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THEMA: Hafenthema in 2 Ebenen Teil 2

THEMA: Hafenthema in 2 Ebenen Teil 2
Startbeitrag
Kaya - 27.03.25 18:22
Nachdem mein erster Teil zum Thema Gleisplan sehr dynamisch war und in einem, wie ich finde sehr aktiven und wertschätzenden Miteinander Ideen hin und her geworfen wurden, mit 100 Posts jetzt voll ist ( https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1445485#unten ), fange ich einen neuen Post an. Ich kopiere hier die letzten beiden Beiträge und den aktuellen Stand hinein, damit wir weiter diskutieren können, ohne blättern zu müssen.
****************************
Kaya:  Ich glaube, ich habe eine gute Ausgangsbasis. Bild 1 zeigt den Gleisplan mit Deko, in dem erkennbar ist was sichtbar ist und was nicht. Dort habe ich meine (und eure) ersten Ideen zur Bebauung aufgeschrieben.

Im Hafen habe ich ein Rangierspiel, einen Lokschuppen samt Dieseltank für die Rangier KÖF. Leider bekomme ich den niedlichen Fährhafen von Rimbert rechts nicht hin, für die Fehmarn, ohne mir das Inglenook zu verderben. Andererseits... wie oft spielt man das nachher wirklich? Was meint ihr?

Ebenfalls habe ich dazu geschrieben, was meiner Ansicht nach wie erreichbar ist. Hier hoffe ich auf Hilfe von Jörg, Helko und dem ein oder anderen, der diesbezüglich schon Bedenken angemeldet hat.

Bild 2 zeigt den puren Gleisplan, Bild 3 dann die untere Ebene mit Kehrschleife und Schattenbahnhof.

Ich hoffe, das Ganze ist verständlich, damit wir alle dann am selben Stand weiter arbeiten können.

gute Nacht zusammen  und euch allen vielen Dank für die spannende Entwicklung,

eure Kaya

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Helko:
Dann fange ich mal an

- Schade. dass der Kreisverkehr nicht rausgeflogen ist. So wie die rote Steilstrecke möglich ist, wäre links auch eine Gefällstrecke möglich, genauso wie am Ende der Roten vor dem Hafen eine getunnelte Linksweiche weiter zum SchaBa gehen könnte

- roter Pfeil
   unnötige S-Kurve, einfach den Industrieanschluss nach rechts verlegen,

- blauer Pfeil
  unschön und viel zu enger Schlenker, notfalls alles nach unten verschieben

Zum Hafen
- der Begriff Inglenook ist irreführend, die Wagen kommen als Verbund herein und gehen auch so, nach entsprechendem Ladewechsel, wieder zurück
- fahre mal die Strecke ab und nach Lokwechsel zurück

helko

NACHTRAG;
BITTE KOPIERE DIE BEIDEN LETZTEN BEITRÄGE AUF DIE NEUE SEITE. DAMIT DER ZUSAMMNENHANG ERKENNBAR BLEIBT

helko hat folgendes Bild angefügt:
2503/9901-1445485-237680-Kaya_Bhf.jpg von helko   #99



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@GuteSeite
Hi Kaya,

hast du schon mal eine Plausibilitätsprüfung für deinen Hafen (und den Rest) gemacht? Neben viel zu kurzen Gleisen und oft zu kleinen Gebäuden, wo dann im Verhältnis recht große Güterwagen vor stehen, gibt es noch weiteres, was du dir nochmal anschauen solltest. Letztlich sollst du mit deiner Anlage glücklich werden.

Da sind einige Dinge, die sehr oft auf Spielbahnen und im Großen eher nicht zu finden sind:
- Braucht die kleine Werft zwei Gleise, oder sollen das normale Hafengleise für Schiffe sein?
- Falls das Hafen gleise sind und dort ein Schiff liegt, wie soll dann die Fähre wegfahren?
- Wie soll das mit dem Be- und Entladen der Fähre funktionieren. Vergleiche deinen Gleisplan mal mit dem von Originalfähranlegern.
- Für die fünf, sechs Wagen, die dort im Hafen rumgeschoben werden wird im Großen dort bestimmt keine Lok stationiert, das würde die Strecken-/Übergabelok erledigen.
Wo sollen denn die Tunnel von Hafen hinführen? Wo die Treppe, die endet direkt am Gleis?
- Diese Rotlichtgeschichte - das kommt eher selten im Hafen vor, meistens ist sowas in hafennahen Stadtteilen zu finden. Und überhaupt sieht das mehr nach einem Alt-Herren-Witz aus.
- Die Topografie der Hafen- und Bahnhofsebene links, bei der Werft funktioniert wahrscheinlich nur gut in 2D. Es gäbe dort richtige Steilwände, wo eine Strecke in einen tunnel gezwängt wird, die daneben laufende ihn aber umfährt. Eine doch sehr ungewöhnliche Situation.
- Diese Weichenkombination vom mittleren und oberen Bahnhofsgleis - tausch besser den Anschluss zum Gewerbegebiet und den Gleiswechsel.
- Arkaden mit Geschäften unterhalb des Straßenniveaus, direkt am Gleis? Wer soll dort einkaufen, weshalb sind die Läden nicht auf Straßenniveau? Neben den Gleisen würde ich eher Bahnbetriebsfläche erwarten.
- Diese senkrechte Absturzkante neben dem Bahnhofsgebäude zur Hafenebene, nach deinen Angaben ca. 14 cm hoch (ca. 22m), ist auch sehr ungewöhnlich. Noch dazu dann die Frage, weshalb die Bahn dort einen Tunnel gebaut hat, die teuerste Infrastrukturmaßnahme überhaupt.

Ich weiß, es gibt immer Zwänge, man möchte viel unterbringen, andere kommen mit tollen (aber vllt unpassenden) Ideen und die Modellwelt ist sowieso viel zu klein. Da muss man sich dann entscheiden: Egal, ich finde es gut und Hauptsache, die Züge haben viel Auslauf, oder wieder reduzieren und sich auf weniger Dinge konzentrieren. MiWuLa oder Modellbundesbahn?
Nebenbei könntest du auch überlegen, ob du im Hafen nur planlos ein paar Wagen rumschubsen möchtest oder nach Plan die Wagen bewegen willst. Das Inglenook ist eher dem Spielen nach Plan zuzuordnen. Planloses hin und her schieben könnte schnell langweilig werden, da es sehr beliebig ist. Solltest du mehr zum Fahren nach Plan tendieren, wäre es gut, den Wagenbedarf und erforderliche Bewegungsflächen vorzusehen.
Wie das funktioniert und was man beachten sollte, ist ein eigenes Thema.

