1zu160 - Forum



Anzeige:


THEMA: Blockstreckensteuerung, Abschnitte, Gleistrennung Länge

THEMA: Blockstreckensteuerung, Abschnitte, Gleistrennung Länge
Startbeitrag
Easyrider - 21.01.25 07:12
Guten Morgen,

ich bin Anfänger und baue gerade eine Anlage mit Fleischmann piccolo Gleisen auf. Ziel ist schnellstens einen Zug fahren zu sehen.

Um nicht aber später Gleise trennen zu müssen möchte ich die Trennstellen vor dem Aufbau einplanen.

An Hardware habe ich eine schwarze Z21 und fünf Z21 DETECTOR 10808 (Belegtmeldung mittels Stromüberwachung von 8 Gleisabschnitten).

Der Gleisplan steht (eingleisig, SBhf mit 4 Gleisen à ca. 4 m, Bhf 4 Gleise à ca. 1 m, eine Nebenstrecke)
Eventuell wird später iTrain als Software eingesetzt.

Ich frage mich wo ich für eine Blockstreckensteuerung überall Isolierschienenverbinder vorsehen muss.
Soweit ich das bisher verstanden habe unterteile ich den SBhf und Bhf in Blöcke von ca. 1 m (obwohl ein Zug auch länger sein kann als ein Block).

Benutzt man ein Gleis im SBhf als Durchfahrtsgleich? Wenn das immer das gleiche ist brauche ich dafür nur einen Block?

Muss ich jeden Block im  SBhf und Bhf nochmal in drei Abschnitte unterteilen (enter, pre2in, in)?
Wie lange sollten diese Abschnitte sein: 111 mm, 777 mm, 111 mm (Längen bedingt durch piccolo Standardgleise)?

Sollte man die ganze Anlage in Blöcke unterteilen und diese vorerst mittels Ringleitung versorgen?

Die Themen "Bremsweg", "ganzer Zug im Block", "unterschiedliche Geschwindigkeiten" usw. schiebe ich noch vor mir her.

Gruß
Thomas

Hallo Thomas,

ich bin selbst noch blutiger Anfänger. Ich meine aber gelesen zu haben das ein Block immer  länger sein muss wie der längste Zug auf deiner Anlage. Außerdem sollte ein Block glaube ich immer nach einer Weiche beginnen. Beim Hersteller gibt es Videos die beschreiben wo man die Isolierverbinder anbringt.  Wie gesagt ich bin noch absoluter Anfänger. Berichtigt mich also bitte wenn ich falsch liege.

Was für eine Steuerung benutzt du ?

Grüße
Steven
Hi Thomas,

wenn es der Platz zulässt, würde ich alle Blöcke 3-teilen in Bezug auf Isolierung und Versorgung und dann ggf. die Einspeisungen zusammenführen. Dann kannst Du später bei Bedarf noch umverkabeln ohne die Gleise anfassen zu müssen. Die von Dir genannten Maße klingen mal nicht verkehrt. Mehrere Blöcke zu einem zusammenzufassen kannst Du dann in der Software.

Aus leidiger Erfahrung, weil ich das nicht gemacht habe: Im SBF würde ich vor den Ausfahrweichen noch ein 111mm-Stück einplanen als "Durchrutschschutz" mit eigener Einspeisung. Eine Belegung dort sollte dann die Weichenstraße sperren. Sonst hast Du evtl. Probleme im Bereich "Bremsweg"

Wenn Du definitiv nur in eine Richtung fährst, kannst Du enter und pre2in auch zusammenfassen - aber auch hier Isolierung und getrennte Einspeisung für den Fall der Fälle .

Und ja: ich würde alle Strecken in entsprechende Blöcke aufteilen. Dann kannst Du gut später automatisieren. Ebenso sollten alle Gleise, Weichen etc. immer an einem Belegtmelder hängen (auch wenn Du den da evtl. nicht brauchst). Ein Belegtmelder ändert im Regelfall die Gleisspannung und dann hättest Du sonst Wechsel in den Spannungen drin. Zur Not alles "sonstige" an einen Belegtmelder, der nicht ausgewertet wird.

