Anzeige:
THEMA: Baureihe 120 der DB von Fleischmann
https://modellbahninfo.org/modelle-20260708-01/
interessant, 120 001 hat zwei unterschiedliche Pantographen. Ob das am Prototypenstatus lag und zu einem bestimmten Moment der Fall war? Jedenfalls gut denkbar und dann ein hübsches Detail.
Bin auf einen Vergleich der beiden Modellgeneration gespannt. Habe eine Alte, aber für eine Neuanschaffung ist mir die Baureihe momentan zu unwichtig, um nochmal zuzuschlagen. Sehen würde ich die Unterschiede trotzdem gerne
Schöne Grüße, Carsten
gerade mit den 120.0ern hat die Deutsche Bundesbahn so Einiges angestellt und probiert, zumal diese ja - nicht nur bzgl. der Drehstrom-Antriebstechnik - DIE entscheidende Experimentier-Grundlage für die seinerzeit geplanten 401(/2)er darstellten.
Die 401(/2)er-Triebköpfe entsprechen - salopp ausgedrückt - in unzähligen Belangen triebwagenlike verkleideten ... 120ern.
Beste Grüße, Norrskenet
Gruß, Micha
schön das Fleischmann wieder beide Varianten (Vorserie + Serie) ins Modell umgesetzt hat. Eine Traum wäre noch die 120 005 mit geänderter Kopfform als dritte Formvariante.
Optisch sehen die Loks sehr gut aus. Hoffentlich fahren und ziehen die Neukonstruktionen auch gut.
Grüße
Markus
ich bin schon gespannt, was die Experten hier zu dem Modell sagen, denn es steht auf meiner Wunschliste. Auf den Bildern kommt der Stromabnehmer etwas plastikhaft herüber (bis auf das Schleifstück)., aber vermutlich ist das nur die graue Farbe, die mich da irritiert.
Klaus
PS: Danke für die Bilder
was sagt Ihr zu dem Dachgarten?
Gruß
Wutz
die Dachleitungen könnten bei den Modellen deutlich feiner ausgeführt sein. Aber das kann auch täuschen:
https://hellertal.startbilder.de/1200/db-nach-ankunft-des-autozuges-440113.jpg
Grüße
Markus
ich bin hin und her gerissen. Auf der einen Seite begrüße ich jetzt, dass die Stromabnehmer freischwebend sind und Fleischmann diverse Unterschiede berücksichtigt hat, auf der anderen Seite wirken die mir erstaunlich wuchtig, eventuell größten Teils aus Kunststoff, was ich als einen Rückschritt gegenüber den feinen Metall-Fleischmann-Stromabnehmern bei Taurus, Vectron und Co empfinde und nicht auf dem Niveau, das Arnold mit dem recht ähnlichen SBS 65 liefert
Viele Grüße
Dirk
Ich hoffe, dass es nicht 20 Jahre dauert, bis eine orientrote Variante erscheint
. Fabian
Zitat - Antwort-Nr.: 6 | Name:
was sagt Ihr zu dem Dachgarten?
Der Dachgarten entspricht auf der Prototyplok der Ursprungsversion, das heißt mit Bremswiderständen und ohne Hochspannungsfilter. Später entfielen die Bremswiderstände und ein Hochspannungsfilter wurde eingebaut, der zwei zusätzliche Dachleitungen erforderte. Die Serienmaschinen hatten gleich von Anfang an die drei Dachleitungen. Insofern ist das korrekt auf den Modellen umgesetzt.
Gruß
Mike
ich glaube die Frage war eher auf die Optik gemünzt (reine Vermutung), denn die sieht auch recht plastikhaft und die Leitung etwas dick aus (wenn auch korrekt in der Ausführung der 120.0). Die "Alte" von Fleischmann hatte hier den üblichen feinen Kupferdraht
Daher frage ich mich ebenfalls ob die zwar korrekte Anzahl, dennoch die korrekte Ausführung ist.
Aber bevor ich mir um Plastik oder nicht bei der Dachleitung und auch den Stromabnehmern ein Urteil bilden werde, will ich die Lok erst einmal in natura sehen. Auch wenn die Fotos abermals sehr repräsentativ erscheinen.
Ob es dann reicht, die Alte durch die Neue zu ersetzen, oder mit dieser zu ergänzen, wird man dann sehen.
Was mir aber gleich auffällt: Die Scheibenwischer scheinen endlich wieder ab Werk montiert zu sein. Eigentlich Schade, dass ich mich bei Fleischmann mittlerweile "genötigt" sehe, das als positives Merkmal hervorzuheben... 😉
Beste Grüße
Sven
Zitat - Antwort-Nr.: 12 | Name: Sierra
warum bei der Serienlok BR 120.1 am unteren Lokkasten eine 140 in einen Kasten steht. Ich dachte die Lok fährt Tempo 200.
Man hat das irgendwann umgestellt, dass nicht mehr die Vmax sondern die Abschleppgeschwindigkeit angeschrieben wird. Die Lok darf also mit 140km/h geschleppt werden.
Viele Grüße
Dirk
die Höchstgeschwindigkeit des Triebfahrzeug steht wie bisher auch auf einem Schild im inneren des Führerstand. Die Abschleppgeschwindigkeit ist für Lokzüge oder PbZ das entscheidende Kriterium. Die Schleppgeschwindigkeit und wir seit den 2010er Jahren von außen gut sichtbar angeschrieben.
Vom Dachgarten des alten Fleischmann 120 Modells hatte ich vor kurzem mal ein Vergleichsbild erstellt. Da erkennt man auch die Unterschiede zwischen Vorserie und Serie.
Grüße
Markus
Die von MarkusR zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
Das neue Modell sieht aber nach einem sehr schönen Modell aus. Der Dachgarten scheint vollständig und korrekt. Die Stromabnehmer der 120 001 entsprechen den Alu-Prototypen vom Original (!). Dem Plastik bin ich nicht prinzipell abgeneigt. Es sieht wuchtiger aus, als bei anderen moderne Konstruktionen. Mein Verdacht: die matte, graue Farbe lässt das schlimmer aussehen, als es tatsächlich ist. Andere Hersteller kommen selbst daran heute noch nicht nicht hin. Interessant für mich könnten rotes Schlusslicht und andere Funktionen werden.
Ich warte auf jeden Fall erstmal weitere Berichte ab.
