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THEMA: Bringt ATF Öl auf den Gleisen was?
Umfrage-Ergebnis - Umfragezeitraum: 14. 06. 26 bis 29. 06. 26
Bringt ATF Öl auf den Gleisen was?Insgesamt 144 Stimmen
Hi
Ich denke die Umfrage bringt so mehr Klarheit wieviele von uns ATF einsetzen und was man erwarten kann.
LG ChristiaN
mehr Klarheit? Bei DEN Antwortalternativen?
Wer es nicht versucht hat, kann die Frage, ob ATF etwas bringt, nicht beantworten, also auch nicht mit "nein".
Wer negative Erfahrung damit gemacht hat, wird die Frage nicht mit "ja" beantworten. Außer er meint, "ja, es bringt Ärger".
Vielleicht meinst du aber eine ganz andere Frage: "Hast du schonmal ATF eingesetzt?" Dann könnten die möglichen Antworten passen. Aber das steht nicht da.
Mehr Klarheit in allen Lebenslagen wünscht (sich und allen Freunden)
Wolfgang (der ATF mangels Möglichkeit nicht probiert hat)
"Bringt es was? Ja, Nachteile" haha...
Deutsch ist eine so schöne Sprache. Schade, dass sie immer weniger beherrschen.
Jürgen H.
LG Mike
p.s. zur maximalen Aufmischung des Forums würde ich folgende Umfrage vorschlagen:
„bringt ATF etwas in meinem verdeckten Schattenbahnhof, in dem Arnoldgleise verlegt sind und bei dem ich noch nicht entschieden habe ob ich ihn digital oder analog betreiben soll, mit Loks die entweder GAM oder Dreipoler besitzen“ ð
Jürgen H.
Die Antwortmöglichkeit: "Nein Ich habe es nicht versucht" ist eigentlich wenig hilfreich. Wie kann ich was denn bewerten wenn ich es gar nicht erst ausprobiert habe??? In so einem Fall gebe ich gar keine Stimme ab... Ich vermisse die Antwort: "Nein. Ich habe ATF ausprobiert aber es brachte mir keine Vorteile".
Eine Dose ATF steht bei mir in der Werkstatt. Ich habe es bisher noch nicht versucht. Kann also noch nicht beurteilen ober es was bringt
Grüße
Markus
Dieses Thema wurde schon öfters hier im Forum extrem royal behandelt .
Vlt. hier mal im Forum <Suchfunktion >
ATF
eintippen !
Rae
Vlt. mit einer Lok auf ein altes Gleis ausprobieren ?
Bringt's ? : auch nix verpasst .
Ihre Anmerkung in #4 ist 300% zurecht !
MfG,
Rae
Der solche Aufmerksamkeit von Ihnen gern mag !
Anders sieht es aus bei…
- grossen Anlagen mit hohem Reinigungsaufwand
- Ausstellungsanalgen, die nur alle paar Monate in Betrieb genommen werden
- Anlagen mit Drehscheiben und/oder grossen BWs, wo viele Gleise nur selten benutzt werden
Da macht es wirklich einen Unterschied.
LG Mike
... welches ATF ist denn gemeint? Denn ATF gibt es in mehreren Spezifikationen und voll von unterschiedlichen Additiven, auf die es wohl bei so einem "Mißbrauch" ankäme. Das wird ja nicht für N-Gleise angemixt, sondern als Spezial-Getriebeöl.
Ich würde daher erst die Marke/Rezeptur wissen wollen, bevor ich damit Gleise und Loks zu retten versuche. (Damit gehöre ich zur Nein-Fraktion)
Weiter viel Spaß mit der Meinungsumfrage
Gruß Klaus
Klaus liegt mit seiner Ausführung genau richtig. (Meine Beurteilung)!
auch ich vertrete die Auffassung, jeder soll einsetzen, was er für zielführend empfindet!
Bei ATF sprechen wir von einem Basis-Öl, weiter von einem Additivpaket.
Dieses Paket ist so umfangreich, dass eine detaillierte Beschreibung viel zu Umfangreich ist, bzw. keinen Sinn macht, da viele Komponenten für die modernen Getriebe (Automobilindustrie), ausgelegt sind und für den Modellbahner keinen Nutzen bringen.
Ich denke wichtig für die Anwender ist:
Nur ATF der neuen Generation einsetzen!
Älteres ATF kann chemische Zusätze (wie Zinkverbindungen, Borate oder Phosphorverbindungen), die stark giftig und umweltschädlich sein können enthalten, die im MaBa-Zimmer nichts zu suchen haben!
Ich persönlich komme mit einem Spezialbenzin (hoher Flammpunkt) und IPA aus.
Manuell und MTX-Reinigungswagen. (Arnold-Gleismaterial)
Schönen Restsonntag und Grüße vom Bodensee
Hubi
in den Beiträgen #9 und #10 wurde bereits angemerkt, dass ATF ein Produkt ist, das für einen völlig anderen, modellbahnfremden Einsatzzweck entwickelt wurde. Das muss nicht per se schlecht sein. Allerdings frage ich mich, ob zum Schtz von Radkontakten oder Schleifkontakten in Weichenantrieben nicht Kontakt-Chemie Nr.61 das besser geeignete Produkt ist, vorausgesetzt es wird hinreichend dünn aufgetragen. Dieses Mittel wurde speziell entwickelt, um gereinigte Schleif- und Gleitkontakte vor Oxidation und Verschmutzung zu schützen. Ich benutze es seit einiger Zeit und habe einen guten Eindruck.
Grüße
Robert
Genau den gleichen Eindruck habe ich von dem Merc. Benz ATF nach einige Jahren Erfahrung bekommen .
