1zu160 - Forum



Anzeige:
Spur N Ersatzteile

THEMA: Wie viele Steckdosen für Eure Verbraucher?

THEMA: Wie viele Steckdosen für Eure Verbraucher?
Startbeitrag
verifier - 17.06.26 20:47
Hallo,

eine normale Steckdose kann in Deutschland mit 16 A maximal belastet werden. Dazu meine Frage:

Es kommen ja eine Menge Verbraucher (Netzteile, Bildschirme, PC, etc...) zusammen. Was heißt, dass von maximalen Verbrauchswerten eine Steckdosenleiste und in Folge eine Steckdose schnell überlastet werden könnte. Wie macht Ihr das? Mehrere Steckerleisten in verschiedene Steckdosen?

Danke für Euer Feedback.

Manfred

Moin Manfred,
hier:
https://www.bachmann24.com/info-center/kaskadieren-von-mehrfachsteckdosen
ist eine gute Zusammenfassung der Möglichkeiten
VG
Günter
Versehentlicher Eintrag gelöscht.
Hallo,

einerseits gibt es Meßgeräte, mit denen man den Verbrauch (und den Strom) messen kann. Andererseits kann man die Maximal-Leistung der Einzelgeräte einfach addieren (nicht die Stromstärken auf den Niedervolt-Seiten!). Ich glaube aber nicht, daß Du da in die Nähe kommst. Aber Glauben heißt nicht wissen…

Nebenbei habe ich jetzt erst die Tage in der Boulevard-Presse (Bild, Focus und dergleichen) gelesen, man solle Steckdosenleiisten nicht bis zur Nennleistung belasten. Kurzfristig würden sie es aushalten. Sie könnten sich aber bei Dauerbelastung überhitzen. Mit China-Ware, korrodierten Kontakten usw. wäre ich da auch vorsichtiger und würde deutlich unter dem Limit bleiben.

Die Last auf mehrere Wandsteckdosen zu verteilen könnte eventuell nur bedingt helfen. Denn typischerweise wird ein Zimmer nur von einem Kabel mit Energie versorgt. Ich weiß aber nicht, wie hoch dieses belastbar ist. Da müßtest Du warten, bis hier jemand vorbeischaut, der sich mit Elektroninstallationen und den Vorschriften auskennt. Ich bin's nicht.

Klaus

Hallo Martin,

Versuch macht klug! Wenns zu viel wird, knallt die Sicherung.

Frohes Schaffen und

LG
threedots
Hallo Manfred!

Die Geräte, die Wärme erzeugen, haben den größten Stromverbrauch. Wenn Du also einen Wasserkocher, ein Bügeleisen, einen Toaster und einen Heizlüfter an eine Steckdosenleiste anschließt, könntest Du bald in die Phase der Warmsanierung Deiner Wohnung kommen.

Klaus hat das schon richtig beschrieben: Einfach mal die Leistung der verschiedenen Geräte addieren. Wärmeerzeugende Geräte schließe ich nach Möglichkeit direkt an eine Wandsteckdose an.

Herzliche Grüße
Elmar

Zitat - Antwort-Nr.: 0 | Name: verifier

eine normale Steckdose kann in Deutschland mit 16 A maximal belastet werden.



Hallo Manfred,

Das gilt aber nur, wenn diese Steckdose eine eigene Absicherung hat, wie z.B. üblicherweise eine Steckdose für eine Spül- oder Waschmaschine.

Wenn, wir bei mir, die Räume mit einer Sicherung 16A abgesichert sind, teilen sich alle Steckdosen des Raumes und die Beleuchtung die 16A!

Viel Erfolg wünscht Jens

Hallo,

ich habe für PC, zwei Bildschirme, die Digitalzentrale, die LED-Beleuchtung unter der Anlage und je ein Netzteil für ZIMO MXULF und den ESU Programmer den Power Manager von Conrad im Einsatz, der das alles locker wegsteckt und den Vorteil hat, daß man die Verbraucher nach Bedarf ein- und ausschalten kann.

