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THEMA: Kein Bock mehr auf MoBa, danke Fleischmann
Letztes Jahr ne nagelneue BR103 7570006 mit Sound von Fleischmann gekauft.
Nachdem sie ein halbes Jahr in der OVP verbracht hat wurde sie in Betrieb genommen als es der Baustatus der Anlage zuließ.
Nach wenigen Betriebsstunden lief der Sound, aber die Lok fuhr nicht mehr.
Also auf Garantie zum Händler geschickt und der dann zum Hersteller.
Nach 2,5 Monaten nun die Antwort vom Hersteller, dass die Lok nicht repariert werden kann und werkseitig ausverkauft ist.
Was ist das für eine####e?
Was wird da für Dreck produziert?
Ich war immer mit FLM zufrieden, aber jetzt ist es vorbei! Es ist wohl kein Einzelfall. Zu Weihnachten den ICE-T gekauft, auch nagelneu, ohne Sound und analog. Der lief zu langsam und hatte Kontaktprobleme. Dann hat dieser ... Hersteller verlangt das komplette Set einzuschicken. Endergebnis, ich habe einen verbastelten Steuerwagen zurückbekommen an dem das Licht nicht ging (hatte ich hier im Forum auch beschrieben).
Bei Piko die BR216 neu mit Sound gekauft. Nach der Beschleunigung geht sie in Leerlauf und ist viel zu leise. Hobbytrain auch nur Probleme mit dem Gewicht bei Soundloks und dadurch mit dem Kontakt (siehe DE18).
Was soll man da noch kaufen? Gibt es bei H0 auch diese Probleme?
Also ich hab ehrlich gesagt keinen Bock mehr. Wird denn nur noch Dreck produziert?
Was soll ich jetzt vor meinen IC setzen? Ich hab die 103er ja nicht zum Spaß gekauft...
Der Händler bietet mir zwar die Rückerstattung des Geldes an, aber was soll ich damit? Ich brauche diese Lok, und zwar funktionierend!
Ich hab eigentlich jetzt überhaupt keine Zeit für MoBa und dann auch noch solche Nachrichten und wieder etwas um das ich mich kümmern muss.
Gruß Thomas
eigentlich wollte ich zu diesem leidigen Thema meinen Schnabel halten, das fällt mir schwer nach dieser Schmährede.
Thomas,
ich fahre seit 1970 Fleischmann , habe 30 Loks / Triebwagen und seit jeher die helle Freude an diesen Artikeln ,
Habe nicht alle dgitalisiert. Die hier immer wieder verschmähten Dreipoler schnurren wie die Kätzchen , werden aber auch nicht mit mit 40 Wagen die Wendel hochgeprügelt !! Weihnachten habe ich die E 10 gekauft, war etwas üppig gefettet, läuft aber mit einem D&H -Dekoder traumhaft. Es gibt so ein riesiges Angebot an soliden gebrauchten Artikeln.
Vielleicht versuchst du mal damit ?
Good Luck
Gerhard
Kauf Dir in der Bucht Loks, die 20 Jahre alt und älter sind. Da gibt es eine gewisse Wahrscheinlichkeit, auf Qualität zu stoßen. Ich habe meine 103 von Minitrix im Jahr 1981 zum Examen geschenkt bekommen. Die fährt immer noch. Sie hat zwischendurch mal einen Glockenankermotor bekommen und ist digitalisiert worden. Aber sie fährt und fährt und fährt. Was will ich mehr?
Gut, vielleicht kann man heute die eine oder andere Niete besser nachbilden. Aber was nützt das, wenn die ganze Lok eine Niete ist?
Herzliche Grüße
Elmar
Für mich kam früher nichts anderes als Fleischmann ins Haus! Also soviel zum Thema Schmährede. Aber jetzt ist mir der Geduldsfaden gerissen. Vor 3 Wochen hab ich eine gebrauchte 187er von FLM gekauft, und was ist... Ein Drehgestell wird nicht angetrieben. Das ist doch kein Zufall mehr!
Diese 103er ist auch kein Produkt von vor 10 Jahren, also was soll das, dass sie sie nicht reparieren können? Hände amputiert oder was? Keine Ersatzteile? Nach so kurzer Zeit?
Thomas
Wenn ich mal Zeit habe für die Moba, will ich mich damit nicht rumärgern. Aber genau das ist aktuell leider der Fall.
Gruß Thomas
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
. Bei Piko die BR216 neu mit Sound gekauft. Nach der Beschleunigung geht sie in Leerlauf und ist viel zu leise.
Zumindestens hier kann ich was beitragen, denn ich habe mir 2 dieser Loks vor kurzem im Angebot gekauft.
Dass der Diesel nach der Beschleunigung zurückschaltet, ist wohl vorbildgerecht. Und mit der Lautstärke hatte ich zunächst bei einer Lok ebenfalls Probleme, bis ich herausfand dass man die Soundfader Taste öfters drücken muss. Der Sound wird in 4 oder 5 Schritten immer leiser bis er dann wieder bei voller Lautstärke ist.
Du hast also zumindestens eine gute funktionsfähige Lok, mit der Du Deine knapp bemessene Freizeit geniessen kannst.
Ansonsten kann ich Dich verstehen, mir ist ähnliches bei so ziemlich jedem Hersteller schon passiert. Deshalb… sobald eine neue Lok kommt, fährt sie erstmal ein paar Stunden. Wenn sie nix ist, geht sie zurück!
LG Mike
genau deshalb habe ich schon vor einigen Jahren aufgehört mir Rollmaterial neu zu kaufen. Egal, welcher Hersteller!!!!
Ich konzentriere mich auf den Landschaftsbau und die Gestaltung meiner Moba. Fahrzeuge habe ich genug.
Sollen die Hersteller ihren „Mist“ behalten.
Grüße aus Oberrot BW
Karl
ob man unbedingt Sound in einer Spur-N-Lok braucht? Wenn 3-4 Loks fahren möchte man es nicht mehr hören und die wichtigste Funktion ist dann "aus"
Ich hab selbst in Spur 1 nur eine Lok mit "Krach" weil die Enkel es lieben. Der Rest ist leise und macht im Betrieb genug "Lärm"
Wenn man solche Probleme nicht möchte: es gibt soviele Loks schon mit DSS als Gebrauchtlok und fertig...
BTW ähnliches schreibt auch der Märklin-Service... Manchmal sogar bei geradezu lächerlichen Problemen.
Peter
ab und an schaue ich deshalb auch über den Tellerrand zu H0, in völliger Unwissenheit. Kürzlich habe ich von Roco ein gerade auf den Markt gekommenes ÖBB Spantenwagen Set gekauft, zwei Wagen in blau-Creme. Made in VN.
Beim ersten Wagen war der Rahmen bereits bananig, der freundliche Händler hat mir den ganzen Vorrat anschauen lassen und den, der mir am besten erschien, habe ich genommen.
Zuhause fiel mir auf, der zweite Wagen hoppelte wie ein Hase - Radsatz schief zusammen gebaut. Es war Samstag und ich wollte noch schnell in die City, ein Paar Ersatz Radsätze kaufen. Das ging nicht, es lief die 🌈 Parade.
Nebenbei hing der Rahmen an einer Stelle herunter, Grund war ein nicht versäuberter Gußgrat (die Teile haben Schwimmhäute). Waggon zerlegt, Gußgrat entfernt, richtig zusammen geklipst, Radsatz zerlegt, einen Span entfernt und neu zusammen gepresst. Immerhin, die Achse lief nun übers Wochenende, mit Seitenschlag statt Höhenschlag.
Am Ende fiel noch eine Bremsbacke ab, die hing nur an einer Schwimmhaut, leider habe ich den Teil nicht mehr gefunden -> eine Woche später Reklamation und Austausch.
O-Ton: "Irgendwann wird Roco lernen müssen, dass es SO nicht mehr weiter geht." Die Händler kotzt es nämlich auch an, nur das ist den Bankiers wurscht, brennen die nicht Millionen Minus für Reparaturen und Abschreibungen?
Dazu noch eine 2062 mit Sound, Made in VN. Trotzdem toll! Digitalkupplung und Pufferspeicher ab Werk. Schleifer dazu -> umgebaut auf AC. Drinnen auf der Platine präsentierte sich Höhe Lötkunst mit einem bleifreien Zinn mit hohem Schmelzpunkt, da hatten die Leute im Werk sichtlich auch Mühe gehabt, mit dem Schönfließ herum zu schmieren. Am Ende fiel ein Kupferlackdraht ab, der zu einer der beiden Entkuppler-Spulen führte. Dann fiel mir noch auf, dass die Auspuffverkleidung total schief drauf getrommelt war. Grund dafür war ein nicht oder schlecht versäuberter Anguss. Nicht mehr lieferbar -> Selbstreparatur.
