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THEMA: Antriebszahnrad Roco V200 (23285)

THEMA: Antriebszahnrad Roco V200 (23285)
Startbeitrag
Hubi - 04.02.26 22:12
Guten Abend in die Runde,

bei meiner Roco V200 (23285), ist ein Antriebszahnrad gebrochen.

Ein Thema welches schon des Öfteren im Forum beschrieben wurde.
Kann ich mir mit Verkleben behelfen, oder ist ein Wechsel notwendig.

Wenn Auswechseln, wie bekomme ich das Rad von der Achse?
Habe das Ganze schon mit Minizangen probiert, leider sitzt das Rad bombenfest.

Hat jemand einen materialschonenden Vorschlag?

Danke und Grüße
Hubi

Hallo Hubert!

Warum bestellst Du Dir nicht eine Achse als Ersatzteil. Es gibt sie noch.

Herzliche Grüße
Elmar
Servus Hubi,
Du brauchst, wenn Du es vernünftig machen willst, einen Abzieher. Z.B. den hier: https://www.fohrmann.com/de/abzieher-fuer-raed...-z-bis-28-mm-oe.html
Und empfehlenswert ist auch das Gegenstück dazu zum Aufpressen der Räder. Alles nicht ganz billig aber es lohnt sich. Zahnrad kleben kann man eigentlich vergessen. Also bleibt entweder das entsprechende Ersatzteil vom Hersteller oder aber Zahnrad vermessen, Modul, Bohrung ect. und bei diversen Händler schauen ob es das gibt. Alternativ kann man Zahnräder auch anfertigen lassen.
Ich hoffe Du kannst damit wa anfangen. Viele Grüße Mirko
moinsens,

wenn eins gerissen ist. werden über kurz oder lang die anderen folgen.

Ich lasse meine Achsen bei Frau Riedel machen, die defekten Achsen einschicken und
du bekommst sie fix und fertig mit Messingzahnräder zurück.

Adresse siehe Foto.

mfG

Ralf



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Moin,

naja, so unbedingt nötig ist das mit den Fohrmann-Dingern nun nicht, jedenfalls nicht wenn man "nur" so eine olle Achse von einer V200 zerlegen will.

Wie geht's denn sonst?

Man nimmt ein Stück von einem Aluwinkel, mit der Eisensäge einen Schlitz rein. Das Ding dann in den Schraubstock, den Schenkel mit dem Schlitz waagerecht. In den Schlitz die Achse, natürlich mit dem Rad das man abhaben will nach oben. Dann auf die Achse einen kleinen Nagel aufsetzen und vorsichtig mit dem Hämmerchen die Achse raus treiben.
Das Zahnrad wechseln sollte dann mit diesem Hilfsmittel auch gehen. Diese Zahnräder hat mein Roco V200 Fahrwerk bekommen:

https://spur-n-teile.de/uni-u037.html

Oder es wird das mit Bund gebraucht... als meine damals defekt war hätte ich auch welche mit Bund gebraucht, gabs nicht, geht auch ohne.

Aber, wenn es nun nicht gerade eine Achse mit Haftreifen betrifft dann knipst man einfach das Zahnrad raus und fährt erst mal so. OK, hier kam schon die Antwort, dass dann die anderen auch bald kommen. Mein RS von Bemo straft dem Lügen, der ist schon seit 15 Jahren ein B'A1' und das geht auch. Die Zahnräder sich mal hin zu legen ist aber sicher keine sooo schlechte Idee.

Welches Gewicht einem Haftreifen zukommt hab ich letztens an einer alten Roco 44 gelernt, die Haftreifen waren versprödet und sind abgefallen. Der federdruck auf die Tenderräder etwas zu stark und so fuhr die Lok allein ohne Wagen fast selbst nicht mal von der Stelle.