MfG
Rainer
Hi,

An einem 16A Automaten kann man etwa 3500W hängen.
Neubauten haben meist nur noch 13A Automaten. Macht immer noch ca. 3000W.
Da komme ich mit meiner Moba lang nicht dran.
PC, 2 Monitore, 4 große Trafos und ein paar kleine Steckernetzteile.
Alles an einer einzigen Wandsteckdose.
Auch nicht, wenn ich in der Übergangszeit eine el. Heizung mit 2000W an den gleichen Stromkreis hänge.
Und eine Stereoanlage läuft auch noch.
Jeweils an anderen Steckdosen, gleicher Automat.
Für Licht gehen nur noch ca. 100W drauf, dank LED.


Jürgen H.
Hallo,

dabei aber auch an die Einschaltstromspitzen denken. Die sind meist nur ganz kurz, aber deutlich höher, und können dann evtl. ausreichen, um den Sicherungsautomaten auszulösen.
Ich schalte meine Anlage stufenweise ein. Erst Stromversorgung SBF, dann Strombersorgung BHF, danach alle 4 Zentralen und danach die Rechner.

Hab anfangs alles mit einem Hauptschalter eingeschaltet, hat auch oft funktioniert, aber ab und zu hat es doch den 16A Automaten ausgelöst.
Seit dem abgestuften Einschalten hat der Automat nicht mehr ausgelöst.
Nach dem Hochfahren während des normalen Betriebs hat der Automat noch nie ausgelöst.

Gruss Klaus
Hi

Bei mir hängt auch eine Menge dran. PC, zwei Monitore, Zentrale mit 9A Ausgang, versch. Ladegeräte, Lupelampe, Lötstation, Proxxon, Alexa, Handy, usw. Und eine Sicherung.

LG ChristiaN
Hallo,

wenn es hoch kommt zieht das Ganze bei mir 300 VA. Rechnet selber, ein Zug zieht doch max mit voller Kirmes 12-14 VA, die meisten nur 4-5.

Nur sollte man das "Mehrfachsteckdose in Mehrfachsteckdose" unterlassen!!
Besser in eine vernünftige gute große Leiste investieren die von einem Markenhersteller kommt. Wenn's von Temu sein soll - steckt Euer Haus selber an... Ist einfacher.

Überspannung durch Blitzeinschlag in der Nähe hatten wir vor einigen Jahren ins Telefonkabel woraufhin Router, Telefonanlage und Netzwerkkarte eines PC zerschossen wurde.
Seitdem hab ich das alles abgesichert.

Peter

Moin,

nur mal so für das allgemeine Verständnis:

eine Schuko-Steckdose ist nicht für Dauerbelastung von 16A vorgesehen. Für diesen Zweck gibt es die dreipolige blaue CEE-Dose, auch Campingstecker genannt.
Mit 16A werden Schukos dennoch oft abgesichert weil zum einen meist mehrere Steckdosen in einem Sicherungskreis verteilt werden und zum anderen z.B. ein schneller Wasserkocher mal eben kurz an die 3000W ziehen kann, kurz heißt max 15min. Ich weiß auch im Moment kein Gerät mit Schuko-Stecker, das mehr als 10A dauerhaft benötigt.

Mit 13A werden in "modernen" Wohnungen Leitungen abgesichert weil die Leiterbelastbarkeit z.B. durch die Verlegeart in Hohlwand (Gipskarton) herabgesetzt wird. In Hohlwänden mit ihrer thermischen Isolierung muss ein reduzierender Faktor bei der Leitungsberechnung angesetzt werden und wenn ich dann mit sparsamen 1,5mm² Leitungen rechne  dann muss ich halt 13A Sicherungen verbauen weil meine Berechnung einen Wert knapp unter 16A ergibt. Was an Ende günstiger ist, muss der Projektant oder besser der Bauherr entscheiden. Und wenn dann doch noch eine etwas längere Leitung gebraucht wird dann geht es möglicherweise auf 10A runter, und alles nur weil 2,5mm² für den Moment zu teuer sind.
Bei uns in der Industrie wird 1,5mm² nur noch für Lichtverteilungen verwendet, da kann man heuer mit 10A Absicherung große Flächen ausleuchten (LED).

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

aber ab und zu hat es doch den 16A Automaten ausgelöst.



richtig, das liegt aber nicht an den 16A, das liegt an der Sicherungscharakteristik, in deinem Fall vermutlich ein B16 Automat. Der ist schnell und wenn da dann doch mehrere Schaltnetzteile mit der direkten kapazitiven Belastung auf einmal daher kommen dann löst der B-Automat halt aus. nacheinander einschalten > alles richtig gemacht.
Wenn man ausschließlich solche Bedingungen hat und das weiß dann kann man bei fester Installation auch C16 oder gar D16 für die Absicherung verwenden, in der Wohnungsinstallation macht man das aber nicht.

