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THEMA: Planungs-Ideen eines Wieder-Anfängers

THEMA: Planungs-Ideen eines Wieder-Anfängers
Startbeitrag
IC-Koch - 25.03.26 20:16
Guten Abend zusammen,

nachdem ich viele Jahre nur stiller Leser hier im Forum war, wurde mir von Sven und Rudi geraten einen eigenen Beitrag zu erstellen. Ich hatte Svens wunderbaren Beitrag über die Zugbildung des IC Königssee gelesen, welcher genau mein Interesse traf. Da ich Svens Beitrag nicht mit weiteren Fragen "kaputtschreiben" möchte, habe ich mich dazu entschlossen, diesen Faden hier zu öffnen, obwohl ich denke, dass er für die Allgemeinheit nicht groß von Interesse sein dürfte.

So hatte Rudi nach meinen Plänen gefragt, aber ich weiß nicht wirklich, ob diese bisher ungegorenen Pläne hier von Interesse sind. Bei meiner Idee scheitert es wie so oft am verfügbaren Platz, und meiner persönlichen Vorliebe für schöne Reisezüge. Wir sind Ende des letzten Jahres in eine neue, aber kleinere Wohnung umgezogen (hoffentlich die Letzte da ich 71 bin), und jetzt sind nur noch zwei Drittel des damaligen Platzes für meine MoBahn übrig geblieben, um genau zu sein, 213 x 70 cm. Deshalb auch die Frage zu nötigen Radien für engen Wagenabstand, und den Radius der Gleiswendel. Vermutlich werden mich bei dem verfügbaren Platz alle für verrückt halten. Die KBS 954 ist halt ein Traum von mir. Der Bahnhof Ruhpolding wäre eine Alternative. Er scheitert aber daran, dass ich eine Drehscheibe benötigen würde (zuviel Platzverlust), da meine Loks vorne der besseren Optik wegen ohne Modellkupplung fahren sollen.

Der Hintergrund für meine Planung ist die Liebe zum Chiemgau und dem Berchtesgadener Land. Ich hab über 30 Mal meinen Urlaub in Inzell verbracht, und kenne dort jede Ecke. Der zweite Grund für diese MoBa-Anlage ist mein Beruf. Ich habe einige Jahre, ab Mitte der 70er, bei der DSG als Koch in fast allen Speisewagen gearbeitet, die von der Bezirksdirektion Köln aus eingesetzt wurden. Deshalb auch mein Faible für die Epoche IV. Ich liebe die eleganten rot7beigen und türkis/beigen Reisezüge, sowie auch die letzten TEE´s inkl. dem Triebzug BR 601/602. Außerdem liebe ich die BR 144.5, und mit den eleganten IC-Wagen war dieser Zug nach Berchtesgaden schon etwas besonderes.

Soviel also zur Erklärung für diesen Beitrag. Bei Interesse versuche ich meine Ideen einmal zu konkretisieren, wenn nötig auch mit einer Zeichnung aus einem Eisenbahn Journal Sonderheft, die mir als elektrisierende Basis diente, sowie mit meinem (eigentlich) fertigen Entwurf, den ich mit WinTrack erstellt habe.

Bis dahin meine besten Grüße, noch einen schönen Abend, und immer HP1,
Bert

Hallo Bert,

deine Sorge, dass kaum jemand sich für deine Gedanken und dein Vorhaben interessiert, möchte ich mit dieser Antwort relativieren 😊

Es ist sicher eine Herausforderung auf dem Platz deine Wünsche umzusetzen, aber ich denke man kann bestimmt was Tolles realisieren. Aus meiner Sicht ist der Schlüssel dazu, die Beschränkung auf bestimmte, dir besonders gefallende Szenerien, bzw. Winkel, die du ja sehr gut kennst. Ich kann mir auch vorstellen, dass etwas in Richtung Guckkastenanlage, eventuell mit Etagen interessant sein könnte.

Bin jedenfalls gespannt, wie es sich entwickelt.

Schöne Grüße, Carsten

PS: Dein Beruf finde ich ja klasse. Bin als »armer« Student immer in den Speisewagen gegangen, wenn einer im Zug war. Das war ein besonderes Erlebnis und hat die Reisen erst richtig abgerundet. Besonders auf der Rheinstrecke ein absolutes Highlight. Dort bist du bestimmt auch oft unterwegs gewesen, oder?

PPS: Mein Lieblingsuntersammlungsthema sind DB-Speisewagen πŸ€“
Moin Bert,

auch ich habe Deinen Beitrag mit Interesse gelesen. Ich bin immer auf der Suche nach spannenden Ideen für eine Anlagenplanung
70 cm Tiefe ist gut, da kann man schon etwas mit anfangen, 213 Länge ist eine echte Herausforderung.

Am letzten Wochenende habe ich zufällig einen Plan in ähnlicher Größe gezeichnet. Meine Idee war, viele meiner kleinen Nebenbahnzüge auf einer eigenen Anlage präsentieren zu können. Ich habe mich für eine Anlage mit Fiddle-Yard entschieden. Nur mal so als Anregung habe ich die beigefügt.

Von einer Gleiswendel würde ich Dir in jedem Fall abraten. Die Gegend kenne ich persönlich nicht so gut, KBS 954 habe ich mir eben im Internet mal ein paar Bilder angeschaut. Die Strecke ist eingleisig, das ist schon mal gut. Einen Endbahnhof Berchtesgaden könnte man verbinden mit einer Kehrschleife eine Ebene tiefer,, ist sehr eng, aber machbar,

Vielleicht kannst Du ein paar Deiner Ideen hier teilen und dann entsteht hier richtig gute Pläne. Zuletzt z.B. hier https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1485336&start=1

Ich jedenfalls hätte Spaß daran, den Plan mit Dir gemeinsam zu entwickeln.

LG Rimbert


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Hallo Bert!

Für Deine Planungen dürfte die Wahl des richtigen Gleissystems wichtig sein. Von Arnold-Gleisen, wie ich sie verwendet habe, würde ich Dir abraten. Denn dort gibt es vier Radien, von denen die beiden großen (r = 400 bzw. 430 mm) schon nicht mehr auf Deine Anlage passen. Der Abstand zwischen den Radien 2 und 3 ist mit fast 19 cm schon ziemlich groß. Du solltest ein Gleissystem wählen, das auch Radien dazwischen hat, dazu zählen Minitrix, Kato und Tomix - ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Herzliche Grüße
Elmar
Moin Elmar,

in Berts Profil steht, daß er mit Peco Code 55 bauen will ...

LG Rimbert
Hallo Bert
Ich bin auf dich aufmerksam geworden, weil du meine Leidenschaft mit Urlaub und Eisenbahn im BGL teilst.
Auch erwähntest du etwas vom 'Bahnhof' Hallthurm. Diesen hatte ich vor längerem auch mal in Erwähnung gezogen, da ich da noch mein Weißbach-Viadukt besaß.
Aber du sagtest auch ,dass es viel Platz benötigt. Das stimmt, auch wenn man es nur andeuten und stark komprimiert nachstellen möchte.
Genau so ging es mit meinem Bahnhof Berchtesgaden. Der musste auch stark gestaucht werden. Aber ich denke, man erkennt ihn.

Was aber für die Strecke Bad Reichenhall-Berchtesgaden spricht, ist die Tatsache, dass oft kurze Züge fuhren. Sogar damals ein IC mit vier Wagen. Also nahezu perfekt für Moba.

Was du jetzt im Endeffekt bauen kannst und wirst, würde ich mich an Rimbert halten. Er ist Könner in diesem Bereich.
Interessant wäre, ob du bestimmte Stellen auf der Anlage (Brücke, etc.) darstellen möchtest.
Schauen wir mal.
Gruß Rudi
Bonjour Bert,

wie Du siehst stösst Deine Frage durchaus auf Interesse. Ich möchte einen unkonventionellen Vorschlag einbringen.

Der Sinn einer Gleiswendel ist ja, zwei Ebenen miteinander zu verbinden. Dem stehen aber viele Nachteile gegenüber, vor allem die Betriebssicherheit (bei dem maximalen Durchmesser der bei den von Dir genannten maximalen Abmessungen möglich ist).

Ich würde daher auf zwei Ebenen bauen, die Gleise dieser beiden Ebenen aber nicht miteinander verbinden. Statt dessen könnte jede Ebene z.B. einen eigenen kleinen Schattenbahnhof erhalten, so dass ein abwechslungsreicher Zugbetrieb möglich ist. Die von Dir gewünschten Reisezüge könnten durchaus in respektabler Länge z.B. diagonal über den sichtbaren Teil Deiner Anlage fahren.

Schau mal ins N Bahn Magazin, vor einigen Monaten wurde dort die Anlage “Cavallosolar” o.ä. vorgestellt, die hat ebenfalls separaten Betrieb auf zwei Ebenen.

Falls es Dir der Platz nicht ermöglicht, ein kleines BW unterzubringen, könntest Du das BW ggf. als Andock-Modul gestalten und nur bei Bedarf anbringen, so dass es nur dann Platz wegnimmt wenn tatsächlich dort Betrieb gemacht wird.

Nur so ein paar Gedanken! Rimbert wird Dir mit Sicherheit einen schönen Plan machen πŸ‘

LG Mike
Moin und servus alle zusammen.

Ich bin ehrlich überrascht über die bisherigen Antworten, vor allem mit den bereits angesprochenen Ideen zu meinen Vorstellungen. Nun denn, nun muss ich meine Idee wohl etwas konkretisieren. Zuerst jedoch kurz zu den einzelnen Kommentaren:

@ Carsten: Ja, ich bin unzählige Male über die Rheinstrecke gefahren, denn zu meiner Zeit gab es die „Rennstrecke“ zwischen Köln und Frankfurt Flughafen noch nicht. Einer meiner Stammzüge war der TEE Merkur von Kopenhagen nach Stuttgart.

@ Rimbert: Herzlichen Dank für dein Angebot mir zu helfen, wir werden sehen. Ich werde jedoch kein zweites Berchtesgaden planen und bauen, denn dafür ist Rudis Anlage viel zu schön und gut, und mein Platz zu klein. Außerdem wäre das dann wieder ein Kopfbahnhof, technisch zwar sehr interessant, aber für meine Loks bräuchte ich wie schon beschrieben (keine Modell-Kupplung vorne) eine Wendemöglichkeit.

@ Rudi: Kann es sein, dass wir uns im letzten Jahr auf Frauenchiemsee während der Messe „Die Welt der kleinen Bahnen“ kennengelernt haben? Bei der Abkürzung Rudi, sowie deinen Erklärungen bzgl. Berchtesgaden und Weißbach-Viadukt gehe ich mal von Rüdiger Stiller aus…..!?
Zu deiner Frage nach bestimmten Stellen der Strecke auf der Anlage muss ich sagen, dass ich mir darüber bisher noch keine Gedanken gemacht habe. Bisher war meine Vorstellung, ein ausgewogenes Nebeneinander von Bahn und der wunderschönen Landschaft zu erreichen. Einzig der Bahnhof Hallthurm soll realisiert werden, eventuell mit dem Turm und dem Bahnübergang an einer Bahnhofsausfahrt hin zur Steilstrecke.

