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THEMA: Gleiswendel oder Rampe?
THEMA: Gleiswendel oder Rampe?
penta_m - 21.04.26 14:12
Hallo,
bei meiner geplante N-Anlage stellt sich die Frage, ob ich eine Gleiswendel oder eine Rampe baue, um in den Schattenbahnhof zu kommen. Alle Züge alt und neu sollten problemlos fahren können.
Die Gleiswendel könnte einen Gleisradius von max. 320mm haben. Ich sehe hier durchaus Probleme, den Höhenunterschied pro Kreis hinzubekommen. Alternativ wäre eine Rampe möglich (Längsseite der Anlage 4,10m !) mit Kehre am Ende und wieder zurück, also ca. 8,5m Gleislänge. Damit wären 17cm Höhenunterschied bei 2% Steigung möglich. Die Rampe ist simpler zu bauen und es ist genug Platz da.
Was spricht also gegen die Rampe?
LG
Michael
bei meiner geplante N-Anlage stellt sich die Frage, ob ich eine Gleiswendel oder eine Rampe baue, um in den Schattenbahnhof zu kommen. Alle Züge alt und neu sollten problemlos fahren können.
Die Gleiswendel könnte einen Gleisradius von max. 320mm haben. Ich sehe hier durchaus Probleme, den Höhenunterschied pro Kreis hinzubekommen. Alternativ wäre eine Rampe möglich (Längsseite der Anlage 4,10m !) mit Kehre am Ende und wieder zurück, also ca. 8,5m Gleislänge. Damit wären 17cm Höhenunterschied bei 2% Steigung möglich. Die Rampe ist simpler zu bauen und es ist genug Platz da.
Was spricht also gegen die Rampe?
LG
Michael
Servus,
Zur Frage: "Nichts"....
Wenn Du den Platz hast, kommt es doch darauf an, wie der Rest des Gleisplans aussieht.
Eine Rampe kannst Du auch sichtbar bauen, um die Züge länger genießen zu können.
Gruß Thomas
Zur Frage: "Nichts"....
Wenn Du den Platz hast, kommt es doch darauf an, wie der Rest des Gleisplans aussieht.
Eine Rampe kannst Du auch sichtbar bauen, um die Züge länger genießen zu können.
Gruß Thomas
Hallo Michael,
grundsätzlich verlangt eine Rampe gegenüber einer Wendel bei gleicher Steigung weniger Leistung von der Lok! Eine Kurve ist eine Richtungsänderung und diese benötigt Leistung!
Grüße - Werner P
grundsätzlich verlangt eine Rampe gegenüber einer Wendel bei gleicher Steigung weniger Leistung von der Lok! Eine Kurve ist eine Richtungsänderung und diese benötigt Leistung!
Grüße - Werner P
MobafaN160 - 21.04.26 14:45
Hi Michael,
Mein Wendel ist absichtlich oval und hat einen Radius von 45cm und 1,3% Steigung, so das es bei der Überfahrt noch gerade für die vorgeschriebene Morop Mindesthöhe von ca. 6,x cm reicht. Damit klappt es auch mit langen Zügen mit 10 Doppelachser da rauf. Evtl kannst auch du deine Steigung mit einem ovalem Wendel verlängern.
Falls du nur kurze Züge fährst wären beide Optionen denkbar, ansonsten würde ich mich für die Rampe entscheiden.
LG ChristiaN
Mein Wendel ist absichtlich oval und hat einen Radius von 45cm und 1,3% Steigung, so das es bei der Überfahrt noch gerade für die vorgeschriebene Morop Mindesthöhe von ca. 6,x cm reicht. Damit klappt es auch mit langen Zügen mit 10 Doppelachser da rauf. Evtl kannst auch du deine Steigung mit einem ovalem Wendel verlängern.
Falls du nur kurze Züge fährst wären beide Optionen denkbar, ansonsten würde ich mich für die Rampe entscheiden.
LG ChristiaN
Loklift mit 5 Etagen Schattenbahnhof! π
LG Mike
LG Mike
Danke für eure Antworten! Ich habe einfach die Befürchtung, dass der Gleiswendel nicht ausreichend groß dimensioniert ist. Mehr geht platzmäßig nicht. Und wirklich testen lässt es sich vorher auch nur schwer bzw. gar nicht. Ich werde dann die Rampenlösung nehmen, außer jemandem fällt noch ein Gegenargument ein?
