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THEMA: Frühjugendliche Schienenfahrzeug-Um- & Selbstbauten
THEMA: Frühjugendliche Schienenfahrzeug-Um- & Selbstbauten
Norrskenet - 19.08.26 17:20
Moin in die Runde,
um nicht Gefahr zu laufen, den kreativen Faden "Fahrzeuge selbst oder erheblich umgebaut" zu "kapern", wurde an mich der Wunsch herangetragen, einen speziellen Faden für weniger professionelle, da bereits in kindlichem bis jugendlichem Eifer kreiierte, Schienenfahrzeug-Um- & Selbstbauten zu eröffnen.
Denn bekanntlich ist kein Meister vom Himmel gefallen, und die meisten haben recht früh begonnen, bastlerisch erstmal ein wenig herumzuexperimentieren, aus Rest- oder defekten Teilen etwas zu erschaffen (unter dem Radar des Kitbashings) oder aus schlicht Spaß und Neugierde aus heutiger Sicht ein wenig ent- und verrückte Fahrzeuge zu fabrizieren.
Also nur Mut, in den Keller der Vergangenheit hinabzusteigen und kleine Schätze zu heben, die den Weg zu später feinsinnigerem Tun ebneten. Gern auch - soweit erinnerlich - mit den Hintergründen, dem Ansporn für das seinerzeitige Tun.
Selbstverständlich ergeht dieses Angebot auch an unsere noch jungen Mitforisten, die sich vielleicht sonst gar nicht trauen, mal etwas vorzuzeigen: ALLES hat einen Anfang.
Eine dringende BITTE: KEIN Modell "bedarf" irgendeiner verbalen Abwertung, da es HIER um erste Modellbau-Experimente und -Erfahrungen ohne Anspruch auf irgendeine Exzellenz oder Auszeichnung gehen soll.
Als erstes kopiere meinen #38 aus oben bezeichnetem Faden hier in #1.
Gespannte Grüße, Norrskenet
um nicht Gefahr zu laufen, den kreativen Faden "Fahrzeuge selbst oder erheblich umgebaut" zu "kapern", wurde an mich der Wunsch herangetragen, einen speziellen Faden für weniger professionelle, da bereits in kindlichem bis jugendlichem Eifer kreiierte, Schienenfahrzeug-Um- & Selbstbauten zu eröffnen.
Denn bekanntlich ist kein Meister vom Himmel gefallen, und die meisten haben recht früh begonnen, bastlerisch erstmal ein wenig herumzuexperimentieren, aus Rest- oder defekten Teilen etwas zu erschaffen (unter dem Radar des Kitbashings) oder aus schlicht Spaß und Neugierde aus heutiger Sicht ein wenig ent- und verrückte Fahrzeuge zu fabrizieren.
Also nur Mut, in den Keller der Vergangenheit hinabzusteigen und kleine Schätze zu heben, die den Weg zu später feinsinnigerem Tun ebneten. Gern auch - soweit erinnerlich - mit den Hintergründen, dem Ansporn für das seinerzeitige Tun.
Selbstverständlich ergeht dieses Angebot auch an unsere noch jungen Mitforisten, die sich vielleicht sonst gar nicht trauen, mal etwas vorzuzeigen: ALLES hat einen Anfang.
Eine dringende BITTE: KEIN Modell "bedarf" irgendeiner verbalen Abwertung, da es HIER um erste Modellbau-Experimente und -Erfahrungen ohne Anspruch auf irgendeine Exzellenz oder Auszeichnung gehen soll.
Als erstes kopiere meinen #38 aus oben bezeichnetem Faden hier in #1.
Gespannte Grüße, Norrskenet
Beitrag editiert am 19. 08. 2026 22:31.
Norrskenet - 19.08.26 17:21
Moin in die Runde,
heute oute ich mich mal mit einer wahren, doch hoffentlich längst verjährten Jugend"umbau"sünde.
Es handelt sich um einen seinerzeit höchst innovativen Donnerbüchsen-Steuerwagen (DobS 0815), welcher für die Weichenansteuerung auf einer Nebenbahn einen Dachstromabnehmer spendiert bekam.
Das Fahrzeug ist für Hochbahnsteige prädestiniert, da es lediglich links am Führerstand über Trittstufen verfügt.
Der Übergang zu den Mittelwagen wird per Faltenbalg gesichert - ein Fortschritt, der seinerzeit nur wenigen Donnerbüchsen zuteil wurde.
Farblich stellt der Wagen einen der ersten DB-Versuche für einen werbewirksam-moderneren Anstrich dar.