Bei mir wird eine 5-fach Steckerleiste mit ihrem eigenen Schalter eingeschaltet, dabei gehen gleichzeitig
ein Laptopnetzteil
ein Booster (Eigenbau nach Elektor mit richtigem Trafo im Netzteil)
ein Trafo für die Mä-Zentrale
ein Trafo für meine analoge Blocksteuerung
und eine LED-Leuchte über meinem Pult
an.

Grüße Torsten



Hallo Manfred,

die Frage ist, um welche Geräte geht es bei Dir? Wenn es nur um die Modellbahn geht, musst Du Dir keine Gedanken machen. Ich habe alle Trafos und Netzteile an einer smarten Steckdose hängen. Ich habe gerade mal nachgeschaut, die gesamte Modellbahn, mit fünf Trafos und einem Netzteil der z21, zieht 49W.

Solltest Du das allgemein meinen, gibt es Grundsätze, die hier schon genannt wurden. Auch der Umstand, dass die Sicherung und die daran angeschlossenen Steckdosen eine Begrenzung auf 13/16A haben und nicht die Steckdosen selbst. Ansonsten hängt alles stark von Deiner Umgebung ab. Wie sieht die Verkabelung aus und welche Geräte benutzt Du? In der Regel sollte der Betrieb von Geräten, wie Du sie nanntest, an EINER Steckdosenleiste möglich sein. Da sollte man aber auf die Prüfzeichen achten.

Meiner Meinung nach sollte man derartige Fragen eher an einen Elektriker richten.

Gruß
Jürgen
Grüß euch, da hab ich auch eine Frage dazu, hat jetzt nichts mit Moba zu tun aber Elektrik. In unserer Küche, das Haus ist Baujahr 1962, gibt es nur eine Steckdose, von dieser aus haben wir die Leitung verlängert mit 4weiteren Steckdosen davon eine Doppelsteckdose. An dieser Leitung hängt der Kühlschrank, die Waschmaschine, die Dunst Abzugshaube und die Kaffeemaschine. Wobei der Kühlschrank ständig läuft, die Waschmaschine zeitweise, eher selten, der Elektriker der den Anschluss gemacht hat, sagte damals ich solle nie alle Geräte auf einmal einschalten. Der Elektroherd ist übrigens extra angeschlossen. Alle Steckdosen sind mit 10A Sicherungen und der Lichtstrom ebenfalls mit 10 A  abgesichert. Der Herd extra mit 16A Sicherung. Es gab in all den Jahren keine Probleme. Im Moba Zimmer habe ich von der einzigen Steckdose eine Mehrfach Dose an meinem Basteltisch angebracht und von dort aus einen Trafo für die Teststrecke, den PC und die Lupenleuchte angesteckt. Auch hier keine Probleme weil nie alles auf einmal betätigt wird auch wenn die Lötstation angeschlossen ist.
Muss ich irgend was ändern?
Gruß elber
Der Trafo wird übrigens bei Nichtgebrauch ausgesteckt.

Die von berndt* zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login



Hallo Elber,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

der Elektriker der den Anschluss gemacht hat, sagte damals ich solle nie alle Geräte auf einmal einschalten


tolle Aussage vom Fachmann. Technisch gesehen richtig, nur hätte er den Anschluss auch richtig machen können und wenigstens die WM mit einer einzelnen Leitung versorgen können. Es sei denn da sprachen Kosten- oder Aufwandsgründe seitens des Auftraggebers dagegen.

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Muss ich irgend was ändern?



müssen: NEIN
können: JA
solltest du? JA

weil?
1962 ist sehr lange her, damals gab es noch keinen FI (heute reden alle von RCD, was das selbe ist, nur englisch abgekürzt), aus deutsch: Fehlerstrom-Schalter. Also ei Gerät, das bei einem Fehler in einem Gerät wie einer Waschmaschine, den Strom abschaltet. Was der FI auch tut, und das ist besonders wichtig, wenn ein Mensch aus Versehen an die Phase packt, also einen Stromschlag bekommt. In dem Fall wird die Stromzufuhr innerhalb der für den menschlichen Körper gerade noch nicht gefährlichen Zeit (ca. 50ms) der Strom abgeschaltet.
So weit so gut, bei dir wird es das nicht geben, es gibt auch keine Pflicht zur Nachrüstung.

