde ich es nie, wie meine Frau sagt (§1 Frauen haben immer Recht und §2 Wenn nicht, gilt § 1 / Alte humorvoll interpretierbare Volksweisheit und daher nicht löschbar).
Es gibt da Loks und Wagen, die eben erst zu einem anderen Zeitpunkt fertiggestellt und dann schon mit dem Nachwuchs gemeinsam - damals noch am Esstisch - zu Ende gebaut wurden. Zählt das auch, weil ein drei oder achtjähriges Kind dabei war und die Klebstofftube gereicht hat?
Insofern sind zwar strenge Regeln für BESTIMMTE Sachen sehr wichtig, aber bei genauer Betrachtung lähmen sie anderes ungemein oder kommen Verbot und Abschaffung gleich.
Im Verlaufe dieses Threads werden wir vielleicht eine Lok sehen, die damals auch schon Ottos Haken hatte https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1511428 und aus betriebspraktischen Gründen nun in beiden Fäden erscheinen müsste.
Auch die Idee eines stabilisierten Wendezugwagens, …..damit er im Schubbetrieb nicht entgleist…wird hier wie da seine Berechtigung haben, zumal die Lösung „erst“ mit 22 „ausgetüftelt“ wurde.
Auch wenn Otto nun vielleicht eher seine manchmal abenteuerlichen Lösungen in seinem eigenen Faden präsentieren wird, so wäre mir der bunte Mix aus „Messe der Meister von Morgen“ und „Alter forscht“ lieber gewesen.
Gruß Sven
Norrskenet - 20.08.26 09:55
@4: Moin Matthias,
vielen Dank - genau solche interessanten Ergebnisse frühen Tuns, erster "Wagnisse" mögen Gegenstand dieses Fadens sein.
Die frühere Unzahl kurzer Altbau-Post- und Gepäckwagen hat auch mich damals fasziniert; mich wundert es von daher nicht, dass es Dir speziell der Posti (zugleich ein m.E. adäquater Spitzname) angetan hatte.
Faszinierend auch, wie Du mit dem Pinsel aus freier Hand die feine Beschriftung aufgebracht hast: Du hast einfach losgelegt, es getan und - wie man es heute formuliert - "Selbstwirksamkeit" verspürt:
Das Gefühl, da geht was. Eine wichtige erlebensgeschichtliche Voraussetzung, um künftigen Lebens- (nicht nur Hobby-)Aufgaben gestärkt zu begegnen.
Beste Grüße, Norre
vielen Dank - genau solche interessanten Ergebnisse frühen Tuns, erster "Wagnisse" mögen Gegenstand dieses Fadens sein.
Die frühere Unzahl kurzer Altbau-Post- und Gepäckwagen hat auch mich damals fasziniert; mich wundert es von daher nicht, dass es Dir speziell der Posti (zugleich ein m.E. adäquater Spitzname) angetan hatte.
Faszinierend auch, wie Du mit dem Pinsel aus freier Hand die feine Beschriftung aufgebracht hast: Du hast einfach losgelegt, es getan und - wie man es heute formuliert - "Selbstwirksamkeit" verspürt:
Das Gefühl, da geht was. Eine wichtige erlebensgeschichtliche Voraussetzung, um künftigen Lebens- (nicht nur Hobby-)Aufgaben gestärkt zu begegnen.
Beste Grüße, Norre
Beitrag editiert am 20. 08. 2026 10:38.
Norrskenet - 20.08.26 10:21
@5: Moin Sven,
Du schreibst "Hintergrund war ja, dass hier Bilder von Modellen eingestellt werden, die eben mal nicht so perfekt sind und sicherlich, bisweilen eben nicht nur in der Jugend entstanden sind."
Nein, letzteres Aufweichen eben genau nicht. Die genaue Intention ist meinem sorgsam formulierten Eröffnungsbeitrag genau zu entnehmen: Absicht ist eben wirklich die positive Konzentration auf eine gewisse "wilde" Schaffensphase: Kindheit und Jugend.
Damit genau das hier auch einmal Platz findet.
Mit Otto bin ich nicht "aneinandergeraten", sondern habe seine Frage beantwortet, und dann haben wir seinen Faden schlicht vom kurzen Klärungsprozess befreit.
Es gibt hier "tausend" Fäden zu unzähligen Themen - DIESER möge sich einfach mal mit wirklich ausschließlich unseren FRÜHwerken beschäftigen. Weil sie das mal verdient haben.
Beste Grüße, Norrskenet
EDIT: Meinen Wagen schuf ich i.ü. mit gesichert "zweistellig", was nicht "22" bedeutet.
Du schreibst "Hintergrund war ja, dass hier Bilder von Modellen eingestellt werden, die eben mal nicht so perfekt sind und sicherlich, bisweilen eben nicht nur in der Jugend entstanden sind."
Nein, letzteres Aufweichen eben genau nicht. Die genaue Intention ist meinem sorgsam formulierten Eröffnungsbeitrag genau zu entnehmen: Absicht ist eben wirklich die positive Konzentration auf eine gewisse "wilde" Schaffensphase: Kindheit und Jugend.
Damit genau das hier auch einmal Platz findet.
Mit Otto bin ich nicht "aneinandergeraten", sondern habe seine Frage beantwortet, und dann haben wir seinen Faden schlicht vom kurzen Klärungsprozess befreit.
Es gibt hier "tausend" Fäden zu unzähligen Themen - DIESER möge sich einfach mal mit wirklich ausschließlich unseren FRÜHwerken beschäftigen. Weil sie das mal verdient haben.
Beste Grüße, Norrskenet
EDIT: Meinen Wagen schuf ich i.ü. mit gesichert "zweistellig", was nicht "22" bedeutet.
Beitrag editiert am 20. 08. 2026 10:40.
Ralf aus Berlin - 20.08.26 10:50
Hallo,
na da kann ich auch was zu beisteuern. Mein Erstlingswerk* ist ein 4achsiger gedeckter Güterwagen mit Bremserhaus.
Basis war ein Piko Kesselwagen und der Aufbau zweier G??-Wagen.
Damals mächtig stolz, zwischenzeitlich in Vergessenheit geraten, und heute wieder ein schönes Erinnerungsstück meiner MoBa-Anfänge.
*Dabei ist es auch geblieben. Habe festgestellt, das der Fahrzeugbau nicht zu meinen besten Fähigkeiten gehört..png)
Gruß aus Berlin
Ralf
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na da kann ich auch was zu beisteuern. Mein Erstlingswerk* ist ein 4achsiger gedeckter Güterwagen mit Bremserhaus.
Basis war ein Piko Kesselwagen und der Aufbau zweier G??-Wagen.
Damals mächtig stolz, zwischenzeitlich in Vergessenheit geraten, und heute wieder ein schönes Erinnerungsstück meiner MoBa-Anfänge.
*Dabei ist es auch geblieben. Habe festgestellt, das der Fahrzeugbau nicht zu meinen besten Fähigkeiten gehört.
Gruß aus Berlin
Ralf
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Ja Norrskenet, da bin ich wohl raus' und einen dritten Faden mache ich auch nicht auf. Keine Angst.!
Mit dem Besitz von eigenem Geld als Lehrling (75 DDR-Mark/Mon. im ersten Lehrjahr), der Veränderung der Wohnsituation, der schrittweisen Beschaffung von eigenem Werkzeug, Farben, Baustoffen, dem Vorhandensein von eigenen Lagermöglichkeiten und einer Vereinsmitgliedschaft war es mir überhaupt erst möglich "nachhaltig" Modellbahnfahrzeuge und - Gebäude zu basteln.
Da war ich 16, also schon nicht mehr "Frühjugendlich" sondern erstmal berufstätig .....und ich kann beim besten Willen nicht mehr sagen, ob ich bei Fertigstellung oft jahrelang halbfertig in der Kiste liegender Projekte 16, 26 oder sogar schon 30 war, zumal einiges im Sinne der Sache und ohne Einfluss auf die Ausgangsidee später auch restauriert, rekonstruiert oder nochmal umgebaut wurde.
MIt Ende der DDR habe ich in dieser Form ohnehin nichts mehr neu umgebaut, weil ja nun (scheinbar) alles verfügbar war.
Insofern wechsle ich dann wohl doch lieber konsequent zum Otto oder lasse es sein, was bei der Vorrede gewiss dann einigen Lesern auch wieder sehr angenehm ist... 🤷♂️
Gruß Sven
Mit dem Besitz von eigenem Geld als Lehrling (75 DDR-Mark/Mon. im ersten Lehrjahr), der Veränderung der Wohnsituation, der schrittweisen Beschaffung von eigenem Werkzeug, Farben, Baustoffen, dem Vorhandensein von eigenen Lagermöglichkeiten und einer Vereinsmitgliedschaft war es mir überhaupt erst möglich "nachhaltig" Modellbahnfahrzeuge und - Gebäude zu basteln.
Da war ich 16, also schon nicht mehr "Frühjugendlich" sondern erstmal berufstätig .....und ich kann beim besten Willen nicht mehr sagen, ob ich bei Fertigstellung oft jahrelang halbfertig in der Kiste liegender Projekte 16, 26 oder sogar schon 30 war, zumal einiges im Sinne der Sache und ohne Einfluss auf die Ausgangsidee später auch restauriert, rekonstruiert oder nochmal umgebaut wurde.
MIt Ende der DDR habe ich in dieser Form ohnehin nichts mehr neu umgebaut, weil ja nun (scheinbar) alles verfügbar war.
