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THEMA: Alles auf Anfang - Änderung der Anlage

THEMA: Alles auf Anfang - Änderung der Anlage
Startbeitrag
Heidi - 22.06.26 14:39
Hallo zusammen,

manchmal ereilen einem Geschehnisse, die das gesamte Leben umkrempeln bzw zu einem Umdenken und einer Verschiebung von Prioritäten zwingt.
So auch bei mir.
Nachdem ich in den letzten Wochen durch einen Klinikaufenthalt viel Zeit zum Nachdenken hatte, Bin ich zu dem Enschluß gekommen meine Modellbahnsammlung deutlich zu reduzieren und mich von einigen neuwertigen aber auch von gebrauchten Mobateilen zu trennen (hier über Kleinanzeigen und über Ebay). Das schönste Hobby der Welt ganz aufgeben schaffe ich dennoch nicht, weshalb ich mich entschlossen habe meine Anlage umzubauen und zu verkleinern. Einige Teile der Anlage werden bestehen bleiben und in die neue Anlage integriert.
Die Modellbahn wird aber bei mir nun eher in den Hintergrund rücken, da es, wie ich meine wichtigere Dinge gibt als die schöne Moba!
Grund für diese Überlegung war eine Krebserkrankung. Der bösartige Tumor (Nebennierenkarzinom) war zum Glück stark abgegrenzt und konnte restlos entfernt werden. Dennoch stellt eine solche Erkrankung einiges mit einem an.

Nun geht das Leben weiter, nur die Prioritäten verschieben sich halt. Ich schaue zuversichtlich in die Zukunft, die mir vielleicht noch 20 oder 30 Jahre schenken kann.

Nachfolgend möchte ich mein neues Projekt kurz vorstellen. Das Hauptthema ist nach wie vor eine Nebenbahn in Südmähren, die im originalgetreu nachgebildeten Bahnhof Luhačovice endet. Der Bahnhof wird sowohl von Treibwagen der ARRIVA Morava wie auch von Lokbespannten Schnellzügen der České drahy angefahren. Vom Hauptbahnhof aus führt die Strecke durch bewaldetes Gebiet vorbei an einem Haltepunkt mit Gleisabzweig zu einem Sägewerk, weiter durch Weinberge zum Endbahnhof. Drei Gleise des Endbahnhof werden mit Entkuppler ausgestattet, damit hier die lokbespannten Züge den Richtungswechsel vornehmen können.

Der Hauptbahnhof soll, in Anlehnung an den Bahnhof Břeclav, einen Grenzbahnhof mit Depo (Bw) darstellen. Hier verkehren internationale Züge aus Deutschland, Österreich Polen und der Slowakei. Die Hauptstrecke die zum Bahnhof führen sind als Hundeknochen ausgelegt. Während die (im ersten Bild rechts) zweigleisige Strecke „A“ über eine leicht geschwungene Paradestrecke zum 10-gleisigen Schattenbahnhof führt, führt die 2-gleisige Strecke „B“, aus Platzgründen, nur in eine länger gezogene Kehrschleife zurück zum Bahnhof. Im Bahnhof sind die Gleise „H3“ und „H4“ ebenfalls für beide Fahrtrichtungen mit Entkuppler für einen Lokwechsel geplant.
Am Bahnhof ist ein kleines Depo vorgesehen an dem ein kleines Museum mit drei tschechischen Dampfloks und einem historischen Triebwagen angeschlossen ist.
Die Anlage besteht aus 5 Ebenen.

Die Anlage wird „analog“ betrieben, wobei die Strecken mit Fahrstraßenschaltungen mit Start-Ziel-Tasten betrieben werden. In den beiden Bahnhöfen und am Sägewerk können die Weichen, zwecks Rangierfahrten, auch manuell geschaltet werden. Die Steuerung wird mit der Trackswitch und den zugehörigen Komponenten von Digimoba aufgebaut. Das Gleisbildstellpult wird auf einer 10mm starken Kunststoffplatte aufgedruckt. Das Stellpult wird auf einer Schublade mit ausklappbaren Stützen unter der Anlage befestigt und kann unter die Platte eingeschoben werden. Die gesamte Elektronik, mit Ausnahme der Stromversorgungen, ist im Rahmenkasten der Schublade (20cm hoch) untergebracht.