Analog späterer IR- und IC-Steuerwagen wurde das Fahrzeug zwecks Minderung des Entgleisungsrisikos massiv beschwert - hier zwecks Optimierung der Recycling-Quote mit einem robusten Schranktür-Magneten.
Das Fahrzeug wurde erst kürzlich anlässlich einer Hausräumung wiederentdeckt: Die vielen Jahre im AKAI-Radiorecorder-Karton haben natürlich nicht unerhebliche Witterungsspuren samt teils eingefallenem Dach hinterlassen (oder waren diese kunstvollen Spuren gar Intention des jungen Bastlers?).
Soweit dieser Report aus der Karton-Zeitmaschine.
Vielleicht verfügt ja auch der eine oder die andere noch über ein ähnliches "Prachtexemplar" frühferrophiler Umbau-Neigungen, welche unbedingt unabdingbare Voraussetzung für spätere Eskapaden werden sollten: Ich bin gepannt.
Beste Grüße, Norrskenet
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heute oute ich mich mal mit einer wahren, doch hoffentlich längst verjährten Jugend"umbau"sünde.
Es handelt sich um einen seinerzeit höchst innovativen Donnerbüchsen-Steuerwagen (DobS 0815), welcher für die Weichenansteuerung auf einer Nebenbahn einen Dachstromabnehmer spendiert bekam.
Das Fahrzeug ist für Hochbahnsteige prädestiniert, da es lediglich links am Führerstand über Trittstufen verfügt.
Der Übergang zu den Mittelwagen wird per Faltenbalg gesichert - ein Fortschritt, der seinerzeit nur wenigen Donnerbüchsen zuteil wurde.
Farblich stellt der Wagen einen der ersten DB-Versuche für einen werbewirksam-moderneren Anstrich dar.
Analog späterer IR- und IC-Steuerwagen wurde das Fahrzeug zwecks Minderung des Entgleisungsrisikos massiv beschwert - hier zwecks Optimierung der Recycling-Quote mit einem robusten Schranktür-Magneten.
Das Fahrzeug wurde erst kürzlich anlässlich einer Hausräumung wiederentdeckt: Die vielen Jahre im AKAI-Radiorecorder-Karton haben natürlich nicht unerhebliche Witterungsspuren samt teils eingefallenem Dach hinterlassen (oder waren diese kunstvollen Spuren gar Intention des jungen Bastlers?).
Soweit dieser Report aus der Karton-Zeitmaschine.
Vielleicht verfügt ja auch der eine oder die andere noch über ein ähnliches "Prachtexemplar" frühferrophiler Umbau-Neigungen, welche unbedingt unabdingbare Voraussetzung für spätere Eskapaden werden sollten: Ich bin gepannt.
Beste Grüße, Norrskenet
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Hallo Norry
Sollen "Spätferrophiler" wie ich ihre Umbauversuche (die den Ansprüchen von Pufferküsser nicht genügen) hier posten,
oder einen extra Thread eröffnen
Gruß 😄tto
Ps: Darf ich dich so abgekürzt grüßen?
Norskenett ist etwas lang zum tippen.
Sollen "Spätferrophiler" wie ich ihre Umbauversuche (die den Ansprüchen von Pufferküsser nicht genügen) hier posten,
oder einen extra Thread eröffnen
Gruß 😄tto
Ps: Darf ich dich so abgekürzt grüßen?
Norskenett ist etwas lang zum tippen.
Norrskenet - 19.08.26 18:23
@2: Moin Otto,
Deine Frage ist nachvollziehbar, doch bitte nicht böse sein:
HIER soll es wirklich einmal ausschließlich um "kindliche bis jugendliche Ersterfahrungen" mit ihrem ganz eigenen Flair gehen, da diese für den weiteren Schaffens-, Leidens- und Glückseligkeits-Weg ihre ganz eigene Bewandtnis besitzen und noch von einer reizvollen "Unbedarftheit" künden.
Man war noch in der typischen Sturm- & Drang- und "Forschungs"phase.
Bzw. - an die jungen Foristen gerichtet - befindet sich gerade erfrischt in jener.
Das zeitigt ganz anders geprägte Ergebnisse, als wenn man - vom Leben schon mehr "normiert" - "erwachsen" ist.
Beste Grüße, Norrskenet
(auch "Norre" genannt)
Deine Frage ist nachvollziehbar, doch bitte nicht böse sein:
HIER soll es wirklich einmal ausschließlich um "kindliche bis jugendliche Ersterfahrungen" mit ihrem ganz eigenen Flair gehen, da diese für den weiteren Schaffens-, Leidens- und Glückseligkeits-Weg ihre ganz eigene Bewandtnis besitzen und noch von einer reizvollen "Unbedarftheit" künden.