@ Mike: Deine Idee zur Anlage von Costanzo Malecore hat was ! Ich habe den Bau der einzigartigen Anlage Cavallersolaro bereits bei Facebook verfolgt, und dann gibt es ja auch den Beitrag im letzten N-Bahn Magazin Spezial. Im Moment fällt es noch schwer mir vorzustellen, die untere Strecke nicht mit der oberen Strecke verbinden zu können. Aber da ist es wieder, das Problem der zu engen Wendel und/oder der Steigungsstrecke mit zu großer Steigung. Man könnte aber die untere Ringstrecke als Freilassing-Salzburg deklarieren, und die obere als Freilassing-Berchtesgaden mit dem HP Hallthurm! Diese Idee hätte was. Auf der rechten „Abdeckung“ für die untere Kehre kämen wenige Häuser mit Grünflächen, auf die Linke vielleicht ein kleiner See (ohne Wasser geht bei mir garnix!). Da ich auch ein Faible für SBB-Loks habe, könnten die auf der unteren Ringstrecke auch mal ihre Runden drehen, zum Beispiel die Re 421 mit der Lackierung der Schnellverbindung Zürich-München (FLM 732405) und den passenden Wagen, auch wenn es nicht Epoche IV ist πŸ˜‰

Sodele, nun aber zu meinen bisherigen Brütereien:
Ich habe als Junge von meinen Eltern finanziert, ein Noch Fertiggelände in H0 gehabt, dass mich bis zum Beginn meiner Ausbildung zum Koch begleitet hat. Von da an war mit der MoBahn Schluss, und anfangs der 90er Jahre begann ich mit dem Hobby RC Schiffsmodellbau, vorzugsweise Yachtmodelle, dass ich bis heute betreibe – daher auch die lange e-mail Adresse. Seit gut drei Jahren hat mich der MoBa-Virus wieder angefixt, dieses Mal aber in der Spur N, da ich in H0 keinen Platz für schöne Reisezüge habe. Ich habe auch einige, wie soll ich es nennen, Modellbahner-Vorbilder!? Oder halt Modellbahner, die nach meinem Geschmack bauen. Da wären als erstes Josef Brandl und Elvis Müller für ihren supertollen Landschaftsbau zu nennen, dann Wolfgang Besenhardt für seinen Gleisbau und die Detaillierungen, sowie Rüdiger Stiller für seine ganz besondere Modul-Anlage „Berchtesgaden“. Ich hab alle deine Berichte in einen Ordner einsortiert, damit ich sie jederzeit und schnell finden kann, Rudi !

Im Magazin „Anlagenbau & Planung“ 2/2006 des Eisenbahn Journals „Anlagen mit Pfiff“ fand ich einen Entwurf, der mich elektrisierte: Auf Seite 21 stellte R. Barkhoff den Entwurf „Lokalbahn in Oberbayern“ vor. Dieser war zwar für H0, und nur für kurze Züge gedacht, bot sich aber auch für meine Platzverhältnisse in Spur N an, indem ich den Plan streckte. Die beiden Übersichtshälften, auf zwei Seiten verteilt, scannte ich ein, und fügte sie zusammen. Diese Abbildung seht ihr unten, und darunter das, was ich mit WinTrack für mich daraus gemacht hab. Die Paradestrecke am vorderen Rand sowie den Schattenbahnhof habe ich hinzugefügt, allerdings auch mit Gleiswendel. Der Bahnhof Hallthurm entspricht gleistechnisch in etwa dem Jahr 1944. Der Gesamtplan hat das, was ich so sehr liebe: Viel Landschaft und Wasser, sowie die Möglichkeit meine Züge beim Vorbeifahren beobachten zu können.

Die dritte Abbildung zeigt den Gleisplan von Cavallersolaro, den Mike ins Spiel gebracht hat. Wie schon weiter oben kurz angerissen, könnte ich mir diesen auch vorstellen, auch wenn eine Verbindung der beiden Ebenen (leider) fehlt. Lokschuppen und Drehscheibe müssen nicht sein. Der Bahnhofsplan kann sich ruhig an Hallthurm anlehnen! In der rechten Wende unter dem kleinen Dorf könnte es Ausweichgleise geben.

Hier nun noch ein paar Eckpunkte meiner Wünsche/Ideen:
Vorbildähnliche Zug-Kompositionen von Reisezügen – max. 5-6 Reisezugwagen
Kaum Güterverkehr bis auf eine Holzverladestelle und evtl. GmP´s
Steuerung digital mit Uhlenbrock Komponenten (eine Intellibox 2 ist vorhanden)
Auch die wenigen Weichen werden digital geschaltet
Falls es einen Schattenbahnhof gibt, sollen die (freien) Gleise automatisch belegt werden
Einen Computer zur Steuerung wird nicht geben ! ! !

Oh jeh, das ist nun gewaltig viel Text geworden, und vielleicht hat der ein oder andere bereits aufgehört zu Lesen, bevor er hier unten angekommen ist. Aber ich wollte halt so genau wie möglich erklären, wo ich hin will, bzw. wie meine Wünsche aussehen. Nun bin gespannt, was die MoBa-Kollegen dazu sagen werden.

Herzliche Grüsse, und immer HP1,
Bert


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Hast du dir auch über die Steigungen Gedanken gemacht? Wenn du Dampfloks fahren willst, sind 2,5% das absolute Maximum. Dabei fährst du besser digital und spannst 2 Loks vor den Zug. Wenn du aber nur Drehgestell-Loks fahren willst, kannst du bis 4 % gehen.

Gruß von Aron
Hallo Bert,

wie fändest du den Bf Bischofswiesen? Für eine kleine Fläche kann ich mir den sehr gut vorstellen.

Der Gleisplan ist simpel, aber wie du selber schon sagst mit Blick auf eine BW, sollte es nicht zu gedrängelt werden. Es gibt zwei Bahnsteigkanten, eine für Gleis 1 am EG und noch eine mit Übergang für Gleis 2 (hier nehme ich einfach mal an, dass die Gleise so nummeriert waren). Zudem gab es noch das Gleis 22 (dessen Nummer mir eben irgendwo bei der Recherche unterkam), das Gütergleis. Hier wird es wohl die Kombination aus Ladestraße, Rampe und Güterschuppen gegeben haben.
https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Bad_R...f_Bischofswiesen.jpg

Für die Anlage würde man die Gleisseite vorne, das EG hinten anordnen. Die vorne liegende Straße steigt an und würde im Fall einer Guckkastenanlage den Blick in die Szenerie ziehen. Im Hintergrund eine Kulisse mit dem Bergpanorama.
Die Längen müsste man stauchen, was aber angesichts der kurzen Züge kein Drama sein dürfte.

Auch wenn nicht gerade zu mehreren Ebenen geraten wird, würde ich das a priori nicht ausschließen. Die vordere Straße könnte im Inneren eine Rampe verstecken. Mit mehreren Ebenen könntest du weitere Ausschnitte der Strecke darstellen, bevor es in einen Schattenbahnhof geht.
Da die reale Linie eine Stichstrecke ist, würde ich keinen Kreisverkehr planen, stattdessen Punkt-zu-Punkt planen. Aus einem größeren Sbf »Bad Reichenhall« in der Unterwelt über Bischoffswiesen geht es zu einem kleinen Sbf »Berchdesgaden«.
Sowas muss dir natürlich gefallen und wäre unpassend, wenn du auch gerne kreisenden Zügen zuschauen möchtest.

Hatte den Text mittags angefangen und inzwischen hast du nochmal konkretisiert, dass es Bf Hallthurm sein sollte. Ich drücke trotzdem auf »Antwort eintragen«, vielleicht ist ja doch eine Anregung für dich dabei?

Schöne Grüße, Carsten


Weitere Info/Lektüre:
https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?17,3950491
https://stellwerke.info/stw/stw.php?id=1639
In der Volltextsuche die Bahnhofsnamen eingeben: https://eisenbahnstiftung.de/bildergalerie


Hallo Bert

Ich merke schon, leugnen nützt nichts. Du hast mich erkannt. Ich bin der Stiller Rudi.
Außer dem mittlerweile zum Diorama umgewidmenten Bahnhof Berchtesgaden und dem Bahnhof Königssee, habe ich nichts mehr von meiner BGD Anlage. Also archivierst du alte Sachen von mir. Aber danke für deine Mühe. Das ehrt mich.

Ich denke, die Bilder, die freundlicherweise Carsten aus der 'Drehscheibe online' verlinkt hat, sprechen für sich und jeder kann sich vorstellen, warum man so von dem Original fasziniert ist.

Jetzt zu deiner möglichen Anlage.
Ich habe sie lange betrachtet und fand sie am Anfang nicht so doll. Aber je mehr ich mich hinein gedacht hatte und mir bewusst wurde, dass es ja kein reiner Nachbau von Hallthurm werden soll, sondern nur angelehnt, fand ich ihn eigentlich nicht schlecht.

Das große Kriterium ist aber der Wendel links für mich. Ich finde auch, unabhängig von der Traktionsart, dass es sehr steil werden kann.
Wäre es nicht besser, links die Ausfahrt bis zum hinteren Rand zu führen und dann stetig fallend zur vorderen Paradestrecke zu kommen?
Dann links, wenn die Strecke im Untergrund verschwindet, unterquert sie die obere Strecke und führt auf deiner in hellgrün gehaltenen Strecke nach oben. Damit dürfte es nicht so drastisch mit der Steigung sein.

Links oben müsste noch nicht mal ein Tunnel sein sondern könnte im dichten Grün verschwinden. Das könnte sogar weiter nach hinten gezogen werden und somit hätte man paar cm sichtbare Strecke.

Im Bahnhof kann man sogar ohne schlechtes Gewissen Formsignale verwenden.
Großartig viel Gebäude gab es in Hallthurm nicht. Aber wem sag ich das?
Ein kleines Gebäude für den Fahrdienst, die kleine Kapelle neben der Straße, die verfallende Wehrmauer mit Turm mit dem Wohnhaus. Mehr braucht man nicht.
Nachdem du da ein bisschen freier bist, könntest du das mehr Richtung Anlagenmitte positionieren.

Mit dem Schattenbahnhof müsste man dann schauen, wie er am besten untergebracht werden kann. Üppig wird er so oder so nicht.
Vielleicht weiß Rimbert da eine Lösung.

Das sind jetzt nur paar kleine Ideen von mir, die mir spontan eingefallen sind. Vielleicht sind sie nach genauer Betrachtung auch nicht umsetzbar oder vielleicht ist es aber auch der springende Punkt, der gefehlt hat.

Bin mal gespannt, was du so zaubern wirst
Gruß Rudi
Bert, wenn Du dieses Teil z.B. an die Rückwand Deiner Anlage baust, könntest Du die beiden Ebenen sogar ohne Gleiswendel miteinander verbinden.

https://www.ebay.de/itm/306342647223?_ul=DE&...4rmPwKRoCKDcQAvD_BwE

… und nebenbei darunter z.B. noch eine 3.Etage als Schattenbahnhof bauen 😎

LG Mike
Moin und servus zusammen,

danke für eure Antworten und vielen Ideen. Ich hab mich dann mal hingesetzt, und ein wenig den ersten gezeigten Plan verändert. Doch zuerst mal möchte euch antworten:

@ Aron: Danke für den gerechtfertigten Einwand. Dampfloks wird es bei mir nicht geben, und mit eurer Hilfe arbeite ich an der Verringerung der Steigungen.

@ Carsten: Danke für deine Gedanken, aber ich sehe keine Veranlassung den HP Hallthurm gegen den Bahnhof Bischofswiesen zu tauschen !? Die Gleisentwicklung ist ungefähr die Gleiche. Auch eine Guckkastenanlage ist nicht so mein Ding. Ich hab mal eine Anlage mit mehreren sichtbaren Ebenen in einem Magazin gesehen, aber sorry……nein! Ich würde auch lieber von Punkt zu Punkt fahren, aber das lässt die kleine Grundfläche meiner Anlage (Steigungen etc.) einfach nicht zu. Trotzdem auch vielen Dank für den link. Die Fotos sind natürlich ansehenswert !

@ Rudi: Das ist schade um die schönen BGL-Module ☹
Aber manchmal ist das so. Es freut mich, dass dir mein Plan „einigermaßen“ gut gefällt. Deine Idee der anderen Anbindung von Hallthurm finde ich auch gut, auch wenn mir dadurch die Möglichkeit verloren geht, während des Baus der unteren Ebene schonmal im Kreis fahren zu können. Ich hab den überarbeiteten Plan unten angehängt – bin gespannt was du dazu sagen wirst. Auch Rimberts Meinung hierzu würde mich sehr interessieren!

@Mike: Das mit dem Aufzug ist zwar eine elegante, aber auch teure Lösung. Außerdem gefällt mir die Möglichkeit nicht wirklich, sorry.