Dennoch könnte auch Ihre Erfahrung hier sinnvoll sein :
Frage : was genau ist Kontakt -Chemie Nr.61 für Stuff ?
Neugieriger
Rae
#2 Grammatikalisch vollständig wäre:
„Deutsch ist eine so schöne Sprache. Schade, dass sie immer weniger Menschen beherrschen..“
#1, 2 und 5
„Nein. Ich habe es nicht versucht.“
Bezieht sich auf die, die es nicht selbst ausprobiert haben, aber Erfahrungen über andere machten. Das zur deutschen Sprache..
LG ChristiaN
Als ich es dann selber probiert habe, hat sich das alles bestätigt.
Im Moment nutze ich ATF4+, demnächst probiere ich das Dexron 6 welches von dieser Aktion hier übrig bleibt:
LG Mike
Die von NMike zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
wie ich im anderen Thread schon schrieb, nutze ich ATF nicht. Wozu auch? Es gibt genügend andere Reinigungsmethoden, die für saubere Gleise sorgen. So reinigen z.B. Reinigungszwerge und Reinigungswagen permanent. Dann gibt es noch Isoprpanol und SR24.
Vielleicht kann mir jemand erklären, was ATF besser macht als die anderen Methoden? Jetzt mal wirklich wissenschaftlich. ATF ist ein Schmiermittel für Hydraulikgetriebe.. Ich habe irgendwie ein schlechtes Gefühl, so etwas auf die Gleise zu schmieren. Würde ich die Beiträge nicht immer wieder in Foren lesen würde ich auch niemals auf die Idee kommen, so etwas für die Modellbahn verwenden.
Gruß
Jürgen
ATF verhindert die Korrosion und reinigt gleichzeitig. Dadurch gibt es kein “micro arcing” mehr. Das wiederum verbessert den Kontakt.
Das ist es in Kurzform. Es funktioniert. Aber es ist jedem unbenommen, seine bevorzugte Reinigungsmethode weiter zu verwenden.
LG Mike
Die Idee ist ja, dass erneute Korrosion verhindert wird und die Oberfläche daher einen geringeren elektrischen Widerstand aufweist. Dagegen spricht, daß das Öl selbst als Isolator wirkt und ggf. Schmutz bindet und auf dem Gleis verklebt. Ein Risiko besteht auch für die Wirkung auf Haftreifen und die Reibung an sich.
Daher hab ich mich das bisher auch noch nicht getraut. Wirkliche Erfahrungen anderer würde ich auch gerne kennen. Diese Umfrage erscheint aber schon mit der Fragestellung und den Antwortmöglichkeiten dieses Ziel nicht mehr erreichen zu können zu können, wie die Diskussion zeigt. Schade!
Gruß
Klaus
nicht probiert im Moment platz 1.
Bringt was und zwar lange auf der 2...
Bei mir bringt es auch was, aber gefühlt nicht länger als ein halbes Jahr. Und natürlich leidet die Zugkraft in der Steigung.
Was ich jedoch beobachtet habe, im Gefälle lagert sich nach wie vor Dreck an, auch am Anfang der Gefälle, die bei mir alle im Untergrund liegen, aufgebrachtes ATF hilft mir nicht. Dennoch, ich kann die Anlage zwei drei Monate nicht befahren und trotzdem laufen die Loks die vorher schon drauf standen und laufen immernoch ohne zu ruckeln. Das hat doch was.
Ich nutze das Zeug auch um Kontakte in und an Loks zu reinigen. Meist reicht es mit feinem feuchten Pinsel zwischen Rad und Stromabnehmer zu gehen..
Grüße Torsten
nur hatte ich bisher keine Korrosion und auch keine Mikrofunken. Selbst mit Arnoldgleisen nicht, die ja bekanntlich nicht aus Neusilber sind. Erstaunlicherweise muss ich meine Lokräder seit dem Umstieg auf den Digitalbetrieb so gut wie nicht reinigen. Daher fahren sogar zweiachsige Fahrzeuge problemlos. Der Schmutz setzt sich eher auf den Rädern der Wagen ab. Die Reinigungszwerge polieren die Arnoldgleise auf Hochglanz, was sogar die Traktion etwas negativ beeinflusst.
Natürlich verhindert Öl Korrosion. Das scheint ja auch Fleischmann zu denken, wenn es um die Motoren geht
Daher kann ATF bei mir auch keine Probleme lösen, die ich nicht habe.
Gruß
Jürgen
#2 #5 #10 #16 #18: volle Zustimmung!
#14: es ist nicht "zwingend erforderlich, etwas selbst ausprobiert zu haben, um darüber zu diskutieren", wäre aber trotzdem hilfreich.
Es ist aber erforderlich, es selbst benutzt zu haben, um die Umfrage "Bringt ATF etwas?" überhaupt beantworten zu können. Und das ist doch wohl der Sinn dieses Threads!
Allen Freunden, die ATF tatsächlich erfolgreich einsetzen, gönne ich diesen Erfolg (wie jedem anderen Freund auch jeden anderen Erfolg).
Erfolgreiche Grüße
Wolfgang
Mit ATF reinigt man keine Gleise, sondern man konserviert sie!
Genauso gut könnte man die Gleise auch brünieren, wie es bereits bei den Radsätzen erfolgt.
Irgendwann ist aber auch dann der "Lack" ab und mit ATF kann man die Konservierung bequem wiederholen, was beim brünieren etwas umständlich ist.
Brünieren ist rein optisch jedoch klar die elegantere Variante und ATF einfach nur praktisch..... für jene die das "brauchen".
Gruß Sven
In meinem Fall normalerweise vor dem Kato Hosenträger und auf der Drehscheibe.