Bei einem Leichtschnellzugwagen von ACME (Made in China?) mit werksseitig montieren Achsschleifern ("vorbereitet für Innenbeleuchtung ") .waren alle 4 Radsätze identisch gepolt, daher Null Volt. Mittlerweile ist ein Auftritt weg (oder fehlte der sowieso?) und eines der tollen Messing Achslager quietscht. Immerhin war das ein Abverkauf, vielleicht B-Ware. Soweit zu Halbnull.
Frei nach Truck Stop: Take it easy, altes Haus, sonst hauts Dir gleich alle Sicherungen raus...
Grüße, Peter W
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Ich hab eigentlich jetzt überhaupt keine Zeit für MoBa und dann auch noch solche Nachrichten und wieder etwas um das ich mich kümmern muss.
Na wo liegt denn das Problem? Wenn du eh keine Zeit hast, dann ist es ja auch egal, ob die Dinger laufen oder nicht….
Einfach etwas gelassener duch‘s Leben gehen hilft enorm!
Grüsse, Kessi
Neue Spur N ist nichts.
Ich kaufe grundsätzlich keine Neuware mehr. Seit vielen Jahr schon.
Da ich aber für die Kollegen repariere, kommt mir der geballte####neuester Bauart doch wieder auf den Tisch.
Es ist schon haarsträubend, was da abgeliefert wird.
Mein eigener Fuhrpark, handverlesen und durch konsequente Anwendung des Darwinismus auf gute Modelle beschränkt, macht mir immer noch viel Spaß.
Einige Wunschmodelle schaffe ich aber nicht an, weil ich sie von Innen bereits kenne.
Von derzeit 4 HO-Loks in der Werkstatt, sind 3 alte Trix und Fleischmann völlig problemlos zu handhaben.
Eine neue Piko lässt sich erst gar nicht öffnen. 25min damit zugebracht es zu versuchen, dann aufgegeben.
Die Anleitung sieht ein einfachen Abheben des Gehäuses vor. Geht aber nicht.
Meine überschaubare Restlebenszeit werde ich mit den vorhandenen Modellen gut auskommen und meine Nerven schonen. Man muss nicht Hunderte Loks haben, um glücklich zu sein.
Jürgen H.
Zitat - Antwort-Nr.: 3 | Name: Enemy
Vor 3 Wochen hab ich eine gebrauchte 187er von FLM gekauft, und was ist... Ein Drehgestell wird nicht angetrieben.
Und, ist ein Gebrauchtkauf! Hat der Hersteller also eigentlich keine Schuld!
Gruß, Micha
ich habe gerade 2 Doppeltaschen-Gelenkwagen T3000e (6660151) gekauft. Ich muss sagen, die Wagen sind zu meiner Verwunderung tadellos, diesmal sogar sie Klappen gelb angemalt, was laut Fleischmann früher technisch nicht machbar wäre. Verpackung wurde wohl auch geändert, der Wagen ist nicht mehr so eingequetscht sondern hat leichtes seitliches Spiel. Da kann eigetlich kein Puffer mehr abbrechen.
Vielleicht ein wenig Hoffnung auf Besserung bei Fleischmann. Habe aber leider auch schon mehrfach viel Ärger mit der Fleischmann Qualität gehabt, bin diesmal echt positiv überrascht.
Grüße
Frank
https://www.fleischmann.de/fde/produkte/wagen/g...en-t3000e-hupac.html
Originales Modell
Gruss
Heinzpeter
Vielleicht wurde auch deshalb das Gras freigegeben, damit mann sich mit solchen (und anderen) Sachen nicht rumärgert und es einfach gelassener angehen kann. Da merkt man dann irgendwann auch nicht mehr wenn kein Geld mehr auf dem Konto ist.
#11, Meine Aussage war jetzt darauf bezogen das es ebenfalls eine neuere Lok ist. Mit den Alten gab es keine Probleme.
Gruß Thomas
Ich muss gestehen, dass ich eigentlich immer Fleischmann bevorzugt habe. Gerade bei den Tauri/Vectrons zu den Railjet/Nightjet.
Hier ging die Entscheidung zwischen Hobbytrain und Fleischmann immer zugunsten Fleischmann aus.
Gewiss sind die Hobbytrain heutzutage recht gute Modelle. Aber Fleischmann hatte mir immer einen "Königsstatus".
Nun hab ich aber echt Bammel, dass es mir genauso geht wie Thomas. Bin aktuell nur Schachtelbahner..möchte ja aber bald wieder fahren können uns Spass dran haben.
Gruß Stefan
Stefan, bei mir kam nichts anderes ins Haus wie Fleischmann, Jahrzehnte lang. Daher hatte ich jetzt keine Bedenken bei meinen neuen Loks auch auf Fleischmann zu setzen. Ich konnte auch die Maulerei hier von dem ein oder anderen nicht nachvollziehen. Jetzt habe ich es selbst erfahren dürfen und hab einfach die Schnauze voll.
Da geh ich lieber angeln. Ob ich da was fang oder nicht spielt da keine Rolle. Ist so oder so entspannend.
Gruß
nichts für ungut, aber Du solltest vielleicht mehr im Forum lesen. Das ist das typische Verhalten von Fleischmann Lokomotiven mit verölten Motoren. Gerade, wenn sie länger in der Schachtel gelegen haben.
Da hilft nur eine Motorreinigung, am besten mit neue Ersatzkohlen. Die sind nicht verölt. Wenn man das weiß, muss man die Flinte nicht gleich ins Korn werfen. Ist der Motor einmal vom Öl befreit, laufen die Dinger zurverlässig über mehrere Jahrzehnte.
Mit alten Loks gab es keine probleme, weil die Motoren nicht überölt waren.
Gruß
Jürgen
1. Warum muss ich das bei einer neuen Lok machen?
2. Wenn das das Problem sein sollte, warum kann Fleischmann das dann laut eigenen Angaben bei der Lok nicht beheben und ich soll mein Geld zurück bekommen?
3. Das beim ICE die Inneneinrichtung vom Lötkolben verschmort war und ein Kabel nicht angelötet war soll ich auch selbst beheben?
Wie gesagt, kann ich bei Gebrauchtware nachvollziehen, aber nicht bei Neuware für die ich extra mehr zahle.
Übrigens lese ich hier so einiges und durchweg beschweren sich die Leute über die schlechte Qualität durch die Reihen der Hersteller hinweg. Bei Fleischmann fällt mir das aber besonders häufig auf. Was ich wie gesagt bis Dato nicht verstehen konnte.
Gruß
nach meiner Beobachtung wird die Qualität bei einigen Herstellern seit einiger Zeit schlechter - unabhängig von der Baugröße.
Fleischmann ist hier kein Einzelfall, aber ein gutes Beispiel. Die E 94 in DRB-Ausführung mit Sound (Art.-Nr. 7570071) lag vorbestellt beim Händler zur Abholung bereit. Beim Funktionstest beim Händler meines Vertrauens hatte das Modell ständig Aussetzer in der Stromabnahme, blieb also laufend stehen. Ergo: Das Modell blieb nicht nur auf dem Gleis stehen, sondern auch im Laden. Nach 2-3 Wochen kam das neue Ersatzmodell. Diesmal fuhr das Modell ohne Beanstandung, aber was nützt das, wenn die weißen aufgedruckten Zierlinien an einigen Stellen deutlich sichtbar unterbrochen waren ? Also blieb auch das Modell im Laden. Erneute 2-3 Wochen kam dann das 3. Modell. Diesmal optisch ohne Beanstandungen. Also wieder Funktionstest: Müssen bei so einem Modell nicht alle 6 Achsen auf dem Gleis, also auf dem Profil aufliegen oder sind da meine Erwartungen zu hoch ? Die jeweils äußeren Achsen hatten keinen Kontakt zum Gleis. Müßig zu erwähnen, dass dies Auswirkungen auf die Stromabnahme hatte. Nun, es hat also etwas gedauert, bis ich ein fehlerfreies Modell in Empfang nehmen konnte.
Erst vor 2 Wochen lag die BR 86 von Fleischmann in der Ep. II - Version mit Sound zur Abholung bereit. Mangels Zierlinien sollte das Modell optisch in Ordnung sein. Jepp. Haken dran. Funktionstest: Sound funktioniert. Die 86iger setzt sich in Bewegung, aber egal in welcher Fahrstufe, ein gleichmäßiges Fahren war nicht möglich. An einem bestimmten Punkt tat sie sich schwer, obwohl am Gestänge bzw. an der Steuerung kein Fehler zu erkennen war, kein Klemmen, kein Verhaken. Dieses Fahrverhalten zeigte sich sowohl digital als auch analog. Es ist zu ahnen: Auch dieses Modell blieb im Laden.
Ich möchte nicht unerwähnt lassen, dass ich Fleischmann-Produkte eigentlich sehr schätze und mit ganz vielen Modellen sehr zufrieden bin, aber eine Häufung von Problemen gerade bei neuen Modellen kann ich bestätigen - und nicht nur bei Fleischmann.