Man war noch in der typischen Sturm- & Drang- und "Forschungs"phase.
Bzw. - an die jungen Foristen gerichtet - befindet sich gerade erfrischt in jener.
Das zeitigt ganz anders geprägte Ergebnisse, als wenn man - vom Leben schon mehr "normiert" - "erwachsen" ist.
Beste Grüße, Norrskenet
(auch "Norre" genannt)
Servus Norre,
dieser Thread ist eine wirklich spannende Idee.
Nachdem ich im Alter von 15 Jahren beim Versuch eine ÖBB 2045 zu bauen, mir mit einer Minikreissäge um Haaresbreite meine rechte Hand verkrüppelt hätte, habe ich 2 Jahre später einen Bauplan aus der MIBA (Frühjahr 1981) hergenommen, um einen Pw Posti 34 zu bauen. Keine Ahnung mehr, warum ich ausgerechnet diesen Wagen wollte.
Egal, 2 Roco Güterwagen geopfert, Roco Minitanks Plastikplatten zersäbelt und mit viel Kleber und Farbe was zusammengepfuscht. Zuletzt mit weißer Tusche händisch eine Beschriftung angebracht - aber seht selbst. Das Ding steht seit 45 Jahren unberührt in einem Schrank.
Gruß aus Wien
Matthias
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dieser Thread ist eine wirklich spannende Idee.
Nachdem ich im Alter von 15 Jahren beim Versuch eine ÖBB 2045 zu bauen, mir mit einer Minikreissäge um Haaresbreite meine rechte Hand verkrüppelt hätte, habe ich 2 Jahre später einen Bauplan aus der MIBA (Frühjahr 1981) hergenommen, um einen Pw Posti 34 zu bauen. Keine Ahnung mehr, warum ich ausgerechnet diesen Wagen wollte.
Egal, 2 Roco Güterwagen geopfert, Roco Minitanks Plastikplatten zersäbelt und mit viel Kleber und Farbe was zusammengepfuscht. Zuletzt mit weißer Tusche händisch eine Beschriftung angebracht - aber seht selbst. Das Ding steht seit 45 Jahren unberührt in einem Schrank.
Gruß aus Wien
Matthias
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Hallo Zusammen,
Ich bedauere, dass zwei alte Foristen und überdies auch noch der „Alterspräsident“ aneinandergeraten sind.
Aber über Nacht wurde zumindest eine Art Friedensabkommen verabschiedet und das ist sehr nachahmenswert!
Hintergrund war ja, dass hier Bilder von Modellen eingestellt werden, die eben mal nicht so perfekt sind und sicherlich, bisweilen eben nicht nur in der Jugend entstanden sind.
Schon kamen mir Zweifel, wann ich selbst eigentlich „Erwachsen“ geworden bin. War es der Tag, als ich meinen ersten oder meinen letzten Bildungsabschluss erworben hatte, oder gibt es den ultimativen Abschluss im Leben gar nicht, weil man immer dazu lernt?
Mal abgesehen von denen, die nie einen Abschluss erwarben und heute mit fremden Fäden und Federn in der Rentnervorstellung um 20:15 Uhr den Dracula geben, muss man sich doch fragen, ob man ad hoc mit den Kenntnissen, die man als Abschlusszeugnis bestätigt bekam noch heute wirklich etwas anfangen und damit sein Geld verdienen kann!
Das Zeugnis ist ein Lebensabschnitt und ein Beleg für ein demütig entbehrungsreiches aber auch planvoll kämpferisches Tun, denn normalerweise soll so einem Abschluss ja die große Kariere mit wenig Verantwortung aber viel Geld folgen. Je umfassender das Wissen und der Abschluss, umso weniger wird der Plan zur Realität.
Wann also wurde ich Erwachsen!? Als ich mit und für meine Kinder eine Modellbahn baute, …..oder werde ich es nie, wie meine Frau sagt (§1 Frauen haben immer Recht und §2 Wenn nicht, gilt § 1 / Alte humorvoll interpretierbare Volksweisheit und daher nicht löschbar).
Es gibt da Loks und Wagen, die eben erst zu einem anderen Zeitpunkt fertiggestellt und dann schon mit dem Nachwuchs gemeinsam - damals noch am Esstisch - zu Ende gebaut wurden. Zählt das auch, weil ein drei oder achtjähriges Kind dabei war und die Klebstofftube gereicht hat?