Die Angefügten Bilder zeigen der Reihe nach:
Gleisplan im Sichtbaren Bereich
Gleisplan im verdeckten Bereich
Entwurf Gleisbildstellpult

Viele Grüße aus Südmähren
Heidi

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Hallo Heidi,
das passt ja sehr gut zum  Thema

https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show...2=&sb3=#x1503247

Wünsche Dir und allen anderen das allerwichtigste im Leben:Gesundheit

Gruß
Thomas

Moin Heidi,

ja, manchmal gibt es wichtigeres als die Modelleisenbahn....

Dir alles Gute für deinen weiteren Weg und vielleicht den einen oder anderen Bericht über die Veränderung in deinem Leben und deiner Modelleisenbahn.
Hai Heidi ,

Zuerst gute Besserung .
Was mir auffällt ist die sehr grosse Tiefe (170cm) der Anlage : wie erreichen Sie das hintere Teil das an die Wand entlang geht   ?
Gibt es dort aufklappbare Teile obwohl es dort nach Planangaben im Untergeschoss auch Gleisen gibt ?

MfG.,
Rae

Hallo Rae,

Zitat - Antwort-Nr.: 3 | Name: 530001

Zuerst gute Besserung.


Vielen Dank! Die OP-Narbe heilt sehr gut ab und die Bewegungsfähigkeit kehrt langsam zurück.
Anders, als die Prognose in Thorges verlinktem Thema, ist meine Prognose recht gut, da der Tumor sehr frühzeitig per Zufall entdeckt und entfernt wurde und kein weiteres Gewebe betroffen war. Quasi, dem Sensemann noch einmal von der Schüppe gesprungen, wie man es in meiner rheinländischen Heimat ausdrücken würde.

Zitat - Antwort-Nr.: 3 | Name: 530001

Was mir auffällt ist die sehr grosse Tiefe (170cm) der Anlage : wie erreichen Sie das hintere Teil das an die Wand entlang geht ?


Die Anlage wird auf dem stabilen Rahmen der bisherigen Anlage entstehen und ist mit meinem Körpergewicht belastbar. Es wird von Hinten nach vorne gebaut. Der Schattenbahnhof befindet sich auf einer Höhe von 70cm. Im Bereich des Schattenbahnhofs ist eine freie Kopfhöhe von 90cm Vorhanden. So kann ich dort gerade noch im Sitzen Arbeiten. Die anderen Gleise im Untegrund kann ich ebenfalls noch erreichen, da ich mich im inneren der Kehrschleife ebenfalls noch knien kann. Die oberste Ebene befindet sich auf einer Höhe von 120cm.

Viele Grüße aus Südmähren
Heidi

Hallo Heidi

Zu allererst weiterhin gute Genesung. Danke, dass Du den Mut hast, uns Dein Schicksal zu berichten.

Schön, dass Du neue Pläne gefasst hast.
Zitat - Antwort-Nr.: 0 | Name: Heidi

weshalb ich mich entschlossen habe meine Anlage umzubauen und zu verkleinern.  


Dein neuer Plan wirkt auf mich für eine Verkleinerung immer noch recht ambitiös. .


Zitat - Antwort-Nr.: 3 | Name: 530001

Was mir auffällt ist die sehr grosse Tiefe (170cm) der Anlage


Das habe ich mir auch gedacht. Wie wirst Du an die Haltestelle mit dem Sägewerk rankommen, falls dort mal buchstäbliches Eingreifen erforderlich wäre? Wird die Nebenstrecke den Bahnhof Břeclav eigentlich unter- oder überqueren? Was hälts Du von meiner Idee, das Sägewerk an den vorderen Anlagenrand zu rücken? Dann kann man es besser sehen und Du kannst bei einem Rangierunfall leicht "eingreifen".

Viel Freude beim Umplanen, Umbauen, Züge geniessen und rasche vollständige Genesung
wünscht
Kracherl-Günther
das sieht mir alles zu sehr nach "Spielbahn" aus, angefangen von den Strassenbahnradien über die eigenartige Nebenbahn bis zum SchaBa einfach ins eck geknallt.

Du hast doch in Deiner hoffentlich erfolgreichen Genesungszeit genügend Zeit, bei dieser Anlagengrösse mehr in Vorbildnähe zu planen...,z.B. als U-Form

das Anlagenbild zeigt 390*250 cm

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Hallo Günther,

Zitat - Antwort-Nr.: 5 | Name: kracherl

Dein neuer Plan wirkt auf mich für eine Verkleinerung immer noch recht ambitiös. .