Gruß
Andi
wenn man der BA im neuen Stil trauen darf, hat die Lok einen Glockenankermotor. Die Schnittstelle und der Lautsprecher liegen unterhalb der Platine, es ist in der Anleitung allerdings kein Hinweis enthalten, dass zum Decodereinbau etwas abgelötet werden müsste.
Da hoffe ich noch auf ein Bild vom Innenleben seitens Herrn Inderst.
Grüße, Peter W.
Zitat - Antwort-Nr.: 15 | Name: DerEine
Die Stromabnehmer der 120 001 entsprechen den Alu-Prototypen vom Original (!).
zumindest über Führerstand 2, auch an der Wippe mit nur einem Auflaufhorn erkennbar. Über Führerstand 2 ist es ein anderer Typ, eher SBS 65, mit zwei Auflaufhörnern und ohne die charakteristische »Spinne« zur Aussteifung.
Mit der Auslieferung dürften die Loks alle mit den neuen »Spinnen-Pantos« ausgerüstet worden zu sein. Wenn man Fotos durchstöbert, findet man viele Wechsel und im Lauf des Jahres 1981 sieht man zunehmend klassische SBS 65 in rot.
Der von Fleischmann dargestellte Zustand kann zu der Zeit existiert haben, eventuell aber mit einem roten Tauschpanto.
Zitat - Antwort-Nr.: 2 | Name: Norrskenet
gerade mit den 120.0ern hat die Deutsche Bundesbahn so Einiges angestellt und probiert, zumal diese ja - nicht nur bzgl. der Drehstrom-Antriebstechnik - DIE entscheidende Experimentier-Grundlage für die seinerzeit geplanten 401(/2)er darstellten.
Dass mit den fünf 120.0 viel probiert wurde und sie die technische Basis für den ICE bilden, ist bekannt. Tut aber in der Frühzeit nichts zur Panto-Sache und Interessant wäre es, das ein wenig aufzudröseln.
Schöne Grüße, Carsten
die neuen 120er von Fleischmann sind sicher sehr schöne Modelle. Da ich aber mit Stromabnehmern am Fahrdraht fahre, sind mir die Stromabnehmer zu filigran. Die reißt man schnell mal ab.
Daher hatte ich mir vor kurzem eine alte Vorserienmaschine gekauft. Das reicht mir, da ich ohnehin so der 120er Fan bin.
Als verkehrsrote habe ich eine ältere von FLM und eine 120.2 von Minitrix.
Gruß
Jürgen
Zitat - Antwort-Nr.: 17 | Name: Carste-N
Mit der Auslieferung dürften die Loks alle mit den neuen »Spinnen-Pantos« ausgerüstet worden zu sein. Wenn man Fotos durchstöbert, findet man viele Wechsel und im Lauf des Jahres 1981 sieht man zunehmend klassische SBS 65 in rot.
Der von Fleischmann dargestellte Zustand kann zu der Zeit existiert haben, eventuell aber mit einem roten Tauschpanto.
kurzum: will man einen späteren Zustand darstellen muss man Pantos tauschen. Wann verlor die Lok eigentlich ihre beige-rote Lackierung?
Viele Grüße
Rico
so so.
Dann tragen diese Nicht-Zweisystem-Loks die verschiedenen Stromabnehmer bestimmt aus Jux & Dollerei?!
Ich habe i.ü. NICHT geschrieben, dass es in der 120.0er-Frühzeit auch gleich um den ICE ging.
Sondern diese Loks dienten als vielfältige Erprobungsträger.
Und wenn es i.ü. allein darum ginge, dass immer irgendetwas irgendwem schon bekannt ist, dann bräuchten wir kein Forum.
Norrskenet
also bin ich nicht ganz alleine bzgl. Dachgarten
Natürlich meinte ich nicht das WAS sondern das WIE
Eben die plastehafte Erscheinung....
Ich lasse mich dann von Euren weiteren Bilder überraschen
WE
erprobt wurde die Drehstromtechnik mit Asynchronmotoren bereits in den Henschel Versuchsloks DE 2500, eingereiht als BR 202.
Der Antrieb kam dann in der 120 zum Einsatz, als erste Drehstromserienlok.
Gruß
Jürgen
die 120 001 wurde nie umlackiert:
https://www.bahnbilder.de/bild/deutschland~bah...-426-011-unfall.html
Grüße
Markus
Zitat - Antwort-Nr.: 18 | Name: spur.n.bahner
Da ich aber mit Stromabnehmern am Fahrdraht fahre, sind mir die Stromabnehmer zu filigran.
Als jemand, der ja auch am Draht angelegt fährt: Wo findest Du die den filigran? Wie schon geschrieben, was Fleischmann bei Vectron/Taurus/Traxx2 liefert ist feiner und geht am Draht. Unten sind sie luftiger, aber da gehen die normalerweise auch nicht kaputt. Größtes Problem aus meiner Sicht sind zu scharfkantige Schleifleisten, die an kleinsten Unebenheiten hängen bleiben. Da hilft in der Regel ein Brechen der Kanten mit feinem Schleifpapier.
Ich hatte bei der 120 auf deine Tauschstromabnehmer für andere Umbauten gehofft, aber das sehe ich eher nicht.
Zitat - Antwort-Nr.: 22 | Name: spur.n.bahner
Der Antrieb kam dann in der 120 zum Einsatz, als erste Drehstromserienlok
Aus Lokalpatriotismus werfe ich mal die Henschel E1200 in die Runde 😉
https://de.wikipedia.org/wiki/Henschel_E_1200?wprov=sfla1
Viele Grüße
Dirk
Zitat - Antwort-Nr.: 20 | Name: Norrskenet
so so.
Dann tragen diese Nicht-Zweisystem-Loks die verschiedenen Stromabnehmer bestimmt aus Jux & Dollerei?!
statt rumzuwhataboutieren, schreib doch etwas Themenbezogenes. Dass die 120 keine Zweisystemloks waren, dürfte hier der Mehrheit bewusst sein, aber warum bringst du diesen hier abwegigen Aspekt überhaupt ins Spiel? Diese Baureihe war für sich eine Revolution, warum sollte man über eine nichtvorhandene Zweisystemfähigkeit debattieren wollen?
Dennoch hat das neue Modell zwei verschiedene Pantographen und die sehen eher planvoll, als unabsichtlich montiert aus. Also gehe ich davon aus, dass man sich bei Fleischmann etwas dabei gedacht hat, was ich spannend finde. Darum geht es.
