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THEMA: Kein Bock mehr auf MoBa - Teil 2
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1507311
#100: ... so lebensnotwendig wie das ganze Hobby.
Habe die Nachricht erhalten, dass sowohl der Motor wie auch der Decoder und die Platine durchgebrannt sind. Daher nicht reparabel.
Da hätte ich selber also nichts ausrichten können.
Bleibt die Frage warum. Ist es sinnvoll bei einer neu gekauften Lok erstmal den Motor auszubauen und zu entölen? Geht mir so eigentlich nicht in den Kopf.
Als ich sie eingeschickt habe ging der Sound noch, aber sie fuhr nicht mehr. Für den Schaden erscheint es mir dann etwas merkwürdig.
Alles in allem war es wahrscheinlich einfach nur ein Montagsmodell und ich hatte wie immer mal wieder Pech.
Gruß
Hier trennt sich die Spreu übrigens vom Weizen: Von den Jungs mit den grünen Kartons erhält man dann innerhalb eines Tages ein Rücksendeformular mit DHL Ticket.
Dieses Exemplar hier hatte ich im Angebot beim grossen C gekauft. Ich bekam zwar eine automatische Eingangsbestätigung meiner mail, das war es aber auch bisher. Ist jetzt 1 Wo. her...
LG Mike
Ich gebe zu, bei den Preisen kann man nun wirklich Qualität verlangen und eine vernünftige Ersatzteil Versorgung. „Made in Germany“ gibt es wohl schon lange nicht mehr.
Ich tu mich leicht, habe mit dem Hobby aufgehört und mache nur noch im Klub mit.
www.n-f-m.eu kaufen tue ich schon seit Jahren nicht mehr.
Gruß elber
da war meine Diagnose leider zutreffend. Wie ich schon einmal schrieb, versucht man zu lange, die Lok wieder zu bewegen, brennt die Motorendstufe des Decoders durch. Der Sound geht dann aber noch.
Zu Deiner Frage, ob es sinnvoll ist, den Motor auszubauen und zu reinigen, kann ich für mich nur antworten, ja, es ist sinnvoll. Auch wenn es schwerfällt, es ist die einzige Lösung, wenn man mit den Modellen fahren will. Ich hatte das bei diversen Fleischmann Modellen unterschiedlicher Baureihen. machen müssen, der Lohn ist, sie fahren alle noch bestens.
Also für künftige Modelle mit diesen Problemen, sofort vom Gleis nehmen und den Motor ausbauen. An einem Trafo zunächst testen. Meist sieht man dann gleich das Kollektorfeuer. Vorsicht, nicht zu lange testen, da die Kohleaufnahmen heiß werden. Dann die Kohlen raus und den Kollektor reinigen. Ich baue stets neue Kohlen ein, da die garantiert ölfrei sind. Den Motor wieder zusammenbauen und erneut am Trafo testen. In der Regel feuern auch die neuen Kohlen zunächst. Ich drehe dann den Trafo kurz auf, und die Funken verschwinden schlagartig. Dann kann man den Motor wieder einbauen und das Modell fährt. Das ist meine Methode, die bisher immer zum Erfolg führte.
Ich hoffe Du bekommst Dein Geld zurück, eine orientrote 103 sollte man noch bekommen.
Gruß
Jürgen
Danke für deine Tipps. Aber irgendwas läuft da wohl schief., wenn ich um viel Geld ein "Qualitätsprodukt " kaufe und dann dieses sofort zerlegen muss. Die Hersteller sollten doch berücksichtigen, dass nicht alle Kunden Feinmechaniker sind.
Also bei mir geht ein defektes Produkt grundsätzlich und immer zurück, auch wenn ich es selbst reparieren kann. Schont mir Ärger, Zeit und Garantieverlust. Ich habe schliesslich für ein Mangelfreies Produkt bezahlt, und mein Geld ist nicht defekt.
Wenn wir das alle konsequent täten dann würden die Hersteller auch wieder mehr auf Qualität achten.
LG ChristiaN
nichts für ungut, die Diskussion hatten wir jetzt schon mehrfach. Es soll jeder so machen, wie er denkt. Am Ende steht man dann u.U. so da wie Thomas. Man hat das begehrte Modell nicht mehr.
Gruß
Jürgen
. . . nicht mal das Popcorn wert . . . gähn . . . (sorry, musste mal raus) . . .
N-Gruß
Chris
Wohl kaum.
Ab zurück zum Händler zwecks Nachbesserung!
Und nun ist das Auto in der Tat schadhaft, nicht wirtschaftlich reparabel, Geld gibts zurück, aber nicht das ersehnte Auto.
Schlimm?
Nö.
Warum sollte das bei Modellloks anders sein?
Gruß
Falco
Das gibt es bei Autos auch.
Grüße, Peter W
Mike, bei DM würden sie mir die Lok halt auch nicht liefern können wenn sie die nicht mehr auf Lager haben und sie werkseitig ausverkauft ist.
Insofern kann ich auch meinem Lieferant da keine Vorwurf machen. Da lief schon alles richtig und zügig.
Jürgen, ich hatte keine Ahnung was mit der Lok war. Wie gesagt, ich bin nur die älteren Loks von Fleischmann gewohnt, und die waren in meinen Augen das beste was es gab.
Ein normal denkender Mensch geht auch nicht davon aus, dass er ein neues Produkt kauft und erstmal dran basteln/ es zerlegen muss.
Das Problem ist auch nahezu schlagartig aufgetreten. Wenn man da keine Ahnung hat was die Anzeichen sind, hat man auch nicht die geringste Chance das zu verhindern.
Ich weiß das es die orientrote noch gibt, die sagt mir aber nicht zu.
Übrigens habe ich meine alten analogen Fleischmannloks nach und nach verkauft, weil ich zum einen nur noch Loks mit KKK und Sound will und mir zum Anderen nicht ganz klar war, dass die Qualität eben nicht mehr so ist wie sie mal war.
Chris, nicht jedes Thema ist für jeden Nutzer sinnvoll bzw. geeignet. Wenn das bei dem Thema hier für dich auch so ist, dann verschwende doch nicht deine Zeit. Das ist denke ich für dich besser und für die Anderen, die hier doch das ein oder andere Sinnvolle beitragen sicherlich auch.
