1zu160 - Forum



Anzeige:
Neues von Lemke Collection - Hobbytrain / KATO

THEMA: ? zu Schienenreinigungswagen KPF-Zeller

THEMA: ? zu Schienenreinigungswagen KPF-Zeller
Startbeitrag
Rookie_N - 18.10.25 10:35
Hallo,
beschäftige mich gerade mit Schienenreinigung. Einige Stellen sind von Hand nur schwer erreichbar.
Viele hilfreiche Infos habe ich, auch hier im Forum, zu TOMIX, LUX, Reinigungszwerge, Sytem Jörger etc. gefunden.
KPF-Zeller bietet einen Schienenreinigungswagen an: https://kpf-zeller.de/?cat=c21_Spur-N---H0e-spur-n-h0e-21.html
Scheint eine innovative und preiswerte Lösung zu sein. Reinigungsfilz vom Discounter
Gibt es hierzu Erfahrungen?
Rückwärts fahren muss ich nicht. Alle Stumpfgleise können händisch gereinigt werden.

Vielen Dank Rainer


Hallo,
ich habe mir den Wagen ohne Oberbau vor ein paar Jahren geholt, der tut ganz gut seine Dienste. Als Reinigungsflies nutze ich Reste von Universalflies für Dunstabzugshauben. Nur Weichen können teilweise ein Problem machen, ich baue mit Fleischmann ohne Bettung und da bleibt der Wagen gelegentlich hängen.

Grüße Frank


Die von Pyro zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Hallo Rainer,

so ein Wagen habe ich im Einsatz. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist sehr gut. Man muss für die Zug-/Schublok eine Standardkupplung verwenden.

Grüße
Markus
Danke,
hab vergessen zu erwähnen, dass ich auf KATO fahre
Ich habe diesen Wagen mit Aufbau und halte ihn für nutzlos. Die Filze, ich tränke sie mit einer Reinigungslösung von Union, sind nach wenigen Runden schwarz. Wenn ich dann mit einem Benzinlappen über die Schienen gehe, sind diese noch so verdreckt wie vorher.

Die Kupplung ist eine Zumutung.

Der Aufbau ist aus Pappe und ist nicht befestigt. Ich habe Magnete in Aufbau und Chassis geklebt damit das hält. Danach musste ich das Dach neu streichen.

Gruß von Aron
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Wenn ich dann mit einem Benzinlappen über die Schienen gehe, sind diese noch so verdreckt wie vorher.



Dann solltest Du Dir mal Gedanken machen über den Zustand deiner Gleisanlagen bzw. der Luftqualität in Deinem Moba-Raum, wenn sich da ein derartiger "Niederschlag" bildet!

Ich hab den Wagen in Verbindung mit der Fleischmann Edelweiß Putze und die Gleise sind sauber, obwohl die Kato Gleise eigentlich alle 4 Wochen am Rhein-Main-Treff (in der Gaststätte nach der Verspeisung, also fetthaltige Luft) im Dauereinsatz sind.

Die Putze geht alle 3-4 Monate mal auf Ihre Runde, wenn überhaupt mal nötig für 5 Runden!

Gruß, Micha
Hallo Rainer,

ich hatte mir vor einiger Zeit den KPF-Zeller Reinigungswagen auch besorgt gehabt und nur kurz in Betrieb gehabt. Ich fahre auch auf Kato-Gleisen.
Ich hatte den Wagen mit dem beigelegten Reinigungsvlies im Einsatz und nach kuzer Zeit festgestellt, dass sich vom Material Fusseln lösen (vermutlich an den doch recht scharfkantigen Übergängen an den Schienenstößen). Die Fusseln haben sich dann natürlich um die Achsen der Fahrzeuge gewickelt. War ne ziemliche Arbeit die Achsen wieder sauber zu bekommen. Habe den Wagen dann ausrangiert und fahre seitdem mit zwei hintereinandergekuppelten Minitrix-Reinigungswagen mit dem Jörger-Filz. Der Filz des ersten Wagens wird mit 70% Isopropanol getränkt der zweite läuft trocken hinterher. Funktioniert einwandfrei!
Könnte natürlich sein, dass man für den KPF-Zeller Wagen ein Material findet, das nicht so fusselt. Das Zurechtschneiden und Aufkleben auf die Schwenkgewichte ist aber umständlich. Die Handhabung der Minitrix Wagen ist deutlich problemloser und komfortabler. Ich sehe für mich keinen Grund den KPF-Wagen wieder zu reaktivieren.

Viele Grüße

Frank

Wann sind Schienen sauber? Ich putze aller 12 bis 18 Monate mit einem Benzinlappen manuell ab. Das ist eine schmutzige Angelegenheit und der Lappen ist danach schwarz. Ich halte das aber für ausreichend, denn an den Vorläufern, meiner fast ausschließlich gefahrenen Dampfloks, bilden sich nie Ablagerungen. Räder putze ich nie. Das habe ich bei meinen Freunden schon ganz anders gesehen. Die spachteln harte Krusten von den Laufflächen ihrer Vorläufer.

Die Schienen sind bei meiner Methode aber nicht sauber, was an den Fingern nach Berührung zu sehen ist. Für mich aber ausreichend.

Gruß von Aron

Hallo zusammen,

ich habe schon so einiges durch was Schienenreinigung - manuell und per Fahrzeug angeht.

Manuell: putzen mit Roco Rubber, Papiertuch (Küchenrolle) nass oder trocken, Stofflappen, Kierfernholzleiste (Reststücke), Finger.
Fahrzeug: Roco mit Rubber, Minitrix Reinigungswagen, Reinigungszwerge, Tomix Staubsauger, Herkat Reinigungswagen, Reinigungswagen nach dem Prinzip Ceneterline Products Modell Railroad.

Roco Rubber war ein Fehlkauf, neigt zum hängenbleiben / entgleisen, Verlieren der Achsen und dabei Kurzschluß.
Der Minitrix ist gut, läuft fehlerfrei aber etwas schwergängig
Reinigungszwerge: genial, können überall mitlaufen, egal wie montiert geschoben und gezogen geeignet.
Tomix Staubsauger: Langsam laufende aber dennoch kräftige Lok nötig, Lüfterrad muß sauber eingestellt sein und gelegentlich auch mal vom Gleis damit selbiges gereinigt wird Sollte nicht mit zu viel Spannung betrieben werden, möchte ich nicht mehr missen.
Herkat: Fehlkauf, läuft mehr aus als sinnvoll zu reinigen.
Reinigungswagen noch Prinzip CPMR: Fahrtrichtung beachten, kann nicht entgegengesetzt betrieben werden, da auf der sich selbst drehenden Rolle das Reinigungstuch abgewickelt würde, für Streckengleich top, bei Abstellgleisen (Kopfbahnhof etc.) nicht wirklich einsetzbar. Einfahrt geht, muß dann aber händisch umgesetzt werden. Extrem geringer Rollwiderstand.
Habe mein Modell (über Kleinanzeigen.de) aber ein wenig modifiziert, die Achsen mit den Plastikradscheiben gegen Thomschke ersetzt. Kann auch mit reinigungsflüssig benutzt werden.

Wenn ich da den KPF Zeller betrachte kommt der mir nicht in Haus.

Gruß Detlef
Hallo.
Auch ich fahre auf Kato-Gleisen und reinige sie auch mit diesem Wagen, der gezogen werden muss, damit er nicht an Weichen hängen bleibt. Beim Kauf waren einige Reinigungsfilze dabei. Jetzt nehme ich vom Discounter dickere Reinigungstücher und klebe dann doppelseitiges Kleband darauf und schneide die zu. Ich bin zufrieden. Ab und zu reinige ich die Schienen auch noch von Hand mit einem Filzstück wo etwas Isopropanol draufkommt. Mehrer Fehlkäufe in diesem Zusammenhang kenne ich nicht.
Gruß Achim
Hallo,
vielen Dank für die vielen Hinweise, vor allem auf fusselige Reinigungsvliese. Hilft mir bei meinen weiteren Überlegungen.
Interessant finde ich, dass es von Modellbahn Union einen Schienenreinigungswagen N-G99401 gibt, welcher ähnlich aufgebaut ist wie KPF. https://www.dm-toys.de/de/liste/suche/N-G99401.html

Und dann habe ich noch einen sehr interessanten Artikel (in Englisch) über Gleisreinigung hier gefunden:
https://www.alaskarails.org/HO/RTL/pix/2020_06_18/DiaElec1.pdf

Gruß Rainer

Moin zusammen,

ich habe mir den Wagen einmal angesehen. Ehrlich gesagt halte ich nicht viel von dieser Konstruktion.

