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THEMA: Hobbytrain G2000 Gewicht
THEMA: Hobbytrain G2000 Gewicht
Nick* - 14.02.26 19:27
Hallo Leute
Meine G2000 von Hobbytrain hat leider immer wieder Kontaktprobleme. Hat jemand da schon mal das Gewicht erhöht? Ich finde leider keinen Platz im Gehäuse. Und wie steht es mit dem Behälter zwischen den Drehgestellen? Ich habe leider in der Bedienungsanleitung nicht gefunden wie man den öffnen bzw. abnehmen kann. Und ist da evtl. noch Platz drin?
Hat jemand bei der Lok schon das Gewicht erhöht?
Ausserdem hat die Lok an der ein oder anderen FLM-Weiche Probleme. Da springt schon mal ein Drehtgestellt raus. Merkwürdiger Weise immer an der selben Weiche aber nur in eine Richtung. Ich befürchte, dass das Herzstück der Weiche das Problem ist.
Gruß aus Aachen und vielen Dank für hilfreiche Tips.
Meine G2000 von Hobbytrain hat leider immer wieder Kontaktprobleme. Hat jemand da schon mal das Gewicht erhöht? Ich finde leider keinen Platz im Gehäuse. Und wie steht es mit dem Behälter zwischen den Drehgestellen? Ich habe leider in der Bedienungsanleitung nicht gefunden wie man den öffnen bzw. abnehmen kann. Und ist da evtl. noch Platz drin?
Hat jemand bei der Lok schon das Gewicht erhöht?
Ausserdem hat die Lok an der ein oder anderen FLM-Weiche Probleme. Da springt schon mal ein Drehtgestellt raus. Merkwürdiger Weise immer an der selben Weiche aber nur in eine Richtung. Ich befürchte, dass das Herzstück der Weiche das Problem ist.
Gruß aus Aachen und vielen Dank für hilfreiche Tips.
Recyclefreund - 14.02.26 21:35
Hallo Nick,
zu der Gewichterhöhung kann ich leider nicht beitragen.
Deine Probleme kommen mir jedoch bekannt vor.
Kontrolliere doch mal die Haftreifen.
Wenn die zu dick sind , kann sowohl die Kontaktschwäche als auch das Überfahren der Weiche, daher kommen.
Mit freundlichem Gruß Stefan
zu der Gewichterhöhung kann ich leider nicht beitragen.
Deine Probleme kommen mir jedoch bekannt vor.
Kontrolliere doch mal die Haftreifen.
Wenn die zu dick sind , kann sowohl die Kontaktschwäche als auch das Überfahren der Weiche, daher kommen.
Mit freundlichem Gruß Stefan
Hallo Recyclefreund.
Die Haftreifen sind original. Man wird doch nicht im Werk falsche Haftreifen aufziehen.?
Die Haftreifen sind original. Man wird doch nicht im Werk falsche Haftreifen aufziehen.?
Recyclefreund - 15.02.26 10:46
Hallo Nick,
Dein Einwand ist berechtigt.
Ich hatte diese Probleme mit einer Fleischmann V100 (ost) , einer Kato Nohab und der G 2000.
Bei diesen Loks habe ich die Haftreifen gewechselt. Bei der V100 sogar eine Nummer kleiner..
Warum die Haftreifen zu dick waren , kann ich nicht sagen. Ursache kann Kontakt mit Öl oder Lösungsmittel sein,
aber auch schlicht mechanisch aufgerubbelt.
Bei der Kato hab ich noch die Anordnung , von diagonal auf eine Achse , geändert.
Jetzt laufen die Loks zwar nicht völlig problemlos, die Ausfälle sind aber sehr,sehr selten.
Mit freundlichem Gruß Stefan
P.S.: zu dünn ist auch keine Lösung, dann läuft das Rad in der Nut.
Dein Einwand ist berechtigt.
Ich hatte diese Probleme mit einer Fleischmann V100 (ost) , einer Kato Nohab und der G 2000.