Viele Grüße
die Probleme mit den Motor hört und liest man auch von Roco. Der seinerzeit in Gloggnitz gefertigte Roco H0 Motor n,n, zählte einmal zum Beste, was es am Markt in Großserie gab. Angeblich wurde die Motorenwickelanlage von AT nach VN verfrachtet, und seither soll es da ebenfalls viele Probleme mit Motorausfällen geben. Sind sie zu ungeschickt dafür? Darüber kann nur spekuliert werden, die Händler erfahren auch nichts und der Roco/Fleischmann Konzern sagt nichts. Defekte werden stillschweigend ausgetauscht und wenn es dem Reparaturteam zu schwierig wird, gibt es Gutschriften. Kaputte Decoder könnte man bei Zimo durchaus reparieren oder tauschen lassen, aber das gibt es im B2B sicher nicht gratis, da müssten die Bankiers "echtes Geld" in die Hand nehmen und dann heißt es eben: Irreparabel.
Grüße, Peter W.
meine Äußerung bezog sich auf die Aussage von Jürgen unter #6 "die Diskussion hatten wir jetzt schon mehrfach".
Und in der Tat wird es nicht wirklich interessanter, wenn man ein Thema zum x-ten mal durchkaut.
Wenn man mal von wenigen Aspekten und auch Perspektiven absieht.
Und bringt leider auch keinen Unterhaltungswert für Schipps und Kola, oder jetzt vielleicht doch?
Im Prinzip hat mich auch nur Dein Titel angefixt: `Kein Bock mehr auf Moba´, was für mich einfach undenkbar ist.
Wer einmal dem Virus erlegen war, den lässt die kleine wie auch die große Bahn nicht mehr los. Zwar hat jeder so seine Vorlieben entwickelt, aber gerade die Vielfalt macht das Ganze doch so interessant, aber auch so schwierig für die Hersteller von Moba.
Wenn man allerdings Moba als ein Hobby wie jedes andere auch betreibt, also als mehr als Entspannung und Zeitvertreib, und wenn man merkt, dass man irgendwie falsch liegt, dann kann man aber auch einfach auf ein anderes Hobby umsteigen. Das ist dann im ungünstigsten Fall eine Kostenfrage.
Interessanterweise kann man sogar als `Infizierter´ nebenher noch ein, zwei Hobbys betreiben. Bei mir ist es es Plastikmodellbau. ZB habe ich gerade eine Wellington in 1/72 in Arbeit.
Noch mal auf den Titel zurückzukommen: Was ich so gelesen habe, geht es hier eigentlich gar nicht um Moba im allgemeinen, sondern nur um neuere Lok-Modelle von Fleischmann.
Aber wie schon erwähnt, das ist nun wirklich nicht neu . . .
N-Gruß
Chris
Für mich war so ein Qualitätsmängel einfach was neues bei dieser Firma. Gerade weil ich das Hobby schon lange betreibe. Für mich geht die Entwicklung eigentlich nach vorne. Daher war das für mich undenkbar, das man bei etwas bewährtem Rückschritte macht.
Zwar bestätigt das meine Ansichten zur Witschaft in D, aber das ist wieder ein anderes Thema.
Natürlich werde ich das Hobby deshalb nicht an den Nagel hängen, aber gewiss aktuell nicht mehr so intensiv betreiben wie die vergangenen Monate.
Und Fleischmann hat das Fass gerade zum Überlaufen gebracht, da ich kürzlich mit mehreren Modellen der Firma Probleme hatte. Aber wenn du so meine Themen anschaust, ist natürlich auch Piko und HT dabei. HT ebenfalls mit 2 Loks.
Viele Grüße Thomas
Wenn bei mir neu beschaffte Loks beim ersten Mal auf dem Gleis nicht gleich nach dem Prinzip "plug and play" sofort fahren, verleidet es auch mir das Hobby. Ausnahmen mag es geben, aber funktionieren erwarte ich von einer frisch bezahlten Lok schon.
Allerdings kaufe ich selten im Versand, sonderrn, wenn ich überhaupt noch kaufe, eher gebraucht auf Börsen und/oder im Laden, wo ich die Funktionsfähigkeit der Neuanschaffung gleich ausprobieren lassen kann. Das bewahrt mir doch einige Freude am Hobby.
Grüße
Ingo (F.)
ad (Zitat) "Zwar bestätigt das meine Ansichten zur Witschaft in D":
Was hat denn die heutige Marke Fleischmann der Modelleisenbahn GmbH mit Deutschland bzw. der deutschen Wirtschaft zu tun?
Ich meine, außer das auch deutsche Kunden zu ihren Zielgruppen gehören?
Da wird wohl so Einiges ziemlich grob durcheinander gebracht ...
Norrskenet
Ich habe durch Recherchearbeiten japanischer Bahnen einen regelmäßigen Kontakt mit einem japanischen Modellbahner aufbauen können. Dieser hatte in den 80/90er Jahren für ein großes Unternehmen in Deutschland gearbeitet, bevor er durch Firmenumstrukturierungen wieder nach Japan zurückging. In der Zeit begann er den Kauf von Modellbahnen nach deutschen Vorbildern in der Spur N. Diese Leidenschaft hat er bis vor wenigen Monaten mit seinem Schwiegersohn, der zwischen JP und D von der Arbeit aus pendelt, geteilt. Er hatte aber immer mehr Frust bekommen von Modellen der bekannten Marken, weil die Modelle "out-of-the-box" nicht störungsfrei liefen und er jedes mal seine extra bestellten Modelle bei seinem lokalem Händler liegen lassen musste. Letzte Woche teilte er mir dann mit, dass er alle Modelle neueren Datum veräußert hat, da ständig Schwierigkeiten und Störungen am Rollmaterial auftraten. Wohlgemerkt fährt er DCC (ohne Sound) auf einer kleinen 2m² großen Anlage. Er stieg im Juni um auf heimische Modellbahnhersteller, da hier das "out-of-the-box" deutlich besser funktioniert und seine Fähigkeiten für den Einbau von Decoder in "nicht-DCC-ready"-Modellen locker ausreichen. Er kann nicht verstehen, wie sich die Hersteller so noch halten können, wenn gefühlt jedes 2. Modell mit Mängeln ausgeliefert wird. Bei japanischen Modellbahnherstellern sagte er mir, ist es unvorstellbar, sowas auf dem Markt zu bringen. Da wäre die Auswirkung deutlich gewaltiger, auch wenn KATO in letzter Zeit ein paar Qualitätsmängel hatte, welche nur optischer Natur entsprachen. Dies wurde aber mit Ersatzteilen relativ human abgewickelt.