Wenn die Installation in deinem Haus noch aus 1962 ist dann könnte es gut sein, dass auch noch kein dreiadriges Kabel, das den Schutzleiter extra führt, verlegt wurde. Früher wurde der Schutzkontakt einfach auf den Neutralleiter geklemmt, direkt in der Steckdose. Prinzipiell ist das technisch damals auch soweit ok gewesen, heute macht es aber eine Nachinstallation eines FI unmöglich. Dazu braucht man zwingend Null (N) und Schutzleiter (PE) getrennt.
Außerdem, wenn die Installation tatsächlich so alt ist dann würde ich da mal einen Fachmann drüber schauen lassen. Die Leitungen waren damals noch geschraubt, heute wird meist federbelastet geklemmt. Geschraubt heißt, dass sich was lösen kann, was häufig Ursache für Schmorbrände ist. besonders in den erst 35 Jahre gebrauchten Bundesländern wurde Aluminium als Leitermaterial verwendet, was gern aufgrund des Druckes der Schrauben schrumpft und dabei Kontaktschwächen entstehen. Solche Sachen kann man als Laie auch vermeiden, Strom abschalten, Spannungsfreiheit prüfen, gegen wieder einschalten sichern, dazu am besten die Sicherungen mitnehmen... auch gut wenn man mit der Frau allein zuhause ist und die vor der Verteilung stehen bleibt. Egal, dann die Abdeckungen von den Steckdosen abschrauben und die Schrauben nachziehen. Tja, und damals wurden häufig noch unter der Decke Abzweigdosen verbaut, auch da können sich Schrauben lösen. Meist findet das keiner weil ja im putz und Tapete drüber. Spätestens wenn ein dunkler runder Fleck auf der Tapete zu sehen ist würde ich das Ding öffnen und die Klemmen durch Wago o.ä. ersetzen.

Und wo ich jetzt dein Bild sehe:
sowas hier ist auch eine Lösung für Personenschutz:

https://www.brennenstuhl.com/de-DE/produkte/ste...pter-bdi-a-2-30-ip54

würde ich in meinem Bastelzimmer anschließen wenn die hausinstallation keinen FI hat

Grüße Torsten
der froh ist, dass die E-Installation im Haus auf modernem Stand ist


Hallo elber,

also, die Kücheninstallation ist aus meiner Sicht überarbeitungswürdig. Von solchen Verkabelung wird immer gewarnt. So, wie Du es beschreibst, hast Du Steckdosenleisten kaskadiert. Und die Waschmaschine dürfte schon einiges ziehen. Nur einzeln betreiben ist eine Sache, kaskadieren eine andere.

Ich würde mir hier vom Elektriker zumindest eine Vierersteckdose setzen lassen. Aber ich denke, da ist das Forum hier das Falsche für solche Fragestellungen. Frag einen Elektriker.

Gruß
Jürgen
Wenn der Kühlschrankkompressor wirklich ständig läuft ist das was kaputt und du  brauchst einen neuen Kühlschrank. Lohnt sich wahrscheinlich das neue Kühlschränke viel sparsamer sind als alte.

Dann zur Beslastung:

Auf 10A kannst du ungefär 10A*230V = 2300W gleichzeitig anwenden.

Ich würde der Waschmaschine eine eigene Leitung mit eigener Sicherung gönnen, wenn nur möglich. Ich sag lieber nix über den Elektriker der das damals bei dir gemeinsam angeschlossen hat.

Genau so wie der Herd auch eine eigene Leitung hat.

Wenn die Waschmaschine heizt und die Kaffemaschine gleichzeitig an istcdann kann es mit 10A knapp werden. Du kannst ja die Watt zusammenzählen und sehen wie nah du an 2300W dran bist.

Dagegen hast du weder mit Mobatrafo noch mit dem Lötkolben irgendwelche Probleme, das ist ja alles unter Kleinvieh unter 100W.

Edit: Und wenn möglich in der Elektrozentrale oder vor der Zentrale einen FI einbauen, wie beschrieben.