Insofern sind zwar strenge Regeln für BESTIMMTE Sachen sehr wichtig, aber bei genauer Betrachtung lähmen sie anderes ungemein oder kommen Verbot und Abschaffung gleich.
Im Verlaufe dieses Threads werden wir vielleicht eine Lok sehen, die damals auch schon Ottos Haken hatte https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1511428 und aus betriebspraktischen Gründen nun in beiden Fäden erscheinen müsste.
Auch die Idee eines stabilisierten Wendezugwagens, …..damit er im Schubbetrieb nicht entgleist…wird hier wie da seine Berechtigung haben, zumal die Lösung „erst“ mit 22 „ausgetüftelt“ wurde.
Auch wenn Otto nun vielleicht eher seine manchmal abenteuerlichen Lösungen in seinem eigenen Faden präsentieren wird, so wäre mir der bunte Mix aus „Messe der Meister von Morgen“ und „Alter forscht“ lieber gewesen.
Gruß Sven
Ich bedauere, dass zwei alte Foristen und überdies auch noch der „Alterspräsident“ aneinandergeraten sind.
Aber über Nacht wurde zumindest eine Art Friedensabkommen verabschiedet und das ist sehr nachahmenswert!
Hintergrund war ja, dass hier Bilder von Modellen eingestellt werden, die eben mal nicht so perfekt sind und sicherlich, bisweilen eben nicht nur in der Jugend entstanden sind.
Schon kamen mir Zweifel, wann ich selbst eigentlich „Erwachsen“ geworden bin. War es der Tag, als ich meinen ersten oder meinen letzten Bildungsabschluss erworben hatte, oder gibt es den ultimativen Abschluss im Leben gar nicht, weil man immer dazu lernt?
Mal abgesehen von denen, die nie einen Abschluss erwarben und heute mit fremden Fäden und Federn in der Rentnervorstellung um 20:15 Uhr den Dracula geben, muss man sich doch fragen, ob man ad hoc mit den Kenntnissen, die man als Abschlusszeugnis bestätigt bekam noch heute wirklich etwas anfangen und damit sein Geld verdienen kann!
Das Zeugnis ist ein Lebensabschnitt und ein Beleg für ein demütig entbehrungsreiches aber auch planvoll kämpferisches Tun, denn normalerweise soll so einem Abschluss ja die große Kariere mit wenig Verantwortung aber viel Geld folgen. Je umfassender das Wissen und der Abschluss, umso weniger wird der Plan zur Realität.
Wann also wurde ich Erwachsen!? Als ich mit und für meine Kinder eine Modellbahn baute, …..oder werde ich es nie, wie meine Frau sagt (§1 Frauen haben immer Recht und §2 Wenn nicht, gilt § 1 / Alte humorvoll interpretierbare Volksweisheit und daher nicht löschbar).
Es gibt da Loks und Wagen, die eben erst zu einem anderen Zeitpunkt fertiggestellt und dann schon mit dem Nachwuchs gemeinsam - damals noch am Esstisch - zu Ende gebaut wurden. Zählt das auch, weil ein drei oder achtjähriges Kind dabei war und die Klebstofftube gereicht hat?
Insofern sind zwar strenge Regeln für BESTIMMTE Sachen sehr wichtig, aber bei genauer Betrachtung lähmen sie anderes ungemein oder kommen Verbot und Abschaffung gleich.
Im Verlaufe dieses Threads werden wir vielleicht eine Lok sehen, die damals auch schon Ottos Haken hatte https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1511428 und aus betriebspraktischen Gründen nun in beiden Fäden erscheinen müsste.
Auch die Idee eines stabilisierten Wendezugwagens, …..damit er im Schubbetrieb nicht entgleist…wird hier wie da seine Berechtigung haben, zumal die Lösung „erst“ mit 22 „ausgetüftelt“ wurde.
Auch wenn Otto nun vielleicht eher seine manchmal abenteuerlichen Lösungen in seinem eigenen Faden präsentieren wird, so wäre mir der bunte Mix aus „Messe der Meister von Morgen“ und „Alter forscht“ lieber gewesen.
Gruß Sven
Norrskenet - 20.08.26 09:55
@4: Moin Matthias,
vielen Dank - genau solche interessanten Ergebnisse frühen Tuns, erster "Wagnisse" mögen Gegenstand dieses Fadens sein.