Ich begegne dem inzwischen mit Achselzucken und einer gewissen Neugier, was denn beim nächsten Modell wieder schief gelaufen ist. Das senkt meine Erwartungen und falls mal auf Anhieb ein Modell einwandfrei sein sollte, freue ich mich umso mehr. Neben-Effekt: Mein Händler sieht mich also öfter
Ich ärgere mich nicht, weil ich es sowieso nicht ändern kann und es nichts bringt sich zu ärgern. Ändern kann ich nur mein Kaufverhalten und das habe ich schon vor Jahren geändert. Neu-Fahrzeuge kaufe erst nach einem zufriedenstellenden Fahrtest oder sie bleiben beim Händler. Den Versandhandel nutze ich nur, wenn der Preis das hohe Risiko des "Zurück-senden-Müssens" rechtfertigt und ich dank Paypal-Zahlung mein Geld flott zurück bekommen kann.
Modellbahn ist mir sehr wichtig und nimmt einen großen Teil in meinem Herzen ein, aber es ist "nur" ein Hobby - wenn auch das beste der Welt - und es gibt keine Probleme, sondern nur Herausforderungen
Viele Grüße
Frank
Den Desiro Triebzug, bis auf die zu klein dimensionierten Rastnasen der Gehäuse läuf der tadellos.
Die BR204 aus dem Startpaket war dagegen, wie ein Großteil dieser Loks, eine Katastrophe. Extreme Probleme bei der Stromaufnahme, Treiber für Vorwärtsfahrt abgeraucht, da Motor falsch eingebaut und zu viel Widerstand, was seinen Stromverbrauch hochgetrieben und zu enormen Laufgeräuschen geführt hat. Also die Lok komplett bis auf das letzte Teil demontiert, gereinigt, zusammengebaut, geschmiert, jetzt läuft sie herforragend, ist nicht mehr zu hören und fährt selbst über Weichen mit Kunststoffherzstück in Schleichfahrt ohne Probleme.
Die Piko BR 216 mit Sound habe ich ebenfalls, die läuft ab Werk so, wie man es sich vorstellt. Lediglich über CV5 läßt sie sich nicht auf eine vorbildgerechte Geschwindigkeit bringen, da muß über die CVs für die Trimmung nachgeholfen werden, ist aber meines Wissens von Piko so gewollt. Der Sound ist sehr gut, die lastabhängige Lautstärkeregelung funktioniert perfekt. Nur die Haftreifen verschleißen etwas schnell.
Von Hobbytrain habe ich eine Diesel Vectron. Bis auf das so oft kritisierte "Licht schlucken" der Lichtleiter, die LEDs sind hell genug, funktioniert die auch perfekt.
Einziges echtes Sorgenkind ist die Brawa Ludmilla. Probleme mit der Stromaufnahme, die mittleren Achsen bei der Drehgestelle ohne Kontakt, die Herstellung desselben und der anschließende Zusammenbau derselben war ein tagelanger Krampf. Dazu kommt, daß ausgerechnet der hochgelobte D&H Decoder nicht wie erwartet funktioniert. Programmierte Bremstaste für Testzwecke wird ignoriert, keineAuswirkung der programmierten Bremsrampe für konstanten Bremsweg, Bremsweg über CV4 ist bei jedem Vorgang aus identischer Geschwindigkeit anders, Mittengeschwindigkeit einstellen gar nicht vorgesehen (keine CV6), Licht Dimmen hat keine Wirkung, ... Der wird demnächst durch einen Zimo MS581 ersetzt.
Offenbar gibt es enorme Qualitätsschwankungen und je nach Auftragsfertiger keine Endkontrolle. Daß Kunden, die nich an den Loks basteln wollen oder können frustriert sind, ist verständlich.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Ich hab eigentlich jetzt überhaupt keine Zeit für MoBa und dann auch noch solche Nachrichten und wieder etwas um das ich mich kümmern muss.
Na und? Schmeiss den ganzen Plunder in die Tonne und such Dir was vernünftiges! Mag vielleicht ein Haufen
Euros sein, aber nach einer Weile gehts Dir besser!
Ach ja: ich hab auch noch jede Menge Zeugs hier liegen und ärger mich, dass ich das internet gefühlt leergekauft habe. Wer will es?
Grüssle aus dem Schwabenländle
Bernhard
Mittlerweile kaufe ich nur noch KATO:
Auspacken, aufs gleis stellen und fahrfreude geniessen! Die Japaner haben es einfach drauf...
Meint Jörg
bei mir hat Sound Fleischmann Hausverbot. Analoge Fleischmann Loks mit Schnittstelle kann noch verwenden, dennoch müssen die Loks auch eingeschickt werden, da nicht immer rund läuft.
Minitrix mit 5 Jahren Garantie sind meine echte Lieblinge… die laufen, laufen und laufen. Wenn dann im 4 Jahr kaputt geht, dann entweder repariert zurück oder ganzes Geld zurück. Damit kann ich leben.
So habe ich keinen Frust mit Modelleisenbahn. Und das ist mir auch wert, hier mehr Geld auszugeben und meine Nerven zu schonen. Fleischmann kann einen in den Wahnsinn treiben .
Grüße Henning
man könnte etwas sarkastisch sagen das Bänker keine Ahnung von Industriebetriebslehre haben und das Fleischmann gerade der beste Beweis ist.
Ja, ich hab selber bei genug Gesprächen mit Oberindianern von Banken dabeigesessen.
Die günstigste Art der Produktion ist noch immer das nur fehlerfreie Produkte das Werk verlassen. Alles andere kostet nur und der Unternehmensberater der was Anderes erzählt gehört vor die Tür gesetzt.
Traurig. So ruiniert man langsam aber sicher. Todsicher
Peter
wie ich an anderer Stelle (und nicht nur dort) schrieb:
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1506421#aw14
Genau SO katapultiert man sich erst sukzessive und irgendwann ganz schnell aus dem Markt heraus.
Das hat in der Geschichte schon ganz andere - einst scheinbar unangreifbare - Marken getroffen.
Aus einer einst glorreichen (heute nur noch:) Marke resultierende Ignoranz & Hochmut kommen vor dem Fall.
Das wäre (in Anbetracht früherer Qualitäten, als "Fleischmann" noch ein Hersteller war) sehr schade, doch so sind nun mal Gang & Ende der Dinge.
Einem potenziellen Modellbahner würde ich heute für den Start auch ausschließlich Kato empfehlen: Technisch genial durchdacht logisch perfekte Konstruktionen, unkaputtbar und somit nachhaltig Freude statt Frust bereitend.
Während andere noch auf Billigmotoren, old-fashioned Seitenschleifer aus noch dazu noch ungeeigneten Legierungen, mies verkabelte Drehgestelle, selbst in zu kleine Bohrungen einzusetzende Kleinteile, Fettsucht usw. usf. setzen.
Selber schuld: Setzen. Sechs.
Beste Grüße, Norrskenet
Kato ist Top, keine Frage. Allerdings schränkt das doch die Modellauswahl ziemlich ein. Von daher ist die Option, nur noch Kato zu kaufen für viele nicht gangbar.
Die Chinesen z.B. können zusätzlich noch feinste Bedruckung und Detaillierung, welche neue Maßstäbe setzen.
Wenn z.B. Changming den europäischen Markt entert, dürfte es für die anderen dünn werden (Oder aber man strengt sich dann mehr an?).
Die ersten europäischen Modelle sind zumindest auf dem Design der Verpackungen chinesischer Vorbilder schon aufgetaucht
VG
Nico
Meine Fleischmann 103 mit Sound schnurrt einwandfrei "out of the box". Allerdings haben die kleinen bei mir nicht so viele Betriebsstunden. Den Frust des Thread Erstellers kann ich dennoch verstehen, werden doch auch für die Modelle ordentliche Kurse ausgerufen.
Grüße
Ich besitze den TGV SE und eine Nohab. Beide laufen sehr gut. Allerdings spielzeughafter Look, geringe Detaillierung und kein Sound ab Werk (ändert sich evtl. jetzt). Und die Kupplung der Nohab ist falsch montiert.
Das Modell mit dem ich bisher am meisten Ärger hatte war das französische Bügeleisen von Arnold in der Digital/Sound Variante. Allerdings hat mich auch noch nie ein N-Modell so fasziniert und mir soviel Spass gemacht. Die Detaillierung ist phänomenal, ebenso die Lackierung und das Soundprojekt. Und ggf. haben meine dezenten Hinweise hier im Forum dazu beigetragen, dass der Hersteller inzwischen einen anderen Decoder verbaut.