Negative Auswirkungen auf Haftreifen konnte ich bisher nicht feststellen, aber ich verwende es auch erst seit einem knappen Jahr. Ich lege immer ein bisschen nach falls irgendwo etwas ruckelt, was ca.alle 2 Monate mal vorkommt.
LG Mike
Alle zwei Monate bei Mike, dann nachlegen. Kommt hin. Was mir wichtiger ist, es überbrückt Zeit ohne Betrieb.
Und man braucht nicht viel, wenn ich mein kleines Fläschchen nicht schon das eine oder andere Mal waagerecht liegen lassen hätte dann wäre das noch zu 90% voll. Dieses kleine Fläschchen wie sie sonst einem nach Lackarbeiten mit Restfarbe mitgeben. Die sind leider nicht so dicht, dass ATF im Liegen drin bleibt.
Wie auch immer, ich mache das über 5 Jahre schon, Haftreifen tat es bei mir bisher nichts.
Grüße Torsten
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
. Selbst mit Arnoldgleisen nicht, die ja bekanntlich nicht aus Neusilber sind. Erstaunlicherweise muss ich meine Lokräder seit dem Umstieg auf den Digitalbetrieb so gut wie nicht reinigen.
Jürgen, bei meiner alten Arnold Anlage ist das genau wie bei Dir. Da habe ich auch nichts drauf. Aber diese Gleise sind ja auch brüniert (siehe Sven‘s Beitrag).
Und da Du ja genau wie ich mit dem original FLM Netzteil an der Z21 fährst, hast Du selbst beim langsamen Anfahren 16-18V an der Schiene, was in Punkto Kontaktsicherheit gegenüber 3-5V beim analogen Rangieren natürlich einiges erklärt ð
LG Mike
ich fahre teilweise auch auf Gleisen von Fleischmann und Minitrix. Auch keine Probleme.
Die höhere Spannung hat sicherlich auch einen großen Einfluss. Heute habe ich etwas Schönes gefunden, was unsere Spannungsbedenkenträger beruhigen könnte. In der Anleitung der FLM 211 steht: Spannung bis 20V.
Gruß
Jürgen
Dann sollten wir gleich eine neue Umfrage starten, mit den Antwortmöglichkeiten
"Weiß nicht, habe ich noch nie probiert
Ja, Erfahrungen negativ
Ja, Erfahrungen neutral
usw."
Na, wer mag...?
LG Didi
Man kann also schon das Ergebnis herauslesen wenn man will.
Mich würden die negativen Erfahrungen interessieren. Durchrutschende Haftreifen?
LG Mike
[quote nr= 10]Älteres ATF kann chemische Zusätze (wie Zinkverbindungen, Borate oder Phosphorverbindungen), die stark giftig und umweltschädlich sein können enthalten, die im MaBa-Zimmer nichts zu suchen haben![/quote]
Es ist schon erstaunlich, mit welchen Unsinn man Panik verbreiten will.
Da kommen einige Mikrogramm ATF auf das Gleis, aber Zinksalbe wird auf Babypopos geschmiert, in Augenbtropfen ist Borsäure enthalten und täglich werden Unmengen an Phosphaten in Currywurst reingefressen und Phosphorsäure in Cola getrunken.
Gruß, Roland
ATF-Nutzer und ab jetzt wahrscheinlich auch Clubmitgliedervergifter.
Dadurch hatte ich Traktionsprobleme in den Steigungen.
Also alles wieder sauber wischen - auch alle Räder! - und nochmal.
Wattestäbchen mehrmals in Küchenpapier ausdrücken bis nichts mehr rauskommt. Dann einmal kurz aufs Gleis.
Reicht tatsächlich!
Aktuell probiere ich an einer Lok auch ATF bei den KATO Achsspitzenschleifern (ist das der korrekte Begriff?)
Kupfer oxidiert ja auch sehr gerne - bisher habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht, will aber noch nicht zu viel sagen. Ist erst eine Woche drauf...
meine Erfahrungen waren ebenfalls nicht gut, auch ich bekam Traktionsschwierigkeiten an meiner Problemsteigung und habe das ATF dann mühevoll wieder entfernt. Vielleicht lag es daran, daß ich zu viel davon aufgetragen habe.
Vielleicht können diejenigen, die gute Erfahrungen gemacht haben, einmal etwas genauer beschreiben, wie oft (alle wieviel cm), wieviel und auf welche Weise sie das Öl aufgetragen haben, so wie es Bahnalltag in Beitrag 30 getan hat?
Viele Grüße, Jürgen
also ich benutze ATF Öl nur im Bereich der Weichenzungen, dort wo sich die Gleise beim Umschalten
berühren kommt ein kleiner Tropfen (mit Zahnstocher) hin.
Auf den Gleisen selber nutze ich es nicht.
Mit freundlichen Grüßen
Ralf
Hi Mike
Ich sehe das anders. Die Antwort auf die gestellte frage ergibt das nur jeder zweite ATF einsetzt.
Muss jeder selbst entscheiden und evtl auf einem Stück seiner Anlage probieren. Es gibt aber weiterhin auch andere Möglichkeiten die Anlage sauber zu halten.
LG ChristiaN
Zitat - Antwort-Nr.: 33 | Name: MobafaN160
Hi Mike
Ich sehe das anders. Die Antwort auf die gestellte frage ergibt das nur jeder zweite ATF einsetzt....
LG ChristiaN
Hi Christian,
Ich erinnere an Deine eigene Frage "Bringt ATF Öl auf den Gleisen was?"
Über 80 % von denen mit positiver oder negativer Erfahrung berichten positiv.
Somit hat Mike, der so wie ich
VG Freetrack
... so so, angeblich "nur jeder Zweite setzt ATF ein".
