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THEMA: Vorstellung meiner ersten Anlage: Feldsee - Bayern, 1980

THEMA: Vorstellung meiner ersten Anlage: Feldsee - Bayern, 1980
Startbeitrag
Krachlachnikov - 01.07.17 17:39
Feldsee
Bayern, April 1980
Epoche IV
Spur N, 1:160

Baubeginn: Dezember 2014
Bauende: Juni 2017
Steuerung: Digital (Roco Multimaus)
Gleise: Roco & Minitrix

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Bayern im Frühjahr 1980. Die Temperaturen werden langsam milder, die ersten Bäume beginnen zu blühen und auf der eingleisigen Nebenstrecke nahe der österreichischen Grenze herrscht hektischer Betrieb.

Meine allererste Anlage, mit vielen Pausen schließlich Ende Juni 2017 endlich fertig gestellt. Beim Bau dieser Anlage habe ich als absoluter Anfänger mit einem Minimum an Wissen begonnen und mir mit der Zeit immer mehr Basiswissen und Basteltechniken angeignet. Der Bau hat mir viel Spaß gemacht, ich konnte viel experimentieren und mir mit dem Projekt Feldsee das Grundwissen und zahlreiche Bautechniken für zukünftige Projekte beibringen.

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Hallo Sebastian,

erst mal etwas zur Nettikette. Eine Anrede und ein Abschlußgruß sollte schon drin sein und erfreut den Leser.

Deine Anlage als Erstlingswerk zeigt eigentlich zwei Dinge. Du hast ein gutes Auge aber es fehlt noch der Feinschliff.

Ich will damit sagen, daß die Anlage nicht schlecht aussieht, aber jede Menge Potenzial zur Verbesserung bietet. Da kannst Du gleich nochmal drei Jahre bauen.

Damit will ich deine Arbeit keineswegs schlecht reden, aber wenn du dir Bilder von anderenAnlagen betrachtest, siehst du selber, wo du den Hebel ansetzen mußt.

Beispielsweise bei der Farbe der Baumstämme und den riesigen Wurzelfüßen.
Generell solltest du versuchen, den Plastikglanz auszumerzen. Geht ganz einfach. Auch ist so mancher Übergang von Landschaft zu Straße etwas arg krass. Und solch saubere Bahnsteige gibt es  -leider-  nicht.

Es gibt sicher noch viel mehr aufzuzählen und ich will dir ganz sicher nicht den Spaß verderben. Den für eine Erstlingsarbeit sieht die Anlage gut aus. Und wenn du jetzt anfängst, partiell die Fehler auszubessern wirst du noch mehr Freude daran haben.

Und Fehler die Du jetzt gemacht hast wirst du in Zukunft garantiert nicht mehr machen. Das lehrt die Erfahrung.

Also ran ans Werk und gutes Gelingen.

Brummi
Hi Sebastian

Noch ein Tipp zu Deinen Fotos: Im Allgemeinen sind die Bilder schon ganz gut und vor allem scharf (was man von so manchen Bildern anderer Fotokünstler nicht immer behaupten kann).
NUR --> wo die Tapete mit auf den Bildern ist, "erschlagen" deren Farbkreise jegliche Illusion einer Modelllandschaft.

Besorg Dir doch beim Schreibwarenladen einen Bastelkarton Größe DIN A 2 in hellblau oder hellgrau (mit Betonung auf  H E L L !). Den kannst Du notfalls mit einer Klemme an einem stehenden Besenstiel befestigen und diesen so platzieren, dass im Sucher der Kamera oder auf dem Smartie nur der hellblaue oder hellgraue Hintergrund zu sehen ist.

Nach Gebrauch nicht knicken oder falten, sondern aufrollen. Du wirst selber sehen, dass diese zwei bis drei Euro teure Maßnahme die Qualität und Aussagekraft Deiner Bilder enorm steigert!

Liebe Grüße und nicht nachlassen
HaWeO
Lieber Brummi, lieber HaWeO!

Ich danke euch recht herzlich für euer Lob un ganz besonders auch für eure Kritik, welche ich mir zu Herzen nehmen werde. Ich präsentiere mein erstes Anlagenprojekt heute quasi zum ersten mal der "Öffentlichkeit". Lobgesänge und Selbstbeweihräucherung waren bestimmt nicht der Hintergrundgedanke dieser Vorstellung. Umso mehr freue ich mich über konstruktive Kritik, mit welcher ich weiter arbeiten kann (Na ja... Das ein oder andere Lob motiviert natürlich zusätzlich auch :) ).