Gruß
Gerald
@Helko: Danke für Deine neuen Anmerkungen. Teilweise reden wir wieder aneinander vorbei, glaube ich, oder ich verstehe nicht, worauf Du hinaus willst:
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Schade. dass der Kreisverkehr nicht rausgeflogen ist. So wie die rote Steilstrecke möglich ist, wäre links auch eine Gefällstrecke möglich, genauso wie am Ende der Roten vor dem Hafen eine getunnelte Linksweiche weiter zum SchaBa gehen könnte


Du hast mehrfach den Kreisverkehr kritisiert. Ich verstehe aber nicht einmal, wo oder was genau Du meinst. leider hast Du nirgends ein Bild, an dem ich erkennen kann, was genau gemeint ist und was für eine Idee zur Verbesserung Du meinst. Denk drsan, ich bin Anfänger und kann mit Profihinweisen noch wenig anfangen. Ich brauch es so, wie du es diemal gemacht hast.. ein einfaches Bild mit bunten Pfeilen

Bei Deinem roten Pfeil sehe ich keine S-Kurve. Und wie soll ich den Anschluss nach rechts legen, wenn ich doch links hin muss?
Beim blauen Pfeil ärgert mich der Versatz auch. Da aber die Weiche es nicht anders zulässt, habe ich entweder recht oder links einen Knick im Gleis. Nach unten versetze ich nix, seit Wochen ringen Rimbert und ich um jeden Zentimeter mehr für den Hafenteil, der meine Priorität ist. Und die Abstände zum Umfahrgleis brauche ich, um einen Standard Bahnsteig dazwischen zu bekommen. Deswegen habe ich entschieden, mit dem Knick zu leben. Wenn ich dort mit Flexigleis umsetze, wird das alles etwas smoother. Die Bilder sind für mich nur Anhaltspunkte, ob meine Ideen überhaupt funktionieren.

Der Inglenook am Hafen ist für mich gesetzt, da ich das Rangierspiel dahinter mag. Also brauche ich 2 kurze, ein langes und ein Ausziehgleis. Egal, wieviele Wagen im Normalbetrieb dort sind, wenn ich spielen will, kommen da genau 8
Wagen hin und werden munter durcheinander rangiert. Nur zum Spass
Und ich stimme Dir nicht ganz zu mit dem Verbund. Die Wagen kommen von verschiedenen Startpunkten, werden oben im Hafen hingestellt und dann zum Hafen gebracht, wo die Rangierlok diese dann an die verschiedenen Zielpunkte bringt. Industrie, Hafen, Verladung aufs Schiff, Waren holen vom Schiff oder vom LKW etc.  Zumindest machen die das in meinem Kopf so. Ist das völlig absurd?

Und ich soll die Strecke im Kopf abfahren? *lacht* was meinst du was ich dauernd tu? Ich würde dabei auch laut Tut-Tut machen, wenn ich nicht Angst hätte, eingewiesen zu werden!

@Gerald:
- Das Thema Proportionen und Größen hatten wir bereits. Deswegen die Blöcke in meinem Bild, die etwas größer als die großen Modelle sind, die mir für die Positionen gefallen würden. Das passt schon.

- Mit der Fähre hast Du recht, daher hat die Werft ihre Liegeplätze auch weiter links, wo ich sie leider nicht mehr sehe. Dann kann die Fehmarn an der Pier schräg verholen. Die Fehmarn ist ungeplant dazu gekommen. Wir wurden bekannt gemacht und ich hab mich spontan verliebt

- Oh doch bekomme ich eine wunderbare kleine KÖF2 als Rangierlok. Und die wird dort einen eigenen kleinen Schuppen haben und ich sag ihr jeden Tag guten Morgen! Ich bin eine Frau, da muss nicht alles logisch sein
- Tunnel sind für eine Strasse, der rechte ist noch nicht gesetzt, eher ein Reminder, dass ich da noch was machen will. Aber Du hast schon recht, wahrscheinlich baue ich dafür keinen Tunnel. Und auch der Tunnel und die Viaduktbrücke sind Symbole. Im Bau nachher geht das schon harmonisch ineinander über. Aber ich will eine Modellbahn bauen, kein Profi in der Gleisplansoftware werden. Ich behalte Deine Worte aber im Kopf und schaue mir bevor ich zum Gips greife die Ecke noch einmal besonders an.
- die Rotlichtecke hat eine besondere Bedeutung, die bleibt. Markus hatte die in #69 sofort bemerkt Und ich bin lang genug zur See gefahren, dass ich weiss, dass passende Geschäfte durchaus sehr nah am Hafen liegen für die Seeleute beim kurzen Aufenthalt.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Diese Weichenkombination vom mittleren und oberen Bahnhofsgleis - tausch besser den Anschluss zum Gewerbegebiet und den Gleiswechsel.

Was meinst du damit? Was genau tauschen? Ich komme doch nicht weiter rüber, oder hast du eine Idee? Dann wäre ich dankbar für eine Skizze.

- Und Ja, genau. Der Bahnhof, also die Gleise sind in dieser Ebene. Reisende warten hier auf die Abfahrt oder den Umstieg, kaufen schnell ein Buch oder Blumen.... Und da ich Steilwände zwischen den Ebenen habe, die ich im Bahnhosbereich als Arkaden gestalte, werde ich da in die Bögen kleine Läden setzen. Das Bahnhofsgebäude selber steht in der Ebene darüber und man geht über Treppen herunter.
- die fast 14 cm Kante neben dem Bahnhof ist die "Rückwand" für relativ hohe Rotklinkergebäude, wie in der Hafencity.  Vielleicht ist das ja gar kein Tunnel, sondern ebenso wie in HH überbaute Strasse ist, ist dies überbautes Gleis? Muss ich mal beim Bauen drüber nachdenken. Ich denke da irgendwie an U-Bahn.

Generell wird bei mir später der PC fahren. Für mich sind die hübschen Loks eher ein Teil der Miniwelt, nicht die Hauptsache.... Szenen bei den Gebäuden sind eines meiner Themen. So MiWuLa mässig.