Ich habe lieber eine sexy gestylte Primadonna als ein solides aber hausbackenes und unansehnliches Mauerblümchen. Bringt einfach mehr Spass. Auf der Modellbahn wie im echten Leben 😜
LG Mike
Zum Thema selbst: Ich kann das nachvollziehen. Auch das ein Grund, weswegen ich analog und fast nur alte Modelle aus den 80ern und 90ern fahre. Je neuer, desto schlechter. Der höhere Detaillierungsgrad ist ja hübsch für die Vitrine, aber bei der Fahrt erkennt man davon sowieso nichts, und wenn das Ding nicht fährt, muss man nicht dreistellige Beträge dafür aufwenden.
Dann lieber ein älteres Modell, das man ja bei Wunsch auch verschönern kann, z.B. mit filigraneren Stromabnehmern. Dafür läuft es bei guter Pflege zuverlässig.
Viele Grüße
Falco
100% Treffer!
Wenn der Frust überhand nimmt, weil die Loks einfach nicht so wollen wie ich, kommt eine Changming aufs Gleis und dann kühle ich langsam wieder ab.
Das geht schon mit der Verpackung los und endet mit den Steckern auf der Platiene
BG, Lutz!
das ist nun der x-te Faden zum Thema QUalität. Ich verstehe ja den Frust, wenn man eine Lok kauft und diese dann nicht fährt. Nur deshalb gleich das Hobby aufgeben?
Viele beschweren sich immer wieder über die gestiegenen Preis. Daher geraten Hersteller zunehmend unter einen Kostendruck, der sich dann in verschiedenster Art und Weise zeigt. Auch andere Hersteller haben Probleme, z.B. mit der Qualität der Motoren.
Leider trat diese Überölung der Motoren bei Fleischmann in der Vergangenheit häufiger auf. Ich habe inzwischen so zwischen 250 und 300 Modelle, davon über 100 von Fleischmann. Hauptsächlich mit den klassischen Dreipolern. Die fahren alle. Fleischmann hat aber dazugelernt und baut in neuere Modell vermehrt wartungsfreie Motoren ein. Die 103 ist noch eine alte Konstruktion mit dem Dreipoler.
Hat man nun so ein Modell mit veröltem Motor erwischt, kann man sich aufregen und es zurückschicken oder man legt eben Hand an, reinigt den Motor und verpasst ihm neue Kohlen. Ich nehme nur neue Kohlen und glühe die alten nicht aus. Und dann läuft die Lok. Das Tauschen der Kohlen gehört eigentlich zu den Wartungsarbeiten, die jeder Modellbahner irgendwann ohnehin einmal vornehmen muss. Ich lasse mir persönlich das Hobby jedenfalls nicht davon vermiesen. Das ist natürlich meine Meinung.
Gruß
Jürgen
Bei FLM habe ich allerdings gerade eine gute Erfahrung: den Doppeltaschenwagen T3000e mit den beiden 45" Wechselbrücken von Rail Cargo Group.
Neue Verpackung, nichts verrutscht, alles gut gesichert.
Beipackbeutel mit wirklich allem, was man sich wünschen kann. 3 Sattelstützen, Brücken für alle Kombinationen von möglichen Containern.
Und zu guter Letzt sogar silber lackierte Leitungen seitlich an den Taschenwagen, besser als die Abbildung im Katalog.
Immerhin, auf die Probleme reagiert.
Aber FLM kann natürlich auch anders. Bei mir immer wieder Loks mit den Dreipolern, die unsauber fahren und dann eine Motorwartung brauchen. Optisch bei mir ist FLM fast immer gut gelaufen.
Aber dann HT: inzwischen habe ich den 4. defekten Motor.
Am wenigsten technische Probleme habe ich mit MTX. Aber eine Lok hat auch hier einen (vermutlich) Decoderfehler, wurde ausgetauscht.
Glücklicherweise ist bei mir auch die Technik Teil des Hobbys und ich repariere selbst, was irgendwie geht. Ruckelige Dreipoler könnte ich ständig reklamieren, aber das fixe ich lieber selbst.
Modellbahn deswegen aufgeben käme mir nicht in den Sinn. UVP bezahlen aber auch nicht
Viele Grüße
Frank
mein Beitrag enthält den Absatz (hier teils versaliert) "Einem POTENZIELLEN Modellbahner würde ich heute für den START auch ausschließlich Kato empfehlen: TECHNISCH genial durchdacht logisch perfekte Konstruktionen, unkaputtbar und somit nachhaltig FREUDE STATT FRUST bereitend."
"Freude statt Frust bereitend": Gerade für einen Anfänger unabdingbar, bevor er lernt, ja lernen MUSS, mit den technischen Unbilden anderer Marken umzugehen.
Und worauf ich GRUNDSÄTZLICH hinaus will: TECHNISCH können sich europäische Marken von Kato sehr viele Features abgucken (natürlich nicht den äußeren Spielzeugglanz einiger NoHABs - doch das kann Kato, wie z.B. die RhB-Modelle beweisen, auch besser).
Wenn das (N-)Modellbahn-Hobby überleben soll, muss da ein Ruck durch die Konstrukteure gehen. Und dafür muss man nicht mal extra etwas neu erfinden.
EDIT @31: Moin Jürgen,
zu euphemistisch "wartungsfrei" genannten Wegwerf-Motoren ist hier auch schon genug geschrieben worden. Es geht mithin nicht nur um übermäßig "in gesättigten Fetten frittierte" Modelle, sondern um zahlreiche (und günstige!) Optimierungspotenziale.
Beste Grüße, Norrskenet
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Naja, mal ehrlich… Kato ist gut aber auch nicht perfekt. Vor allem aber langweilig.
Das Top war, zumindest von mir, in erster Linie auf die Qualität gemünzt. Mit den anderen Punkten hast du natürlich Recht.
VG
Nico
Da kann ich doch zumindest in den ersten 2 Jahren erwarten das ich da kein Stress habe mit.
Hätte ich gewusst dass ich die Lok nie wieder sehe wenn ich sie einschicke, dann hätte ich evtl. schon selber danach geschaut. Wenn es dann aber am Decoder oder einer anderen elektronischen Störung liegt, bin ich raus.
Wenn ich etwas gebraucht kaufe, wie die 187, dann stellle ich mich anders darauf ein. Da kann es schon mal sein, dass etwas nicht 100% ist. Wobei ich auch da eigentlich erwarten kann, dass wenn der Verkäufer angibt alles sei in Ordnung, dass dem auch so ist.
Leider nehmen es viele nicht so genau mit der Ehrlichkeit, aber das Karma kommt schon noch zurück zu solchen!
Gruß Thomas
Hab auch kein Bock mehr auf Steuern, danke Finanzamt.
LG ChristiaN
es kommt natürlich auf den Fehler an. Ist der Decoder defekt, geht so ein Teil zurück. Oder bei mechanischen Beschädigungen oder Abbrüchen.
Und, wie Du schreibst, beim Einschicken hast Du immer das Risiko, dass Händler oder Hersteller sagen, irreparabel und Du siehst das Modell nie wieder. Genau das ist mein Ansporn, eben zunächst zu versuchen, selbst zu reparieren. Ich hatte auch schon einen Fall, da war die Pufferbohle an einer Lok abgebrochen. Mit dem Händler hatte ich das besprochen und eine Pufferbohle selbst bestellt. Er gab mir dafür eine Gutschrift, die ich bei der nächsten Bestellung einlösen konnte. Auch in anderen Fällen stimmte ich mich mit den Händlern ab, dass ich zunächst selbst versuche, den Fehler zu beheben.
Ein verölter Motor stellt für mich eher eine behebbare Kleinigkeit dar. Wichtig dabei ist, dass man nicht mehr versucht. die Lok durch Anschieben o.ä. zum Laufen zu bringen. Damit kann man dann auch den Decoder killen. Sicherlich kann man hier die Gewährleistung in Anspruch nehmen. Das Reinigen des Motors ist aber für mich das kleinere Übel.
Falls Du die Lok noch nicht zurückgescickt hast, würde ich einfach mal den Motor ausbauen und ihn an einer externen Spannungsquelle testen. Dann siehst Du, ob der Motor anläuft und/oder feuert. Die 103 von Fleischmann ist noch recht einfach aufgebaut.
Gruß
Jürgen
Zitat - Antwort-Nr.: 26 | Name: fragensteller
Die Chinesen z.B. können zusätzlich noch feinste Bedruckung und Detaillierung, welche neue Maßstäbe setzen.
Na, beim größten Modellbahnunternehmen Kader (Hong Kong) sehen die Zahlen aber eher traurig aus...
https://www.kader.com.hk/investor_relations/financial_reports.html
Und ganz ehrlich: wo lässt noch einmal Fleischmann fertigen?
Peter
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Hätte ich gewusst dass ich die Lok nie wieder sehe wenn ich sie einschicke, dann hätte ich evtl. schon selber danach geschaut.
@ 35
Moin Thomas,
ich hatte bei Flm auch mal den Fall, dass es bei einer eingeschickten Lok seitens des Herstellers hieß, die wäre nicht zu reparieren. Ich wollte die Lok aber unbedingt wieder haben, weil es in meinen Augen nur eine Kleinigkeit sein konnte, aber wegen der Gewährleistung wollte ich nicht selbst Hand anlegen.