Insofern wechsle ich dann wohl doch lieber konsequent zum Otto oder lasse es sein, was bei der Vorrede gewiss dann einigen Lesern auch wieder sehr angenehm ist... 🤷♂️
Gruß Sven
Zitat - Antwort-Nr.: 7 | Name: Norrskenet
EDIT: Meinen Wagen schuf ich i.ü. mit gesichert "zweistellig", was nicht "22" bedeutet.
Da offenbar das Alter (?) gemeint ist: Gibt's hier auch ein- oder dreistellige?
SCNR
LG Didi
Norrskenet - 20.08.26 12:58
@10 Moin Didi,
einstellig gibt es, und mit "gesichert zweistellig" wollte ich ausdrücken, dass ich ganz knapp bereits Teeny war.
@9: Hallo Sven,
im anderen Faden schriebst Du noch
"Norrskenet ich bin begeistert! 😏🤙
Das gibt Pluspunkte 😁 (...). Denn das sind genau die Fahrzeuge, die eigentlich einen eigenen Faden verdient haben, weil sie ehrlich dafür stehen, dass noch kein Meister vom Himmel gefallen ist aber einen solchen daraus gemacht haben. (...) Vielleicht verrätst du uns, wie alt der Erbauer war (bitte)? (...) Ich habe eine Menge solcher Kreationen, die ich seinerzeit zwischen meinem 16. (...) Darf ich dich bitten, ....oder hast du Lust einen solchen "Anfängerfaden" zu eröffnen? Ich bin dabei!"
Und nun driftest Du hier mit langen Kommentaren mit Begriffen wie "Verbote" und "Lähmen" ab. Muss man das verstehen?
Ich erwarte KEINE Antwort.
Gruß Norrskenet
einstellig gibt es, und mit "gesichert zweistellig" wollte ich ausdrücken, dass ich ganz knapp bereits Teeny war.
@9: Hallo Sven,
im anderen Faden schriebst Du noch
"Norrskenet ich bin begeistert! 😏🤙
Das gibt Pluspunkte 😁 (...). Denn das sind genau die Fahrzeuge, die eigentlich einen eigenen Faden verdient haben, weil sie ehrlich dafür stehen, dass noch kein Meister vom Himmel gefallen ist aber einen solchen daraus gemacht haben. (...) Vielleicht verrätst du uns, wie alt der Erbauer war (bitte)? (...) Ich habe eine Menge solcher Kreationen, die ich seinerzeit zwischen meinem 16. (...) Darf ich dich bitten, ....oder hast du Lust einen solchen "Anfängerfaden" zu eröffnen? Ich bin dabei!"
Und nun driftest Du hier mit langen Kommentaren mit Begriffen wie "Verbote" und "Lähmen" ab. Muss man das verstehen?
Ich erwarte KEINE Antwort.
Gruß Norrskenet
Hallo,
wenn es um kindliche Arbeiten geht, trau ich mich nun auch mal, meine zweite selbst gebastelte Lok zu zeigen, mit der ich in der Polytechnischen Oberschule, bei einer schulinternen Hobbymesse den 1. Preis in dieser Kategorie gewonnen habe. (In dieser Kategorie gab es nämlich kein weiteres Ausstellungsstück.)
Die Lok ist aus Weißblech, das ich aus Konservenbüchsen gewonnen habe, gelötet.
Da ich einen ganz lieben Onkel im "Westen" hatte, der selbst ein begeisterter Modellbauer war, hat er mich immer mal wieder mit Teilen versorgt, die es im Osten so nicht gab. Zum Beispiel die Treibachsen und der Nachläufer von einer Fleischmann 01.
Auch den Antrieb im Tender habe ich ursprünglich selbst gebaut.
Der fuhr aber mit dem Piko Motor und den Getriebeteilen mit Modul 0,4 nicht besonders gut. Darum habe ich später mal ein fertiges Kato Fahrgestell darunter gesetzt, dass die Lok auch heute noch ein paar Runden laufen kann. Das tut sie auch noch ab und zu mal.
Ich hoffe, dass die Lok nun nicht ganz aus dieser Kategorie "Frühjugendliche Selbstbauten fällt.
Herzliche Grüße Thomas
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wenn es um kindliche Arbeiten geht, trau ich mich nun auch mal, meine zweite selbst gebastelte Lok zu zeigen, mit der ich in der Polytechnischen Oberschule, bei einer schulinternen Hobbymesse den 1. Preis in dieser Kategorie gewonnen habe. (In dieser Kategorie gab es nämlich kein weiteres Ausstellungsstück.)
Die Lok ist aus Weißblech, das ich aus Konservenbüchsen gewonnen habe, gelötet.
Da ich einen ganz lieben Onkel im "Westen" hatte, der selbst ein begeisterter Modellbauer war, hat er mich immer mal wieder mit Teilen versorgt, die es im Osten so nicht gab. Zum Beispiel die Treibachsen und der Nachläufer von einer Fleischmann 01.
Auch den Antrieb im Tender habe ich ursprünglich selbst gebaut.
Der fuhr aber mit dem Piko Motor und den Getriebeteilen mit Modul 0,4 nicht besonders gut. Darum habe ich später mal ein fertiges Kato Fahrgestell darunter gesetzt, dass die Lok auch heute noch ein paar Runden laufen kann. Das tut sie auch noch ab und zu mal.
Ich hoffe, dass die Lok nun nicht ganz aus dieser Kategorie "Frühjugendliche Selbstbauten fällt.
Herzliche Grüße Thomas
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Also ich stelle jetzt zunächst den geschrumpften "Bromberg" hier ein, der auf Grundlage eines Vorschlags im Modelleisenbahner entstanden ist und Ralfs Kreation nicht unähnlich ist.
Fahrwerk ist ein OOR47, dessen Aufbau anderweitig als Kohlelager verwendet wurde. Das Sprengwerk war eine Wunderkerze. der neue Aufbau besteht aus 2 Güterwagen, die man sich für 4,45M damals leisten konnte.
Alles wurde mit der Laubsäge gesägt und mit Epasol EP 2 (weiß aushärtender DDR-2K-Kleber) verspachtelt und geklebt.
War die Farbgebung anfänglich noch mit selbstgemischen Plakatfarben ausgeführt, so wurde der Wagen in den 90igern dann mit Revell Anthrazit und Ziegel nachgebessert und erhielt Radsätze von Peter Lorenz. Grund für die farbliche Behandlung war, dass die Plakatfarben nicht Wischfest und deren Inhaltsstoffe in Anbetracht möglicher kindlicher Nutzung nicht mehr nachvollziehbar waren.
Gruß Sven
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Fahrwerk ist ein OOR47, dessen Aufbau anderweitig als Kohlelager verwendet wurde. Das Sprengwerk war eine Wunderkerze. der neue Aufbau besteht aus 2 Güterwagen, die man sich für 4,45M damals leisten konnte.
Alles wurde mit der Laubsäge gesägt und mit Epasol EP 2 (weiß aushärtender DDR-2K-Kleber) verspachtelt und geklebt.
War die Farbgebung anfänglich noch mit selbstgemischen Plakatfarben ausgeführt, so wurde der Wagen in den 90igern dann mit Revell Anthrazit und Ziegel nachgebessert und erhielt Radsätze von Peter Lorenz. Grund für die farbliche Behandlung war, dass die Plakatfarben nicht Wischfest und deren Inhaltsstoffe in Anbetracht möglicher kindlicher Nutzung nicht mehr nachvollziehbar waren.
Gruß Sven
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Norrskenet - 20.08.26 15:52
@8: Moin Ralf,
Dein vierachsiger G-Wagen erinnert mich ein wenig bereits an den später bei Fleischmann erschienenen Pferdetransport-Wagen: Vier Achsen für die ruhigere Fahrt. Die Kunst beim Anfertigen bestand sicher auch darin, dass das Chassis trotz der Drehgestelle nicht zu hoch kommen durfte.
Andererseits kann ich mir vorstellen, dass darin schwere Güter wie z.B. Trockeneis transportiert wurden (das habe ich bei der DB noch Anfang der 1980er-Jahre sogar an Personenzug-Gepäckwagen beobachtet; das Ladepersonal hat sich an den schweren Styropor-Kisten auf Dauer vermutlich die Rücken lädiert).
@12: Hallo Thomas,
Deine Dampflok verkörpert ein Werk, das unter ganz besonderen, seine Realisierung besonders erschwerenden Umständen entstanden ist: Gerade so etwas macht doch solche persönlichen, einzigartigen Unikate so individuell, liebenswürdig wertvoll.
Euch vielen Dank; genau solche Modelle sind es, denen ich mit diesem Faden ein wenig mehr Bedeutung verleihen möchte: Wichtige Stufen im (außerberuflichen) Werdegang, auf die man gerne blickt - auch mit ein wenig "Zeitmaschinen-Gefühl".
Beste Grüße, Norrskenet
Dein vierachsiger G-Wagen erinnert mich ein wenig bereits an den später bei Fleischmann erschienenen Pferdetransport-Wagen: Vier Achsen für die ruhigere Fahrt. Die Kunst beim Anfertigen bestand sicher auch darin, dass das Chassis trotz der Drehgestelle nicht zu hoch kommen durfte.
Andererseits kann ich mir vorstellen, dass darin schwere Güter wie z.B. Trockeneis transportiert wurden (das habe ich bei der DB noch Anfang der 1980er-Jahre sogar an Personenzug-Gepäckwagen beobachtet; das Ladepersonal hat sich an den schweren Styropor-Kisten auf Dauer vermutlich die Rücken lädiert).