Vielen Dank schon mal für die ersten Anmerkungen und weiterhin, Feuer frei. Aber generell möchte ich langsam zum Abschluss kommen und endlich anfangen zu bauen. Aber natürlich möchte ich auch keine gute Idee ungenutzt lassen, speziell was Erreichbarkeit der Gleise angeht oder Betriebssicherheit, höre ich natürlich auf euch Experten!!

viele Grüße,
Kaya
Dann mache ich mal weiter

- Kreisverkehr
du fährst rechts aus dem Bahnhof raus und kommst links wieder rein, umgekehrt natürlich genau so

- S-Kurve Roter Pfeil, hier sind es DREI S-Kurven!!!!
Abhilfe siehe Bild,

- blauer Pfeil
satt Bogenweichen normale Weichen, eventuell getunnelt

- Hafen, fahre mal die Strecke ab:  
Du kannst eigentlich nur auf Gleis 3 einfahren. Wo hast Du Platz, um Wagen abzustellen

helko

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Danke fürs Erklären, ganz kapier ich es noch nicht:

Kreisverkehr: ich kann immer im Kreis fahren, das stimmt. Aber ich kann doch, was eigentlich der von mir angedachte "normale" Weg ist, über das innerste Gleis runter und entweder im Schattenbahnhof auf den nächsten planmässigen Start warten, oder  ich kann dort umkehren und gleich aus der anderen Richtung zurück kommen. Was sollte ich auf dem schmalen Platz noch einbauen? An den Hafen gehören normale Züge ja eher nicht, oder?

Knick beim blauen Pfeil: mit nicht gebogenen Weichen komme ich mit den Gleisen ja noch weiter auseinander. Zumindest im Programm bekomm ich es nicht hin damit. Aber ich find es da auch echt blöd. Ich glaube aber, das bekomme ich "hingebogen" mit den Flexis dort. Ich hab extra für die rechte Seite die Bogenweichen gekauft um die 3 auf der Strecke hintereinander hin zu bekommen. Muss ich mal am Detail rumspielen. Ist ja bald Wochenende.

S-Kurven: Ha, ich habs gerafft. Ich sag ja, ich brauche Bilder. Hab es geändert, siehe Bild. Besser?

Hafen: du kannst/ sollst auf Gleis 1, dem obersten einfahren in den Hafen. Das Gleis ist lang genug. Dort bleiben die Wagen stehen, die Lok umfährt diese auf dem unteren Gleis und fährt wieder nach oben. Die KÖF kommt dann angedampft und verteilt die Wagen zu den Firmen... Vielleicht nicht perfekt, aber auch nicht schlecht

viele Grüße,
Kaya

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Hi Kaya,

hier ist die Skizze zu der Weichenposition.

Für den Rest der Planung hast du dich eindeutig ausgedrückt, "Logik wird überbewertet", "Mehr Wunderland wagen." und alles nicht so bierernst nehmen.

Gruß
Gerald

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Hallo Kaya,

es wäre schön, wenn Du in Deinen Eröffnungseintrag den Link zu Teil 1 einfügst. Dann kann problemlos ein früherer Eintrag angesehen werden.

Viele Grüße
Christian
@kaya
wenn Du in den Hafen fährst, kannst Du nirgends in einen SchaBA "abbiegen"
@Christian: Link war drin, nur verkehrt

Und @Helko, ja, man kann beim Runterfahren nicht in den Schattenbahnhof. Dazu muss man statt diesen Abzweiger den daneben nehmen. Ist das ein Nachteil?

@Gerald: Danke für die Weichen, das passte grade nicht, muss ich mal in Ruhe probieren. Und nee, ich gebe den Realismus nicht auf. Aber an der ein oder anderen Stelle sehe ich es nicht so streng, weil mein Herz dran hängt. Generell bin ich schon eher Fraktion Korinthenkacker :-D
Moin Kaya,

es wird keine Überraschung sein, daß auch ich nochmal meinen Senf dazugebe

1. Bahnhof & S-Kurven: Du hast den Bahnhof im Vergleich mit meinem Plan näher an den Hafen verlegt. Dabei sind zwei S-Kurven entstanden und die anschließenden Kurven sind stärker gebogen. Die habe ich Dir rot eingezeichnet. Ich hatte in meinem Entwurf den Bogen in die Weiche gelegt, bzw. eine Bogenweiche eingezeichnet. Die S-Kurve habe ich dabei allerdings auch nicht ganz wegbekommen. Der Bahnsteig würde bei meinem Vorschlag in der Kurve beginnen. Ich habe den aktuellen Entwurf nachgebessert, um das zu verdeutlichen. Zusätzliche Länge erhält der Bahnsteig dadurch, daß er unter dem Bahnhofsgebäude fortgeführt wird. Am vorderen Gleis könnte somit ein Zug von bis zu 120cm Länge glaubwürdig halten. Die in den o.a. Beiträgen gemachten Vorschläge zur Anpassung der Weichen passen nicht von den Abzweigwinkeln.
2. Im Hafen habe ich nochmal eine andere Variante gezeichnet, um deinen Inglenook unterzubringen. Bei deiner Ausbildung brauchst Du wahrscheinlich eine anspruchsvolle Rechen- und Rangieraufgabe, da reicht bloßes rangieren nicht
3. Zum Thema Erreichbarkeit hatte ich auch schon mal etwas geschrieben, es dann aber aufgegeben, weil Du mir etwas stur erschienst. Manchmal muß man Menschen auch ihre eigenen Erfahrungen machen lassen. Trotzdem nochmal: Du wirst an die unteren Gleisen nicht rankommen. Man braucht mindestens 10cm, besser 15cm Abstand für so einen SBhf wie Du ihn eingezeichnet hast. Ich wiederhole deshalb meinen Vorschlag das Hafengleis nach außen zu legen und die Kehre in Ebene 1. Im Plan habe ich dann in der Kehre 550cm Abstellgleis.
4. Deine Idee ein separates Gleis für die Hafenbahn einzuführen, finde ich reizvoll, weil es Dir erlaubt einerseits einen Zug im Bahnhof „kreisen“ zu lassen und anderseits den Zug für den Hafen glaubwürdig auf dem Überholgleis vorbeizuführen.  Ich habe das unten eingezeichnet.
5. Ich habe Dir eine Straßenbahn aus Atlas Spur Z mit eingezeichnet. Nur als Idee. Die Streckenführung habe ich mal für einen andere Anlage entworfen.
6. Letztlich: Das was Du Dir hier vornimmst ist für einen Anfänger schon anspruchsvoll, aber Du sammelst ja bereits Erfahrungen mit Peco-Gleisen. Die Radien, die wir hier planen sind nicht einfach zu verlegen. Insbesondere mit Trennstellen für eine PC-basierte Steuerung ist das schon nicht ohne. Ich würde Dir raten, Gleisschlablonen von Ka-Model zu kaufen, um zumindest die verdeckten Radien zu verlegen https://www.kamodel.com/dh/157-fuer-flexgleis-n-peco. Das aus der freien Hand sauber hinzubekommen ist auch für einen Profi schwer. Die Erfahrung habe ich gerade bei meiner Anlage gemacht, bei der ich den Schattenbahnhof umgebaut habe (werde ich demnächst in meinem MobaBlog drüber schreiben)

LG Rimbert

PS: sorry, Werft habe ich vergessen ...