Habe dann bei Flm angerufen und um Rücksendung der Lok gebeten. Habe auch noch gefragt, wie mir der Hersteller denn entgegenkommen könnte, dass ich ihm die angeblich irreparabele Lok trotzdem abnehme. Als Dankeschön bekam ich zwei Güterwagen im Wert von knapp 45 € zugeschickt.
Und, zur Krönung lief die Lok danach so wie sie laufen sollte. So viel zum Thema irreparabel. 😂
Gruß
Marco
hab heute mit Fleischmann telefoniert. Mal schauen ob noch was geht.
Ich kann mir nicht vorstellen was da irreparabel sein soll..
Jürgen, sie ist leider schon bei denen. Wie gesagt, dachte nicht im Traum daran das es so kompliziert wird.
Gruß Thomas
ich hab auch so meine Erfahrungen mit dieser Firma.
Beim 515 Analog (auch Dank des Forums) festgestellt, dass die Herrschaften Innenlicht und Führerstandsbeleuchtung auf einen Ausgang gelegt haben, der noch dazu (beim 815) immer an ist.
Die Dreistigkeit waren die Antworten vom sogenannten Kundendienst.
Erst hieß es, dass es am Decoder liegt, man möchte im Decoder-Handbuch nachsehen.
Nach Klarstellung, dass eine falsche Verdrahtung seitens FL nichts mit dem Decoder zu
tun haben kann, kam die Antwort, dass es schon sein kann, dass analoge Loks (wohlgemerkt mit Schnittstelle) eine andere Platine bekommen als eine Digitale mit Sound.
Tut mir Leid, aber da fühle ich mich als Kunde ver*****t vor.
Ich werde deshalb um alle Fahrzeuge von dieser Firma einen sehr großen Bogen machen.
VG
Manfred
Rumänien und Vietnam.....
Grüße
Frank
Grüße, Peter W.
Hi
Ganz egal woher, entscheidend sind die Mittel, Training, Motivation. Alles andere sind nur Vorurteile.
LG ChristiaN
https://www.youtube.com/watch?v=hTpT5anRWas
Belastbare Decoder (ESU / LENZ) und Motoren (Faulhaber / Maxon / Bühler) garantieren frustfreien Betrieb - auch Outdoor.
Anti-Frust-Gruß
Hannah
Die von Hannah zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Jürgen, sie ist leider schon bei denen. Wie gesagt, dachte nicht im Traum daran das es so kompliziert wird.
Ich hoffe, Du bekommst sie zurück.
Gruß
Jürgen
Neuware wird nie wieder besser, egal woher und von wem.........hier ja schon oft gehört. Ältere Ware kaufen und aufrüsten.
Alles Gute, R.
Kaufe auch nix mehr voraus. Immer abwarten, bis die ersten Erfa Berichte erschienen sind.
Bezüglich der 3-poligen Fleischmänner Motoren kann ich nur sagen, dass ich die bei einem Problem immer sehr einfach ausbauen konnte. Den Motor im Ultraschallbad reinigen und nachdem die Kohle getrocknet ist, einsetzen und losfahren.
Bei den Glockenankermotoren mit geschlossenem Gehäuse hatte ich zweimal defekte. Fortschmeissen und neue kaufen....
Gruss Beat
Kein Bock mehr auf Fußball, danke Nagelsmann.
LG ChristiaN
Bei 10 Millionen Euro Gehaltsanspruch für die nächsten zwei Jahre, hätte ich auch keine Lust mehr!
Aber zurück zum Thema, was die Hersteller manchmal abliefern ist Wunderbar,
Ich freue mich schon darauf nichts mehr zu kaufen!
Ganz einfach , behaltet die tolle Modelle, ich behalte mein Geld!
Frei nach der Devise: Zuerst gehen die Kunden , dann die Händler und dann die Hersteller!
Viele Grüße
Simon
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Bei den Glockenankermotoren mit geschlossenem Gehäuse hatte ich zweimal defekte.
das waren sicher keine Glockenanker, das werden die "wartungsfreien" gewesen sein, wie sie in DR V100 und V60 drin waren.
Wo hat Fleischmann eigentlich bisher tatsächlich glockenankermotore eingebaut?
@ Simon,
die Händler sind zum großen Teil schon gegangen. Selbst in unserer Landeshauptstadt gibt es keine Händler mehr wo ich hin gehen kann.
@Fleischmann: dass es auch anders geht als nur störungsanfälligen Kram zu verkaufen zeigte mir vor nicht gar so langer Zeit mein Neuerwerb der CD 371. Diese, eine Entwicklung von Kuehn, musste ich nicht reinigen, keine Kontakte nachbiegen, einfach aufs gleis stellen. Läuft super, ordentlich verarbeitet, keine Lack- oder Montagefehler. Da frage ich mich: ist die noch von Kuehn produziert worden (wo auch immer) und nach der Übernahme der Kuehnprodukte durch Fleischmann nur dort verpackt oder haben sie die Produktion mit übernommen? wenn letzteres: bitte Fleischmann einfach mal gucken was die dort besser machen/können.
Grüße Torsten
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Wo hat Fleischmann eigentlich bisher tatsächlich glockenankermotore eingebaut?
Hallo, hier wäre z.B. die Baureihe 70 zu nennen.
Grüße, Jürgen
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
die Händler sind zum großen Teil schon gegangen. Selbst in unserer Landeshauptstadt gibt es keine Händler mehr wo ich hin gehen kann.
Hi
Ja, in Stuttgarts Fussgängerzone gab es vor zehn Jahren noch drei. Alle weg.
LG ChristiaN
mein Sohn hat gestern seine Digitale Sound BR 101 von Fleischmann # 7570032 (101 003-2 DB AG), ersteigert bei DM Toys, erhalten.
Wir haben die Lok gleich gemeinsam geöffnet und es war alles gut, keine austretende Schmierung etc.
Die Lok läuft sehr gut, der Sound ist gut (ist seine erste Soundlok: Abfahrtspfeife, Motorstart, 2 Huptöne, Motorgeräusche je nach Geschwindigkeit).
Mein Sohn ist sehr zufrieden mit der Lok. Sie zieht problemlos seinen 6-teiligen schweizer Eurocity mit digitalem Steuerwagen.
Ich persönlich finde das rot der Lok etwas gewöhnungsbedürftig, schaut so hell und matt aus gegenüber seiner analogen BR 101, auch von Fleischmann. Hier ist das verkehrsrot kräftiger.
LG aus dem Siebengebirge... Kai
Die 103er wurde für weit über 300 € UVP angeboten.
Daran hat ja der Händler eine Gewinnmarge.
Gekauft habe ich sie beim Händler für 209 €. Und da hat der Händler ja auch bereits eine Gewinnmarge.
Also theoretisch über 150 € Gewinn.
Wenn ich mir dann die Qualität anschaue passt das einfach nicht zusammen.
Aufgrund der Qualität bin ich da auch nicht bereit mehr zu zahlen denn man sieht ja, dass man dann nur Ärger hat.
Ganz ehrlich würde ich sicherlich 50 - 80 € mehr in die Hand nehmen wenn ich sicher wäre das die Qualität auch passt. Das würde doch dem Hersteller, dem Händler und dem Kunden jede Menge Geld ersparen. Und ich glaube mit 50 € Stundenlohn kann man gut leben (Text geändert wegen der Korrektheit).
So aber ist es im Kleinen wie im Großen (Autoindustrie). Qualität Made in Germany ist mittlerweile eher ein Makel denn ein Kaufgrund.
Bei 50 € Stundenlohn könnte man so manche Mängel entdecken...
Übrigens ist es sicherlich verkehrt das Hobby wegen einem Hersteller an den Nagel zu hängen, aber wie wir nicht nur hier lesen, ist es bei anderen Herstellern auch nicht viel besser. Fleischmann hat das Fass einfach zum Überlaufen gebracht, evtl. weil das meiste im Fuhrpark bei mir eben von denen ist.
Ich hoffe dennoch, dass noch eine Lösung gefunden wird und ich die Lok wiederbekomme.
Wie ist denn Arnold bei den Soundloks von der Qualität? Insbesondere da die 103er
Welche Decoder haben die verbaut? Langlebigkeit?
Dann ist da wahrscheinlich wieder ein Höhenunterschied beim roten Streifen wenn ich die an, natürlich die bereits vorhandenen Fleischmannwagen dranhänge.
Gruß Thomas
Ich hoffe ihr werdet Freude an der Lok haben. Ich finde auch diese Lok richtig schön, daher habe ich sie mir vor einiger Zeit auch gekauft, aber gebraucht. Da hat sich die Verklebung vom Lautsprecher gelöst (vermutlich durch zu viel Öl) und der Lautsprecher hat vibriert was natürlich eine unschöne Klangwiedergabe verursachte.
