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THEMA: Märklin CS3 Erfahrungen

THEMA: Märklin CS3 Erfahrungen
Startbeitrag
jäger* - 19.01.26 12:07
Hallo N-Bahner,
ich möchte hier keinen Glaubenskrieg zum Thema Digitalzentralen lostreten.
Meine Gartenbahn betreibe ich mit einer CS3 und bin da zufrieden.
Nun würde ich gerne für meine N-Bahn eine nutzen....bei DCC Decoder ist die CS3 etwas speziell.
Wer hat bei seiner N-Bahn Erfahrungen mit der Märklin CS3?
Auf meiner Anlage betreibe ich Decoder von Zimo, Lenz, D&H, ESU, Minitrix mit Sound (MFX)

Grüße Christian



Hallo.
Mal jenseits des Pickelbahneruniversums laut nachgedacht:
Märklins Schwerpunkt liegt nicht auf einen DCC Vollbetrieb - ist Beifang, hat kein alternatives bewährtes Bussysteme wie LocoNet oder XpressNet, oder R-Bus (Z21) jenseits des hauseigenen CAN Buses und auf RailCom, RailCom Plus, oder gar DCC-A hat Märklin sein Gegenmodell mfx Decoder und Motorola zu bieten. Wenn Du CAN Bus magst kannst Du auf ZIMO oder Z21 Systeme setzen.
Ehrlicherweise da investiere ich lieber in die preiswerte DCC-EX Zentrale EX-CBS1, oder eine preiswerte aus den Niederlanden (Nachfolgerin der DR5000), die so eine Art Universalwollmilchsau ist in Punkto Preis-Leistungs-Verhältnis am Markt fast unschlagbar ist. Dagegen ist ESU, Z21, Uhlenbrock, usw. völlig überteuert und bietet weniger fürs Geld. Warum viel Geld für fast Nichts ausgeben? Außer man ist MÄRKLIN Fan.
Ansonsten wenn Dir die CS3 bisher voll zusagt und Du das kennst, dann bleibe dabei.
Viel Spaß mit deiner Modellbahn.
Frank
Hallo Christian,

da mache ich doch gleich mal den Anfang.

Ich betreibe meine Spur N (Baustelle) mit der CS3. Gekauft habe ich sie mir, da ich als Novize nicht so sehr die Übersicht über verfügbare Stationen hatte .
Aber bereut habe ich den Kauf bislang noch nicht.
Vielleicht vermisse ich im nachhinein etwas ein Handgerät zur Steuerung, das die CS3 nicht bietet.
Aber die Ansteuerung per VNC ist ja auch nicht zu verachten.

Du schreibst, dass die CS3 beim DCC-Protokoll etwas "speziell" sei.
Das kann ich so nicht bestätigen - im Gegenteil:
Ich habe beschlossen, alle bislang per mfx erkannten Loks nach und nach auf DCC umzustellen.
Zudem habe ich mich auch von den Märklin-Decodern m83 und m84 getrennt und verwende nun Konkurrenzprodukte von ESU und Decoderwerk.

Da ich mit der CS/3 auch einen Mischbetrieb habe (Spur N, Halb-Null, Spur 1 und LGB) kann das natürlich schnell etwas unübersichtlich werden.
Aber über die Zuweisung der DCC-Adressen und einer passenden Namensgebung erscheinen die Loks dann auch relativ gut sortiert in der Auswahl.

Nebenbei sei noch erwähnt, dass ich die CS3 im vereinfachten Modus bevorzuge und auch keine Gleispläne oder ähnliches damit erstelle.
Dadurch ist die CS3 für mich wohl etwas "übermotorisiert", aber ich bin bis jetzt ganz glücklich damit.

Schöne Grüße
Randor

Update: Da war doch einer schneller als ich
Mahlzeit,

Ich bin mit der CS3 sehr zufrieden. Keinerlei Probleme mit DCC. Benutzerfreundlich, zuverlässig, abwärtskompatibel, über Jahre verfügbar.

Gruß

RS
Hallo

soweit du die CS3 mit dem Netzteil 60041 und 15V betreibst, ist alles kein Problem.

Für deine Dekoder kannst du dir komfortabel CV Eingabemasken erstellen und abspeichern.

Railcom ist relativ. Geisterrückmeldungen machen Railcom eh nur bedingt brauchbar.

Wieso du die m83 und m84 ausgetauscht hast, da du sie ja eh schon hattest, ist mir schleierhaft. Aber jedem das Seine.

Und ja, die CS3 hat ein Handgerät, es heisst MS2. Den gibt es mit Kabel oder per W-Lan-

Gruss

Stephan
Hallo Christian,

ich habe 2018 mit Spur N angefangen und mich damals für die CS3+ entschieden, weil u.a.:

- Ich digital fahren wollte ohne großen Verkabelungsaufwand
- Einen Anbieter haben wollte, der am Markt bestehen bleiben kann
- Es immer wieder Softwareupdates kommen mit Aktualisierungen und auch neuen Features
- Neben der CS3 und der MS2 auch die Möglichlkeit gibt, via WLAN und Browser zu steuern.

Ich bin zufrieden mit meiner Entscheidung.

VG Andrei
Hallo,

"Ehrlicherweise da investiere ich lieber in die preiswerte DCC-EX Zentrale EX-CBS1"

weil die im Gegensatz zur CS3 bereits Railcom beherrscht und man "out of the Box" seine neu erworbenen Loks ohne irgendeinen tieferen Blick in eine Anleitung problemlos starten kann?

Da vergleichst Du Autos mit Lenkrädern.

Wenn man eine CS3 hat, dauert es meist eine ganzevWeile bis man an eine Grenze kommt, wo es auch mit viel Nachlesen und Nachfragen nicht mehr funktioniert.
Railcom ist - zumindest derzeit - ein Feature was die CS3 nicht unterstützt, wenn man wirklich weiß warum man Railcom nutzen will, sollte man derzeit nicht mit einer CS3 liebäugeln!
Neben der ECoS ist für N-Bahner vor allem die Z21 empfehlenswert, wenn man Railcom nutzen will, die schwarze Variante mit CAN-Bus. Für flexiblen Automatikbetrieb benötigt man allerdings zwingend ein Rechner gestütztes Modellbahn-Steuerprogramm.

MfG

vik

Hallo,
danke für eure Erfahrungen.
Ich werde die CS3 auch für die kleine Bahn nutzen.

Grüße Christian
Hallo Christian,

ich betreibe CS3 auch viel, arbeite auch viel mit Ereignissteuerung, macht Spaß damit zu experimentieren.

Ich bevorzuge lieber MFX als DCC, weil ich die ganzen Piktogramme einpflegen müsste.

Tipp, damit keine Störung im Mischbetrieb MFX und DCC gibt, sollte von Anfang an, alle Loks Analog deaktiviert sein. CV50 und CV 29.  

Und was ich richtig gut finde, die MFX Loks kann man punktgenau Geschwindigtkeit einstellen. Das habe ich mit Piko und Fleischmann nicht hinbekommen. Die fahren entweder um 3
bis 5 km/h zu schnell oder zu langsam. Das Trimmen hilft auch nur ganz wenig.

Statt Wlan MS2 nutze ich lieber mit Iphone. Ist viel handlicher und auch viel übersichtlicher.

Grüße Henning


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