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Zitat - Antwort-Nr.: | Name: kaya

Und @Helko, ja, man kann beim Runterfahren nicht in den Schattenbahnhof. Dazu muss man statt diesen Abzweiger den daneben nehmen. Ist das ein Nachteil?


Welchen daneben?

Oben rechts geht keiner runter, nur über die linke Ausfahrt.

Dann wäre der Bahnhof eigentlich nur ein Kopfbahnhof

Zitat

Ich hab extra für die rechte Seite die Bogenweichen gekauft um die 3 auf der Strecke hintereinander hin zu bekommen.



Vorrats- oder Hamsterkauf??
eine liese sich auf Gleis 3 verjuxen.
Aber auch andere Gründe sprechen gegen die Bogenweichen
- sie nehmen zu viel Platz weg
- Fahrdynamisch passen sie auch nicht, da die nachfolgenden Radien wesentlich kleiner sind (r=250 mm??) und "folglich" dort nur mit ca. 50%  Geschwindigkeit als auf der Weiche fahren dürfte

Nachtrag zu Inglenook
Die kürzeste Erklärung, die ich gefunden habe

"Ein Inglenook besteht aus einem Ziehgleis und drei Abstellgleisen."

helko


Hallo,

Inglenook: Rimberts Entwurf funktioniert gut im normalen Einsatz (das mittlere Gleis als Ziehgleis erreicht alle Anschlussgleise), weniger gut als Inglenook-Rätsel, da nicht alle drei Abstellgleise über ein Ziehgleis zu erreichen sind. Bei Kayas Entwurf ist es umgekehrt, als Ziehgleis käme nur das Anschlussgleis der Fähre in Frage, das ist nicht gut.

Wenn der Inglenook nur abseits des regulären Fahrbetriebs sozusagen bei gesperrter Strecke als Rätselspiel gedacht ist: die zwei linken (langen) Hafengleise und die Streckenzufahrt (ein bisschen freilegen, da überbaut) als kurzes Gleis könnten als Inglenook dienen. Vorraussetzung: Man kommt zum Kuppeln für 2-3 Wagen gut genug ran.

Gruß,
Bernd
Yessssssss!! Nearly final version (Disclaimer: ich bin kein Eisenbahn"maler", ich will eine bauen. Deswegen ist meine Zeichnung nur Vorlage, nicht Millimetergenau)

Dank vieler guter Tipps, sowohl was den Gleisplan angeht, als auch zu passenden Modellen habe ich den Gleisplan jetzt soweit, dass ich ihn umsetzen möchte. Einzig im Hafen bin ich noch nicht sicher, ob das nicht besser geht. Brauche ich alle 4 Gleise um alles rangieren, erreichen und aus jeder Lage auch wieder weg zu kommen?

Ich habe mir aus den tollen Vorschlägen schon die Modelle rausgesucht, die ich sehr gerne haben möchte, um zu sehen, wo ich eigentlich Gleisanschlüsse brauche. Diese Objekte habe ich in meinen Plan eingezeichnet.
Oben am Hafen möchte ich ein Schotterwerk bauen, für das direkt daneben (nach rechts) Geröll abgebaut werden wird.
Eigentlich möchte ich hier nachher auch einen kleinen Betriebshof für meine Loks, der aber für einen kleinen Epoche 3 Bahnhof nicht zu groß wird.

Es gibt jetzt Kehrschleifen auf beiden Ebenen und der von Helko gehasste Kreisverkehr ist nicht mehr vorhanden.
Rimbert hat endlich die Verlagerung der gefällestrecke nach aussen und den sehr weichgespülten Bahnhof bekommen (Jahaaa, sieht wirklich besser aus....)
Es gibt 6,6m Schattengleise wo ich später sowohl sequentiell Loks parken möchte (hinten kommt eine dran, vorne fährt eine andere weg), aber meine Lieblingsloks auch abrufbereit haben möchte. Da ich aktuell genau 1! Lok habe, kann die sich ihren Stellplatz noch aussuchen

Ebene 3 ist teilweise abnehmbar und von unten kann ich dort durchtauchen. Die ganze Anlage lässt sich auch nach vorne und zur Seite rollen.

Nächstes Wochenende beginne ich mit Ebene 0 und baue mir Dummymodelle für die Stellproben und auch die Basis für die Ebenen, damit ich die Proportionen endlich in echt sehen kann.

Wenn ihr also jetzt noch grobe Fehler seht, gebt mir bitte Bescheid. Aber auch, wenn ihr schöne Ideen für Modelle oder Szenen habt.

viele Grüße
Kaya

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Hass, Du musst nicht hassen....

#Kaya
Es gefällt mir immer noch nicht, ist doch wieder nur Kreisverkehr!

Die "schnelle" Skizze zeigt, wie ich es machen würde

Von den Bahnhofsköpfen (Kringel) geht es hinten auf die Zwischenebene, mit dem Abzweig zum Hafen.

Der Rest geht weiter runter in den SchaBA, der die ganze Fläche ausfüllt.
Ob der SchaBA dann 1 oder 2 Umdrehungen (10-20cm) tiefer liegt, kommt auf Deine Fingerfertigkeit an

helko

Nachtrag, nachdem ich mir den Raum nochmals angesehen habe

was ist den links noch "frei", sind das die 250 cm?
wieso werden die nicht genutzt? Verschieben nach links ist doch nicht notwendig, wenn Du in "meine" Kringel Wartungsluken reinsägst, grobe Schätzung 40 cm Durchmesser


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KolleginneN und KollegeN,
bin ich der einzige, der sich wundert, dass dieser tolle Faden seit gut einer Woche plötzlich ruht?
fragt (sich)
Michael
Hallo Michael

Vielleicht ist es mit der Planung jetzt vorbei und es wird endlich gebaut. Wäre doch schön und man müsste nicht jede Schraube dokumentieren, die man ins Holz schraubt.
Wer weiß?

Rudi
Zitat - Antwort-Nr.: 15 | Name: SpDrS


dass dieser tolle Faden ..... plötzlich ruht?



Ist halt grad Ebbe und nicht Flut.
Hallo zusammen,

Ich dachte, alles war klar! Offenbar nicht.  Toll,  dass jemand nach fragt.

Ich habe nach dem letzten Post mit den Plänen von meinen Mitplanern die Baugenehmigung bekommen und lege los.

Der Rahmen steht,  bzw. Liegt und ich spiele mit Schienen und Styrodur.

Dabei habe ich gemerkt,  dass ich mir noch genauer überlegen muss,  welche Modelle und welche Industrie ich bauen möchte.  Vor allem im Hafen wirkt es besser,  wenn ich Kais und Hafenbecken passend zur Industrie baue. Und auch die genaue Lage der Gleise hängt davon ab.
In dieser Feinplanung bin ich grade. Parallel lerne und übe ich dremeln und löten und Styrodur schnitzen.