Kein großes Ding das zu beheben, aber auch einfach unnötig.
Gruß Thomas
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Qualität Made in Germany ist mittlerweile eher ein Makel denn ein Kaufgrund.
Hallo,
da ist ja eben nichts mehr "made in Germany". Und selbst ein Mercedes, wenn er denn in D zusammen geschraubt wird, besteht zu großen Teilen auch nur aus zugekauften Teilen, die z.T. auch aus China kommen.
Richtiges Made in Germany ist halt extrem teuer geworden, aber diese Qualitätsprobleme hätten wir wahrscheinlich nicht, wenn die Hersteller noch in ihren ursprünglichen Stammwerken produzieren würden.
VG
Nico
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
. Wie ist denn Arnold bei den Soundloks von der Qualität? Insbesondere da die 103er
Welche Decoder haben die verbaut? Langlebigkeit?
Diejenigen die ich besitze sind allererste Sahne. Aber auch hier gibt es Ausreisser und dumme Fehler, wie z.B. die anfälligen ESU Platinendecoder in der ersten Generation der CC14000 oder die zu unflexibel gelagerten Vor- und Nachläufer der 18201, oder das Getriebeproblem bei der „kurzen“ 03.
Allerdings gibt der Hersteller und vor allem der Kundendienst (Hr.Krella) sich wirklich Mühe wenn mal was ist.
Decoder sind i.d.R. Zimo oder ESU, manchmal original Hornby.
Die Motoren sind bisher über jeden Zweifel erhaben.
LG Mike
So, vom Thema abgeschweift, aber leider hängt das alles halt doch irgendwie zusammen.
Gruß
Hallo Enemy,
wenn ich eine Lok in guter Qualität haben möchte, dann kaufe ich Minitrix. Okay, der Sound von Minitrix ist noch verbesserungswürdig. Aber die Loks laufen zuverlässig, und das ist für mich viel wichtiger. Ich würde Minitrix niemals mit Fleischmann gleichsetzen, was die Zuverlässigkeit betrifft. Minitrix ist von Fleischmann in dieser Hinsicht weit entfernt.
Und wenn ein Hersteller wie Minitrix auf bestimmte Loks bzw. Waggons fünf Jahre Garantie gibt, dann ist der Hersteller wohl ziemlich sicher, dass seine Produkte auch über einen langen Zeitraum zuverlässig funktionieren. Sonst würden sie keine fünf Jahre Garantie anbieten. Und glaub mir: Würde Fleischmann das ebenfalls machen, würden bei der derzeitigen Qualitätsarbeit, die Fleischmann abliefert, die Soundloks wahrscheinlich nicht lange halten.
Alle Loks – egal von welcher Marke – mit einer Schnittstelle laufen in der Regel ziemlich zuverlässig. Es gibt zwar Ausnahmen, aber wenn man weiß, wie sich diese Probleme beheben lassen, dann ist auch der Kauf in Ordnung.
Und wenn man eine ganz bestimmte Fleischmann-Lok haben möchte, dann muss man sie eben so lange umtauschen, bis man ein zuverlässiges Exemplar erwischt. Es gibt Modellbahner, die so lange tauschen, bis sie eine zuverlässig funktionierende Lok bekommen.
Und ich wünsche mir sehr, dass du das nicht so schnell aufgibt.
Grüße
Henning
Wie liegt die auf dem Gleis vor Fleischmannwagen?
Gruß Thomas
ich habe das aktuelle Modell HN2641 von Arnold (analog - baugleich zum 1-0-1-0 Modell 😉), kann Dir aber möglicherweise Diene Frage zur Höhe (mit einem Foto) beantworten, wenn Du mir sagst welche GFN Wagen Du hast. Sind es die alten 816xK / 819xK Wagen?
Beste Grüße
Sven
Guten Tag Nico,
ich muss dir leider widersprechen Die Qualität eines Produktes ist vom Ort seiner Herstellung völlig unabhängig und nur durch die Vorgaben der obersten Leitung bestimmt.
Viele Grüße
Bernd
Zitat - Antwort-Nr.: 54 | Name: kaiberlin
Fleischmann # 7570032 (101 003-2 DB AG), ...
Ich persönlich finde das rot der Lok etwas gewöhnungsbedürftig, schaut so hell und matt aus gegenüber seiner analogen BR 101, auch von Fleischmann. Hier ist das verkehrsrot kräftiger.
Die neue Lokomotive ist nicht verkehrsrot, sondern orientrot. :)
Gruss,
Rick
Gruß Thomas
naja, Fleischmann gibt die normalen 2 Jahre und nichtmal in dieser Zeit können sie mir eine Ersatzlok liefern oder sie einfach nur reparieren. Ich weiß nicht was ich dazu sagen soll. Das mit dem Sound bei Minitrix ist mir bei der 216 meine ich aufgefallen. Der läuft nicht ganz synchron zur Fahrt. Insbesondere beim Anfahren hab ich das auf YT mal gesehen. Daher fiel die Wahl hier auf Piko..
Umtauschen ist ok und für mich zwar akzeptabel solange der Händler das mitmacht denn irgendwann ist die Gewinnmarge durch das Porto aufgebraucht. Dieser hat die Lok aber nicht mehr und sie ist werkseitig ausverkauft.
Gruß Thomas
anbei jeweils einmal mit dem Apmz 121 und dem Bpmz 291.
Beste Grüße
Sven
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Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Guten Tag Nico,
ich muss dir leider widersprechen Die Qualität eines Produktes ist vom Ort seiner Herstellung völlig unabhängig und nur durch die Vorgaben der obersten Leitung bestimmt.
Viele Grüße
Bernd
Hallo Bernd,
das habe ich auch nie behauptet. Ich habe nur gesagt, dass wir diese Qualitätsprobleme wahrscheinlich nicht hätten, würde weiterhin in den Stammwerken produziert. Natürlich so wie früher und nicht wild zusammengeschustert. Das auch aus China exzellente Qualität kommen kann, ist völlig unbestritten und wahrscheinlich kann man auch in D großen Murks bauen.
VG
Nico
Das ist genau das was ich vermutet hatte. Der Höhenunterschied des Streifens 😔
Gruß Thomas
@ Henky # 60: Ich stimme Dir grundsätzlich zu, aber… auch hier ist nicht alles Gold was glänzt…
- Minitrix Loks sind durchschnittlich 50-100€ teurer als Konkurrenzprodukte. Werden sie denn in D gebaut? Wahrscheinlich nicht.
- Viele meiner MTX Loks haben ein unangenehm hohes “Losbrechmoment”; langsames Anfahren zum Rangieren geht damit nicht… es “rummst” immer
- meine MTX 150x zeigte genau dasselbe Verhalten wie hier die 03 von Thomas. Auch hier galt seitens des Herstellers “nicht reparabel”. Immerhin bekam ich eine neue Lok…. und auch die hat das hohe Losbrechmoment. Meine FLM44* sind hier um Klassen besser, in jeder Hinsicht!
- kaum eine neuere MTX hat eine Schnittstelle. Fast alle haben Platinendecoder. Wenn der hin ist, ist die Lok ein wirtschaftlicher Totalschaden
- der Sound ist generell miserabel bis mittelmäßig
LG Mike
* wenn ich in Abwägung aller Argumente DIE beste Lok auf meiner Anlage wählen müsste, wäre das die FLM44 in Digital/Sound Version. Einfach fantastisch. Ich habe 5 davon, weil der Lange Heinrich abwechselnd bestückt werden muss! 😜
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
. Hi Sven, danke nochmal.
Das ist genau das was ich vermutet hatte. Der Höhenunterschied des Streifens 😔
Da liegt das Problem aber wohl eher bei den FLM Wagen. Arnold hat auch schöne TEEs 😉
LG Mike
ich kann mich über meine drei 103er von FLM nicht beschweren. Die laufen. Die jüngste ist die orientrote 103 244 mit Sound. Allerdings habe ich einen Hütchentausch mit der älteren 103 245-7 gemacht. Laufen alle sehr gut auch mit gutem Sound. Von Minitrix habe ich auch zwei mit den heb- und senkbaren Stromabnehmern. Der Sound ist erstaunlich gut. Alles sehr schöne und zuverlässige Modelle. Den Fall hier würde ich eher als Ausreißer betrachten. Ich kann zumindest die 103 er von beiden Herstellern empfehlen. Minitrix ist natürlich teurer.
Gruß
Jürgen
Bin beeindruckt über deine stets tiefste hier geoutete Kentnisse über Produktion und Qualität, andere Länder, deren Gesetze und Auflagen, Arbeitsbedingungen und Arbeitsmoral, von Südamerika bis Asien.
Und zwar ganz ohne jene Vorurteile.
Das könnte unser Kanzler auch nicht besser.