Wenn du recherchieren magst, wirst du recht schnell Fotos von 120.0 mit mindestens vier verschiedenen Panto-Typen zu unterschiedlichen Zeiten entdecken: »Erstausstattungs-Spinne«, SBS 65, SBS 65 mit SBB-Wippe und irgendein Erprobungstyp, wohl für den ICE1. Vielleicht gab es ja sogar noch mehr?
In den ersten Jahren wurde ja alles Mögliche gemessen, ob sie die Programme von 103 und 151 bewältigen kann, etc. Offenbar wurden in jener Zeit, also ca. 1981 die Pantographen getauscht. Keine Ahnung wieso, aber genau das wäre interessant zu wissen. Nicht zuletzt, um das neue Modell einordnen zu können.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Aus Lokalpatriotismus werfe ich mal die Henschel E1200 in die Runde 😉
https://de.wikipedia.org/wiki/Henschel_E_1200?wprov=sfla1
🤓
Schöne Grüße, Carsten
hier der Link zu einem Beitrag auf DSO - Historisches Forum:
https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?017,10918475,10918475
Die Bilder 14, 15 und 16 zeigen die Vorserienlok 120 001-3. Im zugehörigen Text findet sich der Hinweis auf die unterschiedlichen Stromabnehmer, wie von Fleischmann montiert. Unklar die Schleifstücke. Zeitraum 1981.
Gruß
RS
gemäß Abbildung in Ebay hat die Lok zwei identische Pantos mit dem "Spinnennetz" in der Oberschere.
Viele Grüße
Robert
Erste Loks i d Bucht
Vielleicht sind die Dachgärten garnicht so schlecht ?!?!
Hmmm
WE
PS: Beide Pantos der Buchtlok haben Einzelauflaufhörner
Die Lok aus Beitrag "0" Nicht ! ??
das mit den zwei unterschiedlichen Stromabnehmern auf den ersten verlinkten Fotos kam mir seltsam vor und habe daher mal im EK Baureihenbuch der Vorserienloks nachgelesen. Auf Seite 97 ff. wird beschrieben, dass bei Auslieferung alle fünf Loks den SBS 80 AL erhalten hatten. Im Jahr 1982 wurde dann auf den SBS 81 (in rot) umgerüstet.
Lediglich 120 001 und 004 waren später nur zeitweise mit je einem DSA 350 (ICE 1) ausgerüste. Ein genaues Jahr ist nicht genannt.
Wer bei den Fotos der Serienlok die auffälligen Sandkästen vermisst hat - die liegen wohl als Steckteile bei.
Gruß
Andreas
Zitat - Antwort-Nr.: 27 | Name: Robert_RFR
gemäß Abbildung in Ebay
Zitat - Antwort-Nr.: 28 | Name: Wutz
PS: Beide Pantos der Buchtlok haben Einzelauflaufhörner
Damit auch jeder weiß, was nun genau gemeint ist, hier[1] der Link dazu - steht ja nicht jeder auf rätselraten 🤓
Ich hatte meine beiden digitalen Soundversionen der Vorserien- und Serienlokomotiven vorhin bestellt und erwarte sie sehnsüchtigst Anfang nächster Woche.
Sofern bis dahin noch keine Fotos vom Innenleben aufgetaucht sind, kann ich gerne welche vom Motor liefern.
[1] https://www.ebay.de/itm/398157760482
bei DM Toys sind auch aktuelle Fotos von dem Modell.
https://www.dm-toys.de/de/produktdetails/Fleischmann_7560059.html
https://www.dm-toys.de/de/produktdetails/Fleischmann_7560062.html
Grüße
Frank
Also doch gleiche Stromabnehmer im Modell. Lok im Ablieferungszustand, sehr gut.
RS
wir haben die Loks heute ebenfalls erhalten...
https://citytoys.de/volltextsuche.php?sb=Neukonstruktion_120#content
Anbei einige Detailbilder
Viele Grüße
Jan
CTD
Die von Jrs2310 zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
Zitat - Antwort-Nr.: 23 | Name: MarkusR
Hallo Rico,
die 120 001 wurde nie umlackiert:
https://www.bahnbilder.de/bild/deutschland~bah...-426-011-unfall.html
Grüße
Markus
Danke für die Info, dann hatte ich das falsch in Erinnerung.
Ich hab mal meine 120 002-1 aus der alten Produktion aus der Schachtel geholt. Ein bisschen sieht man dem Modell das Alter an, dafür hat sie mich anno vor 10 Jahren auch nur 40€ ohne Schachtel in der Bucht gekostet. Und der Dachgarten sieht irgendwie feiner aus
Die alte Lok 120 zieht wie ein Tier und fährt danke Decoder auch sehr manierlich. Unter der Haube hat die neue 120 Sound ab Werk und vielleicht einen GAM? Ob mir das 300€ wert ist wo ich mit der alten Lok eigentlich zufrieden bin, da muss ich mal das Drehstromorakel befragen
Viele Grüße
Rico
Die von RF zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
auch ich habe mir die alte 120 einmal angesehen - so schlecht ist das Modell nicht. Vor allem ist sie dank vier Haftreifen sehr zugstark; da wird die neue es schwer haben, dagegen anzukommen. Der einzige Nachteil ist die Tatsache, dass es sich um die einzige Lok in meiner Sammlung handelt, die es schafft, bei voll aufgedrehten Trafo aus der Kurve zu fliegen. Mit einem Decoder läßt sie sich jedoch zähmen.
Grüße, Jürgen
Und das sogar sehr fein. Ich drehe ihn nur halb auf. 😇
Zitat - Antwort-Nr.: 35 | Name: RhönbahNer
Der einzige Nachteil ist die Tatsache, dass es sich um die einzige Lok in meiner Sammlung handelt, die es schafft, bei voll aufgedrehten Trafo aus der Kurve zu fliegen.
Zwischen Trafo und Gleis noch eine 9 Volt Blockbatterie in Reihe anschließen 😎
Solch eine Kurve kriegt selbst ein startender Airbus A380 nicht hin!
Gruß, Micha
Ein kleiner Ratgeber aus dem Jahr 1962.
Grüße, Jürgen
Die von RhönbahNer zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
LG Stephan
Warum hat deine 120.0 zwei unterschiedliche Stromabnehmer ?