Also,  alles im Fluss, aber es wird eine Weile dauern,  bis ich was zu zeigen habe.

Viele liebe Grüße von der Küste,
Kaya

Lieber @helko

Ich möchte aber meine Anlage bauen,  nicht deine.  Tut mir leid.

Und zur Raumaufteilung habe ich die Lage doch erklärt.  Eisenbahn ist nur ein kleiner Teil dessen,  was ich in diesem Zimmer benötige  und mache. In der Hauptsache ist dies mein Büro, in dem ich täglich 8 bis 10 Stunden mein Geld verdiene.

Nicht böse sein,  bestimmt sind Deine Tipps prima.  Aber Deine Anlagenvorschläge gehen mir zu weit weg von dem,  was ich gerne möchte. Das sind Eigenentwicklungen, aber keine Tipps für "meine" Idee.
Ich möchte wirklich keinen Schattenbahnhof mit viel Platz, keine Gleiswendeln, keine tiefere Ebene... nichts davon.
Ich mag das, was wir gemeinsam hier entwickelt habe und werde das beibehalten.

Liebe Grüße,

Kaya

Hallo Kaya, @ 18

Du hast es auf den Punkt gebracht. "Welche Industrie und wie Du diese bauen willst."

Ich denke dies wird ganz entscheidend für die optische Wirkung Deiner Anlage sein. Die Entscheidung was Du baust und was Dir dann gefällt!!!, kann etwas länger dauern und dies ist durchaus ok. Ich würde mich aber sehr freuen, wenn Du uns an Deinen Bauvortschritten teilhaben lässt.

Als kleine Anregung ein Foto eines Moduls von uns im Klub welches eine Hafenscene mit einer "Mehl und Getreideverladung" zeigt.

Ganz viel Spaß beim planen und bauen.

Schorsch



Die von SCH zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

@SCH  Hi Schorsch, DAS ist aber schick. Definitiv eine Anregung

Hallo liebe Mitleser

Für meinen Hafen weiß ich, nicht zuletzt durch Bernd und Rimbert, wie meine Gleise generell laufen müssen, damit ich einigermaßen vorbildgerecht mit einer Streckenlok leere Wagen anliefern und voll abholen kann auf einem Gleis, von wo meine Rangierloks die Wagen dann abholen und überall hin verteilen sollen.

Dazu habe ich grade die Modellbauschule 32, Modell-Hafen verschlungen. Und gesehen, dass einiges in einem Hafen nicht an der "großen, graden" Hafenkante passiert, sondern eher in kleinen Hafenbecken, mit eigenen Kais und Piers.

Für die Werft war mir das klar, das sehe ich ja jeden Tag aus meinem Bürofenster. Rimbert hatte ja auch der Fähre ein eigenes Becken zumindest im Ansatz verpasst.
Nun habe ich aber wahnsinnig schöne Darstellungen von der Hamburger Speicherstadt gesehen, die ich gerne ein kleines Stückchen weit einbauen möchte, auch wenn dort kein Gleisanschluss zu gehört. Wohl aber Hafenbecken.

Daher teste ich grade auf einer provisorischen Grundplatte und mit Pappe und Papier zum herummalen, wie und wo ich Hafenbecken einbauen kann und wo ich Gleise benötige.

Dazu habe ich mir die Grundplatten für einige Industriegebäude, die ich mag ausgeschnitten. Davon brauchen einige den Gleisanschluss genau in der Mitte oder genau am Rand, bei anderen liegt er hinter dem Modell, dafür die Straße davor.
Das Ganze schiebe ich hin und her, baue Hafenbecken und reiße sie wieder ein. Glücklicherweise sind meine Pappindustriefabriken leicht beweglich

Dabei verzichte ich auf immer mehr Wünsche, damit ich das was ich darstellen will, mit mehr Details und Platz bauen kann. Okay, um ehrlich zu sein... ich bin in der Phase wo ich noch nicht bereit bin wirklich zu verzichten, sondern auf den Moment hoffe, wo auf einmal alles passt.... und toll ausschaut...  
Je mehr ich Vorlagen anschaue und echte Ostseehäfen der damaligen Zeit... desto mehr Ideen bekomme ich. Leider aber nicht mehr Platz. Weniger ist mehr, sagt ihr hier in vielen Plänen. Wenn aber ALLES so schön ist? Und es so phantastische Modellbauten gibt?

Gesetzt ist die Werft https://www.stepsworld-shop.com/product/13451943/kleine-reparatur-werft-spur-n. Dazu benötige ich noch Docks, Hallen und Kräne. Viele Kräne

Dann, wie gesagt, ein Stück Hamburger Speicherstadt. https://www.stepsworld-shop.de/shop/Hafenspeicher-Lagerhaus-Spur-N-p650522139 aber dann natürlich im klassischen Hamburger Rotklinker


Ich möchte eine Kafeerösterei haben, die grünen Kaffee importiert und fertigen exportiert. Walthers 533233 Fabrikgebäude Vulcan Manufacturing soll dafür herhalten. Das war damals hier tatsächlich üblich.


Auf der oberen Ebene im "Berg" möchte ich das Schotterwerk Kibri 37226 - Spur N Schotterwerk Steiner mit Bahnanschluss hinstellen, und den Schotter aufs Schiff bringen, vielleicht auch zusätzlich zu einem Betonwerk, falls ich Platz übrig habe.

Ich möchte auch gerne Silos am Hafen haben, aus denen Schiffe beladen werden. Mir gefällt https://www.stepsworld-shop.com/product/13451479/hafen-siloanlage-spur-n. Allerdings finde ich auch einen Futtermittelhandel spannend, das Modell was mir gefiel finde ich bloß nicht wieder.

Dann natürlich Stückgut und eine kleine Containerverladung. Und Lagerhäuser..... Ihr seht mein Problem mit der Entscheidung?

Weitere Ideen, tolle Modelle oder der ultimative Rat, wie ich alles auf die kleine Platte bekomme sind mehr als willkommen

liebe Grüße,
Kaya

Servus Kaya,

als Getreidesilos kann ich dir diese hier empfehlen: https://www.faller.de/marken/walthers/industri...getreidespeicher-adm
Ist ein Bausatz von Walthers. Gibt es auch billiger. Alternativ gab es das auch mal von Minitrix mit 8 Silos. Sonst sah es ziemlich identisch aus. Hat einen überdachten Bahnanschluss und ebenfalls überdachte Verladung für LKW. Als Verlassbrücke dann die von DM-Toys nehmen. Der Walthersbausatz ist etwas pfriemelig (Zusammenbau der Silos). Aber sonst sieht er top aus.

