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THEMA: Radreinigung, die Tausendste

THEMA: Radreinigung, die Tausendste
Startbeitrag
ottopa - 18.07.22 16:18
Hallo an alle Schmútzgeplagten!
Noch eine Radreinigungsvorrichtung für nicht angetriebe Modelle.
Die Teile:
Geschirrtuch (gemopst von Mami),  Bremsenreiniger,  ein Stück N-Schiene,
Zwei Rundhözer Ø 12 mm, zwei Alustäbe ca. Ø 5 mm und diverse Holzbrettchen..

Aufbau siehe Foto.
1 = Vorratstuch auf drehbarem Rundholz
2 = Niederhalter Rundstäbe, niederer als Schienenoberkante
3 = Rundholz zum Aufwickeln des verbrauchtes Tuchs

Vorgehensweise:
Das Tuch über der Schiene mit Bremsenspray nässen. Fahrzeug auf Tuch über dem Gleis hin und her bewegen..
Ist das Tuch schwarz vom Schmutz einfach über das Rundholz ein kleines Stück weiter drehen , nässen,und mit dem nächsten Fahrzeug weitermachen.
Als Luxusversion ist das Einfahren der Wagen von der Zugspeicherkassette in die Reinigungsvorrichtung für festkekuppelte Fahrzeuge auch möglich.
Na, da reinigt mal schön
Gruß Otto

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Guten Abend Otto ,

Tolle Loesung !
Nur frage ich mich ob der Bremsenreiniger nicht agressiv ist fuer bestimmte Kunststoffe oder Lack .
Kennen Sie sich darin aus oder hat ein Mitforent vlt. irgendeine Erfahrung damit gemacht ?

MfG.,
Rae
Hallo Rae,
aus anderen Bereichen weiß ich dass der Bremsenreiniger für feinmechanische Geräte geeignet ist und keine Lacke / Oberflächen angreift. Ein Youtuber hat es schon mal in einem Tutorial zur MoBa empfohlen, den Film finde ich leider nicht mehr.
Der putzaffine Otto
Hi

Also ich verwende den Bremsenreiniger als meinen Standartreiniger für fast alle Reinigungsarbeiten

mit und ohne Lack und verschiedene Materialien.

Selbst die Hafti´s bleiben heile

@Otto sende mir mal die Bauanleitung find das Teil MEGA

Lg Heinz
An Otto #2

Hier das Video vom Michael aus Rastatt.(Michas Mobo Welt)

Ab Minute 11.20 gehst um die Radreinigung. Ich verwende auch den Bremsenreiniger von Würth. Funktioniert echt klasse.

https://youtu.be/rJU0WLsPORo

Viele Grüße Claus
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

@Otto sende mir mal die Bauanleitung find das Teil MEGA



Hallo Heinz  (siehe Zeichnung unten)
genügt das so?
Gruß Otto

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Hier das Video vom Michael aus Rastatt.(Michas Mobo Welt)


Danke Claus,
genau diese Idee habe ich ein bißchen weiterentwickelt
Otto

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Hallo Otto,

Das ist ja mal eine coole Konstruktion πŸ‘πŸ‘πŸ‘. Echt klasse.

Viele Grüße Claus
Servus,

mir scheint für mich die preiswerteste Radreinigung aus dem Video  " Tuch auf der Schiene und Bremsenreiniger" zu sein .

Danke für den link fürs Video !!

Gruß Rainer
Im Tread:   https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1473411#aw33
wurde der Einsatz von Toilettenpapier angeregt.


Nach der Anregung im englischen Video in # 33 habe ich mein Gerät modifiziert und statt des Geschirrtuches Toilettenpapier und versuchsweise Küchenpapier eingebaut. Bremsreiniger auf das Toilettenpapier gesprüht, ergibt einen guten Reinigungseffekt. Besser als mit Küchenpapier.
Und wenn schon am Umbauen, habe ich dem Gerät noch einen Aufgleiser spendiert. So laufen die Wagen automatisch korrekt auf das, mit Toilettenpapier belegte und mit Bremsenreiniger besprühte, Schienenprofil.
Das schmutzige Papier einfach ein kleines Stück herausziehen, natürlich keine 9 mm, sonst kommt die Dreckrille wieder genau auf das Profil😣
Jetzt macht das Radreinigen richtig Spass.
🀣tto

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Sehr schöne Reinigungsanlage, Otto! πŸ‘

LG Mike
Hallo Otto
Wirklich toll, aber mit einem Gleisputzwagen wäre das völlig überflüssig.
Habe schon jahrelang kein Rad mehr reinigen müssen und egal welchen von meinen ca. 300 Wagen ich in die Hand nehme,  sind alle sauber und blank.
Ich tendiere da mehr zum vorbeugen und verhindern.
Grüße Dieter
Hallo.

Da wir das Thema Bremsenreiniger gerade hatten: es ist unbedingt darauf zu achten, dass der verwendete Reiniger Acetonfrei ist. Trotzdem sei mir der Hinweis gestattet: auch auf den Acetonfreien Bremsenreinigern steht grundsätzlich: nicht auf lackierten Flächen oder Kunststoffen verwenden.