@12: Hallo Thomas,
Deine Dampflok verkörpert ein Werk, das unter ganz besonderen, seine Realisierung besonders erschwerenden Umständen entstanden ist: Gerade so etwas macht doch solche persönlichen, einzigartigen Unikate so individuell, liebenswürdig wertvoll.
Euch vielen Dank; genau solche Modelle sind es, denen ich mit diesem Faden ein wenig mehr Bedeutung verleihen möchte: Wichtige Stufen im (außerberuflichen) Werdegang, auf die man gerne blickt - auch mit ein wenig "Zeitmaschinen-Gefühl".
Beste Grüße, Norrskenet
Nimmersatt - 20.08.26 19:48
Hallo,
da habt ihr Knaben es gut! Als ich zweistellig wurde, gabs noch lange kein N und ich musste als Teenie in H0 fummeln. Bei meinem ersten Umbau in N war ich schon 25.
Als sehr frustierenden Punkt habe ich meiner Jugend erlebt, dass damals einfachste Dinge (Schrauben in M2, Massingunterlegscheiben) in Kleinmengen auch im Westen nicht aufzutreiben waren und dass fast alle Bastelein an nicht verfügbaren Komponenten scheiterten. Drucker, Kopierer, Scanner, digitale Bildbearbeitung, 3D Druck gab es einfach nicht.
Internet hat also nicht nur Nachteile - und es ist irre, das fast nichts so Grotesk ist, dass man es nicht in ein paar Tagen auftreiben könnte.
Viele Grüße
Nimmersatt
da habt ihr Knaben es gut! Als ich zweistellig wurde, gabs noch lange kein N und ich musste als Teenie in H0 fummeln. Bei meinem ersten Umbau in N war ich schon 25.
Als sehr frustierenden Punkt habe ich meiner Jugend erlebt, dass damals einfachste Dinge (Schrauben in M2, Massingunterlegscheiben) in Kleinmengen auch im Westen nicht aufzutreiben waren und dass fast alle Bastelein an nicht verfügbaren Komponenten scheiterten. Drucker, Kopierer, Scanner, digitale Bildbearbeitung, 3D Druck gab es einfach nicht.
Internet hat also nicht nur Nachteile - und es ist irre, das fast nichts so Grotesk ist, dass man es nicht in ein paar Tagen auftreiben könnte.
Viele Grüße
Nimmersatt
Ralf aus Berlin - 20.08.26 20:14
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
dass damals einfachste Dinge (Schrauben in M2, Massingunterlegscheiben) in Kleinmengen auch im Westen nicht aufzutreiben waren
Kleine Anekdote: in meiner Ausbildung 1977-1980 wurden die Schreibmaschinen regelmäßig gewartet. Einmal vergaß der Techniker seinen Kasten wieder mitzunehmen.
Auch im Westen wusste man, wie man Material organisiert*
Noch heute bediene ich mich aus dem reichlichen Fundus.
Gruß aus Berlin
Ralf
* nennt man heute Beschaffungskriminalität
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Norrskenet - 20.08.26 20:17
@13: Hallo Sven,
wir merken, Du "hast die Kurve gekriegt" (egal ob R1 oder R15) - danke für Deinen Input!
Der Fußboden liegt recht hoch, doch das kennen wir ja auch von zahlreichen Getreide- und Kesselwagen und ist gewiss dem robusten Fahrwerk geschuldet.
Am meisten imponiert mir, dass Du u.a. Wunderkerzen-Draht verwendet hast:
Genau solche "kruden" Geschichten sind es doch, die den (früh-)jugendlichen Selbstbau ausmachen und das Mobahner-Sein auf undefinierbare Weise auf Stufen jenseits jedweder (Din-)Norm erheben.
Bitte mehr davon, denn ich besitze den Eindruck, dass Du einst gar nicht so wenig "herumgefrickelt" hast.
@16: Hallo Ralf,
hast Du ein Glück, dass Deine Missetat inzwischen (quasi) vollständig verjährt ist! 😉
Beste Grüße, Norrskenet
wir merken, Du "hast die Kurve gekriegt" (egal ob R1 oder R15) - danke für Deinen Input!
Der Fußboden liegt recht hoch, doch das kennen wir ja auch von zahlreichen Getreide- und Kesselwagen und ist gewiss dem robusten Fahrwerk geschuldet.
Am meisten imponiert mir, dass Du u.a. Wunderkerzen-Draht verwendet hast:
Genau solche "kruden" Geschichten sind es doch, die den (früh-)jugendlichen Selbstbau ausmachen und das Mobahner-Sein auf undefinierbare Weise auf Stufen jenseits jedweder (Din-)Norm erheben.
Bitte mehr davon, denn ich besitze den Eindruck, dass Du einst gar nicht so wenig "herumgefrickelt" hast.
@16: Hallo Ralf,
hast Du ein Glück, dass Deine Missetat inzwischen (quasi) vollständig verjährt ist! 😉
Beste Grüße, Norrskenet
Moin Norrskenet,
gibt es einen Grund, warum Du den Faden auf Schienenfahrzeuge begrenzt? Ich habe als Jugendlicher sehr intensiv Selbstbau von Gebäuden betrieben. Damals angeregt durch die entsprechenden Bände in der Miba, ich meine von PitPeg.
LG Rimbert
gibt es einen Grund, warum Du den Faden auf Schienenfahrzeuge begrenzt? Ich habe als Jugendlicher sehr intensiv Selbstbau von Gebäuden betrieben. Damals angeregt durch die entsprechenden Bände in der Miba, ich meine von PitPeg.
LG Rimbert
Piko hatte in H0 gerade die Klappdeckelwagen herausgebracht und ich war erstens neidisch und hatte zweitens über Prefo Zugang zu ein paar kostenlosen Fahrwerken der ehemaligen Stein KG bekommen.
Also wurden zwei Standard - Italiener zu einem Klappdeckelwagen verschmolzen.
Weil mich die damals bei der DR neu eingeführte LkW - Verladung faszinierte, verlor ein Container- Flachwagen seine Rangiererbühne, sodass sie an diesen Wagen montiert werden konnte.
Der Wagen ist noch heute wegen des damals erforderlichen Gewichtes mit Knete gefüllt und wurde ebenso mit EP2 zusammengeklebt.
Heute hat er natürlich die PL - Radsätze und rollt viel besser.
Gruß Sven
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Also wurden zwei Standard - Italiener zu einem Klappdeckelwagen verschmolzen.
Weil mich die damals bei der DR neu eingeführte LkW - Verladung faszinierte, verlor ein Container- Flachwagen seine Rangiererbühne, sodass sie an diesen Wagen montiert werden konnte.
Der Wagen ist noch heute wegen des damals erforderlichen Gewichtes mit Knete gefüllt und wurde ebenso mit EP2 zusammengeklebt.
Heute hat er natürlich die PL - Radsätze und rollt viel besser.
Gruß Sven
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Norrskenet - 20.08.26 23:49
@19: Moin Sven,
"boah": Cooles Teil, vom "rotzharten" Arbeitsalltag für die Volkswirtschaft wild gezeichnet und absolut einmalig.
Das herangezogene "banale" Kinderknetgummi zwecks Beschwerung hat Wunderkerzen-Niveau: Chapeau!
So geht Modellbahn nach dem Motto "Ich war jung und wollte (against all odds) was schaffen".
Genau solchen, jugendlich ungebremstem Elan zu verdankenden "Ur"-Schätzen der N-Bahn soll hier endlich mal Ehre zuteil werden.
Bitte mehr davon!
Beste Grüße, Norrskenet
"boah": Cooles Teil, vom "rotzharten" Arbeitsalltag für die Volkswirtschaft wild gezeichnet und absolut einmalig.
Das herangezogene "banale" Kinderknetgummi zwecks Beschwerung hat Wunderkerzen-Niveau: Chapeau!
So geht Modellbahn nach dem Motto "Ich war jung und wollte (against all odds) was schaffen".
Genau solchen, jugendlich ungebremstem Elan zu verdankenden "Ur"-Schätzen der N-Bahn soll hier endlich mal Ehre zuteil werden.
Bitte mehr davon!
Beste Grüße, Norrskenet
Norrskenet - 21.08.26 13:59
Moin auf den Pfad der Jugendsünden,
um ein ganz rares, kürzlich wieder aufgetauchtes Einzelstück handelt es sich bei diesem Schneepflug, der seinen harten Dienst bereits einige Jahrzehnte vor Erscheinen des Liliput-Umbau-Vierachsers aufgenommen hat.
In Ermangelung besseren Altmaterials sowie aufgrund geringer finanzieller Ausstattung sahen sich die Bahner vor Ort gezwungen, eigeninitiativ tätig zu werden, um den Betrieb auch unter erschwerten Bedingungen zuverlässig aufrecht erhalten zu können: Ja, bereits im Jahrhundertwinter 1978/'79 konnte der Pflug seine Fähigkeiten bis etwa drei Meter Schneehöhe unter Beweis stellen - wozu ganz gewiss seine colanigant geschwungene Form beitrug.
Basis stellt ein alter DB-Personenwagen der Bauart Flm dar, auf den - eine DB-/DR-kollegiale Nacht- und Nebel-Aktion - der Kasten eines G-Wagens der einst weit verbreiteten DR-Gattung Vero gesattelt wurde. Dieser hatte zuvor als Schuppen auf einem zu sehr zonengrenznahen DDR-Haltepunkt gedient.
Der Pflug entstand derweil im Holzwerk Pappenrode.
Zwecks Kommunikation mit der Schublok-Besatzung verfügt der Schneepflug über eine aus einer robusten Tonnendach-Stütze gewonnene Funkantenne während die Beschriftung gänzlich dem wiederholt hart schrammenden Arbeitseinsatz zum Opfer gefallen ist.
