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THEMA: Gleisplancheck und Tipps für Neueinsteiger erbeten

THEMA: Gleisplancheck und Tipps für Neueinsteiger erbeten
Startbeitrag
Kaya - 17.03.25 17:06
Hallo ihr Spur N Profis,

ich bin "fast" Neueinsteigerin. In Studententagen drehte eine analoge Spur N Lokomotive in meiner 1-Zimmer Wohnung ihre Kreise, aber eher auf Startpackungsniveau.

Vor ein paar Monaten hat es mich überkommen und ich habe einen Neustart begonnen. Ich habe hier und im Stummiforum viel gelesen, Stunden bei Ebay und in YouTube verbracht, den lokalen Eisenbahnverein besucht und die Modellbahnmesse in Neumünster. Jetzt soll es endlich von der Theorie in die Praxis gehen.

Meine Eckparameter sind Folgende:
Rechteckanlage 2 m * 1m
Peco Code 55 Gleise (vorhanden), Z21 Steuerung
Gleisplan "Hafen" von Modellbahn-Traumanlagen gesehen und begeistert adaptiert
Ich möchte einen norddeutschen Hafen gegen Ende Epoche 3 (um 1968 herum) darstellen, mit passendem Bahnhof und angedeuteter Stadt (wie in der Vorlage) und am Hafen eine Werft (angelehnt an HDW Kiel) sowie Kaffee Im- und Export darstellen. Sehr gerne soll ein Ringlokschuppen mit Drehscheibe untergebracht werden, oder zumindest Bahnbetriebswerk Technik an den Durchgangsbahnhof angegliedert. Ich habe die Weichen eingeplant, die ich bereits habe.

Im hinteren Teil der Schattenbahnhof wird durch einen Hintergrund abgetrennt und nicht überbaut und die ganze Anlage kann ca 50 cm vor und seitlich geschoben werden.
Unterkonstruktion wird ein Rahmen, mit 50 *40cm Feldern, angepasst an meinen Gleisplan, darauf würde ich gerne mit 5 cm Styrodur arbeiten und dünner HDF Platte (3mm) als Gleisträger.

Nun meine Fragen zum Gleisplan:
- Ist meine Annahme, dass ich mit 5cm Durchfahrtshöhe auskommen, richtig? 3 mm Trasse + 3 mm Kork + 3,2mm Gleis + 37mm Lok (um Luft für Oberleitung zu haben ). Je höher ich muss, desto mehr Steigung bekommt meine rote Steigung. Aktuell bin ich bei ca 2,8%
- sind meine Gleisradien akzeptabel? Wie weit kann ich runter gehen, dass es vernünftig ausschaut? Peco lässt mir da ja viel Freiraum.
- kann ich meine Gleise geschickter "schieben" um mehr Platz für Hafen und Werft und Industrie zu bekommen? Evt. auch etwas mehr Wasser?
- macht es Sinn, für die oberste Ebene eine vom Rest unabhängige Strassenbahn mit Oberleitung als Pendelverkehr zu planen oder ist das überladen?
- Das schwarze Gleis am rechten Rand ist optional. Im Prinzip kann ich damit "unten bleiben" und die Strecke im Oval zurück auf der untersten Ebene führen, könnte aber auch steigen auf Ebene 1 und "irgendwo" andocken". Oder ich lasse es ganz weg, denn eigentlich sind das ja schon eine Menge Gleise...
- sollte ich auf Ebene 2, dem Bahnhof, noch ein viertes Parallelgleis einplanen? Da muss ich ja auch Platz für einen Bahnsteig haben, bzw einen zweiten bei 4 Gleisen, oder?
- welchen Gleisabstand empfehlt ihr mir? Oder ist das egal, da ich kaum sichtbare Parallelgleise habe?
- habe ich irgendetwas total ungünstig geplant oder ganz vergessen?
- muss ich jetzt bereits über die Stellen für Stromeinspeisung, Signale, Stellwerke und Rückmeldestellen nachdenken, bevor ich den Gleisplan auf die Platte bringen kann?


Oh weh, nun habe ich so viel und so lange schon nachgegrübelt, gefühlt werden es aber immer mehr Fragen. Deswegen bin ich aber jetzt auch hier zu euch Spur N Experten gekommen.

Ganz vielen Dank schon einmal, und als kleiner Hinweis, ich kann gut mit Kritik umgehen, notfalls auch einem totalen Verriss, aber es hilft mir, wenn ihr das kurz begründen könnt, dann kann ich es besser einordnen.

Kaya

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Moin Kaya,

herzlich willkommen, hier im Forum. Es freut mich, daß Du dich zum Wiedereinstieg in dies schöne Hobby entscheiden hast. Besonders freue ich mich über Frauen, die zu diesem Hobby finden, es ist ja immer noch sehr „alte weiße Männer“-lastig

Du hast Dir ein tolles Thema gesucht und mit den Rahmenbedingungen (2x1m & Peco) kann man sehr schön was machen. Die Umsetzung die Du gewählt hast, gefällt mir.

Zu den vielen Fragen, habe ich meine Antworten einfach mal dazugeschrieben:


„Unterkonstruktion wird ein Rahmen, mit 50 *40cm Feldern, angepasst an meinen Gleisplan, darauf würde ich gerne mit 5 cm Styrodur arbeiten und dünner HDF Platte (3mm) als Gleisträger.“ Das würde ich anders machen, Unterkonstruktion aus 10mm Sperrholz mit 50x40cm Feldern passt, dann solltest Du aber ebenfalls aus 10mm Sperrholz Trassen für die Schienen auf der Unterkonstruktion befestigen. Die entstehenden Lücken kann man dann mit Styrodur als Landschaftsuntergrund schließen und modellieren.

- Ist meine Annahme, dass ich mit 5cm Durchfahrtshöhe auskommen, richtig? 3 mm Trasse + 3 mm Kork + 3,2mm Gleis + 37mm Lok (um Luft für Oberleitung zu haben ). Je höher ich muss, desto mehr Steigung bekommt meine rote Steigung. Aktuell bin ich bei ca 2,8%,
Die Annahme ist richtig, 5cm sollten es sein. Du könntest Deine Steigung aber auch direkt hier der Weiche starten lassen.

- sind meine Gleisradien akzeptabel? Wie weit kann ich runter gehen, dass es vernünftig ausschaut? Peco lässt mir da ja viel Freiraum.
Im nicht sichtbaren Bereich würde ich nicht unter 25cm Radius gehen, bei der von Dir gewählten Tiefe der Anlage ist das kein Problem. im sichtbaren Bereich so groß wie möglich
- kann ich meine Gleise geschickter "schieben" um mehr Platz für Hafen und Werft und Industrie zu bekommen? Evt. auch etwas mehr Wasser?
ich glaube, daß man bei etwas anderer Positionierung der Weichen für den SBhf den Bahnhof noch etwas nach hinten schieben kann.
- macht es Sinn, für die oberste Ebene eine vom Rest unabhängige Strassenbahn mit Oberleitung als Pendelverkehr zu planen oder ist das überladen?
Das kann reizvoll sein
- Das schwarze Gleis am rechten Rand ist optional. Im Prinzip kann ich damit "unten bleiben" und die Strecke im Oval zurück auf der untersten Ebene führen, könnte aber auch steigen auf Ebene 1 und "irgendwo" andocken". Oder ich lasse es ganz weg, denn eigentlich sind das ja schon eine Menge Gleise...
An sich braucht eine Hafenbahn ja keinen „Kreisverkehr“ ABER: Jeder Zug den Du zum Hafen fährst muß dort umrangierte werden und wieder zurückfahren. dann hast Du ihn in der anderen Richtung oben. Wie bekommst Du ihn wieder runter. hier macht es Sinn, die möglichen Fahrweg mal durchzuspielen und dann zu schauen.
- sollte ich auf Ebene 2, dem Bahnhof, noch ein viertes Parallelgleis einplanen? Da muss ich ja auch Platz für einen Bahnsteig haben, bzw einen zweiten bei 4 Gleisen, oder?
Würde ich nicht machen, so wie es jetzt ist finde ich es gut, zwei Gleise ein Bahnsteig und ein Umfahrgleis
- welchen Gleisabstand empfehlt ihr mir? Oder ist das egal, da ich kaum sichtbare Parallelgleise habe? Peco Standard 27mm
- habe ich irgendetwas total ungünstig geplant oder ganz vergessen? Der Schattenbahnhof läßt sich eleganter lösen, ich mache Dir einen Alternativvorschlag, vielleicht schaffe ich das heute Abend, ansonsten in den nächsten Tagen.
- muss ich jetzt bereits über die Stellen für Stromeinspeisung, Signale, Stellwerke und Rückmeldestellen nachdenken, bevor ich den Gleisplan auf die Platte bringen kann?
Ja, zumindest über Stromeinspeisung und Trennstellen würde ich mir vorher Gedanken machen. Signale 6 Stellwerke sind ein eigenes Thema, kann man meiner Meinung nach auch noch später mit anfangen.

Das fürs erste,

LG Rimbert
Hallo Kaya und willkommen im Forum,

zur Durchfahrtshöhe: Die Norm sieht für Loks eine Höhe ohne Pantograph von 32 mm vor, mit ausgefahrenem Pantograph bis zu 42 mm. Wenn da noch eine Oberleitung dazu kommt braucht man 45-50 mm PLUS Trasse, Dämmung, Schiene. 3 mm für das Trassenbrett ist zudem recht dünn. Insgesamt würde ich mit 55 mm bis 60 mm kalkulieren.

Dann würde ich nochmal in mich gehen und entscheiden: willst du eher Landschaft (Gebäude, Wasser) oder eher mehr Gleise und einen größeren Bahnhof? Sonst wird es schnell zu überladen.

Bei 1m Tiefe: Kannst du um die Anlage gehen? Ich bin 1..86m groß und als Eingreiftiefe sind da 75-80 cm das Maximum, damit ich notfalls über ein Haus oder einen Zug drüber greifen kann.

Der Originalplan sieh glaube ich im sichtbaren Bereich R3 als Minimum vor (also so 260 mm), das ist OK, einen Gleisabstand von 30-33 mm ist dann nötig, auf parallelstrecken / Paradestrecke blau können es auch ca. 27 mm sein.

Zu Gleisplanfragen gibts hier einige Fachleute.

Gruß, Bernd


Moin Kaya,

ich zähle zu denjenigen hier im Forum, die sehr gerne Pläne zeichnen und ich hatte eine kreative Phase heute Abend
Zunächst habe ich mich nur mit dem hinteren Teil deiner Anlage beschäftigt.
Mein Vorschlag wäre wie folgt:
- Anfahrt zum Hafen wird nach außen verlegt, das verlängert das Gefälle und schafft innen Raum. Steigung ist jetzt 2,5% bei knapp 6cm Höhe
- Erweiterung des SBhf auf 4 Gleise, drei davon ca. 110 cm lang
- Unter der Stadt wird eine zusätzliche Kehrschleife eingeplant. Diese erlaubt es, Züge die vom Hafen kommen, ohne Rangiervorgang zu wenden. Damit schaffst Du die Möglichkeit Züge "einfach" wieder zum Hafen fahren zu lassen, ohne diese im Bahnhof umsetzen zu müssen.

Das erstmal als Vorschlag zur weiteren Entwicklung Deines Gleisplanes. Für deine Frage, wie man dem vorderen Bereich noch etwas mehr  Breite geben kann, habe ich noch keinen Ansatz gefunden. Das ist eine nette Denksportaufgabe, für die nächsten Abende,

Bin gespannt auf Dein Feedback!

LG Rimbert

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Hallo,

im Bereich der Peco-Weichen in Verbindung mit Unterflurantrieben sollte man keine Gleise entlang führen. Zumindest nicht bei 50-60mm Durchfahrtshöhe. Im Bereich des roten Kreises sollte man die Position der Weiche (oben) oder der Durchfahrt (unten) anpassen.

Grüße
Markus

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Whao! Das ist ja toll.

Ich hatte auch nach euren Anmerkungen, vor allem Deinen, @RJK , mir den Gleisplan in SCARM nochmal geschnappt und versucht mehr Raum für den Hafen zu bekommen. Auch ich habe die Schattengleise etwas verlängert, bin aber bei 3 Gleisen geblieben. Auf die Idee, den Anstieg ganz nach außen zu legen bin ich nicht gekommen, ich hab ihn nur bis an die Schattengleise heran gezogen.
Was ich nicht verstehe ist Deine Kehrschleife. Ich versuche auch grade über unten rechts die Züge aus dem Hafen heraus wieder auf die Bahnhofsebene zu bringen, oder in einem Oval zurück an den Hafenanfang,  aber noch nicht erfolgreich. Deine Schleife geht aber doch vom inneren Schattengleis auf Ebene eins, wieder auf Ebene 1 zum selben Schattengleis und hat zum Hafen gar keine Verbindung? Oder sehe ich das entscheidende Detail nicht?
Im Hafen selber experimentiere ich auch mit meinem Inglenook. Der ist noch sehr unelegant Ich denke, ich werde die Gleise im Hafen reduzieren darauf, um mehr Raum für den Hafenbetrieb mit all den herrlichen Kränen und Beladestationen und vor allem meine Werft zu gewinnen.  Bernd hat recht, ich kann nicht beides maximieren

So sieht es bei meiner Planung grade aus, aber ich werde das mal versuchen mit dem nach Außen legen der Abfahrt. Wobei diese Unterführung im Hafen, wo der Zug aus dem Portal unter der oberen Strecke herauskommt schon sehr viel Potential hat ....

So viele Optionen, so viel zu Bedenken

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@Markus:
MIST. Du hast Recht. Man sieht sonst den Servo von der Weiche. Oder ich muss den seitlich an dem Styrodur-Bahndamm befestigen.
Sieht aber auch doof aus, wenn ich eine Weiche auf der Brücke habe. Grade da habe ich aber kaum Spiel wegen der Kurvenradien. Die Weichen die ich habe nehmen so viel Raum ein...