Erklärung fehlt.
ich verstehe die Diskussionen über die Höchstgeschwindigkeit nicht. Im sichtbaren Bereich meiner Anlage, würde die Strecke beim Vorbild etwa 120 - 140 km/h zulassen. Und so fahre ich auch. Daher ist mir das Fahrverhalten bei voller Geschwindigkeit völlig egal.
Gruß
Jürgen
... "Whataboutism", "nicht themenbezogener, abwegiger Aspekt"? - ist es denn schon wieder so heiß?
Ich brachte reaktiv die "Nicht-Mehrsystemlok" ins Spiel, da ganz schlicht üblicherweise nur Mehrsystemloks (vgl. z.B. DB-181er, SNCF und die seinerzeitige ČSD) über unterschiedliche Stromabnehmer verfügen. Und es ergo es bei der 120er dezidiert andere Beweggründe hatte.
Nämlich die eines in der Tat für vielfältige Tests herangezogenen Triebfahrzeugs - von Anbeginn (1979) bis zur ICE-Entwicklung - was natürlich ein gleitender Übergangsprozess war.
Der ICE-Prototyp rollte übrigens bereits wenig später - 1985 - als Star von "150 Jahre Eisenbahn in Deutschland" - durch Fürth(Bay).
Ich hatte das Glück, mit so einigen der diese Zeit begleitenden Ingenieure später noch so manchen "interessanten Kaffee" trinken zu können.
Gruß Norrskenet
„Messungen bei 12 V Gleichstrom ergaben einen umgerechneten Wert von ca. 131 km/h.“
Das könnte ja ne „schnelle“ Enttäuschung geben, wenn sich das so bewahrheitet.
Gruß Moritz
... schade, ein K.O.-Kriterium.
Aber Herr Inderst scheint ja ein irgendwie anderes Modell zu haben, mit zwei unterschiedlichen Stromabnehmern. Ansonsten findet man in Netz nur welche mit zwei identischen SBS 80 AL...
Mal sehen, wie die "crowd reaction" der ersten Käufer ausfällt...
Beste Grüße
Sven
Gestern konnte ich das Modell in Augenschein nehmen und finde, dass sie insgesamt sehr gut gelungen ist. Die Stromleitung auf dem Dach aus Plastik? Draht wäre robuster. Die Kritik an den Stromabnehmern kann ich nicht nachvollziehen. Sicherlich wäre eine feinere Ausführung technisch möglich, taugt dann aber nur noch für die Vitrine. Der Gesamteindruck ist für 1:160 absolut stimmig.
Grüße
BWB
Es gibt bisher keine wirkliche Kritik an den Stromabnehmern als solche. Für maximale Verwirrung sorgten aber die gutgemeinten Bilder von der 120 001 vom Magister. Leider hat er bisher noch keine Erklärung dazu ergänzt. Vielleicht sind ihm die unterschiedlichen Stromabnehmer bisher auch gar nicht aufgefallen.
Gruß RS
zum Glück haben sie nicht die alten Roco Teile drauf gespaxt
So wie sie das umgesetzt haben, finde ich es sehr gelungen.
VG
Nico
Zitat - Antwort-Nr.: 47 | Name: RS
Für maximale Verwirrung sorgten aber die gutgemeinten Bilder von der 120 001 vom Magister. Leider hat er bisher noch keine Erklärung dazu ergänzt. Vielleicht sind ihm die unterschiedlichen Srromabnehmer bisher auch gar nicht aufgefallen.
Hallo,
der gute Herr Magister bekommt seine Modelle von den Herstellern eventuell auch leihweise als "Pressemodell" zur Verfügung gestellt. Das würde zumindest die Unterschiede zu den bisher im Handel angenkommenen und
den auf seiner Homepage gezeigten Modellen erklären.
Grüße
Markus
meine (edit: analoge) 120 001 ist gerade eingetroffen. Sie hat erst einige Einfahrrunden hinter sich.
Läuft leise und sehr gut regelbar. Die in der Vorstellung angegeben 131 km/h dürften passen. Auslauf ist kaum vorhanden. Ersatzteilblatt hat man bei FLM scheinbar eingespart (ist bisher auch nicht als pdf verfügbar). Zum Test der Zugkraft habe ich ihr 2 Roco Reinigungswagen (1x Gummi, 1x Filz) angehängt. Damit hat sie in der Ebene keine Probleme.
Es liegen Zurüstteile für die Pufferbohle bei. Für die Bremssschläuche sehe ich aber keine Bohrungen. Unter die Pufferbohle kleben?
Die Stromabnehmer fahren sehr hoch aus. Ich muss mal probieren, ob meine Überlegung zur Höhenbegrenzung funktioniert.
Evtl. wäre auch eine alte mit GAM und schönen Stromabnehmern als Alternative zu überlegen.
Viele Grüße
Georg
in Bezug auf die Stromabnehmer erinnere ich mich an eine ähnliche Diskussion beim Erscheinen des ersten Modells der französischen Sybic-Lok, ebenfalls von Fleischmann. Damals gab es auch schon Verwirrung über die aufgesetzten Pantografen auf den ersten Fotos. Die Modelle im Handel hatten dann offenbar die richtigen Stromabnehmer (meins auf jeden Fall
Was Markus in #49 schreibt, erscheint mir plausibel: erste Modelle, die an ausgewählte Medienvertreter zu Werbezwecken ausgeliehen werden.
Gruß
Mike
ich habe meine analoge 120er gestern gekauft. Sie durfte gestern Abend ihre Einfahrrunden beim LAMOFS-Stammtisch drehen und zieht seit heute 7-teilige IC79-Garnituren.
In Summe handelt es sich um eine Piko-Lok mit Fleischmann-Logo. Die schönen Fleischmann-Verpackungen haben ausgedient, es gibt ab sofort eine Billigverpackung mit fettem "Made in China"-Aufdruck wie bei Piko. Die Lok brauchte ich im Laden nicht zu suchen, in der Fleischmann-Vitrine, wo die Loks in ihren Kartons schön aufgereiht stehen, fiel sie sofort auf. Schade Fleischmann, dass ihr die über Jahrzehte bewährten hochwertigen Verpackungen für eure Lokomotiven aufgegeben habt.
Auch konstruktiv hat sich einiges geändert. Kein Dreipoler mehr, stattdessen ein (wartungsfreier?) Rundmotor. Leider ist Fleischmann nun auch der immer mehr verbreiteten Unsitte verfallen, die Kabel an die Drehgestelle anzulöten. Mal sehen wie lange das in meinen R1-Kehrschleifen hält. Fleischmänner, das ist nicht gut, die alte Konstruktion mit der Stromübertragung per Anpressfedern hat sich jahrzehntelang bewährt - praktisch unkaputtbar. Warum gebt ihr das auf???