Mir ist natürlich bewusst, dass ich bestimmte Feinheiten nur sehr sporadisch gelöst habe und es an manchen Ecken noch an modellbauerischem Feinschliff mangelt (Stichwort Straßenübergänge, Plastikglanz, etc.).

Dennoch freue ich mich über jede Meinung von euch - sei sie negativ oder positiv.

LG Sebi
Hallo Sebi,

warum fügst du deine Fotos nicht in den Bericht ein? Wie es geht, hat Ismael hier http://www.1zu160.net/interaktiv/forum-hilfe.php#bilder erklärt. Sonst ist es nämlich möglich, dass irgendwann was ähnliches wie ganz aktuell hier http://meinewikinger.blogspot.de/2017/07/bilder-verschwunden.html passiert ist auch deinen Bildern wiederfährt, sie sind verschwunden ! Der Blogger kann jetzt hunderte von Bildern neu hochladen.

Johannes
Hm,

für eine Spielanlage ganz nett. Sorry wenn ich nicht politisch correcte Sprechweise verwende und nach alter Sitte spreche. Ich möchte nicht einfach Kritisieren, sondern dir den Blick öffnen.

Wenn ich folgendes Bild (Gesamtbild deiner Anlage)
https://abload.de/img/20170701_1420121fsq8.jpg
ansehe, dann springen mir persönlich folgende Punkte ins Gesicht.
a.) der Berg ist typischer NOCH-Fertig-Spielzeugberg. Sorry im Original hätte man in so was niemals einen Tunnel sprengen können. Der Tunnel/Berg wäre in sich zusammengebrochen.
b.) Auch der See ist NOCH-Spielzeug, denn er gibt eigentlich kaum einen logischen Sinn.
c.) Die Straßen in der Anlage haben "INSELFUNKTION", den wohin fahren eigentlich diese PKW, LKW? Nur immer auf diesen Straßen hin und her?
Einige LKW könnten diese Straßen gar nicht befahren! Glaubst du nicht? Dann versuche es mal selbst. Vor allem der Hängerzug auf der ungeteerten Nebenstraße. Wo kann er umkehren oder fährt er rückwärts in die Straße.
d.) auf der Anlage befinden sich Gebäude die eigentlich keinen Sinn ergeben. z.B. das große Stellwerk an der unteren Seite. Die Hochhäuser erschlagen die Anlage.

Mein persönlicher Ratschlag:
a.) Gibt dem Berg zur Anlagenkannte mehr Berg und lasse ich höher werden.
b.) Entferne den See, oder gib ihm zumindest einen kleinen Zulauf und Ablauf, oder mach ihn zum Fischweiher.
c.) lasse die Straßen in der Anlage über einen Bahnübergang an die Anlagenkannte laufen.
d.) nimm unnötige Gebäude raus und ersetze die Hochhäuser durch Ländliche Gebäude.

mfG.
"tattoo"
Hallo Manfred,

genau diese Kritik braucht ein Einsteiger und ich denke, damit kann er auch was anfangen und macht es in Zukunft besser. Aber alles in allem, für eine Einsteigeranlage schon mal ein guter Anfang.

Und den Hängerzug habe ich !! persönlich rückwärts in die unbefestigte Straße geschoben. Der Fahrer war nämlich Österreicher und fand den Rückwärtsgang nicht......

Bin ja schon weg!

Gruß
Richard
Lieber Manfred!

"Spielanlage"! Ich danke dir, genau das war der Ausdruck, der mir gestern beim Erstellen dieses Themas nicht mehr eingefallen ist. Im Grunde ist meine Anlage auch nichts anderes und hat auch nie etwas anderes sein wollen. Allgemein ist mein Projekt Feldsee eigentlich durch reinen Zufall zur Anlage geworden und war zu Beginn auch garnicht als eine solche geplant. Daher sieht das gesamte Layout auch so aus, wie es aussieht.

Die Anlage befindet sich bei mir mitten im Wohnzimmer auf meinem Couchtisch. Vor ein paar Jahren sollte sich auf diesem Tisch eigentlich nur ein kleines, loses Testoval zum Fahren neuer Züge befinden, da ich damals auf der Suche nach einem Verein mit Vereinsalage war und mich anlagentechnisch eher dort engagieren und fahren wollte.