Über die winterlichen Arbeitsbedingungen auf der erhöhten Front-Arbeitsplattform hüllt man sich in Schweigen; sie reichen wohl nicht ganz an jene in gemeinen Bremserhäuschen heran.
Beste Grüße, Norrskenet
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um ein ganz rares, kürzlich wieder aufgetauchtes Einzelstück handelt es sich bei diesem Schneepflug, der seinen harten Dienst bereits einige Jahrzehnte vor Erscheinen des Liliput-Umbau-Vierachsers aufgenommen hat.
In Ermangelung besseren Altmaterials sowie aufgrund geringer finanzieller Ausstattung sahen sich die Bahner vor Ort gezwungen, eigeninitiativ tätig zu werden, um den Betrieb auch unter erschwerten Bedingungen zuverlässig aufrecht erhalten zu können: Ja, bereits im Jahrhundertwinter 1978/'79 konnte der Pflug seine Fähigkeiten bis etwa drei Meter Schneehöhe unter Beweis stellen - wozu ganz gewiss seine colanigant geschwungene Form beitrug.
Basis stellt ein alter DB-Personenwagen der Bauart Flm dar, auf den - eine DB-/DR-kollegiale Nacht- und Nebel-Aktion - der Kasten eines G-Wagens der einst weit verbreiteten DR-Gattung Vero gesattelt wurde. Dieser hatte zuvor als Schuppen auf einem zu sehr zonengrenznahen DDR-Haltepunkt gedient.
Der Pflug entstand derweil im Holzwerk Pappenrode.
Zwecks Kommunikation mit der Schublok-Besatzung verfügt der Schneepflug über eine aus einer robusten Tonnendach-Stütze gewonnene Funkantenne während die Beschriftung gänzlich dem wiederholt hart schrammenden Arbeitseinsatz zum Opfer gefallen ist.
Über die winterlichen Arbeitsbedingungen auf der erhöhten Front-Arbeitsplattform hüllt man sich in Schweigen; sie reichen wohl nicht ganz an jene in gemeinen Bremserhäuschen heran.
Beste Grüße, Norrskenet
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# 18
Um in das gleiche Horn zu stoßen, warum nur Fahrzeuge?
Die Frühchen haben sich auch mit Beladungen usw. beschäftigt.
Kaum war bei uns der erste N-Güterzug auf dem Tapeziertisch unterwegs, hat sich mein Junior daran gemacht. Wagen für einen Zirkuszug zu produzieren.
Aus den gelben Leitz-Registerblätter mit Tusche auf meiner Zeichenplatte gezeichnet, gefaltet und geklebt.
40 Jahre später sind die Wagen noch da. Nur der Sohn ist weit weg.
Gruß 😄tto
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Um in das gleiche Horn zu stoßen, warum nur Fahrzeuge?
Die Frühchen haben sich auch mit Beladungen usw. beschäftigt.
Kaum war bei uns der erste N-Güterzug auf dem Tapeziertisch unterwegs, hat sich mein Junior daran gemacht. Wagen für einen Zirkuszug zu produzieren.
Aus den gelben Leitz-Registerblätter mit Tusche auf meiner Zeichenplatte gezeichnet, gefaltet und geklebt.
40 Jahre später sind die Wagen noch da. Nur der Sohn ist weit weg.
Gruß 😄tto
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Da kann ich auch mithalten: anbei meine allersten Güterwagen-Umbauten auf Basis von Piko-Wagen sowie eine E 11.
Der Ermefer-Kesselwagen wurde mit Nitrolack bepinselt, die Aufschrift sind Anreibebuchstaben. Der graue Kesselwagen wurde verlängert (aus 2 mach 1), während dessen der kurze O-Wagen aus einem "Italiener" heraus geschnitten und neu zusammen geklebt wurde. Der Postwagen war wohl ein Resin-Abguss, den ich mal von einem Modellbahnfreund erhalten habe. Das Untergestell wahrscheinlich von einer Donnerbüchse, der Lack aus der Büchse hochglänzend.
Die E 11 bzw. BR 211 entstand auf Basis der Piko BB 9200. Hierfür habe ich das Gehäuse verspachtelt und verschliffen, neue Öffnungen für die Fenster heraus gemeißelt, die Lüftergitter aus angeritzter Pappe aufgesetzt, eine Griffstange aus Draht an der Front angebracht und die Stromabnehmer auf frei stehende Isolatoren aus gewickeltem Draht gesetzt. Die Drehgestelle sind ziemlich improvisiert, da bestehen die Anbauteile auch aus Draht und Pappe. Farbgebung erfolgte per Pinsel. Die Puffer sind Nägel, die mit Isolierschlauch überzogen und mit Saladur-Alleskleber eingeklebt wurden. Vergilbte Leimreste sind zu erkennen.
Ich war damals 15 Jahre alt und fing gerade mit kleineren Umbauten an. Jetzt bin ich 58 und habe bissel was dazu gelernt.
Viele Grüße,
Thomas
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Der Ermefer-Kesselwagen wurde mit Nitrolack bepinselt, die Aufschrift sind Anreibebuchstaben. Der graue Kesselwagen wurde verlängert (aus 2 mach 1), während dessen der kurze O-Wagen aus einem "Italiener" heraus geschnitten und neu zusammen geklebt wurde. Der Postwagen war wohl ein Resin-Abguss, den ich mal von einem Modellbahnfreund erhalten habe. Das Untergestell wahrscheinlich von einer Donnerbüchse, der Lack aus der Büchse hochglänzend.
Die E 11 bzw. BR 211 entstand auf Basis der Piko BB 9200. Hierfür habe ich das Gehäuse verspachtelt und verschliffen, neue Öffnungen für die Fenster heraus gemeißelt, die Lüftergitter aus angeritzter Pappe aufgesetzt, eine Griffstange aus Draht an der Front angebracht und die Stromabnehmer auf frei stehende Isolatoren aus gewickeltem Draht gesetzt. Die Drehgestelle sind ziemlich improvisiert, da bestehen die Anbauteile auch aus Draht und Pappe. Farbgebung erfolgte per Pinsel. Die Puffer sind Nägel, die mit Isolierschlauch überzogen und mit Saladur-Alleskleber eingeklebt wurden. Vergilbte Leimreste sind zu erkennen.
Ich war damals 15 Jahre alt und fing gerade mit kleineren Umbauten an. Jetzt bin ich 58 und habe bissel was dazu gelernt.
Viele Grüße,
Thomas
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dampfrailfan - 26.08.26 15:07
Hallo Zusammen,
interessante Sachen kommen hier zum Vorschein, cool.
Was kann ich jetzt beitragen? Hmmm, als Kind hatte ich TT, das war irgendwann nicht mehr wichtig... man brauchte ein Tonbandgerät, Verstärker, Boxen usw. Musik, besonders die harten Töne, mag ich heute noch, auch dafür wurde der Grundstein in den 70ern gelegt, Deep Purple, Rainbow usw.
Nach der Lehre kam dann die N-Bahn und da fiel schnell auf, dass eine 110 fehlt.
OK, die ist jetzt ein paar Meter zu lang geworden aber für den ersten Versuch aus Büchsenblech... na gut. Leider hab ich sie nicht mehr.
Was ich noch habe ist eine "18 201" auf einer Minitrix 01, die hab ich mit 25 gestaltet, natürlich nicht maßstäblich und mangels anderem Grünton aus der Spraydose auch farblich, naja. Aber, es gibt sie noch und wenn sie mal neue Hafties bekommen würde dann könnte sie auch noch einen Zug ziehen. gestern schnell zwei Bilder gemacht, das Papierschild vorn müsste mal angeklebt werden.
Grüße Torsten
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interessante Sachen kommen hier zum Vorschein, cool.
Was kann ich jetzt beitragen? Hmmm, als Kind hatte ich TT, das war irgendwann nicht mehr wichtig... man brauchte ein Tonbandgerät, Verstärker, Boxen usw. Musik, besonders die harten Töne, mag ich heute noch, auch dafür wurde der Grundstein in den 70ern gelegt, Deep Purple, Rainbow usw.
Nach der Lehre kam dann die N-Bahn und da fiel schnell auf, dass eine 110 fehlt.
OK, die ist jetzt ein paar Meter zu lang geworden aber für den ersten Versuch aus Büchsenblech... na gut. Leider hab ich sie nicht mehr.
Was ich noch habe ist eine "18 201" auf einer Minitrix 01, die hab ich mit 25 gestaltet, natürlich nicht maßstäblich und mangels anderem Grünton aus der Spraydose auch farblich, naja. Aber, es gibt sie noch und wenn sie mal neue Hafties bekommen würde dann könnte sie auch noch einen Zug ziehen. gestern schnell zwei Bilder gemacht, das Papierschild vorn müsste mal angeklebt werden.
Grüße Torsten
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Über unsere "Ständige Vertretung in Westdeutschland" hatte ich den Minitrix Katalog 1978 bekommen und war vom "Südzuckerwagen" fasziniert.
Nur wenig später ergab sich die Gelegenheit aus einem Kühlwagen und zur Vernichtung vorgesehenen orangen Zementsilowagen die DR- Variante dieses Wagens zu basteln.
Freilich musste er auch eine Art Sprengwerk erhalten um in der Mitte nicht ganz so hochbeinig zu wirken.
Obwohl ich bereits die Wertlosigkeit von Streichhölzern im Spur N- Modellbahnbau erkannt hatte, kamen hier aber dann doch noch Streichhölzer zum Einsatz.
