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THEMA: Neue Raeder/Motoren fuer DDR Piko

THEMA: Neue Raeder/Motoren fuer DDR Piko
Startbeitrag
brato - 27.01.26 19:51
Hallo, ich habe eine Reihe von DDR Piko Waggons und Loks, Ich wuerde die Raeder der Waggons gern ersetzen, da die Piko Raeder doch sehr holpern, Weiss jemand, welche modernen Raeder da passen und wo man sie bestellen kann?

Weiterhin habe ich ein paar Loks (Triebwagen, Diesellok), in die ich decoder eingebaut habe. Das hat auch geklappt, aber der Motor im Triebwagen rumpelt und ruckelt. Kann man den ersetzen? Und koennte man Lokraeder auch ersetzen?

Danke schonmal fuer eure Hilfe.

B.

Hallo brato,
Für die Radsätze schau mal bei meinen Beiträgen rein.

Ich hab die grad erst mit Minitrix Rädern ersetzt.

Gruß Thomas
Hallo brato,

einige alte N-Waggons sind durchaus heute noch gut einzusetzen. Trotz ihrer 50 Jahre sehen sie immer noch gut aus. Die Achsen von Herrn Tomschke sind bislang das Nonplus-Ultra, um das alte Material wieder gut rollfähig zu machen. Du findest seine Produkte hier:

https://www.modellbahnradsatz.de/

Bei einigen Waggons lohnt es sich die Achslager mit Metalllagern "aufzupimpen". Gut beschrieben ist das hier:

https://blog.mobaz.de/2019/07/28/ausgeleierte-a...an-dagegen-tun-kann/

Lieferant der neuen Achslager wäre Peho. Der Einbau ist auch hier gut beschrieben.

Räder der alten Pikoloks lassen sich mit vertretbarem Aufwand nicht ersetzen. Ebenso wenig die Motoren. Das macht bereits aus dem Grund keinen Sinn, weil die Getriebe mit viel zu viel Spiel , d.h. zu grobschlächtig gefertigt wurden (das liegt an der Grundkonstruktion) - nicht nur vom Hören/Sagen, sondern eigene Erfahrungen.

Gruß Sven
Hallo Sven,

entschuldige, dass ich dir ein wenig widerspreche.
Die Räder der Loks muss man nicht unbedingt ersetzen, den Spurkranz abdrehen ist für einen Bastler nicht unbedingt ein Hexenwerk. OK, ich hab mich mal hin gesetzt und eine kleine Serie Räder mit der Drehbank abgedreht.
Das ist recht einfach, es geht aber auch ohne Drehmaschine. Einspannen muss man das Rad eh irgendwie, ich nahm dazu eine Schraube M2 und habe das Gewinde minimal schwächen müssen. Schraube in den Dremel und mit Schleifpapier leicht drüber, solange bis das Rad gerade so drauf geht. Dann das Rad mit Mutter M2 fixieren und so eng wie möglich das Ganze ins Futter spannen. Eng deswegen damit sich das ganze beim Bearbeiten nicht löst. Ich hab das anfangs auch so gemacht, einfach mit einer feinen Feile Material abgetragen bis auf das gewünschte Maß und dann seitlich mit der feile die Spurkranzform anarbeiten. Mit feinem Schleifpapier glätten und gut. Macht für eine vierachsige Lok etwa eine Stande Arbeit, dann rollt sie ordentlich über die Gleise.

Motoren:
Ja, die Getriebe klappern etwas, aber, die Motoren laufen derart rau, dass sich die Vibrationen über die ganze Lok verteilen usw. Ein GAM schafft da wirklich Ruhe! Ich zeige drei Beispiele:

Triebwagen: Motor 1020 (0816 tut es auch) auf Blei geklebt, Wellenadapter, Silikonschlauch

Nohab: Motor 1020, auf Blei geklebt, Wellenadapter, Schwungmasse, neue Schnecken m0,5,
Auf dem einen Bild sitzt noch ein AEM auf dem Motor. Die Lok läuft jetzt astrein, auch dank abgedrehter Räder.

S699: Motor 0816, ansonsten wie Nohab.
Der Motor kommt leider bei dieser Lok an seine Grenzen. Drei bis 4 Y-Wagen (Mzieht sie aber bevor er in die Knie geht in der Steigung. Mich stört das nicht  weil die Lok mit mehr Motorkraft eh ans Hoppeln kommt weil die Drehgestelle sich ausheben. Hab ich mit einem kleinen Trick an den Stromabnehmerblechen (siehe Bild) zwar etwas entschärft aber ein Zugkraftwunder wird sie auch so nicht.

Grüße Torsten


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Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

einige alte N-Waggons sind durchaus heute noch gut einzusetzen. Trotz ihrer 50 Jahre sehen sie immer noch gut aus. Die Achsen von Herrn Tomschke sind bislang das Nonplus-Ultra, um das alte Material wieder gut rollfähig zu machen. Du findest seine Produkte hier:

https://www.modellbahnradsatz.de/



Vielen Dank fuer den Tip. Habe da grad mal nachgeschaut. Woher weiss ich denn, ob ich einseitige oder zweiseitige Isolierung brauche? Oder ist es egal, da die ja eh nur fuer Waggons sind?
Weiss jemand, was "Lkdm 6,2mm-15,2mm " bedeutet?

Danke nochmal.
Hallo Brato...

...also weeste, der Faden hier ist gefühlt der vierte zum gleichen oder ähnlichen Thema in den letzten 4 Wochen. Man muss nicht mal die Suchmaschine bemühen sondern kann die nachfolgenden Seiten mal "durchrollern" und nach " Piko" gucken.

15, 2 ist das Spitzenmass aussen und die beidem Höhen ergeben sich aus den Konstruktionen.
Piko 6,2, Stein und Schicht 5,6 und letztere pro Achspaar, egal ob DG oder 2Achs- Wagen immer halbseitig gleich, sonst Kurzschluss.
Bei Verwendung von Pikogleis IMMER 6,2!

Weiteres in den Fäden.
Ergänzendes zu Unklarheiten dort auch gerne hier.

Gruß Sven


Moin,

die Frage hier ist neu:

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

einseitige oder zweiseitige Isolierung brauche



Einseitig isolierte braucht man wenn Strom vom Rad auf die Achse soll, also um eine Beleuchtung zu betreiben.
Ansonsten werden beidseitig isolierte eingebaut.
Prinzipiell kann man nur einseitig isolierte Achsen auch in Wagen einbauen, die nicht beleuchtet sind.

Bei meiner Anlage ist das nicht so ganz ideal weil es bei meiner analogen elektronisch geregelten BlockstreckenAutomatik ein kosmetisches Problem macht.
Das Problem ist, dass meine Loks einen Hüpfer machen wenn sie vor einem Signal bremsen.
Warum?
Wenn sich weiter hinten im Zug ein etwas längerer Wagen mit Metallfahrwerk im Zug befindet, der einseitig isolierte Radsätze hat, dann überbrückt der Wagen eine Weile den Übergang von einem Block zu anderen. Der Block hinter dem bremsenden Zug hat nun aber wieder die volle Fahrspannung, diese gelangt jetzt, solange der Wagen die Trennstelle überbrückt, zur Lok und die gibt kurz Gas > unschön.
Deswegen baue ich in meine Wagen meist beidseitig isolierte Radsätze ein.

Grüße Torsten


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