Nun zu den Plänen.
Der Erste zeigt den von Rudi angeregten anderen Anschluss von Hallthurm an die Strecken rechts und links, und ohne Wendel. Kurz zur Erklärung der Farben:

Gelb ist die untere Ebene mit Schattenbahnhof, und der hinteren Gefällestrecke
Hellgrün ist die obere (sichtbare) Blockstrecke mit Gefälle
Grau ist der HP Hallthurm
Dunkelgrün ist die vordere sichtbare Blockstrecke ebenfalls auf der unteren Ebene

Den zweiten Gleisplan hab ich nach Mike´s Idee von Cavallersolaro umgesetzt, bzw. ans Berchtesgadener Land angepasst. Die doppelgleisige Hauptstrecke der unteren Ebene (gelb) könnte die Strecke Freilassing-Salzburg darstellen, wodurch ich tatsächlich schöne, auch internationale Reisezüge einsetzen könnte. Über dem Schattenbahnhof rechts liegt ein kleines Dorf im Berchtesgadener Stil mit wenigen Häusern und viel Grün und mit vielen Bäumen. Die grüne eingleisige Strecke stellt einen Ausschnitt der Strecke Freilassing-Berchtesgaden dar, mit dem HP Hallthurm. In der linken Kehre könnte ein kleiner See Platz finden, der einen Abfluss unter den 3 Brücken links oben hat, und dort im Hintergrund verschwindet. So in etwa meine Vorstellung dazu. Das einzige Manko dieses Plans, wenn es überhaupt ein Manko (in meinem Kopf!) ist, ist dass beide Strecken nicht verbunden werden können.

Sodele, soviel zu zwei konkreten Ideen. Eure Meinungen und Kritik ist erwünscht, welcher der Pläne euer Favorit ist. Wie erwähnt würde ich lieber auch von Punkt zu Punkt fahren, aber „ich“ finde auf dem zur Verfügung stehenden Platz keine Möglichkeit. Ein ins Spiel gebrachtes „Andockmodul“, das nur für den Betrieb angesetzt wird, kommt für mich nicht in Frage.

Nun bin ich gespannt, vielleicht ja auch auf noch andere, vielleicht bessere Planideen!
Herzliche Grüße, und immer HP1,
Bert


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Moin Bert,

ich  glaube tatsächlich, dass Dir der „Cavallosolero“ Entwurf sowohl beim Bau als auch beim Betrieb deutlich mehr Freude machen würde.

Noch ein Plus: falls es Dir wie mir geht und Du noch viele alte analoge Triebfahrzeuge hast, die Du nicht unbedingt umrüsten willst: mach eine Ebene analog (vorzugsweise diejenige wo nicht rangiert wird) und die andere digital!

LG Mike
Moin Bert,

deine Pläne finde ich beide sehr gut durchdacht.

Ich habe mir auch Gedanken gemacht und bin auf eine ähnliche Lösung gekommen, wie bei Deinem ersten Plan. Die Steigung ist maximal 2,5%, das führt zu 6,5 cm Abstand zwischen den Ebenen. Das ist extrem wenig, man kommt nur mit flacher Hand von unten und von hinten an die Gleise im Schattenbahnhof ran. Bei 3% könnte man noch ca. 2cm mehr erreichen. Du solltest anhand einer Teststrecke prüfen, was Dein Wunschrollmaterial schafft.
Das Bahnhofsgleis ist 120cm lang

Im Schattenbahnhof habe ich versucht mehr Platz zu schaffen, in dem ich die Gleise möglich lang geplant habe. zusätzlich könnte man noch zwei Abstellgleise für Wendezüge oder Triebwagen einplanen.

Die "Cavallosolero"-Variante hat für mich den Nachteil, daß im Grunde immer der gleiche Zug wieder vorbeikommt, und das sehr schnell, weil die zurückzulegende Streck für eine Umfahrung doch sehr kurz ist. Der Vorteil liegt sicherlich darin, daß man keine Steigungen hat und den Abstand zwischen den Ebenen damit deutlich erhöhen kann.

Das Du die Variante mit dem Aufzug verworfen hast (auch wegen der Kosten), kann ich verstehen. Ich war zunächst auch skeptisch, habe inzwischen aber viel darüber nachgedacht und glaube, daß das sehr reizvoll sein könnte. Ich werde meine Ideen mal in einem Plan umsetzen.

Soweit meine Gedanke, viellicht kannst du davon ja etwas aufgreifen.

LG Rimbert

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Hallo,

beim "Aufzug" würde ich aber eine Variante bevorzugen, bei der mehrere Abstellebenen existieren (und in der Höhe gemeinsam bewegt werden) und diese sowohl auf der oberen wie auch auf der unteren Anlagenebene Anschlußgleise haben. Eventuell könnte man sogar noch eine weitere Ebene als "Keller" zum Abstellen einplanen, falls später mal die Abstellgleise nicht mehr ausreichen.
Ist doch bestimmt bekannt, dass man immer zwei Schatten-Abstellgleise mehr bräuchte als man gerade hat

Viele Grüße
Michael
Hallo,
ich werde auf keinen Fall einen solchen Aufzug einbauen !

Beste Grüsse,
Bert
Zitat - Antwort-Nr.: 14 | Name: RJK

Die "Cavallosolero"-Variante hat für mich den Nachteil, daß im Grunde immer der gleiche Zug wieder vorbeikommt, und das sehr schnell, weil die zurückzulegende Streck für eine Umfahrung doch sehr kurz ist.  



Moin Rimbert! Auf der oberen Strecke trifft das zweifellos zu, da kann man nicht soviel machen ausser ein wenig zu rangieren und im Kreis zu fahren. Die untere Strecke ist aber in Bert´s Planung ohnehin schon doppelgleisig, und jedes Gleis hat nochmals ein Überholgleis. Bietet also schon mal Platz für 4 Züge. Wenn man die Doppelgleisstrecke jetzt noch in 3 Blöcke aufteilt (z.B. ein Block Paradestrecke, ein Block im Tunnel und ein Block dort wo die Überholgleise sind) könnte man schon 6 Züge fahren lassen - und zwar so dass jedesmal ein anderer im sichtbaren Bereich fährt!

LG Mike

Moin Bert,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

ich werde auf keinen Fall einen solchen Aufzug einbauen !



Warum diese sehr deutlich Absage? Die Kosten oder weil Du den Mehrwert nicht siehst? Ersteres kann ich verstehen, bei letzterem wäre es einen Versuch Wert

LG Rimbert
Hallo Rimbert,

da ich Rentner bin, ist tatsächlich ersteres der Fall. Wenn ich sehe, was heute Loks und Wagen kosten, ganz zu schweigen von den digitalen Komponenten, dann stellt sich diese Frage überhaupt nicht ! Und, "wäre es ein Versuch wert", wäre dann aber, wenn es mir nicht gefällt, ein teurer Versuch. Für die Kosten des Aufzugs bekomme ich das gesamte Gleismaterial der unteren Ebene !

Deshalb die sehr deutliche Absage.

Beste Grüsse,
Bert
Bert, willst Du digital oder analog fahren?

LG Mike
Hallo Mike.
Wie schon oben erwähnt, digital mit Uhlenbrock.

Beste Grüsse,
Bert
Hallo
Ja, auf Rimbert ist verlass. Gefällt mir ganz gut, obwohl es mir eigentlich nicht gefallen müsste.
Ich denke da noch ein bisschen weiter oder besser gesagt; anders.

Vielleicht müsste man den Plan noch mehr colorieren und schon Straßen und ähnliches einzeichnen, um das plastischer zu sehen.

Meine Gedanken dazu sind wie folgt:
Es soll ja an Hallthurm angelehnt sein und trotzdem der Phantasie keine Grenzen gesetzt werden, dass ist mir schon bewusst.
Aber ich würde rechts die Weiche ein wenig nach links verlegen, damit etwas Platz für den alten Turm zwischen Gleis und Straße vorhanden ist. Die Weiche mit den Stummelgleis würde ich ganz entfernen und stattdessen den Bahnübergang dort platzieren.

Links kann das kleine Gütergleis bleiben. Meinetwegen für Holzverladung. Entspricht zwar nicht der Realität, aber es ist erlaubt, was Gefällt. Schließlich möchtest du etwas Abwechslung haben, wenn ich mich recht erinnere.
Dann links genau die selbe Sache. Weiche weiter nach links, meinetwegen mit einer Bogenweiche und die Strecke verschwindet im Dickicht der Bäume ohne Tunnel.

Vor dem Bahnhof hast du noch die sichtbare Strecke. So, wie du es eigentlich wolltest. Aber nicht autark. Es ist eben insgesamt nur eine Strecke.

Noch kurz eine Frage über den Standort der Anlage. Steht diese frei im Raum? Denn dann könntest du mit einer Mittelkulisse arbeiten und hättest sozusagen zwei Anlagen auf dem selben Platz.

Rudi
Moin und servus zusammen,

es ist erstaunlich zu sehen, wie aus einem "fast" aufgegebenen Plan doch noch etwas werden kann. Vielen, vielen Dank an Rimbert und Rudi !

Ich werde mal versuchen, die Ideen zu übernehmen. Vorher jedoch die Frage an Rimbert: Womit planst du ? Vielleicht mit WinTrack ? Ich hab die Version 16, aber du scheinst es deutlich besser mit dem Programm zu können als ich. Vielleicht könntest du mir bitte die originale Datei senden, falls du auch mit WinTrack arbeitest - wäre sehr nett.

LG, und immer HP1,
Bert
Moin Bert,

danke für das Feedback. Ich plane mit RailmodellerPro, da läuft nur auf MacOS. Insofern fürchte ich, es hilft Dir nicht, wenn ich Dir die Datei schicke. Ich kann Dir aber ein pdf mit dem Bezeichnung der Weichen schicken, der Rest ist Peco-Flexgleis, z.T. frei durch die Software gezeichnet bzw. mit vorgegebenem Radius.

LG Rimbert
Moin Rimbert,

danke für deine Antwort. Klar kann ich auf einem Windows PC mit dem Programm nichts anfangen, aber eine pdf.Datei wäre gut. Dann könnte ich die Gleispläne mal richtig miteinander vergleichen, und meinen Gleisplan, zusammen mit Rudis Ideen verbessern. Vielen Dank schonmal vorab, und, meine e-mail Adresse ist hinterlegt. Wenn ich mit dem Plan zufrieden bin, werde ich ihn hier zeigen.

LG, und ein schönes Wochende,
Bert
Moin Bert,

bitte schicke mir eine PN, dann kann ich Dir ein pdf schicken.

LG Rimbert
Guten Tag,

ca. zwei Meter Länge sind nach meiner Meinung definitiv zu wenig, um ein ansprechendes Layout mit Rundkurs umzusetzen. Mit nur einem Bogen reicht das gerade einmal für eine Zugbereitstellung (Fiddle yard).

Freundlicher Gruß

Hannah

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Es gibt genügend Beispiele, wo wunderbare Anlagen auf dieser Grösse realisiert worden sind (z.B. Cavallosolero).

Man muss nur „out of the box“ denken.

Auf HO übertragen würde das ja bedeuten, dass man unter 4m Länge/1,40 Breite keine ordentliche Anlage bauen könnte.

LG Mike
Im Prinzip gebe ich Hannah recht. Es ist wenig. Aber wenn nicht mehr Platz zur Verfügung steht, was will man machen?
Und deswegen finde ich für den zur Verfügung stehenden Platz den Plan von Rimbert echt gut.

Im Endeffekt muss Bert mit seiner Anlage dann glücklich werden. Und wenn es mit einer  zweigleisige unten liegenden Paradestrecken seien sollte, dann ist es so.
Rudi
Hallo zusammen,
vielleicht wär ja eine eingleisige Strecke
mit zwei Kehrschleifen für Bert interessant. Bert fährt ja digital, da ist das ja kein Problem.
Dafür wäre nur eine Steigungsstrecke nötig, gibt besseren Zugriff im SchattenBhf, mehr Abstand zur oberen Ebene.
Mit freundlichen Grüßen
Thomas


https://www.moba-trickkiste.de/wie-macht-man-pl...otal=46&start=12

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Hi Bert, Rudi, Rimbert, ...

von Berts Wunsch ausgehend ist mE das erste von ihm gepostete Bild (diese kolorierte Zeichnung) der bisher beste Ansatz.
Diese elende Paradestrecke, nur damit der Zug eine vollkommen weltfremde Extrarunde drehen kann, zerstört doch komplett die Illusion der abgeschiedenen Nebenbahn. Ist es das wirklich wert, den kleinen Landbahnhof ins Absurde zu führen in dem der Zug vorher direkt darunter vorbei fährt, nur um 'mehr' Strecke zu haben? Oder sogar, als zweite Ebene, eine weit weg liegende Strecke darzustellen? Wer fährt schon regelmäßig in einem Kreisverkehr Ehrenrunden (ist, glaube ich, auch nicht erlaubt)?
Das ganze ähnelt doch mehr einem überladenen Teller vom Selbstbedienungsbüffet, wo die Kugel Erdbeereis neben Scampi und Steak liegt. Auch wenn der u.a. von Mies van der Rohe gebrauchte Ausspruch* sich auf etwas anderes bezog, verliert er bei einer Modellbahn nicht seine Berechtigung.