Gruß Thomas
Hallo Kaya,

um dir noch etwas zum Nachdenken zu geben - noch eine Hafenanlage. Diesmal vom User Wolfgang, der ebenfalls aktiv hier im Forum ist:
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1078069

Grüssle
Jürgen

Hallo Kaya,

ich muss Dir zustimmen, es gibt viele schöne Sachen, die man gern auf der Anlage unterbringen wollen würde Wenn dem nur nicht immer der fehlende Platz entgegen stünde...
Bei vielen Szenen, die Du in #21 aufgezählt hast, kann ein "vielleicht möglich" dabei stehen, ausser bei einem:
Zitat - Antwort-Nr.: 21 | Name:

eine kleine Containerverladung


Gehen wir mal von einem kleinen Seehafen (Ostsee als Ideengeber) aus, die hochseetauglichen Schiffe können bestimmt einige Container laden, mit 10 bis 20 Stück ist es da wahrscheinlich nicht getan... Ausser, man stellt eine kleine Versorgungsfähre dar, die 1 bis 2 Container mitnehmen kann; aber die werden bestimmt nicht per Terminal verladen, das darf der normale Hafenkran oder der Bordkran machen.
Also zurück zum kleinen Schiff für mindestens 30 Container (ein größeres Schiff geht wahrscheinlich sowieso nicht bei Deiner Anlagengröße).
Als Lagerfläche braucht man Platz für mindestens die vierfache Menge (also 120 40-Fuß-Container, meistens in drei Lagen maximal gestapelt) dazu noch die Verkehrsflächen für die Lader, falls nicht alles per Containerbrücke abgedeckt werden kann. Dazu noch mindestens ein (besser zwei) langes Gleis für einen kompletten Containerzug und auch LKW-Zufahrten. Nicht zu vergessen die Verwaltung und Logistik, eine Containerwerkstatt und Abstellplätze für Leercontainer (bis zu 6 Lagen hoch). Und spätestens jetzt geht der Platz auf der Anlage aus

Ich habe bisher schon öfter Containerterminals auf Ausstellungen gesehen, auch in Verbindung mit einem Hafen, aber nur einmal war das überzeugend. Die meisten wirkten auf mich wie Karikaturen eines Terminals: Riesige Kräne, Gleis für ein paar Waggons, fast keine Lagerflächen, Zufahrtsstraßen so eng, dass man eigentlich da garnicht hinfahren kann. Und wo ein Schiff (waren fast immer die gleichen zu kleinen ;) ) zu sehen war, konnten tatsächlich zwei (!) 40-Fuß-Container draufgequetscht werden. Da rentiert sich so ein Riesenkran ganz bestimmt! :lol:
Die eine gute Anlage war ein gut 6m langes H0-Segment in einem großen Modularrangement, das war echt toll! Die Gleise waren entsprechend lang, es gab eine Einfahrts- und eine Ausfahrtsgruppe (nach beiden Modulrichtungen) und auch Abstellgleise für die Streckenloks. Der Kran funktionierte tatsächlich und konnte ein über 1,5m langes Binnenschiff bedienen, da hatte quasi ein ganzer Zug bzw. dessen Container drauf Platz. Angeblich sollten auch LKWs fahren und ent-/beladen werden, aber das funktionierte damals leider nicht (die LKWs waren defekt). Jedenfalls war da eine riesige Anzahl Stellplätze für Container samt Infrastruktur, da hat alles gepasst. Zwei Mann, einer für den Kran, der andere für alles andere, waren gut beschäftigt.

Deswegen würde ich von der Containerverladung eher abraten.

Sowas wie die kleine Werft würde ich so am Anlagenrand anordnen, dass sie "ausserhalb der Fläche" noch weitergeht, also nur ein kleiner Teil dargestellt wird. Die gezeigte Werft müsste dann aber gespiegelt werden, wenn sie an der eingezeichneten Stelle bleiben soll, so dass die Helling abgeschnitten wird.
Das funktioniert auch mit sowas wie den Getreidesilos oder der "Speicherstadt". Letzteres würde dadurch als "viel größer" vorgespiegelt, vor allem dann, wenn man ein Gebäude in der gleichen Schräge wie die Anlagenkante mit einer "Schnittmauer" versieht. Bzw. bei viel Geduld könnte diese Schnittmauer auch durchsichtig sein und den Blick auf das gestaltete Innere freigeben...

Nur ein paar Gedanken, die mir zu Deiner Beschreibung eingefallen sind.

Viele Grüße
Michael
Hej ihr alle,

komme grade vom Baumarkt mit neuen Platten für den Bau.

@Joggele: du weisst schon, wie man dem Gegenüber den Mund wässrig macht, oder? Schaut wirklich toll aus! Danke für die Inspo!

@Thomas: Den habe ich auch gesehen, finde ihn aber für 1968 zu "clean". Was sagst Du zu dem hier von Faller: https://www.ebay.de/itm/187115871559 ?

@Michael: Ich baue 1968, da begann das Verschiffen mit Containern auf die Bahn grade erst. Die großen Felder mit unendlich vielen bunten Containern gab es da noch nicht. Deswegen dachte ich, es passt, wenn ich ein paar Container verlade, quasi um zu zeigen, dass ich Ende Epoche 3 baue, und weiß, dass es da grade losgeht. Aber du hast recht, vielleicht spare ich das.

Ganz verstanden habe ich nicht, welchen Schnitt Du meinst? Seitlich? Da ist es ja nicht schräg, und vorne wäre Wasser? Kannst Du das nochmal erklären oder zeichnen? Denn über solche perspektivischen Tricks denke ich auch grade nach. Reliefhäuser z.B. Aber schräger Schnitt mit Blick nach innen klingt cool. Zumal es ja echt winziges Zeugs gibt inzwischen.

Im Moment habe ich mit meinen Pappegebäuden genug Platz, das passt. Jedenfalls solange ich keine Schienen verlege Zum einen passen die Radien nicht, um in meine Kais zu fahren, zum anderen brauche ich 2 parallele Gleise, eins als Umfahrgleis plus Stumpfgleise für die verschiedenen Industrien.  

Ich fürchte ich muss reduzieren. Links ein Hafenbecken mit Holzstegen für Fischerei und Kleinkram, vielleicht mit kleiner Kühlhalle oder sowas. Mitte parallel zur Vorderkante Futtermittel als Schüttgut, daneben Kaffeerösterei mit Stückgut (Paletten mit Kaffeesäcken). Rechts am Aussenrand die Werft mit 1 Hafenbecken oder 2 Docks, mal schauen wie es passt und daneben ein Hafenbecken oder zwei, mit breitem Pier dazwischen, Gleis plus Strasse und 2 Speicherhäusern, die direkt von und auf Schiffe verladen. Das grenzt an die Kaffeerösterei an und geht darin über oder ist vielleicht das selbe....