Grüße,
Harald


Hallo Jürgen,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

So, wie Du es beschreibst, hast Du Steckdosenleisten kaskadiert.



Hat er vermutlich nicht, denn er schrieb, dass er von dieser einen Steckdose die Leitung verlängern lassen hat, von eben diesem Elektriker, der ihm gesagt hat, er möge nicht alles auf einmal einschalten. Also keine kritische Kaskadierung, die ist, meine ich, in der Wand erfolgt, was soweit ok ist. Klar, die 10A sind da knapp aber wenn man damit klar kommt ...

und wenn du Waschmaschine heizt (2000W) und sich dann noch dreht (ca. 200VA) und die Kaffeemaschine heizt (500W) dann sind wir bei 2700W und wenn die 10A Sicherung dann nicht auslöst, ja dann stimmt da was nicht.
Ob elber sich beim Kühlschrank richtig ausgedrückt hat? Immer angeschlossen heißt immer in Betrieb aber das heißt ja nicht, dass der KS kaputt ist und der Verdichter dauernd läuft, da liegt sicher Verständnisproblem vor.
Nur, wenn der Verdichter im KS anspringt, dann kommen noch mal 100VA dazu

Grüße Torsten

Hallo,

Elektrik noch mit "klassischer Nullung"? Uiuiui.

Das schreit ja nach Umbau. Wenigstens im Badezimmer/Küche würd ich Steckdosen mit eingebautem FI verwenden (der Fachhandel kennt das).


Peter
Hallo Torsten,

ich konnte nicht genau erkennen, wie er die Leitung verlängert hat. Wenn die Verlängerung fest montiert ist, ist das natürlich keine Kaskade. In dem Fall sollte er das so nutzen können, wie er es beschreibt.

Gruß
Jürgen
elber sagt danke für die Infos. Ich lass jetzt alles wie es ist, weil in zwei Jahren sollen unsere Häuser aufgestockt und saniert werden. Mal sehen was alles gemacht wird.
Eine Steckdose pro Raum ist ja eh seltsam.
Gruß elber
Hallo und erstmal Danke für all Eure Tipps,

mein neuer Kommandostand soll einfach nur "gut" werden, darum all meine Fragen. Ich denke ja auch nicht, dass was passiert, außerdem ist mein Haus von 2008. Ich denke, da passt die Elektrik soweit.

Ich schau mir mal an, was der Power Manager von Conrad so macht (siehe #7).

By the way: Alleine die Netzteile ergeben bei mir aufsummiert rund 30 A, wobei manche nur zur Abendbeleuchtung auf der Anlage da sind. Am alten Kommandostand lief alles gut, aber wie gesagt, ich will es jetzt besser machen.

Euch schöne Grüße

Manfred
Hi Manfred,

Zitat - Antwort-Nr.: 22 | Name: verifier

aufsummiert rund 30 A



bist du dir da sicher? Wenn das soviel ist, solltest du mal nach dem Gesamtbedarf deines Hauses, und wie die HV abgesichert ist, schauen.
Oder hast du dir die Sekundärseiten angesehen und addiert?

Gruß
Gerald


Hallo

Ich war Energieanlagenelektroniker ( heute in Rente) Bin bei Hausinstallationen nicht so doll informiert
Aber ich meine mal gehört zu haben das heute Waschmaschine Kühlschrank Mikrowelle jeweils einen
eigenen Stromkreis haben muß. Zudem muß das Bad einen eigenen Fi.Schutzschalter haben. Zum Umgang
mit Strom sei aber grundsätzlich gesagt Nicht zu viel Verbraucher an einer Steckdose und keine Steckdosenleisten
an Steckdosenleiste. Brandgefahr. Wer keine Ahnung hat Finger weg.Selbst durch kleine Selbstbasteleien sind schon
große Brände entstanden. Zudem die Gefahr für Mensch und natürlich auch Tiere. Und zu Elber kann ich nur sagen
Komplett raus mit der alten Installation auch wenn es teurer ist.
Kommt der Minus an den Plus gibt es einen kurzen Schluß,wenn es dann noch brennt hat die Sicherung gepennt 😊
(Gilt aber nur bei Gleichstrom) Plus und Minus gibt es in der Wechselstromtechnik nicht.