Alles weitere ist schnell erzählt, denn die Stangen an der Befüllung sind Telefondraht und die schwarze Farbe ist noch immer der Nitrolack von damals.
Gruß Sven
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Nur wenig später ergab sich die Gelegenheit aus einem Kühlwagen und zur Vernichtung vorgesehenen orangen Zementsilowagen die DR- Variante dieses Wagens zu basteln.
Freilich musste er auch eine Art Sprengwerk erhalten um in der Mitte nicht ganz so hochbeinig zu wirken.
Obwohl ich bereits die Wertlosigkeit von Streichhölzern im Spur N- Modellbahnbau erkannt hatte, kamen hier aber dann doch noch Streichhölzer zum Einsatz.
Alles weitere ist schnell erzählt, denn die Stangen an der Befüllung sind Telefondraht und die schwarze Farbe ist noch immer der Nitrolack von damals.
Gruß Sven
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Bitte nicht! Davon bekomme ich Albträume! 😱 😁
VG
Frank
P.S. Also zumindest wären bei solchen Bildern Warnhinweise angebracht:
"Achtung! Die folgenden Bilder können auf empfindsame Forenteilnehmer verstörend wirken!"
Servus
Bleib entspannt!
Ich find das nicht unbedingt "schlimm"
Ich erkenne das ein oder andere Bastelteil nach "Fimostyle" wieder.....
Im Ernst - ich hatte als kl Bub mal eine A* Pseudo 218 in Gips abgegossen
Den Gipskörper dann bemalt und US DG Drunter
Das war ein günstiger Dummy
Für mich war das damals undramatisch
Gruß
Wutz
PS: Und wer v uns hat in seiner unendlichen Perfektion nicht auch mal in reiferen jahren einen echten Hund hingelegt.......
Bleib entspannt!
Ich find das nicht unbedingt "schlimm"
Ich erkenne das ein oder andere Bastelteil nach "Fimostyle" wieder.....
Im Ernst - ich hatte als kl Bub mal eine A* Pseudo 218 in Gips abgegossen
Den Gipskörper dann bemalt und US DG Drunter
Das war ein günstiger Dummy
Für mich war das damals undramatisch
Gruß
Wutz
PS: Und wer v uns hat in seiner unendlichen Perfektion nicht auch mal in reiferen jahren einen echten Hund hingelegt.......
Norrskenet - 28.08.26 10:04
@28: Moin,
solange es denn nur Alb- und keine gar Alpträume sind, ist es doch erbaulich, dass es nicht nur die sog. jugendgefährdenden, sondern endlich mal auch "erwachsenengefährdende" Werke gibt.
Wie heißt es bei Kalle Blomquist so schön:
"Ja ja, glückliche und unschuldige Spiele der Kindheit, unschuldige und glückliche Spiele."
Unbeirrbar eine Idee im Kopf hat man mit einfachen und bisweilen gar nicht so einfach organisierbaren Mitteln kreativ ERSCHAFFEN, was auf anderen Wegen nicht zugänglich war.
Das waren (und sind noch?!) echte Identifikations-Objekte, auf die man sehr stolz war, da man sie against all odds mit eigener Phantasie, viel Willen und Fingerfertigkeit in die große Welt gesetzt hatte.
Und dieses aus "Nichts" etwas schaffen ist doch genau das, was auch später im Leben sehr hilfreich werden konnte. Denn fertig Vorkonfektioniertes zu kaufen, bedarf keiner Kreativität, welche für das (Über-)Leben aber doch unersetzlich ist.
Noch im Kindergarten bekam ich meine erste Märklin-Bahn mit der unkaputtbar entfeinerten gelben DHG 500 sowie dem Milchplexiglas-Schienenbus. Also musste der Speisewagen als herbeigeträumte "Ellok" herhalten: Die Lüfter am einen Dachende waren für mich der gedachte, rudimentäre Stromabnehmer ...
Ja, so war das damals.
Beste Grüße, Norrskenet
solange es denn nur Alb- und keine gar Alpträume sind, ist es doch erbaulich, dass es nicht nur die sog. jugendgefährdenden, sondern endlich mal auch "erwachsenengefährdende" Werke gibt.
Wie heißt es bei Kalle Blomquist so schön:
"Ja ja, glückliche und unschuldige Spiele der Kindheit, unschuldige und glückliche Spiele."
Unbeirrbar eine Idee im Kopf hat man mit einfachen und bisweilen gar nicht so einfach organisierbaren Mitteln kreativ ERSCHAFFEN, was auf anderen Wegen nicht zugänglich war.
Das waren (und sind noch?!) echte Identifikations-Objekte, auf die man sehr stolz war, da man sie against all odds mit eigener Phantasie, viel Willen und Fingerfertigkeit in die große Welt gesetzt hatte.
Und dieses aus "Nichts" etwas schaffen ist doch genau das, was auch später im Leben sehr hilfreich werden konnte. Denn fertig Vorkonfektioniertes zu kaufen, bedarf keiner Kreativität, welche für das (Über-)Leben aber doch unersetzlich ist.
Noch im Kindergarten bekam ich meine erste Märklin-Bahn mit der unkaputtbar entfeinerten gelben DHG 500 sowie dem Milchplexiglas-Schienenbus. Also musste der Speisewagen als herbeigeträumte "Ellok" herhalten: Die Lüfter am einen Dachende waren für mich der gedachte, rudimentäre Stromabnehmer ...
Ja, so war das damals.
Beste Grüße, Norrskenet
Hallo!
Mal so ganz nebenbei, beim betrachten eurer Bilder muss ich sagen, so toll hätte ich Vieles im ganzen Leben nicht hinbekommen und das habt ihr in eurer Kindheit vollbracht.
Echt Wahnsinn!! 👍
BG, Lutz!
Mal so ganz nebenbei, beim betrachten eurer Bilder muss ich sagen, so toll hätte ich Vieles im ganzen Leben nicht hinbekommen und das habt ihr in eurer Kindheit vollbracht.
Echt Wahnsinn!! 👍
BG, Lutz!
Hallo,
ich kann mich noch an 3. Basteleien aus meiner noch fast jugendlichen Frühzeit in N erinnern. Ich war gerade ausgezogen und die erste Bleibe hatte wenig Platz. Die HO-Anlage blieb platz - und familienbedingt im Elternhaus Ich unternahm meine ersten Versuche in N.
Die erste Bastelei zählt hier nicht so recht. Es war ein Gelenkbus aus zwei Wiking-Standardlinienbussen. Der eine Bus wurde dem Hinterteil hinter der zweiten Achse abgesägt. Dem andren Bus wurde das Vorderteil von der Vorderfront bis hinter die erste Achse abgeschnitten. Die beiden Teil-Busse verband ich mit einem Faltenbalg aus schwarzer Gummilitze, die ich passgerecht zugeschnitten mehrmals nebeneinander klebte. Zugeschnittene Kartonstreifen gaben dem Fahrgestell mehr Halt. Mein Bahnhofsvorplatz erfreute sich eines passenden Standmodells.
Das machte Appetit auf mehr: Ein moderrner vierachsiger einteiliger Dieseltriebwagen sollte auf die Gleise, kein zweiachsiger Uerdinger Schienenbus, der ja von der Industrie angeboten wurde. Der 627 war noch nicht recht auf den DB-Gleisen, erst recht nicht als Modell. Es musste ein VT614 von Fleischmann daran glauben, dessen Gehäuse ich so zerteilte und zusammenfügte, dass am Ende ein Wagenkasten zwei Führerstände hatte und aus dem Rest ein Wagenkasten ohne Führerfront entstand. Das Gehäuse mit den zwei Fühhrerfronten setzte ich dann auf Fahrgestell mit fen Antrieb. Der Triebwagen war soweit fertig und fahrbereit. Aber irgendwie war ich damit nicht zufrieden. Das Teil verschwand bald in der Bastelkiste, die dann bei einem Umzug auf der Strecke blieb.
Ebenso ging es einem dritten Versuchsfahrzeug, zu dem mich die Sylter Kleinbahn mit den eigentümlichen Borgward-Triebwagen inspirierte. Vom Wiking-Postbus wurde die Vorderfront mit einem Lkw-Fahrehaus ersetzt und auf ein zwei-achsiges Fahrgestell gesetzt. Mit Karton, Pappmaschee und Klebe wurden die sichtbaren Lücken gefült. Zu einer Neu-Bemalung kam es wegen dem Umzug nicht mehr.
Meine weiteren Bssteleien konzentrierten sich dann seitdem mehr auf "Standfestes" wie Häuser und Landschaften.
Fotos habe ich damals keine gemacht. Es wäre für viele hier sicher zum "Weglaufen" (siehe folgrnden Beitrag).
Grüße
Ingo (F.)
ich kann mich noch an 3. Basteleien aus meiner noch fast jugendlichen Frühzeit in N erinnern. Ich war gerade ausgezogen und die erste Bleibe hatte wenig Platz. Die HO-Anlage blieb platz - und familienbedingt im Elternhaus Ich unternahm meine ersten Versuche in N.
Die erste Bastelei zählt hier nicht so recht. Es war ein Gelenkbus aus zwei Wiking-Standardlinienbussen. Der eine Bus wurde dem Hinterteil hinter der zweiten Achse abgesägt. Dem andren Bus wurde das Vorderteil von der Vorderfront bis hinter die erste Achse abgeschnitten. Die beiden Teil-Busse verband ich mit einem Faltenbalg aus schwarzer Gummilitze, die ich passgerecht zugeschnitten mehrmals nebeneinander klebte. Zugeschnittene Kartonstreifen gaben dem Fahrgestell mehr Halt. Mein Bahnhofsvorplatz erfreute sich eines passenden Standmodells.