Gruß
Gerald

*) Es haben sich viele, auch früher dazu geäußert: https://de.wikipedia.org/wiki/Weniger_ist_mehr
Hallo Gerald

Das mit der Extrarunde gefällt mir persönlich auch nicht. Aber muss es mir auch nicht. Bert möchte es so haben und deswegen kann man ihn trotzdem unterstützen. Was er dann daraus macht, ist dann seine Sache.

Ich habe gestern Abend nur mal für mich eine Variante von Hallthurm gezeichnet und coloriert. Könnte so sogar theoretisch in mein Keller passen. Hat die Maße von 400cm x 100cm und demnach etwas größer als von Bert. Auch ist die Anlage von 3 Seiten zu sehen und zu begehen. Also mit Mittelkulisse. Wenig Eisenbahn mit viel Landschaft.

Aber das bringt Bert nichts, weil es a.) andere Maße hat und b.) andere Ansprüche von Eisenbahn/Landschaft hat.
Aber mir hat es Spaß gemacht, einfach wieder mal den Gedanken und Träumen in Form von Buntstifte ein Gesicht zu geben. Kann ich jetzt zu meinen anderen Anlagenpläne archivieren.

Also lassen wir Bert seinen Spaß.
Rudi

Moin zusammen,

wir laufen mal wieder Gefahr einen Plan zu zerreißen. @Hannah & Gerald: Mehr Platz ist immer wünschenswert und erlaubt immer schönere Gestaltung. In der Unterstützung der Planung für einen Mitforenten finde ich es wichtig, seine Wünsche zu berücksichtigen und Erfahrungen zu teilen, ohne die eigenen Überzeugungen zum Maßstab zu nehmen.

Die Idee von Thomas, den Bahnhof in einen Hundeknochen aus zwei Kehrschleifen zu legen, finde ich reizvoll. Das werde ich mal zeichnen. Rudis Hinweis zum Turm und Bahnübergang habe ich aufgegriffen. Links ist bereits eine Bogenweiche, so daß hier keine Verbesserung möglich ist.

LG Rimbert

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Moin,

anbei mein Vorschlag für eine "Hundeknochen"-Version der Anlage. Im Vordergrund sind zwei Paradestrecken in unterschiedlicher Höhe, die Kehrschleifen werden in nicht sichtbaren teil verbunden und gehen in einen zweigleisigen Schattenbahnhof über, der als sequentieller Zugspeicher ausgeführt ist.

Was hälst Du davon Bert?

LG Rimbert

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Guten Tag Bert,

Rimbert's letzten Vorschlag (#34/RJK) finde ich perfekt für ein Betriebsdiorama "Hallthurm".

Freundlicher Gruß

Hannah
Moin,

nachdem ich inzwischen einen e-Mail-Austausch mit Bert hatte, habe ich noch einen Plan entwickelt, den ich euch nicht vorenthalten möchte. Ich greife damit die Anmerkungen zur "elenden" Paradestrecke auf. Sehr schlichte Gleisführung, zwei SBhf-Gleise mit je über 3 m nutzbarer Länge. der Nachteil an meinem bisherigen Plan in #14/#33 ist, daß das Gelände nach hinten abfällt. Das sieht immer doof aus in der Draufsicht von vorne. Zugleich habe ich die Steigung auf max 3% angepasst, dadurch ist der Abstand zum SBhf 8,5 cm.

LG Rimbert

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Moin Rimbert,

Zitat - Antwort-Nr.: 34 | Name: RJK

und gehen in einen zweigleisigen Schattenbahnhof über, der als sequentieller Zugspeicher ausgeführt ist.  



Ist das nicht etwas kompliziert mit der Steuerung?

Zitat - Antwort-Nr.: 7 | Name: IC-Koch

Einen Computer zur Steuerung wird nicht geben ! ! !



Gruß
Kai

Weshalb richtest du dich nach anderen Leuten, Zeitgeist oder Modeerscheinungen? Mach was du willst. Da meine Anlage nur 190x65 cm groß ist, ich aber viele Züge gleichzeitig sehen will, habe ich meine Anlage mit Schienen voll gemacht. 3 unabhängige Kreise, wobei die zweispurige Strecke in 3 Blöcke unterteilt ist. Also 5 fahrende Züge und mehrere Abgestellte zum Anschauen. Maximal 2,6% Steigung, und ich fahre darauf digital, 8 Dampflok-Paare und etwas Kleinvieh.

Gruß von Aron

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Hallo
Ich denke, dass Thema ist hiermit durch und Bert hat mit Rimbert einen guten Planer gefunden, die sich jetzt privat austauschen. Sehr gut. Da kann man intern noch kleine Probleme austauschen.

Zum Schluss noch ein Einwand von mir. Wie sieht es mit der Zugänglichkeit im Untergrund aus? Ein entgleister Zug oder defekte Weiche wird schwerlich zu beheben oder bergen sein.
Es ist eben immer dieses leidige Thema mit den Schattenbahnhof. Das sollte man nicht vergessen.

Dann schauen wir mal, ob wir irgendwann mal eine schöne, kleine Moba sehen dürfen oder es wie tausend anderen ergeht und in der Planungsphase ihrem Schicksal erliegt und nur ein Traum bleibt.
Viel Erfolg
Rudi

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

.  Weshalb richtest du dich nach anderen Leuten, Zeitgeist oder Modeerscheinungen? Mach was du willst.  



DAS (!) ist der entscheidende Tip.

Trotzdem freuen wir uns natürlich, wenn Bert uns an seinen Überlegungen teilhaben lässt und wir unseren Senf dazu geben dürfen πŸ˜‰

LG Mike
Moin und servus alle zusammen,

ich bin immer noch erstaunt, wie viele Antworten ich in diesem Faden bekommen habe. Herzlichen Dank dafür !
Um den „Faden“ seit meinem letzten Post wieder aufzunehmen, gebe ich zunächst einmal Mike recht: Es gibt viele Anlagen in dieser Größe, und auch im qualitativ hochwertigen Segment, siehe doch nur die „Produkte“ von Herrn Besenhardt und/oder Elvis Müller. Ich weiß, dass ich diese Detaillierung und Vorbildtreue nie erreichen werde! Mein Besuch auf der letztjährigen Messe „Die Welt der kleinen Bahnen“ auf Frauenchiemsee hat mich als Modellbahner ganz schön geerdet……, trotzdem werde ich mein Bestes geben. Schade das ich zur letzten Messe in diesem Jahr nicht kommen kann ☹

Und, selbst wenn ich mehr Platz hätte, würde ich ihn sicher nicht nutzen, schließlich bin ich 71 Jahre alt, und möchte (hoffentlich) die geplante Anlage einmal fertig erleben. Ich weiß, eine MoBa wird nie fertig, um dieser Antwort vorzugreifen πŸ˜‰

Da wir gerade beim zur Verfügung stehenden Platz sind. Es kam die Frage von Rimbert nach der Aufstellung der Anlage. Als Basis dient ein 213cm breites und 90cm hohes Sideboard (deshalb das komische Maß), das auf Rollen steht, und deshalb nach vorne in den Raum gezogen werden kann. Das Board ist 42 cm tief, weshalb der Rahmen nach hinten 28cm übersteht. Da der übliche Grundrahmen fest auf dem Board verschraubt wird, sollte das Ganze stabil genug werden. Sollte dies nicht der Fall sein, bekommt der Überstand an der hinteren Grundrahmenleiste zwei oder drei „Beine“, natürlich auch mit Rollen. Das werde ich dann beim Bau entscheiden. Den Hintergrund plane ich fest dahinter und rechts der Anlage an der Wand zu montieren. Auf der linken Seite wird der Hintergrund an einer dort anschließenden Vitrine befestigt. Damit kann ich also von allen Seiten an die Anlage herankommen - auch ohne, dass mich der Hintergrund stört. Ich habe mir übrigens einen Hintergrund vom Modellbau-Atelier von Andreas Dietrich ausgesucht. Baustart wird nach der Messe „Faszination Modellbau“ in Friedrichshafen sein, da meine Interessen-Gemeinschaft Yacht-Modellbau dort mit eigenem Stand ausstellt. Da wir außerdem auch unser 30. Jubiläum feiern, gibt es vorher noch genug Vorbereitungen hierzu, zumal ich Ende August auch zwei Wochen Urlaub im Allgäu geplant hab. Zurück zu meiner MoBa.

@Rimbert – Vielen Dank für deine Mühe, und vor allem für die Zusendung deiner pdf-Pläne ! Auch wenn der Plan von Thomas auf den ersten Blick reizvoll – wer möchte nicht gerne Point-to-Point fahren – und die Umsetzung von dir mal wieder perfekt ist, komme ich immer wieder auf deinen Plan aus dem Post #14 zurück. Er gefällt mir einfach am besten ! Ebenso wie die colorierte Grafik am Anfang des Fadens, weshalb ich ja auch versucht hatte, diese Grafik mit einem Schattenbahnhof zu kombinieren. Dazu Rudis bessere Anlehnung ans wirkliche Hallthurm, dann wäre alles perfekt !

Was mir garnicht gefällt ist, wenn der Bahnhof nach hinten wandert. Worüber man diskutieren kann, ist die laut Gerald elende Paradestrecke im Vordergrund. Falls man diese weglässt, gibt es zwei Vorteile: Erstens hätte ich ein Gleis mehr als Schattenbahnhof, und zweitens könnte ich den Schattenbahnhof von vorne erreichen. Oh man, immer wieder neue Ideen.

@ Aron – Wie sagt man so schön: Best of both worlds! Wobei die eine meine Welt, und die Andere die der Foren-Mitglieder ist. Will sagen, ich kann sehr gut meine Ideen mit den aus der Erfahrung entstandenen Ideen der anderen Foren-Mitglieder so kombinieren, dass es MIR gefällt, und dann auch so bauen. Ich weiß, dass ich nicht alles weiß, deshalb dieser Faden hier. Nichts für ungut πŸ˜‰ Auch aus diesem Grund folge ich Mikes Worten im letzten Beitrag.

Nun bin ich gespannt, wie es weitergeht. Nochmals meinen Dank an alle !
LG, und immer Hp1,
Bert
Moin Bert,

vielen Dank für Deine ausführliche Antwort. Das gefällt mir und Du hast genau das richtige Verständnis, wie es am Ende  DEINE Anlage werden wird.

Den Bahnhof habe schnell mal wieder nach vorne geholt, sind zwei Mausklicks Sehr gut ist, daß Du von allen Seiten an Deine Anlage ankommen kannst. Jetzt wo Du es beschrieben hast, wären auch 75cm in der Tiefe drin? Optisch hilft jeder cm und man könnte die Radien weiter vergrößern und damit die Steigungen reduzieren oder den Abstand zwischen den Ebenen noch ein wenig erhöhen.

Für die Erreichbarkeit des SBhf braucht es meiner Ansicht nach zum Einen eine Klappe an der Front (könnte auch aus Plexiglas ein) und abnehmbare Geländeabschnitte. Denn von unten wirst Du wegen des Sideboards nicht ankommen.

Ich würde gerne #37 Kai noch aufgreifen. Meiner Ansicht nach braucht man keinen PC für die Steuerung eines sequentiellen Schattenbahnhofes in dieser Größe. Zunächst kommt es natürlich auf die technischen Fähigkeiten des Erbauers an. Ich habe was das Thema Elektronik etc. angeht absolut meine Schwächen und nutze deshalb den PC. Bert hat sich dazu noch nicht geäußert. (Bert, Du siehst, die Planung ist noch lange nicht zu Ende)
Was man zur Überwachung in jedem Fall braucht, sind Belegtmelder und irgendeine Form von Gleisbildstellpult. Das kann man sich selber zurecht löten oder nutzt eine App auf einem Tablet oder oder ... Im einfachsten Fall kann ich mir vorstellen, die zwei oder drei Abstellgleise in gleichlange Blöcke zu unterteilen. Die Blöcke müssen jeweils länger als der längste Zug sein. Dann gibt es in jedem Block zwei Melder, einer davon ist der Stoppmelder, das kann ein ganz einfache  Lösung mit LED´s an der Front der Anlage sein. Den einzelnen Zug muß ich dann nur manuell von Block zu Block fahren. Ich jedem fall bekomme ich so mehr Züge bei wenigen Weichen unter und erhöhe die Betriebssicherheit.