Über Zwischenschritte kommt es hier also zu der erstaunlich abenteuerlichen, kurzgefassten Feststellung, "50% der Modellbahner nutzen es"!
â Seltsame Umfragen.
â Seltsame Interpretationen.
â Gewünschte Ergebnisse (?).
Daher kommen dann so Sprüche wie "Trau keiner Statistik, die Du nicht selber ...
Gruß Norrskenet
Wobei, mich interessiert es schon echt ðĪ!
BG, Lutz!
Ja, sinnlose Diskussionen die keiner braucht.
Soll doch jeder machen was er für richtig hält.
Kai
... ich habe mit meinen #35-Worten keineswegs in Abrede stellen wollen (warum sollte ich darüber "richten"?), dass es ein durchaus diskussionswürdiges Thema ist.
Genau dafür ist doch ein "Forum" da.
Wen ein Thema nicht interessiert, der nimmt einfach den entsprechenden Faden nicht auf, und so kommt man sich nicht in die ... Wolle.
Textilfrei sozusagen.
Beste Grüße, Norrskenet
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Über 80 % von denen mit positiver oder negativer Erfahrung berichten positiv.
und
Über Zwischenschritte kommt es hier also zu der erstaunlich abenteuerlichen, kurzgefassten Feststellung, "50% der Modellbahner nutzen es"!
Äh?????? Dann lass ich euch bei eurer Statistik. Trump macht es ja auch.
Mittlerweile sind es über 50% die es nicht (mehr) nutzen. Und ich springe jetzt wieder in die Adria. Das ist 100% nass und erfrischend.
Danach wird 110% gefuttert.
https://www.tiktok.com/t/ZP8sQpxtv/
Ciao! ChristiaN
... scheinbar AsepticTrainFunction! ð
Nee im Ernst: "Automatic Transmission Fluid",
sprich Automatik-Getriebe-Öl aus der 1:1-Welt.
Beste Grüße, Norrskenet
Laut meiner besten Hälfte schon:
„ Ja. ATF steht für Automatic Transmission Fluid, also Automatikgetriebeöl.
Es ist ein spezielles Öl für Automatikgetriebe und erfüllt mehrere Aufgaben:
* Schmierung von Zahnrädern und Lagern
* Kraftübertragung in hydraulischen Systemen des Getriebes
* Kühlung
* Korrosionsschutz
* Steuerung von Kupplungen und Bremsbändern im Getriebe“
LG ChristiaN
zur Gleisreinigung lasse ich mal die KI hübsch ausformulieren:
Unter dem Mikroskop offenbart eine gereinigte Modellbahnschiene eine raue, von feinen Riefen und Kratern durchzogene Metalloberfläche. Selbst nach dem Säubern haften mikroskopisch kleine Schmutzpartikel und Abrieb in diesen Vertiefungen. Die tatsächliche Beschaffenheit variiert stark nach der gewählten Reinigungsmethode.
Weiterhin bezieht die angefragte KI ihre Informationen aus anderen Foren und nennt vergleichsweise einige Reinigungsmethoden.
Mechanische Reinigung (Schleifpads / Schienenradierer):
Unter dem Mikroskop zeigen sich tiefe Kratzer, Schleifspuren und freigelegter Abrieb, die die Oberfläche aufrauen und neuen Schmutz anziehen.
Chemische Reinigung (Isopropanol / Alkohol):
Die Schienen wirken sauberer und die Poren sind frei von verharzten Ölen, aber die originale, raue Materialstruktur (oft aus Neusilber oder Stahl) bleibt sichtbar.
Polierte Schienen:
Mit Polierpasten oder feiner Stahlwolle lässt sich die Struktur glätten, wodurch die Oberfläche metallisch blank und deutlich widerstandsfähiger gegen neue Verschmutzungen wird.
Fazit meinerseits ohne KI:
Je intensiver die Reinigungsmethode - um so sinnvoller kann sich eine Oberflächen.....KONSERVIERUNG - in unserem Falle also mit ATF (Brünierung geht auch) - darstellen.
Immer dort, wo Unebenheiten entstehen, wo Loks zwangsläufig auch mal den Kontakt zum Schienenkopf verlieren, sei es weil die Radaufhängung starr ist, sei es weil die Spurkränze in den Herzstücken auflaufen und die Loks oder Wagen dann schaukeln, die Haftung verlieren, dadurch kleine Lichtbögen entstehen und die Loks gar kurzzeitig schleudern, aber auch bei schlecht gebauten Übergängen zwischen Gleissystemen oder an Steigungen, ......genau dort kann nach vorher erfolgter Reinigung der hauchdünne Auftrag von ATF eine Verbesserung der Stromaufnahme bewirken.
Auf freier Strecke, wo mehr oder weniger der Reinigungszwerg ausreichend ist, benötigt man demnach eher keine Oberflächenkonservierung mit ATF.
Insofern man vornehmlich "Gelegenheitsbahner" ist und einen geringen mechanischen Verschleiß an den Schienenoberflächen generiert, ist ATF ebenso unangebracht und überflüssig.
Wie immer gilt:
"Der Zweck heiligt die Mittel."
Gruß Sven
Wenn ich hier in UK in die Suchfunktion meines Mobilephone' Firefox Browsers "ATF" eingebe erhalte ich als Antwort dass das eine Abkuerzung fuer das
'Bureau of Alcohol, Tobacco. Firearms and Explosives'
sei....ðĪð (siehe unten)
Das kann mit 'ATF' in diesem Moba Zusammenhang ja wohl nicht gemeint sein....