Da ist schon was wahres dran.
Wann war denn mein größter Frust, wo ich alles auf die Straße stellen wollte?
Das war, als ich verschiedene Fahrzeuge auf meine im Bau befindlichen Anlage fahren lassen wollte. Genau: wollte.
Züge trennen sich während der Fahrt, Loks fahren nicht wie sie wollen, eingeschickte Loks kommen in einem schlimmeren Zustand nach der Reparatur (2×) zurück und funktionieren dann doch nicht, usw.. Wenigstens wurde ein Gutschein gewährt.
Da kann man doch nur Frust schieben.
Und bei Neuware erwarte ich tiptop Qualität.
Ich kaufe doch auch nicht ein neues Auto, wo das Lenkrad abfällt oder der Motor zu viel Öl hat und man mir dann sagt: na ja, sie sind doch Handwerklich geschickt. Sie bekommen das schon hin.
Ich bezahle Geld dafür, wo ich hart dafür arbeite.
Momentan habe ich wieder Freude bei der Moba, aber wohl nur, weil ich nur baue und nicht fahre. Wer weiß, was dann passiert.
Telefonnummer vom Sperrmüll ist auf jeden Fall im Telefon gespeichert.
Rudi
... wann hat das hier mal ein Ende ?
Gruß
RS
LG Mike
Zitat - Antwort-Nr.: 18 | Name: RS
...wann hat das hier mal ein Ende ?
...Sobald die Hersteller fehlerfreie Produkte liefern.
So einfach könnte es sein.
Jürgen H.
Ein Forum lebt von einer lebendigen Diskussion. Das ist hier gegeben und das Thema beschäftigt offensichtlich einige Foristen. Was hindert Dich daran den Thread für Dich zu überspringen? Es gibt hier viele interessante Dinge zu entdecken.
Just my 2 Cents
Locker bleiben
Grüße HD
Müsst ihr heute gar nicht zur Arbeit ?
Grins
RS
LG Mike
BG, Lutz!
Im Gegensatz zu dir, scheinen die Leute hier wohl eine Modellbahn zu haben. Und die hier genannten Probleme bewegen den einen oder anderen.
Aber wir können in Zukunft dich vorher anschreiben, ob das Thema dich auch interessiert und dann hier posten.
Ohne Gruß
Wenn das Auto steht, kann man es nicht lenken.
Ich muss erstmal eine halbe Stunde tippen, bis ich alle Zwangsassistenten und Funktionen deaktiviert habe.
Der Bildschirm fällt beim Start gelegentlich aus, dann muss ich das während der Fahrt nachholen, wenn er wieder funktioniert,
Der Zwangsassistent für die Spurhaltung schaltet sich während der Fahrt plötzlich wieder ein und dann verhakt das Lenkrad und ab geht's in den Straßengraben, weil die weißen Linien am Bankett überwuchert sind.
Kommt ein Radfahrer auf einer Ampelkreuzung quer angeradelt und hat seinen Spaß, löst die Zwangsbremsung aus....Da hängste an der Scheibe und die Mitfahrer denken, man ist unfähig einen Pkw zu führen, weil auch diese auf die Armaturentafel oder die vorderen Kopfstützen donnern.
Vorausgesetzt dass der nachfolgende PKW dann auch sowas hat und gute Bremsen., bleibts bei einem kleinen Schleudertrauma ohne Blechschaden.
Das peinliche Hupen der Analogfahrer in der Schlange und i.F.d.. Rudelbildung der sich in der Schaffenspause befindlichen Anwesenden, bleibt einem aber dennoch nicht erspart.
Die Spracherkennung will bei Liedern von Michael Jackson wissen ob es mir gut geht und wenn es regnet fallen heftig gelb blinkend und laut piepend alle Sensoren aus.
Lösung? Keine! Es wäre Systemimmanent! Der Wegfall der dazugehörigen Arbeitsplätze - Steuern und daher guten Straßen und neuen Brücken dann aber auch!
Gut, dass ich die Kiste gemietet habe.
Mieten! Das wäre ja glatt mal ein Geschäftsmodell für Modellbahnen, .....ähnlich dem Schnittblumenleasing 😆
Man soll also vor Frust des Lebens überdrüssig werden und daaa gibts ja bekanntlich auch geeignete Lösungen...
Gruß Sven
eigentlich wollte ich zu diesem Thema nichts schreiben, habe mich nun aber entschlossen doch einen Kommentar abzugeben, auch, wenn die meisten hier mich dafür prügeln werden.
Ich betreibe das Spur N Hobby jetzt seit fast 50 Jahren und habe mit einer Ausnahme noch nie ein Problem mit meinen Loks gehabt.
Liegt es vielleicht daran, dass ich meine Erwartungen nicht zu hoch geschraubt habe und von Beginn an meine Anlage und Fahrzeuge ausschließlich analog betreibe? Sind die Probleme bei den Herstellern vielleicht mit der vollgestopften Elektronik, die von den Modellbahnern gefordert wird, entstanden?
Bei meiner Sammlung war auffällig, dass lediglich die Minitrix-Loks, mit ihren Zwangsdecodern und Soundmodulen, bei mir rum zickten, weshalb ich sie restlos "entsorgt", sprich verkauft, habe.
Out-of-the-box hatte ich mit allen anderen Fabrikaten bis heute kein Problem. Einzig die Brawa Loks zickten nach einer längeren Ruhephase herum. Diese Probleme konnte ich aber mit einer Reinigung der Kollektoren und Ersatz der Kohlen schnell und leicht beheben.
Es wir immer auf die Hersteller geschimpft, aber kann es nicht auch sein, dass wie Modellbahner mit unseren Forderungen nach erschwinglichen Preisen und höchster Präzision selbst an der Misere mitverantwortlich sind?
Gruß aus Südmähren
Heidi
m.M.n. kann ich eigentlich erwarten das ein Ingenieur weiß wieviel und wo ein Motor geölt sein sollte bzw. welche Art von Fettung an welchem Ort in Ordnung ist und wo es Probleme gibt. Ich weiß nicht ob es an der Elektronik liegt, denn die Motoren haben sich ja nicht wesentlich verändert und technisch funktionieren sie gleich. Wenn die Modelle also früher qualitativ in Ordnung waren, wieso jetzt nicht mehr?