Sichtbar geht leider nicht, weil der Beginn der Strecke im Berg auf Ebene 0 ist und dann nach unten versteckt verläuft.
Sichtbar geht leider nicht, weil der Beginn der Strecke im Berg auf Ebene 0 ist und dann nach unten versteckt verläuft.
Hallo Michael,
ich habe, ist schon eine kleine Weile her, einige Test mit unterschiedlichen Wendeln ( rund und oval ) verschiedenen Durchmessern und gerader Rampe gemacht.
Hier nachzulesen:
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show...mp;sb3=mannikla#aw19
Rampe halte ich für die beste Entscheidung.
Über Loklift hatte ich seinerzeit auch nachgedacht. Wie lang soll der sein? 1,5m, 2m, 2,5m?
Irgendwie ist Zuglänge trotzdem immer begrenzt.
Gruss Klaus
ich habe, ist schon eine kleine Weile her, einige Test mit unterschiedlichen Wendeln ( rund und oval ) verschiedenen Durchmessern und gerader Rampe gemacht.
Hier nachzulesen:
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show...mp;sb3=mannikla#aw19
Rampe halte ich für die beste Entscheidung.
Über Loklift hatte ich seinerzeit auch nachgedacht. Wie lang soll der sein? 1,5m, 2m, 2,5m?
Irgendwie ist Zuglänge trotzdem immer begrenzt.
Gruss Klaus
Beitrag editiert am 21. 04. 2026 19:38.
Der grosse Vorteil eines Lokliftes ist, dass man sich völlig unabhängig von Steigungen macht und dadurch den Abstand zwischen Anlagenebene und Schattenbahnhofebene so dimensionieren kann, dass ausreichend Platz zum eingreifen/reparieren etc. ist. Theoretisch kann man sogar zwei oder drei vollwertige Anlagen übereinander bauen (z.B. Winter/Sommeranlage) und die Züge beliebig zwischen den Ebenen austauschen. Wenn man z.B. einen 1,2m langen Loklift hat, aber 3 Meter lange Züge zwischen den Ebenen bewegen will, setzt man vor den Lift ein Entkupplungsgleis, trennt dort den Zug auf und stationiert auf der zweiten Ebene eine Liliput Köf, die die getrennten Zugsegmente abholt und auf der 2.Ebene wieder zusammensetzt. Das ist letzten Endes Rangierarbeit die (wenn die Gleise richtig verlegt sind) Spass macht!
Die Proses Loklifte haben z.B. standardmäßig 60cm Höhe, man könnte also 4 Ebenen im Abstand von 20cm oder 3 Ebenen im Abstand von 30cm miteinander verbinden.
LG Mike
P.S. Voraussetzung ist natürlich der Gebrauch von Normkupplungen. Bei langen magnetgekuppelten Zügen müsste immer spätestens nach einem Meter ein Wagonset normgekuppelt sein, damit man die Segmente auftrennen und rangieren kann
Die Proses Loklifte haben z.B. standardmäßig 60cm Höhe, man könnte also 4 Ebenen im Abstand von 20cm oder 3 Ebenen im Abstand von 30cm miteinander verbinden.
LG Mike
P.S. Voraussetzung ist natürlich der Gebrauch von Normkupplungen. Bei langen magnetgekuppelten Zügen müsste immer spätestens nach einem Meter ein Wagonset normgekuppelt sein, damit man die Segmente auftrennen und rangieren kann
Beitrag editiert am 21. 04. 2026 20:11.
Bei 4 m Länge auf jeden Fall Rampe.
Bei meiner Gebirgsbahn habe ich eine zweigleisige Wendel mit 320 mm Radius im Aussengleis . Die Normal langen Züge (8 lange Wagen) brauchen immer Vorspann.
Betrieblich nie langweilig. Jedoch nicht jedem MoBahner zuzumuten
Gruß πtto
Bei meiner Gebirgsbahn habe ich eine zweigleisige Wendel mit 320 mm Radius im Aussengleis . Die Normal langen Züge (8 lange Wagen) brauchen immer Vorspann.
Betrieblich nie langweilig. Jedoch nicht jedem MoBahner zuzumuten
Gruß πtto
Zitat - Antwort-Nr.: 6 | Name: maNNikla
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show...mp;sb3=mannikla#aw19
Sehr interessanter Test!