Ich gehe nochmal den Plan auf den Kopf stellen. Und auch die Idee von Rimbert mal ausprobieren.

ganz vielen Dank,

Kaya
Nachtschicht

Was meint ihr hierzu? Hafen ist verbunden mit Ebene 1 und hat mehr Platz, da ich Gleise verlegt und reduziert habe. Die Brücke hat jetzt einen Daseinszweck und am Hafen ist das ehemalige Schattenabstellgleis umgezogen und bildet jetzt den Anschluss für das Gleis vom Hafen.
Platzmässig gefällt es mir jetzt eigentlich gut, auch wenn ich immer noch haarscharf mit der Unterführung an der Weiche bin.

gute Nacht und vielen Dank,

Kaya

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Hallo zusammen, und eine nettes "guten Moinsen" vom Bahnsteig in Fulda, Mehr als kalt ist es, die ganzen vorbeifahrenden Güterzüge mit 100 km/h sind nicht gerade eine Wärmequelle.... Der "Anbringer" ist gerade mit dem Containerzug durch Burghaun gefahren...

baust Dir nicht betriebsmäßig nicht ein paar Nadelöhre von aus Haus ein?

Peco ist super, wenn man dazu den ausreichenden Platz dazu hat. Eine durchgehend zweigleise Einfahrt würden dem "plastico"  (italienisch) mehr als gut tun.
Ansonsten wirkt es schon etwas komisch auf den vielseits gefeierten ultimativen non-plus-ultra-Ausstellungen : Geschmeidige Abzweigwinkel in den Weichen, dafür anschließend Radien  jenseits von Gut und Böse.... Lieber gleich "gut und böse" in den Abzweigwinkeln der Weichen, dafür hat das ganze Konstrukt ein gefälligeres Aussehen

Viel Grüße
Andreas



Hallo Kaya,

Herzlich willkommen und schön deine ziemlich reifen Ideen zu sehen! Konzept und Plan versprechen viel.

Was ich vielleicht anmerken würde, die gelben Rechtecke Industrie und Weitere sind praktisch kleine Thementrenner. Im Idealfall nicht zu klein, nicht zu groß. Hast du aber schon nachgedacht, was sie sein sollen? Ich meine: sind die Maße realistisch?  An der Kulisse kann man ja die weitere Tiefe andeuten aber hier ist es scho trickyer. Wenn du dort was Schlüssiges Kleines gefunden hast, dann ist natürlich mein Kommentar erledigt :)

LG,

Gabor
Moin Kaya,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Was ich nicht verstehe ist Deine Kehrschleife. Ich versuche auch grade über unten rechts die Züge aus dem Hafen heraus wieder auf die Bahnhofsebene zu bringen, oder in einem Oval zurück an den Hafenanfang,  aber noch nicht erfolgreich.


Ich versuche, es mal zu erklären: Ein Zug für den Hafen fährt Lok voraus in den Bahnhof ein und dann die Rampe runter zum Hafen. Dort wird rangiert, geladen, umgestellt, etc. Der neu zusammengestellte Zug fährt nun Kopf voraus wieder die Rampe hoch und kommt aus dem Bahnhof wieder auf die Strecke. Dieser Zug kommt jetzt mit Lok voraus nicht mehr zum Hafen. Um ihn zu wenden, muß man entweder im Bahnhof wieder rangieren (dafür ist Dein Bahnhof eigentlich nicht ausgelegt) oder er fährt durch die von mir vorgeschlagene Kehrschleife, macht somit Kopf und kann wieder Lok voraus zum Hafen fahren.
Deine Idee, die Hafenbahn zu einem Oval zu verlängern, gefällt mir nicht so gut. Hafenbahnen enden typischerweise im Hafen und dienen zum rangieren.

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Peco ist super, wenn man dazu den ausreichenden Platz dazu hat

Das ist aus meiner Sicht ein Grudn der für Peco spricht, der andere (und der gilt hier auch) ist die höhere Betriebssicherheit. Für mich auch bei kleineren Anlagen da schlagende Argument. Außerdem finde ich, das der ausschließliche Einsatz von Flexgleisen einfach zu eleganteren Linien für Kurven führt.

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

wenn ich immer noch haarscharf mit der Unterführung an der Weiche bin.

Das passt jetzt, der Servo sitzen unter der Stellschwelle.

LG Rimbert
Hallo zusammen

Ich bin mal gespannt, wieviel Anlagen wirklich gebaut werden, die hier in den letzten Tagen und Wochen diskutiert werden.
Ich hoffe ALLE.

Wenn ich sehe, wieviel Mühe und Zeit alleine Rimbert investiert (die anderen User nicht zu vergessen), hoffe ich, dass es keine verlorene Liebesmühe ist.

Ich hoffe, ich sehe hier bald wunderschöne gebaute Anlagen, die aus den Vorschlägen hervorgehen.

Das kurz von mir..

Gruß Rudi
Hallo,

wer schreibt denn vor, dass der Servo (oder ein anderer Antrieb) unter der Weiche/Stellschwelle sein muß? Wenn da mal kein Platz ist, kann man sich mit einem einfachen Bowdenzug oder Gestänge/Winkel/Hebel doch behelfen! Und das muss nicht groß und unförmig sein, sowas lässt sich recht unauffällig bauen. Also nicht gleich alles umplanen, wenn ein Antrieb mal nicht wie gewünscht Platz hat.
Zum Plan an sich:
Ich befürchte, dass die "Industrie" und die Gebäude insgesamt viel zu mickrig sind und deshalb später einen Karikatur-Eindruck hinterlassen. Nehmt doch mal die Planmaße und rechnet die auf Vorbildmaß um (*160); ist klar, dass man das Vorbild nur in Ausnahmefällen korrekt umgerechnet miniaturisieren kann, aber plausibel sollte es schon wirken. Ich habe nicht direkt nachgemessen, aber die Häuserzeilen haben um 5-6cm "Tiefe", also 8m bis knapp 10m beim Vorbild -- das sind sehr kleine Wohnungen... Ähnlich bei den Hafenbauten: Da hat man den Eindruck, dass ein einzelner Güterwagen so ein Lager komplett füllt (es ist ja meistens auch noch ein Büro etc. mit im Gebäude). Aber gerade beim Hafen sollte schon etwas Lagerplatz vorhanden sein, da geht es ja um den Umschlag zwischen Schiff und Bahn.
Deswegen mein Rat: Löst Euch vom Computer und versucht mal, den Plan 1zu1 mit Kopien von Weichen und Gleisen auszulegen und stellt ein paar Schachteln oder (falls vorhanden) Gebäude mit dazu, zuletzt noch ein paar Fahrzeuge -- und dann lasst das Gebilde mal auf Euch wirken...

Viele Grüße
Michael
Guten Morgen zusammen

Auch an meinem Bahnsteig ist es sehr kalt, aber die Sonne scheint auf die Blechdächer der Hallen in der Werft und lässt alles fröhlich strahlen. Ich rolle das Feld mal von hinten auf, um nichts zu vergessen:

@Michael/ @Gabor: ich habe ein Konvolut an Industriegebäuden (und die sind echt nicht sehr groß) aus meiner Jugend und ein paar aus der Bucht zusammen gestellt. Von denen habe ich die Maße für die "Kisten" im Plan genommen. Vom Platz her passt das theoretisch also. Aber ich teile die Bedenken, dass das ausschaut als hätte ein Kind seine Häuschen aufgestellt und nicht, als wäre hier eine Werft in Betrieb. Ich hatte deswegen (mit Rimberts Hilfe) alles etwas umgeplant, um mehr Raum im Hafen zu bekommen. Als ich dann gestern umgerechnet habe, dass ein UBoot aus der Zeit im Modell 35cm lang sein müsste, um realistisch zu werden, habe ich nur geschluckt. So groß ist mein ganzer Hafenbereich kaum. Vielleicht stelle ich auf Schlauchbootproduktion um. Auf jeden Fall muss ich darüber nachdenken, zumal in meinem Kopf der Hafenbereich immer mehr der Fokus wird, dann Bahnhof und die Stadt oben eher Dekoration ist. Habt ihr einige Modelle für Hafenbetrieb im Sinn? Vielleicht habe ich immer nur kleine Modelle angeschaut. Kaffeerösterei und Verschiffung, sowie die Werft HDW spuken durch meinen Kopf, evt. noch Dünger oder Stückgutverladung. Ich liebe große Kräne

@Rudi: Ich habe zumindest das Material für den Rahmen liegen, muss nur noch sehen, wie ich die Felder aufteile, und das Styrodur. Gleismaterial, Zentrale etc warten auf ihren
Einsatz, inklusive meiner einsamen BR50, die schon ungeduldig mit dem Fahrgestänge rasselt. Und ich baue das was ich plane fliegend auf (und ab) um zu sehen, wie es wirkt. Arbeitstitel: "Trümmerhausen".
Aber ja, man kann sich schon in der Planung verlieren und aus lauter Angst, nicht perfekt alles durchdacht zu haben, den Schritt auf die Platte verpassen. Mich hält aktuell sehr auf, dass ich mit dem Ablängen und Verlöten der Flexgleise noch sehr unsicher bin. Was muss ich vorher erledigen, was kann warten. Wenn ich abgeschnitten und gelötet habe, ist es fest. Und fliegend aufbauen geht nicht so gut, da die Flexis nicht da bleiben wo ich sie haben will.

@Rimbert: Ahhhhh! *haut sich vor den Kopf* So weit habe ich nicht gedacht. Das ist natürlich sehr viel eleganter und spart einen kompletten Innenkreis. Bisher habe ich Wendekreise vermieden, ich fürchte mich vor Kehrschleifen. Aber nur mit einer, kann ich die Hafenrampe rauf und runter nutzen und brauche nur eine Steigung, die ich durch die Verlängerung letzte Nacht schon auf 2,1% max. reduzieren konnte. Dann muss ich aber noch schauen, ob ich im Hafen überhaupt "umdrehen" kann. Das ist aktuell noch nicht möglich, meine ich. Den Inglenook zum Spielen möchte ich gerne behalten, aber vielleicht kann ich ohne zweite Ausfahrt aus dem Hafen, die Werft nach rechts verlegen und auch für die Industrie mehr Platz schaffen. Aber 35cm lange Docks für die Boote.... hmpf. Ganz, ganz lieben Dank an Dich, dass Du für mich mit denkst. Deine Ideen und Anregungen sind großartig, und ich probiere sie begeistert aus.

@Andreas: Ich bin mir nicht sicher, was Du genau meinst. Meine Radien sind alle über 25cm und fast keiner ist sichtbar. An welcher Stelle gefällt es Dir noch nicht? Ich habe mit Sicherheit was übersehen. Und wo genau siehst Du Nadelöhre auf mich zu kommen? An den Betrieb habe ich nämlich noch gar nicht gedacht. Wo genau fändest Du eine zweigleisuge Einfahrt besser? Am Bahnhof? Da dachte ich an eine fast undurchsichtige Überdachung, so dass man gar nicht sieht, dass es dort wieder einspurig wird, denn ich komme mit der Weiche nicht weiter nach rechts ins "Unsichtbare". Da ist eindeutig eine Weitere Stelle, über die ich noch genauer nachdenken muss. Mal sehen, wie die Lage ist, wenn ich Rimberts aktuelle Vorschläge eingebaut habe.

Euch allen ein riesiges Dankeschön, ich hoffe doch sehr, dass ihr mir auch bei der Umsetzung genauso hilfreich zur Seite steht. Inzwischen habe ich ein deutlich besseres Gefühl bei meinem Gleisplan. Es wird immer mehr "meins". Gut, dass ich   ein paar Tage Urlaub habe!

Es grüßt der Kopfbahnhof aus Kiel,
Kaya
Moin,

man könnte das Pferd anders aufzäumen. Das folgende Bild ist nur eine Skizze, ich bin nicht so der große Planer.
Grundfläche ist 200x120 cm, ABER mit offenem Innenraum und rechts ein klappares Stück (60 bis 70 cm, hellbraun) als Eingang. Die blaue Fläche dient als Hafen und Steuerplatz (150x60 cm). Man kann daraus sicher noch viel mehr machen, ist halt nur eine Idee.
Die hellgraue Rampe zum SB ist etwa 2.5 Meter lang, was reichen sollte, mit annehmbarer Steigung von 2-2.5% auszukommen.
Zur Werft: Im Grunde kann es eh nur ein Binnenhafen sein, Ein Binnenschiff dürfte schon 25 cm lang sein  ( https://www.dm-toys.de/de/produktdetails/Artit...8t1FnkQaAuBfEALw_wcB ). Die Werft könnte eher kleinere Schiffe oder Yachten reparieren oder vielleicht ein Hausboothafen?

Platz wäre für eine kleine Werft links (statt Tanklager, und dann weiter um die Ecke).

Gruß,
Bernd

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Moin Bernd,

Super Idee, bin gespannt, was Kaya dazu sagt.

LG Rimbert
Puh,
das wäre ein vollständig anderes Konzept. Aber durchaus charmant und eine elegante Option, um den Hafen größer zu bekommen. Und durch die offene Mitte könnte ich überall hinlangen und müsste die Anlage nicht rollbar machen.

Leider habe ich eine Dachschräge an der langen Seite, rechts von der Platte Wand und diese begrenzt durch die Türe. Wenn ich von 1 m auf 1,20m gehe, muss ich mich "durchschlängeln" zu meinem Schreibtisch, an dem ich dank Homeoffice meistens sitze. Das Zimmer ist lang und schmal, der Schreibtisch steht zwischen Fenster und Eisenbahn unter der Dachschräge, ich habe nur 2,2m *4,50 m Platz und muss ja mein Homeoffice auch unterbringen mit einem großen Schreibtisch. Ich glaube, an der Grundfläche kann ich nichts mehr machen, werde aber auch das noch einmal genau betrachten. Genau solche "ganz anderen" Ideen führen ja meist zum Durchbruch. Ich habe mal Fotos gemacht.

Ich wohne direkt an der Ostsee,  weswegen ich gerne eine norddeutsche Hansestadt mit Hafen und der Werft HDW, die überwiegend Uboote baut, darstellen möchte. Da kenne ich mich am Besten aus

Aber es geht ja auch nicht darum, dass ich eure Ideen 1:1 umsetze, sondern aus allem das Schönste für mich baue. Und dieses Grundkonzept, mit mehreren Ebenen (Hafen, Bahnhof, Hansestadt) aus dem Original von Traumanlagen finde ich extrem reizvoll.