Nun zum wirklich Positiven: Die Optik ist klasse. Siehe Griffstangen, Scheibenwischer und Dachgarten. Die Pantographen sind m.E. auch gut gelungen. Hier verstehe ich die Kritik nicht.
Die Fahreigenschaften sind auch super. Schleichfahrt geht ebenso, wie Top-Speed. Bei mir läuft sie mit 7 IC-Wagen gemessene Top-Speed 270 km/h. Damit wäre es sogar möglich die Rekordfahrt von 1984 nachzustellen, wo 265 km/h erreicht wurden. Die Kritik, dass sie nur 130 km/h läuft, verstehe ich nicht.
Alles in allem ein sehr gutes Modell, bei dem es sich tatsächlich um eine komplette Neukonstruktion handelt. Allerdings ist nicht alles besser geworden. Fleischmann gibt leider alte Tugenden auf, das ist sehr schade.
Trotzdem gebe ich hier eine eindeutige Kaufempfehlung. Es ist nicht nur eine optische Verbesserung eines Uralt-Modells wie bei der BR 103, sondern tatsächlich eine komplette Neukonstruktion. Das sollten wir Modellbahner honorieren.
Beste Grüße,
Jan
Die von Jan72 zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
meine Epoche VI 120.1 ist nun auch eingetroffen. Habe die Sandkästen (?) an der Seite und am Führerstand 1 Kupplungshaken und Bremsschläuche zugerüstet. Die Bremsschläuche werden in zwei Teile (jeweils links und rechts) gesteckt, das dann hinter der Pufferbohle befestigt werden kann. Ich habe die Teile mit einem Hauch Acrylkleber gesichert. Es war eine schreckliche Arbeit, bis die Pufferbohle abgefallen ist😅 Dann war es einfacher und die Pufferbohle mit Bremsschläuchen wurde wieder an der Front befestigt.
Anbei noch einige Fotos des Modells, zum Vergleich auch Fotos des alten Fleischmann Modells 120 123. Letzteres erkennt man gut an den roten Pantos.
Viele Grüße
Uli
Die von uli zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
seid wann produziert Fleischmann auch in China??? Weiß nur Vietnam und Rumänien......
Grüße
Frank
auf der Verpackung steht in der Tat "Made in China". Die Verpackung ist vom Format her die gleiche wie die der Knödelpressen, die Fleischmann von Kühn übernommen hat.
Viele Grüße
Uli
meine Digitale gerade getestet. Verpackung finde ich jetzt nicht so schlimm (platzsparend, Lok sicher geschützt)
Optisch keinerlei Meckerei. Fährt sehr ruhig ohne "Nebengeräusche". Ausreichend schnell, voll aufgedreht, so schnell fährt keiner eine kompletten Zug. Lok ist trotz Sound sehr schwer. Dachgarten ist jetzt auch für mich nicht klobig. Feine Pantographen. Gehäuse mal abgemacht, viel kann man da nicht sehen. Habe die Platine jetzt nicht abgenommen, die Kabel scheinen aber ausreichend lang zu sein, das eine Digitalisierung beim Analogmodell kein Problem sein dürfte.
Sound ist wie immer bei E-Loks eher unspektakulär und wie sich eine 120er im Original anhört weiß ich nicht
Alles in allem ein tolles Modell (könnte tatsächlich auch ein Piko Modell sein) wo "ich" mal nix zu meckern habe
Grüße
Frank
Die von N-forever zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
wie jetzt? Eine fährt (umgerechnet) 130 Km/h die andere 270 ??
Das schon eine deutliche Streuung. Hat man nach der ersten Charge den Motor getauscht?
Eine gewisse Schwankung, ja. Aber eine Verdoppelung der Geschwindigkeit? 🧐
Beste Grüße
Sven
ja, wundert mich auch. Meine analoge läuft mit ca. 13,5 V zwischen 140 und 150 (passt für mich). Evtl. verbauen sie tatsächlich unterschiedliche Motoren. Je nachdem in welche Kiste jemand greift.
Die Ausfahrhöhe der Stromabnehmer habe ich jetzt begrenzt. Als nächstes kommt noch auf einer Seite die Pufferbohlenbestückung. Hätte FLM auch besser beschreiben können. Aber scheinbar reicht es nicht mal mehr für ein Ersatzeilblatt.
Viele Grüße
Georg
auf einer Seite habe ich die Pufferbohlenbestückung angebracht. Wie von FLM gewohnt äußerst nervig. Am besten die Pufferbohle abziehen und dann die 7 Teile anbringen. Anschließend die Bohle wieder aufstecken. Hat den Vorteil, dass man sie auch problemlos auf die andere Seite tauschen kann.
Mit den höhenbegrenzten Stromabnehmer sieht so so ganz gut aus.
Wäre ein netter Zug von FLM wenn sie eine zugerüstete Tauschbohle beilegen würden, statt den ganzen Einzeleilen.
Viele Grüße
Georg
das stimmt (leider). Die 120.2 sah mit der Zugzielanzeige unten rechts so aus:
https://www.bahnbilder.de/1200/120-203-5-beim-rangieren-am-1189719.jpg
Die fünf Vorserien- und die sechzig Serienloks hatten keine Zugzielanzeige:
https://www.bahnbilder.de/1200/am-30052026-war-parade-beim-1444397.jpg
Auf den Bildern von MTR sieht die Nachbildung der "Zugzielanzeige" aber wie ein Steckteil aus:
https://www.mtr-exclusive.de/p/fleischmann-7560...-120-001-3-beige-rot
(siehe dritt- und viertletztes Bild mit der Frontalansicht)
Grüße
Markus
Zitat - Antwort-Nr.: 62 | Name: Sierra
das der Führerstand aus nur ein Teil besteht, und das die Anzeige nicht abnehmbar ist
Mit Skalpell und/oder bartenlosem Seitenschneider lässt sich der überflüssige Plastik aber leicht entfernen.
Man muss danach nur etwas lackieren, da der Spritzguß dunkelgrau ist und die Führerstandeinrichtung in hellerem grau und grün lackiert wurde.
Die von 1to160.shop zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
Zitat - Antwort-Nr.: 63 | Name: 1to160.shop
Mit Skalpell und/oder bartenlosem Seitenschneider lässt sich der überflüssige Plastik aber leicht entfernen.