Also Verwendung auf eigenes Risiko. Ich nehme den zwar auch ab und an, aber für die Radreinigung auf einer Schiene mit Küchenkrepp verwende ich nur Feuerzeugbenzin/Reinigungsbenzin. Es braucht vielleicht etwas länger, aber damit ist man auf der sicheren Seite.

Gruß
Freddie und viel Spaß beim Putzen
Zitat - Antwort-Nr.: 9 | Name: Otto

Nach der Anregung im englischen Video in # 33 habe ich mein Gerät modifiziert und statt des Geschirrtuches Toilettenpapier und versuchsweise Küchenpapier eingebaut


Habe es mit Küchenpapier und Isopropanol (99%) versucht. War aber kontraproduktiv. Das Küchenpapier hat sich aufgelöst und um die Räder gewickelt. Küchenpapier war das billigste, was es beim Discounter gab.

Gruß Rainer
@Dieter-N ,

1   Welche Putzwagen benutzen Sie eigentlich ?
2   In Ihren schoenen Videos meine ich nur Putzzwerge (von Noch???) zu sehen mit vlt. irgendeinem Putzsaft drauf ?
Und wie reinigen Sie dann die Zwergen ?
3    Welche andere Sachen verwenden Sie sonst noch wie z.B. Roco-Clean oder Mtx. Wagen ?

MfG.,
Rae

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Mein Putzzug sieht jetzt so aus ...2 Dieselloks BR218 in Doppeltraktion, dahinter der Tomix Sauger, dann ein Roco Putzwagen mit Roco Rubber gefolgt von 2 Stück 15500 Putzwagen mit Jörger Filz.
Ich habe seitdem ( bestimmt schon fast seit 20 Jahren) keine Kontaktstörungen mehr, keine Flusen mehr an den Lokachsen oder Radschleifern, keine Fettkrusten an irgendwelchen Achsen. πŸ‘πŸ‘πŸ‘
Der Gam im Tomix hat jetzt ca. 2000 Betriebsstunden absolviert und läuft noch immer einwandfrei mit höchstmöglicher digital einstellbaren Drehzahl.
Kann ich nur empfehlen... πŸ˜‰



Moin Rae, das hat Dieter im KFF-Zeller Nachbar-Thread geschrieben.

LG Mike
Hallo Otto,

eine interessante, aber auch individuelle Idee, die gewiss ihre Berechtigung hat.

Aber ich habe eher das Problem, dass häufig verwendete Wagen die werksseitige Brünierung verlieren, die sich mehr oder weniger mit Öl und Schmutz vermischt, eher auf den Schienenköpfen wiederfindet.

Plasteradsätze, auch jene von Arnold und Minitrix, aber auch alte Aluradsätze  wurden längst beseitigt, denn genau  diese Radsätze sammelten jederzeit Schmutz auf und gaben ihn nach Belieben auch wieder ab.

Als ich noch mit steckbaren Blechgleisen hantieren musste, da waren insbesondere die Fleischmannloks für die dauerhaft nachreagierende Oxidschicht auf den Gleisen extrem empfänglich und beschichteten sich praktisch selbst, was nur mit rabiaten Methoden abstellbar war um Betriebssicherheit zu erlangen.
Ältere Vitrinenloks mit oxidierten Radsätzen ließ ich im Doppelgespann einfach einige Zeit fahren und staune, dass sie  seither ihre blanken Radsätze behalten haben.

Tatsächlich scheint es auf die Härte des verwendeten Gleismaterials anzukommen, denn durchs Netz waberte mir ein Beitrag entgegen, der meine Beobachtungen von oben bestätigte (leider mit Werbung behaftet):
https://blog.mobaz.de/2019/10/07/piko-bestaetig...rbetrieb-schaedigen/

Auch in Foren wird immer mal wieder kontrovers darüber diskutiert, weil die Teilnehmer zumeist keine Großanlagen mit Dauerbetrieb haben und/oder das harte Gleis nicht verwenden.
https://www.kleinbahnsammler.at/wbb2/index.php?...eht-es-bei-euch-aus/

Es stellt sich also die Frage: Welches N-Gleis ist das Härteste!?

Trotzdem kommen die Wagen gelegentlich in die Wartung um vom Schmand an den Radspitzen befreit zu werden und daaaa hilft weiterhin eben nur nur der Ausbau.

Gruß Sven
Hallo
Ich mache es so wie # 13..

Nehme dazu 2 Doppelgleise a 248 mm von Kato. Küchenpapier drauf und mit Isopropanol.
Das geht schnell und das Ergebnis ist einwandfrei.

Gruß
Andreas
Hallo Andreas. Habe das ursprünglich auch so gemacht. Aber das immer wegrutschende Papier hat mich genervt.
Da ich ja ein leidenschaftlicher Vorrichtungsbauer bin habe ich Abhilfe geschaffen. Rentner müssen beschäftigt werden.
πŸ˜™tto



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