Das machte Appetit auf mehr: Ein moderrner vierachsiger einteiliger Dieseltriebwagen sollte auf die Gleise, kein zweiachsiger Uerdinger Schienenbus, der ja von der Industrie angeboten wurde. Der 627 war noch nicht recht auf den DB-Gleisen, erst recht nicht als Modell. Es musste ein VT614 von Fleischmann daran glauben, dessen Gehäuse ich so zerteilte und zusammenfügte, dass am Ende ein Wagenkasten zwei Führerstände hatte und aus dem Rest ein Wagenkasten ohne Führerfront entstand. Das Gehäuse mit den zwei Fühhrerfronten setzte ich dann auf Fahrgestell mit fen Antrieb. Der Triebwagen war soweit fertig und fahrbereit. Aber irgendwie war ich damit nicht zufrieden. Das Teil verschwand bald in der Bastelkiste, die dann bei einem Umzug auf der Strecke blieb.
Ebenso ging es einem dritten Versuchsfahrzeug, zu dem mich die Sylter Kleinbahn mit den eigentümlichen Borgward-Triebwagen inspirierte. Vom Wiking-Postbus wurde die Vorderfront mit einem Lkw-Fahrehaus ersetzt und auf ein zwei-achsiges Fahrgestell gesetzt. Mit Karton, Pappmaschee und Klebe wurden die sichtbaren Lücken gefült. Zu einer Neu-Bemalung kam es wegen dem Umzug nicht mehr.
Meine weiteren Bssteleien konzentrierten sich dann seitdem mehr auf "Standfestes" wie Häuser und Landschaften.
Fotos habe ich damals keine gemacht. Es wäre für viele hier sicher zum "Weglaufen" (siehe folgrnden Beitrag).
Grüße
Ingo (F.)
Beitrag editiert am 28. 08. 2026 11:35.
Zitat - Antwort-Nr.: 27 | Name: Wutz
Bleib entspannt!
Servus Wutz,
ja, ok, Danke! Werde ich versuchen!
Allerdings darf man das vllt. nicht so auf die leichte Schulter nehmen! Insbesondere was z.B. den Jugendschutz angeht!
Angesichts dieser massiven expliziten Darstellungen mobatechnischer Grausamkeiten kann die geistige Entwicklung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ja stark beeinträchtigt werden. Auch bleibende schwerste Traumata sind nicht auszuschließen!
Das ist ja schon starker Tobak, der hier so gezeigt wird! 😀 Insofern wäre sicher eine Altersbeschränkung für diesen Thread anzuraten (> 18 oder besser noch: > 21). 😀
BTW: Hatte absichtlich Albtraum mit „b“ geschrieben. Von einer Alp träume ich nämlich gerne! 😊
Zum Glück wurden meine mobatechnischen Jugendsünden schon entsorgt. Bilder davon zu zeigen, wäre vermutlich unzumutbar. 😀
Viele Grüße,
Frank
Hi
Was mich mehr schockt als die Abb hier und die "Jugendsünden"
Das sind Anlagen Erwachsener die das im Netz posten ( nicht als Satire) und ich es aber def. als Realsatire sehe
Das ist dann echt bedenklich...
WE
Was mich mehr schockt als die Abb hier und die "Jugendsünden"
Das sind Anlagen Erwachsener die das im Netz posten ( nicht als Satire) und ich es aber def. als Realsatire sehe
Das ist dann echt bedenklich...
WE
Beitrag editiert am 28. 08. 2026 12:39.
Dietrich M. - 28.08.26 14:53
Hallo Wutz
Auch Erwachsene waren mal Jugendliche!
Warum sollte man nicht zu seinen Jugendsünden stehen?
Dietrich
Auch Erwachsene waren mal Jugendliche!
Warum sollte man nicht zu seinen Jugendsünden stehen?
Trainworld - 28.08.26 16:58
Hi in die Runde,
ich finde es ein bisschen schade, daß der eigentlich recht interessante und auch amüsante Thread schon wieder zerredet wird! Liest man die Threadüberschrift und packt sich einfach mal an die eigene Nase, sollte einem klar sein, es ist ja noch kein Meister vom Himmel gefallen und es wird sicher auch so manches Frühwerk zu sehen geben, daß man aus heutiger Sicht als "zerbastelt" sehen könnte! Wer's nicht ertragen mag, kann den Thread ja einfach überlesen!
Selbst kann ich bildlich nichts dazu beitragen, zumindest nicht in N; zu meiner Infrage kommenden Lebenszeit *g* war ich bei H0. Und dank fortsetzender Modellbahnertradition, Vaddern war schon Eisenbahner und Modellbahner, seinem damaligen Verständnis für den "Nachwuchs", konnte ich auf "Resourcen" zurückgreifen, die viele Gleichaltrige sicher nie hatten. Neben der "Schützenhilfe" beim Umsetzen war ein reichhaltiger Werkzeugfundus vorhanden, auf den ich damals schon zugreifen durfte. Mein "Erstlingswerk" war dahingehend die Gtl 4/4 als M&F-Bausatz, den ich mit 16 erfolgreich "absolvierte". Aber auch ich war deshalb nicht bewahrt vor dem einen oder anderen "Missversuch", so kann ich mich noch erinnern, daß damals ein Versuch, die 1:100-Lima Teewagen mit eingesetzten anstatt hinterlegten Fenstern zu versehen, gründlich "in die Hose ging". Beim Schneiden der hinterlegten Fenster wurden die Fenster brüchig, zeigten Risse und zudem war die Trennscheibe aus heutiger Sicht auch "kontraproduktiv"
. Das Ergebnis war dann ein Wagenkasten ohne Fenster und zerstörte hinterlegte Fenster *g*...
Aber ich würde einen Teufel tun, mich über andere "erste Gehversuche" von MoBa-Kollegen aufzuregen oder lustig zu machen! "Learning-by-doing" ist noch immer eine der zielführendsten Methoden, es das nächste Mal besser zu machen...
Und ganz im Ernst, für die damals vorhandenen Randbedingungen halte ich "Frühwerke", wie das von Sven oder gar von Torsten für äußerst gelungen!
Ich habe "tief im Keller im Karton vergraben" noch immer die Bastelergebnisse eines lieben Kollegen, der sich dann später lieber der Spurweite H0 verschrieben hat
. Und werde sie auch nicht zeigen, auch wenn ich sie damals vor dem späteren Frust seines Erbauers "gerettet" habe. Denn sie wären sonst in der Tonne gelandet. Das war der Versuch, aus je zwei Wagenkästen eines Piko Bi 29 und viel Blech sächs. Schnellzugwagen in N zu basteln. Und so "aus 2m [TM]..." konnte man das unter der Berücksichtigung der damaligen Randbedingungen auch "durchgehen" lassen. Und: er hatte wenigstens welche für seine N-Bahn! Wir, die vielleicht darüber lästern und warten, daß wir von der Industrie bedient werden, gucken 30 Jahre später noch immer in die Röhre...
denkt sich grüßend
Roland
ich finde es ein bisschen schade, daß der eigentlich recht interessante und auch amüsante Thread schon wieder zerredet wird! Liest man die Threadüberschrift und packt sich einfach mal an die eigene Nase, sollte einem klar sein, es ist ja noch kein Meister vom Himmel gefallen und es wird sicher auch so manches Frühwerk zu sehen geben, daß man aus heutiger Sicht als "zerbastelt" sehen könnte! Wer's nicht ertragen mag, kann den Thread ja einfach überlesen!
Selbst kann ich bildlich nichts dazu beitragen, zumindest nicht in N; zu meiner Infrage kommenden Lebenszeit *g* war ich bei H0. Und dank fortsetzender Modellbahnertradition, Vaddern war schon Eisenbahner und Modellbahner, seinem damaligen Verständnis für den "Nachwuchs", konnte ich auf "Resourcen" zurückgreifen, die viele Gleichaltrige sicher nie hatten. Neben der "Schützenhilfe" beim Umsetzen war ein reichhaltiger Werkzeugfundus vorhanden, auf den ich damals schon zugreifen durfte. Mein "Erstlingswerk" war dahingehend die Gtl 4/4 als M&F-Bausatz, den ich mit 16 erfolgreich "absolvierte". Aber auch ich war deshalb nicht bewahrt vor dem einen oder anderen "Missversuch", so kann ich mich noch erinnern, daß damals ein Versuch, die 1:100-Lima Teewagen mit eingesetzten anstatt hinterlegten Fenstern zu versehen, gründlich "in die Hose ging". Beim Schneiden der hinterlegten Fenster wurden die Fenster brüchig, zeigten Risse und zudem war die Trennscheibe aus heutiger Sicht auch "kontraproduktiv"
Aber ich würde einen Teufel tun, mich über andere "erste Gehversuche" von MoBa-Kollegen aufzuregen oder lustig zu machen! "Learning-by-doing" ist noch immer eine der zielführendsten Methoden, es das nächste Mal besser zu machen...
Und ganz im Ernst, für die damals vorhandenen Randbedingungen halte ich "Frühwerke", wie das von Sven oder gar von Torsten für äußerst gelungen!
Ich habe "tief im Keller im Karton vergraben" noch immer die Bastelergebnisse eines lieben Kollegen, der sich dann später lieber der Spurweite H0 verschrieben hat
denkt sich grüßend
Roland
Ja, Wutz, ich musste deinen Beitrag zweimal lesen.
Habe ich richtig verstanden, dass du von diesen Bildern hier so angefressen bist, dass du den Faden nur duldest, weil es scheinbar Bilder von Modellen sind, die Kinder und Jugendliche bastelten?