Quick & dirty
Zitat - Antwort-Nr.: 63 | Name: 1to160.shop
Man muss danach nur etwas lackieren, da der Spritzguß dunkelgrau ist und die Führerstandeinrichtung in hellerem grau und grün lackiert wurde
Das ist mit Pinsel und Farbe auch noch gut machbar.
Danke für die "Problemlösung".
Grüße
Markus
Zitat - Antwort-Nr.: 59 | Name: 141P
auf einer Seite habe ich die Pufferbohlenbestückung angebracht. Wie von FLM gewohnt äußerst nervig. Am besten die Pufferbohle abziehen und dann die 7 Teile anbringen.
Hallo Georg,
kannst du mir bitte mal verraten, wie du das mit welchen Werkzeugen anstellst?
Ich habe die BR 118 vor mir liegen, bei der ich die Pufferbohle komplettieren will, aber ich habe absolut keinen Plan.
Gruß Stefan
die Pufferbohle ließ sich bei meiner 120.0 einfach abziehen. Bei anderen Loks messe ich vorher immer die Zapfen und bohre die Löcher entsprechend nach. Zughaken befeilen. Und dann mit feiner Pinzette die Teile vorsichtig versuchen einzudrücken. Wenn es nicht auf Anhieb funktioniert nachbohren/feilen. Die Dinger verbiegen sich sehr schnell oder springen weg.
Es liegen ja für die 120 für eine Seite 7 Teile bei. 4 Bremsschläuche, ein Zughaken und 2 Teile in die die Bremschläuche gesteckt werden.
Ich bin folgendermaßen vorgegangen (man braucht nur eine spitze Pinzette, dünne Bohrer, feine Feile etwas Kleber): Beim Zughaken zuerst den Zapfen befeilt, das Loch etwas geweitet, dann mit etwas Kleber den eingesetzt. (ich habe es noch nie geschafft einen FLM Zughaken ohne Bearbeitung anzubringen)
Dann die 4 Löcher mit einem Bohrer (ich glaube 0,4 mm) nachgebohrt, Die Bremsschläuche mit etwas Micro Kristal Klear eingesetzt.
Diese 2 Teile dann von hinten in die Pufferbohle einsetzen (evtl auch etwas Kleber, es sind Zapfen und Bohrungen vorhanden). So kann man die Pufferbohle wieder aufdrücken.
Die Stromabnehmer habe ich mit einem kleinen Streifen dünnen Karton in der Höhe begrenzt.
Da sollte man alles nur machen, wenn man viele ruhige Minuten hat.
Heute habe ich noch die Zugzielanzeige entfernt.
Viele Grüße
Georg
Ich danke dir!
Ein paar Bilder bzgl. Vergleich:
120.0 mit Piko Wagen (3 Bilder)
120.0 mit Piko (2 Bilder) und Fleischmann neue Gen. (1 Bild)
LG,
Gabor
Die von Gabor zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
kann schon jemand etwas dazu sagen, wie sich die Zugkraft des neuen Modells der Baureihe 120 im Vergleich zum alten verhält?
Viele Grüße, Jürgen
Schade, dass bei der Vorserien-Version die Scheibenwischer in der falschen Grundstellung sind. In echt sind die Scheibenwischer bei der 120.0 unten, wenn sie ausgeschaltet sind. Bei der 120.1 sind sie nach oben.
Den gleichen Fehler hatte auch Piko bei ihrer H0-Neukonstruktion vor ein paar Jahren gemacht.
Viele Grüße,
Ole
heute mal die Lok mit einem Decoder ausgestattet.
Die zieht aus dem Stand 7 Postwagen, davon einer mit Schleifern im 2%-Wendel ohne jedwede Probleme an. Welche Grenzlast möglich ist, probierte ich nicht aus.
Außerdem ist das Fahren mit angelegtem Stromabnehmer bei mir ebenfalls völlig bedenkenlos. Allerdings breche ich mit 800er Schhleifpapier stets die Kanten der Schleifstücke.
Bei der Gelegenheit kümmerte ich mich auch um den überflüssigen Zugzielkasten, lackierte mit der Airbrush bei und setzte die Füherrstandsdetails farblich ab.
Von dem Modell bin ich begeistert.
Anbei auch einige Vergleichsfotos mit dem alten Modell.
Fazit:
Das alte Modell kann immer noch gut bestehen, aber der Detailreichtum der Neukonstruktion ist schon beeindruckend.
Auch die neuen Stromabnehmer sind um Welten besser und trotzdem für sauber verlegte Fahrleitungen absolut brauchbar.
Fleischmann: Gut gemacht 👌
Viele Grüße
uNdercover
Die von uNdercover zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
Wegen der Scheibenwischer : kann man die nicht herausziehen und korrekt positioniert wieder einstecken? Die sind sonst immer ziemlich locker drin gewesen.
Fabian
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Wegen der Scheibenwischer : kann man die nicht herausziehen und korrekt positioniert wieder einstecken?
Oder vielleicht gar einfach nur in die richtige Position drehen. Die Aufnahme ist doch bestimmt rund?
VG
Nico
Zitat - Antwort-Nr.: 72 | Name: Fliesengott
Das ist ja ein gewaltiger Unterschied bei der Pufferhöhe!
Stimmt. Ich habe in den Bildern auch mit den besten verglichen und es fluchtet. Aber es stimmt schon, unterschiede sind auffälliger als Passgenauigkeit.
ich habe die Scheibenwischer eben in die untere Position gedreht. Mit einer spitzen Pinzette geht das problemlos (jedenfalls bei meiner). Vorsichtshalber habe ich noch etwas Micro Kristal Klear aufgetupft.
Die anderen Bilder w. den Stromabnehmer.
Viele Güße
Georg
Die von 141P zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
die Verpackung, "Made in China" und einige Features wecken ja den Verdacht, dass die neue Fleischmann-120.0 aus demselben Stall stammt wie die hervorragenden Kühn-Fleischmann ČSD372 & ČD371/2 & DR230 und DB180.
Vielleicht besitzt jemand beide Konstruktionen und kann diesbezüglich einen technischen Vergleich vornehmen.
Ggf. setzt Fleischmann die Kühn-Linie fort und kann damit zugleich seine bisherigen Konstruierenden und Montierenden unter den dringend erforderlichen und gesunden qualitativen Wettbewerbsdruck setzen.