Ich danke Euch wieder mal und ziehe mich ins Denkarium zurück *lacht*

Kaya

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Hallo Kaya,

aktuell am Wochenende habe ich auf einer Ausstellung solche "verniedlichten Bauwerke" auf diversen Anlagen und in verschiedenen Maßstäben gesehen, da kann die Anlage noch so interessanten Fahrbetrieb haben, das wirkt dann halt nicht... Da ist dann die "Sperrholzwüste" fast noch besser

Aber zur Werft:
Vor einiger Zeit bin ich auf der Suche nach was anderem über eine Werft-Anlage gestolpert, an die musste ich oben denken (und wieder finden):
https://d2j6dbq0eux0bg.cloudfront.net/images/76219268/3118578861.jpg
Zu finden unter
https://www.stepsworld-shop.de/shop/Grosse-Wer...l-Zubehor-p472778141  
Könnte vielleicht interessant sein...
Allerdings sind diese (Binnen-)Schiffe nicht gerade klein. Da Du aber oben was von U-Booten geschrieben hast, nehme ich mal an, dass Du eher an einen Seehafen gedacht hast; da ist alles ja nochmal viel größer... Ob das wirklich auf dieser kleinen Anlagenfläche glaubwürdig umsetzbar ist?
Wenn Werft, hätte ich eher auf einen kleineren Betrieb für Motorboote (aus der gehobenen Preisklasse) geschaut, der braucht nicht so viel Platz, kann an einem Binnengewässer liegen und ein kleinerer Hafen nebenan ist als Anschnitt auch noch machbar.
Nur mal ein paar Gedanken zum Thema "Werft und Hafen".

Viele Grüße
Michael
OT: @Michael: Das ist ja mal ein richtig toller Shop!
Danke für den Tipp! OT_Ende
Hallo,
stimmt, toller shop, danke an Michael.
Das sollte man doch nutzen: Wie wäre es denn, bei 2x1 m Grundfläche in die Tote Ecke neben der Tür ein Hafensegment zu setzen, abnehmbar, wenn der Rest auf Rollen ist. In der Skizze habe ich mich an Rimberts Teilentwurf des SB orientiert und den Hafen auf dieser Höhe gelassen.
Das eingezeichnete Schiff (30x5 cm) und die Werft (25x15cm) sind schon ganz ordentlich, das Segment selbst ist 70x50 cm, geht ohne das Gleis für den Schuppen aber auch mit 35-40 cm Tiefe. Das sollte doch neben die Tür passen
Wenn Du sonst keine Hafengleise benötigst könnte man die Tiefe der "Restanlage", auf 90 cm oder gar 80 cm drücken.

Gruß,
Bernd

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Moin Kaya,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Dann muss ich aber noch schauen, ob ich im Hafen überhaupt "umdrehen" kann.


Stimmt, da hast Du Recht. Du brauchst an einer Stelle eine Umfahrung. Bernd hat das in seinem Entwurf eingezeichnet.

LG Rimbert
Gelöscht, war doppelt
Hallo Kaya,

das mit Deinen Gleisplanwünschen und den vermeintlichen Lösungen ist so eine Sache.

Wenn ich mir das Foto des Raums ansehen, dann würde ich an Deiner Stelle die ganze Planung neu machen. Du bist in der glücklichen Situation sehr viel Platz mit 4,50 x 2,20m zu haben. Nachdem Du ja geschrieben hast, dass die Anlage um 50 cm in allen Richtungen verschoben werden kann:

Warum baust Du dann nicht einfach eine Anlage mit ca. 250 / 240cm (what ever, jeder cm ist wichtig) auf der Schreibtischseite und mit ca. 140 cm auf der Türseite.  Optische Trennung zum Homeoffice und gut ist es. Platz hast Du genug. Also eine klassische L Anlage.

Viele Grüße

Schorsch
*lacht*

Hallo Schorsch, schön wäre es. Ich brauche schon meinen großen Schreibtisch und meine Bücher. Und wenn ich die Platte vor ziehe beziehungsweise seitwärts, komme ich nicht mehr aus dem Zimmer hinaus, außer durch einen sehr schmalen Gang. Leider ist ja nicht die Eisenbahn meine Priorität, sondern ein Büro, in dem ich auch meine 10h am Tag mich wohlfühle und Platz zum Atmen habe.
Zwischen der Eisenbahn und meinem Schreibtisch steht ein kleiner Schrank, an den ich ständig ran muss. Aber wenn ich die Anlage zur Seite ziehe, ist damit Schluss. 1,9m Schreibtisch, 60 cm Schrank und 2m Eisenbahnplatte. 3 Kallaxregale müssen unter die Platte, für Sachen wo ich nicht alle 10 min aber doch täglich dran muss.
Und bei den 2,20m in der Breite geht 1m ab für die Platte, 40 cm für ein Kallax an der anderen Längsseite, dann bleiben 80 cm Durchgang, so dass ich die Anlage zwar vorziehen kann, aber dann nicht mehr durch komme. Mit den Maßen ist mehr wirklich nicht drin.  

Ich werde wohl bei meinen Wünschen Abstriche machen und erst einmal die Ideen von Rimbert und Bernd einbauen. Die Idee mit einer späteren Erweiterungsplatte, quasi die Werft zum Hochklappen, gefällt mir. Die Werft ist bis dahin gestrichen, vielleicht repariere ich wirklich Jachten.

Michael, der Laden ist echt großartig! Danke für den Tipp. Ich habe mal passende, großzügige Industriehallen herausgesucht und die auch in meine Zeichnung eingebaut. Schweren Herzens werde ich wohl auf irgendetwas verzichten.

Also, lieber Rimbert, lieber Bernd, ich habe den ganzen Tag gezeichnet und wieder gelöscht und bin zu einem Entschluss gekommen, der mein ursprüngliches Konzept der 3 Ebenen beibehält, der eine Kehrschleife enthält, ein Inglenook-Spiel am Hafen bietet, einen ausreichend großen Bahnhof bietet, zumindest etwas Platz am Hafen für Industrie und Beladung sowie eine Kaikante. Mir schwebt eine Kaffeerösterei vor. Aber da schaue ich, welches Modell mir besonders gefällt.

Ich glaube, ich bin mit dem Ergebnis zufrieden, auch wenn mir nun doch schon wieder eine Weiche fehlt Ich habe den Gleisplan und eine dekorierte Version angehängt, so dass man sehen kann, was man am Ende überhaupt sieht von den Gleisen. Im hinteren Drittel wird ein Abschlussbrett mit Kulisse Tiefe simulieren, so dass ich an den dahinter liegenden Teil mit den Schattengleisen problemlos heran komme. Gelb ist der Hafenbereich auf Level 0, Rot die Gefällestrecke. Blau sind Schattengleise und der Rest ist grau.
Ganz vielleicht baue ich wenn alles soweit steht auf der obersten Ebene noch eine Strassenbahn ein, aber ohne Verbindung zum Gleisnetzt.

Ich hoffe, ihr hattet auch etwas Spass bei der Beratung, mir hat es sehr viel gebracht und ich freue mich darauf, jetzt in die Praxis über zu gehen. Wobei mir vor der Kehrschleife gruselt. Da habe ich noch keine Ahnung, wie ich das Verkabeln muss. Aber das lerne ich auch noch!


Die von Kaya zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Moin Kaya,

freut mich, daß ich Dir helfen konnte. Kehrschleife ist übrigens kein Problem. Man benötigt ein Kehrschleifenmodul (KSM) und eine Strecke in der Kehrschleife, die länger ist als der längste Zug. Die Strecke wird beidseitig isoliert. Zwei Kabel zur Stromversorgung an das KSM, vom KSM zwei Kabel an die Schiene. Fertig. Das KSM polt beim Kurzschluss, den die Lok auslöst, sofort um.

Noch eine Anmerkung zu Deinem Plan. So wie Du jetzt die Kehrschleife eingeplant hast, wirkst das unglaubwürdig. Dein Bahnhof hat drei abgehende Gleise, dafür ist er zu klein. Außerdem fährt ein Zug auf dem mittleren Gleis raus und kommt sofort wieder zurück. (Und du verlierst die kleine Lokbehandlungsanlage.
Warum legst Du die Kehrschleife nicht in den nicht sichtbaren Teil, ähnlich, wie in meinem Vorschlag?

LG Rimbert
Guten Morgen, Rimbert

Ich habe ewig lange an Deinem Vorschlag gebastelt, komme aber nicht auf die erforderliche Höhe. Links aussen vom Schattenbahnhof kommend überquerst Du zwei mal die nach aussen verlegte Strecke vom Hafen.
Das bedeutet, ich muss entweder erst nach der zweiten Querung mit der Steigung beginnen, dann komme ich zu steil auf dem dadurch ja stark verkürzten Rest, oder ich beginne die Steigung vorher, muss dann aber mit dem Gleis vom Schattenbahnhof genauso steigen (und sofort wieder runter, um das untere Gleis überfahren zu können.

Deswegen habe ich das steigende (rote) Gleis wieder nach innen gepackt, so dass ich eine maximale Strecke für die Steigung habe, bei trotzdem verträglichem Radius.
Das aber bedeutet, dass ich die Kehrschleife anders gestalten muss. Das Schattengleis unter der Stadt (blau, rechts) bot sich an.
Aber jetzt wo ich drüber geschlafen habe finde ich es auch nicht optimal. Meinen kleinen Raum für die Lokwartung hätte ich schon gerne. Am liebsten für meinen Ringlokschuppen, aber das wird nix.
Oder *Spinnmodus an* ich baue die klappbare Platte rechts unten als Wechselplatte mit Zufahrt über den Inglenook: Einmal zu einer Werft, einmal zu einem BW. *Spinnmodus aus*  ... aber erst wenn die Hauptanlage rollt!

Hast Du ausgehend vom aktuellen Plan eine Idee für eine bessere Kehrschleife? Die Hafengleise und die 3 parallelen Gleise im BHF sind an die von mir gewünschten Modelle angepasst, die würde ich gerne so liegen lassen.

Eigentlich wollte ich heute endlich Gleise in die Hand nehmen, aber es wird wohl doch wieder die Computermaus

vielen Dank für Deine Mühe, ich weiß das sehr zu schätzen!

Kaya
Guten Morgen,

wenn ich das richtig sehe ist deine Kehrschleife der innerste Bogen links inkl. dem S-förmige Stück in der Mitte. Der von Dir angesprochene blaue Teil muss keine KS sein.

Gruß Bernd
Hi Bernd,

ich weiß. Das hab ich doof ausgedrückt. Die eigentliche Kehrschleife ist grau, ich habe das Schattengleis nur verbunden, um ein weiteres zu haben.
Rimbert hatte mich darauf hingewiesen, dass ich eine Kehrschleife brauche, da mein Rangierzug vom Hafen sonst genau einmal runter fahren kann, dort arbeiten, dann kann er den Zug umfahren und  mit "umgedrehter Lok" alle Wagen wieder nach oben ziehen. Dann landet er im Bahnhof - und kommt nie wieder runter an den Hafen, wenn er nicht die Kehrschleife bekommt.

Die Lok selber wird jedesmal im Hafen "gedreht" durch das Umfahren des Zuges. Wenn ich es richtig gelesen habe ist das aber OK. Denn eine Drehscheibe oder ein anderes Konstrukt, was die Lok selber auch dreht (und nicht nur wieder an das vordere Ende des Zuges bewegt) bekomme ich im Hafen nicht mehr unter.

Und oben beim Bahnhof erneut rangieren um die Lok ans andere Ende des Zugs zu bringen und zurück fahren zu lassen, passt nicht, meint Rimbert. Also, Rangierbetrieb auch noch im Bahnhof bzw dahinter passt nicht.

Deswegen wollen wir eine Kehrschleife im unsichtbaren Teil auf der Bahnhofsebene einbauen. Aber da hab ich grad ein Brett vorm Kopf...

viele Grüße von der grade sehr sonnigen Küste
Kaya
*editiert: Bilder ausgetauscht und Text korrigiert
*
Hej Bernd und Rimbert, und natürlich alle anderen Interessierten

ich glaube, jetzt habe ich es sowohl mit den Höhen als auch der Kehrschleife hinbekommen. Orange ist die Kehrschleife, Rot die Steigungsstrecke (unter 2%). Blau sind Schattengleise.

Die Kehrschleife von Dir, Rimbert, habe ich gespiegelt übernommen und auf die Hafenebene gelegt, wo ich auch noch Platz für 2 Schattengleise hatte.

Den Bahnhof habe ich etwas reduziert und ein wenig Platz für ein kleines BW geschaffen.

Den Anschluss für das Werftmodul bekomme ich dadurch, dass ich den Inglenook mit seinen Gleisen dort hin gelegt habe, da kann eines dann einfach den Werftzubringer ergeben.

Was meint ihr zur aktuellsten Version? Noch Kritik, oder kann ich losbauen

viele Grüße,
Kaya

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Hallo Kaya,
mag sein das das jetzt der Eile geschuldet war, aber die Kehrschleife braucht nur 1 Gleis, d.h. die orange Weiche links und die zwei orangen Bogenweichen rechts sollten blau sein, ebenso der innere der zwei orangen Bögen, so hast du 3 SB Gleise (blau). Hab's mal grob eingezeichnet. Gegenüber den Weichen doppelt trennen/isolieren (also beide Schienen des Gleises). Dann leg mal los
Gruß Bernd

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Hallo,

mal bezüglich des Güterverkehrs im Hafen: es ist ja nicht so, dass da Züge komplett reinfahren und wieder rausfahren. Im Grund kommt ein Güterzug entweder als Ganzzug oder er stallt einige Wagen ab. Das passiert auf dem Einfahrgleis (das gleichzeitig Ausfahrgleis sein kann, wo die neu zusammengestellten Züge abgeholt werden.) Ganzzüge kann die Streckenlok rangieren, einzelne Wagen werden abgestellt und von einer Rangierlok "weggeräumt", evtl. noch neue Wagen an den Zug gehängt. Zum rangieren braucht es einige Gleise (Umfahrgleis, Ausziehgleis, Abstellgleise/Richtungsgruppe). Wenn dich das nicht interessiert, alles gut. Wenn du "vorbildgerecht" fahren willst müssen wir am Hafenteil noch was machen, Platz wäre ja eigentlich.

