1zu160 - Forum



Anzeige:
aat-net - amerikanische und kanadische modellbahnen

THEMA: ÖBB Signal vor 1980

THEMA: ÖBB Signal vor 1980
Startbeitrag
pez - 16.01.26 09:31
Liebe Alle,
ich möchte gerne einfache 2 begriffige Signale der ÖBB vor 1980 haben.
Da ich keine verfügbaren Modelle/Bausätze gefunden habe (oder zu teuer) möchte ich das selbst bauen.
(Der Fluch derjenigen mit handwerklichem Geschick).
Meine Anlage ist analog und die Elektrik so konzipiert, dass ich zu jedem schaltbaren Gleis gleichzeitig ein Signal zwischen rot und grün umschalten kann.
Daher ist der Plan folgender (siehe Bild).
Verflixt ist das klein!
Ich werde versuchen, den Mast als gemeinsamen Leiter zu verwenden und mit dünnem Lackdraht die beiden LEDs ansteuern. Vorwiederstand, Gleichrichter und Glättung kommt unter den Sockel.

Hat soetwas schon jemand einmal gemacht?
LG, pez

Die von pez zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login


Hallo,

es gab ganz früher welche von Heless, die dann auch alphamodel nachgebaut hatte: Da war der Signalschirm aus einem Blech geschnitten, die Löcher bis auf einen kurzen Steg gestanzt und das Innere als Schirm nach vorne geklappt.

Heute macht man solche Küchentischbasteleien nicht mehr, sondern konstruiert für 3D Druck.

Grüße, Peter
Hallo,

Die sind sehr schön, nur das einzelne Einkleben der SMD LEDs wächst sicn von der erhofften schnellen Küchentischbastelei zur Sisyphusarbeit aus. Der ultrafeine Kupferlackdraht war unglaublich schlecht lötbar, das ist vermutlich ein Draht für die Herstellung von Induktivitäten oder Übertrager-Wicklungen mit temperaturfester Beschichtung.

Wer nicht mit so feinen "Bitzel-" / "Frickel-" Teilen umgehen kann, sollte von diesen Bausätze vielleicht besser keine großen Mengen bestellen.

Grüße, Peter
@2:
Da steht bei allen "ausverkauft"

Lg, BS
Hallo Peter W,

wer, wie unser Threadopener zum Selbstbau neigt, ist beim Kastenbahner gut aufgehoben. Ich habe meine Signale auch dort bezogen und ohne Kollateralschaden aufbauen können. Braucht halt etwas Zeit, Muße und ruhige Hände. Ungeduld ist hier absolut fehl am Platz.

Vorm Verlöten der dünnen Kupferlackdrähte empfiehlt sich, die Lötstelle etwas mit einem Schaber abzukratzen und mit Flußmittel zu versehen, dann sind Fehlversuche nahezu ausgeschlossen (vorausgesetzt dass die Lötspitze zunderfrei ist, der Lötkolben ausreichend Leistung bringt und ein hochwertiges Lot zum Einsatz kommt).

LG
Roland
Vielen Dank für eure Infos!
Ja, den Kastenbahner habe ich gesehen, aber eben alles in Spur N ist (derzeit?) ausverkauft.
Habe jetzt doch angefragt, ob die wieder verfügbar sein werden.

Guten Abend,
der kasteNbahner hat offenbar vieles wieder verfügbar, werde mir eventuell welche zulegen.
Bis dahin habe ich eine Frage zur Elektrik:
Ich muss 12V AC für den Betrieb verwenden und möchte aber möglichst wenig flackernde LEDs haben.
Daher die Frage nach einer Schaltung zur Glättung der Spannung:
Was sagt ihr zu so etwas (im Anhang) und vor allem: Wie soll ich den R1 dimensionieren?
Ich hatte an einen zu R2 und R3 verhältnismässig kleinen Wert gedacht, so ca. 10%.

Danke für euer Feedback!
PS.: Bitte lasst euch durch die eventuell falsche Polung der Elkos nicht stören

Die von pez zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Hallo,

Die Dioden sind alle falsch herum. Ich würde eine Vollweggleichrichtung mit einem simplen Brückengleichrichter empfehlen statt einer einzelnen Diode. Dann müssen die Kondensatoren nicht so groß sein.

Im Verein nutzen wir gerne eine Schaltregler-Platine von Conrad, da ist alles schon drauf: Brückengleichrichter, Elko, IC, Schutzdioden, Poti zum Einstellen.

Einen Widerstand zwischen Gleichrichter und Elkos braucht man nicht.  Das ist Technik aus dem Dampfradio-Zeitalter. Diese "Verheizungs-Schaltung" bedingt eine konstante Grundlast, was seinerzeit bei den Röhrenschaltungen durch den Heizstrom gegeben war. Da hat man einen Spannungsteiler gebildet aus einem Leistungswiderstand und der gesamten Verstärkerschaltung.