Beispielsweise bei Torsten kann man sehr gut sehen, wo mal die modellbauerische Reise hingeht!
Andere Bilder wecken vielleicht eher Erinnerungen und manchmal kann es sein, dass ein Opa mit dem Enkel auch günstige Wagen zerlegt und ihn diese nach diesen Bildern neu zusammen fügen lässt. Anders kann ja auch kein Mobanachwuchs entstehen. Also würde meines Erachtens auch das gelten.
Aber der Ausgangspunkt bei mir war ja anders, denn der Tag hatte (vermutlich) 48h und ich wollte haben was man woanders einfach bloß kaufen brauchte und das ohne tüfteln, ohne Idee, nur mit Geld....dem "richtigen" Geld.
Habe ich es überdies richtig verstanden, dass bisweilen gezeigte Modelle - Fahrzeuge wie Zubehör - oder gar Anlagen nicht so ganz deinen Ansprüchen genügen und die Diskussionskultur aber Null Kritik zulässt?
Ende der 70iger hatte der Modelleisenbahner eine anonyme Rubrik "Das schlechte Beispiel".
Das fand ich Klasse.
Unmassstäbliche Fahrzeuge und Gebäude, Enge Radien, ....alles wurde mit Foto kritisiert! Nach drei Ausgaben war Schluss und der Redakteur erhielt eine andere "....verantwortungsvolle Aufgabe" im Verlag.
Freilich deshalb, weil die Bedürfnisse mit dem Angebot nicht harmonierten. Handwerkliches Geschick, Augenmaß, Größenverständnis....alles wurde politisch vom Tisch gekehrt!
Danach folgte die wissenschaftliche Abarbeitung durch "Große Modellbahner", wie Günther Fromm..... oft ohne Bild aber mit Plan.. Komplett gelesen habe ich die Beiträge selten oder nie!
Ich denke, dass " handwerklich limitierte Anlagen" in der Tat nichts in den Fachzeitschriften zu suchen haben.
Aber in Foren sehr wohl und wer nichts zu sagen hat lässt es auch und wer doch, zeigt wie es besser gehen könnte.
Da sich momentan meine Anlage sehr weit entfernt befindet, anbei ein Foto meines "Abfall"- Wagens, in den ich noch heute abgefallene Teile lege.
Es war eine fixe Idee, aber durchaus nicht ungewöhnlich.
Gruß Sven
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Habe ich richtig verstanden, dass du von diesen Bildern hier so angefressen bist, dass du den Faden nur duldest, weil es scheinbar Bilder von Modellen sind, die Kinder und Jugendliche bastelten?
Beispielsweise bei Torsten kann man sehr gut sehen, wo mal die modellbauerische Reise hingeht!
Andere Bilder wecken vielleicht eher Erinnerungen und manchmal kann es sein, dass ein Opa mit dem Enkel auch günstige Wagen zerlegt und ihn diese nach diesen Bildern neu zusammen fügen lässt. Anders kann ja auch kein Mobanachwuchs entstehen. Also würde meines Erachtens auch das gelten.
Aber der Ausgangspunkt bei mir war ja anders, denn der Tag hatte (vermutlich) 48h und ich wollte haben was man woanders einfach bloß kaufen brauchte und das ohne tüfteln, ohne Idee, nur mit Geld....dem "richtigen" Geld.
Habe ich es überdies richtig verstanden, dass bisweilen gezeigte Modelle - Fahrzeuge wie Zubehör - oder gar Anlagen nicht so ganz deinen Ansprüchen genügen und die Diskussionskultur aber Null Kritik zulässt?
Ende der 70iger hatte der Modelleisenbahner eine anonyme Rubrik "Das schlechte Beispiel".
Das fand ich Klasse.
Unmassstäbliche Fahrzeuge und Gebäude, Enge Radien, ....alles wurde mit Foto kritisiert! Nach drei Ausgaben war Schluss und der Redakteur erhielt eine andere "....verantwortungsvolle Aufgabe" im Verlag.
Freilich deshalb, weil die Bedürfnisse mit dem Angebot nicht harmonierten. Handwerkliches Geschick, Augenmaß, Größenverständnis....alles wurde politisch vom Tisch gekehrt!
Danach folgte die wissenschaftliche Abarbeitung durch "Große Modellbahner", wie Günther Fromm..... oft ohne Bild aber mit Plan.. Komplett gelesen habe ich die Beiträge selten oder nie!
Ich denke, dass " handwerklich limitierte Anlagen" in der Tat nichts in den Fachzeitschriften zu suchen haben.
Aber in Foren sehr wohl und wer nichts zu sagen hat lässt es auch und wer doch, zeigt wie es besser gehen könnte.
Da sich momentan meine Anlage sehr weit entfernt befindet, anbei ein Foto meines "Abfall"- Wagens, in den ich noch heute abgefallene Teile lege.
Es war eine fixe Idee, aber durchaus nicht ungewöhnlich.
Gruß Sven
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Zitat - Antwort-Nr.: 34 | Name: Trainworld
ich finde es ein bisschen schade, daß der eigentlich recht interessante und auch amüsante Thread schon wieder zerredet wird!
Hi,
nö, keine Sorge! Niemand hat die Absicht, diesen Thread zu zerreden! Es soll nur dem Amüsanten etwas mehr Raum gegeben werden.
Wie Wutz schon sagte:
😊
Viele Grüße
Frank
Norrskenet - 28.08.26 22:58
N'Abend,
in der Eröffnung schrieb ich vorahnend:
"Eine dringende BITTE: KEIN Modell 'bedarf' irgendeiner verbalen Abwertung, da es HIER um erste Modellbau-Experimente und -Erfahrungen ohne Anspruch auf irgendeine Exzellenz oder Auszeichnung gehen soll."
Es ist unsäglich und unfassbar, wie einzelne hier wieder rein negativ HERUMTRAMPELN.
Wie hieß die berühmte Stellenanzeige doch:
"Suchen Fünfzehnjährigen mit vierzig Jahren Berufserfahrung."
Ausdrücklicher DANK gebührt hingegen all jenen, die sich hier konstruktiv und (tja:) mutig mit ihren auf unnachahmliche Art sagenhaften Modellen einbringen: D A N K E !
Norrskenet
in der Eröffnung schrieb ich vorahnend:
"Eine dringende BITTE: KEIN Modell 'bedarf' irgendeiner verbalen Abwertung, da es HIER um erste Modellbau-Experimente und -Erfahrungen ohne Anspruch auf irgendeine Exzellenz oder Auszeichnung gehen soll."
Es ist unsäglich und unfassbar, wie einzelne hier wieder rein negativ HERUMTRAMPELN.
Wie hieß die berühmte Stellenanzeige doch:
"Suchen Fünfzehnjährigen mit vierzig Jahren Berufserfahrung."
Ausdrücklicher DANK gebührt hingegen all jenen, die sich hier konstruktiv und (tja:) mutig mit ihren auf unnachahmliche Art sagenhaften Modellen einbringen: D A N K E !
Norrskenet
Norrskenet - 29.08.26 11:39
@30: Moin Ingo (F.),
... jipp, zwei Leute, zwei Gedanken, zwei eng verwandte Ergebnisse:
Genau so einen "VT617", also einen Mix aus VT614 und VT627, hatte ich in jugendlichem Wahn ebenfalls erschaffen - zu Zeiten, als auch an so etwas wie einen RegioShuttle überhaupt noch nicht zu denken war:
Früh hatte ich einen VT614-Triebzug doppelt motorisiert, und natürlich gehörten die überzähligen Teile - zusammen mit einigen teuren Ersatzteilen - irgendwie sinnvoll weiterverwendet.
Recht grobschlächtig wurde da irgendwann mit Cutter und Eisensäge hantiert; für eine Neulackierung hat es nicht gereicht, doch immerhin hat mir der Kürzling in den Randstunden mächtig Diesel erspart.
Btw. rief auch mich natürlich der Wiking-MB-Standardbus zu wilden Taten auf. Als Faltenbalg diente ein per Lötkolben warmgebogener Plastik-Rest. Die Lackierung entsprach dem seinerzeit in Deutschland wohl krassesten Design in Maigrün mit Diagonalstreifen, wie man sie primär aus den USA kannte; letztere allerdings zufällig in Standardbus-Crème statt Lichtgrau. Das vorbildliche Einlenken der Vorderräder allerdings habe ich erst Jahrzehnte später vorgenommen.
Auch der Gelenkbus ist so schräg bei mir - nun als Traditionsbus und als mentale Verbindung zu meinem "Gestern" - immer noch munter unterwegs.
Beste Grüße, Norrskenet
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... jipp, zwei Leute, zwei Gedanken, zwei eng verwandte Ergebnisse:
Genau so einen "VT617", also einen Mix aus VT614 und VT627, hatte ich in jugendlichem Wahn ebenfalls erschaffen - zu Zeiten, als auch an so etwas wie einen RegioShuttle überhaupt noch nicht zu denken war:
Früh hatte ich einen VT614-Triebzug doppelt motorisiert, und natürlich gehörten die überzähligen Teile - zusammen mit einigen teuren Ersatzteilen - irgendwie sinnvoll weiterverwendet.
Recht grobschlächtig wurde da irgendwann mit Cutter und Eisensäge hantiert; für eine Neulackierung hat es nicht gereicht, doch immerhin hat mir der Kürzling in den Randstunden mächtig Diesel erspart.