Grüße Micha
Hi,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:


ich bin selbst noch blutiger Anfänger. Ich meine aber gelesen zu haben das ein Block immer  länger sein muss wie der längste Zug auf deiner Anlage. Außerdem sollte ein Block glaube ich immer nach einer Weiche beginnen. Beim Hersteller gibt es Videos die beschreiben wo man die Isolierverbinder anbringt.  Wie gesagt ich bin noch absoluter Anfänger. Berichtigt mich also bitte wenn ich falsch liege.



Das ist durchaus auch richtig. Wenn man sehr unterschiedliche Zuglängen hat, ist das aber zumindest im Modellbereich suboptimal, wenn man z.B. 4m Blocklänge hat und dann aber viele 50cm-Züge hat. Daher können für lange Züge mehrere Blöcke in der Software logisch zusammengefasst werden, so dass dann z.B. 4x 50cm-Züge in den 4m-Block passen.

Mit dem Blockanfang nach einer Weiche ist an sich auch richtig. Das würde ich aber auf Blöcke beschränken, in denen auch angehalten wird.
Hintergrund hier ist, dass zum Einen die Steuerung einfacher wird und auch die Weiche nicht belegt bleibt, nur weil der Zug in den Folgeblock nicht einfahren kann.  Das heißt aber nicht, dass keinerlei Weichen in einem Block sein dürfen - sie sollten es nur nicht. Wenn also z.B. in einem Block ein Lieferanschluss abzweigt, würde ich das tolerieren. Im Bahnhofsvorfeld dagegen würde ich die Weichenstraßen auch nicht in einem Block nutzen (bzw. diese als eigenen Block definieren). Was das Vorbild zu dem Thema sagt, weiß ich allerdings nicht.

Grüße Micha
Hallo Thomas,

ergänzend zum Beitrag zu Micha: die Einteilung hängt von Wünschen und daraus folgenden logischen Überlegungen, aber auch von der Software ab. Es gibt Richlinien (siehe Beitrräge), aber die Software läßt in der Regel Ausnahmen zu. Kurz: Deine Fragen lassen sich so kaum pauschal beantworten.

Ich komme aus der Rocrail-Ecke und dort sind zwei Melder sinnvoll (pre2in ist veraltet - hast Du Di in Rocrail engelesen? )). Bei beidseitig befahrenden Blöcke verwendet man drei Melder (an den Blockenden jeweils einen in-Melder + einen weiteren Melder).

Aus eigener Erfahrung kann ich nur empfehlen, einen Testaufbau zu machen und die verwendete Hardware und Software zu testen. Wenn der Zug punktgenau hält, weiß man wie es geht.

Ciao, Lutz
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Benutzt man ein Gleis im SBhf als Durchfahrtsgleich? Wenn das immer das gleiche ist brauche ich dafür nur einen Block?



Das kommt auf Deinen geplanten Fahrbetrieb drauf an. In dem Durchfahrtsgleis wirst Du vermutlich einen Block brauchen. Wie willst Du einen Zug dort anhalten, wenn gerade aus dem SBhf ein Zug losfährst? Insofern wirst Du vermutlich alle vier Gleise gleich mit Blöcken planen und ggf.  ein Gleis bei Bedarf als Durchfahrtsgleis deklarieren.

Ich habe 2 SBhf à 5 Gleise und plane keine Durchfahrtsgleise (ich verwende Rocrail Aufstellblöcke, um ggf. mehrere kurze Züge in einem SBhf-Gleis zu parken). https://wiki.rocrail.net/doku.php?id=userpages:micha68:stagingblocks

Ciao, Lutz
Moin,

mal eine kurze Gegenfrage:
Bei iTrain würde pro Block ein isolierter Abschnitt reichen, richtig?