Danke an alle, dann wird es wohl eine Rampe :)
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Sichtbar geht leider nicht, weil der Beginn der Strecke im Berg auf Ebene 0 ist und dann nach unten versteckt verläuft
Handelt es sich nicht um eine geplante Anlage?
Da könnte man doch die Planung noch leicht ändern.
Beispiel: Bahnhof auf Ebene 2, im Berg an der "Rückseite" eine verdeckte Rampe von Ebene 2 auf 1. Bogen auf die Vorderseite. Sichtbare Rampe von 1 auf 0 in den Schattenbahnhof...
Gruß Thomas
Ralf aus Berlin - 21.04.26 21:49
Hallo,
Wenn der Platz es ermöglicht sollte es eine Rampe sein.
Meine Gleiswendel hat einen Radius 295,4mm (Roco R3a) bergauf, Höhe 50mm entspricht 2,7%. Leider gibt es neuerdings immer wieder Probleme. Insbesondere neuere Wagen ( Railjet, Mistral etc) und die besonders "edlen" (L.S. Pirata) fallen häufig negativ auf.
Wenn ich nochmal neu bauen würde, dann nur mit Rampe oder einer Wendel mit mindestens 400mm Radius (HU 5cm=1,99%)
Gruß aus Berlin
Ralf
Wenn der Platz es ermöglicht sollte es eine Rampe sein.
Meine Gleiswendel hat einen Radius 295,4mm (Roco R3a) bergauf, Höhe 50mm entspricht 2,7%. Leider gibt es neuerdings immer wieder Probleme. Insbesondere neuere Wagen ( Railjet, Mistral etc) und die besonders "edlen" (L.S. Pirata) fallen häufig negativ auf.
Wenn ich nochmal neu bauen würde, dann nur mit Rampe oder einer Wendel mit mindestens 400mm Radius (HU 5cm=1,99%)
Gruß aus Berlin
Ralf
Hallo Michael,
.. ehrlich gesagt:
Nie wieder Wendel, wenn sie nicht als separater Spindelschrank rundum einsehbar und pflegbar ist. Das "Hinten" ist nämlich der Tod mancher Fahrt und Lok.
Dazu ergänzend:
Nie wieder Schattenbahnhof!
Den würde ich heute als Fiddleyard bauen ....mit Trainsaferöhren und diese einfach umdrehen, wenn sie voll sind.
Zudem gilt:
DR und DB immer links herum ansteigend, ÖBB und,SBB+CFF immer rechts drehend, damit das ansteigene Gleis immer aussen ist.
Nachteil der Rampe:
Lange Strecken mit ( scheinbar) geringer Steigung und Steigungsverlust bei Kurven, da die Übrgänge aus der.... oder in die Geraden von manchen (teuren) Loks nicht beherrscht werden und zu Störungen führen.
Insofern bleibt die doppelte Rückwand und die moderate Fahrt auf der Nebenbahn mit etwas Rampe.
Gruß Sven
.. ehrlich gesagt:
Nie wieder Wendel, wenn sie nicht als separater Spindelschrank rundum einsehbar und pflegbar ist. Das "Hinten" ist nämlich der Tod mancher Fahrt und Lok.
Dazu ergänzend:
Nie wieder Schattenbahnhof!
Den würde ich heute als Fiddleyard bauen ....mit Trainsaferöhren und diese einfach umdrehen, wenn sie voll sind.
Zudem gilt:
DR und DB immer links herum ansteigend, ÖBB und,SBB+CFF immer rechts drehend, damit das ansteigene Gleis immer aussen ist.
Nachteil der Rampe:
Lange Strecken mit ( scheinbar) geringer Steigung und Steigungsverlust bei Kurven, da die Übrgänge aus der.... oder in die Geraden von manchen (teuren) Loks nicht beherrscht werden und zu Störungen führen.
Insofern bleibt die doppelte Rückwand und die moderate Fahrt auf der Nebenbahn mit etwas Rampe.
Gruß Sven
Zitat - Antwort-Nr.: 12 | Name: SSEB
Zudem gilt:
DR und DB immer links herum ansteigend, ÖBB und,SBB+CFF immer rechts drehend, damit das ansteigene Gleis immer aussen ist.
Auch bei den ÖBB fährt man heute bereits großflächig rechts. ;)
LG Didi
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