Grüße
Frank
Zitat - Antwort-Nr.: 22 | Name: verifier schrieb am 18.06.26 15:52

Hallo und erstmal Danke für all Eure Tipps,

mein neuer Kommandostand soll einfach nur "gut" werden, darum all meine Fragen. Ich denke ja auch nicht, dass was passiert, außerdem ist mein Haus von 2008. Ich denke, da passt die Elektrik soweit.

Ich schau mir mal an, was der Power Manager von Conrad so macht (siehe #7).

By the way: Alleine die Netzteile ergeben bei mir aufsummiert rund 30 A, wobei manche nur zur Abendbeleuchtung auf der Anlage da sind. Am alten Kommandostand lief alles gut, aber wie gesagt, ich will es jetzt besser machen.

Euch schöne Grüße

Manfred



Moin,

Es ist doch egal wie alt das Haus und die Elektrik sind. Die Absicherung erfolgt immer Aufgrund der verlegten Leitungen und der max. möglichen Gesamtlast für den jeweiligen Stromkreis.
Daher stimmt die pauschale Behauptung 16A nie.

30A: was hast du für eine Spurgröße? Damit kannst du einen Industrie Backofen betreiben.
In dem Fall hilft es mal mit einem geeigneten Messgerät den Stromverbrauch zu messen.

Bei solchen Stromstärken empfehle ich eine robustere Installation
https://dein-elektriker.com/cee-16a-kraftsteckdose-bals-aufputz/2409

Viele Grüße, Franzi
Hallo Manfred,

also 30A für Netzteile klingt schon etwas seltsam. Das wäre eine Leistung von 6,9 kW. Hast Du vielleicht die sekundärseitigen Stromstärken aufaddiert?

Wie ich schrieb, meine fünf Trafos und das Schaltnetzteil verbrauchen in etwa 50w. Das sind 0,22A.

Gruß
Jürgen
Hallo Manfred,

was Jürgen damit sagen will:
Wenn du 30 A hast, die Spannung aber z.B. nur 12 V ist, dann sind das 30 A x 12 V = 360 W. Auf der Seite des 230-V-Netzes sind das dann 360 W / 230 V = 1,6 A. Und ja, in Wirklichkeit ist es etwas mehr als 1,6 A, weil kein Netzteil einen Wirkungsgrad von 100% hat.
Deswegen hat Elmar in Antwort #5 auch dazu geraten, die Leistungen (das ist die Zahl mit dem W dahinter) zu addieren.

Grüße,
Dietmar
Hallo,
habe 10 Verbraucher, darunter 6 Leuchten von Paulmann, Bosch Ladegeräte eBike, Akku-Geräte, 5 weitere Leuchten.

Paulmann schaltet sich seit kurzem gelegentlich ab.

Möchte jetzt eine 10-fach-Leiste mit mindest 3 schaltbaren Steckdosen.

Kabellänge 2,5-3m.

Finde über Amazon kein Angebot.
Kopp Powerversal?
REV Ritter 10-fach.
jeweils 3 Schaltgruppen

KI-Empfehlung


Anbieter nicht gefunden.


Gruß

Klaus



Die von KK zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Hi,
vielleicht solltet ihr eine Fachfirma des geringsten Mißtrauens befragen.
Näheres ist dem aktuellen Stand der Technik und dem Regelwerk zu entnehmen.
Auch solltet ihr euch da manche ja Betreibe von Elektroanlagen sind mal über Haftungsfragen im Fehlerfall informieren.

Viel Spass Arne
Hallo,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Es kommen ja eine Menge Verbraucher (Netzteile, Bildschirme, PC, etc...)



Hat man da mit Modellbahnelektrik und -computer überhaupt eine Chance, an die Belastungsgrenze zu bekommen?

Wenn man 6 Gamingrechner dranhängt, kann ich mir das noch vorstellen, aber drei Monitore und ein Laptop...?

/Martin
Hallo,

meine Paulmann sind jetzt an einer Wandsteckdose angeschlossen und leuchten dauerhaft.

Statt 3 Steckdosen möchte ich jetzt eine verwenden die aber ein paar einzeln schaltbare Steckdosen hat.

Sollte es doch geben🤔

Gruß Klaus

Die von KK zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Hallo Martin, hallo zusammen,

also meine alte Anlage, 12 m², HEKI-Steuerung und vier Heißwölfe - da waren es ca. 100 Watt, vielleicht etwas drüber. Schaltete ich die Häuschen-Beleuchtung ein (Glühbirnen) dann waren es 250 Watt. Zimmerbeleuchtung mit ESL waren damals etwas über 100 Watt (bei Glühbirnenstrahlern vorher fast 600 Watt).