Grüße!
Hallo zusammen,
vielen Dank für die schnellen Rückmeldungen.

@Lutz
Ich hatte mich mal kurz dort eingelesen, mit dem Ergebnis meine Anlage abzureißen

Ich möchte jetzt (nach über einem Jahr) endlich einen Zug rollen sehen (nicht nur im Gleisoval des Startset ).
Ich denke mein Gleisplan ist relativ einfach aber die Blöcke werden beidseitig befahren. Ich wollte jetzt alles etwas reduzieren, mir aber alle Optionen offen halten.

OK, werde die vier Gleise des SBf mit den Blöcken gleich planen und ggf. eines der Gleise als Durchfahrtgleis definieren.

@Micha
OK, ich werde alle Blöcke in drei Abschnitte teilen und vorerst die Einspeisungen zusammenführen.
Vor den Ausfahrweichen noch ein 111 mm-Stück als "Durchrutschschutz" einzuplanen ist eine gute Idee.

Gruß
Thomas

@wiemi
Ich kann dir das nicht sagen, ist aber gut möglich. Die Software soll ja einiges können.

Die von Easyrider zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Hallo Thomas,

Dein Gleisplan kommt ja einem Testaufbau schon ziemlich nahe. Insofern machst Du es aus  meiner Sicht alles richtig .

Nur so ein weiterer Gedanke. Ich beispielsweise baue Module. Als eine positive Seite, man sieht früh etwas fahren und kann später je nach Bedarf oder Lust und Laune die Anlage erweitern.

Ciao, Lutz
Hallo Lutz,
mein Leidensweg ist lang und an einen weiteren Start mit Modulen traue ich mich dran.

https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1434757

Etwas größer ist der Gleisplan schon aber zumindest ähnlich.

Gruß
Thomas

Die von Easyrider zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Hallo Thomas
Kenne .Ich zwar "nur " mit RW aus, aber das Prinzip dürfte überall das Gleiche sein.

Ein Block liefert die Rückmeldung, ob belegt oder nicht. Ob dieser Block Wieviel Melder braucht hängt von der SW ab. RW kam mit einem aus. Bei TC dürfte es ähnlich sein. Ganz wichtig ist aber, dass die Loks richtig eingelesen sind und beim Zug die Länge stimmt.

Mehrere Züge im Gleis oder wie es helko beschreibt - sequentieller Zugspeicher:
Auch hier kommt es darauf an ob die SW dies unterstütz. Bei TC ist i.A. die Goldversion notwendig.

Bei den Anderen weiß ich es nicht.
Aber da werden sicher auch noch Antworten eintrudeln.

yukka
Hallo yukka,
das hört sich natürlich interessant an und erspart einiges an Verkabelung.
Muss mich da etwas einlesen.
Gruß
Thomas
Moin Thomas,

bei iTrain reicht ein Melder pro Block, mehr würde ich auch nicht einplanen. Die Ansicht drei Melder je Block zu planen, kommt aus der Zeit, als man noch Brems- und Halteabschnitte gebraucht hat, um die Lok exakt zum Stehen zu bringen. Das braucht man heute nicht mehr. Die super exakte Steuerung im Block übernimmt die Software wie z.B. iTrain. Wichtig ist, die Loks sauber einzumessen, dann halten die Züge auf unter 1cm genau.

Das von Micha erwähnte Durchrutschen verhindert man mit einem Halteposition ca. 5 - 10 cm vor der Weiche und wenn man die Weichenstraßen per Belegtmelder überwacht. Belegtmeldung ist teuer, deshalb würde ich versuchen, mit möglichst wenig Belegtmeldern auszukommen und den Rest die Software machen zu lassen. iTrain kann im SBhf Züge über mehrere Blöcke steuern, weshalb hier die Länge der Blöcke kürzer als die Züge sein sollten, wie Micha geschrieben hat.