LG ChristiaN
ChristiaN hat es freundlich-ironisch ausgedrückt, aber wenn ich das von dir lese, fehlt mir die Motivation dazu.
Zitat - Antwort-Nr.: 59 | Name: Enemy
Das ist auch richtig. Qualität Made in Germany ist dank der Politik unbezahlbar geworden. Anstatt die Lebenshaltungskosten zu senken und hiesigen Firmen und Bauern massive Steuererleichterungen zu gewähren damit sie wettbewerbsfähig bleiben, erhöht man den Mindestlohn und verkompliziert alles mit unsinnigen Vorschriften und Auflagen. Umweltauflagen usw. und dann schließt man Mercosur ab, wo es all diese Auflagen nicht gibt und es dann natürlich günstiger ist. Das kann nicht funktionieren es sei denn man will das Land und die Wirtschaft hier gezielt zerstören.
Das ist doch populistischer Quatsch, wie er gerne aus der weit rechten Ecke kommt, den du hier verbreitest und kann eigentlich nur großer Unwissenheit beruhen. Um das alles fundiert zu widerlegen, müsste ich viel schreiben.
Ja, die Bildung in D-land ist echt den Bach herunter gegangen. Und da erwartet jemand noch großflächig Innovationen, die hier entstehen sollen. Kurz: Milchmädchen können, so scheint es mir, besser rechnen.
So sad
Gerald
#60, Henning, da wird nichts aufgegeben. Wahrscheinlich einfach nur ne längere Pause.
#70, wie meinst du das mit den 40 Jahren?
#73, hatte ich wieder ein Montagsmodell erwischt? Wann hast du sie gekauft Jürgen? Meine war aus dem August 2025, hab nochmal geschaut.
#75 Mein Beitrag war unnötig, stimmt, sorry. Nichts desto trotz verbitte ich mir mich in irgendeiner Ecke zu positionieren oder das anzudeuten. Weder links noch rechts. Sowas kommt nämlich gerne von Menschen die eine andere Meinung nicht akzeptieren können. Den Aussagen zufolge sind die Firmeninhaber die ihre Firmen mittlerweile ins Ausland verlegt haben oder das öffentlich angekündigt haben unwissend oder ungebildet? Interessant. Da kannst gerne was fundiertes schreiben. Ändern wird das an dieser Tatsache nichts...
Wünsche allen ein schönes Wochenende
Gruß Thomas
Wie soll eine Baby Boomer Generation, die es sich hier in den Merkel Jahren saturiert eingerichtet hat, zuwenig Kinder bekommen hat und sich jetzt zu 90% mental schon in die Rente verabschiedet hat, damit konkurrieren? Und erst recht deren zahlenmäßig wenige aber verwöhnte, in grossen Teilen schlecht gebildete und verfettete Nachkommen?
Wenn man sich anschaut, wie und wo so eine moderne Soundlok entsteht und wo sie dann schlussendlich für wieviel verkauft wird, dann weiss man eigentlich alles. Wenn Thomas eine in D gefertigte Lok mit der von ihm gewünschten Qualität inkl. Qualitätskontrolle kaufen wollte, müsste er dafür vierstelliges Geld hinlegen.
Die Politik kann das Grundproblem nicht ändern: unser Mindset. Sie kann höchstens moderieren und je nach Couleur schauen wem sie am wenigsten weh tut, und schon das traut sie sich kaum. Völlig egal wer da oben gerade regiert. Der Staatshaushalt ist trotz riesigen Steueraufkommens jetzt schon zu 90% versteinert.
Die Realität ist leider: wir haben uns zu lange auf unseren Lorbeeren ausgeruht und sind zu faul und zu saturiert. „Bewahren und erhalten“ sind inzwischen hier die Schlagworte, nicht „Neues ausprobieren, erfinden, testen, verbessern“.
Das Gute an der ganzen Situation: wir müssen uns eigentlich nur alle endlich auf den Hosenboden setzen und wieder aufwachen, dann läuft‘s auch wieder. Denn trotz der o.g. Probleme ist dieses Land immer noch voller Talente - die man nur machen lassen muss. Bürokratie weg, Fesseln weg, Staatsquote runter, endlich wieder Marktwirtschaft… dann gibt’s auch wieder das was wir auf unseren Anlagen so gerne darstellen… ein Wirtschaftswunder 😉
LG Mike
Es hat zumindest ein `Gschmäckle´, wenn Meinungen als Tatsachen deklariert werden.
Meine Meinung: Das braucht kein Mensch.
N-Gruß
Chris
wenn die Leute aus einem Luxusland mit ihren im Vergleich Luxuslöhnen immer möglichst billig einkaufen wollen ("Geiz ist geil", "Schnäppchenjäger", dann wird eben günstig und zu Armuts-Löhnen und -Sozialversorgung im fernen "Billigland" produziert.
Frage: Was machst DU denn, wenn identische Loks hier einmal zu 500€ (in Deutschland produziert) und einmal zu 200€ (in Asien produziert) angeboten werden?
Dann bedienst DU Dich doch ebenso in Asien!
Doch verkaufen können Hersteller letztlich nur das, was Endkunden auch kaufen.
DU bist der Endkunde und Hersteller folgen letztlich DEINEN Entscheidungen: Weiter gehts' mit dem ersten Absatz.
Eine wahrlich nicht nur ETWAS differenziertere Sichtweise könnte dazu führen, sich mal an die EIGENE Nase zu fassen, anstatt herumzutreten.
Der Egoismus saturierter Populisten jedenfalls verführt mit "Erfolg" immer wieder gern zuerst Untergebildete und andere schlichte Geister.
Gruß Norrskenet
meine 103 244-0 hatte ich auch 2025 gekauft. Eigentlich nur, um meine ältere 103 245-7 zur Soundlok zu machen, indem ich einfach nur die Gehäuse tauschte. Das ging problemlos, obwohl die andere von 2014 ist. Die haben sich im Innern nicht verändert. Beide laufen und laufen. Ohne auch nur irgendetwas bisher an ihnen gewartet zu haben. Daher stufe ich Deinen Fall eher als Einzelfall ein. Verallgemeinern würde ich das nicht. Wobei da durchaus auch verölte Motoren eingebaut worden sein könnten. Wie Du ja beschriebst, lag sie länger. Diese Beobachtung hatte ich auch einmal mit einer 218 gemacht. Die war bereits vielerorts ausverkauft. Da hatte ich noch ältere Lagerware erwischt.
Meine Vermutung ist, dass die Kohlen bei längerer Lagerung weiter durchweichen. Nach Inbetriebnahme reiben die sich dann stark ab und und verschmieren den Kollektor, der dann beginnt zu feuern.
Und Mike #77, von mir volle Zustimmung als Volkswirt. 😀.
Gruß
Jürgen
Zitat - Antwort-Nr.: 76 | Name: Thomas
#70, wie meinst du das mit den 40 Jahren?
ganz einfach: Der GFN Bpmz (zum Beispiel) kam 1982 heraus, die Arnold 103 erschien 2026.
In der Zwischenzeit hat sich natürlich viel getan, wie eben auch die Höhe der Modelle.
Beste Grüße
Sven
es würde, wie ich schon schrieb, sehr OT werden, wenn ich dir alles genauer darlege, was ich an deinem Beitrag kritisiere. Ich mache es als Kurzfassung, aber als PM.
Zitat - Antwort-Nr.: 76 | Name: Enemy
Nichts desto trotz verbitte ich mir mich in irgendeiner Ecke zu positionieren oder das anzudeuten. Weder links noch rechts. Sowas kommt nämlich gerne von Menschen die eine andere Meinung nicht akzeptieren können.
Zitat - Antwort-Nr.: 75 | Name: GuteSeite
Das ist doch populistischer Quatsch, wie er gerne aus der weit rechten Ecke kommt,
Ich habe ausdrücklich nicht geschrieben, dass du persönlich irgendwo politisch stehst, sondern als welcher Richtung solche 'Argumente' gerne verbreitet werden, die dazu noch bei genauerem Hinsehen in sich inkonsistent sind oder einer Neidausrichtung nach unten folgen, anderes hat NMike schon ausgeführt.
Davon abgesehen, früher war MoBa auch teuer, nur war sie einfacher und es gab wesentlich größere Stückzahlen, besonders pro Modellvariante.
Gruß
Gerald
Wenn die Diskrepanz zwischen Qualität und Preis zu groß wird, wird sicherlich jeder schauen das es am Ende passt. Es sei denn Geld spielt keine Rolle und das Gehalt geht entsrechend der Preisentwicklung mit hoch. Aber bei wem ist das schon so.
Die Frage ist warum das überhaupt woanders als in Deutschland produziert werden muss und da kann man denke ich gewisse Dinge einfach nicht verleugnen.
#80, in dem Fall hatte ich in relativ kurzer Zeit relativ viel Pech. Da ich wohl aber nicht der Einzige bin, scheint aber trotzdem nicht alles richtig zu laufen.