Weiterhin ist die Technik in den Loks keine Raketenwissenschaft und es gibt sie nicht erst seit ein paar Wochen. Von dem her weiß ich auch nicht ob die Forderungen der Modellbauer im Jahr 2026 überzogen sind.
Ich glaube das Problem liegt woanders.
Gruß Thomas
auch ich fahre elektrisch (auf der Straße) und kann deine Ausführungen bestätigen.
Allerdings kann ich das von dir Geschriebene umgehen, wenn ich vor Fahrtantritt, die Assistenten entsprechend umstelle.
Etwas nervig aber machbar.
Jetzt aber zum eigentlichen Thema:
Mein Bock auf die Modellbahn ist ungebrochen, die beschriebenen Probleme kann ich nur teilweise nachvollziehen.
Meine doch mittlerweile große Anzahl an Loks und Wagen stammen aus den 70er Jahren bis zum heutigen Datum.
Anfangs noch durchweg Neukäufe im Fachgeschäft, seit dem Wiedereinstieg ins Hobby mit dem Renteneintritt (2015),
nur noch gebrauchtes Material über Ebay.
Und es läuft bis auf wenige Ausnahmen, in einem Fall durch ich Hilfe von einen lieben Forum-Freund, in den anderen Fällen durch wertvolle Typs hier im Forum!
Auch die Anregungen von Loks, die entsprechend auffällig sind, habe ich beachtet, vielleicht ist mein Bock deshalb ungebrochen.
Traurig stimmt mich nur, dass FLM bei den Auffälligen des Öfteren genannt wird, deshalb ist hier meine Wahl -MTX, - bei den Dampfern, die in der Vergangenheit gekauft habe.
Hier laufen aber aktuell Beiträge zu diesem Thema im Forum!
Ich fahre Analog auf Gleismaterial von Arnold.
Grüße vom hochsommerlichen Bodensee
Hubi.
@ Jetzt ist mir Heidi noch dazwischengesprungen, klingt aber irgendwie Ähnlich
Beim Herstellermaterial zeigen sich aber schnell, die unterschiedlichen Erfahrungen!?
mein Bock auf Modellbahn ist auch ungebrochen. Und zum Thema Minitrix und alt ist besser, konnte ich heute Morgen den Beweis antreten. Ich habe meine alte E10 von 1973 digitalisiert. Gut, sie ist optisch natürlich nicht state of the art, aber sie fährt wie eine neue. Und das schöne, diese Loks sind quasi unkaputtbar. Wer also keinen Sound benötigt und auch bei der Optik ein paar Abstriche macht, ist mit alten Loks durchaus gut bedient.
Die Modelle ab der 80er Jahre sind durchaus konkurrenzfähig. Die Lokkästen vieler Modell sind mehr oder weniger immer noch unverändert. Z.B. die 151er von MTX oder Fleischmann. Modelle bis etwa 2020 kann man bedenkenlos kaufen. Ärger machen u.U. neuere. Bei den überarbeiteten Modell von Fleischmann kann man auch wieder zugreifen. Die haben i.d.R neue wartungsfreie Motoren.
Also, den Bock auf die Modellbahn nicht vermiesen lassen und weiterfahren
Gruß
Jürgen
... das wäre wirklich nett! Dann könnte ich ein wenig aussortieren.
Und ja, ich habe eine riesige Modellbahn und kaum Probleme mit den Lokomotiven, wie viele hundert andere auch nicht.
Gruß
RS
LG Mike
vor einem Jahr für ein Heimatkundeprojekt zusätzlich zu Baugröße NULL in Baugröße N eingestiegen erstaunte mich der hohe Detailierungsgrad der erworbenen Modelle und ihr Fahrverhalten OUT OF BOX. Damit hatte ich bei diesen Würmchen nicht gerechnet.
Egal ob PIKO, ARNOLD oder FLEISCHMANN, Alles 'wuselt' störungsfrei über Gleise und Weichen von PECO.
G 1206 von PIKO und BR 212 von FLEISCHMANN ziehen und schieben mühelos einen Güterzug mit LüP 1.200 mm Puffer an Puffer - mit Standardkupplungen.
Wer von Euch also Frust hegt muss dies seiner unangemessenen Erwartungshaltung an die Baugröße und dem Zwang Herumzubasteln bzw. Modelle zu Optimieren zuschreiben. Insbesondere der HYPE um minderwertige Glockenankermotoren fernöstlicher Billigproduktion ist schwer nachvollziehbar.
Mit viel Spaß an der Modellbahn grüße ich freundlich
Hannah
Danke!
Gruß über die Elbe
RS
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Wäre doch mal eine Umfrage wert… „wer hatte noch nie Probleme mit neuen Loks?“ 😜
Ich glaube kaum, dass es jemanden gibt, der noch nie ein Problem hatte. Die Frage wäre eher, wie man damit umgeht. Aber auch das Ergebnis wäre nutzlos, weil das vermutlich bei niemanden einen Einfluss auf das zukünftige Verhalten hätte.
Also Bock oder Nicht-Bock ist hier die Frage. Ich sage Bock!!!!
Gruß
Jürgen
LG Mike
Du wirst Dir doch hoffentlich den Bock wegen vier kleiner Kohlen nicht vermiesen lassen
Es stimmt, die 151er von Fleischmann sind im Prinzip immer noch die ursprünglichen Konstruktionen. Die sind nur wenig modifiziert worden und haben tatsächlich noch Dreipoler. Ich weiß gar nicht, ob die neuen schon LED Beleuchtungen haben.
Meine neueste Soundversion ist etwa 10 Jahre alt. Theoretisch könnte ich das Gehäuse meiner grünen aus den 80er Jahren draufstecken. Das Gehäuse ist unverändert. Unverändert ist auch die Robustheit der Maschinen.
Du wirst ohnehin u.U. Modifikationen vornehmen müssen. Fleischmann hat irgendwann nur noch zwei statt vier Haftreifen montiert. Bei meinen Steigungen machte die neue schlapp. Man muss sehen, ob sie den Langen Heinrich in der Ebene packen. Sollte aber machbar sein. Angetrieben werden ohnehin nur vier der sechs Achsen. Die mittleren Achsen laufen nur zur Stromaufnahme mit. Insgesamt hat das Gewicht ein wenig durch Aussparungen für Lautsprecher etc. abgenommen.