Wenn man die Reinigungszwerge unter diversen Güterwagen mitführt hat das einen besseren Effekt. Ab und zu können dann Wagen mit Joerger Filz und auch den Roco Rubbern zum Einsatz kommen. Ich denke nicht, dass der Wagen mehr kann. Kaufen würde ich ihn also nicht, auch wenn er günstig ist. Billig ist nicht besser.

Gruß
Jürgen
Sehr interessant. Nach diesen Untersuchungen (ja, da hat sich tatsächlich jemand die Mühe gemacht, den Dreck von den Rädern abzukratzen und chemisch zu untersuchen) ist der schwarze Belag das Resultat von „microarcing“, also vielen kleinen Funken die winzige Metallpartikel aus Schienen und Rädern auf die Oberflächen bringen.

Um das zu verhindern, sollte man möglichst unpolare Lösungsmittel nehmen. Kerosin schneidet hier am besten ab, Wasser am schlechtesten. Isopropanol ist wohl leider auch stark polar.
Ziemlich gut schneiden hier auch die Kontaktsprays ab, sowie reguläres WD40 (besteht ja zum grossen Teil aus Kerosin), sowie ATF… was die relativ häufig gehörte Empfehlung zu Automatiköl erklären würde.

Ob ich nach dieser Lektüre bereit bin, meine Modellbahn mit WD40 einzuölen? Ich glaube nicht. Persönlich denke ich schon, dass das Phänomen der Mikrofunken zwar existiert, aber Staub das Hauptproblem ist… denn der leitet ja nicht. Und ob ich auf Isopropanol verzichte??? Hmmmmm…

LG Mike
Man kann auch aus diesem Thema ein Buch machen.
Gleise aus Neusilber werden immer schwarzen Abrieb auf einem Tuch hinterlassen, gleich wie sauber sie zuvor sind.
Meiner Erfahrung nach,  ist es viel wichtiger, Räder zu reinigen bzw. dauerhaft sauber zu halten. Alle Räder.


Jürgen H.

Gegen die Geschichte mit den Mikrofunken spricht ja die Tatsache, dass auf viel befahrenen Modellbahnen die geringsten Kontaktprobleme existieren, während eine Bahn die lange herumsteht oder selten befahren wird erst mal gereinigt werden muss. Also denke ich schon, dass Staub das primäre Problem ist. Und da helfen Reinigungszwerge.

LG Mike
Hallo,

@ #10 Rainer - ein sehr interessanter Link. Danke dafür.

Ich bin bei Jürgen - man kann ein Buch drüber schreiben.
Und sicherlich spielen sehr viele Faktoren mit.

@ Mike
Ich müsste mal suchen in meinen Beiträgen von vor 10-20 Jahren. Da hab ich auch geschrieben, das die Lokräder aussehen, als wäre das so etwas wie Kontaktabbrand.
Meine Anlage ist eine Ausstellungsanlage. Die lief durchgehend von Ausstellungsbeginn bis Ausstellungsende.
Und man konnte die Uhr danach stellen - nach 3-4 Stungen gingen die Kontaktprobleme los - dann eine Reinigungsaktion durchgeführt ( Schienen und Lokräder - eben die Oberflächen der Räder, die wie Kontaktabbrand aussahen) - danach war wieder für 3-4 Stunden Ruhe.
Sicherlich ist auch Staub mit ein Problem - aber nicht nur Staub alleine.

Ich hab mich in meiner Anfangszeit vor vielen Jahren mit diesem Thema beschäftigt und schon seit vielen Jahren meine Lösung gefunden.

Gruss KLaus
... die da wäre, Klaus???

LG Mike
Hallo Mike,

wenn dich das interessiert, kann ich dir die Suchfunktion empfehlen.

Gruss Klaus
Guten Abend ins Forum,

zum Thema Schienenreinigung sind schon viele Beiträge eingegangen.

Immer mit Interesse gelesen, konnte mich aber bis vor ca. drei Monaten nicht für ein System entscheiden.
Doch mehrere Urteile über den Reinigungswagen von MTX (15500), haben mich zum Kauf desselben bewogen.
Und ganz ehrlich, ich bin begeistert!

Mit einem Flachpinsel hochwertiges Reinigungsbenzin auf den Filz streichen, Wagen vor die Lok (Schiebebetrieb) und ein paar Runden auf dem entsprechenden Gleisabschnitt laufen lassen.
Ich mache das immer, wenn die Laufeigenschaften einer Lok schlechter werden und tatsächlich, die Entsprechende läuft sofort deutlich besser und nach ein paar Runden ist die Welt in Ordnung.

Des Weiteren habe ich den Eindruck, dass ich die Lokräder nicht mehr so viel reinigen muss. Ich vermute - der Film - der durch den Reinigungswagen abgegeben wird, wirkt sich auch positiv auf die Lockräder aus.

Wichtig, das Reinigungsbenzin sollte nicht unter einem Flammpunkt von 60 Grad liegen, ansonsten ist die Verdunstungszeit zu kurz.

Den Filz vom Reinigungswagen, reinige ich mit einem härteren Flachpinsel mit dem gleichen Mittel und danach wird der Filz mit einem Lappen nachgereinigt.
Dieses nach jedem Einsatz. Nach ca. dreimonatigem Einsatz sieht der Filz noch aus, wie im angefügten Bild dargestellt. Die verschmutzten Streifen, verschwinden nach dem Reinigungsvorgang, wie im Vorfeld beschrieben.

Ich verwende Gleismaterial von Arnold und im (Schattenbereich) Rocco.

Ich denke, jeder hat natürlich sein Reinigungssystem, wollte aber meine wirklich sehr gute Erfahrung mit dem Reinigungswagen (15500) zu Papier bringen

schönen Sonntagabend noch und Grüße vom sonnigen Bodensee

Hubi



Die von Hubi zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Die Wagen von KPF-Zeller und DM-Toys habe ich zwar nicht, aber die Konzepte überzeugen mich auch nicht. Die innengelagerten Achsen laufen ja schon beim Hinschauen unnötig schlecht. Für den aufgerufenen Preis habe ich zwei Wagen von Minitrix bekommen. Der ist zwar mittlerweile teurer aber die UVP ist immernoch günstiger und man bekommt ihn auch recht leicht gebraucht.
Mein Einsatz: Tomix-Sauger + Minitrix Feucht + Minitrix trocken + Minitrix trocken. Mit ner Roco V320 kein Problem.
Den Minitrix-Feucht habe ich mal mit einem Vorratsbehälter ausgestattet. Er hält bis zu ein paar Stunden im Dauereinsatz und ist bei mir eigentich mit IPA unterwegs. Irgendwo im Form gibt's dazu Bilder und eine kurze Beschreibung. Wegen dem in #10 genannten Bericht werde ich aber bei der nächsten Gelegenheit Benzin ausprobieren. Das verdunstet wie IPA auch rückstandsfrei. Ich habe auch schon das eine oder andere spezielle Gleisreinigungsmittel ausprobiert. Die hinterlassen leider oft einen schmierigen Film. Kann sein, dass das Absicht ist und als Schutzschicht dienen soll. ich glaube aber nicht, dass das der Haftung zuträglich ist und  ggf. sogar die Schmutzansammlung fördert.