Diese Fohrmann Gerätschaften kann man sich immer noch kaufen wenn man große Dampflokräder sauber abziehen und gerade wieder auf die Achse bekommen will. Hab ich auch schon mit meiner Methode gemacht, irgendwann hat man Übung. Wer professionell Kundenmodelle zerlegen und reparieren will sollte aus Zeitgründen eventuell sich sowas anschaffen, ich bin bisher drum-rum gekommen und ich hab schon einige 01er Radsätze zerlegt und neu zusammen gefügt.

Grüße Torsten
Es ist bei der V200 und Zahnräder ohne Bund eine ganz knappe Sache mit der Rändelung der Achse. Die Bundlosen sind eigentlich zu schmal und sitzen genau neben der Rändelung. Da sind sie aber nicht fest.
Also kleben.
Nicht gerissene Zahnräder reibe ich vorsichtig minimal auf. Dann ist die Spannung raus und die halten ewig.
So, wie Torsten mache ich es auch.
Ein abgebrochener 0.9, oder 1.4mm Bohrerschaft zum Austreiben im Bohrfutter der Säulenbohrmaschine geht besser als jedes Werkzeug.
Aufpressen dann im Schraubstock mit einem Rohr für das Zahnrad und ohne für das Rad. Schieblehre dazwischen und einfach zudrücken auf Maß.

Gerissene Zahnräder lassen sich nicht kleben.
Hatte ich versucht. Hält nicht.

Jürgen H.
Hi Jürgen,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Da sind sie aber nicht fest.
Also kleben.



stimmt, da war was. ging das so knapp zu? Dann hab ich die wohl auch geklebt, wobei ich meine, dass die zahnräder sehr stramm drauf gingen und es bei mir ohne Kleben ging.

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Bohrfutter der Säulenbohrmaschine



klar, mach ich auch so, nur, nicht jeder hat eine Ständerbohrmaschine, deswegen hab ich das versucht ein wenig einfacher zu halten.

Grüße Torsten
Die Bohrungen der Zahnräder sind nicht immer gleich gewesen.
Ich hatte Damals bei Kurt H. angeregt, die Bohrung nicht zu stramm zu machen, falls es eine Rändelung auf der Achse gibt, denn dann braucht man viel Kraft zum Aufpressen und es kann zu schiefem Sitz kommen.
Er hat es übernommen.

Jürgen H.
Hallo zusammen
Die original Zahnräder von der Roco Lok sind nach langem Warten  jetzt  lieferbar
man kann die bestellen,  oder die Lok auch zu mir zur Reparatur schicken
gruß

www.moellinger.de

Roco- Fleischmann   Service Werkstatt
Zitat - Antwort-Nr.: 4 | Name:  Torsten



Man nimmt ein Stück von einem Aluwinkel, mit der Eisensäge einen Schlitz rein. Das Ding dann in den Schraubstock, den Schenkel mit dem Schlitz waagerecht. In den Schlitz die Achse, natürlich mit dem Rad das man abhaben will nach oben. Dann auf die Achse einen kleinen Nagel aufsetzen und vorsichtig mit dem Hämmerchen die Achse raus treiben.

Guten Abend ins Forum,

Die brillante Idee von Torsten umgesetzt. Leider läuft die Lok nicht mehr,
Motor dreht im ausgebauten Zustand problemlos.

Folgender Verdacht drängt sich auf. Die Druckfeder klebte beim Motorausbau an der Unterseite desselben.
Wie muss das Ding positioniert sein?
Habe aus einem älteren Beitrag folgenden Hinweis:

>Neben dem Loch für die Befestigungsschraube ist eine quadratische Nut. Da muss die Feder rein. Sie dient zur Ankopplung Gehäuse Motor (Masse)<.

Jetzt brauche ich den Rat der V 200-Profis.

Wenn ich die Platinen meiner V 200er anschaue, entdecke ich einen Unterschied - von der aktuell nicht laufenden - zu den Anderen, die problemlos ihren Dienst verrichten.

Ich habe im Forum gesucht und folgendes gefunden:

Die Druckfeder ist anscheinend notwendig, bei Platinen wie auf meinem angefügten Bild (ROT gekennzeichnet.