Aber dennoch würde ich mich vom Kauf nicht abhalten lassen. Nicht jede Lok bleibt wegen verölter Kohlen stehen. Viele fahren anstandslos. Und wenn, wie von mir oben beschrieben, reinigen und neue Kohlen rein und die Loks werden, wie die alten, jahrzehnte lang ihren Dienst versehen.
Gruß
Jürgen
👍Bock 👍!
Und weiter spülen 🥸!
BG, Lutz!
Ich konnte tatsächlich ein zweites Set "langer Heinrich" von Minitrix ergattern. D.h., die beiden 44er könnten mit den beiden 151 im Blockbetrieb mit jeweils 40 Wagen fahren. Epochengerecht also genau zum Zeitpunkt der Umstellung der Traktion:
"Der historische Exaktheits-Check: Dieses Lok-Set bildet die Maschinen im Zustand ab 1976 ab, als der schwere Erzverkehr zu den Stahlwerken in Salzgitter und im Saarland auf diese Traktion umgestellt wurde. Da deine Fleischmann-Dampfloks der Baureihe 044 bis zum 26. Oktober 1977 im Dienst waren, überschneiden sich die beiden Züge für exakt ein Jahr auf den Tag genau. Dein geplanter gleichzeitiger Betrieb ist damit zu 100 % historisch belegt und absolut epochengerecht."
LG Mike
Edit: KI Exaktheits Check eingefügt
gerade vor einer Woche habe ich einen „Sandmännchen-Schienenbus“ (VT 2.09)
https://www.dm-toys.de/assets/images/k/Brawa_64322-2xn07m8ab6rd0zk.webp
von BRAWA erworben und es war „selbstverständlich“ der Letzte zu einem Sonderpreis, für den es bei KRES beispielsweise nur einen profanen Beiwagen gibt.
Der Händler verfügt über einen analogen Flm - R2 Testkreis und Weichen ohne leitendes Herzstück, sodass sehr gut eine Testfahrt im Kriechgang möglich war und auch die Weichen problemlos, wenn auch mit zwinkern der Lampen genommen wurden.
Die Schnellfahrt verlief ohne abfallen von Teilen, wenngleich meiner Meinung nach die Schienenstöße doch recht deutlich zu hören waren.
Egal, der putzige VT mit dem Flügelrad am Bug soll ja auch nicht rasen, sondern gemeinsam mit dem „Multi-Boy“ 😆
https://encrypted-tbn0.gstatic.com/images?q=tbn...oQbXNbDSyEg&s=10
aaalso der BRAWA – Ferkeltaxe der ersten Generation (Baureihe 172)
https://www.modellbahn-rhein-main.de/wp-content...odelleisenbahn-3.jpg
....den Nahverkehr auf der Nebenbahn mit absichern helfen.
Auf meiner Anlage gibt es auf freier Strecke nur sehr wenig Schienenstöße, da das verwendete Flexgleis exakt 1m lang ist. Interessant war nunmehr, dass hier jedoch der neue VT plötzlich Schienenstöße vorgab gefunden zu haben, wo gar keine waren!
Ja was soll man sagen: Klingt der alte VT trotz fehlendem Soundmodul immerhin noch wie ein rasender Allesschneider im schweren Einsatz, so hat der frische VT nun einen Schienenstoßsimulator mit dabei ooooder anders gesagt, ….die Schnecke scheint gelegentlich mal überzuschnappen. 🫢
Mal schauen, wie sich nun die „Nacherfüllung“ also die Garantie bzw Gewährleistung gestaltet und wie der vom Lieferanten geschossene Bock dann serviert wird.
Gruß Sven
wegen der Exaktheit würde ich mir keine Gedanken machen. Ich würde beides parallel fahren. Dann erfindet man sich eben ein Geschichte, da bietet das Vorbild ja genug Stoff.
Das Entfetten ist ein Sache, wobei das eher die Schnecken und die Zahnräder betrifft. Das kann Motor und Decoder nichts anhaben. Das Problem sind verölte Kohlen. Wenn, dann sollte der Händler die Motoren mal in Augenschein nehmen.
Die Jungs mit den grünen Kartons könnten so etwas machen. Die hatte ich damals auch gebeten, mir den Stromabnehmer vor der Auslieferung des Liliput TVT zu drehen, die waren werksseitig falsch herum montiert.
Aber, wie schon geschrieben, ich würde mir jetzt keine Gedanken machen. In der Regel fahren diese Modelle ordentlich. Meiner Beobachtung nach, waren hauptsächlich die 218er betroffen. Da musste ich bei fast allen die Kohlen tauschen.
Gruß
Jürgen
LG Mike
Es gibt dafür also 2 Lösungen?
1. Motor gleich zu Beginn ausbauen und reinigen.
2. Motor direkt tauschen gegen einen GAM?
Oder ist dann trotzdem nicht garantiert das man dann Ruhe hat?
Gruß Thomas
wieder mal, wie in letzter Zeit immer öfter:
ich habe mir nun doch eine Flm 103 in orientrot angeschafft, weil sie gut zu meinen Interregios passt. Bei einigen Händlern waren noch wenige vorrätig, wobei ich mir der Gefahr bewußt war, daß es, wenn es die Lok recht lange nach der Auslieferung als Neuheit noch im Laden gibt, ein Rückläufer sein könnte, der, warum auch immer, retourniert wurde...
Ich machte mir keine Illusionen, daß die Lok aus der Schachtel heraus so funktioniert, wie sie soll, was dann auch vollkommen berechtigt war:
der Motor zickt. Läuft analog im unteren Voltbereich gar nicht an, um dann einen Raketenstart hinzulegen, digital in den niedrigen Fahrstufen unzumutbar.
Motor (der "gute" alte Dreipoler) ausgebaut und per Trafo bestätigt bekommen, daß der Geselle nur widerwillig anläuft - also Ausschuss.
Nebenbei noch die Maschinenraum-LED, die permanent leuchtet und sich nicht abschalten lässt.
Insofern nehme ich den Titel dieses Threads und passe in an: "Kein Bock mehr auf Fleischmann!"
MfG
Rainer
wenn Du sie behalten möchtest, reinige den Motor und bau neue Kohlen ein. Dann läuft sie.
Die Lok hat noch eine NEM651er Schnittstelle. Da leuchtet die Effektbeleuchtung dauerhaft. Lediglich bei der digitalen Soundversion lässt sich die Beleuchtung abschalten.
