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THEMA: Baureihe 120 der DB von Fleischmann II

THEMA: Baureihe 120 der DB von Fleischmann II
Startbeitrag
Carsten Hölscher - 18.07.26 14:45
Hier die ersten 100 Beiträge:
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1507902

Wegen Scheibenwischer: Was hat die 120 denn für eine Technik verbaut? Sind das noch die klassischen Druckluftantriebe? Die haben ja gar keine Endlage sondern der Wischer bleibt in dem Moment stehen, wo man den Schalter umlegt.

Carsten

Hallo Carsten,

die 120.0 waren ja Prototypen. Möglichweise hat man hier zum Testen zwischen 1979 und 1987 verschiedene Antriebe von unterschiedlichen Herstellern ausprobiert. Ist für das Modell im Prinzip auch egal. Bei der 120.0 gab es wie man auf den Bildern erkennen kann beide Versionen. Bei der ab 1988 gelieferten 120.1 dann nur noch die Version wo jetzt auch Fleischmann gewählt hat.

Grüße
Markus
Es gibt auch Fotos der Serienloks mit Wischern unten:

https://www.larsbrueggemann.de/fotos-eb-23-630px/529ewd-db-baureihe-120-2.jpg

Carsten
Hab mich mal schlau gemacht zur Serienlok: Die Wischer haben technisch gesehen keine bevorzugte Stellung. Der Lokführer kann sie hindrehen wie er will. Aber wenn man schnell genug fährt, drückt der Fahrtwind sie nach oben und daher ist es üblich, sie gleich in die senkrechte Position zu stellen.

Carsten
Hallo Carsten,

Dann ist Fleischmann extrem konsequent. Er geht davon aus, dass man mit den im Modell verbauten Motoren nur auf Bestandsstrecken mit normalen Geschwindigkeiten fährt, wo die Scheibenwischer dem Druck gegenhalten können.

LG,
Gabor
Hallo zusammen,
das ist genauso, wie z.B. auf der 111 auch.
Aber ich drehte die Wischer der 120 dennoch, weil es im Modell eher der empfundenen, technischen Ästhetik entspricht.
Die Scheibenwischer der Bundesbahn-Lok-Entwicklungen waren üblicherweise mit Druckluft angetrieben - von V60 bis V200 und sämtliche Neubauloks, chronologisch beginnend ab E10. Ausnahmen  it elektrischen Scheibeneischern waren z.B. der Schienbus.
Geändert hat sich mit der 111 und in direkter Folge auch mit der 120 die verdeckte Anordnung der Druckluftantriebe im sogenannten ergonomisch gestalteten Integralführerstand. Auch die Bedienelemente waren anders und soweit ich mich erinnere, gab es im Unterschied zu anderen Loks eine Endstellung.
Bei der 110 beispielsweise, blieb der Wischer dort stehen, wo er druckluftseitig ausgeschaltet wurde. Bei der 111 rutschte der Wischer in eine Endlage - wie gesagt, ist schon lange her.
Das dürfte bei der 120 identisch gewesen sein.

By the was - Altbauelloks hatten i.d.R. elektrisch betriebene Wischer, auf der Beimannseite vielfach sogar nur einen manuellen Handhebel völlig ohne maschinellen Antrieb.

Viele Grüße
uNdercover



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