Zur Verschmutzungsempfindlichkeit der Gleise: Kato ist recht unempfindlich und bleibt auch nach längerer nicht-Nutzung so sauber dass man gleich fahren kann. Code40-Profile sind um einiges empfindlicher. Gefühlt werden sie schon durch hinsehen dreckig. Nach etwas Standzeit ist Reinigung pflicht. Nach Standzeit reinige ich aber grundsätzlich erstmal durch, damit der Dreck nicht durch Rädern mitgenommen wird.

Gruß
Andi
Zitat - Antwort-Nr.: 18 | Name: Hubi

Wichtig, das Reinigungsbenzin sollte nicht unter einem Flammpunkt von 60 Grad liegen, ansonsten ist die Verdunstungszeit zu kurz.


Hallo Hubi,
bei Recherche im Internet habe ich nur gefunden, dass Reinigungsbenzine  einen Flammpunkt von unter 21 Grad haben, Bei  angebotenen Reinigungsbenzinen ist der Flammpunkt nicht spezifiziert.
Oder meinst du das Testbenzin D60? Dies hat einen Flammpunkt von 61 Grad.

Danke Rainer
Hallo Rainer,

suche einen Chemie- oder Mineralölhändler in deiner Nähe auf und frage nach Testbenzin mit folgenden Eigenschaften:

Testbenzin mit einen Siedebereich zwischen 179-214°C. Es ist eine farblose und so gut wie geruchslose Flüssigkeit welche nicht in Wasser löslich ist.  Die molare Masse beträgt 162 g/mol.

Der Stoff hat folgende Gefahrenkennzeichnungen: Kann bei Verschlucken und Eindringen in die Atemwege tödlich sein.

Das Testbenzin sollte im Bereich mit einen Flammpunkt zwischen 61-66°C und einen Dampfdruck von 30-93 Pa (0°C) liegen..

Weitere Angaben kannst du dem entsprechenden Datenblatt entnehmen.

Eventuell kennst du eine Druckerei in deiner Nähe. Wenn ja, frage nach Walzenwaschmittel, dieses liegt im Regelfall in den vorausgegangenen Angaben, ist hochwertig und CKW- und Aromatenfrei.

Es gibt noch weitere Möglichkeiten, als wassermischbare Ausführung, dieses würde aber den Rahmen sprengen und bringt auch im Einsatz keinen Vorteil

Solltest du nicht weiterkommen, melde dich bei mir, dann kann ich die eine Kleinmenge zukommen lassen

Hubi

Das würde ja auch zu dem Artikel in dem o.g. amerikanischen Magazin passen, wo  „gasoline“ mit einer „dielectric constant” von 2 angegeben ist, also knapp über Kerosin und damit unpolar.

LG Mike
Hallo,

das gibt es mitunter auch im Baumarkt als „Verdünnung S“ mit 40°-60° oder in der Apotheke als „Wundbezin“ bzw. „Waschbenzin“, dann aber meistens <21°.
Habt ihr schon SR24 probiert?

Grüße, Peter W

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Es gibt noch weitere Möglichkeiten, als wassermischbare Ausführung, dieses würde aber den Rahmen sprengen und bringt auch im Einsatz keinen Vorteil



Wasser hat ja auch einen Polaritätswert von 80, was dann den Polaritätswert des Benzins im wahrsten Sinne des Wortes “verwässern” würde.

Das erklärt vielleicht auch die nur kurz andauernden Reinigungseffekte, die manche mit Isopropanol (Pol.wert 18) gemacht haben: es wird meistens als 70% ige Lösung verkauftund benutzt, was den Pol.wert von 18 auf 36,6 erhöht, also mehr als das doppelte. Mit einer 99,9% igen Lösung sollte sich also der doppelte Reinigungseffekt einstellen.

LG Mike
Macht mich mal bitte schlau.

Was ist der Polwert und wie beeinflußt er die Reinigung?

Der in Chemie ungebildete 🀣tto
Ich kenne den Begriff auch nicht, hier die Antwort von der Kuckel KI:

Der Polwert (oder Polaritätsindex) ist ein Maß für die Polarität eines Lösungsmittels. Je niedriger der Wert, desto unpolarer die Substanz. Benzin hat einen so geringen Polwert, dass es sich in der Praxis nicht mit polaren Flüssigkeiten wie Wasser vermischt. Aus diesem Grund bildet Benzin auf dem Wasser eine sichtbare Schicht.

Grüße, Peter W.

Otto, das kannst Du in dem 2.Link in Beitrag Nr.10 oben nachlesen! Und unter Nr.12 hab ich auch schon was dazu geschrieben. Im Prinzip geht es darum, dass US Modellbahner den Schmutz auf den Schienen chemisch analysiert haben und ihre Schlüsse bzgl. der Reinigung daraus gezogen haben.

Die Funkenbildung (Microarcing) ist wohl entscheidend dafür, dass Schmutzpartikel an den Rädern anhaften. Und die Polarität der Reinigungsmittel hat wohl einen Einfluss darauf.

LG Mike
Die Quintessenz ist wohl, dass Benzin schlecht reinigt, weil es
a) schnell verdunstet und
b) sich nicht mit wasserlöslichen Substanzen mischt
Allerdings löst es Kautschuk-Kleber, Leim, Pigmente (z.B. Edding) und z.T. auch Lacke.

Grüße, Peter W.
Woodoo oder Hokuspokus.
Geringste Mengen "Verunreinigung" z.B. Spülmittel, ändern die Werte drastisch.
Benzin und andere geruchsintensive Flüssigkeiten nutze ich am Gleis grundsätzlich nicht.
Auch kein Öl oder schmieriges Zeugs.
Es gibt nichts, was nicht mit einem sauberen Lappen oder Polierfilz nicht zu beseitigen wäre.
Der Lux Polierwagen leistet gute Dienste, trocken.

Jürgen H.


Guten Tag,

"Polwert" und "Polaritätswert" sind weder deutschsprachige Substantive noch naturwissenschaftliche Größen.
Polarität = Potenzialdifferenz. Physikalische Größe: Volt. (Spannung)
Flüssigkeiten selbst besitzen keine Polarität.

Isopropanol (2-Propanol) ist ein Alkohol - mit H2O gemischt handelt es sich um Isopropanol-LÖSUNGEN.

Auf Neusilberprofil schlagen sich an Flüssigkeitströpfchen (Aerosole) gebundene Partikel, z.B. Staub nieder die sich am wirkungsvollsten mit Isopropanol (99,9%) entfernen lassen.

Freundlicher Gruß

Hannah

Die von Hannah zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Weiß jemand, woraus die "Clean Track Solution" von Woodland besteht?
Mir ist mal eine Flasche vom Händler überlassen worden.
Riecht nicht. Scheint wässerig. Keinerlei Hinweise auf der Flasche, ausser " non toxic" .

Ebenfalls überlassen wurde mir eine Flasche von "Der Schienenreiniger".
Davon rate ich dringend ab.
Es soll Gesteinsmehl drin sein. Setzt sich auch am Boden ab.
Soweit noch nachvollziehbar wegen der polierenden Wirkung.
Aber Gleise die ich damit behandelt habe, waren nicht mehr befahrbar. Kein Kontakt.
Trotz intensiver Schrubberei mit anderen Mitteln hat es gedauert, bis die Strecke wieder nutzbar war.
Nie wieder!

Jürgen H.
Die KI meint dazu:
Zitat - Antwort-Nr.: | Name: Google KI

According to the manufacturer's Material Safety Data Sheet (MSDS) for the Woodland Scenics Clean Track Solution (product TT4554), the primary ingredients are water and a sodium silicate solution.
The specific breakdown is:
Water: Greater than 98.5%
Sodium Silicate Solution: Greater than 1.3%
Other ingredients: A balance of less than 1% non-hazardous components.
The MSDS also specifies that the product is non-flammable and has a pH of less than 11.0, indicating it is an alkaline solution.