Die frühere Unzahl kurzer Altbau-Post- und Gepäckwagen hat auch mich damals fasziniert; mich wundert es von daher nicht, dass es Dir speziell der Posti (zugleich ein m.E. adäquater Spitzname) angetan hatte.
Faszinierend auch, wie Du mit dem Pinsel aus freier Hand die feine Beschriftung aufgebracht hast: Du hast einfach losgelegt, es getan und - wie man es heute formuliert - "Selbstwirksamkeit" verspürt:
Das Gefühl, da geht was. Eine wichtige erlebensgeschichtliche Voraussetzung, um künftigen Lebens- (nicht nur Hobby-)Aufgaben gestärkt zu begegnen.
Beste Grüße, Norre
vielen Dank - genau solche interessanten Ergebnisse frühen Tuns, erster "Wagnisse" mögen Gegenstand dieses Fadens sein.
Die frühere Unzahl kurzer Altbau-Post- und Gepäckwagen hat auch mich damals fasziniert; mich wundert es von daher nicht, dass es Dir speziell der Posti (zugleich ein m.E. adäquater Spitzname) angetan hatte.
Faszinierend auch, wie Du mit dem Pinsel aus freier Hand die feine Beschriftung aufgebracht hast: Du hast einfach losgelegt, es getan und - wie man es heute formuliert - "Selbstwirksamkeit" verspürt:
Das Gefühl, da geht was. Eine wichtige erlebensgeschichtliche Voraussetzung, um künftigen Lebens- (nicht nur Hobby-)Aufgaben gestärkt zu begegnen.
Beste Grüße, Norre
Beitrag editiert am 20. 08. 2026 10:38.
Norrskenet - 20.08.26 10:21
@5: Moin Sven,
Du schreibst "Hintergrund war ja, dass hier Bilder von Modellen eingestellt werden, die eben mal nicht so perfekt sind und sicherlich, bisweilen eben nicht nur in der Jugend entstanden sind."
Nein, letzteres Aufweichen eben genau nicht. Die genaue Intention ist meinem sorgsam formulierten Eröffnungsbeitrag genau zu entnehmen: Absicht ist eben wirklich die positive Konzentration auf eine gewisse "wilde" Schaffensphase: Kindheit und Jugend.
Damit genau das hier auch einmal Platz findet.
Mit Otto bin ich nicht "aneinandergeraten", sondern habe seine Frage beantwortet, und dann haben wir seinen Faden schlicht vom kurzen Klärungsprozess befreit.
Es gibt hier "tausend" Fäden zu unzähligen Themen - DIESER möge sich einfach mal mit wirklich ausschließlich unseren FRÜHwerken beschäftigen. Weil sie das mal verdient haben.
Beste Grüße, Norrskenet
EDIT: Meinen Wagen schuf ich i.ü. mit gesichert "zweistellig", was nicht "22" bedeutet.
Du schreibst "Hintergrund war ja, dass hier Bilder von Modellen eingestellt werden, die eben mal nicht so perfekt sind und sicherlich, bisweilen eben nicht nur in der Jugend entstanden sind."
Nein, letzteres Aufweichen eben genau nicht. Die genaue Intention ist meinem sorgsam formulierten Eröffnungsbeitrag genau zu entnehmen: Absicht ist eben wirklich die positive Konzentration auf eine gewisse "wilde" Schaffensphase: Kindheit und Jugend.
Damit genau das hier auch einmal Platz findet.
Mit Otto bin ich nicht "aneinandergeraten", sondern habe seine Frage beantwortet, und dann haben wir seinen Faden schlicht vom kurzen Klärungsprozess befreit.
Es gibt hier "tausend" Fäden zu unzähligen Themen - DIESER möge sich einfach mal mit wirklich ausschließlich unseren FRÜHwerken beschäftigen. Weil sie das mal verdient haben.
Beste Grüße, Norrskenet
EDIT: Meinen Wagen schuf ich i.ü. mit gesichert "zweistellig", was nicht "22" bedeutet.
Beitrag editiert am 20. 08. 2026 10:40.
Ralf aus Berlin - 20.08.26 10:50
Hallo,
na da kann ich auch was zu beisteuern. Mein Erstlingswerk* ist ein 4achsiger gedeckter Güterwagen mit Bremserhaus.
Basis war ein Piko Kesselwagen und der Aufbau zweier G??-Wagen.
Damals mächtig stolz, zwischenzeitlich in Vergessenheit geraten, und heute wieder ein schönes Erinnerungsstück meiner MoBa-Anfänge.