Gruß & schönen Abend,
Bernd
@Bernd,
das verstehe ich noch nicht genau. Also mit der Kehrschleife. Denn ich fahre auf dem orangen Gleis in die Kehrschleife und über das weiterführende orangene doch hinaus, so dass ich dort keine Schattenzüge parken darf. Sonst komm ich doch nicht durch? Ich hatte nur die blau gemalt, auf denen ich Züge herumstehen lassen kann.

Im Hafen ist noch Luft? Ich dachte, ich habe ihn jetzt schon zu voll gestapelt, dass kaum noch Platz für anständige Lagerhäuser ist. Aber dass es nicht richtig funktioniert, wenn ich da unten rangiere, habe ich schon gemerkt. Über das Inglenook kann ich jede Wagenreihung erzielen, die ich will. Über das Umfahrgleis, kann ich meinen Hafenexpress umfahren und ihn dann wieder Lok voran nach oben in den Bahnhof ziehen, nachdem er seine Waren am Hafen abgeladen hat.
Was fehlt denn noch? Und wie kann ich es einbauen? Denn ich möchte meine kleine Welt sehr gerne realistisch und vorbildgerecht darstellen. Und mit verschiedenen Kränen Mein Plan war:
- Container zwischen Schiff, Schiene und Strasse hin und her laden mit einem schönen Überladekran.
- Kaffeebohnen kommen per Schiff, werden in einer großen norddeutschen Rösterei geröstet und anschließend auf Schiene, Strasse und Schiff verladen
- eine Industrie mit Silos als Abwechslung wäre toll.
- eine Option wäre auch eine Kohlezeche oben in den "Bergen" beim Betriebshof, deren Erzeugnisse dann runter an den Hafen gebracht werden und dort für den Export per Schiff gelagert werden

An was denkst Du denn schienentechnisch? Wie bekommt mein Hafen mehr Realismus?

viele neugierige Grüße,
Kaya
Hallo,
also eine Kehrschleife meint nur ein Streckenteil wo die Spannung umgepolt werden muss. Hat man hier keine Kehrschleife mit dem entsprechenden Kehrschleifenmodul kommt es zu einem Kurzschluss. Die Kehrschleife kann eine Gerade sein, also muss keine komplette "Kehre" sein, aber der Name kommt natürlich daher. Bei deinem Gleisplan reicht der von mir markierte Teil aus, so gewinnst du noch ein SB-Gleis.
Zum Rangieren usw. im Hafen jetzt erst mal nur soviel: Du brauchst ja auch Platz, die Wagen, die entladen werden sollen, abzustellen, schon entladene Wagen abzuholen usw. Mit dem Inglenook Puzzle kennst du dich ja scheinbar aus, also dass die Waggons in die richtige Reihenfolge zu sortieren sind.
Ende Ep. III reicht wohl 1 gr. Kran (Container gabs wohl noch nicht), der Stückgut wie Kaffeesäcke (mehrere in Netzen gestapelt) genauso heraushebt wie Maschinenteile in Kisten einlädt. Mit gr. Schaufel werden damit auch Schüttgüter wie Kohle und Erz bewegt. Dazu vlt. noch Silos oder ein Tanklager. Deine Werft baucht natürlich Stahl, gr. Dieselmotoren usw. Als Wagen um 1968 also gedeckte Güterwagen 2-achs, Rungenwagen / Flachwagen und Schüttgutwagen bzw. Tankwagen.
Ich denke, man braucht zumindest noch ein Einfahr-/Ausfahrgleis und ein zusätzliches Ziehgleis. Beides können Stumpfgleise sein. Zudem würde ich links ein Doppelgleis am Hafenbecken bevorzugen. Anregung mal hier: http://k.f.geering.info/modellbahn/gleisplaene/kleinhafen.htm
Wie viele Gleise und wie lang die sein sollen hängt aber stark davon ab, was du machen willst.
Bahnhof und SB, damit kannst du doch schon mal loslegen.

Gruß,
Bernd
So, hier mal die Hafenerweiterung in Minimalausführung. Am "Inglenook" können ja Silos/Tanklager und ein Lagerhaus (Kaffee, Bananen) liegen. Alle neuen zugeführten Wagen landen im Ein-/Ausfahrgleis. Dann werden die Wagen in die entsprechenden Gleise (Hafengleise, Inglenook) verteilt. Fertige Wagen werden im Inglenook rangiert (Richtgruppe) und dann im Ausfahrgleis zu einem Zug zusammengestellt.

Gruß, Bernd

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Hallo Bernd, ganz herzlichen Dank.

Da komm ich von der Arbeit und finde so eine schicke Überraschung vor. Mal schauen, was ich unter bringen kann davon. Denn der Platz ist schon sehr eng. Ich habe ja als Beispiele die Lagerhallen rein gestellt. Und die Rösterei hat am Inglenook eher keinen Platz, schätze ich.
Container kamen 1968 grade in Mode, und ich finde die schick als Beladung von einem Schiff, einem LKW und eben der Bahn, um zu zeigen, dass der Nahtransport auf der Strasse und der Ferne per Bahn erfolgte. Aber Du hast Recht, es wird eine kleinere Verladestelle. Der 3 D gedruckte Überladekran ist mir eh zu wuchtig, da muss ich mich mal genauer mit den ersten Modellen auseinander setzen.
Daneben einen Schüttgut-Kran für meinen Rohkaffee und die Sackware für den Export und vielleicht ein Verladesilo für Dünger oder so. Ich finde die Kräne einfach nur klasse, deswegen bekommt mein Hafen da vielleicht mehr als wirklich erforderlich . Vielleicht rechtfertige ich das mit weiteren Umladungen auf LKWs.
Die Werft wird erst mit ihren Motoren und Stahlträgern und Platten beliefert, wenn ich sie baue. Aber wieder hast Du Recht und ich sollte die passende Verladung und ggf Maschinenfabrik schon einplanen.

Ich möchte endlich Gleise verlegen und meine Bautrupps unter Feuer setzen, aber parallel sollte ich mir genauer überlegen, welche Industrie ich wo hinstelle, um meine Gleise realistisch auszulasten. Sinnhaftigkeit ist mir ziemlich wichtig.

Im Bahnhof werde ich erst provisorisch verlegen, da muss ich mir auch noch genauer ansehen, wie so ein Bahnhof wirklich funktioniert und das Mini-BW. Rimbert hatte mich schon drauf hingewiesen, dass 2 Gleise rein und 2 raus eigentlich genug sind. Aber im aktuellen Plan wirkt das für mich noch sehr unfertig.

Außerdem muss ich vieeeeel mehr Schienen und vor allem die teuren Weichen besorgen. Ich habe im aktuellen Plan mehr als das doppelte verbaut wie zu Beginn.
Aber die Schattengleise brauche ich ja noch nicht zu bauen, solange ich eine einsame Lok habe Und ich muss mir überlegen, wie ich an den neuen Schattenbahnhof mit der Kehrschleife ran komme. Da ist ja die ganze Anlage drüber gebaut. Und abnehmbar kann ich das nur stellenweise machen.

Ich gehe dann mal weiter planen. Ich hab schon überlegt mir ein einfaches Oval zu bauen, damit meine Lok wenigstens mal raus kommt aus der Schachtel und ich was fahren lassen kann

Kaya
Hallo Kaya,

wahrscheinlich hast du schon einige Gebäude oder zumindest bestimmte im Kopf, und das sind dann "Vollhäuser". Es gibt aber auch weniger tiefe Halbreliefbauten, nur als Beispiel https://www.dm-toys.de/de/liste/suche/halbrelief.html von 3-4 cm Tiefe oder gar Kulissen (also nur gemalte Kartonfronten). Gut, an der Vorderseite der Anlage nicht so ideal ...
Viele kleinere Bahnhöfe haben ja nur drei Gleise: je ein Richtungsgleis (von links kommend, von rechts kommend) und ein Überholgleis. Dazu noch ein Abzweig für Gütergleis und gut ist. Gerade weil dein Bahnhof so klein ist sollte man im Hafen ausreichend Rangiermöglichkeiten vorsehen, das hast Du ja schlauerweise von Anfang an mit dem Inglenook (der Richtungsgruppe) bedacht.

Wenn du zum ersten mal mit Flexgleis baust: mach langsam. Es kommt auf sehr saubere Verlegung und sauber gemachte Kurven an. Reicht ein Flexgleis (914 mm bei Peco) nicht für einen Bogen zwei Gleise zusammenlöten und dann erst nach erkalten (vorsicht an der Lötstelle) biegen. Du kriegst die Verbindungen in Kurven sonst nur sehr schwer problemfrei hin, finde ich.
Und dann: Probefahren, probefahren und 3. Probefahren. Wenn Du an den SB schlecht ran kommst musst du den zuerst bauen!!

Und noch was: Du baust ja auf 5 cm Styrodur, hab ich auch mal gemacht (mit Kato Gleis und Weichen, da mussten nur die Kabel verlegt werden) und im Prinzip gut. ABER: Wie schaltest du die Peco Weichen? Da muss ja von unten ein Stelldraht / Federstahldraht eingeführt werden. Der muss entsprechend lang und stark sein, denn je länger je weicher (also vom Widerstand her) ist er dann oben an der Weiche. Vorher ausprobieren! Evtl. die Feder in den Weichen entfernen, aber da kennt sich Rimbert glaube ich besser aus.

Schönen Abend,
Bernd
Moin Kaya,

war geschäftlich unterwegs, deshalb melde ich mich erst jetzt zu Deinen neuen Plan. Da Bernd sich ja mit dem Layout der Hafengleise auseinandersetzt, von mir ein paar Anmerkungen zum Rest.
Die Idee eine Kehrschleife in die untere Ebene zu legen, ist sicher nicht schlecht, allerdings sehe ich große Schwierigkeiten an die Gleise des SBhf ranzukommen. Da sind nur 5 - 6 cm Abstand, da kommst Du nicht vernünftig ran. Wenn Du noch zusätzliche Abstellgleise haben willst, dann sollten die in die obere Ebene.

Deine Anmerkung zur Position der Rampe nach außen verstehe ich nicht, die Rampe ist in meinem Plan knapp 2,5m lang bis zur Unterquerung des ersten Gleises. Ich gehe von 2,5% Gefälle aus, das passt, um knapp 6cm Höhenunterschied zu erreichen.

Ich bin immer noch am probieren, wie man die Ebene 2 besser gestalten kann, aber in allen Varianten fehlen mir ein paar cm in der Tiefe. Wäre es für Dich denkbar, die Anlage 105cm tief zu bauen? Du hast Deine Raumsituation ja schon beschrieben, aber vielleicht geht ja ein ganz bisschen was.

LG Rimbert
Hi Rimbert,

dann willkommen zurück in der Heimat. Da der Rahmen inzwischen von meinem Mann zugeschnitten wurde, liegt die Größe fest.
Zu Deinen Anmerkungen:
Die untere Ebene, wo der Schattenbahnhof mit Kehrschleife gelandet ist, ist abgesehen von den Trassen der Gleise "hohl", ich kann in Notfällen also von unten heran, nur behindert von den Kabeln, die aus den oberen Ebenen in Kabelbündeln herunter laufen.

Und Ja, den Hafen habe ich aufbauend auf Bernds Vorschlag grade etwas umstrukturiert. Gefällt mir gut.

Und was ich mit dem Steigungsproblem meinte ist ganz einfach. Bei deinem Vorschlag kreuzt sich die aufsteigende Strecke 2 mal mit den Gleisen auf Ebene 2. Das bedeutet, die Steigung kann erst dahinter beginnen. Das kostet mich die Zentimeter, die den Unterschied zwischen 2,1 und 2,7 % ausmachen. Und da sehe ich den Mehrwert nicht, wenn ich die Kehre mit Schattenbahnhof genauso gut nach unten legen kann.
Wenn ich versuche, die Kehre mit Schattengleisen in der Bahnhofsebene einzubauen, fehlen mir auch immer irgendwo 5 bis 10 cm. Zumindest der Rahmen ist auf 2 mal 1m festgelegt. Ich hatte sogar schon überlegt, einen "Ausleger" auf Ebene 2 zu bauen als Ausgleich, aber dann kann die Anlage nicht mehr an die Wand. Und 10 cm mehr tuen mir auch im Zimmer selber wirklich weh.

Woran bastelst Du denn? "Nur" an der Kehrschleife oder auch am Bahnhofslayout? Was sind die Vorteile, wenn ich die Kehre in Ebene 2 lege, statt darunter in Ebene 0?  Je weniger ich in Ebene 2 habe, desto mehr Raum kann ich für das Mini-BW schaffen, denke ich, in dem ich den "15 cm Berg" am Rand schmaler und steiler baue.

Ich hänge mal den aktuellsten Plan, mit überarbeitetem Hafen an. die Proportionen sind etwas verschoben, womit ich eigentlich ganz happy bin. Aber bei guten Argumenten werf ich auch alles wieder über den Haufen, damit am Ende etwas wirklich Gutes steht.

die neue türkisfarbige Strecke ist eine kurze Strassenbahnpendelstrecke, die mein Mann sich gewünscht hat. Dafür darf ich sein Werkzeug plündern

Ihr seit echt Spitze

Kaya



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Moin Kaya,

die Wünsche des Gatten sollte man berücksichtigen

Ich habe am rechten Teil "gebastelt",  habe aber das was ich wollte, nicht hinbekommen. Meine Idee war die rechte Weiche im Bahnhof weiter nach rechts zu bringen, um ein "echtes" Umfahrgleis für den Bahnhof hinzubekommen. So wie es jetzt ist, ist es nicht geeignet einen längeren Zug, der am Bahnsteig steht, zu umfahren.