Als Grundsätze für die Rückmeldung kann man die Anlage so unterteilen, daß immer da, wo ein Zug sein kann, bzw. darf ein Rückmelder sein muß. Die oben erwähnte Regel mit Blocklänge größer als Zuglänge gilt bei Kehrschleifen (hast Du nicht) und ist auf freier Strecke sinnvoll. Auf Deiner Anlage wären die eingleisigen Abschnitte zwischen zwei Weichen als Block mit einem Rückmelder zu sehen und entsprechend zu isolieren.
Auf Bahnhofsgleisen sind zusätzliche Rückmelder dann sinnvoll, wenn man Lokswechsel plant. Dann benötigt die Software am Anfang des Gleises einen Rückmelder, um zu erkennen, daß ein zweite Lok in den Block einfährt.
Das Thema Durchfahrtsgleis ist auch so ein eigenes Thema. Grundsätzlich kann ich jedes Gleis im SBhf als Durchfahrtsgleis benutzen, sofern dort nicht ein Zug steht. Warum also nicht alle Gleise als Abstellgleise nutzen und die Züge nacheinander fahren lassen? Einziger Einwand: ich möchte jederzeit jeden Zug aus dem SBHf herausfahren lassen. Dann muß aber der SBhf anders geplant werden. Ergo: Bei deinem Plan brauchst Du kein Durchfahrgleis.

War wieder viel Text, sorry, aber sind halt komplexe Themen und kurze Antworten helfen da oft nicht weiter …

LG Rimbert
Moin Thomas,

ich habe auf die Schnelle im Plan mal die Rückmelder gekennzeichnet, die ich einplanen würde. Zusammenhängende Schienen in einer Farbe bekommen einen Rückmelder. Im SBhf würde ich vier Rückmelder pro Gleis einplanen (habe ich nicht eingezeichnet). So komme ich in Summe auf 52 Rückmelder.

LG Rimbert

Die von RJK zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login



Hallo zusammen,


Genaues Anhalten und nur ein Rückmelder pro Block für iTrain? Das funktioniert betriebssicher nur, wenn Du
- Loks hast, die sich nicht warmlaufen müssen oder
- die Stoppposition nicht so genau nimmst

Das Einmessen ist Pflicht, sonst kann iTrain die Position im Block nicht errechnen. Nur aif Basis der Einmessdaten zu fahren setzt aber voraus, dass die Lok keinen Temperaturgang hat. Ich habe aber einige Loks, die nach einer Viertelstunde warm gelaufen sind und dann locker 10% und mehr Strecke in der gleichen Zeit schaffen. Erneutes Einmessen hilft nur bedingt, kalt sind sie dann zu langsam. Negativbeispiel ist die 181.2 von Arnold, da sind es über 30% Unterschied.

Eine Einteilung in mehrere Abschnitte hilft meiner Erfahrung nach auch, wenn Du Distanzmessung über den Block nutzt und keine expliziten Brems- und Stop-Blöcke. Mein Schattenbahnhof hat jeweils zwei Rückmelder, einer für den Einfahrtteil, einer für den Stoppbereich. iTrain misst offenbar die auf den Abschnitten verbrachte Zeit und korrigiert seine Schätzung der Position auf Basis der Einmessdaten, sobald der nächste Rückmelder anschlägt. So wird passgenaurer gehalten als mit nur einem Rückmelder.


Grüßle


Ralf
I_train zusammen

Zur Korrekturmessung von Itrain

Die könnte man doch ebenso überall verwenden, z.B. bei der Ausfahrt aus dem Schatten, dann müsste man nicht
"unnötig" Belegtmelder verbraten.