LG Rimbert

PS: Ich mache Dir noch eine Version mit 3 Gleisen im SBhf.



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Hallo zusammen,

da Hallthurm gesetzt ist, würde ich versuchen (trotz aller Stauchungskompromisse) die Vorbildsituation noch genauer ins Modell zu übersetzen.

Der Bahnübergang ist auf der nördlichen Seite, in Rimberts Planung rechts. Wenn ich alte Luftbilder richtig interpretiere, gab es mindestens bis 1961 ein Gütergleis auf der Nordseite, das sich von der Strecke abspreizt. Bezogen auf den Anlagenplan von hinten nach vorne so gestaffelt:
—Strecke n. Bad Reichenhall
—Straße
—Gütergleis
Aus meiner Sicht müsste das Gütergleis also nach rechts rutschen. Wahrscheinlich war das seinerzeit in Holzumschlagplatz.

Am südlichen Bahnhofsendes verläuft die Straße parallel, was man im Modell aufgreifen sollte und sie ebenfalls »im Wald verschwinden lassen sollte«. Wenn das Gütergleis nun auf der anderen Seite ist, ließe sich die Südausfahrt in einem etwas großzügigeren Bogen formen.

Die Luftbilder konnte ich hier anschauen:
https://www.ldbv.bayern.de/vermessung/luftbilder/recherchestation.html
Es sind welche aus den Jahren 1953, 1961, 1972, 1973, etc. hinterlegt. Ab 1972 ahnt  man noch das Gleisbett, aber die Schienen scheinen schon abgebaut zu sein.

Rimbert, habe mir erlaubt, das grob in deinen letzten Plan zu skizzieren.

Schöne Grüße, Carsten



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Hallo Carsten
Das würde mir persönlich schon besser gefallen.
Du hast im Prinzip unwissend meinen Plan gezeichnet, den ich am Samstag angefertigt habe. Ich hatte ja noch eine Mittelkulisse eingeplant, so dass die Strecke recht im 180Grad Bogen in die Steilstrecke führt. Mit Weißbach-Viadukt und so.
Da ich schon länger keinen Computer mehr bediene, kann ich meinen Vorschlag leider nicht zeigen. Wäre eh von den Maßen zu groß.

Zu dem Gleisstummel rechts Richtung Bahnübergang, gab es mal ganz früher eine Verbindung Richtung Österreich. Kann es aber nicht nachweislich sicher sagen. Wenn da einer mehr darüber weiß, kann man mich gerne korrigieren oder bestätigen.

Aber zurück zu deinem Plan, Carsten. MIR gefällt der.
Rudi
Hallo Rudi!

Ich habe im Eisenbahnatlas Deutschland nachgeschlagen. Dieser enthält auch alle stillgelegten und früher existierenden Strecken. Demnach hat es in Hallthurm keinerlei Abzweig gegeben.

Herzliche Grüße
Elmar
Hallo Elmar
Danke für deine Mühe.
Ich habe auch gerade meine gesammelten Werke über Eisenbahn in BGD durchgestöbert und nichts gefunden.
Da sieht man mal wieder, wie einem die eigenen Erinnerungen einem ein Streich spielen kann.
Den Abzweig kann man auf alte Fotos erkennen, aber wie weit geht das Gleis?
Und das bis 1975 dort noch Formsignale standen, konnte ich sehen. Immerhin etwas.
Rudi
Hallo Rudi,

mangels Ortskenntnis muss ich mein Urteil auf Karten stützen. Ich würde meinen, das war nur ein Stumpfgleis und wurde schätzungsweise hauptsächlich zum Holzumschlag genutzt.

Ich kann Bert sehr verstehen, dass er sich in Hallthurm verguckt hat. Das ganze Ensemble hat was, bedarf aber auch einer geschickten Transformation.

Man müsste wohl in lokale Archive eintauchen, um mehr Details rauszufinden.
Lustigerweise hatte ich vorhin einen Link zu DSO ergoogelt und war schon gespannt, wie ein Flitzebogen, was mich dort wohl erwartet. Es war ein älterer von Bert gestarteter Faden zu Hallthurm 🀭.

Schöne Grüße, Carsten

PS: vielleicht findet deine Zeichnung doch noch mal den Weg hierher?
Lose Fundstücksammlung:

https://www.picclickimg.com/nbsAAOSw0uFl4Glp/Ba...Reichenhall-auf.webp

https://i.ebayimg.com/images/g/iBEAAeSw9HxoUVMC/s-l500.jpg

Hier bitte bis kurz vor das letzte Drittel runterscrollen, ein Schwarzweißfoto von 1969 mit Blick zum Stumpfgleis:
https://www.klauserbeck.de/Kilometrierung/Tabel...allBerchtesgaden.htm

https://www.bahnbilder.de/bild/deutschland~stre...ag-genau-vor-46.html

Auf dem Foto von 1951 ist links hinter der E44 501 die Laterne einer DKW zu sehen. Ich meine später wurde sie durch Einzelweichen ersetzt. Das Foto ist von der Eisenbahnstiftung (dort per Volltextsuche findbar mit »E 44 501 in Hallthurm«), leider kann nach man dorthin keine Deep-Links setzen, deswegen der Umweg über DSO:
https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?017,11122427

»1889 und 1902 wurden die Hauptgleise verlängert und ein Stumpfgleis […] angelegt. Kurz darauf bekam der Bahnhof in den Jahren 1904-1905 […] ein Rampengleis mit Laderampe und eine Gleiswaage.«:
https://bgl.wiki/bgl/Bahnhof_Hallthurm

Bild 3 und 4 deuten stark auf ein drittes Gleis hin. Ausserdem soll es auf der Südseite noch ein Stumpfgleis gegeben haben, um wartende Schiebeloks abzustellen:
https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?017,8705114,8705404

Wenn man sich einmal reinbeisst …

Schöne Grüße, Carsten
Hallo Carsten
Oha, da konnte aber einer nicht schlafen. Danke für deine Mühe. Sind schöne Bilder dabei.
Ich selbst hatte gestern noch in meinem privaten Bücher Archiv geschaut (Braun und Hofmeister 'Die E44/5 und die Strecke Freilassing-Berchtesgaden', 120 Jahre Eisenbahn in Berchtesgaden, EJ 'Eisenbahn in Oberbayern, um nur paar zu nennen) und leider nichts von meiner Aussage bezüglich mögliche Strecke Richtung Österreich gefunden. Auch sonst gibt es kein Bild von diesem Gleisabzweig, was zeigt, wohin dieser führt oder welchen Zweck es hat.

Ich selbst habe Anfang der 2000ner Jahre Fotos von Hallthurm geschossen. Aber das war natürlich viel zu spät und alles verschneit. Trotzdem für mich wichtig.

Auch habe ich vorgestern ein Bild im Internet gefunden, was keiner auf einer Modellbahn nachzustellen traut. Eine E194 in Hallthurm, mit der IC Garnitur (3x2te Klasse, 1x1te Klasse) und hinten dran drei Güterwagen. Ein traumhaftes Bild. Nicht nur wegen der Kulisse.

Zurück nach Hallthurm.
Was man auf alten Bildern sehen kann, es war dreigleisig. Dann die von dir erwähnte DKW vor dem Bahnübergang. Das muss alles so um die 30ger Jahre gewesen sein.
Dann Umstellung 1975 der Formsignale auf Lichtsignale.
Alles sehr spannend, obwohl nur damals ein kleiner Bahnhof. Aber es müssen eben alle Züge dort stehen bleiben und Bremsproben durchführen. Absolut Modellbahn tauglich.

Ich bin echt gespannt, was man hier noch sieht und lesen kann.

Rudi
Moin,

zum Schattenbahnhof: Auch als, derzeit noch, H0-ller hat man seine liebe Not mit dem anlegen eines Schattenbahnhofs.
Besonders, wenn man nur auf kleiner Fläche bauen kann.

Ich hab das dann letztendlich so gelöst, das ich an der vorderen Anlagenkante die "Abstellgleise" gelegt habe und die Weichen rechts und links.
So komme ich an die Weichen und kann Wagen wieder aufgleisen.

Für den Rest der "unsichtbaren Strecke" heißt es dafür dann:
Absolute Sauberkeit in punkto Gleisverlegung.
Gilt für H0 und umso mehr für die N-Spur.
Da kann ein kleiner Versatz der Schienen eine mittlere Katastrophe auslösen.
Ich hab in meinen ersten N Spur Zeiten es nie hinbekommen, einen Zug schiebend eine Runde über die Anlage zu bekommen.
Eine Entgleisung gab es immer.

Und zu den Plänen die hier für den Bert vorgestellt wurden, die kann man nehmen und weniger ist manchmal mehr.
Bedenkt das junge Alter des Erbauers.
Wie sagte er: Er will nach Möglichkeit die Anlage auch fertig erleben.
Ich würde wohl 2 Jahre brauchen um das Gleis sauber so zu verlegen um Entgleisungen zu verhindern.
Ich bin 57 und trag eine Brille mit "Mitropa Aschenbechern" als Gläser.
Das war übrigens auch einer der Gründe, warum ich auf H0 gegangen bin.
Mittlerweile ist die Optikertechnik aber auch weiter, als vor 12 Jahren.

Wie bei allen Vorschlägen, die ich im übrigen auch bauen würde,
liegt ja die letzte Entscheidung -- > beim TE (Bert).  

Da bin ich dann mal gespannt, was der dann so auf die Platte bringt.
Hallo, E44,

Der Tipp mit dem halboffenen Schattenbahnhof am vorderen Anlagenrand ist schon  gut.

Sauber verlegte Gleise im verdeckten Bereich sind das eine.

Meine Erfahrung ist, dass für die Befahrbarkeit mit  geschobenen Zügen auch der Zustand der Züge einen Anteil hat. Manche fahren bei mir geschoben traumhaft gut, manche sind geschoben eine einzige Katastrophe..
Meine maximale Zuglänge bei geschobenen Zügen sind anlagebedingt 4 Silberlinge bzw. Dostos.

Grüße
Ingo (F.)




Hallo
Genau das mit dem offenen Schattenbahnhof habe ich auch für mich eingeplant. Zwei/drei Gleise, mehr braucht es nicht. Und man hat volle Zugänglichkeit von Rollmaterial und den paar Weichen.
Rudi
Moin Ifra,

ja, 4 Silberlinge reichen im geschobenen Betrieb eigentlich aus.
Kommt natürlich immer auf die eigenen Vorlieben oder dem Betrieb, den man nachstellen will, an.

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Rudi, und wenn es doch mal weiter hinten klemmt, hab ich mir eine Art Angel gebaut.
Auf der einen Seite ist aus 1,5mm² Kupferstarrdraht ein Haken, zum rausziehen,
falls es gar nicht anders geht.
Und mit der eigentlichen Griffseite kann man Loks schön anschieben.
Immer schön Vorsichtig aber dennoch mit kraft.
H0 Loks können verdammt schwer sein.
Kann man aber auch mit den kleinen N Loks machen.

Auf dem Platz wo ich 3 C-Gleise zu liegen habe, passen bei 1:160 gut 8 Gleise rein.
10 Gleise bei einem Abstand von 26 mm (Peco Gleisabstand)
Alles schon ausgemessen und ausprobiert.

Nur die höhe von 120 mm muss ich anders überwinden.
Aber ich denke das ließe sich machen. Ideen dafür hab ich schon.


Gruß und schöne Ostern

Raimund
Moin und servus alle zusammen,

ich bin echt sprachlos................
Hab gerade recht wenig Zeit, aber ich muß micht kurz bei allen hier bedanken !
Ein toller Gleisplan und geniale Links zu Hallthurm und Umgebung @ Carsten !
Und auch alle Anderen, die sich um das Thema bemühen. Ich bin echt begeistert.
Ich werde mich später nochmal ausführlicher dazu melden. Lediglich soviel: Ich hab einen originalen Gleisplan aus dem Jahr 1944 vor etwa 3 Jahren oder so von Gleisplan.de bekommen. Den ich euch zeigen kann.