Gruß
Jürgen
Zitat - Antwort-Nr.: 46 | Name: spur.n.bahner
wenn Du sie behalten möchtest, reinige den Motor und bau neue Kohlen ein. Dann läuft sie.
Hallo Jürgen,
das ist meine nächste Aktion.
Obwohl ich sie zurücksenden sollte, was ich in solchen Fällen bei fast allen Loks gemacht habe, werde ich sie zähneknirschend behalten und notfalls mit einem Glockenankermotor ausstatten.
Glück für Händler und Fleischmann, Pech für Fleischmann, da ich in nächster Zeit nix mehr dort kaufen werde, nachdem ich die letzten fünf Einkäufe wegen diverser Mängel retourniert habe.
Danke für den Tipp mit der Maschinenraumbeleuchtung. Die brauch ich nicht, da hilft ein schwarzes Klebeband, und gut ist.
Gruß
Rainer
viele neue FLM Modelle werden inzwischen mit einem neuen wartungsfreien Motor ausgeliefert. Die zicken nicht mehr herum.
Lediglich in den alteren Modellen werden noch die Dreipoler eingebaut. Wobei die mir sogar lieber sind, weil man die immer wieder warten und instandsetzen kann. Meine ältesten Fahrzeuge sind über 50 Jahre alt und fahren immer noch mit den Originalmotoren.
Gruß
Jürgen
Zitat - Antwort-Nr.: 48 | Name: spur.n.bahner
Die zicken nicht mehr herum.
Keine Regel ohne Ausnahme: zwei davon, in der BR01 und in der BR44, sind mir abgeraucht, nach relativ kurzer Zeit.
Ja, die ältere Motorgeneration...ich hab auch noch eine BR56 von 1984, Topzustand, deshalb digitalisiert und mit Pufferspeicher ausgestattet.
Hab mir gerade den Motor der 103 angeschaut. Da gibt es nichts zu reinigen, alles neu, auch die Kohlen, die Kollektorspalten kein bisschen zugesetzt.
Von micromotor gibts einen Gam für die Lok. Darauf wird es wohl hinauslaufen.
Gruß
Rainer
Ich habe heute das 151er Doppel-Set vorbestellt, nachdem der Händler mir zugesichert hat die Loks vor Auslieferung an mich zu öffnen, zu überprüfen, ggf. zu entfetten und eine halbe Stunde probefahren zu lassen.
LG Mike
schließ den Motor einmal direkt an einen Trafo an. Wenn er feuert, dreh den Trafo mal auf. Eventuell befindet sich eine Schicht auf den Kohlen. Wenn das so ist, sollte die schnell abreiben und der Motor wird dann bald laufen. Dieses Phänomen beobachte ich immer wieder bei länger liegenden Modellen.
Gruß
Jürgen
hab ich schon gemacht, kein Feuern, ab einer höheren Voltzahl läuft er sauber, aber wie gesagt, zu Beginn tut er sich (viel zu) schwer, das Rastmoment zu überwinden. So geht das nicht, weg damit!
Bin aber kein Gegner der 3-Poler, in einigen Loks (alte BR218, BR151...) laufen die butterweich und wenn ich einen ZIMO MS oder MN-Decoder nehme, die eine spezielle Konfiguration für diese Bauart zulassen, könnte ich sogar zum Fan werden.
Rainer
das ist komisch. Wenn ich teste, nutze ich immer einen MSF Trafo von Fleischmann. Damit laufen die Dreipoler eigentlich immer gut an.
Ich fahre digital und da verhalten sich die Motoren anders. Meine 103 läuft mit einem Zimo Sounddecoder super sanft an.
Wenn Du analog fährst, könnte ein GAM eine gute Lösung sein. Auf jeden Fall scheint Dein Motor ölfrei zu sein. Kaputt geht da auch nichts, wenn er nicht feuert.
Vielleicht verbessert sich das Fahrverhalten, wenn sie eingefahren ist.
Gruß
Jürgen
Zitat - Antwort-Nr.: 52 | Name: Rainer
kein Feuern, ab einer höheren Voltzahl läuft er sauber, aber wie gesagt, zu Beginn tut er sich (viel zu) schwer, das Rastmoment zu überwinden. So geht das nicht, weg damit!
- Kanten der Kollektorbleche mit einem Kleinst-Schraubendreher brechen
- Andruckfedern der Kohlen um ein Drittel kürzen
ich zitiere mich hier mal selber
Zitat - Antwort-Nr.: 45 | Name: RAI_CCC
...digital in den niedrigen Fahrstufen unzumutbar.
Kaum vorstellbar, daß die Glasmachers-Tipps das beheben, aber trotzdem danke.
Fall jemand den Motor haben und selber testen möchte, ich gebe ihn für die Versandkostenpauschale ab 😁.
Rainer
bin selbst mittlerweile von Moba begeistert wie noch nie.
Was vermutlich daran liegt, das ich mittlerweile komplett auf japanische Vorbilder umgestiegen bin... Die JNR um 1970.
Einer der Gründe, der letztendlich dazu geführt hat war u.a. auch Fleischmann.
Mit KATO-Modellen hatte ich in 6 Jahren bisher keinerlei Probleme, nur in einem Fall hatte das Gehäuse einer Elektro-Lok der Baureihe ED75 1000 einen Lackierfehler, das wars aber auch schon.
Hab sogar schon eine Dampflok der Baureihe D51 in der Stanadrausführung auf Giesl-Ejektor umgebaut und bin zudem von den Fahrzeug-Bausätzen verschiedener anbeietr begeistert,
Grüße
Steffen
ich denke auch, die Glasmacher- Tipps sind ungeeignet. Scharfe Kanten führen eher zu höherem Kohleabrieb und die Kürzung der Federn reduziert den Andruck, was zu vermehrtem Feuern führt.
Ich denke analog haben wir immer das Problem der Anfahrspannung. Daher würde ich es einmal mit einem Halbwellentrafo probieren. Oder mit einem mit Impulsbreitenregelung. Solche Diskussionen hatten wir schon häufiger.
Wie ich schon schrieb, digital laufen die Motoren sehr seicht an.
Gruß
Jürgen
Zitat - Antwort-Nr.: 57 | Name: spur.n.bahner
die Kürzung der Federn reduziert den Andruck, was zu vermehrtem Feuern führt.
Je länger eine Feder ist, desto geringer ist der Federdruck.