Ansonsten habe ich den SBhf und die Kehre angepasst, sowie die Zufahrt zum Bahnhof für meinen Geschmack etwas gefälliger gemacht. Zusätzlich habe ich Dir nochmal deutlicher gemacht, wie ich die Rampe außen meine. Die erreicht - 6cm bevor sie die Ebene  2 kreuzt.

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Was sind die Vorteile, wenn ich die Kehre in Ebene 2 lege, statt darunter in Ebene 0?  

Auch wenn Du das ganze von unten offen gestaltest, kommst Du mit der Hand nicht an die Gleise ran, wenn da mal etwas entgleist. Die vier Gleise haben eine Tiefe von ungefähr 15 cm, versuch mal an das letzte Gleis zu kommen und dort einen Wagen oder ein Lok aufzugleisen, ohne Züge, die auf den vorderen Gleisen stehen zu berühren, das geht nicht. Normalerweise ist die Empfehlung mindesten 15, besser 20cm Höhenunterschied zwischen übereinanderliegenen Gleisen zu haben.  Da hat das ja schon in deinem ersten Entwurf sehr gut berücksichtigt, weil Du den SBhf nach hinten gelegt hast. Das gilt nicht für kurze Überquerungen, wie Du sie zur Einfahrt in den Hafen hast.

LG Rimbert


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Zitat - Antwort-Nr.: | Name: MHAG

Ich befürchte, dass die "Industrie" und die Gebäude insgesamt viel zu mickrig sind und deshalb später einen Karikatur-Eindruck hinterlassen. Nehmt doch mal die Planmaße und rechnet die auf Vorbildmaß um



Deshalb ist dieses Projekt eines Binnenhäfchens u.a. auch gescheitert, andere Gründe waren die mickrigen Gleisradien. Das einzig Gute was übrigblieb war der SchaBa mit knapp 11 Meter Nutzlänge

Nachtrag
eine Möglichkeit wäre eventuell, den Hafen nach hinten zu verlegen und mit einer Kulisse die weite Welt andeuten, vorne dann Bahnhof & Co,
Der Plan (Bild 2) ist übrigens KEIN Kreisverkehr, auch wenn es so aussieht und in Halb Null erstellt wurde!

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Hallo Kaya

Wenn ich den Beitrag #1 lese, so meine ich herauszudeuten, dass alles flach sein soll.
Und dann soll HINTEN ein SBF sein und irgendwo Gefälle??

Yukka
Hi Yukka,  flach? Nein, ganz und gar nicht. Da hast Du etwas falsch verstanden.
Die Anlage hat 3 Ebenen. jede ist in sich flach, aber der Hafen liegt knapp 6 cm unter der Hauptebene und die Stadtebene etwa 8 cm über der Hauptebene mit dem Bahnhof. Am linken Rand  wird es sogar etwas in die Höhe gehen.
Schau mal hier ist meine Vorlage, auf der ich aufgebaut habe. Da sind super schöne Bilder die das deutlich zeigen: http://www.modellbahn-traumanlagen.de/gleisplan-spur-N/

Deswegen gibt es für den unsichtbaren Schattenbahnhof 2 Optionen. Entweder auf der Hafenebene oder auf der Hauptebene jeweils verdeckt durch die darüber liegende Ebene.

@Bernd: der Tipp, die Flexis erst zu löten und dann quasi um die Lötstelle in der Mitte zu biegen ist prima. Führt allerdings zu mehr Verschnitt, oder? Denn wenn ich an den Verbindern verlöte, rutschen die Gleise an der Stelle ja beim Biegen nicht mehr. Muss ich aber ausprobieren. Bisher habe ich nur gebogen und mit Nägeln fixiert, noch nicht verlötet. Ich bin noch nicht beim finalen Aufbau. Aber ich hab mir Reliefhäuser angeschaut und ein tolles Fabrikgebäude gefunden, bzw mehrere, die ich mal aus Pappe nachbaue um zu schauen, wie das wirkt. Und im Hintergrund werde ich auch Deinem Rat folgen und mit Kulisse oder Relief arbeiten, statt mit ganzen Häusern.

Hi Helko, bei der Planung mit 3 Ebenen kann ich die mittlere nicht nach hinten schieben Und ich habe in der Planung die größten Spur N Modelle die ich finden konnte als Grundlage angenommen. Eben damit ich mich nicht verplane. Grade im vorderen Hafenbereich den man ja gleich vor der Nase hat, geht es mir sehr um realistische Proportionen und Details. Deswegen musst ich mich von meinem Plan, eine Werft darzustellen bis auf weiteres auch verabschieden. Schade, dass Du Dein Hafenprojekt aufgegeben hast, ich finde, das hatte was.

@Rimbert: Du machst mich fertig Ich habs ausprobiert und werde mir etwas einfallen lassen, um an die Züge im Schattenbahnhof im Notfall heran zu langen. Bei den filigranen Modellen kann ich die ja auch nicht einfach brutal zu mir zerren, ohne Schaden anzurichten. Eventuell reicht es, wenn ich die vordere Blende klappbar mache. Dann komm ich von beiden Seiten an je 2 Gleise. Notfalls muss der vordere Zug dann wegfahren, damit ich durchgreifen kann. Glücklicherweise habe ich kleine schmale Hände.

viele Grüße,
Kaya
Moin Kaya;

1 Meter Flexgleis kostet so 6-7 €, da sind mir 5 -10 cm Verschnitt egal wenn ich im Betrieb nachher keine Probleme habe. An der Verbindungsstelle musst du ja eh einige Schwellen wegschneiden (kann man später wieder drunter legen), dadurch gibts dann wieder etwas Spiel für die Schienen. Aber es gibt auch andere Lösungen, jeder schwört halt auf seine Methode.

Gruß, Bernd
Moin Kaya,

zum Thema Gleisbau mit Peco, kann ich Dir nur raten, alle Verbindungen zu löten. Du findest etliche Beiträge dazu im Forum. Wie Bernd schon geschrieben hat, hat da jeder so seine eigene Meinung und Erfahrung zu. Meine Erkenntnisse habe ich hier beschrieben: https://www.mobablog.info/blog.php?id=2918.

LG Rimbert

Zu #41
Hallo Kaya

6 cm Hafenkante sind 960 cm im richtigen Leben. Das wäre sogar in Hamburg eine MonsterEBBE

Yukka
Moin und willkommen Kaya.

Ich hätte hier mal was um ein paar Grundkenntnisse zu bekommen:
https://www.moba-trickkiste.de/

Mobagruß Kai
@Yukka, auch hier hast Du mich falsch verstanden. Ich glaube, das Prinzip der Anlage  ist anders als Du denkst:
Oberkante Wasser ist 1,1 cm unterhalb der Oberkante Hafenebene. Also 1,70 Tidenhub. Die Hafenebene ist Ebene 0, Das Wasser also quasi -1-
5,5 cm oberhalb der Hafenebene liegt die Hauptebene mit dem Bahnhof. Das ist in meiner Zeichnung Ebene 2
Knapp 8 cm darüber wiederum liegt die Stadtebene, die in der Grafik als Ebene 3 bezeichnet wird.

Rimbert, Bernd und die anderen hier passen schon auf, dass ich keinen so groben Unfug treibe, wie Du ihn befürchtest

@Rimbert und Kai: Das ist ja großartiges Lesefutter! Was für ein Glück, dass morgen Sonntag ist! Danke schön, das sind Perlen, die man lange suchen muss!

@Rimbert und Bernd: Ich habe die fehlenden Zentimeter gefunden ohne die Hauswand einzureißen. Meine Platte bekommt einen "Zipfel" und damit hatte ich die Luft, den Bahnhof und die Hafengleise sauberer zu verlegen und, ich glaube, sämtliche Euerer Ideen umzusetzen. Vor der Kehrschleife graut mir immer noch etwas, aber mit der aktuellen Version werde ich meine Planung jetzt beenden und los laufen. Der Rahmen ist schon fast fertig!

Vorsicht an der Bahnsteigkante, der Kayaexpress fährt mit 4 Monaten Verspätung endlich los.

viele Grüße, Kaya

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Hallo Kaya,

da hast du dir aber eine wirklich traumhafte Vorlage gewählt!
Ich wünsche dir viel Spass, Erfolg und gutes Gelingen beim Umsetzen deiner Vorstellungen.


Grüssle
Jürgen
Moin,

naja, Kaya, bzgl. der Bemerkung von Yukka:. Rimbert und ich zählen eher zu der "MoBa ist Kompromiss"- Fraktion, andere sind da halt pingeliger. Die bauen dann an, weil sie sonst den im Original 450 m langen Bahnsteig für den ICE+ passendem Bahnhofsvorfeld nicht in ihrem Mobazimmer unterkriegen .
Zu deinem neuen Plan: Die kleine Anbauecke ist gut. Das neue Stumpfgleis würde ich 180° drehen und die Weiche nach rechts unten setzten und danach erst die Kehrschleife beginnen, also etwa auf Höhe der Mitte der jetzigen orangen Geraden.. Hat das eigentlich einen spezifischen Grund, das die gelben Stumpfgleise so ausfingern und nicht parallel angelegt sind? Kostet ja Platz und dazwischen passt ja kaum etwas.

Gruß,
Bernd
@all

Ich hatte es auch zuerst so wie yukka verstanden, weil der Plan ohne Höhenangabe schwer zu interpretieren ist.

Hier mein Vorschlag
hier gehen BEIDE Streckenäste in den SchaBa, die Steilstrecke bleibt sichtbar und die Züge müssen Lok voraus in den Hafen.

- der "Ansatz" links ist für den Anschluss einer Kassette.
- das Industriegebiet links ist noch nicht enthalten, frei zum Austoben
- SchaBa hat weiterhin eine Nutzlänge von 12 Meter.
- max. Neigung 3%
- min. Radius R3 bis 900mm

helko
Nachtrag 1:
Durch den neuen Ansatz rechts ergäben sich natürlich weitere Gestaltungsmöglichkeiten, z.B. Werft
Aber wenn schon ansetzen, dann würde ich gleichzeitig über eine Verlängerung nachdenken.
Zumindest bei meinem Vorschlag kommt man in der Bauphase leicht in den Innenraum ran und später könnte man das Dorf auf einem Klappbrett unterbringen, so dass seitliches Verschieben unnötig wäre

Nachtrag 2
Bild Werft

Nachtrag 3 (auf Anfrage):
der SchaBa ist 28 cm (!) unter der Bahnhofsebene, Zufahrt sogar 2-gleisig mit Platz für zusätzliche 3 Züge á 110 cm

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Moin Kaya,

schön, daß Du mehr Platz gewinnen konntest. Folgende Anmerkungen habe ich zu Deinen neuen Plan:
Du nutzt den gewonnen Raum in der Tiefe, um die Stadt zu vergrößern, ich würde dem Hafenbereich mehr Platz geben und den Bereich des Bahnhofsgebäudes etwas weiter nach hinten verlegen. Die Tiefenwirkung der Stadt kann Du sehr gut über eine Hintergrundkulisse erreichen.
Dein Bahnhof ist jetzt sehr stark in S-Form angelegt. Das ist in der Realität eher unüblich und von deinen Möglichkeiten her auch nicht nötig. Ich würde an Deiner Stelle die linke Einfahrt des Bahnhofes etwas weiter nach rechts verlegen.

Noch etwas generelles zum Planen. Ich kenne Anyrail nicht, aber wenn ich mir Deinen Plan so anschaue, habe ich den Eindruck, daß Du sehr ausgiebig von der Funktion Gebrauch machst, Flexgleise durch das Programm erzeugen zu lassen. Das führt dazu, daß das Programm mit seiner Logik rechnet, aber nicht immer realistische Kurvenverläufe und Parallelgleisabstände erzeugt. Ich weiß nicht, ob das in Anyrail geht, aber ich umgehe diese Problem wie folgt: Parallelgleise lege ich separat an und positioniere sie so, daß ich z.B. im Bahnhof erst das gerade Gleis lege und dann die Weiche mit dem Gleis verbinde. In Kurven arbeite ich mit vordefinierten / festen Radien (z.B. 25 cm) die ich dann mit vom Programm gerechneten Flexgleisen verbinde. Wenn das in Anyrail nicht geht, könntest Du z.B. auch passende Radien von Minitrix oder Fleischmann ohne Bettung nehmen zum Planen, hinterher kann man einfach Flexgleis zum verlegen verwenden.

Ich weiß, daß Du möglichst schnell ins Bauen kommen möchtest, aber jede St7nde, die man länger in die Planung investiert, vermeidet hinterher Baufehler. Und noch ist der Plan, meiner Meinung nach, nicht 100% ausgereift, wir liegen jetzt bei 75 - 80%

In diesem Sinne freue ich mich auf die nächste Entwicklungstufe.

LG Rimbert
Guten Morgen, ihr Verrückten

Ihr wollt nicht, dass ich losbaue, oder? Na gut. Für mich ist es erst die zweite Anlage (die erste war ein wahnsinnig komplexes Oval aus einer Starterpackung mit einem  Stumpfgleis), aber ihr habt mehr Erfahrung.

Ich sehe ja selber, dass mein Plan immer ausgereifter ist.

@Joggele: Danke für Das Lob! Ich fand die Vorlage auch auf Anhieb super!

@Bernd: Ich finde es auch wichtig, realistisch zu bleiben. Deswegen streiche ich ja auch die Werft. Ich hab immer 10000 Ideen, kann aber auch gut verzichten, wenn die Argumente überzeugen. Und Eure sind schon sehr fundiert.
Zu den gelben Gleisen am Hafen und im Schattenteil: die habe ich nur auf die Schnelle positioniert, weil ich die Weichenfolge ausprobieren wollte. Das muss ich meiner Ansicht nach im Programm nicht genauer machen. Das ergibt sich, wenn ich weiß, welche Modelle ich wo stellen will. Manche Gebäude haben ja Einfahrten oder bestimmte Positionen für die Gleise. Gesetzt ist nur, dass ich ein ausreichend langes Umfahrgleis brauche und mein Inglenook-Spiel Mit dem Schattenbahnhof bin ich jetzt zufriedener, aber gut ist es nicht. Es ist unelegant, aber anders passt es nicht. Oder bei mir jedenfalls nicht. Da probiere ich noch mal herum.