Zitat - Antwort-Nr.: | Name: Google KI

Natriumsilikat, auch als Wasserglas bekannt, ist eine chemische Verbindung, die als Feststoff oder viskose Lösung erhältlich ist und in vielen Bereichen eingesetzt wird. Es wird als Klebstoff, Bindemittel, Füllstoff und in Reinigungsmitteln verwendet.



Zitat - Antwort-Nr.: | Name: Wikipedia

Natronwasserglas reagiert infolge teilweiser Hydrolyse alkalisch. Durch das Kohlendioxid der Luft wird die Lösung allmählich neutralisiert,



Grüße, Peter W.
Der richtige Ausdruck wäre “Dielektrizitätskonstante”. Der beschreibt lt. dem US Artikel zunächst mal nicht die Reinigungsfähigkeit der Flüssigkeit, sondern die Fähigkeit, den Mikro-Funkenflug und damit den Aufbau von “Gunk” zu verhindern.

Die “Schienenreiniger” Flüssigkeit habe ich auch, Gottseidank hatte ich vorher in das Fläschchen geschaut und die Gesteinsmehlablagerung gesehen, es deshalb auch nicht auf meine Schienen aufgetragen.

Hier noch ein ulkiges Video von britischen Modellbahnern, die ja immer für skurrile Dinge zu haben sind. Der Autor behauptet steif und fest, keinerlei Verschmutzungsprobleme mehr zu haben, seit er in Isopropyl getränkte Toilettenpapierstreifen (!) auf das Gleis legt und alle seine Züge drüberfahren lässt. Bei Min. 5:20 sieht man das “refreshing” mit Isopropanol. Einfaches mehrlagiges Standard-Klopapier soll am besten funktionieren:

https://youtu.be/Wdw5tjIsE5I

LG Mike
https://schienenreiniger.com/collections/h0/products/schienenreiniger-250ml

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Unsere Reinigungsflüssigkeit ist auf Alkoholbasis angesetzt und beinhaltet feinstes Gesteinsmehl, so dass beim Reinigen der Schmutz gebunden und eine polierende Wirkung erzielt wird.

@ Hannah: die Linden-Apotheke in Tornesch vertreibt 70% iges Isopropanol. Wie oben beschrieben, unter dem Gesichtspunkt der Dielektizitätskonstante nicht ideal, da 30% Wasser.

LG Mike
Zum besseren Verständnis habe ich mal den amerikanischen Artikel auszugsweise übersetzt. Da ist mit Sicherheit etwas dran, denn 1. kann man ja bei schlechtem Kontakt tatsächlich Funkenflug zwischen Rädern und Schiene beobachten und 2. liefert es eine Erklärung, warum so viele Modellbahner auf ATF schwören:

“Vor einigen Jahren schickte ein Modellbahner verschmutzte Schienen zur chemischen Analyse ein und berichtete die Ergebnisse im MRH Forum. Quintessenz: Der schwarze Belag besteht hauptsächlich aus Metalloxiden, die sich beim Funkenflug zwischen Rädern und Schiene bilden. Der Kontaktpunkt ist dabei sehr klein. Im Endeffekt verursacht der Stromfluss über diesen winzigen Kontakt eine chemische Reaktion zwischen Rad und Schiene. Der elektrische Strom sprengt quasi Metallmoleküle ab, welche dann oxidieren und ein feines graues Pulver bilden. Deshalb ist der Schlüssel zur Verhinderung der Verschmutzung die Verhinderung des Funkenfluges. Ein Chemiker erklärte mir, dass nicht-polare Lösungsmittel am besten zur Reinigung und zum Schutz elektrischer Kontakte geeignet seien, da sie den Funkenflug verhindern. Moleküle polarer Lösungsmittel hingegen „verfangen“ sich in winzigen Lunkern in der Metalloberfläche, wodurch sie dort eine elektrische Ladung hinterlassen. Dies wiederum fördert den Funkenflug, wodurch wieder neue Ablagerungen entstehen. Nicht-polare Lösungsmittel bewirken das Gegenteil, da sie den Funkenflug und damit den Schmutzaufbau verhindern.“

LG Mike
Hallo, dann will ich mal meine Methode mitteilen. Mit meinem Bahnhof Stendal Ost bin ich mit unserem Klub auf diversen Ausstellungen gewesen. Als allererstes wird ein Schienenreinigungszug über alle Gleise gefahren dieser besteht aus Zuglok BR200DR Tomix Staubsauger und Roco Rubber. Es wird nur trocken gereinigt. Diese Prozedur hält den ganzen Ausstellungstag. Am nächsten Tag das selbe, weil sich über Nacht ne Menge Staub auf der Anlage absetzt. Es ist erstaunlich was da an Staub zusammen kommt. Der Auffangbehälter ist jedesmal voll. Ich lasse den Staub drin um die Wirkungsweise dem Publikum zu zeigen die es mit staunen hin nehmen. Man darf nicht vergessen ab und zu mal das lüfterrad händisch vom Staub zu befreien, da bleibt auch einiges hängen.
Gruß elber
Zitat - Antwort-Nr.: 21 | Name: Hubi


suche einen Chemie- oder Mineralölhändler in deiner Nähe auf und frage nach Testbenzin mit folgenden Eigenschaften:

Mein Mineralölhändler verkauft nur größere Gebinde. Wer aber oben spezifiziertes Testbenzin ausprobieren will, kann kleinere Mengen (100ml, 250ml) davon hier kaufen:
https://shop.es-drei.de/kohlenwasserstoffgemisc...ohlenwasserstoff-d60
Spezifikation: Siedebereich: 175-220°, Flammpunkt min. 61° und Verdunstungszahl 200. Zum Vergleich reines Isopropanol hat eine Verdunstungszahl von 11, d.h. Testbenzin-D60 verdunstet 18,2 mal langsamer.

Gruß Rainer
# 28
Hallo Peter,

eine Belehrung meinerseits ist nicht beabsichtigt, aber ich habe doch bewusst den Flammpunkt mit aufgeführt.

Bei über 60 Grad ist die Verdunstung sehr langsam und deshalb ist die Reinigungswirkung auch langanhaltend.

In der Druckindustrie wird Waschbenzin, welches mit einem speziellen Emulgator ausgestattet ist zum Waschen der Drucktücher eingesetzt. Dieses ist notwendig, da es eine stabile Emulsion mit dem Wasser eingeht und somit der Papierstaub angelöst und entfernt werden kann..

Ich habe auch schon Versuche mit wassermischbarem Testbenzin gemacht, aber die Wirkung ist nicht besser als mit dem im Vorfeld beschriebenen.

#36
Hallo Mike,

da ist sicherlich etwas dran, deshalb ist meiner Meinung nach Benzin wie beschrieben, am besten geeignet.

Ich meine auch, dass die Lok-Räder nicht mehr so schnell verschmutzen (dunkle Ablagerungen), seit ich wie unter #18 beschrieben verfahre.

Isopropanol entfettet und desinfiziert sehr gut, aber als Reinigungsmittel - ich weiß nicht - aber da hat jeder seine Methode, die für ihn zielführend ist.

Insgesamt sehr interessante Beiträge, welche zwar vom Eigentlichen etwas abgewichen sind, aber man konnte auf jeden Fall dazulernen.

Hubi



Zitat - Antwort-Nr.: 36 | Name: Mike

Zum besseren Verständnis habe ich mal den amerikanischen Artikel auszugsweise übersetzt. Da ist mit Sicherheit etwas dran, denn 1. kann man ja bei schlechtem Kontakt tatsächlich Funkenflug zwischen Rädern und Schiene beobachten und 2. liefert es eine Erklärung, warum so viele Modellbahner auf ATF schwören:



Hallo Mike, dann kann ich davon ausgehen dass ATF antipolar ist.
Gibt es verschiedene Versionen dieses ATS?
Ich habe es noch nie beschafft.
Gruß πŸ˜Štto
Noch was zur ursprünglichen Frage; welcher Reinigungswagen?
Ich habe ihn einfach selbstgemacht.
Und er funktioniert und reinigt bestens seit 10 Jahren.
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show...&sb3=ottopa#aw28
Gruß πŸ˜Štto
Ja, es gibt viele verschiedene Automatiköle. Leider hat keiner der Modellbahner die es empfehlen spezifiziert welches er genommen hat!