Grüße,  Peter W
Hallo Peter,

Zitat - Antwort-Nr.: 5 | Name: threedots

Vorm Verlöten der dünnen Kupferlackdrähte empfiehlt sich, die Lötstelle etwas mit einem Schaber abzukratzen und mit Flußmittel zu versehen, dann sind Fehlversuche nahezu ausgeschlossen (vorausgesetzt dass die Lötspitze zunderfrei ist, der Lötkolben ausreichend Leistung bringt und ein hochwertiges Lot zum Einsatz kommt).



Also die Erfahrung kann ich persönlich nicht teilen. Am Signal muss ja selber gar nichts gelötet werden, da die LED ja schon bedrahtet sind. Die Enden sind bereits verzinnt, daher kann man sie auch einfach anschließen.

Einziger Fall zum neu verlöten wäre ein kürzen der Anschlussdrähte, aber da hat das Verzinnen in einem großen Tropfen Lötzinn auf der Lötkolbenspitze immer sehr gut funktioniert.

Viele Grüße
Dirk

Hallo Peter,
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Die Dioden sind alle falsch herum.


Ja das habe ich befürchtet. Ich mach das so selten, dass mir die Routine fehlt.
Danke für dein Feedback!
VG, pez
Hallo,

die Dioden sind nicht falsch herum, da hier im Schaltplan die traditionelle Anordnung mit der positiven Spannung oben und der negativen Spannung/Grund unten nicht eingehalten wurde, zu erkennen an der Beschriftung "12V-". Wie Pez weiter oben schon selber vermutet hatte, sind dagegen die beiden Kondensatoren falsch herum angeordnet.

Ich würde aber auch dem Vorschlag folgen, an anderer Stelle für eine geregelte Gleichspannung zu sorgen, ggf. mit einem gekauften Spannungsregler, und die ganze Spielerei mit den Kondensatoren und zusätzlicher Diode sein lassen.

Klaus
Hi,
danke Klaus für diese Klarstellung, ja sowas passiert mit meinem gefährlichen Halbwissen über Elektrik...
Die 12V sind tatsächlich aber AC, das vermeintliche "-" ist eine "~".
Ich muss leider bei 12VAC bleiben weil meine bereits vorhandenen Platinen vom Schaltpult so konzipiert waren.
VG
Hallo Pez,

ah, ok, wie man's nimmt, entweder Dioden oder Kondensator falsch herum. Ich hatte gerade noch überlegt, ob Deine Platinen wohl auch mit Gleichstrom laufen, aber vielleicht sind das ja Diodenmatrizen, die sich das Vorhandensein der Wechselspannung zunutze machen. Ich kann mich schwach erinnern, daß wir so ein Thema hier schon mal hatten. Und da Du Dich auf dem Gebiet wohl unsicher fühlst, halte ich mich dann doch lieber mit solchen Vorschlägen zurück.

Klaus
Hi Klaus,
ich weiß nicht mal, was eine Diodenmatrix ist.
Ich verlinke dir gern den Thread, in dem ich meine Anlage und dazugehörige Platinen für's Schaltpult vorstellen werde:
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1443236
Dort werde ich demnächst den Schaltplan und Layout posten.
VG
Hallo,

wie gesagt nimm einen Gleichrichter + Regler und mach aus den 12 V~ etwa 10 V=. Die Spannung ist für die LEDs bei Signalen von Kastenbahner voll ausreichend,

Grüße, Peter W.
Hallo Peter,
ich muss leider mit den 12VAC arbeiten auf Grund der "Ausgänge" meiner bestehenden Platine.
Ich bräuchte also zwei Gleichrichter und zwei Regler, der Aufwand ist mir zu groß!
Danke trotzdem für deine Anregung!
VG, pez

Entweder Kondensatoren oder Dioden rumdrehen, sonst machts PANG.

Bitte stell doch keine Schaltpläne ein wo es die Komponenten beim Anmachen schon zerreisst.

Der Serienwiderstand zur Gleichrichtungsdiode darf übrigends gern 0 sein.

Aber die Lösung die Peter W. vorschlägt ist viel besser.

Grüße,
Harald
Wie gesagt, nicht das billigste vom billigsten, aber schnell und praktisch ohne Löten: AC rein DC raus
Conrad Art.# 1566636
https://asset.conrad.com/media10/isa/160267/c1/-/de/167833_BB_00_FB/image.jpg

Grüße, Peter W.


Nur registrierte und eingeloggte User können Antworten schreiben.
Einloggen ->

Noch nicht registriert? Hier können Sie Ihren kostenlosen Account anlegen: Neuer N-Liste Account





Zum Seitenanfang

© by 1zu160.net;