@Rimbert: Ich kenne Anyrail leider nicht. Ich baue mit Scarm und lege in dem Plan nur an Stellen Wert auf Genauigkeit, wenn es um Zentimeter geht. Ich habe den Flexis einen Mindestradius mitgegeben, so dass ich den automatisch einhalte. Parallelgleise in echt werden natürlich exakt gelegt. Für mich ist die Gleiszeichnerei aber nur ein "Ungefähr"

Ich hatte die Stadt bzw die Gleise schräger gestellt, um im Bahnhof die Gleise länger parallel zu haben, wie wir davor besprochen hatten. Das S-sieht man ja nicht, da der Bahnhof ja oben steht, in der Stadtebene und der rechte Teil der Gleise ist nicht sichtbar. Aber ja, das geht auf Kosten der Fläche die ich am Hafen habe. Mir gefällt der Bahnhof so aber deutlich besser.
Ich schaue mal ob ich einen Kompromiss finde.

@Helko: Ich bin schon recht tief in meiner Planung drin und möchte nicht mehr alles umwerfen. Dein Ansatz mit dem Hafen parallel zur Anlagenkante ist auch hübsch. Hast Du so was schon mal umgesetzt? Mich würde interessieren, wie Du da die Hafenkante genau gemacht hast. Magst Du mir mal ein Foto Deiner Anlage schicken?

Viele liebe Grüße an Euch alle, auch wenn ich immer noch bei der Theorie bin, macht es mir echt Spass mit Euch.  Und ich bekomme immer wieder wirklich großartige Tipps auch für die Umsetzung, zu Lektüre oder besonderen Onlineshops. Die sind mir auch sehr willkommen.

Kaya
Kaya, meinst du mit Hafenkante die Spundwand? Also im Modell (nicht im Zeichenprogramm) - da kann man Wellpappe nehmen aber es gibt auch Kaufprodukte z.B. im oben erwähnten Stepsworld Shop.
Tatsächlich finde ich auch die linke Bahnhofseinfahrt unglücklich, rechts ist ja Bhf + Stadt drüber, aber links ist es ja offen auch wegen des BW.
Gruß,
Bernd
Zitat - Antwort-Nr.: | Name: kaya


Ich bin schon recht tief in meiner Planung drin und möchte nicht mehr alles umwerfen. Dein Ansatz mit dem Hafen parallel zur Anlagenkante ist auch hübsch.


Der Hafen ist nicht parallel zur Kante, sondern 5° geneigt

Aber zur Planung: Hänge nicht zu sehr an alten Ideen, sondern das Bessere ersetzt immer etwas. So würde mir z.B. dein Schatten überhaupt nicht gefallen

helko
Moin Kaya,

sorry, ich dachte Du arbeitest mit Anyrail, für Scram gilt das gleiche

Ich plotte meine Pläne 1:1 aus und nehme sie als Vorlage für den Zuschnitt von Trassenbrettchen und als Grundlage für das Aufkleben des Gleisunterbaus aus Resorb, auf dem ich dann die Schiene verklebe. Ganz freies Verlegen ist mir zu riskant, gerade bei Kurven und Weichenstraßen

ich habe mal meine Vorstellung des Bahnhofes in Deinen Plan gezeichnet. Der Bahnsteig hat so ein richtig gute Länge und Du hast mehr Platz zur Darstellung des Hafens.

LG Rimbert


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Ich sehe, was Du meinst, Rimbert.
Die Bahnhofsgleise sind harmonischer, grader. Das gefällt mir gut. Was ich nicht so mag, ist dass der Winkel der Bahnhofsgleise komplett anders ist als der der Hafengleise. Da hab ich mich schon so dran gewöhnt. Was mir aber am meisten "fehlt" in Deiner Version, ist der Hafenteil, der sich als Halbkreis etwas links der Mitte anschmiegt. Dort sehe ich eine Treppe hoch zum Hafen, eine Unterführung für Autos, aber auch kleine Kneipe, Bude, vielleicht der Kleindealer in einer dunklen Ecke oder die Lady auf Kundenfang. Dafür ist es mir in der neuen Version zu gradlinig dort.

Wenn Du von Bahnhof und Bahnsteiglängen sprichst, von Wo bis wo sprichst Du dann? Wie weit ist die Strecke rechts überdeckt und wo ist links der Bahnhof zu Ende und das BW beginnt?

Vielleicht hat Helko recht und ich muss mich von ein paar alten Zöpfen trennen. Aber trotzdem soll das Original ja erkennbar bleiben.

Bisher war der Plan in Scarm für mich nur eine grobe Vorgabe. Dank Flexigleisen kann ich es nachher beim Aufbau immer noch passend machen. Erst löten und dann verlegen finde ich spannend. Ich verlege auf Pappe, dort zeichne ich den finalen Verlauf ein und schneide aus. Das sind dann die Schablonen für die Trassenbrettchen bzw Markierungen für den Kork, der mein Gleisbett ergibt. Wie ich das genau mache, probiere ich noch aus, dazu habe ich auch gutes Lesefutter empfohlen bekommen.

Jetzt konsolidiere ich erst einmal die vielen Ideen und Ansätze Ein bisschen was muss ich ja auch selber noch tun statt euch die ganze Arbeit zu lassen

viele Grüße von der Küste,
Kaya
Hallo zusammen,
Die Stelle wo die Hafenbahn in die Hauptstrecke mündet könnte doch auf Gleis 3 im Bahnhof verlegt werden,dadurch keine Blockierung der Hauptstrecke.
Ausserdem gibt es mehr Platz auf der rechten Seite im Schattenbhf,
Gruß
Thomas

@Thomas: die Hafenbahn braucht aber die rote Strecke um die knapp 6 cm Höhe zwischen Hafen und Bahnhof zu überwinden. Oder was meinst Du kann von wo nach wo verlegt werden. Kannst Du das mit Paint mal in eines der Bilder einmalen?

vielen Dank,
Kaya
Ja genau, die rote Strecke bis in den Bahnhof weiterführen und erst da mit Gleis 3, das Gleis an den Arkaden, verbinden.

ketzerische Frage:
zu was braucht es 60 mm Höhendifferenz??
Ok, wenn es eine Brücke wäre oder OL.

Aber sonst? lässt man das Trassenbrett darüber weg, genügen auch 40-45 mm!!
@Thomas: verstanden. Ich habs dahinten weil es a) im Vorbild auch so ist und ich b) im Bahnhof keine weitere Weiche unter bekomme, ohne auch den Bahnsteig noch weiter zu kürzen. Aber generell hast Du recht, an die Option habe ich noch nicht gedacht. Wobei ich auch keinen Vorteil sehe. Der Schattenbahnhof ist ja eine Etage tiefer, nicht auf Bahnhofsebene sondern auf Hafenebene. Da stört mich der Anschluss doch nicht, oder? Heute schwirren mir aber auch schon die Gleise durch den Kopf und ich kann nicht mehr geradeaus denken, geschweige denn in Kurven

@Helko: weil ich es doof finde, wenn ein Tunnel bzw eine Unterführung oder auch eine Brücke nur hauchdünn über der Durchfahrthöhe endet. Ich mag es, wenn noch ein wenig Stein, eine Höhenkontrolle oder auf einem Gleis eine Oberleitung "rein" passt oder drüber passt. Deswegen gönne ich mir das mehr an Höhe. Reine Geschmacksfrage an der Stelle und bei der Gleisführung wie ich sie haben will, ja auch gut machbar.


viele grüße,
Kaya
Hallo Kaya, und Mitplaner,

wäre es eine Option Hafen und Bahnhof auf einer Ebene?
SBHF eine Ebene tiefer, mit Rampen im hinteren Bereich der Anlage beidseitig vom Bahnhof erreichbar?

Gruß
Chris

Hi Chris,

Du willst mich ärgern, oder?

Das Grundkonzept bleibt! Schließlich hab ich mir das ausgesucht, eben WEIL ich die Stufung toll finde. Ich brauche an sich keinen Schattenbahnhof, der ist ein Nebenprodukt, da ich eine Kehrschleife brauche, um meine Züge auch mal aus der anderen Richtung "zurückkommen" zu lassen.

Aber grad kommt mir noch eine andere Idee....

@all: so sieht es jetzt, Sonntagabend aus, wobei ich die Gleise in echt sauberer verlegen werde, als sie gezeichnet sind.

liebe Grüße und einen guten Wochenstart,
Kaya




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Moin Kaya,

der Plan wird Stück für Stück besser. Ich habe auch nochmal dran gearbeitet und deinen Wunsch nach mehr Platz im Hafen versucht umzusetzen. Allerdings habe ich die Hafengleise nicht parallel zum Bahnhof. ich weiß nicht, was eigentlich realitätsnäher wäre? Wie wahrscheinlich ist es, daß eine reale Hafenbahn parallel zu Bahnhof verläuft?  Der Bahnhof wird sich am Layout der Stadt orientieren und die Hafenbahn an der Kaimauer. Ich glaube nicht, daß die Stadtplaner, daß vor etlichen Jahrzehnten parallel gelegt hätten.

Anbei mein aktueller Vorschlag, ich werde morgen Abend nochmal eine Version mit paralleler Lage der Hafenbahn machen.

LG Rimbert



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Hallo,

Kaya, Rimbert, so macht der Hafen wenig Sinn, da die parallelen Gleise in der Mitte als Zieh- und Umfahrgleise frei sein müssen. Ein Hafenbecken macht dann nur links Sinn und müsste dann bis an den Plattenrand gehen, ebenso die Gleise. Oder man geht in Richtung #19.

Trotzdem noch schönen Abend, wünscht
Bernd
der noch Fußball gucken muss und nicht Pläne zeichnen kann.
Hei Rimbert,

dass die Hafen-Gleise parallel zum Bahnhof sind, hatte in meiner Denke die Ursache, dass es dort eine Felskante gibt, die den Hafen begrenzt. An dieser orientiert sich oben der Bahnhof, unten der Hafen. So war ich weg von der parallel Gleisführung zur Anlagenkante.
Durch den gewonnenen Zipfel ist das ja nicht mehr nötig. Daher kann ich mir Deine Lösung da gut vorstellen.

Links wäre es cool, wenn wir da auch noch etwas Raum am Hafen gewinnen können. Da schwebt mir der Übergang der Gleise vom Bahnhof  in die Strecke senkrecht zur kurzen Kante über eine Viaduktbrücke, also so ein Bogenbau, der sich quasi an den Fels bzw leicht dort hinein schmiegt, vor. Ich liebe das und sehe hier eine gute Chance. Der Fels würde sich bis zum Hafen runter ziehen und so optisch die beiden Ebenen wieder zusammen fliessen lassen. So der Plan.
Wenn wir den BHF so grade bauen, müsste ich links mit den Gleisen ja noch höher kommen. Wobei ich finde, es sieht mit dem  Zubringergleis zum Hafen immer besser aus, je senkrechter dieses die drüber liegenden Bahnhofsgleise unterkreuzt.

Und der Schatten unten, bzw die Kehrschleife wird dadurch immer schwieriger, denn die muss sich ja mit drehen, damit sie unter die Bahnhofsebene passt.

Ach ja, Du hast die Weichen ausgetauscht, da hatte ich mit denen gearbeitet, die ich inzwischen gekauft habe. Das sollte also am Ende zumindest weitgehend aufgehen :-p Sonst kann ich mir nachher keine zweite Lok mehr leisten.

Bernd? Willst Du mich auch ärgern? Geh Fußball gucken :-p 3:1 ist doch gegen Italien Hammer.
Und unser Hafen ist sehr schön so.  Morgen versuche ich aber, zu verstehen, was Du meinst, denn ich fürchte, Du könntest mal wieder Recht haben Trotzdem gefällt mir Rimberts Variante sehr gut. #19 hat so sehr viele Gleise für so ein bisschen Hafen. Gibt es da eine Sparversion von?

jetzt aber gute Nacht,
Kaya

Moin Bernd,

ok, danke für die Hinweise. Ich nahm an, ein Zug könnte in der Mitte an der Kaimauer stehen und beladen werden. ich hatte zwischenzeitlich eine Version, in der nur rechts und links Hafenbecken waren und die Mitte gebogen. die muß ich morgen wieder herstellen.

LG Rimbert
So langsam wird das Verhältnis zwischen sichtbarer und unsichtbarer Strecke gut. Weil alles verstecken will man ja nicht.

Anstelle von Wasser, Kohle würde ich da mehr Ladegleise oder Industrieanschluss bauen. Ein Stumpfgleis für die Köf (mit Tank ) reicht.

Grüße,
Harald.
Moin Kaya,

ich bin immer wieder begeistert, wieviele gestalterische Ideen Du für deine Anlage schon hast. Du wirst mit der Anlage richtig eine kleine Geschichte erzählen können. Da freue ich mich schon auf die Ausgestaltung. Ich kann zwar gute Pläne zeichnen, aber mit der gestalterischen Geschichte zur Anlage tue ich mich immer schwer

Bei den Weichen habe ich jetzt überwiegend die langen verwendet, weil es der Platz hergibt, Du kannst aber natürlich auch die mittleren oder kurzen verwenden.

Anbei mein neuer Vorschlag für die Gestaltung des Hafens unter Berücksichtigung von Bernds Anmerkungen. Jetzt sogar mit Schiffen

LG Rimbert

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Hallo Kaya,

dein Plan in Beitrag 62 gefällt mir. Mit viel Verkehr auf verschiedenen Ebenen. Und dazu alle Verkehrsarten - Bahn, Schiff, Straße und selbst für das Rotlichtviertel ist noch Platz. Mehr "Verkehr" auf kleiner Fläche geht fast nicht mehr   

Grüße
Markus
Wenn Du nicht weiterkommst, einfach anderes Motiv wählen. Die Vorlage aus #41 (Traum(atische)-Anlagen) ist eh schon arg schräg, wenn er schreibt

"Gleise verlegen: Einfach, da keine Flexgleise. Nur Standard Gleismaterial"

und im Plan sind "milka" Gleise drin, die mit "Ablängen" beschriftet sind.