Ich rede immer von Hamburg, das war damals ein Überseehafen, das kriege ich nicht so klein hin. Ich muss mich eher an Lübeck oder so orientieren. In der Bucht habe ich heute gleich mehrere passende Hansehäuser für die Stadt in der obersten Ebene geschossen.

Es bleibt spannend. Danke für Eure Ideen!

Kaya



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Hallo Kaya,

das mit dem Schnitt ist einfach erklärt: Wenn ein Gebäude " irgendwie" auf der Anlagenkante steht (gerade oder schräg), dann erfolgt der Schnitt entlang der Anlagenkante senkrecht durch das Gebäude, dieses wird also angeschnitten. Meistens wird die Schnittfläche dann mit dem gleichen Material (samt Farbe) wie die Anlagenkante geschlossen.
Wer entsprechende Geduld hat, kann die Schnittfläche komplett mit Klarsichtmaterial schließen oder "Fenster" für einzelne Räume einschneiden, um entsprechende Einrichtungen in die Gebäude hineinzubauen. Sowas ist natürlich vor allem an gut zugänglichen Anlagenrändern empfehlenswert, das macht Betrachter neugierig
Kostet etwas Überwindung, so durch ein Gebäude zu sägen...

Die Container-Verladung Deiner gewählten Zeit (ungefähr auch bei meiner Anlage) wurde tatsächlich mit 4er-Ketten an normalen Hafenkränen durchgeführt. Und diese "Blechkisten" (damals meistens 20 Fuß) waren noch etwas "exotisch"
Solange da also kein Terminal geplant ist (reicht vom Platz sowieso nicht ), passt das schon.

Viele Grüße
Michael
Guten Abend Kaya,

Da du grade so viele tolle Ideen und Wünsche für deinen Hafen hast, vielleicht kannst du deinen Hafen zweimal bauen, jeweils mit einem anderen Schwerpunkt.

Den Hafenteil könntest du als Modul so bauen, das du ihn gegen das jeweils andere Hafenmodul tauschen kannst.

Vorteil ist, du hast mehr Möglichkeiten den Hafen bzw. die Häfen zu gestalten und brauchst weniger Kompromisse.
Nachteil ist, der Aufbau ist etwas aufwändiger und du brauchst Platz um das zweite Modul zu lagern.

Schöne Grüße
Lukas
Hey Kaya,

den Futtermittelhandel wollte ich anfangs auch holen. Ich denke der passt perfekt. Ich hatte deine Epoche übersehen, daher mein Vorschlag.

Viele Grüße
Thomas
Hallo an Kaya und alle andereN,

nachdem jetzt 4 Monate seit den letzten spannenden Beiträgen zum Thema vergangen sind, wäre ich sehr neugierig auf den aktuellen Stand des Projekts

Gespannte Grüße, Michael
Moinsens

Ohne den Fred kapern zu wollen hier mal Bilder meines geplanten Hafenthemas. Besonderheit ist, fast alle Gebäude sind Kartonmodelle und Eigenbauten.

Auch die Schubleichter und die hier nicht zu sehende Fähre.

Gruß
Richard

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Hi

Ich wollte euch noch die Bilder der Fähre und des Leichters nachliefern.
Es gibt auch noch einen zweiten  Leichter, etwas länger und mit Bordwänden. Ist mit Schüttgut zu beladen.

Ein Hafen ist ein dankbares Thema bei dem man seiner Phantasie viel Raum geben kann.
Aber Achtung, jede Moba ist ein Kompromiss, aber gerade im Hafen müssen wir viele kompromisse eingehen. Alle im Handel erhältlichen Schiffe sind deutlich zu klein. Ein Flusskahn wie von Artitec angeboten müsste doppelt so lang sein. Und selbst ein Fischkutter oder Hafenschlepper braucht seine Zentimeter. Ich habe in meinem Fundus einen Bohrinselversorger, keine Queen Mary aber immerhin knappe 30 cm lang. Und das im Maßstab 1 zu 250 !!!!

Der Fischkutter ist übrigens 1 zu 160
Die Fähre ebenfalls. Habe sie nur als Platzhalter gebaut. Das endgültige Modell wird gesupert mit Reling, Fenster etc.

Grüße

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Moin Richard,

du hast den Fred jetzt aber gekapert Das sind doch tolle Sachen, die Du da zeigst, warum machst Du da nicht einen eigenen Thread auf. Da besteht Interesse an noch mehr Bildern und Informationen.

LG Rimbert
Moin Richard,

du hast den Fred jetzt aber gekapert Das sind doch tolle Sachen, die Du da zeigst, warum machst Du da nicht einen eigenen Thread auf. Da besteht Interesse an noch mehr Bildern und Informationen.

LG Rimbert
Hallo Rimbert

Es ging mir nicht ums kapern. Aber oft wird der Platzbedarf für einen Hafen unterschätzt. Eben weil Schiffe in unserem Maßstab doch einiges an Platz benötigen.

Und all die Tips und Ratschläge die hier ankamen sind sicher gut gemeint, aber letztendlich muß Kaya selbst entscheiden was sie will.

Was einen eigenen Fred zu meiner Hafenanlage betrifft, der kommt demnächst. Was auf dem Foto zu sehen ist stellt ja nur den Anfang dar. Da ich aber möglichst alle Gebäude, Kaimauern, Niedergänge, Schiffe etc. selbst baue brauche ich noch ein paar Tage.

Jedenfalls wünsche ich Kaya viel Erfolg und Spaß.

Gruß
Richard
So, ihr Lieben. Ich komme mal aus der Versenkung und gebe einen Zwischenbericht zum aktuellen Stand in Danemünde, meinem Ostseehafenscenario.

Im März, also vor 8 Monaten war ich mit der Gleisplanung relativ durch. Ich hatte tolle Helfer hier und einen Plan. Dann habe ich losgelegt.....

Als erstes einen Unterbau in 2 mal 1m mit Hilfe meines Mannes gebaut (siehe Bild). Platte drauf und mit den Peco Gleisen den Gleisplan versucht zu erstellen. Dabei ist die Eisenbahn vom Büro ins Schlafzimmer umgezogen, weil mir das viel zu voll wurde zusammen mit dem Schreibtisch.

Ich habe viel mit Gleisen und Landschaft experimentiert und im Juni festgestellt - die Pecogleise sind nicht meins. So gar nicht. Glücklicherweise habe ich jemanden getroffen, dem es mit Minitrix genauso ging, also haben wir getauscht. Jetzt habe ich noch ein paar brandneue Peco-Weichen, bin aber ansonsten alles im Tausch gut losgeworden.