Bei diesen Loks habe ich die Haftreifen gewechselt. Bei der V100 sogar eine Nummer kleiner..
Warum die Haftreifen zu dick waren , kann ich nicht sagen. Ursache kann Kontakt mit Öl oder Lösungsmittel sein,
aber auch schlicht mechanisch aufgerubbelt.
Bei der Kato hab ich noch die Anordnung , von diagonal auf eine Achse , geändert.
Jetzt laufen die Loks zwar nicht völlig problemlos, die Ausfälle sind aber sehr,sehr selten.
Mit freundlichem Gruß Stefan
P.S.: zu dünn ist auch keine Lösung, dann läuft das Rad in der Nut.
Norrskenet - 15.02.26 11:02
Moin Nick,
das Herausspringen an Weichen spricht für ein falsches Spurmaß (Abstand der Räder auf der Achse zueinander) auf mindestens einem der vier Radsätze.
Schiebe die Lok (diese wegen der Haftreifen und zum Schutz der Zahnräder leicht angehoben) mal über die kritische Weiche:
Dann merkst Du schnell, wo es hakt und konkret wo Handlungsbedarf besteht.
Beste Grüße, Norrskenet
das Herausspringen an Weichen spricht für ein falsches Spurmaß (Abstand der Räder auf der Achse zueinander) auf mindestens einem der vier Radsätze.
Schiebe die Lok (diese wegen der Haftreifen und zum Schutz der Zahnräder leicht angehoben) mal über die kritische Weiche:
Dann merkst Du schnell, wo es hakt und konkret wo Handlungsbedarf besteht.
Beste Grüße, Norrskenet
DCC-EX Freund - 15.02.26 12:06
Moin.
Radsatzinnenmaß genormt von Radscheibe zu Radscheibe = 7,5 mm (+/- 0,1 mm). Mit Schieblehre ausmessen.
Radhaftreifen bei Hobbytrain Loks meistens aus Silikon, bei ehem. original Mehano sind sie aus Gummi. Meistens passen Haftreifen der Fleischmann V100 (Ausf. DB) auf Radsätzen von Hobbytrain.
Einem Hobbytrain Modell liegt meistens ein bebildertes Ersatzteilblatt für fast alle Baugruppen statt nur einer Liste mit Bestellnummern bei. Ist das zufällig vorhanden? Dort sind alle Einzelteile grafisch abgedruckt. Man sollte dann den Tank als Einzelteil suchen und schau Dir die Zeichnung an. Haltezapfen / Rastnasen, o. ä. lassen oft andeuten wie er ein- / ausgebaut wird. Es gibt auch Tanks die werden nur auf dem nach unten ragenden ausgeformten Metallgußkörper aufgeschoben. Deswegen die Zeichnungen aller Bauteile des ET Blatts mal ansehen.
Viel Erfolg.
Radsatzinnenmaß genormt von Radscheibe zu Radscheibe = 7,5 mm (+/- 0,1 mm). Mit Schieblehre ausmessen.
Radhaftreifen bei Hobbytrain Loks meistens aus Silikon, bei ehem. original Mehano sind sie aus Gummi. Meistens passen Haftreifen der Fleischmann V100 (Ausf. DB) auf Radsätzen von Hobbytrain.
Einem Hobbytrain Modell liegt meistens ein bebildertes Ersatzteilblatt für fast alle Baugruppen statt nur einer Liste mit Bestellnummern bei. Ist das zufällig vorhanden? Dort sind alle Einzelteile grafisch abgedruckt. Man sollte dann den Tank als Einzelteil suchen und schau Dir die Zeichnung an. Haltezapfen / Rastnasen, o. ä. lassen oft andeuten wie er ein- / ausgebaut wird. Es gibt auch Tanks die werden nur auf dem nach unten ragenden ausgeformten Metallgußkörper aufgeschoben. Deswegen die Zeichnungen aller Bauteile des ET Blatts mal ansehen.
Viel Erfolg.
Beitrag editiert am 15. 02. 2026 12:12.