ðĪððĪŠ
Gruesse
FreddieW
Quote
"ATF most commonly refers to the Bureau of Alcohol, Tobacco, Firearms and Explosives, a federal law enforcement agency within the U.S. Department of Justice. Depending on the context,
It can also refer to automatic transmission fluid in vehicles or an Authorized Testing Facility (for heavy vehicle testing) in the UK.1. U.S. Federal Law Enforcement Agency (ATF)The Bureau of Alcohol, Tobacco, Firearms and Explosives (ATF) is responsible for enforcing federal laws related to the manufacture, sale, and possession of firearms and explosives.Primary Duties: Investigating acts of arson and bombings, regulating the firearms and explosives industries, and interdicting the illegal trafficking of weapons and tobacco/alcohol products"......
Unquote
das hatte ich schon in #42 scherzhaft geschrieben ðð.
Hier geht es tatsächlich um das Hydrauliköl für Automatikgetriebe. Vielleicht kann man das auch in die kleinen Voith Wandlergetriebe unserer Dieselloks schütten ðð.
Gruß
Jürgen
Habe es mal eine zeitlang mit ATF ausprobiert, weil es mir von einem Moba Kollegen wärmstens empfohlen wurde.
Trotz geringster Anwendung, nur ein Hauch einer Benetzung an drei Stellen meiner weitläufigen Anlage,
hat es Tage gedauert, bis die Haftreifen meiner Loks wieder einigermaßen griffen.
Da ich vorher auch keine. nennenswerten Kontaktprobleme hatte, konnte ich auch diesbezüglich keine wirkliche Verbesserung feststellen. Wenn es mal stockte, lag es eindeutig an der Lok, aber nicht am Gleis.
Das war schon vor etlichen Jahren. Habe meine Loks intensiv untersucht und festgestellt,
dass Achsen und Radschleifer teilweise stark mit Flusen kontaminiert waren.
Darum die Aussetzer.
Massnahme >> Flusen entfernen und Saugwagen besorgen.
Anfangs den von Lux, den ich alsbald wegen des unerträglichen lauten schrillen Geräusche gegen einen angehm leisen digitalen Tomix ausgetauscht habe.
Seither keine Flusen mehr an Achsen und Schleifern und ...
absolut keine Kontaktprobleme mehr.
Weichenkontakte und Radschleifer an den Loks werden von mir bei Aussetzern mit Tuner 600 leicht besprüht und funktionieren dann wieder lange Zeit ohne Aussetzer.
Mein Fazit: ATF hilft vielleicht dem Gleis, aber ist nicht die Generallösung für störungsfreien Betrieb.
Gelegentlich mit einem Putzwagen mit Jöger Filz die Schienen "putzen" , aber regelmäßig die Gleise von Staub und Flusen absaugen bringt letztlich mehr Sauberkeit als die Anlage mit Automatik Getriebe Fluid zu versiffen... ð
Meint Dieter
Ich habe da eher ein Problem wenn du sagst Jöger Filz. Denn sowas bleibt an Weichenzungen manchmal hängen, auch an anderen Teilen der Weichen, wie auch an selbst kleinen Dehnungsfugen an Schienenstössen.
LG ChristiaN
hast du einen Jörger Filz im Einsatz?
Gruss Klaus
Unter einigen Wagen. Klappt bei den meisten Weichen aber nicht mit allen.
Aber auch schon anderes versucht. Ich nehme jetzt irgend ein alten Küchenlappen oder altes TShirt, also möglichst glatten Stoff und reinige per Hand. Oder Zwerge.
Was nimmst du?
LG ChristiaN
ich nutze auch Jörger Filze. damit sind die Minitrix Reinigungswagen ausgerüstet. Ich habe sogar zwei Fleischmann Reinigungswagen damit umgerüstet. Damit habe ich überhaupt keine Probleme. Wenn die Gleise gut verlegt sind bleiben die auch nicht hängen. Und der Vorteil gegenüber den Rubbern ist, dass die Wagen leichter laufen und sogar in kürzeren Güterzügen mitgeführt werden können.
Gruß
Jürgen
Bei mir sind die Trix 15500 Schienenreinigungswagen mit diesen Filzen
noch nie und nirgends hängen geblieben.
Nicht an Trix oder Peco Weichen, auch nicht an Peco DKWs,
und schon gar nicht an Schienenstößen ... ð
LG Dieter
aha - unter einigen Wagen - sehr präzise Aussage !
Unter welchen Wagen???
Ich hatte früher auch die MTX Wagen mit Filz in den Putzzügen im Einsatz. Bei einer Runde auf der Anlage ca. 120 Modulstöße und mindestens genauso viele Dehnfugen, jede Menge Peco DKWs in der Bahnhofseinfahrt - keine Probleme.
Gruss Klaus
Keine Ahnung, geniesse gerade einige Wochen in Apulien. Ich glaube Minitrix, aber nicht sicher.