Die Verkleinerung der Anlage besteht nicht in der Reduzierung der Anlagenfläche sondern in der Reduktion der Gleisanlage und Fahrzeuge. Die Fläche ist vorhanden, ebenso wie der gesamte Unterbau, den ich nicht erneuern möchte.

Zitat - Antwort-Nr.: 5 | Name: kracherl

Wie wirst Du an die Haltestelle mit dem Sägewerk rankommen, falls dort mal buchstäbliches Eingreifen erforderlich wäre?


Mit einem Greifer kann ich dort ggf eingreifen, wenn dies notwendig wäre.

Zitat - Antwort-Nr.: 5 | Name: kracherl

Wird die Nebenstrecke den Bahnhof Břeclav eigentlich unter- oder überqueren?


Die Nebenbahn überquert den Bahnhof Břeclav.

Zitat - Antwort-Nr.: 5 | Name: kracherl

Was hälts Du von meiner Idee, das Sägewerk an den vorderen Anlagenrand zu rücken? Dann kann man es besser sehen und Du kannst bei einem Rangierunfall leicht "eingreifen".


Das wäre kontraproduktiv, Zum einen, weil die Nebenbahn komplett von der bisherigen Anlage übernommen wird und zum anderen, Liegt die Nebenbahn am Sägewerk auf Ebene 5, während die Paradestrecke, die aktuell im Vordergrund der Anlage verläuft, auf Ebene 3 liegt. Dein gut gemeinter und sicher auch nachvollziehbarer Vorschalg, würde dazuführen, dass eine komplette Umplanung der Anlage notwendig wäre. Das aber möchte ich aus verschiedenen Gründen eben vermeiden.

Viele Grüße aus Südmähren
Heidi

Hallo Helko,

Zitat - Antwort-Nr.: 6 | Name: helko

das sieht mir alles zu sehr nach "Spielbahn" aus, angefangen von den Strassenbahnradien über die eigenartige Nebenbahn bis zum SchaBa einfach ins eck geknallt.Du hast doch in Deiner hoffentlich erfolgreichen Genesungszeit genügend Zeit, bei dieser Anlagengrösse mehr in Vorbildnähe zu planen...,z.B. als U-Form
das Anlagenbild zeigt 390*250 cm



Es ist, wie Du es nennst, eine Speilbahn, da ein automatischer Bertrieb und schon garnicht ein digitaler Betrieb geplant ist! Die von Dir genannten Radien mögen für dich als Strassenbahnradien wirken, sind es mit Gfn R3 als kleinster Radius aber definitv nicht.
In meiner Genesungszeit habe ich bisher noch nicht viel Zeit zum Planen gehabt, da ich erst seit letzten Freitag aus der Klinik bin. Ich habe aber auch nicht vor, extrem viel Zeit in die Planung und Umgestaltung zu investieren, da ich für meine verbleibende Zeit auf dieser Erde die Mobapriorität sehr weit nach hinten schieben werde.
Was die Anlagenform betrifft, so ist diese durch meine Räumlichkeiten gegeben, so Dass Dein Vorschalg ohnehin nicht passen würde!
Und bezüglich Vorbild: Den Bahnhof Luhačovice gibt es in der Realen Welt. Die von mir geplante und auch vorhande Bauform des Bahnhofs entspricht nahezu 100% dem Vorbild.

Gruß
Heidi



Hallo

ich kann deine Entscheidung nachvollziehen, ich hatte ebenfalls Bekanntschaft mit dieser Krankheit gemacht, und als wenn das nicht genug währe, kam dann noch dazu, dass das Unternehmen mich nach der Genesung mit Mobbing überzog (seitens der GF) obwohl ich bis zur Diagnose meiner Krankheit hervorragende wirstschaftliche Ergebnisse hatte, die danach nie wieder erreicht wurden.

So musste ich nicht nur mit der mittlerweile überstandenen Thereapie kämpfen sondern auch am Ende mit Gerichten, und habe die Firma abschliessend vor Gericht dann besiegt. Bei Krebs weiss man leider nie, ob er wiederkommt oder nicht und genesen ist man eigentlich nie richtig. Das wichtigste ist Sport, Kraft Training, und Entspannung, denn vieles ist auch Stress.

Ich habe nach der Krankheit wieder angefangen meine N Bahn zu bauen, und habe viel Spass damit

LG und Kopf hoch ++++

Patrick


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