Jürgen H.
die Federn der Kohlen haben weite Windungen und sind recht lang. Da ist der Andruck schon reduziert. Meine Lebenserfahrung sagt, je weiter ich eine Feder zusammendrücke, desto höher wird der Gegendruck.
Wenn ich eine Kohle mit Feder einlege schaut die Feder maximal zur Hälfte noch heraus. Kürze ich sie um die Hälfte, drückt sie die Kohle gerade noch an. Das ist zumindest meine Erfahrung.
Anlaufschwierigkeiten könnten dann auftreten, wenn die Kohlen quasi wie Bremsbacken auf den Kollektor drücken würden. Das beobachte aber nicht. Bei mir sind mindestens ca. 80 Dreipoler im Einsatz.
Aber als Digitalfahrer kenne ich derartige Probleme nicht. Wenn ich mich an das analoge Fahren erinnere, musste ich immer den Trafo etwas aufdrehen bis die Loks anfuhren. Die Fahrzeuge brauchten immer eine gewisse Mindestspannung.
Gruß
Jürgen
Die neue Lok läuft noch besser als die alte - und die war schon gut. Jetzt hab ich wieder richtig Bock 😜
LG Mike
P.S. die SNCF 9600 hab ich jetzt direkt an den Märklin Reparaturservice geschickt, nachdem der Händler sich zu einer Reparatur ausserstande sahnund mir den Kaufpreis erstatten wollte. Ich môchte die Lok aber behalten, sie ist so schön 🥰
LG Mike
Zitat - Antwort-Nr.: 59 | Name: spur.n.bahner
Meine Lebenserfahrung sagt, je weiter ich eine Feder zusammendrücke, desto höher wird der Gegendruck.
Dann täuscht dich deine Erfahrung.
Gleichmäßig gewickelte Federn haben eine lineare Federrate.
Ich behaupte einfach mal, daß der Länge der Federn seitens der Hersteller der Motoren eine Bedeutung zugemessen wurde.
Auch das ist nur (m)eine Lebenserfahrung
Jürgen H.
deine Aussage
Zitat - Antwort-Nr.: 63 | Name: Jürgen H.
Gleichmäßig gewickelte Federn haben eine lineare Federrate.
Gruß
Gerald
eine konstante Federkraft lässt sich mechanisch nicht verwirklichen - die Schraubenfeder ist eine gutr Näherung, aber nicht perfekt. So haben beide oder keiner recht. Das Herumfrickeln an den Kohlefedern erscheint mir sehr entbehrlich.
Das Loks digital einfacher anfahren liegt daran, dass Decoderzum Anfahren die Pulsbreite kurz erhöhen; damit wird die Losbrechkraft geliefert. Analog muss man das mit dem Handregler machen.
Viele Grüße Nimmersatt
Dietrich schrieb in #54 vom Glasmachers-Tip bei den Kollektorblechen deren Kanten leicht anzufasen.Diese Maßnahme
führt zu weniger Schleifkohlenabrieb.
LiebeGrüße
Werner V.
das habe ich bei einem Problem-Motor gemacht aber leider läuft der jetzt noch schwergängiger.
Grüße, Peter W
Manschmal gibt es Tage, Wochen oder noch längere Zeitabschnitte wo ich keine Lust verspüre, weil dre Alltag einem schon mal erschlägt. Dann nach einer langen Pause hat man plötzlich doch wieder Spaß daran. Ohne meine MoBa würde ich eingehen. Blos meine Reparaturen kann ich leider alleine nicht mehr erledigen. Was einem aber nicht die Laune hebt, weil es gehört einfach auch am Ende des Tages dazu. Bahnbetriebswerk und Wagenwrek kann Jeder, Landschaftsbau und Oberbau bedarf der Übung - weil ohne Anlage kann nicht Jeder, aber sein Ausbesserungswerk zu betreiben ist die hohe Schule der Modellbahnleidenschaft.
Aus jedem Schadfall im AW kann man noch was dazu lernen. Auch beim Einkauf neuer Modelle. Problematisch sind Ersatzteile durch die Verlagerung nach Asien zu bekommen.
Grüße und viel Spaß beim Schrauben!
Frank
Zitat - Antwort-Nr.: 65 | Name: Nimmersatt
eine konstante Federkraft lässt sich mechanisch nicht verwirklichen
Hat auch niemand behauptet. (In #63 wurde eine lineare Federrate - ausgedrückt als Kraft/Weg in N/mm - erwähnt. Und diese ist bei Schraubenfedern in weiten Bereichen konstant, außer die Feder würde mechanisch überlastet oder auf Blocklänge zusammengedrückt.)
Zurück zu den Kohleandruckferdern: Ja es ist im Prinzip richtig dass eine längere Feder mit mehr Windungen "weicher" ist, d.h. eine geringere Federrate hat.
Jedoch: wenn man eine ansonsten unveränderte Druckfeder kürzt, so wird sie in Einbaulage auch um weniger mm gestaucht. Ergibt dann logischerweise eine geringere Federkraft als zuvor ungekürzt.
Hoffe ich konnte alle Klarheiten beseitigen...
LG Didi
LG Mike
P.S. eine “Unart” ist mir aufgefallen, und das hatte ich jetzt schon öfter… gerade auch bei Händlern die eigentlich Profis sind (z.B. DMT): Sie legen die Lok in einen grossen Karton und packen Luftpolsterfolie darüber. Aber die Lok selbst liegt ungepolstert auf dem Kartonboden. Der Adressaufkleber ist obendrauf, d.h. die Lok liegt beim Transport immer unten. Da kann man sich gleich die ganze Luftpolsterfolie sparen! Wenn man weiss wie DHL mit den Sachen umgeht, wundert einen nicht dass sich schon mal Lautsprecher oder sonstige Teile lösen…
Also, falls jemand der Herrschaften hier mitliest… bitte auch UNTER die Lok ein bisschen Noppenfolie, Styroschnipsel, Papierdämmung o.ä. packen. Thanks!
Zitat - Antwort-Nr.: 69 | Name: Der_Didi
Jedoch: wenn man eine ansonsten unveränderte Druckfeder kürzt, so wird sie in Einbaulage auch um weniger mm gestaucht. Ergibt dann logischerweise eine geringere Federkraft als zuvor ungekürzt.
Das ist falsch.
Einer gleichmäßig gewickelten Feder ist es völlig egal, wie weit sie gestaucht wird. Sie wehrt sich mit immer der gleichen Kraft.
Lineare Federrate eben.
Kneife ich ein paar Windungen ab, steigt die Federkraft!