Jetzt hat das mit dem Bauen schon viel besser geklappt, nur dass ich mich zwischendurch in ein neues Planungsprogramm einarbeiten musste, weil meine Anlage in Minitrix viel mehr Gleise als in Peco hat. Und das war zu viel für die Free Version von Scarm. Also habe ich das 3D-Modellbahnstudio im Steamsale ergattert und mich dort reingefummelt. Natürlich noch 24 mal am Gleisplan gedreht, hin und her.
Anschließend habe ich alles auf der Platte aufgebaut und festgestellt, das ist doof. Die Züge fahren immer nur in eine Richtung. Also wieder herum geplant und probiert, wie ich Kehrschleifen einbauen kann. Es gab sehr kreative Versionen, wie diese hier mit meiner kleinstmöglichen Kehrschleife die beidseitig befahrbar ist in Bild 2.

Dann habe ich eine Variante gefunden, bei der 60 cm Züge in die Kehrschleifen passen, mein Bahnhof maximale Größe hat und insgesamt kaum Schlenker oder S Kurven drin sind, R1 nur im unsichtbaren Bereich und alles passte. Die Häuser wurden probegestellt und mit den Loks Probe gefahren.. alles toll.

Dann hab ich eine Drehscheibe von Arnold bei Ebay zu einem sehr fairen Preis bekommen. Den passenden Ringlokschuppen hatte ich schon, das war das allererste was ich für meine Bahn überhaupt gekauft hatte, weil ich BWs so cool finde. Also... erneut wilde Planung, wo zur Hölle passt die Drehscheibe mit Lokschuppen hin ohne alles umzuwerfen. Links im Hafen ginge, aber das wäre irgendwie doof, wenn alle Loks abends runter zum Hafen müssen, einmal tief rein und dann rückwärts zur Drehscheibe. Also weiter nachdenken... und dann hab ich den Lokschuppen von 5 auf 3 Stände gekürzt und rechts im Hafen ein Stück des Geländes im Bahnhof geopfert, wo er stehen kann und auch die Drehscheibe hin passt.

Es ist bereits Oktober. Jetzt habe ich die Drehscheibe in Betrieb genommen und sie macht echt Krach. Zu viel, als dass ich sie für das reguläre Drehen jedes Zuges der in den Hafen fährt verwenden mag. Neue Idee - wenn ich die Platte um 8 cm breiter mache, passt da noch eine Kehrschleife hin. Um Lokschuppen und Drehscheibe herum, unter dem Bahnhof durch. Gleich bei der ersten Testfahrt ist der Zug entgleist und jetzt ist der Tunnel auch breit genug, um die Lok an jeder beliebigen Stelle mit der Grillzange herausholen zu können, wenn nötig.

Für den finalen Aufbau musste ich noch lernen, wie genau Rückmelder und Blöcke funktionieren, und was ich brauche um Kehrschleifen zu schalten. Das hat mich auch etwas Zeit gekostet. Nebenbei habe ich mir einen Schaltplan in Rocrail gebaut, wobei mich auch hier der korrekte Aufbau der ganzen Blöcke und Rückmelder einige Youtube Videos gekostet hat und Nerven.

Inzwischen sind Gelände und Steigungsstrecke gebaut und alles in freundlichem Mausgrau angemalt. Die Basis für den Hintergrund, der gleichzeitig den 4 gleisigen Schattenbahnhof verdeckt, ist auch fertig, die Gleise sind angenagelt und sauber verkabelt und ich fahre ausgiebig Probe, während ich auf die Lieferung von 3 Kehrschleifenmodulen und 3 8er Weichendecodern warte und mich noch nicht für ein Rückmeldemodul entschieden habe, wahrscheinlich aber auf BlackFriday warte und mir das Z21 Modul von Roco zulegen werde, bzw 2 davon. Das reicht, solange ich 2 und keine 3 Rückmelder in den meisten Blöcken verwende.

Langer Bericht, 8 spannende und wahnsinnig lehrreiche Monate, viele Änderungen, aber jetzt habe ich alles, was ich mir zu Anfang gewünscht habe. Sogar die Dinge, die ich schweren Herzens gestrichen hatte. Nur im Hafen bin ich sehr von der realistischen Startplanung weg, um mehr Wünsche zu realisieren, als eigentlich auf so schmalen Raum passen...

Ach nein, eine Sache habe ich nicht und schaffe ich auch nicht. Ich habe 5 tolle Silberlinge, die Star meines Personenverkehrs werden sollten - aber die schaffen meine R1 Radien in der Kehrschleife nicht und da müssen sie durch, selbst wenn sie nicht wenden wollen und für R2 ist leider kein Platz. Ich habe immerhin R1 nur im unsichtbaren Bereich.

Die Silberlinge landen wohl auch schweren Herzens in meiner "Leider Nein-Kiste", wo alles drin ist, was ich nicht brauche, Beifang von Ebay, Peco Weichen und diverse Häuser sowie Lampen und beleuchtete Autos, die sehr preiswert waren, aber leider viel zu groß, obwohl sie für Spur N sein sollen. Das landet irgendwann dann wieder auf Ebay.

Also, lieben Dank an die die mir beim Laufen lernen so toll geholfen haben, vor allem Du, Rimbert, bist offizieller Patenonkel meiner Anlage

viele Grüße,
Kaya

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Moin Kaya,

schön, daß Du Dich gemeldet hast. Ich habe mich schon gefragt, was aus Deinen Plänen geworden ist. Vielen Dank für das Kompliment mit dem Patenonkel der Anlage

Das mit den engeren Radien und Peco hatte ich ja befürchtet, mit MTX kann man für den Start ja auch gut arbeiten. Und das Du einfach abreist und neu anfängst finde ich auch sehr gut. So mache ich es auch. Wenn mir etwas nicht gefällt oder nicht gut genug gelungen ist, dann wird es halt angepasst oder neu gebaut.

Und die Restekiste würde ich nicht zu schnell aufgeben, ich habe manche Sachen nach 30 Jahren jetzt verwendet. Ok, vieles hätte ich auch schon vor 30 Jahren verkaufen können (wobei da gabs noch kein e-Bay wo man für fast alles einen Käufer findet) aber das weiß man nie.

Was für Peco-Weichen hast Du über? Ich kann lange Weichen gebrauchen, schreib mir mal ´ne PN, was Du abzugeben hast und was Du Dir für einen Preis vorstellst.

Stell doch noch ein paar Bilder ein, damit man noch besser sehen kann, wie es wird.

LG Rimbert



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