Aber gehen wir mal davon aus, dass der Tip aus den USA kommt wo ja alle Automatik fahren. Modellbahner sind meist alte und konservative Leute, also fahren die vermutlich Chevrolets aus den 90er Jahren. Dann wäre Dexron 6 das korrekte ATF πŸ˜‰

Allerdings betonen alle, dass man nur eine winzige Menge auf die Schienen aufbringen sollte!

Da wir ja hier in diesem Thread jemanden haben, der sehr gute Erfahrungen mit Testbenzin gemacht hat, wäre es vielleicht eine Alternative dieses mal zuerst auszuprobieren? Die dielektrische Konstante von Benzin ist 2, von ATF 4,8. (zum Vergleich Isopropanol: 18)

LG Mike
zur Vervollständigung, eine Übersicht:

Reinigungsöle (Reinigungsmittel auf Pflanzenölbasis)
Flammpunkt wesentlich über 100°C
Fast keine Verdunstung. Brennbar, Entzündung aber erst bei sehr hohen
Temperaturen.

Reinigungsmittel auf Kohlenwasserstoffbasis (Hochsieder)
Flammpunkt über 100°C
Sehr geringe Verdunstung. Brennbar, Entzündung aber erst bei Erwärmung auf
über 100°C.

Testbenzin
Flammpunkt über 55°C bis 100°C (bis Ende 2002 VbF-Klasse AIII)*
Verdunstung ist recht gering. Gesundheitsschädliche Dämpfe. Brennbar, aber mit hohem Flammpunkt.

Flammpunkt über 21°C bis 55°C (bis Ende 2002 VbF-Klasse AII)*
Entzündlich, Verdunstung ist etwas geringer als bei den Spezialbenzinen. Gesundheitsschädliche Dämpfe und bei niedriger Viskosität gesundheitsschädlich beim Verschlucken

gute Nacht

Hubi


Hallo Claener Kollegen ...
Nassreinigung womit auch immer ist nach meiner langjährigen Erfahrung nicht  nachhaltig, eher kontraproduktiv.
ATF hat den unangenehmen Nebenefekt, das die Haftreifen der Loks in der Zugkraft stark nachlassen.
Habe mir daraufhin einen Saugwagen von KPF Zeller gegönnt. Nicht gerade preisgünstig, aber in bester Hoffnung auf störungsfreien Betrieb.
Aber die Bürsten unten am Wagen sind immer wieder an meinen Peco-Weichen hängen geblieben und das überaus schrille und extrem laute Geräusch des Saugers hat einfach nur genervt und  war für Dauerbetrieb nicht zu ertragen.
Da fiel mein Blick auf den Tomix Saugwagen. Gekauft probiert (digital), super Saugleistung, aber nach ca 30 Std Betrieb war der Motor thermisch gestorben.
Was tun, einen GAM als Ersatz einbauen πŸ‘
Was soll ich sagen ... Ich war sowas von angenehm überrascht => die Saugleistung war noch erheblich höher und akustisch war er leiser als die 218 Diesellok,die ihn zog.
Ich war einfach nur begeistert. ...πŸ€—
Mein Putzzug sieht jetzt so aus ...2 Dieselloks BR218 in Doppeltraktion, dahinter der Tomix Sauger, dann ein Roco Putzwagen mit Roco Rubber gefolgt von 2 Stück 15500 Putzwagen mit Jörger Filz.
Ich habe seitdem ( bestimmt schon fast seit 20 Jahren) keine Kontaktstörungen mehr, keine Flusen mehr an den Lokachsen oder Radschleifern, keine Fettkrusten an irgendwelchen Achsen. πŸ‘πŸ‘πŸ‘
Der Gam im Tomix hat jetzt ca. 2000 Betriebsstunden absolviert und läuft noch immer einwandfrei mit höchstmöglicher digital einstellbaren Drehzahl.
Kann ich nur empfehlen... πŸ˜‰
Viele Grüße Dieter
Der Tomixmotor hält lang,  wenn man die Drehzahl reduziert.  
Meiner, gebraucht gekauft, ist nun schon uralt und läuft immer noch wie neu.
Die Saugleistung ist auch bei kleiner Drehzahl hervorragend.
Die Lautstärke ist kaum hörbar. Gelegentlich öle ich die Motorlager.
Ich habe gemerkt, dass feinster Staub durch das Abluftgitter geht und auf der Zuglok landet.
Da habe ich ein dünnes Flies in den Gitterdeckel gelegt und mit wenigen Tropfen Nähmaschinenöl sparsamst getränkt.
Klappt gut. Staub bleibt kleben. Lok bleibt sauber.

Jürgen H.
Der Tip mit dem getränkten Flies ist gut, danke! Eigentlich ist es ja das Prinzip aller Staubsauger, groben Staub aufzusammeln, durch ein Filter zu jagen und nachher als Feinstaub wieder rauszublasen

LG Mike
Hallo,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Ja, es gibt viele verschiedene Automatiköle. Leider hat keiner der Modellbahner die es empfehlen spezifiziert welches er genommen hat!



Die Suchfunktion ist dein Freund - hatte ich glaub schon mal geschrieben...  

Der Tip mit dem ATF Öl kam erstmalig im Frühjahr 2014 von Ben aus den Niederlanden (Nick: Bjor).
Die beiden hier angehängten Threads waren für mich seinerzeit maßgeblich (...und da wurden einige Öle namentlich benannt)

Erster Thread - in Antwort #8 hat Ben das ATF zum ersten mal erwähnt:
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show...amp;sb3=Bjor#x844084

Aber ruhig mal den ganzen Thread durchlesen - eigentlich beide Threads.

Zweiter Thread - Antwort #14 von Manuel (Nimmersatt) war für mich maßgeblich:
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show...amp;sb3=Bjor#x854546

Ich kann es nicht nachweisen, bin mir aber ziemlich sicher - der feine ATF Film auf den Gleisen und den Rädern verhindert / reduziert den Kontakt zur umgebenden Luft und verhindert / reduziert damit die Oxidation vom Neusilber.
Seitdem habe ich nicht mehr diese Spuren an den Lokrädern, die ähnlich wie Kontaktabbrand aussahen und sich nur mit dem Glasfaserstift entfernen liesen.

Vor 2014 konnte ich mit dem Finger über die Schienenköpfe fahren und der Finger blieb absolut sauber, aber nach einem Tag Stillstand musste erst die Anlage komplett durchgeputzt werden, sonst kam die erste Lok maximal, wenn überhaupt, vom Abstellbahnhof zum Bahnhof ( Fahrstrecke ca. 13 bis 15 m, bei einer Gesamtfahrstrecke über die Anlage von ca. 100-120 m) und blieb dann kontaktlos stehen.
Da waren meine Gleise vermutlich zu sauber und ich hatte diese Spuren die wie Kontaktabbrand aussahen an den Lokrädern.

Zu dieser Zeit wurde vor Betriebsbeginn und während der Ausstellung ca. alle 2-3 Stunden in folgender Reihenfolge geputzt:
Wagen mit Putzzwerg voraus, SB Schleifwagen danach, dann kam die Lok, danach der Tomix Sauger und danach noch mal ein Putzzwwerg hinterher. Alles was einen Motor hatte war miteinander durchkontaktiert.

Auf der Anlage befand sich (befindet sich noch immer) an den beiden SBF Einfahrten je ein Tomix Reinigungsgleis und in nahezu jedem Zug liefen (auch heute noch) 1-2 Putzzwerge mit.