Ich freue und bedanke mich im Voraus für eure Hilfestellungen und verbleibe mit den Wünschen für eine gute Nacht

Hubi


Welche Druckfeder? Welches Bild?

Gruß
Freddie
Hallo Hubi,

diese Feder stellt den Kontakt zwischen dem Rahmen und dem unteren Motorkohlenhalter her. Die muss senkrecht stehend in so einer Mulde sitzen, dann vorsichtig den Motor oben drauf setzen. Wenn das geschehen ist kannst du mit zwei Drähten am Trafo testen ob sie (noch) richtig sitzt. Ein Draht am Chassis/Rahmen und einer oben auf den anderen Kohlenhalter. Wenn der Motor jetzt läuft den am Besten mit Klebeband o.ä. fixieren und dann weiter bauen, falls du die Kardane noch nicht drin hast. Beim ersten Mal ist es etwas fummelig, das nächste mal geht besser... Falls der Motor beim Testen nicht läuft dann ist die feder umgefallen, also noch mal von vorne anfangen.

viel Erfolg wünscht

Torsten
Hallo zusammen,

Welche Druckfeder? Welches Bild?

Hallo zusammen,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:


Zitat - Antwort-Nr.: 10 | Name: Freddie

Welche Druckfeder? Welches Bild?



Entschuldigung, jetzt eingefügt

Danke Torsten ich befürchte, dieses Prozedere wird zum Albtraum, für meine fünfundsiebzig Jahre alten Wurstfinger!

Deshalb mein Gedanke, ob diese Arbeit nicht mit einer anderen Platine, wie im Bild dargestellt, umgangen werden kann.

In der Hoffnung auf Antworten, die meine Hoffnung bestätigen

Grüße Hubi


Die von Hubi zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Hi Hubi,

nee, da nutzt keine andere Platine. Wie soll der Strom denn unten anders zum Motor kommen als mit der Feder? Du könntest am Kohlenhalter einen Draht anlöten, auch das will gekonnt sein, und den dann nach oben fädeln und an der richtigen Stelle anlöten.

Die verschiedenen Platinen, die du im Bild zeigst, sind nichts anderes als links im Bild eine komplette Lok, mit beidseitigem Licht, rechts die beiden sind aus Startset, die haben nur auf einer Seite Licht. Der Strom zu Motor geht den gleichen Weg

Grüße Torsten
Hallo Torsten,

vielen Dank für deine Hilfestellung!
Jetzt versuche ich einfach mal den Einbau mit Feder,
Wenn das nicht funktioniert, ist das Anlöten eine weitere Option.

Schade, dass die Anleitungen seinerzeit für eine ansonsten tolle Lok so dürftig waren.
Auch die sonstigen Arbeiten an der Lok erfordern viel Geduld, aber das hast du ja auch schon beschrieben.

herzliche Grüße vom Bodensee

Hubi
Hallo Hubi,

DIE Feder hast du gemeint Ja, die ist lebensnotwendig, da sonst der Motor keinen Kontakt auf den unteren Kohlehalter und somit keine Spannung bekommt.

Das ist dann ja schon mal geklärt. Kommen wir jetzt zu den Ritzeln: es gibt bei Spur N Teile.de ein Werkzeug, bestehend aus verschiedenen Kleinteilen und einem Abzieher, siehe hier: https://spur-n-teile.de/kamodel-gp1-ritzelabzieher-werkzeug.html und ein dazu gehöriges Anwendervideo, siehe hier: https://www.youtube.com/watch?v=5RVfIT7EIcg&t=5s

Damit ist der Ritzelwechsel gut zu machen. Der Preis ist allerdings eine andere Sache. Da hier bereits zwei Zwischenhändler arbeiten (Produzent in CN > KaModel > Spur N Teile) ist das Werkzeug relativ teuer. Ich schäme mich, habe aber selbst das gleiche Teil über TEMU bezogen, der Preis von € 3,19 war einfach zu verlockend. Da ich sowieso noch einige andere Dinge dort bestellt hatte, war zumindest der Lufttransport einigermaßen gerechtfertigt.