Beste Grüße, Norrskenet
auch ich habe die Scheibenwischer gedreht. Damit diese aber auch richtig anliegen, nahm ich die Wischer heraus und veränderte die Rastnase, damit der richtige Winkel im Dreidimensionalen entsteht.
Außerdem baute ich die Stromabnehmer ab und beseitigte diesen elenden Plastiklook mittels Airbrush.
Viele Grüße
uNdercover
Die von uNdercover zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
Die Chinesen bauen Schiffe, Autos, echte Eisenbahnen, Flugzeuge, Telefone, Raketen und Satelliten und noch viel mehr.
Eine 120 machen die spielend und wie man hier so lesen kann wohl auch sehr sehr gut.
Gruß
RS
über kleine Stöckchen zu springen ist der Sport der scheinbar eher Unsportlichen:
Angesichts der Tatsache, dass unsere Modelle wohl zu gut 99% mit weiblicher Fingerfertigkeit montiert werden, hielt ich das Wort "Monteure" für schlicht völlig unangebracht.
Der Norrskenetende
Zitat - Antwort-Nr.: 80 | Name: Norrskenet
über kleine Stöckchen zu springen ist der Sport der scheinbar eher Unsportlichen:
…und springt dann selber drüber.
Wie war bei den Scheibenwischern eigentlich die Grundstellung (Aus) - waagerecht oder senkrecht ?
Fragt sich
RS
Die 120.0 blieb immer wieder mal bei Langsamfahrt stehen und war stromlos. Die 120.1 dagegen fuhr recht ruckartig und schnell (man könnte auch Minitrix-esque sagen) los.
Erstmal das Augenmerk auf die 120.0 gerichtet. Tja, an einem der beiden Drehgestelle war tatsächlich halbseitig das Kontaktblech lose und wanderte immer wieder leicht nach oben.
Also Litzen von der Platine abgelötet, Drehgestell nach unten rausgezogen und Drehgestell zerlegt, so dass ich das Kontaktblech an der korrekten Position wieder fixieren konnte.
Positiv: überfettet sind die Modelle nicht, dafür mal ein 👍
Nachdem ich das Drehgestell dann wieder zusammengebaut und eingebaut hatte, war die Seite auf jeden Fall in Ordnung. Allerdings blieb sie weiterhin regelmäßig bei Langsamfahrt stehen.
Hatte danach dann jeweils nur ein Drehgestell auf‘s Programmiergleis gestellt und siehe da, das andere Drehgestell, welches bislang noch nicht angefasst wurde, war stromlos?! Ehhhh ja, gut, ebenfalls abgelötet und zerlegt. Schleifer lagen an, Kontaktblech war in Ordnung, Litzen waren ebenfalls bombenfest.
Was es am Ende nun war (kein Öl, keine Verschmutzung, keine Brünierung), kann ich nicht sagen, nach 1-2 Minuten an hin- und herbewegen des DG auf einem Stück Gleis und nochmal etwas nachjustieren der Radinnenschleifer war dann auch durchgehend Spannung anliegend.
Also auch dieses Drehgestell wieder eingebaut und angelötet. Seitdem war jetzt nichts mehr.
Weiter zum unterschiedlichen Anfahrverhalten:
Hatte beide Decoder komplett ausgelesen und obwohl man meinen würde, es ist ein identisches Projekt auf den Decodern, so unterscheiden sich einige wenige CVs doch erheblich.
CV2 z. B. hat idR. ja einen recht niedrigen Wert, bei der 120.0 ist hier die 1 zu finden und bei der 120.1 der Wert 174?! Was nun auch die Ursache war.
Und obwohl ja nun wirklich ein GAM verbaut ist, hat man bei CV9 weiterhin eine niederfrequente Einstellung gewählt.
Das hatte ich dann bei beiden Loks geändert.
Fahrtechnisch unterscheiden sich beide Loks nun nicht mehr 👍 Aaaaber was ist mit dem Fernlicht bei beiden? Das blendet ja ab, sollte aber ja eigentlich heller erstrahlen.
Auch hier hat man im Projekt irgendwie die Dimmwertgruppen vertauscht. Gut, Kleinigkeit, geändert und nun ist das Fernlicht auf F10 nun zumindest wirklich ein Fernlicht.
Auch wenn meine 120.0 wohl ein Montagsmodell war, ist die Neukonstruktion für mich persönlich ein Anwärter auf das Modell des Jahres 2026 🥳
Zitat - Antwort-Nr.: 78 | Name: uNdercover
Außerdem baute ich die Stromabnehmer ab und beseitigte diesen elenden Plastiklook mittels Airbrush.
Sieht mega aus. Riesiger Unterschied! Das Modell hat offensichtlich Potenzial, wenn man das nötige Talent hat und Zeit investiert. Schade dass sie nicht schon ab Werk so aussieht.
Gruß,
Ole
Kann mir jemand sagen welchen Motor die Lok Verbaut hat?
Grüße
sandra
Zitat - Antwort-Nr.: 82 | Name: RS
Wie war bei den Scheibenwischern eigentlich die Grundstellung (Aus) - waagerecht oder senkrecht ?
120.0 waagrecht
120.1 senkrecht
Zitat - Antwort-Nr.: 78 | Name: uNdercover
auch ich habe die Scheibenwischer gedreht. Damit diese aber auch richtig anliegen, nahm ich die Wischer heraus und veränderte die Rastnase, damit der richtige Winkel im Dreidimensionalen entsteht.
Außerdem baute ich die Stromabnehmer ab und beseitigte diesen elenden Plastiklook mittels Airbrush
Daumen hoch. So sieht die 120 001 perfekt aus.
Grüße
Markus
Zitat - Antwort-Nr.: 78 | Name: uNdercover
Außerdem baute ich die Stromabnehmer ab und beseitigte diesen elenden Plastiklook mittels Airbrush.
Hallo Undercover, könntest Du bitte sagen, welche Farbe (Hersteller/Farbton) Du dazu verwendet hast?
Viele Grüße
Jürgen
ja, gerne.
Zunächst grundierte ich mit Vallejo silber. Danach versiegelte ich mit Tamiya klar-hochglanz. Zuletzt nutzte ich eine superdünnen Auftrag Alclad chrome, was in diesem Falle wegen der fehlenden, schwarzen Grundierung nun wie glänzendes Aluminium wirkt. Der Tamiya-Glanzlack als glatte Zwischenschicht auf Lösungsmittelbasis ist aber wichtig.