Und dann der Kreisverkehr, wie in alten Schaufensteranlagen!!

Im Norden gibt es doch genügend Kleinhäfen wie z.B. Dagebüll (Niebüll-D.)

helko

Hallo Kaya!

Ich finde Deine (Euren) Plan sehr gelungen und durchaus abwechslungsreich.
Sorgen machen mir allerdings die vielen verdeckten Gleise, die wahrscheinlich nur schlecht erreichbar sind.
Du/Ihr seid Neueinsteiger und das ganze könnte (vielleicht) für den Anfang etwas viel sein.

Ich habe herausgelesen, dass Du in Kiel wohnst?
Wenn Du möchtest, kannst Du Dir gerne bei mir eine Lösung für verdeckte Bereiche anschauen, vor allem auch die möglichen Probleme damit (Erreichbarkeit, abnehmbare Abdeckung, etc.). Und evtl. eine mögliche Alternativlösung für Euch für den Einstieg.

Rest dann gerne per PN.

Lieben Gruß (aus Kiel)
Jörg D
Hallo Rimbert, hallo Kaya!

Vielleicht würde es Euch gefallen, das linke Hafenbecken mit einem Fähranleger und einer kleinen Fähre auszustatten. Da könnte dann ab und zu ein Güterwagen verschifft werden, oder sogar mal ein Schienenbus. Wenn ich mich richtig erinnere, hatte Auhagen mal eine passende Fähre im Sortiment.

Herzliche Grüße
Elmar
Hallo

ich verfolge den Thread interessiert, da ich aber selber gerade nicht bauen "darf" alle Zimmer und Räume sind entweder von meinen Kindern einfach oder doppelt belegt (studieren und brauchen alle Platz) , aber um zu Lernen ist das alles wunderbar

steuere ich mal die Fähre bei

https://www.stepsworld-shop.com/product/1339870...n-2-varianten-spur-n


Lg Patrick
Moin Elmar,

eher Artitec als Auhagen:
https://www.artitecshop.com/de/faehre-fehmarn.html

Gruß
Kai
Hallo Kai!

Danke für den Hinweis! Die meinte ich.

Herzliche Grüße
Elmar
Hallo Elmar

das Teil von Artitec ist gerade nicht lieferbar, nehme aber mal an,dass man es irgendwo bekommen kann, Es ist halt ein bisschen größer, aber wenn es vorne links platziert wird, und es von den Abmessungen passt, ist die Fähre natürlich schöner.

LG

Patrick
Hallo Patrick,

ich glaube, es ist ein unbehandeltes Modell! Du musst es also selbst noch bemalen! Prüfe vorsichtshalber.

VG
Christian
Hallo,

eine kleinere reine Autofähre von Artitec gibts u.a. hier https://www.dm-toys.de/de/produktdetails/Artitec_316.088.html als bemaltes Fertigmodell. Das angesprochene größere Modell ist definitiv ein unlackierter Bausatz.

Gruß, Bernd
Hallo Elmar,

eine Personenfähre gib es auch hier https://www.wetter.com/hd-live-webcams/deutsch...c72a5b4b9063a720804/ bei den Schleusen in Kiel-Holtenau zu sehen, wenn die Camera landeinwärts schwenkt.

Johannes
Moin zusammen,

die Fähre Fehmarn von Artitec ist immer mal wieder bei DM-Toys erhältlich, ich habe die gerade vor ein paar Wochen zusammen mit dem Fischkutter ergattert.

Vor einiger Zeit hatte ich mal einen Plan für einen kleinen Nordsee Fährbahnhof hier zur Diskussion vorgestellt ( https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1374291 ), den ich inzwischen allerdings wieder verworfen habe, die Fläche ist einfach zu klein. Das Thema Hafen ist aber immer noch meins, deswegen lese ich hier interessiert mit.

@Kaya da Du ja eigentlich unbedingt eine Werft haben wolltest, vielleicht bringst Du ja noch eine Slipanlage für Kutter unter, die nimmt nicht so furchtbar viel Platz weg, vor allem weil diese 90° zur Kaimauer stehen. Zumindest an der Nordsee gibt es die überall, vielleicht ist das ein Kompromiss für Dich, auch wenn es sicher nicht für U-Boote reichen wird.

LG,
EDDK



Leute, Ihr seid der Wahnsinn

@Rimbert: Das finde ich richtig schick. Bei Deiner Variante lande ich allerdings mit den Wagen auf dem kürzesten Gleis, und muss mehrmals Rangieren, um wieder zurück zu kommen mit der Streckenlok.

Wir kommen von oben kommend in das obere, kurze Gleis und würden da die Wagen abstellen für die Rangierlok. Dann auf dem langen unteren Gleis umfahren wir die Wagen mit der Streckenlok, müssen dabei 4!! mal rangieren und kommen wieder nach oben auf Ebene 2, um dann über den Bahnhof auf die Kehrschleife und erneut über den Bahnhof zurück zum Hafen zu kommen, um die dort inzwischen Ent- und wieder Beladenen Wagen abzuholen und an ihre geheimen Ziele in den Schattengleisen zu liefern.
Das ist unlogisch. Das Gleis wo die Wagen stehen sollte doch das längste sein, aus Effizienzgründen. Und unnötiges Rangieren ist auch nicht gut. Daher finde ich meine Gleisführung in #62 was die Weichen angeht, etwas besser. Der Rest des Gleisverlaufes ist in deiner Variante super.
Und die Zweiteilung des Hafens ist klasse, das gefällt mir richtig gut.

@Helko: warum sollte ich die Vorlage wechseln? Ich finde die Vorlage nach wie vor mega, und den aktuellen Plan von Bernd, Rimbert und mir super schön. Wir sind nicht am verzweifeln, sondern auf den letzten Metern.

@Jörg: Dein Angebot für Lifesupport nehme ich natürlich super gerne an! Auch wenn ich eigentlich an jede Stelle meiner Gleise herankomme Irgendwo zwischendrin hatten wir das Thema schonmal. Zum einen ist die Anlage beweglich, zum anderen ist der Rahmen drunter im 50 cm mal 40 cm Raster, wo ich locker durch passe, um nach dem Rechten zu sehen oder mal durch zu langen.
Und die oberste Ebene mit der City ist abnehmbar. Wahrscheinlich. Also, eigentlich....
Mein Mann hat sich eine Strassenbahn gewünscht die er auf der oberen Ebene bekommen wird und ich habe eine Option gefunden, die Autos oben richtig fahren zu lassen. Das kommt zwar erst später, wird aber wahrscheinlich dazu führen, dass der Teil zu schwer wird, um ihn abzunehmen. Aber als brave Ehefrau muss ich meinem Mann ja gehorchen und eine Strassenbahn bauen, gelle? Mit Oberleitung. Das wollte ich, äh, er!! schon immer haben/bauen.

@Markus: Ja, ich finde es auch sehr schön, alle Arten von Verkehrsmitten zusammen zu haben Das wird ein munteres Treiben im Hafenbereich werden.

@Fährenliebhaber: Jetzt habt ihr mich ja angefixt. Die "Fehmarn" ist ja wunder schön. Ob wir allerdings 25 cm Platz dafür finden, rechtwinklig zur Hafenkante, sehe ich noch nicht. An zumindest eine kleine Slipanlage, plus Halle und Kräne (ich liebe Kräne und brauche die dringend im Hafen!!) habe ich auch schon gedacht. Allerdings muss ich sehen, wieviel Platz ich habe, wenn ich Rimberts Hafengleise und BHF an meine Schattengleise und Co baue. Und Personenfähren sind für uns Nordische ein recht alltägliches Bild, machen aber eher Sinn, wenn ich eine Förde oder so queren will, mit 2 Seiten.... Auf jeden Fall habt ihr mir da einen hübschen neuen Floh ins Ohr gesetzt...

Lasst mich als nächstes Mal Rimberts und meine Planung konsolidieren und Bernds OK einholen zum Hafen

Dann wissen wir, wieviel Platz wo ist und können während ich endlich baue überlegen, welche Industrie wohin kommt, wo Viadukte hin kommen, ob ein BW oder mehr Industrie und welche Fähren ich wo fahren lasse. Und natürlich.... wo welcher Kran hin kommt. Alles natürlich bezogen auf das Jahr 1968.
Es gibt von Walther ein großartiges Schotterwerk. https://www.dm-toys.de/de/produktdetails/Walthers_933-3241.html. Aber ich finde auch die Kohlemine von Faller klasse, aber die wurde im Norden zu der Zeit eher nicht abgebaut. Aber das entscheide ich, wenn es soweit ist.

Euch viele Grüße
Kaya
Hallo Kaya!

Ich habe mir mal erlaubt, in Rimberts Plan aus #68 eine "Fähre" samt Anleger einzubauen. Als "Fähre" habe ich das ohnehin schon vorhandene Schiffsbild verwendet. Die etwas krakelige schwarze Linie ist das Anschlußgleis. Die Fähre würde also parallel zur Kaikante anlegen. Das gibt es in vielen Häfen, z. B. Kiel, Travemünde, Göteborg, Stockholm .....

Herzliche Grüße
Elmar

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Hi,

die Fehmarn ist wirklich wunderschön, es gibt von ihr 60er Jahre Vorbild Fotos, mit einem VT 95 Schienenbus und ein paar Autos, die sich noch daneben quetschen. Für eine Fähre ist natürlich (je nach Tidenhub) eine Rampe notwendig.

Slipanlagen für Kutter können sehr kompakt sein, z.B. in Neuharlingersiel ( https://maps.app.goo.gl/NtvVAvt7DkM9zAue6 ). Noch 'nen Portalkran und Halle dazu und fertig.

Als Modell bei Stepsworld: https://www.stepsworld-shop.de/shop/Kleine-Reparatur-Werft-p472777404 - 12x10cm.

Es bleibt natürlich Deine Anlage, die Höhenstaffelung bei Deinem Plan ist eher Ostsee, den ursprünglichen Plan und was ihr daraus gemacht habt finde phänomenal! Ich teile die Vorliebe für norddeutsche Eisenbahn, vor allem direkt am Meer und lasse mich deswegen hier sehr gerne inspirieren.

LG,
EDDK

Moin,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Das Gleis wo die Wagen stehen sollte doch das längste sein, aus Effizienzgründen. Und unnötiges Rangieren ist auch nicht gut.



#Kaya: Da hast Du recht, das habe ich nicht bedacht.

#Elmar: die Idee mit dem Fähranleger ist genial und die Beispiele sind super! Am besten gefällt mir, wie Kaya die Fehmarn-Fähre, ein Traum (wenn auch sicher einiges an Mal-Geschick notwendig ist, um sie perfekt zu gestalten).

Ich habe den Plan mal kurz angepasst:

LG Rimbert



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Hallo,
ja, Kaya, du hast ein zentrales Problem erkannt beim Rangieren. Daher hatten meine Vorschläge immer so viele Gleise und Weichen und ist eher ein Rangier-Hafenbahnhof.
Eine andere Möglichkeit ist ein wie bei Helko angedeutetes Hafengleis mit Umsetzmöglichkeit für die Streckenlok - und mehr nicht. Viele Hafen- und Anschlussgleise ohne entsprechende Ausziehgleise geht eben nicht oder ist mit viel hin- und her fahren verbunden. Der obere Bahnhof gibt ja keine großen Rangiermöglichkeiten her, daher muss das im Hafen selbst stattfinden.
Als westliches Ziehgleis kann das Streckengleis dienen (das ja eigentlich kein Streckengleis ist und auch nicht so viel befahren wird), als östliches Ziehgleis eines der beiden oberen Stumpfgleise. Mit diesen beiden Ziehgleisen müssen dann alle Hafen- und Ladegleise mehr oder weniger direkt erreichbar sein, es braucht also noch verbesserte Weichenverbindungen. Evtl. teure DKW, um Platz zu sparen. Und du hast recht: als Ein-Ausfahrgleis, wo der Zug ankommt, sollte das längste Gleis dienen. Und die (kleine) Rangierlok im Hafen bräuchte noch ein kurzes Wartegleis, evtl. mit Lokschuppen und Dieselzapfsäule. Die Strecklok wartet dann im oberen Bahnhof.

Gruß,
Bernd

Nachtrag
Ups, Rimbert, da warst du aber schnell, fehlt nur noch ein Lokwartegleis
Moin Bernd,

sei so lieb und male deinen Vorschlag mal grob in den Plan ein! Wo könnte man das Lokwartegleis platzieren? Ich habe bislang auf DKW verzichtet, weil ich dachte, daß man die in einer Hafenanlage eher nicht verbauen würde.

LG Rimbert
Hallo!

Ich bin übrigens als kleiner Junge noch mit der Fehmarn-Fähre gefahren. Von der Fähre aus konnte man die im Bau befindliche Fehmarnsundbrücke sehen.

Herzliche Grüße
Elmar
Hallo Rimbert,

ja mit dem Verzicht auf DKW hast du ja prinzipiell recht, aber wenn der Platz knapp wird... Sorry, kann im Moment nur schreiben, nicht zeichnen. Lokwartegleis per DKW für die Eingangsweiche, Lokwartegleis nach Nordwesten, wird aber knapp wegen Kulisse/Mauer zur Bahnhofsebene. Wäre dort aber glaubwürdiger als Variante 2: DKW statt Weiche beim kleinen Kran in der Mitte, Lokwartegleis nach Südosten, statt des kleinen Krans. Gleis muss ja nur für ne Kö oder V60 sein. Im verdeckten Bereich hätte ich es nicht so gern, ne Kö braucht manchmal nach längerem Stehen einen Schups zum Anfahren...
Sonst prima, sieht auch so aus, dass das Einfahrgleis das längste Gleis ist, super.
Gruß,
Bernd
Moin,

bitte sehr ...

Wartegleis 15cm / Einfahrgleis knapp 70cm lang.