LG ChristiaN
Die Antwort ist interessant und differenziert:
Ja, das Auftragen von ATF (Automatic Transmission Fluid – Automatikgetriebeöl) auf Modellbahngleise macht in der Praxis durchaus Sinn und ist unter vielen Modellbahnern eine bewährte Methode zur Verbesserung der Stromaufnahme. Es ist jedoch eine „Glaubensfrage“ und erfordert extreme Zurückhaltung.Die Vor- und Nachteile auf einen BlickVorteile:Bessere Stromabnahme: ATF ist elektrisch leitend und hilft, Mikrofunkeln und Kontaktunterbrechungen (besonders bei kurzen Loks) zu verhindern.Korrosionsschutz: Das Öl schützt die Schienen vor Oxidation (Anlaufen).Pflege von Schleifern: Schleifer von Loks, Wagenbeleuchtungen und Weichenzungen gleiten spürbar sanfter und verschleißen weniger.Nachteile:Kein Ersatz für Reinigung: ATF reinigt nicht. Es versiegelt lediglich die Poren des Gleises. Schmutz muss VORHER restlos entfernt werden.Dreck-Magnet bei Überdosierung: Zu viel Öl bindet Staub und Abrieb extrem. Das führt nach anfänglicher Euphorie zu einer klebrigen Schmiere auf Gleisen und Rädern.Traktionsverlust: Wenn das Öl auf die Schienenoberseiten gerät, können Haftreifen oder angetriebene Achsen durchrutschen.So wenden Sie ATF richtig an (Die "Weniger-ist-mehr"-Regel)Um die positiven Effekte zu nutzen, ohne Ihre Anlage zu ruinieren, sollten Sie ATF extrem sparsam einsetzen:Vorreinigung: Reinigen Sie die Gleise zuerst gründlich auf die herkömmliche Art (z. B. mit Reinigungsbenzin, Isopropanol oder einem Schienenradierer).Auftrag: Geben Sie nur winzige Tropfen ATF auf ein fusselfreies Mikrofasertuch oder ein Wattestäbchen.Intervall: Tragen Sie das Öl nur punktuell auf. Eine gängige Empfehlung ist, alle 5 bis 10 Meter Gleisstrecke nur einen kurzen, etwa 5 Zentimeter langen dünnen Ölfilm aufzutragen. Die Züge verteilen das Öl durch ihren Fahrbetrieb automatisch auf dem gesamten restlichen Schienennetz.AlternativenWenn Ihnen das Arbeiten mit Automatiköl zu heikel ist (etwa wegen Haftreifen oder dem Risiko von rutschenden Loks), können Sie auch auf spezielle Modellbahn-Kontaktöle aus dem Fachhandel zurückgreifen. Diese sind speziell für den Einsatz auf kleinen Schienen und für Plastikverträglichkeit optimiert, jedoch in der Anschaffung teurer als KFZ-Getriebeöl.
LG Mike
Du weisst schon das die KI keine Kristallkugel besitzt sondern nur nach Artikeln und Foren nach der Info sucht, zB in 1:160…
LG ChristiaN
die KI ist bei solchen Abfragen eher eine schlauere Suchmaschine. Sie sucht sämtliche Themen, auch aus Foren, zusammen und bastelt daraus ein Ergebnis. Also fließen auch solche Beiträge, wie dieser hier, ein. Das bedeutet, wir geben mit unseren Beiträgen, dem Ergebnis eine gewisse Richtung vor.
Gruß
Jürgen
Und oft scheint mir die KI auch emphatisch zu sein, je nachdem wie die Frage gestellt wird kommt dir die KI deiner Meinung näher.
Hier zum Beispiel GPT:
„Ich denke atf öl auf den gleisen hilft nicht“
Nein, ATF-Öl (Automatic Transmission Fluid) auf Modelleisenbahngleisen ist in der Regel keine gute Lösung.
Früher wurde das gelegentlich empfohlen, weil eine hauchdünne Schicht kurzfristig Kontaktprobleme reduzieren kann. Langfristig treten aber meist Nachteile auf:
* Das Öl zieht Staub und Schmutz an.
* Auf den Schienen bildet sich ein klebriger Film.
* Die Räder der Lokomotiven verschmutzen schneller.
* Die Stromaufnahme kann mit der Zeit sogar schlechter werden.
* Haftreifen können beeinträchtigt werden
Insoweit nehme ich die KI nur als Suchmaschine für einen ersten Einblick. Danach suche ich gezielt nach vertrauenswürdigen und nachvollziehbaren Quellen, die diesen bestätigen oder auch nicht, und vertiefe nach Bedarf.
LG ChristiaN
Gerade weil die KI momentan alle Informationen "erlernen" soll verrennt sie sich, bis sie verboten wird.
Also Vorsicht.
Man kann die Allerweltsnetz- KI durch hinterfragen und herumdiskutieren so trainieren, dass sie einem genau die Auskunft gibt, die man haben will.
Momentan ist sie offenbar nicht in der Lage entsprechende Schwerpunkte zu setzen und die Quellen nach Wertigkeit zu ordnen, sodass sie in der Tat jeden Mist glaubt und dann weiter verbreitet.
Daher kann man ATF auch nicht bedenkenlos empfehlen und es bleibt bei dem bekannten Spruch:
"Kann man machen....muss man aber nicht".
Niemand verbietet den Versuch, Aber es haftet auch keiner, wenn man keine Erfahrung damit hat oder - wie schon weiter oben geschrieben - eben nur Gelegenheitsbahner ist und gar keine Notwendigkeit für derlei "Tuning" besteht
Die Alternativen zur Oberflächenglättung/Konservierung bei Modellgleisen vom Brünieren bis zum SR24 sind genannt und von daher war die ATF-Debatte eine nette Ergänzung für die harten Jungs mit den weichen Haftreifen ðŦĒ
Gruß Sven
Was auch sonst?
Mir fehlt immer noch eine schlüssige Theorie, wie es ATF schaffen soll in der empfohlenen kleinen Dosierung etliche Meter Gleis vor irgendwas zu schützen.
Das wäre ein Wundermittel und würde längst kommerziell ausgeschlachtet, wenn es so wäre.
Und warum ATF?
Dutzende Produkte werden mit besseren Spezifikationen für diese Aufgabe, Metall zu schützen, hergestellt.
Jürgen H.
Zu ATF kam man anhand einer Reihe von Eigenschaften. Diese findest du im Artikel von damals, aus USA, Canada oder so war der.. Suchfunktion.