Ganz liebe Grüsse, und nochmal vielen Dank an alle,
Bert

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Hallo Bert
Danke für den Plan. Aber der kann irgendwie überhaupt nicht stimmen. Der müsste gespiegelt werden, da die Steilstrecke links nach Bad Reichenhall links sein müsste und das Ladegleis oben drüber.
Auch rechts nach Berchtesgaden geht der Bogen nach rechts und nicht, wie auf dem Plan, links.
Aber trotzdem sehr interessant.
Gruß Rudi
Ich finde es immer interessant, solche alten Pläne zu sehen.

Die wenigsten kann man davon im Modell umsetzen.

Ich hab hier noch einen Plan vom ehem. Kopfbahnhof Ruhla (Thür.).
Der Plan müsste im Netz zu finden sein.
In H0 scheiterts eiskalt am Platz.
In Spur N würde es gerade so gehen.


Gruß

Raimund
Hallo Rudi,

du hast natürlich recht. Ich hatte ganz vergessen zu erwähnen, dass ich den Plan für meine Zwecke gespiegelt hatte. Jedenfalls ist er auch der Beweis für die DKW. Ich bleibe aber eher bei Carstens Plan, da ich in der Zeit um das Ende der 70er Jahre plane. Nur über den Schattenbahnhof bin ich mir noch nicht so ganz im klaren.

LG, Bert
Hallo zusammen,

Rudi bat mich seinen Plan einzustellen. Mir gefallen solche Illustrationen sehr, zumal ich mich schnell reindenken kann.

Mit seiner Erlaubnis hänge ich auch ein optimierte Fassung, was Helligkeit, Tonwerte und Perspektivauslgeich angeht an.

Schöne Grüße, Carsten



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Hallo Carsten
Danke für das einstellen meines Plan. Ich hatte ihn am Wochenende schnell nach meinen möglichen Räumlichkeiten erstellen. Dadurch ist er etwas größer geworden aber mir gefällt das Thema Hallthurm. Danke Bert.

Eine kurze Erklärung von meiner Seite dazu.
Konkret würde die fiktive Anlage links an der Wand stehen und somit von drei Seiten zu bestaunen sein. Vorne als Hauptbühne der Bahnhof. Links verschwindet die Bahn im 90Grad Bogen im Grünen. Da müsste man noch genau festlegen, wann die Bahn die Mittelkulisse durchbricht und nach unten abtaucht.

Die Häuser sind reine Phantasie Gebäude. Werde Standort noch das Original Haus stehen dort. Es geht um Auflockerung und Abwechslung. Schließlich geht es hier bei dem Plan auch um  eine Anlehnung.
Bahnhofsgebäude, Turm, Haus am Turm, gegenüber liegende Mauer und Schrankenposten kommen dem Original schon recht nahe. Ebenso die Kapelle.

Den Bahnübergang finde ich schon wichtig und dann geht es mit 180Grad in die Gefällstrecke. Da kann man seiner Phantasie freien Lauf lassen oder meinetwegen auch das Weißbach-Viadukt nachbilden.

Im Untergrund kommt die Strecke nach vorne und zu einem kleinen, offenen Schattenbahnhof. Das war es.

Natürlich kann man eine DKW nach dem Turm einbinden. Kein Problem.

Wenn man das eine oder andere Stück aus der von mir gezeigten Anlage übernehmen kann, freut es mich. Schließlich ist meine gezeigte Anlage 400cm x 100cm. Also etwas größer.

Gruß Rudi


Hallo alle zusammen,

ach ja......Platz müßte man haben.....

@ Rimbert. Zunächst mal, 70 cm tiefe ist leider das Maximum. Gegenüber steht unsere Eßgruppe, und wenn Besuch kommt, brauchen wir den Platz (ich koche halt immer noch gerne    ).

Zur Frage der Schattenbahnhofs-Steuerung:
Meine digitale Basis besteht aus einer Uhlenbrock-Zentrale (IB2). Im sichtenbaren Bereich werde ich von Hand bzw. mit den Start/Ziel-Tasten des Stellpultes fahren, in der unteren Ebene sollen Blöcke, gesteuert mit dem Universalsteuerung (68720) und/der den Rückmeldemodulen 63320 oder 63330 automatisch übernehmen. Vielleicht kommt noch Lissy dazu. Die Basis im Bahnhof will ich mit dem Track-Control Stellpult bauen, wohl wissend, das so kleine Bahnhöfe/HPs im Original so etwas niemals haben oder gehabt haben. Die Freiheit nehm ich mir aber ! Ich will auf jeden Fall nur einen Hersteller verwenden. Da ich geschafft hab, mich im RC-Modellbau in die neue 2,4 GHz Technik einzuarbeiten (und sie heute in meinen Modellen auch zu verwenden) hoffe ich, dass mir das auch in der Digitaltechnik der MoBa gelingt.

@ Rudi. Die vergrößerte Anlage gefällt mir sehr, ebenso, wie das ein oder andere Detail. Da war doch was mit dem Details übernehmen  

Soviel zu der Frage.
LG, und immer HP1,
Bert
Hallo zusammen,
ein weiteres Fundstück ,das schon bekannte Postkartenbild in Schwarz-Weiß
mit etwas besserer Auflösung.

https://www.roha-fotothek.de/fileadmin/roha/Int...25/Hallthurm-858.jpg

Für Bert könnte auch ein schlichtes Oval interessant sein ,mit Abstellgleisen hinter einem Wald. Der Aufbau ist dann recht überschaubar, dauert nicht so
lang.
mit freundlichen Grüßen
Thomas

Moin zusammen,

super welche Kreativität und Informationssammlung hier schon zusammengekommen ist.
Ich habe die Anregung von Carsten in #43 aufgegriffen und die Gleisführung dichter an das Original gebracht. Tatsächlich bin ich inzwischen auch von der Paradestrecke vorne weg. Unter den gegebenen Rahmenbedingungen kommt man so am besten an den Schattenbahnhof ran.

Für den Schattenbahnhof habe ich nochmal eine Alternative gezeichnet. Die Variante ein dritte Gleis einzuplanen funktioniert leider nicht, da werden die Radien zu eng. Jetzt habe ich klassisch alle Gleise nach vorne geholt und nur einen Zug pro Gleis geplant. Auch diese Gleise sind schwer zu erreichen, da die Eingriffshöhe sehr niedrig ist und man mit Sicherheit, wenn man an das zweite oder dritte Gleise will, die vorherigen Gleise erstmal räumen muss. Viellicht muß man doch bereit sein die Steigung auf 3,5% oder gar 4% zu erhöhen. Dazu müsste Bert aber Versuche mit dem von ihm eingesetzten Rollmaterial machen. Der minimale Radius ist 25cm. Ich weiß nicht ob eine Lok mit 4 oder 5 Anhängern da hoch kommt.  Platz wäre statt für 6 Züge mit ca. 100 cm länge in dieser Version für 5 Züge, wovon einer als Wendezug einzusetzen wäre.

Nach meiner Einschätzung wäre beide Varianten mit dem von Bert angestrebten Uhlenbrock-System zu steuern. Wobei sich diese Einschätzung nur auf eine grobe Sichtung der Beschreibung stützt und nicht auf eigene Erfahrung. Die Steuerung der Anlage ist sicherlich nochmals einen eigenen Thread wert.

Bin gespannt, wie sich das ganze noch weiter entwickelt ...

LG Rimbert

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Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

.   Auch diese Gleise sind schwer zu erreichen, da die Eingriffshöhe sehr niedrig ist und man mit Sicherheit, wenn man an das zweite oder dritte Gleise will, die vorherigen Gleise erstmal räumen muss. Viellicht muß man doch bereit sein die Steigung auf 3,5% oder gar 4% zu erhöhen



Ich sach nur… Proses Aufzug. Ich weiss dass Bert das nicht will, aber hier sind ja noch andere die ggf. auch über eine derartige Anlagengrösse nachdenken. Bei einer solchen Anlage passt der Aufzug super in die an der hinteren Anlagenkante gelegene Strecke. 2,13 minus 2x 30cm Radius lassen 1,50m Aufzug zu, d.h. die Züge könnten bis 1,50 lang sein um über den Aufzug auf die jeweilig gewünschte Etage gebracht zu werden.

Mit dem Aufzug eliminiert man alle Steigungen und kann über mehrere Etagen hervorragend erreichbare und grosse Schattenbahnhöfe einbauen. Den Aufzug selbst kann man z.B. mit einem abnembaren Berg verkleiden. Einmal 700 Tacken auf den Tisch legen und man ist alle Sorgen bzgl. Steigungen, zuwenig Eingriffshöhe, zuviel Rollmaterial usw. los!

Das sideboard ist 90cm hoch. Wenn man den Aufzug dahinter positioniert, kann man das sideboard noch immer problemlos nach vorne ziehen und sogar den Aufzug an der sideboard Rückwand fixieren. Wenn man dann 4 Ebenen mit 10cm Abstand baut, liegt die Anlagenoberkante bei angenehmen 1,20… genau richtig für Spur N.

Wenn ich nochmal bauen würde, ich würd‘s so machen 😎

Nur meine unmassgebliche Meinung!

LG Mike
Warum kompliziert - wenn es auch einfach geht?

Auf einer Ebene vorne gestaltetes Diorama und hinten voll zugängliche Zugbereitstellung.

Freundlicher Gruß

Hannah

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Moin Hannah,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Warum kompliziert - wenn es auch einfach geht?


Weil Bert gerne auch Züge fahren sehen möchte und nicht nur im Bahnhof ein-und ausfahren.

LG Rimbert
Moin,

man könnte die Kulisse rechts und links auch weiter nach hinten "biegen", so dass mehr Sicht auf fahrende Züge gegeben ist. Quasi ist dann nur der "Schattenbahnhof" verdeckt.
HaΔΊlo,

So einfach mit  längeren Kurven ist es bei der Fläche von 213 × 70 nicht, wenn man  auf einer Ebene "Kl. Bahnhof mit ausreichend langem Ausweichgleis, ein gutes Stück "sichtbare Strecke" und dann noch Schattenbahnhof unterbringen will und dann noch die Züge eine vorbildorientirrte Länge von 4 bis 5 Wagen haben sollen, d.h. nichts  anderes als knapp 100 cm Zuglänge. Also mal grob durchgerechnet 100 cm Zuglänge  + 10 cm Sicherheitsabstand insg. zu beiden Weichen + 30 cm für die beiden Weichen (jeweils 15 cm)+ 30  für die Kurve vor der Weiche + 30 cm für die Kurve danach macht zusammen 200 cm. Die verbleibenden 13 cm, also 2 x 6,5 cm sind als Abstand zum Anlagenrand höchst empfehlenswert.

Meine Anlage ist noch kürzer, die Züge sind mit max. 4 Wagen kürzer. Der Bahnhof ist zum Haltepunkt mit Weiche  entwickelt. Dif Radien dind enge. Die offene Strecke habe in eine der Kurven als um  eine feuchte Wiese gelegt. Der Abstellbahnhof besteht aus zwei Gleise in beide Richtubgen befahbar und zwei lange Gleise mit Prellbock. Der Abstellbahnhof ist durch eine kleine bepflanzte Hügelkette verdeckt. Ich lssse mir die Option frei, den Schattenbahnhof mit einem abbehmbaren Städtxhen und dicht gesetzte Bäume ubsichtbar zu machen.

Aber mir fehlt es schon, dass ich kurze Züge und wenig Platz für offene Strecke gelassen habe..
Ich überlege, die.zur Verfügung stehende Grundfläche 145 × 60 cm  in der Länge zum eine Wagenlänge und mehr Abstand zum Anlagenrand also um 20 bis 40 cm zu erweitern. Aber der Platz für ca. 180 x 60 muss erst mal da sein.

Ich kann da schon verstehen, für etwas mehr offene Strecke in die zweite Ebene zu gehen.

Grüße
Ingo (F.)
Hallo,
auch ich bin in der Länge begrenzt, deswegen ist meine Überlegung, ob ich den Bahnhof nicht in die linke Ecke setze. Die Idee dazu, kam von dieser Internetseite:
https://www.bahnalltag.net/2023/08/gleisplan-sp...dtanlage-mit-bw.html

Schöne Ostern Rainer
Toller Entwurf! πŸ‘

LG Mike
Moin,

#Rainer: kommt halt drauf an, was man will. Viel Betrieb mit Bahnhof und BW, dafür ist das ein super Plan oder möglichst realitätsnah eine Vorbildsituation nachempfinden.