Nur160Xkleiner - 15.02.26 20:05
Hallo Nick,
der Behälter zwischen den Drehgestellen ist nicht abnehmbar. Er ist Bestandteil des Rahmens, und da sitzt der Motor drin.
Auch mir ist die G2000 zu leicht.
Ich hab meine G2000 gebraucht mit defektem Lichtwechsel gekauft. Um den Fehler zu beheben musste ich sie sowieso öffnen und die Platine ausbauen um die Schottky-Diode auszutauschen.
Bei der Gelegenheit hat sie auch einen GAM bekommen. Da der GAM kleiner als der Original-Motor ist, und ich keine Lust hatte, eine Motoraufnahme zu drucken, hab ich den Motor mit Bleiband umwickelt.
Das Bleiband ist relativ weich und lässt sich mit wenig Kraftaufwand dünner walzen und auch in die Kanten des Tank-Behälters drücken.
Das brachte knappe 2 Gramm mehr, ist mir aber immer noch zu leicht.
Meine nächste Maßnahme ist die Original-Platine durch eine dünne Flex-Platine auszutauschen, alle Bauteile auf die Oberseite zu verlagern und die NEM-Buchse durch Next18 zu ersetzen.
Die Handvoll Bauteile inkl. Lötpads passen locker auf ein Viertel der Fläche und es bleibt noch Platz für die Führerstands-Beleuchtung.
Die Flex-Platine klebe ich dann durch Kapton-Band isoliert auf Bleiband, das die Abmessungen der Original-Platine hat.
Nachteil daran: Der Schwerpunkt verlagert sich weiter nach oben.
Leider hat LCSC gerade keine Next18 verfügbar, deshalb kann ich noch nicht mit Bildern dienen.
Gruß
mike
der Behälter zwischen den Drehgestellen ist nicht abnehmbar. Er ist Bestandteil des Rahmens, und da sitzt der Motor drin.
Auch mir ist die G2000 zu leicht.
Ich hab meine G2000 gebraucht mit defektem Lichtwechsel gekauft. Um den Fehler zu beheben musste ich sie sowieso öffnen und die Platine ausbauen um die Schottky-Diode auszutauschen.
Bei der Gelegenheit hat sie auch einen GAM bekommen. Da der GAM kleiner als der Original-Motor ist, und ich keine Lust hatte, eine Motoraufnahme zu drucken, hab ich den Motor mit Bleiband umwickelt.
Das Bleiband ist relativ weich und lässt sich mit wenig Kraftaufwand dünner walzen und auch in die Kanten des Tank-Behälters drücken.
Das brachte knappe 2 Gramm mehr, ist mir aber immer noch zu leicht.
Meine nächste Maßnahme ist die Original-Platine durch eine dünne Flex-Platine auszutauschen, alle Bauteile auf die Oberseite zu verlagern und die NEM-Buchse durch Next18 zu ersetzen.
Die Handvoll Bauteile inkl. Lötpads passen locker auf ein Viertel der Fläche und es bleibt noch Platz für die Führerstands-Beleuchtung.
Die Flex-Platine klebe ich dann durch Kapton-Band isoliert auf Bleiband, das die Abmessungen der Original-Platine hat.
Nachteil daran: Der Schwerpunkt verlagert sich weiter nach oben.
Leider hat LCSC gerade keine Next18 verfügbar, deshalb kann ich noch nicht mit Bildern dienen.
Gruß
mike
Hallo,
das Modell der G2000 besitze ich nicht aber mit dem Antrieb von sb-Modellbau gibt es einige Stellen wo man mit Zusatzgewichten arbeiten könnte:
https://sb-modellbau.com/details/N-Ersatz-Motor...0BB_SBB-Am-840-97088
Mit einer Spurlehre von Fohrmann oder von ka model kann man das Radsatzinnenmaß überprüfen (aber nicht messen). Lehren sind feste Prüfmittel. Mit einem Meßschieber kann man messen aber auch viel falsch messen bzw. falsch ablesen. Die Lehre von Fohrmann ist inzwischen nicht mehr aktuell da sie mit 7,4mm der alten Norm entspricht. Die von ka model ist mit 7,4mm und leider auch nicht der Norm entsprechend. Ich empfehle dennoch wenn möglich mit einer Lehre zu arbeiten weil diese auch für ungeübte einfacher zu handhaben ist.