Viele Windungen sind weicher als wenige.
Jürgen H.
Lineare Federrate (= Kraft pro Federweg) ist eben nicht dasselbe wie gleiche Kraft.
Die Federkraft steigt bei abgezwickten Windungen und gleicher Einbaulänge nicht.
LG Didi
Zitat - Antwort-Nr.: 70 | Name: NMike
P.S. eine “Unart” ist mir aufgefallen, und das hatte ich jetzt schon öfter…
Dazu kann ich ein krasses Gegenbeispiel anbieten.
Noch zu Zeiten, da ich berufstätig war (2010), hatte ich auch die Materialbestellung in meinem Aufgabenbereich.
Es erreichte mich eine Lieferung, bei dessen Inhaltsprüfung ich mich nur gewundert habe und beinahe vom Stuhl gekippt wäre.
Als Einzelsendung wurde eine Packung Gummibänder mit Luftpolsterschutz verpackt.
Das habe ich kurzerhand fotografiert und der Redaktion unserer Mitarbeiterzeitung übergeben. Der Text dazu ist aus deren Feder.
Viel Spass damit.
Gruß aus Nordertown
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Zum eigentlichen Thema: seit dem Schwenk von Epoche 6 in H0 wieder zurück auf N mit Dampfloks (was mich nie interessierte) wieder richtig Bock.
Und wer keinen Bock hat nimmt halt eine Geiß :P
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Als Einzelsendung wurde eine Packung Gummibänder mit Luftpolsterschutz verpackt.
Das habe ich kurzerhand fotografiert und der Redaktion unserer Mitarbeiterzeitung übergeben. Der Text dazu ist aus deren Feder.
Gummibänder sind ja auch extrem stossempfindlich und werden durch Erschütterungen flüssig und gasen aus, Exitus. Das solltest Du doch eigentlich wissen, anstatt Dich hier darüber lustig zu machen 😂
LG Mike
Auch eine Folge des Klimawandels?
Oh sorry, den gibt's a gar nicht, von Papa Trampelpferd höchst präsidial verboten 😎🫣
Aber passend zum Beitrag Gummi (Zelle).
Da gehört er rein und das Gummi muss leiden...
Genau deshalb schiebe ich keinen Frust und bleibe N- Bahner 😁
Gruß Sven
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Menzel’s Lokschuppen verpackt auch vorbildlich. Ebenso Pierre Dominique aus France.
LG Mike
Eine Arnold Sound-Dampflok über Amazon bestellt. War mal als "Schnäppchen" ausgewiesen.
Sie kam in einer Amazon-üblichen braunen Papptüte an. In der Papptüte nur die Lok in ihrer OVP, sonst nix. Keine Luftpolster Folie oder sonstige Umverpackung um die OVP.
Lok funktioniert, nicht mal ein Zurüstteil, Leiter o.ä.. war lose.
War mir aber trotzdem eine Lehre, sowas bei Amazon nicht mehr zu bestellen.
Gruß aus Nordertown
Ganz erfreulich, wenn da die Lok so drin rumklappert.
Gruß Stefan
Kennt man ja ähnlich von Amazon(China) Retouren. Man bekommt das Geld und braucht nicht zurück senden.
Zitat - Antwort-Nr.: 80 | Name: VT18.16
Da müsst ihr mal bei Conrad oder SMDV bestellen. Da kommt dann eine 440-Euro-Lok im einem 20 x so großen Karton ohne irgend welches Füllmaterial.
Ganz erfreulich, wenn da die Lok so drin rumklappert.
Kann ich atuell bestätigen, gerade aus der Packstation "befreit". Lok noch nicht getestet, liegt aber schon mal quer in der OVP.
Gruß aus Nordertown
Edit: In der OVP lag die Kupplung des Führerstands 1 lose vor dem Drehgestell. Der Nippel, der bei Entkupplungsgleisen notwendig ist, ist abgebrochen, liegt oberhalb des Stromabnehmers!
Die Lok hat umfangreiche Sound- und Lichtfunktionen, so schalten auf F26 alle LEDs des Spitzenlichtes einzeln durch, auch mit Fernlicht und dann wieder revers. Wozu man's braucht...?
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ohne Worte!
Aber Zeit für's Reinlegen eines Werbeprospekts hat man schon. Klar, wird ja auch von der Werbefirma zusätzlich bezahlt...
Viele Grüße
Roderick
Ich hab sie dann direkt zum Märklin Reparaturservice geschickt. Die haben sie auch perfekt repariert… aber leider genauso unzureichend verpackt zurück geschickt (siehe auch mein “Train-Safe” Video).
Ich versteh’ es nicht. Herr, schmeiss Hirn vom Himmel!
LG Mike
Einmal und nie wieder würde ich doch mal sagen.
Es gibt halt Shops bei denen man bestellen kann und welche, denen geht das so gar nicht.
Kann sein, dass die es auch nicht nötig haben, aber als Kunde braucht man so etwas nicht.
Natürlich werde ich den Teufel tun hier Namen zu nennen,
aber wenn man gerade so schöne Fotobelege wie Exitus hat . . . .
Übrigens viel Glück bei der Testfahrt!
N-Gruß
Chris
Zitat - Antwort-Nr.: 85 | Name: Rom
Übrigens viel Glück bei der Testfahrt!
Habe die #82 editiert, guckst Du da...😎
Zum Zurückschicken liegt kein Grund vor.
Gruß aus Nordertown
Zitat - Antwort-Nr.: 84 | Name: Mike
zum Märklin Reparaturservice geschickt. Die haben sie auch perfekt repariert… aber leider genauso unzureichend verpackt zurück geschickt
Zitat - Antwort-Nr.: 87 | Name: Dietrich M.
Riesenschachtel
Vorschlag:
Packe alles an moba da rein, was Du nicht mehr brauchst.
Dann gib's als Wundertüte in einer Auktion frei zum Bieten.
Dank der vielen moba Artikel (randvoll) entfällt dann auch die Notwendigkeit der Auspolsterung 🥳
Gruß aus Nordertown
Zitat - Antwort-Nr.: 88 | Name: Exitus
Dank der vielen moba Artikel (randvoll) entfällt dann auch die Notwendigkeit der Auspolsterung
Zwischendurch kräftig Schütteln damit die kleineren Sachen in die Lücken von den großen rutschen, dann passiert beim Versand garantiert nichts 😄😄😄
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