*Dabei ist es auch geblieben. Habe festgestellt, das der Fahrzeugbau nicht zu meinen besten Fähigkeiten gehört..png)
Gruß aus Berlin
Ralf
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na da kann ich auch was zu beisteuern. Mein Erstlingswerk* ist ein 4achsiger gedeckter Güterwagen mit Bremserhaus.
Basis war ein Piko Kesselwagen und der Aufbau zweier G??-Wagen.
Damals mächtig stolz, zwischenzeitlich in Vergessenheit geraten, und heute wieder ein schönes Erinnerungsstück meiner MoBa-Anfänge.
*Dabei ist es auch geblieben. Habe festgestellt, das der Fahrzeugbau nicht zu meinen besten Fähigkeiten gehört.
Gruß aus Berlin
Ralf
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Ja Norrskenet, da bin ich wohl raus' und einen dritten Faden mache ich auch nicht auf. Keine Angst.!
Mit dem Besitz von eigenem Geld als Lehrling (75 DDR-Mark/Mon. im ersten Lehrjahr), der Veränderung der Wohnsituation, der schrittweisen Beschaffung von eigenem Werkzeug, Farben, Baustoffen, dem Vorhandensein von eigenen Lagermöglichkeiten und einer Vereinsmitgliedschaft war es mir überhaupt erst möglich "nachhaltig" Modellbahnfahrzeuge und - Gebäude zu basteln.
Da war ich 16, also schon nicht mehr "Frühjugendlich" sondern erstmal berufstätig .....und ich kann beim besten Willen nicht mehr sagen, ob ich bei Fertigstellung oft jahrelang halbfertig in der Kiste liegender Projekte 16, 26 oder sogar schon 30 war, zumal einiges im Sinne der Sache und ohne Einfluss auf die Ausgangsidee später auch restauriert, rekonstruiert oder nochmal umgebaut wurde.
MIt Ende der DDR habe ich in dieser Form ohnehin nichts mehr neu umgebaut, weil ja nun (scheinbar) alles verfügbar war.
Insofern wechsle ich dann wohl doch lieber konsequent zum Otto oder lasse es sein, was bei der Vorrede gewiss dann einigen Lesern auch wieder sehr angenehm ist... 🤷♂️
Gruß Sven
Mit dem Besitz von eigenem Geld als Lehrling (75 DDR-Mark/Mon. im ersten Lehrjahr), der Veränderung der Wohnsituation, der schrittweisen Beschaffung von eigenem Werkzeug, Farben, Baustoffen, dem Vorhandensein von eigenen Lagermöglichkeiten und einer Vereinsmitgliedschaft war es mir überhaupt erst möglich "nachhaltig" Modellbahnfahrzeuge und - Gebäude zu basteln.
Da war ich 16, also schon nicht mehr "Frühjugendlich" sondern erstmal berufstätig .....und ich kann beim besten Willen nicht mehr sagen, ob ich bei Fertigstellung oft jahrelang halbfertig in der Kiste liegender Projekte 16, 26 oder sogar schon 30 war, zumal einiges im Sinne der Sache und ohne Einfluss auf die Ausgangsidee später auch restauriert, rekonstruiert oder nochmal umgebaut wurde.
MIt Ende der DDR habe ich in dieser Form ohnehin nichts mehr neu umgebaut, weil ja nun (scheinbar) alles verfügbar war.
Insofern wechsle ich dann wohl doch lieber konsequent zum Otto oder lasse es sein, was bei der Vorrede gewiss dann einigen Lesern auch wieder sehr angenehm ist... 🤷♂️
Gruß Sven
Zitat - Antwort-Nr.: 7 | Name: Norrskenet
EDIT: Meinen Wagen schuf ich i.ü. mit gesichert "zweistellig", was nicht "22" bedeutet.
Da offenbar das Alter (?) gemeint ist: Gibt's hier auch ein- oder dreistellige?
SCNR
LG Didi
Norrskenet - 20.08.26 12:58
@10 Moin Didi,
einstellig gibt es, und mit "gesichert zweistellig" wollte ich ausdrücken, dass ich ganz knapp bereits Teeny war.
@9: Hallo Sven,
im anderen Faden schriebst Du noch
"Norrskenet ich bin begeistert! 😏🤙
Das gibt Pluspunkte 😁 (...). Denn das sind genau die Fahrzeuge, die eigentlich einen eigenen Faden verdient haben, weil sie ehrlich dafür stehen, dass noch kein Meister vom Himmel gefallen ist aber einen solchen daraus gemacht haben. (...) Vielleicht verrätst du uns, wie alt der Erbauer war (bitte)? (...) Ich habe eine Menge solcher Kreationen, die ich seinerzeit zwischen meinem 16. (...) Darf ich dich bitten, ....oder hast du Lust einen solchen "Anfängerfaden" zu eröffnen? Ich bin dabei!"