https://spur-n-teile.de/spur-n-teile-7004.html
Grüße
Markus
das Modell der G2000 besitze ich nicht aber mit dem Antrieb von sb-Modellbau gibt es einige Stellen wo man mit Zusatzgewichten arbeiten könnte:
https://sb-modellbau.com/details/N-Ersatz-Motor...0BB_SBB-Am-840-97088
Zitat - Antwort-Nr.: 5 | Name: DCC-EX FREUND
Radsatzinnenmaß genormt von Radscheibe zu Radscheibe = 7,5 mm (+/- 0,1 mm). Mit Schieblehre ausmessen
Mit einer Spurlehre von Fohrmann oder von ka model kann man das Radsatzinnenmaß überprüfen (aber nicht messen). Lehren sind feste Prüfmittel. Mit einem Meßschieber kann man messen aber auch viel falsch messen bzw. falsch ablesen. Die Lehre von Fohrmann ist inzwischen nicht mehr aktuell da sie mit 7,4mm der alten Norm entspricht. Die von ka model ist mit 7,4mm und leider auch nicht der Norm entsprechend. Ich empfehle dennoch wenn möglich mit einer Lehre zu arbeiten weil diese auch für ungeübte einfacher zu handhaben ist.
https://spur-n-teile.de/spur-n-teile-7004.html
Grüße
Markus
DCC-EX Freund - 15.02.26 22:59
Die Lehre von spur-n-teile hat lt. Beschreibung 7,45 mm und ist damit ja nah genug dran. Meine alte Arnold Köf hat z. b. 7,4 mm Radsatzinnenmaß. Die Lehre von Fohrmann hab ich auch im Werkzeugbestand. Warum nehmen die alle immer noch die 7,4 mm?
Normblatt 310 für Radsätze: Profil und Spurmaß. Stand 2009: https://www.morop.eu/downloads/nem/de/nem310_d.pdf
Dabei wurde auch die NMRA Norm für die in USA beliebten und verbauten RP25 Radsätze mit berücksichtigt.
Hobbytrain Radsätze ähneln RP25 Radsätzen nicht ganz ohne Grund.^^
Das Rollverhalten von sauber gefertigten Radsätzen mit RP25 Profilen ist absolut super, dafür etwas fummeliger beim Aufgleisen und etwas empfindlicher in Weichen, neigen u. U. früher zum Entgleisen weil sehr kleine Spurkränze. Dafür siehts halt vorbildgerechter aus.
Normblatt 310 für Radsätze: Profil und Spurmaß. Stand 2009: https://www.morop.eu/downloads/nem/de/nem310_d.pdf
Dabei wurde auch die NMRA Norm für die in USA beliebten und verbauten RP25 Radsätze mit berücksichtigt.
Hobbytrain Radsätze ähneln RP25 Radsätzen nicht ganz ohne Grund.^^
Das Rollverhalten von sauber gefertigten Radsätzen mit RP25 Profilen ist absolut super, dafür etwas fummeliger beim Aufgleisen und etwas empfindlicher in Weichen, neigen u. U. früher zum Entgleisen weil sehr kleine Spurkränze. Dafür siehts halt vorbildgerechter aus.
Beitrag editiert am 15. 02. 2026 23:14.
DCC-EX Freund - 15.02.26 23:39
Übrigens die originale Mehano Lok aus der Slowakei ist relativ "schwer" und ist eher "langsam" übersetzt und läuft auf KATO Gleis super. Kraft hat die Lok, ich kann nicht meckern. Tippe auf das Herzstück der Weiche. Kann aber auch was am DG mal sein. Ausgehangen, Schleifer verbogen, Käbelchen verklemmt, etc..
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