Diesmal wird die Schalterei digital und Steuerung mit PC und zwei Bildschirme. Die Heißwölfe bleiben. Denke da wird sich nicht so viel Ändern. Raumbeleuchtung mit dimmbaren LED jetzt 150 Watt.

Häuschenbeleuchtung jetzt mit LED. Und da kam für mich ein unerwarteter Hammer. Ich hab von Kokologgo LED-Streifen mit 3 LED. Sind ausgelegt für 12 V. Irgendwo bei 7 bis 8 Volt machen die eine schöne Helligkeit und ziehen 0,02 A (nicht schlimm). Aber bei 12 V, abgesehen davon daß das Licht viel zu hell ist, stehen da auf dem Multimeter rund 0,70 A (nein, kein Schreibfehler). Da wird Strom regelrecht "verbrannt".

Gut, mit dem Kaskadieren von Steckerleisten soll man nicht machen und diese allgemeinen Vorschriften machen Sinn. Manche hängen dann wirklich den Heizlüfter an die vierte Steckerleiste dran. Aber bei Modellbahn... Der Staubsauger für die Reinigung der Anlage zieht mehr...


Viele Grüße
Christian Strecker
Hallo,

gekauft:

Nevada
Farbe Schwarz
Gesamtzahl der Steckdosen 18
Spannung 230 Volt
Besonderes Merkmal Ein/Aus-Schalter, Leuchtanzeige, USB-Steckplatz, Weiträumiger Auslass, Überspannungsschutz

+ 3einzeln schaltbare Zwischstecker.

Gruß
Klaus
Moin zusammen,

an der Anlage habe ich zusammen 6 Steckplätze für 230V ~. Aber das heißt nicht, das ich da 6x 3,5 KW ziehen kann. Gott bewahre. Ist ja auch nur 1 Zuleitung. Aber für Zentralen, Tablets und nen Lötkolben reicht das allemal aus. Da komme ich nicht mal in die Nähe der max. Leistung. Ach ja, die Obere Beleuchtung hängt da auch noch dran, die besteht aus 1 x 3m LED Streifen und 1 Leuchtstoffröhre. Über Serienschalter kann man dann entsprechend das Licht schalten. Der "Bahnstromkreis" wird über einen 2. Schalter geschaltet.

Und was das ganz allgemeine zu Steckdosen angeht, sollte doch jeder damit relativ vertraut sein.

Spätestens wenn die Sicherung fliegt, hat man es übertrieben.
Guten Morgen und okay.....

ich habe zwar mal mit Erfolg LRT studiert, war aber nie als Ingenieur tätig. Führungsaufgaben waren mein Job. Und ja, ich könnte die falschen Angaben genommen haben, da ich von allen Netzteilen die angegebene Amperezahl aufaddierte. Vermutlich also den "Sekundärkreis"

Ich will halt nichts falsch machen und außer Schlitzen schlagen und Kabel ziehen hatte ich bei meinem Hausbau auch nichts zu tun. Ist keine Elektrik, nur Hilfsarbeiten.

Also sorry, aber genau deswegen wollte ich Eure Hilfe. Und die habe ich bekommen, neben manchen auch berechtigten Shitstorm....

Euch einen schönen nicht zu warmen Tag

Manfred
Moin Manfred,

mach dir nix draus, niemand kann alles. Wäre schlimm wenn wir alle Universal Genies wären..... Dann wäre die Welt stocksteif.
Hallo,

ich hab mal 'kurz' ein Verbauchsmessgerät / Energiemesser angeschlossen um zu sehen,
wie bei meiner Anlage der Leistungsbedarf ist:

ESU ECOS Zentrale
1x 19V Laptopnetzteil mit Laptop
1x Smart TV 32" als 2ter Bildschirm via HDMI
1x 19V Laptopnetzteil als Spannungsversorgung für derzeit 8 ESU Switch Piloten und 1x  KSM
1x LED Strahler 10W als Arbeitsbeleuchtung

damit komme ich auf 120W

Es ist noch nicht der finale Ausbau, könnte aber einen Anhaltspunkt geben.