LG ChristiaN
wer kommt denn auf die Glorreiche Idee ein Öl auf die Schienen zu pinseln? Das kann doch nur mangelnde Traktion einbringen, bis hin zum ärgerlichen zerlegen und Grundreinigen der Tfz und der Wagen.
Ich lasse von sowas schön die Finger.
Allerdings schwören Märklinbahner darauf, einen Hauch von ATF auf den Schleifer zu geben. Immerhin ist das Öl ja leitend und soll die Schleifer und die Pukos vor Korrosion schützen. (Korrosion muss nicht immer Rost sein, es kann auch andere Auswirkungen, je nach Werkstoff, haben).
Zitat - Antwort-Nr.: 58 | Name: spur.n.bahner
Das bedeutet, wir geben mit unseren Beiträgen, dem Ergebnis eine gewisse Richtung vor.
Ja, das ist natürlich schon klar! Interessant fand ich, dass die Quellen mit angegeben wurden (sind in der Kopie nicht eingefügt):
- unser wertes Forum
- Stummiforum
- Modelrailroadforums.com
- Trainorders.com
- Trains.com
- RMweb
- YouTube
- HetNProject
- Hornby Hobbies
... u.a.
Also bekommt man schon einen breiten Querschnitt über die verfügbaren Quellen. Insofern eine gute Ergänzung zum Thread, da die Nutzerbasis verbreitert wird und die Fragestellung so von quasi viel mehr Modellbahnern beantwortet wird.
LG Mike
#63. ATF ist kein Öl im normalen Sinne.
Betrachte es so: Es ist eine Flüssigkeit, die die Eigenschaft besitzt Korrison zu verhindern.
Zudem ist es elektrisch leitend und daher es wird bei minimale Anwendung, wie unter #56 beschrieben, ein Schutzfilm auf die Schienenprofile gelegt. Und das verhindert Korrison.
Ich verwende es 1x im Jahr nach einer gründlichen Reinigung meiner Anlagen.
Meine Loks laufen seitdem ohne Probleme, auch wenn ich mal einige Wochen keinen Betrieb mache. Funken beim Fahren negativ ebnso wie ein ruckelndes Fahren der Loks.
Ein ständiges Reinigen entfällt daher.
Grüsse
Klaus
ATF oder XYZ hin und her:
Den massivsten Sauberkeitsgewinn bringt, die Ursache des meisten Drecks auszuklammern und - wie z.B. auch in den USA, in Australien und Japan - schlicht völlig haftreifenlos zu fahren.
Denn wo verbleibt denn das ganze Material, was sich bei Haftreifen regelmäßig massiv abnutzt?
Ja genau, es verbleibt als klebrig-schmierige Melasse primär auf den Schienenköpfen und zieht dort konsequent jeglichen weiteren Dreck an.
Warum bin ich heute noch N-Bahner? - Dies nachdem mir einst nach mehreren Jahren Pause ein anderer Kunde im Moba-Laden genau diesen wegweisenden Tipp reichte.
Erst total ungläubig bin ich seitdem wieder ein Moba-Pilger. Mit dreileiter-ähnlich guter Stromabnahme und vor allem: Kaum mehr Reinigen, Putzen, Ärgern.
Also: Zumindest wer weder Gleiswendeln noch Steilstrecken betreibt ...
Randnotiz: Man sollte nur eben auf keinen Fall ausgerechnet fabrikneue Fahrzeuge mit hyperglatten Laufflächen zum Zugkraftvergleich heranziehen.
Beste Grüße, Norrskenet
Zitat - Antwort-Nr.: 59 | Name: MobafaN160
Und oft scheint mir die KI auch emphatisch zu sein, je nachdem wie die Frage gestellt wird....
meinst du mit "je nachdem wie die Frage gestellt wird" etwas in der Art?
Zitat - Antwort-Nr.: 0 | Name: MobafaN160
Bringt ATF Öl auf den Gleisen was?
Nein. Ich habe es nicht versucht
Der feine aber signifikante Unterschied zwischen "ich habe es nicht versucht" und "nein, es bringt nichts" ist wohl unmittelbar evident, sagt aber viel darüber aus, welches Ergebnis sich der Fragesteller wünscht.
VG Freetrack
Mike deine Erklärung ist interessant, auch ich habe natürlich im Vorfeld schon viel recherchiert.
Vorab noch einmal der Versuch einer Erklärung, ist AFT ein Öl oder von was reden wir?
Begonnen hat alles mit Walöl (Tran) - kein Witz - es wurde bis in die 1970er-Jahren als Modifikator in Automatikgetriebeölen verwendet.
Es wurde unter der Bezeichnung Dexron von General Motors erstellt. Unter einer Reihe von technischen Spezifikationen von Automatikgetriebeölen (ATF), die von General Motors (GM) erstellt wurde und von anderen Herstellern unter Lizenz hergestellt und vertrieben wurde.
Jetzt aber zu den neuen Generationen:
Man unterscheidet hierbei zwischen einem Öl auf Mineralölbasis und Synthetiköl.
Wird Rohöl in einer Raffinerie verarbeitet, dass es später als Getriebeöl verwendet werden kann, beginnt ein aufwendiger Prozess, man spricht von einer Mineralölbasis.
Synthetiköl dagegen ist ein rein synthetisches Produkt, das in den Chemielaboren der Mineralölgesellschaften entwickelt wird. Das Produkt wird den Wünschen des Marktes angepasst.
Synthetisches ATF ist zwar etwas teurer als ATF auf Mineralölbasis, zeichnet sich dafür aber auch durch etliche Vorteile aus.
Mit diesem Versuch einer Klärung, will ich noch einmal den Beginn einer besseren Beurteilung starten:
Meiner Meinung nach macht die Beurteilung nur Sinn, wenn die genaue Bezeichnung des eingesetzten ATF und die des verwendeten Schienenmaterials, angegeben wird.