Bei 4 Meter Nutzlänge und 50 cm Blocklänge sind das gleich 8 bzw 16 Melder. Und bei mehreren Gleisen mal G

yukka

Hallo Ralf,

Ich kann Deine Erfahrung leider überhaupt nicht bestätigen. Ich habe knapp 40 Loks, keine braucht länger als eine Minute zum Warmlaufen und die Toleranz in der Zeit liegt unter 5 cm. Ich empfehle zu diesem Thema mal im iTrain-Forum zu schauen und natürlich ist zwingende Voraussetzung ein gute eingemessene Lok.
In der Regel halten "kalte" Loks aber zu früh und nicht zu spät. Das überwacht iTrain auch automatisch: Wenn ein Zug den nächsten Block nach kalkulierter Zeit nicht erreicht, wird der Zug angehalten.
Zur Ermittlung der Position wird eine Weg-Zeit-Berechnung anhand der eingemessenen Geschwindigkeitskurve gemacht, die mit jedem Rückmelder aktualisiert wird und von neuem startet. Ich habe meine Schattenbahnhöfe bei 6 - 7 m Länge jeweils in ca. 1m lange Blöcke mit je einem Rückmelder unterteilt. Jeder Block hat eine Stoppposition 5cm vor Blockende. So kann ich entweder 7 Züge á 1m in dem Gleis abstellen oder 3 Züge mit bis zu 2m Länge oder Kombinationen dann. Das Vor- und Nachrücken der Züge steuert iTrain vollautomatisch.

LG Rimbert

Hallo Rimbert,


das ist kein großer Widerspruch zu dem, was ich geschrieben habe. Es ist nicht die Masse, sondern einzelne Exemplare, die schon genannte 181.2 und der 627 stechen hervor. Eingemessen habe ich sie jeweils nach einer Viertelstunde Warmlaufen. Erst an da waren die Messergebnisse reproduzierbar.

5 cm Differenz sind blöd, wenn der Zug erst hinter dem Signal stoppt. Habe ich damit bekämpft, dass ich warm gemessen hab. Kalt blieb dann der 627 halt schon 30 cm vor dem Signal stehen. Auch nicht ganz das, was ich wollte.

Mit genügend Längenreserve bei den Gleisen kannst Du die Geschwindigkeitsunterschiede  in den meisten Fällen ausgleichen. Die hatte ich auf meiner alten Anlage im Schattenbahnhof nicht. Und dann blieb der letzte Wagen schon mal in der Weichenstrasse hängen,

Und Du schreibst auch, dass Du viele Rückmeldeabschnitte im Block machst - und eben nicht einen langen. Da sind wir dann auch nicht weit auseinander: Wichtig ist es, iTrain genügend Chancen zum korrigieren seiner Berechnung zu geben. Bei 2m Gleislänge sind 2x 1m immer noch besser als 1x 2m. Mein IR ist 1.30 m lang, Ich habe 1,30 am Anfang plus 0,40 Haltebereich, da hält der IR dann gut positioniert.


Grüßle


Ralf

Moin Ralf,

macht iTrain denn die Kontrollmessungen auch über die Strecke hinweg. Also der Zug fährt in meiner Planung in rund 1-1,2 m langen Abschnitten. Dazwischen kann es in den Weichenstraßen auch mal kürzere Abschnitte geben. Da müsste das Programm doch jedes Mal neu das Verhalten des Zuges überprüfen?

Fazit: Umso mehr Messpunkte/Abschnitte umso besser, aber mit einer gewissen Ungenauigkeit muss man schon leben, dafür erspart man sich viel Verkabelung.

Grüße!
Guten Morgen zusammen,
Danke für die vielen Hinweise. Also ohne eine gute Software geht nichts. Sobald ich soweit bin werde ich einen Lizenzschlüssel für eine iTrain Testlizenz beantragen.

@Rimbert
Danke für den Gleisplan

Gruß
Thomas
Hallo Alexander,


eigentlich hat die ganze Rechnerei nur Sinn, wenn  iTrain die berechnete Position wirklich bei jedem Abschnittswechsel korrigiert. Genau wissen tu ich es nicht, da müsstest Du das iTrain Forum durchsuchen. Quellen sind leider nicht zugänglich, da iTrain nicht Open Source ist.