#81, ok, jetzt ist es klar. Die Fleischmannwagen liegen, wie hier aber auch schon mehrfach angesprochen ohnehin etwas höher. Was für mich jetzt ehrlich gesagt kein Problem darstellt. Aber wenn dann eben eine Armoldlok vornedran hängt sieht es eben nicht so schön aus.
Gruß Thomas
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Wie soll eine Baby Boomer Generation, die es sich hier in den Merkel Jahren saturiert eingerichtet hat, zuwenig Kinder bekommen hat und sich jetzt zu 90% mental schon in die Rente verabschiedet hat, damit konkurrieren? Und erst recht deren zahlenmäßig wenige aber verwöhnte, in grossen Teilen schlecht gebildete und verfettete Nachkommen?
Ist das nicht ein bischen sehr viel Vorurteil, das vielen hart arbeitenden Menschen nicht gerecht wird?
jetzt wird hier auch schon politisch. Wie Mike es auch schön beschrieben hat, wir müssen uns endlich auf uns besinnen und die Ärmel hochkrempeln und unsere Jugend aus ihrer Lethargie rausholen, in dem wir denen das Gefühl geben, es geht aufwärts in allen Bereichen und das das Leben hier in Deutschland auch lebenswert sein kann. Negativ Stimmung muss hier ein Fremdwort werden.
Was wir brauchen ist ein 2. Wirtschaftswunder. Das geht nur, wenn auch die Qualität stimmt. Qualität aus Deutschland muss wieder ein hohes Gut werden und jedem verinnerlicht werden. Sonst können wir unseren Sozialstaat nicht weiterfinanzieren und somit auch nicht mehr Modellbahn leisten und dann wird es eines Tages die Moba nur noch ein Traum vieler werden.
Es muss ein Ruck in unserer Gesellschaft geben.... ob es aber dazu kommen wird, ich hoffe sehr, das es kommen wird.
Grüße
Henning
Zitat - Antwort-Nr.: 79 | Name: Norrskenet
Doch verkaufen können Hersteller letztlich nur das, was Endkunden auch kaufen.
DU bist der Endkunde und Hersteller folgen letztlich DEINEN Entscheidungen.
Hallo Norskenett, hallo n-bahnfreunde,
das mag ja sein aber:
Es gibt Hersteller die es auch in Asien schaffen vernünftig zu Produzieren, heißt mit weniger überfettung und mehr Endkontrolle. Oder anstelle der Plastik-Achszahnräder Messing verbauen. Auch würde ich etwas mehr Preis bezahlen wenn`s aus Europa kommen würde. Hauptsache Stabil und ohne Reklamation.
Ich für meinen Teil bin immer noch Analoger Fahrer, weil dieser ganze Digital-Schnickschnack nur alles verteuert. Da ist mir Fleischmann immer noch lieber da gibt´s wenigstens Modelle ohne Decoder und nicht wie Minitrix fasst nur noch mit Decoder on Board.
Gruß n-bahnhermann
Habt Ihr eigentlich nix mehr zum Basteln, nix Modellbautechnisches zum tun oder so?
Moba laufen lassen, Moba kaufen, Recherchen treiben, die Buchführung auf Vordermann bringen, Anzeigen aufgeben etc. etc. - es gibt doch immer was zu tun, oder
N-Gruß
Chris
Du schreibst u.a. an mich gerichtet "Es gibt Hersteller die es auch in Asien schaffen vernünftig zu produzieren, heißt mit weniger Überfettung und mehr Endkontrolle. Oder anstelle der Plastik-Achszahnräder Messing verbauen."
Ich selbst habe nie das Gegenteil behauptet.
Mir ging es ausschließlich um die letztlich von den Endkunden (und nicht "irgendwelchen bösen Industriellen") zu vertretenden Beweggründe, WARUM WO produziert wird.
Gute Qualität - vgl. nur z.B. L.S.Models und ASM - ist in der Tat völlig unabhängig vom Produktionsort; sie hängt von ganz anderen Management- und Produktions-Faktoren ab.
@79: Hallo "Enemy":
ich teile aber nicht so schräg gegen Dritte aus.
Beste Grüße, Norrskenet
klar sogar überfettete Modelle reinigen und Steuerungen Reparieren.
Und sogar ab und zu hier mal "kopfschüttelnd" lesen.
Gruß n-bahnhermann
kein Thema es sollte ein Hinweis sein das nicht alles schlecht ist.
Ich hoffe nur das mancher Hersteller hier mit liest, den nur so kann es besser werden.
Gruß n-bahnhermann
auch habe ich nicht behauptet, dass angeblich alles schlecht sei.
Ich vermute, Du hast hier die Autoren verwechselt bzw. die getätigten Aussagen missverstanden.
Beste Grüße, Norrskenet
Zitat - Antwort-Nr.: 84 | Name: fragensteller
Ist das nicht ein bischen sehr viel Vorurteil, das vielen hart arbeitenden Menschen nicht gerecht wird?
Ob es wirklich 90% sind, darüber können wir verhandeln. Wenn ich mir aber bei uns die Mentalität dieser (meiner) Altersgruppe in den Amtsstuben, in der Verwaltung, in den grösseren Firmen so ansehe... da bin ich glaub ich nicht so weit weg von der Realität.
LG Mike
LG Mike
Jeder hat so seine Problemchen, beim Einen sind es die verkehrt lackierten Fensterrahmen, beim Anderen der verölte Motor und beim Nächsten die falsche Loknummmer und beim Vierten ständiger Ärger mit einem Hersteller. Ist doch auch ok, oder etwa doch nicht?
Gruß Thomas
wenn jemand mehr bezahlen möchte für Waren aus europäischer Produktion (Ungarn), dem steht doch das Sortiment von Minitrix zur Verfügung.
Aber es wird trotzdem Fleischmann gekauft, wie blöde kritisiert, gemeckert und reklamiert denn der (deutsche) Kunde von heute legt doch keine Hand an, das geht sofort zurück. Ob‘s da irgendwo klemmt? Sag ich mal provokant, jetzt könnt ihr mich steinigen….
Grüße, Peter W
sag mir bitte wieso ich in der Garantiezeit Hand anlegen soll (also in meinem Fall der 103 weiß ich zwar warum, aber nehmen wir mal den Normalfall an). Wenn du dir einen TV kaufst und der in der Garantiezeit kaputt geht, legst du da auch Hand an (also wenn du es könntest)?
Ich seh die Rücksendung auch ein bisschen als Signal an den Hersteller. Wenn keine Waren zurück kommen ist die Qualität wohl in Ordnung. Ist sie nicht in Ordnung kommen Beschwerden und Rücksendungen. So hat doch der Hersteller eigentlich auch was davon, zumindest wenn es ihm an den Kunden liegt.
Gruß Thomas
tja... das Problem "Garantieverlust"
Peter
Das habe ich zumindest noch nie erlebt. Wie ich oben schrieb, stimme ich mit den Händler ab, dass ich zunächst selbst einen Reparaturversuch unternehme, was in den allermeisten Fällen auch gelingt. Die sind froh, wen sie das nicht machen müssen.
Gruß
Jürgen
Wir Modelleisenbahner haben halt unterschiedliche Ansichten und Meinungen.
Der Verfall unserer Branche läuft bereits seit den 90ern des letzten Jahrhunderts und er befindet sich zur Zeit auf einem Höhepunkt. Insolvenzen, ungeregelte Nachfolgefrage, Übernahmen durch Mitbewerber und nicht zuletzt der Einstieg von Finanzhaien in die Branche haben deren Bild nachhaltig verändert. Günstigere Produktion in Asien, kleinere Produktionslose, niedrige bis keine Ersatzteilverfügbarkeit, drastische Reduktion der Fixkosten und Maximierung der Gewinnspannen durch deutlich höhere Preise.
Jahrelang haben wir Modelleisenbahner diese Veränderungen mitgetragen, ohne Konsequenzen für die Hersteller. Ich kann den Frust von Thomas (Enemy) nur allzu gut nachvollziehen, bei mir ist es allerdings nicht Fleischmann.
Und was die Garantie- / Gewährleistungsfrage anbetrifft. Ich bin da seit den 90ern schmerzlos und habe seitdem immer wieder Modifikationen, wie Umbau auf GAM oder Decodereinbau vorgenommen ohne nur ansatzweise an das Thema zu denken.
Die einzig hilfreiche Konsequenz wäre imho, zukünftig den Kauf der Produkte solcher Hersteller zu meiden. Ich nenne hier nun bewusst keine Namen.
Mehrfach wurde angedeutet, auf gebrauchte Modelle aus den 80ern und 90ern auszuweichen. Aber auch da weiß man nicht, was man bekommt.
Es bleibt also schwierig. Offenkundig ist nur, dass die Industrie unser Gejammer nicht wahrnimmt oder nicht wahrnehmen will.
LG
threedots
Ist bestimmt lebensnotwendig.
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