Nur so können wir anhand des Datenblattes (soweit verfügbar) eventuell eingrenzen, welches Produkt tatsächlich positive Eigenschaften aufweist.
Lieber ChristiaN, ich möchte deine Idee einer derartigen Auswertung nicht in Frage stellen, aber bei so einem komplexen Thema muss doch erst der Grundstein für eine vernünftige Beurteilung, sprich Klarstellung zum tatsächlich eingesetzten Produkt gelegt werden.
Sonst kommen zwar Meldungen über Erfolg- oder Misserfolg, aber bei der enormen Vielzahl von ATF´s, ist eine objektive Beurteilung fast unmöglich.
Da jetzt wieder Reinigungsfilze ins Spiel gebracht werden, meine Einschätzung in Verbindung mit ATF.
Ich setze vor fast jeder Inbetriebnahme meiner MoBa, die Reinigungswagen von MTX mit dem beschriebenen Filz ein. Erst ein paar Runden mit einem langsam flüchtigen Reinigungsbenzin, dann eine Runde mit IPA.
Wenn jetzt in Problemzonen ATF aufgetragen wurde, wird es ja eigentlich wieder abgerieben, oder haben Nutzer andere Erfahrungen gemacht?
Lieber Mike, dein Hinweis auf andere Produkte erinnert mich wieder an die Diskussion im Forum (Dezember 2025) >Reinigung von Reinigungszwergen u.a.< und vielen Anderen zu diesem Thema.
Deshalb und jetzt wiederhole ich meine Bitte zum Thema AFT und den gewünschten Beurteilungen!
Sollte sich hier ein Mittel hervorheben, würde sogar ich als Skeptiker, einen Test angehen.
In diesem Sinne ein schönes Wochenende und im gut belüfteten MoBa-Zimmer (mit viel Flüssigkeit) bleiben.
Hubi
Viele Fahrzeuge digitalisierte ich inzwischen. Wie ich weiter oben schon schrieb, polieren die inzwischen eingesetzten Reinigungszwerge meine Gleise auf Hochglanz, so dass meine haftreifenlosen Klassiker nicht mehr die Steigung hochkamen. Daher baute ich überall wieder die Achsen mit Haftreifen ein, ohne irgendwelche Kontaktprobleme zu haben. ATF würde das wieder verschlimmern.
Ich denke, jede Anlage ist anders und die Bedingungen sind nicht vergleichbar.
Gruß
Jürgen
zum Schwachsinn der KI:
mal behauptet KI, ATF sei leitend, siehe oben, und einige schreiben es gleich ab, fragt man KI aber nach Leitfähigkeit von ATF, ist es ein Isolator (was stimmt!). KI labert einfach nach, auch jeden Unsinn.
Egal zu welchem Thema, die Motivation, positive Meldungen (ist toll!) zu veröffentlichen, ist zehnmal höher als bei negativen (geht nicht!). Damit gewinnt immer ‚ist toll!‘. Denkt mal an die hypes von biologischen Nahrungsmitteln, da wird jeden Monat eine neue Sau durchs Dorf getrieben.
Ein klassisches Beispiel in der Wirtschaft war die KALTE FUSION, die es zwar nicht gibt, wobei aber die Begeisterung (siehe oben) so groß war, dass sogar Institute gegründet wurden und der Weltpreis von Palladium heftig gestiegen ist. Gut, dass es damals keine KI gab.
Zum Thema Wirksamkeit von ATF: Das kann man leicht grob abschätzen. Nimmt man mal an, der ATF-Tropfen enthält 0,001g Korrosionsinhibitor, so wären das bei idealer Verteilung auf 10m Gleis so 10 bis 100 Inhibitor-Moleküle pro Metallatom der Schienenoberfläche, das entspräche der Praxismenge von z.B. Benzimidazolen.
Dass ATF wirkt, weil es Poren schließt oder Staub am Hüpfen hindert, ist Phantasie.
Warum wirken isolierende Öle trotzdem kontaktverbessernd? Sie hindern die Oxidbildung auf dem Metall und werden vom Rad leicht weggedrückt. Oxide dagegen haften gut und sind sehr hart.
Viele Grüße
Nimmersatt
LG Mike
Ich brauche seit 2014, nach einem Tip eines Ausstellungbesuchers, ein mal im Jahr ATF. Tauche 0.5 mm eines Wattestäbchen in mein Glas, also noch fast trocken und bringe an vier Stellen (Doppelgleis, sieheBild) etwa 5mm lang ein ein bisschen ATF Öl auf das Gleis. That's it! Nehme alle zwei Jahre an einer Ausstellung Teil ohne meine Geleise gründlich zu reinigen. Anlage kann 2 bis 3 Monate still stehen, Zentrale hochfahren und los gehts. Nichts stottert, kein Licht flackert. Keine Traktions Probleme. Siehe Video
https://youtu.be/7jKg-0mz1zM?is=3X3ewH_ab-PBEmFW
Übrigens: Nächste Ausstellung findet am 27/28 Dezember 2026
in Niedergösgen, Schweiz statt Tausche mich gerne mit euch aus.
Gruess us de Schwiiz
Claude
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Wenn schon, dann Lubegard red ð das bringt wenigstens was beim eigentlichen Einsatzzweck ð
Aber die Eingangsfrage war ja “bringt es was”. Wenn man die Antworten destilliert, käme man ungefähr auf folgendes Destillat:
- ja, aber…
… nur in homeopathischer Dosierung
… nur auf vorher gut gereinigten Schienen
LG Mike
Gruß
Jürgen
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