Ich habe mal versucht den Vorschlag von Mike mit dem Fahrstuhl umzusetzen (rein interessehalber). Es geht nicht so gut, wie ich zunächst dachte. Man bekommt einen sehr schönen Schattenbahnhof hin, man kann sogar zwei Gleise im Fahrstuhl unterbringen. Allerdings finde ich persönlich, daß die sichtbare Strecke an Reiz verliert. Es ist "nur" ein Oval ohne Steigung (untypisch fürs Thema) ohne sichtbare Fahrstrecke für die Züge, was ich persönlich wichtig finde.

LG Rimbert



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Rimbert, Du könntest à la Cavallosolaro 2 Fahr-Ebenen einplanen. Nur mit dem Unterschied, dass man dann hier tatsächlich von einer Ebene auf die andere wechseln kann.

LG Mike
Hallo alle zusammen,

kurz zu den letzten Beiträgen:
@ Hannah - wie Rimbert schon sagte, ich möchte meine Züge auch fahren sehen !
@ Rainer - jeder wie er mag! Mir wäre der Plan zu überladen, ich brauche Landschaft !

Und nun allgemein: Mir lassen die Steigungen keine Ruhe, bzw. ich hab Angst, dass meine Züge die Steigung später nicht hinauf kommen. Ich hab leider erst wenig meines künftigen Rollmaterials, sodaß Testen mir noch nichts bringt. Ich hab eine ältere Arnold 103, eine Liliput 144.5, einen älteren Roco VT 11.5 (dem ich wohl einen neuen Motor plus Decoder spendieren werde, ebenso wie einen Lima/Minitrain ET 403 den ich auch so umbauen möchte. Da das Thema Steigung zu einer 2. Ebene immer wieder mal thematisiert wird, hab ich immer noch als Vorbild die italienischen Anlage von Constanzo Malicore (Cavallersolaro) aus dem N-Bahn Magazin Spezial im Kopf. Einerseits fällt es mir zwar schwer vorzustellen, die beiden Ebenen nicht zu verbinden, andererseits hätte ich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen:

1. Kann ich die zweite Ebene ohne Probleme mindestens 10cm hoch legen,
2. kann ich quasi zwei einzelne Themen integrieren. Die untere Ebene wird zur Strecke Freilassing - Salzburg, wo Fernreiseverkehr passt, und die obere wird zur Strecke Freilassing - Berchtesgaden mit dem HP Hallthurm, und
3. hätte ich schon sehr früh die Möglichkeit, einen Zug auf die Schienen stellen zu können, ohne dass die gesamten Trassen fertig sein müssen.

Diese Idee hat einfach was. Auf der rechten „Abdeckung“ für die untere Kehre kämen wenige Häuser mit Grünflächen, auf die Linke vielleicht ein kleiner See (ohne Wasser geht bei mir garnix!), und in der Mitte der HP Hallthurm. Da ich auch ein Faible für SBB-Loks habe, könnten die auf der unteren Ringstrecke auch mal ihre Runden drehen, zum Beispiel die Re 421 mit der Lackierung der Schnellverbindung Zürich-München (FLM 732405) und den passenden Wagen, auch wenn es nicht Epoche IV ist πŸ˜‰

Ich hab das Ganze mal mit WinTrack versucht zu planen, ausgedruckt, mit der Hand etwas coloriert, und dann wieder mit dem Handy abfotografiert - deshalb auch die leichte Verzerrung. Aber so kann man sicher besser verstehen, wie ich mir das vorstellen könnte - halt Cavallersolaro auf Oberbayerisch. Ich hoffe das Foto ist verständlich. Vielleicht gibt es ja hierfür auch noch Verbesserungs-Potential, es sei denn, der Plan gefällt den Spezialisten hier überhaupt nicht.

Sodele, soviel für heute.
Ich wünsche euch allen ein wunderschönes, besinnliches und ruhiges Osterfest !
Liebe Grüsse, und immer HP1,
Bert

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Hallo Bert,

ein Tipp zum Planen, denn mir fällt auf, dass die Größenverhältnisse (v.a.was die Umgebung betrifft) sehr "optimistisch" betrachtet werden.
Ich habe das hier im Forum ja schon öfter empfohlen:
Statt Computerplanung Gleiskopien kleben!
Anfangs habe ich auch mit Schablonen, Lineal und Zirkel geplant -- war immer irgendwie ungenau, radieren oder nachbessern ging nicht so gut und das Ergebnis war eher mäßig. Also bin ich auf die Computerplanung umgestiegen: sauber, viele Versionen eines Plans einfach machbar, hohe Gleisdichte möglich ( <== das ist verführerisch!), 3D-Ansichten darstellbar...
Nachdem ich mit dem Computer immer mit der Wirkung der geplanten Gleise daneben lag (wenn ich mal einen 1zu1-Ausdruck gemacht habe), habe ich komplett auf die "Copy, Cut and Glue"-Methode umgestellt -- und bin sehr zufrieden damit! Als Unterlage verwende ich die weißen Rückseiten abgelaufener Wandkalender, die kann man hinterher zusammenrollen und archivieren... Braunes Packpapier geht auch ganz gut, da kommt der "Erdboden-Eindruck" mit dazu.

Deshalb würde ich Dir empfehlen, einige Gleise / Weichen (oder endsprechende maßhaltige Abbildungen) auf einen Kopierer zu legen, eine gehörige Anzahl Kopien zu machen und die Anlagenfläche aus Packpapier zusammenzukleben.
Und dann los mit dem Planen in "Drauf-Los-Manier" mit den ausgeschnittenen Weichenkopien und Gleisen -- die Überraschung wird folgen: Da Du dann quasi 1zu1 planst, kannst Du auch die vorhandenen Fahrzeuge und Bauwerke (bzw. einfache, aber maßstäbliche Kartonmodelle) mit aufstellen und wirst wahrscheinlich erkennen, wie lang ein Gleis tatsächlich sein muss und wo eine Anordnung "nicht natürlich" wirkt.
Schattenbahnhof und "Untergrund" kann man gut mit dem PC planen, aber damit die Landschaft mit der Bahn harmonisch wirkt, ist es besser 1zu1 zu planen. Macht zum einen viel Spaß, zum anderen sieht man aber sofort, wenn "etwas garnicht geht". Und bei Kurven nutze ich diese Kurventechnik: Linie gezeichnet und dann mit kleinen "Gleisstücken" (je nach Radius 5-15cm lang) nachgeklebt. Für eine Doppelgleisstrecke habe ich mir ein Doppelgleis geklebt (mit der Abstandsmarkierung "30mm" gekennzeichnet) und dann dieses geklebte Doppelgleis kopiert -- spart etwas Arbeit
Die Papierplanung kann ich wirklich guten Gewissens empfehlen!
Aber Achtung: Diese Art zu planen kann sich zu einem eigenen (ziemlich preiswerten) Hobby entwickeln!
Link zu Planungsbildern: https://peco-uk.com/collections/turn-out-crossing-plans?view=48  
Da musst Du halt nach der Katalognummer suchen, z.B. ist hier die Code55-Weiche mit kleinem Radius zu finden: https://peco-uk.com/products/sl-e391f-turnout-plan

Viele Grüße
Michael
Hallo Michael,

das ist ja auch erstmal ne grobe Idee, wobei WinTrack schon ziemlich gut ist

Viele Grüsse,
Bert
Dein Plan sieht gut aus, Bert!

LG Mike
Hi Bert,

du hast geschrieben, dass dir Hallturm und Landschaft wichtig sind. Mit Hallturm hast du dir eine eingleisige Nebenstrecke ausgesucht, der Bahnhof ließe sich gut auf deinen 2,13 m darstellen, zumal er auf dem Scheitel liegt.
Die zweite Ebene konterkariert diese Idee, es bleibt irgendein kleiner Bahnhof neben einer Hauptstrecke.
Vltt. gehst du noch mal in dich und überlegst, was dir wichtig ist, Hallturm oder Hauptstreckenverkehr. Nur weil du an das EG einen Namen klebst, hast du nicht unbedingt den Bahnhof nachgebaut. Und ein respektvoller Abstand zwischen den beiden Strecken ist bei 70 cn Tiefe eigentlich nicht möglich.
Zu den Steigungen - bau doch mal eine Probestrecke mit 3 und 4 %, dann weißt du, was geht.

Gruß
Gerald
Hallo Bert
Nachdem das Spiel Dynamo gegen die Hertha unterbrochen wurde, konnte ich mich gerade hier aktualisieren.

Ich denke, du hast dich schon entschieden und möchtest die Cavallersolaro-Anlage nachbauen. Dagegen ist überhaupt nichts einzuwenden. Im Gegenteil. Wenn es dir schmeckt und für dich passt, absolut super.

Aber für mich hat es auch, wie Gerald schon schrieb, nichts mit Hallthurm zu tun. Da würde ich von einer eventuellen Namensgebung der Anlage Abstand nehmen. Das ist verwirrend, wenn einer nicht die Vorgeschichte von hier kennt und Anlage Hallthurm liest.
Nenne sie dann lieber 'Eisenbahn in Oberbayern'.
In diesem Sinne, viel Erfolg beim Planen und Bauen.
Rudi
Hallo Bert,

es ist ja tatsächlich eine Hwrausforderung bei den Platzverhältnissen.

Deine letzte Zeichnung war gar nicht so verkehet...nur würde ich den hinteren offenen Hauptstreckenteil schliessen und den "Schattenbahnhof" berlängern. Lässt sich ja bezüglich des kleinen Seesals kleiner Wasserfall ausarbeiten. Du könntest dann auch nen 6- oder 7-Wagenzug realisieren.
Das braucht es schon für nen Reisezug mit Speisewagen..

Gruß Stefan
Moin Bert,

ich finde es wichtig, daß es Dir gefällt. Du willst Züge fahren sehen. Wenn es für Dich Hallthurm heißt, ist es Dein Hallthurm, was Rudi, Gerald oder andere damit assoziieren, wäre mir herzlich egal.

Jetzt hast Du Dir drei unabhängige Ovale geplant, auf denen jeweils zwei Züge fahren können. Das kannst Du (zumindest in der unteren Ebene) analog realisieren, die Züge wechseln sich je Richtung einfach ab. Du musst aber bedenken, daß Du an den SBHf von vorne nicht ran kommst. 10cm sind zu wenig, um da mit dem Arm durchzugreifen. Ich habe bei mir 20 cm Abstand um über 6 Gleise zu greifen. In der Kehre ist die Anlage 70 cm tief, da komme ich an, wenn vorne nichts steht, sonst stößt man an den Zug.

Mein Rat ist: Ausprobieren was an Steigungen geht, Bau Dir auf einer Platte eine Strecke mit 3% Steigung. Du könntest einen offenen Rahmen nehmen und einen Teil der zukünftigen Stecke bauen, wenn’s klappt behältst Du es, wenn nicht passt Du es an.

Die Erfahrung von Michael kann ich nicht teilen. Ich würde Dir aber raten den Plan 1:1 als pdf zu plotten.

LG Rimbert
Rimbert, Bert will doch auf ein sideboard mit. Rollen bauen. Das kann er doch im Notfall nach vorne rausziehen, dann kommt er von hinten an den SB ran.

Er könnte sogar zeitweise das Konzept von Cavallersolaro insoweit übernehmen, dass dies ja eine rundum begehbare Anlage ist. Einfach bei Lust und Laune das sideboard von der Wand wegziehen.

LG Mike
Zitat - Antwort-Nr.: 72 | Name: IC-Koch

@ Hannah - wie Rimbert schon sagte, ich möchte meine Züge auch fahren sehen !



Wird schwierig wenn's halbwegs stimmig aussehen soll - bei max. 120 cm Gleisnutzlänge zwischen den Bögen.
Kurze Reisezüge wie sie auf zweigleisigen Hauptstrecken verkehren könnten sprengen bereits den optischen Rahmen.

Freundlicher Gruß

Hannah

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Moin Mike,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Rimbert, Bert will doch auf ein sideboard mit. Rollen bauen. Das kann er doch im Notfall nach vorne rausziehen, dann kommt er von hinten an den SB ran.



Da hast Du recht, das hatte ich nicht bedacht. Dann hat man tatsächlich ein sehr einfach zu bauendes Konzept. Zwei Platten (z.B. 10mm Multiplex), mit Verbindungen an den Ecken und ein paar Stützen in der Mitte und man kommt überall problemlos ran.