Nach ATF brauche ich die beiden SB Schleifwagen nicht mehr.
Putzzwerg voraus, Lok, Tomix Sauger, Mtx Putzwagen oder Putzzwerg hinterher, nicht mehr durchkontaktiert.
Auf der Anlage sind nach wie vor die Tomix Reinigungsgleise und die die Putzzwerge laufen in den Zügen mit.

Ich habe, aufgrund der Lautstärke, 2014 / 2015 eine zeitlang die Tomixgleise abgeschaltet, dann haben sich aber, zwar nach etwas längerer Zeit, die Kontaktprobleme wieder gehäuft.

Inzwischen laufen die Tomix Gleise über Lokdecoder, so kann ich im laufenden Betrieb die Putzgeschwindigkeit und damit die Lautstärke der Tomix Gleise je nach Bedarf anpassen.

Das ganze Verschmutzungsthema hängt aber sicherlich noch von anderen Faktoren ab, die bei anderen Mobahner
evtl. nicht oder verändert auftreten. Z.B. die Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftbewegung (in Verbindung mit Staub) um die Anlage. Zur Luftbewegung - auf Ausstellungen sind die Tomix Sauger nach einer Rundfahrt meisten deutlich mehr gefüllt als zuhause.
Temperaturunterschiede - aus dem warmen Hobbyraum raus auf den kalten Anhänger, nach dem Transport wieder in die warme Ausstellungshalle - Thema Beschlag und Kondensat - gerade mit den schnellen Temperaturwechseln.
Möglicherweise macht es auch einen Unterschied ob die Anlage digital oder analog gefahren wird.
Analog > ca. 12V Gleichspannung
Digital  >  ca. 20V Wechselspannung

Das Meiste geht dabei einfach über "Versuch macht kluch", beobachten und Ausschlußverfahren.
Muss jeder für seinen Bedarf testen und seine "Putzstrategie" finden.

Gruss Klaus

PS: 2014 hatte ich Esso Universal ATF ; heute nutze ich Fuchs Renofluid 3000 Universal ATF ( ist aber auch schon ca. 30 Jahre alt )
...und ich hab jetzt bisschen Langzeiterfahrung.
Hatte jetzt 7 Jahre Moba Pause. Anlage stand abgebaut und teilweise verpackt (für den Bahnhof gab/ gibt es noch keine Transportkisten - der war nicht verpackt und entsprechend verstaubt) in meiner Halle.
7Jahre mit ATF auf den Gleisen und den Achsen vom Rollmaterial.
Beim ersten Aufbau dieses Jahr war ich sehr gespannt, ob sich evtl. Probleme dadurch ergeben.
Beim Aufbau erstmal die Gleise vom kpl. Bahnhof mit dem Handsauger abgesaugt
Der ATF Film war wohl etwas angetrocknet. Beim mit dem Finger über die Gleise streichen war der Reibungswiderstand etwas höher wie sonst - klebrig wäre übertrieben - aber nicht so "schlüpfrig wie früher.
Beim ersten Fahrt den Putzzug mit Putzzwerg voraus, bisschen ATF an mehreren Punkten auf die Gleise aufgetragen (eine Rundfahrt sind ca. 100-120m) und der Putzzug fuhr die erste Runde ohne Probleme. Danach war es wieder so wie ich es früher gewohnt war.
Für den Tomix Sauger war das eine Herausforderung - so voll war der noch nie - trotz Vorarbeit mit dem Handsauger.
Zitat - Antwort-Nr.: 43 | Name: Hubi

zur Vervollständigung, eine Übersicht:..................



Hallo Hubi, in diesem Thread kam der Bremsenreiniger nicht vor. Wie ist dieser hier einzuordnen?

Gruß πŸ˜„tto

@ Klaus #47: danke für die Links. Einen hab ich jetzt ganz durch, den anderen lese ich nachher noch. Anscheinend haben die meisten Dexron 2 verwendet. Was Euch damals unklar war: wie reagieren auf Dauer die Haftreifen auf das ATF? Da müsstest Du inzwischen Langzeitergebnisse haben? Ein Teilnehmer schreib, dass sich die Brünierung von den Lokrädern löste. Ist das öfer vorgekommen?

Ich kann zwar gut verstehen, dass Dir als Forums-Oldtimer die immer-gleichen Fragen irgendwann auf den Keks gehen und Du deshalb auf die Suchfunktion verweist. Andererseits ist für relative Forumsneulinge die Suchfunktion oft frustrierend, da man sich teilweise durch Unmengen alter Freds durcharbeiten muss.

LG Mike

Zitat - Antwort-Nr.: 44 | Name: Dieter

Nassreinigung womit auch immer ist nach meiner langjährigen Erfahrung nicht  nachhaltig, eher kontraproduktiv.
ATF hat den unangenehmen Nebenefekt, das die Haftreifen der Loks in der Zugkraft stark nachlassen.



Um die Beständigkeit von Haftreifen gegen die Vielzahl von aufgeführten Produkten beschreiben zu können, müsste man das jeweilige Basispolymer kennen. Dann wäre eine Beurteilung sachlich möglich.
Aber häufig verwendete Polymere und Mischungen sind:
Synthetische Kautschuke: Diese synthetischen Mischungen sind in der Regel widerstandsfähiger gegen Verschleiß und Umwelteinflüsse als reiner Naturkautschuk.
Naturkautschuk: Bei älteren Modellen wurde auch Naturkautschuk verwendet, der jedoch mit der Zeit aushärten und rissig werden kann.
Spezial-Polymere: Einige Hersteller setzen auf eigens entwickelte Spezialmischungen, die besondere Eigenschaften wie hohe Elastizität und Beständigkeit gegen Öle und Chemikalien aufweisen, um eine lange Lebensdauer zu gewährleisten.

Ich würde dieses aber nicht überbewerten. Aushärten und Verglätten werden ALLE im Laufe der Zeit.
Hier ist dann,  je nach Lok-Type, ein entsprechender Wechsel der Haftreifen notwendig.
Zur speziellen Reinigung, würde ich ausnahmsweise Isopropanol empfehlen.

Zitat - Antwort-Nr.: 48 | Name: Otto

Hallo Hubi, in diesem Thread kam der Bremsenreiniger nicht vor. Wie ist dieser hier ein
zuordnen?



Laienhaft gesagt, ähnlich wie bei Benzin Erdöldestillat), nur werden hier natürlich verschiedene Beimengungen zugegeben, die aber für uns nicht interessant sind.
Der Flammpunkt von Bremsenreiniger liegt im Regelfall bei unter 21. Grad

Für mich ergibt sich aus  - zu diesem Thema sehr viel geschriebenen Beiträgen - folgende Erkenntnis:

Egal welche Art von Reinigungswagen eingesetzt werden, wichtig ist eine Benetzung mit einem hochwertigen Waschmittel mit hohem Flammpunkt.

Nach einigen Runden so meine Erfahrung, ergibt sich ein Film auf den Gleisen, der den Funkenflug unterbindet und für gute Laufeigenschaften sorgt.
Auch die Kok-Räder werden nicht so stark verschmutzt.

Jetzt kommen natürlich die Einwände wie Trockenreinigung  mit Isopropanol usw.!

Das habe ich anfangs auch immer so gehandhabt hat auch funktioniert nur, leider immer kurzfristig und mit zum Teil permanenten Ablagerungen auf den Lockrädern, die nur sehr aufwändig zu beseitigen sind.

Zum Abschluss möchte ich den Reinigungswagen von MTX noch einmal lobend erwähnen. Der Filz ist im eingebauten Zustand gut zu reinigen (Pinsel/Tuch) und läuft auch problemlos seit drei Monaten auf meiner Anlage.

Wichtig noch: Ich bekomme keine Provision, aber die Begeisterung seit dem Einsatz, was die Laufeigenschaften auf der ganzen Anlage anbelangt musste ich einfach so weitergeben

Grüße vom Bodensee

Hubi

Doofe Frage an die Chemiker: "Testbenzin D60" bekommt man in - für unseren Bedarf - sinnvollen Mengen leider nicht. Zumindest ist das einzige, was ich gefunden habe ca. 120€ für 20l.