Gruß
Freddie
Hi Hubi, wenn du eh die Zahnräder wechselst, dann würde ich Messingzahnräder verwenden.

Habe das bei meinen V200 auch gemacht.

Die Vorrichtung für das Ab- und Aufziehen der Zahnräder habe ich mir selber gedengelt.:)

Norbert
Hi Hubi, gibt es schon eine Wasserstandsmeldung?
Wofür hast du dich entschieden, Messing oder Kunststoffzahnräder?

Ich darf wohl bei ein oder zwei V200 auch die Zahnräder tauschen, habe mich allerdings für die Kunststoffzahnräder entschieden.

Norbert



Hallo Norbert,

ja gibt es! Ich habe mit Kunststoffzahnrädern begonnen, (vermutlich 3 D-Druck), leider sind von den vier bestellten, drei beim Aufbringen auf die Achse gebrochen.

Das Verbliebene läuft bisher ohne Beanstandung. Aber für den Preis der vier Bestellten, ist mir das zu unsicher, deshalb habe ich Messingzahnräder bestellt und eingebaut.

Beim Aufbringen auf die Achse muss mit viel Feingefühl gearbeitet werden, da sie eng toleriert sind, aber OK, sie müssen ja stramm sitzen.

Die ersten Runden waren etwas laut, aber mit einer Nadelspitze B 52, ergaben sich die Geräusche und die betroffene Lok läuft jetzt wieder einwandfrei.

Freddy und Torsten: Danke, die Positionierung der Feder ist Nervensache, aber der vierte Versuch war zielführend.

Die Idee mit dem Aluprofil ist brillant und auch für einen Nichtmechaniker umsetzbar!

Mit den Wünschen für ein schönes Osterfest verbleibt

Hubi
Hallo Hubi #18,

nach meiner Meinung lieber lauter mit Messingzahnräder bzw. Messingmotorschnecke,da platzt nichts auf.Sicher
gibt es alterungsbeständige Kunststoffe,die werden aber teuerer sein (auch in der Anfertigung zb. durch fräsen der
Zähne).Das aufspritzen billiger Kunststoffe kostet natürlich weniger.Die geplatzten Kunststoffzahnräder haben die
"Betriebsmodellbahner eigentlich selber zu verantworten,weil "leisere" Triebfahrzeuge angemahnt wurden.

Liebe Grüße
Werner V.
Ps:war 49 Jahre Facharbeiter in einem Metallberuf
@Hubi, darf ich fragen, wo du die Messingzahnräder geordert hast.

Norbert
Guten Tag ins Forum,

Werner du liegst mit deiner Aussage richtig. Ich vermute im 3D-Druck ist die Auswahl an geeigneten Basispolymeren noch nicht so weit vorangeschritten, oder aber in meinem Fall wurden für diesen Einsatz - die Falschen - ausgewählt..

Norbert ich habe die Messingzahnräder bei Spur-N-Teile, geordert

Grüße vom sonnigen Bodensee

Hubi
Moin in den Ostersonntag,

die seitens Fleischmann von Anbeginn 1969 fortwährend gewählte Lösung beweist, dass Messing-Zahnräder auf den Antriebsachsen NICHT laut sein müssen.

Und das natürlich auch, wenn sie ab Werk nicht völlig überölt / überfettet werden.

Was andere Hersteller da teilweise an kleinem Billigplastik-Murks auf die Metallachsen aufpressen, spottet jeder Beschreibung - und die leidigen Konsequenzen werden nicht nur hier häufig genug ... ja, eben beschrieben.

Über die Zeit schrumpfender Kunststoff (ausdünstende Weichmacher u.ä.) gehört einfach nicht auf dauerhaft knallharte Metallachsen.

Hier also mal ein "Hoch" auf Fleischmann. Sic!

Beste Grüße, Norrskenet


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