Dann hat Bernd jetzt sein Konzept.

@Bernd: ich versuche mal die Unterschiede zwischen Deinem Plan aus #72 und meinem aus #62 gegenüber zustellen. Ich konzentriere mich dabei auf die betrieblichen Aspekte, landschaftlich steht Deine Entscheidung. Wenn Du Dir der Unterschiede bewusst bist, hast Du für Dich die richtige Wahl getroffen:
- beide Anlagen bieten Platz für 6 Züge
- maximale Zuglänge in beiden Fällen ca. 100cm
- #72 keine Steigungen / #62 2,5 - 3 % Steigung
- #62 alle 6 Züge können die gesamte Strecke befahren, max. 2 Züge gleichzeitig fahren und können sich im Bahnhof begegnen
- #72  drei Züge fahren gleichzeitig auf drei unabhängigen Ovalen, keine Wechsel der Ebenen möglich (manueller Eingriff)
- #62 digitale Steuerung notwendig, um Potential der Anlage zu nutzen / #72 untere Ebene könnte analog betrieben werden
- #62 Erreichbarkeit des SBhf von vorne möglich / #72 Erreichbarkeit bei Abziehen von der Wand

Viel Freude bei der finalen Entscheidung!

Ich bin gespannt auf den ersten Baubericht. Noch ein letzter Tipp zum Bauen: Habe nicht den Anspruch, es auf Anhieb richtig zu machen. Wenn Du nach dem Start feststellst, daß es Dir nicht gefällt, einfach abreißen und mit mehr Erfahrung neu anfangen. Deinen Plan kannst Du recht schnell mit Gleismaterial und ohne Landschaft bauen und testen, ob Dir die Fahrmöglichkeiten gefallen. Falls ja, alles bestens, weiterbauen. Falls nein, Gleise abbauen, mit der gewonnen Erfahrung den Plan überdenken; Holz wieder verwenden  und mit Elan von vorne anfangen. Da macht garnichts!!

LG Rimbert

Hallo Rimbert
Natürlich ist es für den Besitzer der Anlage egal, wie er sie nennt. Von mir aus kann er sie auch Hamburg Hauptbahnhof nennen.
Nur für mich, als etwas ernsthafter Modellbauer, passt das eben nicht.

Ich fand, man war auf dem besten Weg, tatsächlich einen Bezug zu Hallthurm zu bekommen. Bezug heißt für mich: Ich erkenne das Vorbild in groben Zügen wieder.
Das ist für mich in dem letzten Plan von Bert nicht mehr der Fall.
Er mag einen für sich perfekten Plan gefunden haben und das freut mich wirklich.

Ich hatte eben die Hoffnung, dass jemand etwas konkretes aus dem BGL nachbauen möchte. Meinetwegen mit Paradestrecke im Vordergrund. Das passiert hier aber aus meiner Sicht nicht mehr.
Und deswegen habe ich die Interesse hier verloren.

Bert, ich wünsche dir viel Erfolg an und mit deiner hoffentlich bald existierenden Bahn und nimm es mir nicht krum, dass wir hier nicht mehr zusammen kommen.
Rudi
Moin und servus zusammen,

was hab ich da bloß losgetreten mit meinem Beitrag ???
Während der beiden Osterfeiertage hat mir das Ganze für und wider meiner beiden Entwürfe keine Ruhe gelassen, weshalb ich auch nur stiller Leser in meinem eigenen Beitrag war. Ich muss zugeben, dass ich leider auch nicht sehr entscheidungsfreudig bin, was die Sache natürlich nicht leichter macht. Es gibt in euren Beiträgen aber so einige Hinweise und Einwände, die mich dann letztlich zu einer Entscheidung gebracht haben. Einer der Hauptgründe für den Plan im #72 war, dass ich recht schnell auf der unteren Ebene, und halt auch ohne Steigungsprobleme, zum Fahren kommen könnte. Ich kann meine Züge zwar jeden Mittwoch auch im MEC Erkrath fahren, doch reizt das „zu Hause“ auf der eigenen Anlage natürlich mehr. Nun kurz zu euren Fragen bzw. Anmerkungen über die Ostertage:

@ Michael – Ich kann dir in Punkto Planung nur in soweit zustimmen, dass die Landschaft meiner Anlage, vor allem die Größe der Gebäude zu klein ausgeführt war. Das Planungsprogramm WinTrack ist dagegen sehr genau und empfehlenswert – zu mindestens für Windows-Anwender.

@ Gerald – Du warst der Erste, dem meine Planung von Hallthurm mit der zusätzlichen und doppelgleisigen Hauptstrecke zu weit ging. Das Flair der KBS 954 geht dabei wirklich verloren, da muss ich dir zustimmen

@ Rudi – und dann kamen deine Einwände in deinen beiden Beiträgen in Gerald´s Richtung, und meine Zweifel wuchsen immer weiter. Ich glaube dich ganz schön enttäuscht zu haben. Meine Frau sagt immer zu mir, dass ich so sehr auf die wunderschöne Landschaft des BGL fixiert bin, dass ich eigentlich keine Bahn auf der Anlage brauche !

@ Rimbert – deine Gegenüberstellung der betrieblichen Aspekte beider Anlagen-Entwürfe hat dann zum Schluss ein Übriges zur Entscheidung beigetragen.

@ Hannah – zum guten Schluss. Nochmals NEIN !
Wenn deine Ausführungen allgemein stimmen würden, würde kein Modellbahner mit „normalem Platz“, also keine zimmerfüllende Anlage, jemals in H0 bauen. Vorbildliche Szenerien für kurze sichtbare Streckenabschnitte die kürzer als ein D -oder IC Zug sind, gibt es in der Schweiz oder Österreich genug. Dort geht es oftmals von Tunnel zu Tunnel, wobei die sichtbaren Bereiche nur wenige Wagenlängen betragen. Ich kenne das, da ich dort oft genug Richtung Italien unterwegs war!

Die Quintessenz aus all diesen Punkten ist nun, ich bleibe bei Hallthurm als einzelne Nebenbahn, ohne zusätzliche vordere Paradestrecke, aber mit einem dreigleisigen Schattenbahnhof. So hab ich mich nochmals hingesetzt und geplant, wobei ich Rimbert´s Plan von #70 im wesentlichen als Basis benutzt habe. Im hinteren Teil habe ich aber nur eine sichtbare Strecke, da mir zwei Strecken, noch dazu mit gegensätzlichem Gefälle, nicht gefallen. Beide Steigungen betragen jeweils 3,0 und 3,1 %, was sicherlich machbar ist. Außerdem habe ich bei der landschaftlichen Planung die Häuser nun in der richtigen Grösse eingezeichnet, ob es so viele werden, bleibt abzuwarten.
@ Rudi, ich weiss, dass es oberhalb vom Haltepunkt Hallthurm keinen See gibt. Aber diese Freiheit nehme ich mir, wobei, ob er so gross sein wird wie gezeichnet, ergibt sich sicher erst beim Bau der Anlage.

Den „vorläufigen“ Plan habe ich unten angehängt, und hier nochmal der Hinweis, dass der Baubeginn erst nach meiner Rückkehr von der Messe „Faszination Modellbau“ in Friedrichshafen Anfang November sein wird. Zeit genug also noch ein wenig zu diskutieren, falls ihr überhaupt noch Lust dazu habt, oder du Rudi, doch noch einmal Interesse hast ?!

So viel für heute. Beste Grüsse, und immer HP1,
Bert


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Hallo Bert
Natürlich folge ich dir weiterhin. Möchte ja sehen, wie es weitergeht. Nur irgendwie einbringen wollte ich mich nach deinem letzten Plan nicht mehr.

Wenn ich jetzt deinen neuen Plan anschaue, sieht er wieder ganz anders aus. Das passt schon wieder mehr. Der Tunnel rechts ist weg (aus meiner Sicht gut so) und der Straßenverlauf sieht auch gut aus.
Und diese Paradestrecke ist auch nicht mehr da.
Das die Strecke und Straße links verschwinden müssen, dürfte jedem klar sein.
Tunnel, warum nicht.
Aber hast du vielleicht mal überlegt, ob die Straße nicht vielleicht ansteigen könnte und als Brücke über die Bahn in den Hintergrund verschwindet? Die Brücke könnte als Tor in den Untergrund der Bahn dienen. Nur als Vorschlag.

Mit dem See hast du ja schon gesagt. Wenn es für dich passt, warum nicht. In meinem Plan hatte ich auch Häuser eingezeichnet, die es nicht gibt.

Also, das gefällt mir schon wieder besser, als der Plan davor.

Gruß Rudi

Moin Bert,

erstmal Entschuldigung, daß ich Dich in einem letzten Post versehentlich zu "Bernd" gemacht habe.

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

@ Rimbert – deine Gegenüberstellung der betrieblichen Aspekte beider Anlagen-Entwürfe hat dann zum Schluss ein Übriges zur Entscheidung beigetragen.


Vielen Dank dafür, ich hatte gehofft, daß Du so eine bessere Entscheidung für Dich treffen kannst. Das ist ja nun erfolgt und Du hast für Dich den perfekten Gleisplan gefunden!

Ein paar Anmerkungenn habe ich jetzt aber noch zu Deinem letzten Landschaftsplan: Der Bachlauf vom See nach hinten funktioniert nicht. Die rückwärtige nicht sichtbare Schiene liegt mehrere cm oberhalb, da kann kein Bach drunter durchfließen. Der könnte links von Berg herunterkommen. Zusätzlich würde ich den See kleiner gestalten. Er dominiert die Anlage mit fast 70cm Breite. Ich fürchte, daß sieht am Ende sogar langweilig aus, weil man auf dem See ja nicht wirklich viel darstellen kann. Ich würde eher mehr Berge darstellen. Das sind aber Dinge, die Du auch noch festlegen kannst, wenn die Gleise liegen.

LG Rimbert
Hallo Bert,

So allgemein verneinen würde ich die Vorschläge/Beiträge von Hannah nicht. Auch wenn es so kurze Abschnitte beim Vorbild geben mag, die optische Wirkung bei längeren Zügen ist sicher gelinde gesagt seltsam...

Abendliche Grüße
Roderick



Ich habe den Kommentar vom Rimbert gelesen und er hat natürlich recht. Das mit dem Zu-oder Ablauf des Teichs hinten passt nicht.
Den als Zulauf vom Hügel links zu bauen, würde definitiv besser passen.
Und noch ein Tipp. Wenn du diesen Teich tatsächlich so realisieren möchtest, bitte keine hunderte Boote und sonstige Sachen darauf verteilen. Wird sehr gerne gemacht und das sieht .... unglücklich aus.

Das selbe mit dem Straßentunnel links. Hatte ich schon in 85# erwähnt. Nimm lieber eine Brücke oder lass die Straße nach dem Tunnel der Eisenbahn oben drüber weiterführen.
Mir persönlich ist kaum ein Straßentunnel im Modell aufgefallen, der einigermaßen realistisch aussieht.
Sehe es als gut gemeinter Rat an. Schlussendlich entscheidest du natürlich selbst.
Rudi
Guten abend zusammen,

das mit dem Namen ist doch in Problem Rimbert - alles gut !
Herzlichen Dank an Rudi und Rimbert für eure Verbesserungsvorschläge. Alle sind nachvollziehbar, weshalb ich versucht hab, diese in meinem Plan umzusetzen. Ihr findet ihn wieder unten zum Ansehen.

LG, noch einen schönen Abend, und immer HP1,
Bert

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Hallo Bert
Gut gelungen. Finde ich jetzt so besser.
Rudi
Moin Bert,

prima! Jetzt kannst Du mit dem Bauen beginnen. Die Planung der Landschaft würde ich zu einem späteren Zeitpunkt verfeinern.

LG Rimbert
Hallo und guten Abend.

Vielen Dank Rudi und Rimbert.
Es freut mich, dass euch mein Plan gefällt. Ins Detail kann ich ja eh erst beim Bau gehen, aber über technische Möglichkeiten auf der Basis von Uhlenbrock-Komponenten kann ich jetzt ja auch schon nachdenken.

LG, und immer HP1,
Bert
Hallo Bert
Hauptsächlich muss DIR der Plan gefallen. Aber wir können auf den einen oder anderen 'Fehler' aufmerksam machen, so dass es vielleicht noch besser wird.
Rudi


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