Und nun driftest Du hier mit langen Kommentaren mit Begriffen wie "Verbote" und "Lähmen" ab. Muss man das verstehen?
Ich erwarte KEINE Antwort.
Gruß Norrskenet
einstellig gibt es, und mit "gesichert zweistellig" wollte ich ausdrücken, dass ich ganz knapp bereits Teeny war.
@9: Hallo Sven,
im anderen Faden schriebst Du noch
"Norrskenet ich bin begeistert! 😏🤙
Das gibt Pluspunkte 😁 (...). Denn das sind genau die Fahrzeuge, die eigentlich einen eigenen Faden verdient haben, weil sie ehrlich dafür stehen, dass noch kein Meister vom Himmel gefallen ist aber einen solchen daraus gemacht haben. (...) Vielleicht verrätst du uns, wie alt der Erbauer war (bitte)? (...) Ich habe eine Menge solcher Kreationen, die ich seinerzeit zwischen meinem 16. (...) Darf ich dich bitten, ....oder hast du Lust einen solchen "Anfängerfaden" zu eröffnen? Ich bin dabei!"
Und nun driftest Du hier mit langen Kommentaren mit Begriffen wie "Verbote" und "Lähmen" ab. Muss man das verstehen?
Ich erwarte KEINE Antwort.
Gruß Norrskenet
Hallo,
wenn es um kindliche Arbeiten geht, trau ich mich nun auch mal, meine zweite selbst gebastelte Lok zu zeigen, mit der ich in der Polytechnischen Oberschule, bei einer schulinternen Hobbymesse den 1. Preis in dieser Kategorie gewonnen habe. (In dieser Kategorie gab es nämlich kein weiteres Ausstellungsstück.)
Die Lok ist aus Weißblech, das ich aus Konservenbüchsen gewonnen habe, gelötet.
Da ich einen ganz lieben Onkel im "Westen" hatte, der selbst ein begeisterter Modellbauer war, hat er mich immer mal wieder mit Teilen versorgt, die es im Osten so nicht gab. Zum Beispiel die Treibachsen und der Nachläufer von einer Fleischmann 01.
Auch den Antrieb im Tender habe ich ursprünglich selbst gebaut.
Der fuhr aber mit dem Piko Motor und den Getriebeteilen mit Modul 0,4 nicht besonders gut. Darum habe ich später mal ein fertiges Kato Fahrgestell darunter gesetzt, dass die Lok auch heute noch ein paar Runden laufen kann. Das tut sie auch noch ab und zu mal.
Ich hoffe, dass die Lok nun nicht ganz aus dieser Kategorie "Frühjugendliche Selbstbauten fällt.
Herzliche Grüße Thomas
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wenn es um kindliche Arbeiten geht, trau ich mich nun auch mal, meine zweite selbst gebastelte Lok zu zeigen, mit der ich in der Polytechnischen Oberschule, bei einer schulinternen Hobbymesse den 1. Preis in dieser Kategorie gewonnen habe. (In dieser Kategorie gab es nämlich kein weiteres Ausstellungsstück.)
Die Lok ist aus Weißblech, das ich aus Konservenbüchsen gewonnen habe, gelötet.
Da ich einen ganz lieben Onkel im "Westen" hatte, der selbst ein begeisterter Modellbauer war, hat er mich immer mal wieder mit Teilen versorgt, die es im Osten so nicht gab. Zum Beispiel die Treibachsen und der Nachläufer von einer Fleischmann 01.
Auch den Antrieb im Tender habe ich ursprünglich selbst gebaut.
Der fuhr aber mit dem Piko Motor und den Getriebeteilen mit Modul 0,4 nicht besonders gut. Darum habe ich später mal ein fertiges Kato Fahrgestell darunter gesetzt, dass die Lok auch heute noch ein paar Runden laufen kann. Das tut sie auch noch ab und zu mal.
Ich hoffe, dass die Lok nun nicht ganz aus dieser Kategorie "Frühjugendliche Selbstbauten fällt.
Herzliche Grüße Thomas
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Also ich stelle jetzt zunächst den geschrumpften "Bromberg" hier ein, der auf Grundlage eines Vorschlags im Modelleisenbahner entstanden ist und Ralfs Kreation nicht unähnlich ist.