Achtung:
Das geht nur mit einer guten Airbrush - sonst lässt sich der Effekt mit Alclad nicht erzielen. Also bitte nicht mit dem Pinsel auftragen. Auch ist das Zeug ziemlich schwierig zu bekommen, ständig ausverkauft.
Ob AK eine Alternative ist, konnte ich bisher noch nicht probieren.
Handwerklich war das aber schon alles... 😉
Viele Grüße
uNdercover
vielen Dank für die Bilder und die positiven Berichte zur Lok. Leider ist die Vorserienmaschine bei meinem Händler noch nicht verfügbar - da muss ich noch etwas gedulden.
@uNdercover: Welche Farben von welcher Firma hast du für das Nachlackieren des Führerstandes benutzt nach Abtrennen der ZZA?
Vielen Dank und beste Grüße
Lucas
der Motor ist ein geschlossener mit zwei Schwungmassen.
Ferner:
● Die Radsatz-Zahnräder sind aus Metall,
● Die Drehgestelle werden fleischmanntypisch mit Querbolzen gehalten,
● die Drehgestelle sind (s.a.o.) leider verkabelt (an der durch mich begutachteten Lok war ein Kabel bereits nah am Abbrechen),
● die Drehgestell-Verkleidungen sind nach unten hin voll geschlossen,
● die Lok ist verhältnismäßig sehr schwer,
● es wurde viel geölt statt gefettet.
Beste Grüße, Norrskenet
P.S.@81: Aber ich kann höher springen! 😉
Die von Norrskenet zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
ich nutze für solche Sachen gerne Vallejo. In diesem Falle ist RAL 7032 (kieselgrau) selbst anzumischen. Solche Farbtöne habe ich aber bereits vorab bereits griffbereit, denn kieselgrau ist ein Standardfarbton für viele DB-Führerstände und auch diverse Maschinenräume. Alternativ: Weinert (nur für Airbrush geeignet); hier gibt es die Farbtöne bereits passend.
Die Sitze der Bundesbahn-Lokomotiven waren i.d.R. dunkelgrün bezogen, sowohl bei V- als auch bei E-Lok. Deshalb wählte ich für die Sitze RAL 6020 von Vallejo (gibt es fertig).
Die Führerstandsfeinheiten auf dem Bedientisch setzte ich mit weiß, schwarz und grau ab, ebenfalls Vallejo.
Viele Grüße
uNdercover
Grüße, Jürgen
falls jemand seine Farbe nicht selbst mischen will: RAL 7032 (kieselgrau) gibt es auch fertig aus der Life Colours Serie von Elita Modelle
https://www.elita-shop.de/modellbaufarben-lifec...selgrau-seidenmatt15
Grüße
Horst
Zitat - Antwort-Nr.: 85 | Name: SDH
Kann mir jemand sagen welchen Motor die Lok Verbaut hat?
Hallo,
laut Ersatzteilübersicht:
507560059 Motor RIC kpl. BR120
RIC-Motoren sind aus China und sind aktuell bei Fleischmann beispielsweise auch in der Baureihe 86 verbaut:
https://www.dm-toys.de/de/produktdetails/Fleisc...wdG-VE43krUMAdeVQMmG
Grüße
Markus
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Und obwohl ja nun wirklich ein GAM verbaut ist, hat man bei CV9 weiterhin eine niederfrequente Einstellung gewählt.
Das hatte ich dann bei beiden Loks geändert.
Was wäre denn besser?
Grüße
Frank
es kam ja auch die Frage nach der Zugkraft auf. Ich habe heute mal meinen CNL mit 16 Wagen an die 120 105 eines Freundes gehängt. Diesen wirklich langen Zug hat sie ohne Probleme gezogen.
Zum Verpackungsthema haben wir uns auch unterhalten und haben die Theorie erarbeitet, dass die 120 im selben Werk, wie die ex-Kühn-Modelle gefertigt werden und daher euch die ex-Kühn-Verpackungen verwendet werden. Wir vermuten, dass es künftig zwei Verpackungstypen geben wird.
Wegen „fehlender“ Beilagen bin ich sehr entspannt, da ich ohnehin immer vermieden habe die Beilagen auseinander zu falten, da sie danach immer voluminöser waren, als vorher. Ich habe daher ohnehin auf die digitale Variante zurückgegriffen. Ich gehe auch stark davon aus, dass es noch eine Explosionszeichnung/Ersatzteilblatt geben wird.
Beste Grüße
Daniel
ja, eine Handschrift des ex-Kühn-Herstellers ist erkennbar, wobei aber auch einige vorteilhaft Fleischmann-typische Features wie z.B. robuste Metallzahnräder auf den Treibradsätzen sowie robuste Drehgestell-Querbolzen Eingang gefunden haben (vgl. auch #76 & #90).
Als nachteilhaft betrachte ich indes die per se drehhemmenden und bruchanfälligen Drehgestell-Kabel sowie die (nach Verflüchtigung der Weichmacher) eher bruchanfälligen Kunststoff-Leitungen des Dachgartens.
Gut hingegen die feinen Metall(!)-Griffstangen (statt durchleuchtender Plastik-"Wasserrohre").
Wichtigster Punkt für den angegriffenen Ruf der Marke Fleischmann wäre, dass der nun verwendete Motor als das Herz der Lokomotive geschmeidig und dauerhaft zuverlässig arbeitet.
FAZIT: Fast das Beste aus zwei Welten?
Beste Grüße in den Freitag, Norrskenet
zum Thema Schweibenwischer. Es gibt durchaus Fotos, welche die 120 001 mit senkrecht stehenden Scheibenwischern zeigen:
https://www.eisenbahnarchiv.de/bibliothek/wp-co...2010/03/22022326.jpg
https://www.eisenbahnfotograf.de/datei/Maerz%20...leben%2023.3.80k.jpg
https://www.larsbrueggemann.de/fotos-eb-33-630px/529ewd-106-nuernberg-hbf-3.jpg
Liebe Grüße, Jan
senkrecht und wagerecht geht auch
https://www.schoeningen-sued.de/drehscheibeonline/dso-034.jpg
gruß Detlev
Nur registrierte und eingeloggte User können Antworten schreiben.
Einloggen ->
Noch nicht registriert? Hier können Sie Ihren kostenlosen Account anlegen: Neuer N-Liste Account
Zum Seitenanfang
© by 1zu160.net;