Und nein, viel hilft viel ist keine gute Idee: Jeder Rückmelder kostet Geld und ich versuche dahingehend zu optimieren, dass ich meine Meldeabschnitte passend zu dem definiere, was ich erreichen will. Also nicht pauschal jeden Meter ein neuer Rückmelder, sondern eher 1 Rückmelder für den Großteil des Blocks (dort wird nur gefahren und es ist für mich OK, wenn zum Ende des Blocks hin ein paar cm zu früh gebremst wird) und ein Rückmelder ungefähr mit der Distanz zum vollends Herunterbremsen bis zum Stopp vor dem Signal. Bei Betrieb in beide Richtungen gilt das natürlich auch für die Gegenrichtung, also 3 Rückmelder pro Block. Und bei meinen Wendezuggleisen lasse ich die Züge mit dem Zugende 10 cm nach der Weiche, stoppen, dann reicht sogar ein Rückmelder.


Grüßle


Ralf
Moin,

zur Funktionsweise von iTrain: wie ich schon geschrieben habe, rechnet iTrain jedesmal neu, wenn ein neuer Rückmeldeabschnitt erreicht wird. Auf freier Strecke sind meine Blöcke 2 bis 3 m lang und die überwache ich mit nur einem Rückmelder. Leichte Einschränkungen zur Exaktheit der Haltens gibt es neben kaltem Motor, noch bei Bergauffahrten, aber wie gesagt, bei mir unter 5cm und damit für mich voll akzeptabel. Nur in den Schattenbahnhöfen habe ich kurze Blöcke, um die Kapazität zu erhöhen und flexibel die Züge abstellen zu können. außer im Bahnhof habe ich also nur einen RM pro Block. Das ist übrigens auch die Empfehlung der Profis aus dem iTrain-Forum.

Auch die Weichenstraßen habe ich mit Rückmeldern ausgestattet. Das hilft bei der Positionsbestimmung und ist notwendig, um den Betrieb sicher zu gestalten. Es ist dabei nicht notwendig, jede Weiche einzelnen zurückzumelden, Es ist reicht Weichen zusammenzufassen, auf den nur eine Lok/Zug zur Zeit sein soll.
Im übrigen hängt die Leistungsfähigkeit der Software natürlich auch von der verlässlichen Funktionsweise des eingesetzten Materials ab und sorry, Ralf, wenn eine Lok 15 min braucht, um warm zu werden, ist das Problem nicht die Software, sondern der Motor der Lok.

LG Rimbert
Hi Rimbert

Zitat - Antwort-Nr.: 21 | Name: Rimbert


sorry, Ralf, wenn eine Lok 15 min braucht, um warm zu werden, ist das Problem nicht die Software, sondern der Motor der Lok.



Sehe ich genauso. Die  Software muss es halt ausbaden und da ist für mich die Lösung in iTrain das Optimum.

Und ebenso wie bei Dir haben bei mir Weichenstraßen natürlich  Rückmelder. Sonst muss das System Blindflug machen.


Grüßle


Ralf
Hallo,
ich habe auch eine Frage zu Rückmeldern und zwar in Weichenstraßen. Sind meine Gedanken korrekt bzw. geht mein Vorhaben?
Ich setzte am Beginn der Weichenstraße einen Rückmelder. Am jeweiligen Gleis welches die Weichenstraße verlässt wieder einen. Diese würde ich dann zusammenfassen und als einen Rückmelder ansehen. Der Gedanke ist dadurch Rückmelder einzusparen.
Ich arbeite mit den gbmts 16 von Fichtelbahn.

Gruß Jens



Nur registrierte und eingeloggte User können Antworten schreiben.
Einloggen ->

Noch nicht registriert? Hier können Sie Ihren kostenlosen Account anlegen: Neuer N-Liste Account





Zum Seitenanfang

© by 1zu160.net;