Ich bin dann darüber gestolpert, dass man Schwerbenzine auch unter der Bezeichnung "Terpentinersatz" bekommt. Das bekommt man wiederum in jedem Baumarkt. Was ich so überflogen haben standardmäßig Aromatenanteil ca. 20%. Hier gibt es das beispielsweise auch "geruchlos" (Aromatenanteil <2%) und mit passenen Flammpunkt im Datenblatt:
https://www.boesner.com/terpentinersatz-geruchlos-22666?PageSpeed=noscript

Ist die Bezeichnung austauschbar oder bekommt man da was anderes reingepanscht?

Gruß
Andi
Hier ein Langzeit- Testbericht eines Schweizer Spur N Kollegen… hört sich seriös an!

https://nbahnclub.ch/test-gleisreinigung-mittels-atf-automatik-oel/

LG Mike
Hi Andi

Hoffentlich klappen die Tests mit diesem Benzin nicht, ansonsten zahlen wir bald €6/l an der Tanksäule..


LG ChristiaN
Hallo Andi und Mike

Terpentinersatz kannste nehmen. Es handelt sich um ein Erdöldestillat, meist ein aromatenarmes Testbenzin. Flammpunk ist meiner Meinung nach ideal, entspricht in etwa dem von mir Eigesetzten.

Der Schweizer Testbericht ist OK. Es müsste sich aber um ein ATF mit einem Flammpunk von über 100 Grad oder höher handeln,

Ich habe auch schon Versuche mit Hochsiedern gemacht - funktioniert auch - hier ist mir aber die Verdunstungszeit zu lange. Sprich, wenn hier etwas eindringt, dauert es ewig, bis sich das Ganze verflüchtigt.

Im Forum läuft ein gerade ein Thread über Radreinigung. Ich bin schon erstaunt, was hier für Reinigungsmittel aufgeführt werden.

Aber hier hat eben jeder seine eigene Wahrheit und das ist auch OK so.

Grüße

Hubi
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Der Schweizer Testbericht ist OK. Es müsste sich aber um ein ATF mit einem Flammpunk von über 100 Grad oder höher handeln,



Hubi, dann wäre wohl ATF4 - 6 die beste Wahl? Die sind ja extra für hohe Belastungen und dadurch bedingt hohe Temperaturen in den Automatikgetrieben entwickelt worden? Dexron 2 ist ja für die Uralt-GM Getriebe.

LG Mike
Die einzigen Gleise die bei mir Kontakt-Probleme machen sind die selten benutzten Drehscheibenabgänge zum Lokschuppen. Ich würde also damit anfangen, eine winzige Menge auf die Drehscheibenbühne aufzutragen und dann ein Gleis nach dem anderen abfahren.

LG Mike
Nachtrag zu oben: Hab heute im Baumarkt Terpentinersatz mit <2% Aromaten gekauft. Laut SDB auf der Homepage passt auch der Siedepunkt. Und günstiger war es auch: 8€/l.

Ich habe dann gestern noch mit meinem Feuchtreinigungswagen experimentiert.

Ein paar Erkenntnisse:
- Das Zeug ist geruchsarm aber nicht -frei. Der Duft erinnert mich an Modellbahn-Reinigungs-öl aus vergangenen Tagen. Ggf. auch Dampfdestillat? Keine Ahnung, welche Marke oder was für Zeug das war.
- Der Terpentinersatz verdunstet extrem langsam aber rückstandsfrei und hat auch nicht bzw. zumindest nicht sichtbar den Kunststoff vom Reinigungswagen angegriffen. Mein Feucht-Reinigungswagen ist noch auf schneller verdunstendes Isopropanol eingestellt. Mit dem langsam verdunstenden Terpentinersatz war dann der Filz wirklich nass. getropft hat aber nix. Auf den Schienen ist dann reichlich gelandet und war noch einige Zeit nach dem Überfahren ein leicht schmieriger Film.
- Mein fast nagelneuer Fleischmann 602 ist ein richtiger Schmutzfink. Schon wenige Runden genügen und man erkennt an ein paar Stellen kleine schwarze Punkte auf dem Gleis. Typischerweise an den Innenflanke beim Übergang von Kurve auf die Gerade. Entweder Haftreifen oder die Radbeschichtung. Prinzipiell Mist aber ideal um schnell mal verschmutzte Gleise für einen Test vorzubereiten. Bin am überlegen, ob ich das gleich mal mit anderen Haftreifen probiere.
- Die Reinigungswirkung ist vorhanden und scheint tatsächlich etwas besser als IPA. Zumindest haben die schwarzen Punkte gefühlt weniger Überfahrten gebraucht, bis sie verschwunden sind. Mitgezählt habe ich aber nicht.

Für den Anfang gut. Etwas schnelleres Verdunsten wäre mir recht. Der Film auf den Gleisen gefällt mir nicht. Wo Feuchtigkeit ist, haftet Staub besonders gut. Ich werde das trotzdem demnächst öfter eisetzen und beobachten.

Gruß
Andi
Heute habe ich mal im analogen Bereich des BW drei Stellen leicht mit ATF eingestrichen, mit nur leicht benetzten Wattestäbchen.

Obwohl ich vorher alles gründlich mit Isopropanol gereinigt hatte und die Schienenköpfe blank aussahen, war offensichtlich immer noch Schmutz drauf:

LG Mike

Die von NMike zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Hallo Andi und Mike,

den Schmutzfilm werden wir nie komplett wegbekommen.

Aber ich bleibe dabei, ein optischer Schönheitsfehler - der aber den Betrieb - nicht beeinträchtigt.

Der Rückstand von den im Vorfeld beschriebenen, langsam verdunstenden Mitteln verhindert die Funkenbildung und sorgt auf meiner Anlage für einen reibungslosen Betrieb.

Ich überlege einen neuen Thread zu starten, der die Reinigungsmittel für unsere Modellbahnen unter die Lupe nimmt.

Grüße

Hubi
Gute Idee. Dann muss man sich nicht mehr alles aus verschiedenen Threads zusammensuchen.

So eine Art “gesammelte Werke”, vielleicht in Kombination mit einer Umfrage?

LG Mike
Schmutz ist gut wenn er der Richtige ist. Nicht umsonst ist der Startbereich bei Dragster Rennen mit Gummiabrieb gepflastert. Da bei mir fast nur Dampfloks fahren, bin ich auf guten Grip der Haftreifen angewiesen. Mit den Jahren habe ich dann beobachtet, dass der Haftreifen-Abrieb auf den Schienen ein hervorragender Haftvermittler ist. Frisch manuell gereinigte Schienen sind ein Graus für meine Züge. Die Loks schleudern und ein regulärer Fahrbetrieb ist kaum möglich. Erst nach 2 Wochen ist dann wieder genügend Gummi auf den Schienen und die Sache pendelt sich ein.

Und Gummi ist nicht gleich Gummi. Mit den originalen Haftreifen von GFN hatte ich immer den Effekt, dass sich der Gummi als Schmierfilm auf die Räder der Vorläufer setzte. Jetzt habe ich fast nur noch Haftreifen von KaModel drauf und die Vorläufer sind immer perfekt sauber.

Auch das Material der Schienen hat Einfluss. Meine uralten Minitrix Schienen  bestehen sowohl aus vernickeltem Stahl als auch aus Neusilber. Dabei zeigt die Nickeloberfläche viel bessere Griffigkeit als das heute verwendete Neusilber. Aber nur weil sie den Gummiabrieb besser festhält.

Da für mich der Grip an erster Stelle steht, kann ich das Aufbringen von Hydrauliköl oder anderen öligen Substanzen nicht nachvollziehen. Terpentin Ersatz nannte sich früher Terpentinöl, zu Zeiten als es aus Holzteer gekocht wurde.

Gruß von Aron

Zitat - Antwort-Nr.: 61 | Name: aron

Erst nach 2 Wochen ist dann wieder genügend Gummi auf den Schienen und die Sache pendelt sich ein.



