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THEMA: Radsatz-Schmutz und Maß
THEMA: Radsatz-Schmutz und Maß
ottopa - 02.02.26 19:03
Bei manchen auf Börsen erworbenen Wagen starren die Radsätze von heftigem Schmutz, der auch auf meinem bewährten Radreinigungsgerät nicht zu entfernen ist. Um nicht dan Schmutz im Wagen zu haben, nehme ich
Radsatz aus dem Wagen und kratze mit dem Schraubenzieher den festgefahrenen Schmutz ab.
Für das bequeme Handling für diese Aktion habe ich einen Radsatzreinigungsbock gebaut.
Eine Holzleiste ca. 10 dick mit einer Ø 2 mm Bohrung auf einer Seite mit Ø 9-10 mm, ca. 2,5 mm senken, so dass 7,5 mm stehen bleiben. Bis zu Mitte der Bohrung absägen. Eine Befestigungsmöglichkeit der Holzleiste auf dem Werktisch vorsehen.
Den Radsatz in die Kuhle einlegen.
Mit dem Daumen das eine Rad drehen und das andere Rad abkratzen oder mit Reinigungsstab abreiben.
Wenn schon der Radsatz demontiert ist, wird er auch gleich auf das Maß geprüft.
Dazu habe ich noch eine Lehre zur Radsatzmaßschnellprüfung angefertigt.
Aus einem kurzen Stück von einem Stab eines Hosenbügels mit 10 mm Dicke, habe ich auf einer Seite die Dicke auf das Maß 7,48 mm gefeilt. Auf der anderen Seite, das erste Stück auf 7,3 und ein weiteres Stück auf 7,8 mm gefeilt.
Den Radsatz muss ich nur über die Lehre rollen, bei Grün passt es, bei Rot muß korrigiert werden.
So lassen sich sich die Radsätze schnell optimieren
meint πtto
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Radsatz aus dem Wagen und kratze mit dem Schraubenzieher den festgefahrenen Schmutz ab.
Für das bequeme Handling für diese Aktion habe ich einen Radsatzreinigungsbock gebaut.
Eine Holzleiste ca. 10 dick mit einer Ø 2 mm Bohrung auf einer Seite mit Ø 9-10 mm, ca. 2,5 mm senken, so dass 7,5 mm stehen bleiben. Bis zu Mitte der Bohrung absägen. Eine Befestigungsmöglichkeit der Holzleiste auf dem Werktisch vorsehen.
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Den Radsatz in die Kuhle einlegen.
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Wenn schon der Radsatz demontiert ist, wird er auch gleich auf das Maß geprüft.
Dazu habe ich noch eine Lehre zur Radsatzmaßschnellprüfung angefertigt.
Aus einem kurzen Stück von einem Stab eines Hosenbügels mit 10 mm Dicke, habe ich auf einer Seite die Dicke auf das Maß 7,48 mm gefeilt. Auf der anderen Seite, das erste Stück auf 7,3 und ein weiteres Stück auf 7,8 mm gefeilt.
Den Radsatz muss ich nur über die Lehre rollen, bei Grün passt es, bei Rot muß korrigiert werden.
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So lassen sich sich die Radsätze schnell optimieren
meint πtto
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Doppelt, welcher Thread gilt?
Aha, jetzt ist er Solo, na also - geht doch
Aha, jetzt ist er Solo, na also - geht doch
Beitrag editiert am 03. 02. 2026 00:19.
Zolderspoor (NL) - 03.02.26 14:01
Servus,
Das ist ein ziemlich umständliches Verfahren. Mit einem Proxxon oder einem ähnlichen Werkzeug geht es viel schneller und einfacher bei niedrigster Drehzahl und einer Polierscheibe. Die Achse kann einfach im Wagen oder Drehgestell bleiben, kurz mit dem Proxxon abreiben, fertig. Das Kratzen mit einem Schraubendreher erhöht das Risiko, die Lauffläche zu beschädigen. Das sollten Sie auf keinen Fall tun!
Viele Grüße, Robert G.
Das ist ein ziemlich umständliches Verfahren. Mit einem Proxxon oder einem ähnlichen Werkzeug geht es viel schneller und einfacher bei niedrigster Drehzahl und einer Polierscheibe. Die Achse kann einfach im Wagen oder Drehgestell bleiben, kurz mit dem Proxxon abreiben, fertig. Das Kratzen mit einem Schraubendreher erhöht das Risiko, die Lauffläche zu beschädigen. Das sollten Sie auf keinen Fall tun!
Viele Grüße, Robert G.
Hallo Ottopa,
danke für deine interessante Anregung.
Anbei mal die NEM zum Thema "Radsatzinnenmaß"
https://www.morop.eu/downloads/nem/de/nem310_d.pdf
In vielen Beiträgen wird immer über das "Radsatzinnenmaß" doziert und bisweilen auch nachkopiert.
Tatsächlich meinen oder verstehen viele Autoren jedoch nur das Maß von Radsatzinnenkante zu Radsatzinnenkante (B), was überhaupt keinerlei Einfluss auf die Spurkranzführung hat.
Du misst vermutlich ebenso das Maß B?