Fahrwerk ist ein OOR47, dessen Aufbau anderweitig als Kohlelager verwendet wurde. Das Sprengwerk war eine Wunderkerze. der neue Aufbau besteht aus 2 Güterwagen, die man sich für 4,45M damals leisten konnte.
Alles wurde mit der Laubsäge gesägt und mit Epasol EP 2 (weiß aushärtender DDR-2K-Kleber) verspachtelt und geklebt.
War die Farbgebung anfänglich noch mit selbstgemischen Plakatfarben ausgeführt, so wurde der Wagen in den 90igern dann mit Revell Anthrazit und Ziegel nachgebessert und erhielt Radsätze von Peter Lorenz. Grund für die farbliche Behandlung war, dass die Plakatfarben nicht Wischfest und deren Inhaltsstoffe in Anbetracht möglicher kindlicher Nutzung nicht mehr nachvollziehbar waren.
Gruß Sven
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Fahrwerk ist ein OOR47, dessen Aufbau anderweitig als Kohlelager verwendet wurde. Das Sprengwerk war eine Wunderkerze. der neue Aufbau besteht aus 2 Güterwagen, die man sich für 4,45M damals leisten konnte.
Alles wurde mit der Laubsäge gesägt und mit Epasol EP 2 (weiß aushärtender DDR-2K-Kleber) verspachtelt und geklebt.
War die Farbgebung anfänglich noch mit selbstgemischen Plakatfarben ausgeführt, so wurde der Wagen in den 90igern dann mit Revell Anthrazit und Ziegel nachgebessert und erhielt Radsätze von Peter Lorenz. Grund für die farbliche Behandlung war, dass die Plakatfarben nicht Wischfest und deren Inhaltsstoffe in Anbetracht möglicher kindlicher Nutzung nicht mehr nachvollziehbar waren.
Gruß Sven
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Norrskenet - 20.08.26 15:52
@8: Moin Ralf,
Dein vierachsiger G-Wagen erinnert mich ein wenig bereits an den später bei Fleischmann erschienenen Pferdetransport-Wagen: Vier Achsen für die ruhigere Fahrt. Die Kunst beim Anfertigen bestand sicher auch darin, dass das Chassis trotz der Drehgestelle nicht zu hoch kommen durfte.
Andererseits kann ich mir vorstellen, dass darin schwere Güter wie z.B. Trockeneis transportiert wurden (das habe ich bei der DB noch Anfang der 1980er-Jahre sogar an Personenzug-Gepäckwagen beobachtet; das Ladepersonal hat sich an den schweren Styropor-Kisten auf Dauer vermutlich die Rücken lädiert).
@12: Hallo Thomas,
Deine Dampflok verkörpert ein Werk, das unter ganz besonderen, seine Realisierung besonders erschwerenden Umständen entstanden ist: Gerade so etwas macht doch solche persönlichen, einzigartigen Unikate so individuell, liebenswürdig wertvoll.
Euch vielen Dank; genau solche Modelle sind es, denen ich mit diesem Faden ein wenig mehr Bedeutung verleihen möchte: Wichtige Stufen im (außerberuflichen) Werdegang, auf die man gerne blickt - auch mit ein wenig "Zeitmaschinen-Gefühl".
Beste Grüße, Norrskenet
Dein vierachsiger G-Wagen erinnert mich ein wenig bereits an den später bei Fleischmann erschienenen Pferdetransport-Wagen: Vier Achsen für die ruhigere Fahrt. Die Kunst beim Anfertigen bestand sicher auch darin, dass das Chassis trotz der Drehgestelle nicht zu hoch kommen durfte.
Andererseits kann ich mir vorstellen, dass darin schwere Güter wie z.B. Trockeneis transportiert wurden (das habe ich bei der DB noch Anfang der 1980er-Jahre sogar an Personenzug-Gepäckwagen beobachtet; das Ladepersonal hat sich an den schweren Styropor-Kisten auf Dauer vermutlich die Rücken lädiert).
@12: Hallo Thomas,
Deine Dampflok verkörpert ein Werk, das unter ganz besonderen, seine Realisierung besonders erschwerenden Umständen entstanden ist: Gerade so etwas macht doch solche persönlichen, einzigartigen Unikate so individuell, liebenswürdig wertvoll.
Euch vielen Dank; genau solche Modelle sind es, denen ich mit diesem Faden ein wenig mehr Bedeutung verleihen möchte: Wichtige Stufen im (außerberuflichen) Werdegang, auf die man gerne blickt - auch mit ein wenig "Zeitmaschinen-Gefühl".
Beste Grüße, Norrskenet
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