Btw. rief auch mich natürlich der Wiking-MB-Standardbus zu wilden Taten auf. Als Faltenbalg diente ein per Lötkolben warmgebogener Plastik-Rest. Die Lackierung entsprach dem seinerzeit in Deutschland wohl krassesten Design in Maigrün mit Diagonalstreifen, wie man sie primär aus den USA kannte; letztere allerdings zufällig in Standardbus-Crème statt Lichtgrau. Das vorbildliche Einlenken der Vorderräder allerdings habe ich erst Jahrzehnte später vorgenommen.
Auch der Gelenkbus ist so schräg bei mir - nun als Traditionsbus und als mentale Verbindung zu meinem "Gestern" - immer noch munter unterwegs.
Beste Grüße, Norrskenet
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Beitrag editiert am 29. 08. 2026 11:53.
Hallo,
ich bin erst jetzt auf diesen Thread gestoßen. Sehr interessant, was mit einfachen Mitteln und Idealismus möglich ist.
Dabei ist mir auch eine Jugendsünde eingefallen, nämlich meine erste Umbauarbeit.
Ich fand die Bauart Oppeln mit den weiter außen liegenden Radsätzen interessant und habe einfach bei Roco-Güterwagen (es könnten G10 und G20 sein) die Achslagerblenden mit einer Laubsäge entfernt und weiter außen angeklebt.
Da die Achsen nun durch das Kupplungsgehäuse mit der Feder führen ist das Laufverhalten natürlich äußerst schlecht.
Gruß Matthias
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ich bin erst jetzt auf diesen Thread gestoßen. Sehr interessant, was mit einfachen Mitteln und Idealismus möglich ist.
Dabei ist mir auch eine Jugendsünde eingefallen, nämlich meine erste Umbauarbeit.
Ich fand die Bauart Oppeln mit den weiter außen liegenden Radsätzen interessant und habe einfach bei Roco-Güterwagen (es könnten G10 und G20 sein) die Achslagerblenden mit einer Laubsäge entfernt und weiter außen angeklebt.
Da die Achsen nun durch das Kupplungsgehäuse mit der Feder führen ist das Laufverhalten natürlich äußerst schlecht.
Gruß Matthias
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Servus allerseits,
kurz nach dem Start des Threads habe ich schon eines meiner Frühwerke gepostet. Hier nun ein Exot, der wohl 1983 begonnen und bis heute nicht vollendet wurde. Damals war ich gerade noch unter 20 und hätte mich eigentlich auf mein eben begonnenes Studium konzentrieren sollen. Der elegante x 551.01 lief der ÖBB zu, irgendein Magazin hatte eine Typenskizze dieses Einzelstückes abgedruckt und mich faszinierte die Form dieses Turmtriebwagens.
Ich hatte hochtrabende Pläne, dieses Ding auch zu motorisieren - aber dazu kam es nie. Nach dem Einsetzen einiger Scheiben verlor ich die Geduld. Es sollte mein letzter Selbstbauversuch für mehr als 40 Jahre bleiben.
Gruß aus dem sommerlichen Wien
Matthias
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kurz nach dem Start des Threads habe ich schon eines meiner Frühwerke gepostet. Hier nun ein Exot, der wohl 1983 begonnen und bis heute nicht vollendet wurde. Damals war ich gerade noch unter 20 und hätte mich eigentlich auf mein eben begonnenes Studium konzentrieren sollen. Der elegante x 551.01 lief der ÖBB zu, irgendein Magazin hatte eine Typenskizze dieses Einzelstückes abgedruckt und mich faszinierte die Form dieses Turmtriebwagens.
Ich hatte hochtrabende Pläne, dieses Ding auch zu motorisieren - aber dazu kam es nie. Nach dem Einsetzen einiger Scheiben verlor ich die Geduld. Es sollte mein letzter Selbstbauversuch für mehr als 40 Jahre bleiben.
Gruß aus dem sommerlichen Wien
Matthias
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#39 und 40
Das ist ja wunderbar und die Modelle sind zugleich hochinteressant
Glückwunsch und danke für den "Mut" die eigene glückliche Kindheit und Jugendzeit als Ur- N- Bahner 😉 zu dokumentieren.
Dafür gibt's einen 😏👍
Gruß Sven
Das ist ja wunderbar und die Modelle sind zugleich hochinteressant
Glückwunsch und danke für den "Mut" die eigene glückliche Kindheit und Jugendzeit als Ur- N- Bahner 😉 zu dokumentieren.
Dafür gibt's einen 😏👍
Gruß Sven
Hallo,
dann zeige ich hier auch mal meine früheren Eigenbauten aus den 70er Jahren im Alter von 14 bis 16 Jahre.
Eine DB 65 auf DR Piko 65.10 Basis.
Triebwagen 624 Vorserie auf Basis der dänischen Flm Wagen mit "halben" V100 Antrieb.
ET 65 aus Arnold Wagenteilen und Lima Dregestellantrieb.
Als dann später der 614 von Flm erschien, habe ich daraus weitere 624 und 634 gebaut.
Aktuelle Eigenbauten von Dampfloks BR 50.40, 66, 65.10 Triebwagen GDT u.v.a. hatte ich schon mal gezeigt und sollen hier kein Thema sein.
Gruß Gabriel
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dann zeige ich hier auch mal meine früheren Eigenbauten aus den 70er Jahren im Alter von 14 bis 16 Jahre.
Eine DB 65 auf DR Piko 65.10 Basis.
Triebwagen 624 Vorserie auf Basis der dänischen Flm Wagen mit "halben" V100 Antrieb.
ET 65 aus Arnold Wagenteilen und Lima Dregestellantrieb.
Als dann später der 614 von Flm erschien, habe ich daraus weitere 624 und 634 gebaut.
Aktuelle Eigenbauten von Dampfloks BR 50.40, 66, 65.10 Triebwagen GDT u.v.a. hatte ich schon mal gezeigt und sollen hier kein Thema sein.
Gruß Gabriel
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Servus wieder einmal,
@Gabriel: Hut ab vor der Modifikation der Piko 65.10. Als Teenager geht man viel unerschrockener ans Werk, als später, wenn die Erfahrung einem einflüstert "lass es sein, es könnte schief gehen". Meine Piko 65 war trotzdem vor mir sicher, denn die machte einen so fragilen Eindruck, dass ich froh war, wenn sie überhaupt fuhr.
Allerdings hatte mein Vater mir "zu viele" Donnerbüchsen von seinen DDR- und ČSSR-Dienstreisen mitgebracht und ich hatte einen Faible für Bauzüge. Keine Ahnung, ob mein verpfuschter Bi29 auf irgendeinem in der MIBA gezeigten Foto basiert, oder völlig meiner Fantasie entsprang. Typisch für meine Gymnasiumszeit die schon in meinem ersten Post aufgefallene Beschriftung mit weißer Tusche.
Gruß aus Wien
Matthias
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@Gabriel: Hut ab vor der Modifikation der Piko 65.10. Als Teenager geht man viel unerschrockener ans Werk, als später, wenn die Erfahrung einem einflüstert "lass es sein, es könnte schief gehen". Meine Piko 65 war trotzdem vor mir sicher, denn die machte einen so fragilen Eindruck, dass ich froh war, wenn sie überhaupt fuhr.
Allerdings hatte mein Vater mir "zu viele" Donnerbüchsen von seinen DDR- und ČSSR-Dienstreisen mitgebracht und ich hatte einen Faible für Bauzüge. Keine Ahnung, ob mein verpfuschter Bi29 auf irgendeinem in der MIBA gezeigten Foto basiert, oder völlig meiner Fantasie entsprang. Typisch für meine Gymnasiumszeit die schon in meinem ersten Post aufgefallene Beschriftung mit weißer Tusche.
Gruß aus Wien
Matthias
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Beitrag editiert am 06. 09. 2026 17:52.
Hallo zusammen,
dann muss ich doch nochmal meine 39er von 1967 beisteuern. Sie hatte ein selbstgebautes Fahrwerk aus dünnem Polystyrol von Quarkbechern (die hatte ich aus der Quarkfabrik, bevor sie zu Bechern heißgezogen wurden) -war natürlich instabil und leierte rasch aus. Die Zahnräder waren Modul 0,5, was ein großes Spiel der Treibräder bewirkte, die Räder kamen von Arnold 23er - waren aber Speiche für Speiche freigesägt.... tagelang
. Abner: das Fahrwerk war in sich beweglich, nach dem Vorbild von Piko 50er und Märklin 44er, um den Bogenlauf zu gewährleisten. Der Motor lag im Führerhaus, von der Arnold T3, die Tenderdrehgestelle laufen heute unter dem Tender der H45024. Die Steuerung war mit Nägelchen und draufgelöteten Kupferdrähtchen gefretigt, die Kuppelstange an der dritten Achse ist nur auf dem Photo so durchgehend, die war natürlich auch mit einer Schraube befestigt.
Hielt nicht so lange, das gute Stück ,und existiert leider nicht mehr - ich würde es gern neben eine Fleischmann von 35 Jahre später stellen können.....
Es grüßt Stefan
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dann muss ich doch nochmal meine 39er von 1967 beisteuern. Sie hatte ein selbstgebautes Fahrwerk aus dünnem Polystyrol von Quarkbechern (die hatte ich aus der Quarkfabrik, bevor sie zu Bechern heißgezogen wurden) -war natürlich instabil und leierte rasch aus. Die Zahnräder waren Modul 0,5, was ein großes Spiel der Treibräder bewirkte, die Räder kamen von Arnold 23er - waren aber Speiche für Speiche freigesägt.... tagelang
Hielt nicht so lange, das gute Stück ,und existiert leider nicht mehr - ich würde es gern neben eine Fleischmann von 35 Jahre später stellen können.....
Es grüßt Stefan
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