Es muss aber zwischen der Radscheibeninnenkante und der gegenüberliegenden Spurkranzaußenkante das Radsatzmaß K für die die korrekte Spurführung ermittelt werden.
Entscheidend ist demnach die Spurkranzstärke T je Radsatz, die sich theoretisch von Hersteller zu Hersteller unterscheiden könnte und .......erst dann folgt der festzustellende Montagefehler, wenn die Summe aus B und T ein von der Norm abweichendes K ergibt.
Weil eine Reihe von Radsätzen älterer Produktion über gar keine Kehlung am Spurkranz .......für eine saubere Radsatzführung verfügen, kann es sein, dass besonders diese Radsätze genau in der fehlenden Kehlung verschmutzen.
Diese Radsätze sind auszumustern anstatt zu reinigen oder, insoweit es sich um nostalgische Fahrzeuge handelt gesondert zu reinigen wie zB. mit einem Glasradierer etc.
Ergänzend zu deinem Vorschlag gibt es die Variante, wie es Robert #2 vorschlägt, oder die Tauchbäder, manchmal auch den Abziehfilz. oder einfach nur Putzlappen oder Küchenkrepp.
Die einfachste Variante ergibt sich jedoch über einen Testkreis R1.
Einfach einen Zug mit geeigneter Lök und einem Extrawagen mit getränkten Putzzwerg ein paar Runden drehen lassen.
Man wird sehen, dass die Innenräder dann schon sauber sind. Also Testkreis abwischen, Wagen umdrehen und noch mal fahren. Fertig!
Tenderschieber Dampflokfahrer wissen:
Gegen Schmutz hilft nur fahren fahren fahren......
Gruß Sven
danke für deine interessante Anregung.
Anbei mal die NEM zum Thema "Radsatzinnenmaß"
https://www.morop.eu/downloads/nem/de/nem310_d.pdf
In vielen Beiträgen wird immer über das "Radsatzinnenmaß" doziert und bisweilen auch nachkopiert.
Tatsächlich meinen oder verstehen viele Autoren jedoch nur das Maß von Radsatzinnenkante zu Radsatzinnenkante (B), was überhaupt keinerlei Einfluss auf die Spurkranzführung hat.
Du misst vermutlich ebenso das Maß B?
Es muss aber zwischen der Radscheibeninnenkante und der gegenüberliegenden Spurkranzaußenkante das Radsatzmaß K für die die korrekte Spurführung ermittelt werden.
Entscheidend ist demnach die Spurkranzstärke T je Radsatz, die sich theoretisch von Hersteller zu Hersteller unterscheiden könnte und .......erst dann folgt der festzustellende Montagefehler, wenn die Summe aus B und T ein von der Norm abweichendes K ergibt.
Weil eine Reihe von Radsätzen älterer Produktion über gar keine Kehlung am Spurkranz .......für eine saubere Radsatzführung verfügen, kann es sein, dass besonders diese Radsätze genau in der fehlenden Kehlung verschmutzen.
Diese Radsätze sind auszumustern anstatt zu reinigen oder, insoweit es sich um nostalgische Fahrzeuge handelt gesondert zu reinigen wie zB. mit einem Glasradierer etc.
Ergänzend zu deinem Vorschlag gibt es die Variante, wie es Robert #2 vorschlägt, oder die Tauchbäder, manchmal auch den Abziehfilz. oder einfach nur Putzlappen oder Küchenkrepp.
Die einfachste Variante ergibt sich jedoch über einen Testkreis R1.
Einfach einen Zug mit geeigneter Lök und einem Extrawagen mit getränkten Putzzwerg ein paar Runden drehen lassen.
Man wird sehen, dass die Innenräder dann schon sauber sind. Also Testkreis abwischen, Wagen umdrehen und noch mal fahren. Fertig!
Tenderschieber Dampflokfahrer wissen:
Gegen Schmutz hilft nur fahren fahren fahren......
Gruß Sven
Zitat - Antwort-Nr.: 2 | Name: Robert
und einfacher bei niedrigster Drehzahl und einer Polierscheibe
Mache ich bei normalverschmutzen Wagen auch, bzw. ich benutze meine Radputzanlage.
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Bei diesen Wagen war der Dreck so fest,, da hilft wirklich nur kratzen!
Zitat - Antwort-Nr.: 3 | Name: Sven
Du misst vermutlich ebenso das Maß B?
Bis jetzt bin ich damit gut gefahren. Alle meine Wagen laufen ohne zu entgleisen oder abzukuppeln.
Die besagten Ausreißer von der Börse hatten 7,2 mm Radsatzmaß, sind jetzt mit 7,5 mm einwandfrei.
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Beitrag editiert am 03. 02. 2026 17:36.
Hallo Otto,
vielen Dank für die Infos. Der .... "Ottos-Patent Küchenrollenreingungsstand" ist viel besser und trifft auch meinen Geschmack.
Dafür gibts einen ππ
Gruß Sven
vielen Dank für die Infos. Der .... "Ottos-Patent Küchenrollenreingungsstand" ist viel besser und trifft auch meinen Geschmack.
Dafür gibts einen ππ
Gruß Sven
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