LG Rimbert

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TOP!
Gruß, Bernd
Moin Elmar,

Zitat - Antwort-Nr.: 87 | Name:

Ich bin übrigens als kleiner Junge noch mit der Fehmarn-Fähre gefahren. Von der Fähre aus konnte man die im Bau befindliche Fehmarnsundbrücke sehen.



ich bin dafür mindestens 10 Jahre zu jung, was mich ber nicht daran hindert, das Vorbild als Anlage zu bauen...
https://fehmarnbahn.hier-im-netz.de/fehmarn/fehmarnp.htm

*Grummel*
Und jetzt merke ich auch, daß die Telekom die Adresse meiner Seite geändert hat, was dazu führt, daß die Bilder nicht so wie sonst angezeigt werden. Man muß die blaue Schrift anklicken...

Gruß
Kai

Zitat - Antwort-Nr.: | Name: Kaya


@Helko: warum sollte ich die Vorlage wechseln? Ich finde die Vorlage nach wie vor mega, und den aktuellen Plan von Bernd, Rimbert und mir super schön. Wir sind nicht am verzweifeln, sondern auf den letzten Metern.



ich hatte nicht den Hafen in Frage gestellt, sondern die mangelhafte Beschreibung der Vorlage (falsche Versprechungen) angesprochen und dann den sehr bescheidenen Kreisverkehr aus dem letzten Jahrtausend.
Den mangelhaften Abstand (Eingriffstiefe) hatte ich noch gar nicht erwähnt!

Das ist alles für Anfänger vielleicht hinnehmbar, aber ich nehme an, Du oder Dein Mann wollen mehr. Da stehen ja letztendlich am Ende ein paar Kilo Euros im Zimmer herum.

Anstatt sich um Fähre & Co zu kümmern, würde ich mich um das Untergeschoß kümmern, das letztendlich die Basis des Ganzen darstellt. Zumindest sind spätere Änderungen fast nicht mehr möglich (s.a. Deine Erstanlage).

Wenn die Anlage später gefallen sollte, hast Du keinen Platz mehr, z.B. den SchaBA zu erweitern, mehr Eingriffshöhe zum Selbigen oder den ZWANGS-Kreisverkehr aufzuheben.

Alles was dann oben drauf kommt, ist wie in der Schönheitsindustrie "nur" noch Kosmetik.

helko

Moin Kaya,

vielleicht bekämst Du wenigstens diese kleine Werft noch in einer Ecke unter (46,2 mm lang). Ist eine Slippanlage.
Etwas anspruchsvoller zu bauen, weil auch noch einzufärben.
https://www.mbz-modellbahnzubehoer.de/shop/Boot%20im%20Bau
Vom gleichen Hersteller gibt es auch schöne aber sehr teure Hafenspeicher.

Viele Grüße
Martin

Als Segler bin ich natürlich auch Fan von diesem Segelboot (Artitec-Fertigmodell)
https://www.artitecshop.com/de/volksboot.html

Wenn Du große Kräne magst:
https://kartonmodellshop.de/46-tonnen-hafenkran...ut-komplettsatz.html

Oder kleiner (Karton) muss umskaliert werden:
https://www.kartonmodellbau.de/103467-hafenanlage-hafenkrane-1.html

Hallo,

hier mal eine Variante mit Peco Dreiwegweiche statt der DKW, weiß aber nicht, ob die Dreiwegweiche betriebssicher ist.  Habe das Ein-/Ausfahrgleis noch etwas verlängert auf 78 cm, dafür Gleis zu Fähre und Ziehgleis etwas kürzer als zuvor.
Gruß,
Bernd

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Hallo

Jetzt melde ich mich auch mal dazu.
Schöner Plan und auch interessant, wie man sich hier austauscht. Sehr schön.

Mittlerweile habe ich aber die Übersicht über all die Gleispläne verloren, aber ich meine zu erkennen, dass unter der Anlage auch noch ein Schattenbahnhof oder Kehre zu sehen ist.
Und da muss ich helko #92 dann recht geben. Da ist später nicht mehr dran zu kommen. Hatte ich in einem anderen Thema vor kurzem hier auch schon erwähnt. Eingriffshöhe usw..
Wenn ich mich irren sollte, streicht meine Zeilen.

Der Schattenbahnhof im Hintergrund und die Kreisfahrt würden mich jetzt nicht so stören.
An den Schattenbahnhof kommt man ja wohl ohne Probleme von hinten ran. Gute Lösung.

Ansonsten noch viel Spaß beim Planen.

Rudi
Moin,
es ist wichtig, für weite Teile mit abnehmbaren Geländeteilen zu arbeiten. Es reichen ja zwei "Wartungsluken" und ein abnehmbares Teil hinten über den SB-Gleisen. an der linken Seite muss man aber die beiden Stumpfgleise noch verlegen. Bei 6 cm nützt der offene Rahmen im SB sonst wenig, weil man da blind rumtasten muss und ein entgleister Zug ist immer noch 3.5 cm hoch (mit Gleis), da sind im Zweifel nur 2,5 cm zum Greifen. Von Kabelsträngen, die im Weg sind, wollen wir mal gar nicht reden. Ich habe sicher größere Hände und brauche eher Minimum 12 cm.
Das heißt nicht, die Grundidee wäre schlecht, nur eben mit gewissen - lösbaren - Probleme behaftet.

Gruß,
Bernd
So, jetzt mal einen Gang langsamer bitte

Ich freue mich riesig, dass jetzt nachdem der Gleisplan fast steht so grandiose Modelltipps und echte Highlights kommen. Ich speichere mir alle Links ab und studiere die später. Aber ich weiß jetzt schon, die kleine Werft wird kommen und auch die Fehmarn. Und Kräne! Ganz viele Kräne. qD-Zug: Dein Link führt nicht zu einer kleinen Werft, da habe ich gar keine nette gefunden bei Deinem Link, aber das Boot im Bau ist ja wohl absolut der Hammer!

Ich würde mich jetzt gerne auf das Abschließen der Gleisplanung kümmern:

Hafenbereich: lieber Rimbert, lieber Bernd, eine meiner wenigen Bedingungen war der Erhalt des Inglenooks. Das ist nicht mehr gegeben. Und ich werde keine 120 Euro für ne DKW ausgeben, damit ich da oben einen Wurmfortsatz am Gleis für eine Köf 2 (die ich super schön finde, aber bisher nicht besitze) bekomme. Lass mich mal alle Ideen zusammen suchen und mit meinen eigenen Wünschen vereinen. Und an der Version können wir dann gerne weiter diskutieren. Der Hafen wird jedenfalls richtig, richtig toll. Deine Erweiterung unten rechts gefällt mir sehr, Rimbert.

Bahnhof: hier habe ich glaube ich einen guten Weg gefunden, Rimberts Ideen und meine zusammen zu bringen. Ich kann nicht alle Kurven begradigen, manche brauche ich für bestimmte Gestaltungen, die ich machen möchte. Da müssen die Gleise dann mal unperfekt liegen, damit ich meine Viaduktbrücke, meinen Betonüberbau und andere kleinen Dinge unter bekomme.

Schattenbahnhof: Hier hadere ich noch. Ich habe, glaube ich, einen ordentlichen Weg gefunden, ein Maximum an Schattengleisen unter zu bringen, aber Helko hat Recht, ebenso Rudi. Ich spiele ein wenig mit dem Prinzip Hoffnung "ich werd schon irgendwie ran kommen". Auf jeden Fall werde ich dort Licht installieren, um nicht im Dunklen zu tasten. Wenn der Gleisplan im BHF und am Hafen steht, weiss ich auch, was in welcher Höhe überbaut ist. Dann würde ich den Schattenbahnhof noch einmal zur Diskussion stellen wollen.
Denn das stimmt natürlich, später kann ich da nichts mehr verändern, oder nur mit großem Aufwand. Im Vorbild gab es gar keine Kehrschleife oder Schattenbahnhof unter der Hauptebene. Nur die an der Hinterkante liegenden Gleise, die gut zugänglich sind, da nicht überbaut.
Ich werde den Gleisplan mal fertig machen, und dann schauen wir zusammen, wie ich am Besten baue, so dass ich überall heran komme. Ach ja, die Anlage ist verschiebbar, ich komme also von allen Seiten heran im Notfall! Und hinten ist nichts überbaut. Ich mach es im neuen Plan nochmal deutlicher

Also, Ihr Lieben, bitte kurz die Finger still halten, bis ich einen neuen gemeinsamen Stand habe, den wir dann zerrupfen können Ich hoffe, das schaffe ich heute.

Eure Kaya

PS das macht richtig, richtig viel Spass mit euch allen zusammen!

So,

Ich glaube, ich habe eine gute Ausgangsbasis. Bild 1 zeigt den Gleisplan mit Deko, in dem erkennbar ist was sichtbar ist und was nicht. Dort habe ich meine (und eure) ersten Ideen zur Bebauung aufgeschrieben.

Im Hafen habe ich ein Rangierspiel, einen Lokschuppen samt Dieseltank für die Rangier KÖF. Leider bekomme ich den niedlichen Fährhafen von Rimbert rechts nicht hin, für die Fehmarn, ohne mir das Inglenook zu verderben. Andererseits... wie oft spielt man das nachher wirklich? Was meint ihr?

Ebenfalls habe ich dazu geschrieben, was meiner Ansicht nach wie erreichbar ist. Hier hoffe ich auf Hilfe von Jörg, Helko und dem ein oder anderen, der diesbezüglich schon Bedenken angemeldet hat.

Bild 2 zeigt den puren Gleisplan, Bild 3 dann die untere Ebene mit Kehrschleife und Schattenbahnhof.

Ich hoffe, das Ganze ist verständlich, damit wir alle dann am selben Stand weiter arbeiten können.

gute Nacht zusammen und euch allen vielen Dank für die spannende Entwicklung,

eure Kaya


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Dann fange ich mal an

- Schade. dass der Kreisverkehr nicht rausgeflogen ist. So wie die rote Steilstrecke möglich ist, wäre links auch eine Gefällstrecke möglich, genauso wie am Ende der Roten vor dem Hafen eine getunnelte Linksweiche weiter zum SchaBa gehen könnte

- roter Pfeil
   unnötige S-Kurve, einfach den Industrieanschluss nach rechts verlegen,

- blauer Pfeil
  unschön und viel zu enger Schlenker, notfalls alles nach unten verschieben

Zum Hafen
- der Begriff Inglenook ist irreführend, die Wagen kommen als Verbund herein und gehen auch so, nach entsprechendem Ladewechsel, wieder zurück
- fahre mal die Strecke ab und nach Lokwechsel zurück

helko

NACHTRAG;
BITTE KOPIERE DIE BEIDEN LETZTEN BEITRÄGE AUF DIE NEUE SEITE. DAMIT DER ZUSAMMNENHANG ERKENNBAR BLEIBT

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Hi Kaya,

hast du schon mal eine Plausibilitätsprüfung für deinen Hafen (und den Rest) gemacht? Neben viel zu kurzen Gleisen und oft zu kleinen Gebäuden, wo dann im Verhältnis recht große Güterwagen vor stehen, gibt es noch weiteres, was du dir nochmal anschauen solltest. Letztlich sollst du mit deiner Anlage glücklich werden.

Da sind einige Dinge, die sehr oft auf Spielbahnen und im Großen eher nicht zu finden sind:
- Braucht die kleine Werft zwei Gleise, oder sollen das normale Hafengleise für Schiffe sein?
- Falls das Hafen gleise sind und dort ein Schiff liegt, wie soll dann die Fähre wegfahren?
- Wie soll das mit dem Be- und Entladen der Fähre funktionieren. Vergleiche deinen Gleisplan mal mit dem von Originalfähranlegern.
- Für die fünf, sechs Wagen, die dort im Hafen rumgeschoben werden wird im Großen dort bestimmt keine Lok stationiert, das würde die Strecken-/Übergabelok erledigen.
Wo sollen denn die Tunnel von Hafen hinführen? Wo die Treppe, die endet direkt am Gleis?
- Diese Rotlichtgeschichte - das kommt eher selten im Hafen vor, meistens ist sowas in hafennahen Stadtteilen zu finden. Und überhaupt sieht das mehr nach einem Alt-Herren-Witz aus.
- Die Topografie der Hafen- und Bahnhofsebene links, bei der Werft funktioniert wahrscheinlich nur gut in 2D. Es gäbe dort richtige Steilwände, wo eine Strecke in einen tunnel gezwängt wird, die daneben laufende ihn aber umfährt. Eine doch sehr ungewöhnliche Situation.
- Diese Weichenkombination vom mittleren und oberen Bahnhofsgleis - tausch besser den Anschluss zum Gewerbegebiet und den Gleiswechsel.
- Arkaden mit Geschäften unterhalb des Straßenniveaus, direkt am Gleis? Wer soll dort einkaufen, weshalb sind die Läden nicht auf Straßenniveau? Neben den Gleisen würde ich eher Bahnbetriebsfläche erwarten.
- Diese senkrechte Absturzkante neben dem Bahnhofsgebäude zur Hafenebene, nach deinen Angaben ca. 14 cm hoch (ca. 22m), ist auch sehr ungewöhnlich. Noch dazu dann die Frage, weshalb die Bahn dort einen Tunnel gebaut hat, die teuerste Infrastrukturmaßnahme überhaupt.

Ich weiß, es gibt immer Zwänge, man möchte viel unterbringen, andere kommen mit tollen (aber vllt unpassenden) Ideen und die Modellwelt ist sowieso viel zu klein. Da muss man sich dann entscheiden: Egal, ich finde es gut und Hauptsache, die Züge haben viel Auslauf, oder wieder reduzieren und sich auf weniger Dinge konzentrieren. MiWuLa oder Modellbundesbahn?
Nebenbei könntest du auch überlegen, ob du im Hafen nur planlos ein paar Wagen rumschubsen möchtest oder nach Plan die Wagen bewegen willst. Das Inglenook ist eher dem Spielen nach Plan zuzuordnen. Planloses hin und her schieben könnte schnell langweilig werden, da es sehr beliebig ist. Solltest du mehr zum Fahren nach Plan tendieren, wäre es gut, den Wagenbedarf und erforderliche Bewegungsflächen vorzusehen.
Wie das funktioniert und was man beachten sollte, ist ein eigenes Thema.

Gruß
Gerald


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