Wie schon geschrieben wurde, so sehe ich auch kein Problem was den Gesamtbedarf angeht,
offen ist natürlich wie im Einzelfall die Einschaltströme sich verhalten.

Grüße,

Andreas
Hi,
wäre es denn nicht einfacher einen Strommessgerät zu kaufen, dann Mehrfachsteckdose anschließen und alle Verbraucher auf Mehrdachsteckdose anschließen. 16 A = 3600 Watt.

Hier nur mal als Beispiel https://www.mediamarkt.de/de/product/_ultron-r...9EAQYEyABEgLcEvD_BwE
Jetzt gibts Prügel für den ottopa.
Aber es funktioniert ohne Erwärmung seit fast 20 Jahren.
Die obere Steckerleiste hängt an der Zimmersteckdose.
Die unteren Steckerleiste sind in einer Verteilerdose mit der oberen Steckerleiste verbunden.
An der oberen Leiste kann ich alles komplett abschalten. Lämpchen aus, alles aus, ich kann beruhigt zu Bette gehen.
Die unteren Leisten schalte ich bei Bedarf zu, z.B. Deteilbeleuchtung (in der Wendel), Überwachungkameras,
Trafo für Minibohrer usw.
Und alle 230 V Installationen sind berührungssicher an der Rückwand der Installationstafel angebracht.
Der gesamte gleichzeitige Stromverbrauch dürfte 3 A sein, gemessen habe ich es noch nicht.
Gruß 😋tto

Die von ottopa zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Hallo,

ich bin mit dem Umgang von HV etwas schmerzbefreit, da ich gut 30 Jahre im MV- Bereich gearbeitet habe.

Die Installation (Bild) funktioniert seit 2 Jahrzenten störungsfrei, aber Laien bitte nicht nachmachen.
Alle Trafos werden mit einem Einbauschalter geschaltet, jeder Trafo ist mit einer angepassten Feinsicherung abgesichert

Grüße Michael Peters

Die von Michael Peters zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Hallo!

bei mir ist die Elektroinstallation relativ neu. Licht und Steckdosen sind getrennt, die Steckdosen sind nochmal auf drei Stromkreise aufgeteilt und alle mit je mit 16A und Fi abgesichert. Die Steckdosen sind über einen Hauptschalter (der war richtig teuer) alle abschaltbar. Lichtleitungen 1,5 qmm, Steckdosen 2,5 qmm.

Die Anlage selber hat, weil nicht vermeidbar, sternförmig verkettete Steckdosenleisten aus dem Profibereich. Die Zentrale und die Booster hängen an der ersten Steckdosenleiste, die anderen Steckdosenleisten sind nur mit etwa je 100 bis 200W belastet.

Grüße
BWB

Hallo Henky #38

Dieses Gerät zeigt den Verbrauch in Watt an,also die elektrische Leistung.
Strom wird immer in Reihe zum Verbraucher gemessen.
Sicher so kann man sehen wieviel Watt an einer Steckdose hängen und man kann es
In Ampere umrechnen. Aber bei einer Moba wird es selten zu einer Überlastung kommen.

Gruß
Frank


Hallo Frank,

ja, ich habe ja auch deshalb geschrieben, 3600 Watt = 16 A, das habe ich mal so einfach dahingestellt.

Ja, du hast recht, eine heimische Moba Anlage über 3600 Watt wird wohl nicht zu schaffen sein.

Grüße

Henning
Hallo,
habe die Anzahl meiner Beleuchtungen verringert, dennoch war es nicht einfach die restlichen Verbraucher anzuschließen.
Für die Ladestationen der Akkugeräte benötigte ich 5 Steckdosen.
Das Ledband mit seinem großen Netzteil blockiert gleich 3 Steckdosen.

Warum die rote LED von der BEVA Steckdosenleiste leuchtet erschließt sich mir nicht.

Stecken Sie die Steckeck einfach richtig herum ein, dann normalisieren sich die Anzeigelichter wieder.

Ich weiß nicht, bin ich nicht normal oder die Anzeigelichter😉

Gruß

Klaus


Die von KK zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login



Nur registrierte und eingeloggte User können Antworten schreiben.
Einloggen ->

Noch nicht registriert? Hier können Sie Ihren kostenlosen Account anlegen: Neuer N-Liste Account





Zum Seitenanfang

© by 1zu160.net;