Hallo Aron,
ich verstehe nicht, wie dann deine Loks noch fahren, mit Gummischicht auf den Schienen gibt es doch zu wenig elektrischen Kontakt???
Der ratlose πŸ™„tto
Hallo Aron,

zu diesem Thema könnten wir endlos weitermachen, aber dass sich Gummi als Schmierfilm absetzt!?

Eine Erklärung wäre, dass du mit Benzin gereinigt hast und die von dir eingesetzten GFN-Haftreifen aus EPDM-Gummi gefertigt worden sind. Aber in diesem Fall müsstest du andauernd und nicht sparsam mit einem Benzingemisch gereinigt haben.

EPDM ist nicht beständig gegen Benzin!

Kann ich mir aber nicht vorstellen, denke eher, dass die neuen Generationen mit beständigem Gummi (NBR) gefertigt werden.

Zum Terpentinersatz: Kann meiner Meinung nach, bedenkenlos eingesetzt werden (Testbenzin).

Zu deinem Grip: Wenn du meine Beurteilung zu dem MTX-Reinigungswagen gelesen hast, würde das deiner Grip-These widersprechen.

Ich fahre seit dem Einsatz absolut problemlos! Keine Funkenbildung mehr und wichtig noch keine Lokräder mehr mit den verfluchten Ablagerungen

Grüße Hubi
Zitat - Antwort-Nr.: 59 | Name: Hubi

Ich überlege einen neuen Thread zu starten, der die Reinigungsmittel für unsere Modellbahnen unter die Lupe nimmt.



Ja Hubi, tu das. Gesammelte Information ist immer gut.
Danke  πŸ™‚tto
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

EPDM ist nicht beständig gegen Benzin!


Diese Erfahrung musste ich bei der Brawa E42 machen.

Grüße, Peter W.
Hallo zusammen,

ich kenne das geschilderte Problem mit Gummiabrieb eigentlich nicht. Ich fahre viele Züge mit Reinigungszwergen. Da sind die Gleise immer blank. Darüber hinaus fahre ich außerhalb der Bahnhöfe auch Arnoldgleisen. Das wirkt sich wegen des anderen Schienenprofils auch positiv aus.

Gruß
Jürgen
#52 Langzeittest

Ich habe zur selben Zeit wie der Tester aus #52 das gleiche mit meiner Anlage gemacht - und wie beschrieben - es funktioniert eindeutig!
Auch nach längerer Abwesenheit, ca. 1/2 Jahre, die Anlage eingeschaltet - und es läuft.
Kein Zittern, kein stocken und kein stehen bleiben.
Ich habe ganz normales ATF meiner Autowerkstatt verwendet, also ohne speziellen Faktor.
Nach 2-3 Mt. habe ich dann wieder einmal ganz wenig ATF auf ein Schienenteil gebracht  und die Züge wieder auf die Strecke geschickt.
Ich bin begeistert!

Gruss
Res

Das sind eigentlich zu viele positive Berichte, als dass man da noch dran zweifeln könnte. Und mit den im o.g. Artikel benannten Gründen (polar vs. unpolar, verhinderter Funkenflug) gibt es ja jetzt auch eine Erklärung für die Wirkung.

LG Mike
Zitat - Antwort-Nr.: 59 | Name: Hubi

Ich überlege einen neuen Thread zu starten, der die Reinigungsmittel für unsere Modellbahnen unter die Lupe nimmt


Servus,

in diesem Thread sind schon zahlreiche Informationen zum Thema Reinigungsmittel enthalten.

Vielleicht kann Rainer einfach den Titel erweitern.

VG Freetrack
Hallo,
wollte den Titel des Themas wechseln, hat bei mir nicht funktioniert.

Gruß Rainer
Mal eine überraschend positive Nachricht: wegen Umbauarbeiten konnte ich jetzt 6 Monate nicht an meine alte (30 Jahre) Anlage ran, die so lange auf dem Dachboden hinter verschlossener Tür ihr Schneewittchendasein fristete.

Heute konnte ich sie das erste Mal wieder anschalten. Alles lief, und zwar sofort und unterbrechungsfrei.

Behandelt hatte ich die Gleise mit... garnix. Als einzige Massnahme laufen in 3 Zügen Reinigungszwerge mit.

Allerdings: es sind Arnold Gleise und Weichen! Da scheint also an den alten Werbeaussagen durchaus was dran zu sein

LG Mike
Hallo Mike,

ein Verwandter hatte im Untergrund seiner raumfüllenden Kelleranlage ebenfalls die tollen Arnold Gleise verbaut - weil man laut Katalog von Arnold diese Reinigen nicht reinigen muss (sic). Allerdings sind ihm seine ganzen Arnold Schienen im Laufe der Jahre alle korrodiert und nixs wars mit dem nicht reinigen müssen...
Ob es am Klima im Keller, an einer falschen Schienenreinigung oder es ein Chargenproblem war konnte nie geklärt werden. Die komplette Anlage existiert inzwischen auch nicht mehr da er altersbedingt nicht mehr an die Arnold Schienen ran kam. Das restliche Schienenmaterial war von Roco. Damit hatte er in seinem Keller nicht annährend die Probleme wie mit Arnold. So unterschiedlich können die Erfahrungen mit Arnold sein.

Grüße
Markus
Markus, das ist natürlich Mist! Ich hoffe dass ich noch möglichst lange an diese Anlage rankomme, denn der Dachboden ist nur über eine senkrechte "Hühnerleiter" erreichbar - eine Treppe gibt es nicht.

Eine trockene Umgebung ist schon wichtig. Im Keller ist es tendenziell feuchter und schlechter durchlüftet. Rost haben meine Arnold Schienen nur da wo ich sie eingegipst hatte (im Drehscheibenvorhof), und da auch nur von der Seite. Die Schienenköpfe sind blank.

Das ganze Material hatte ich in Ende der 80er Jahre neu beim Händler gekauft.

Hier ist ein Video der alten Anlage: https://youtu.be/enx5_teguzg?si=pH2xxoBzpjC4F1fS

LG Mike
Vielleicht für einige Leute interessant:

Seit einigen Wochen (eigentlich seit Lektüre dieses Fadens)habe ich folgende Prozedur:

- Routinemäßig nur Reinigungszwerge
- auf der Arnold Anlage keine weiteren Massnahmen
- auf der Kato Anlage reinige ich nur zusätzlich an den Stellen, wo mal eine „Problem“-Lok stehen bleibt bzw. der Sound kurz aussetzt (meistens der Hosenträger). Zuerst Rubber, dann Vorwerk Staubsauger, dann Isopropanol zum Nachreinigen und dann ein winziger Tropfen ATF den ich auf ca. 10cm Schienenlänge mit einem Tuch verreibe.

Die Idee dahinter ist, die Schienen nach dem Reinigen sofort mit einem Hauch ATF zu versiegeln damit keine Korrosion ansetzen kann.

ATF kommt ausserdem an den Drehscheibenkontakten und an den Kontakten der Drehschiebebühne zum Einsatz.

Funktioniert ganz gut πŸ‘

Den Schienenstaubsauger (Lux bzw. Tomix) habe ich weitgehend aufgegeben. Der saugt zwar alles mögliche an, allerdings fast nur das was im Gleisbett liegt (Schotter, Streumaterial etc.). Da stört mich das aber garnicht grossartig. Dafür pustet er dann Feinstaub durch sein relativ grobes Netz und verteilt das auf Loks, Wagons und Schienen. Mich interessiert aber nur der Staub auf den Schienenköpfen, und den nehmen die Reinigungszwerge zuverlässiger mit, ohne ihn gleich wieder auszupusten.

LG Mike


Nur registrierte und eingeloggte User können Antworten schreiben.
Einloggen ->

Noch nicht registriert? Hier können Sie Ihren kostenlosen Account anlegen: Neuer N-Liste Account





Zum Seitenanfang

© by 1zu160.net;