Doch klar, hat einem das Hobby einmal vollends (wieder) gepackt, will man auch zuhause irgendwann mehr und vor Allem experimentieren und basteln. So folgten zuerst die Bahnsteige, dann die ersten Figuren und Gebäudebausätze (und der NOCH Fertigtunnel...). Zum damaligen Zeitpunkt das Ganze immer noch lose auf dem Couchtisch stehend.

Die Anlage in meinem damaligen Verein, in welchem ich öfters zu Gast war, wurde jedoch als bereits fertig betrachtet. Sprich, es gab für mich nichts mehr zu bauen. Dennoch wollte ich mich tiefer mit dem Hobby auseinandersetzen und selbst einiges ausprobieren. Vor Allem bei den Basics wollte ich einfach einmal selbst Hand anlegen.

So wurden im ersten Schritt einmal die Gleise am Tisch fixiert und von mir zum ersten mal selbst eingeschottert (,was mir für das erste mal im Gegensatz zu vielen Meinungen äußerst reibungslos und gut gelungen ist). Danach wollte ich das Begrasen Kennen lernen - gesagt, getan. Nun hatte ich eingeschotterte Gleise und einen großen, grünen Grasteppich dazwischen. Aus der losen "Teppichbahn" hat sich plötzlich dann doch soetwas wie eine Anlage entwickelt - wie gesagt, eigentlich durch reinen Zufall.

In den folgenden Jahren und immer mal zwischendurch bei Lust und Laune folgten dann nacheinander immer mehr ausgestaltete Ecken und Szenen, bis die Anlage schlussendlich zu dem geworden ist, was sie heute ist.

Meine bei diesem Projekt gesammelten Erfahrungen und eure Kritik werde ich allerdings auf alle Fälle in mein nächstes Projekt mit einfließen lassen, auch wenn ich dies vermutlich nicht gerade schon morgen oder übermorgen starten werde.

LG Sebi
Hallo Sebi,

genauso, wie Du das in #7 beschrieben hast, geht's richtig los!
Erst mal Erfahrungen sammeln, ausprobieren, herausfinden, was einem gefällt (oder auch nicht), erkennen was Dir selber wichtig ist (oder nicht so wichtig) -- das ist genau der richtige Weg
Du eignest Dir damit Fähigkeiten an (Beispiel Schotter, Begrasen), die Du beim (hoffentlich ) nächsten Projekt "gewinnbringend" einsetzen kannst.
Beim ersten Blick auf die Bilder dachte ich auch "reine Spielanlage", aber so einiges hat dann da nicht zu diesem Kriterium gepasst; wenn da plötzlich einzelne Grasbüschel in der Wiese auftauchen oder Blumen vor dem Haus, dann sind da schon erste Vorbildbeobachtungen eingeflossen.
Also weiter so!

Viele Grüße
Michael

PS: Dieses Tapetenmuster hatte ich früher auch mal, allerdings in weiß-gelb-orange-rot mit beigem Hintergrund Da kam eine Kindheitserinnerung hoch Trotzdem würde ich für's Fotografieren einen temporären Hintergrund verwenden, wie schon oben angeregt.

Hm,

bei den Straßen hat mir oft geholfen, einfach mal wie Kinder mit den Autos und vor allem Sattel-LKW dies Straßen zu befahren. Genauso bei den "Firmen" das zufahren zur Ladetüre und auch wieder das abfahren.
Es zeigt dann sehr deutlich wo der Platz ausreichend ist und wo nicht.

Genauso, sollte vom Anlagenrand die Straße in die Anlage gehen und sich dann dort verästeln.

Tja, und dann nimm einfach ein Preiserlein und versuche mit diesem alle Bauwerke zu erreichen.
Man erkennt so auch wiederum sehr deutlich wo noch was fehlt.

mfG.
"tattoo"

Brummi, bei uns sind es immer Sattelzüge mit "D" die in der Pampa landen, alle anderen fangen schon viel früher am Navi zu zweifeln.

Tja, sind alles Trucker die Dosen mit Flügeln holen wollen.
Dosen mit Flügeln in den Tank schütten, dann fliegen die LKW...

Duck und wech
Kai
Zitat - Antwort-Nr.: 8 | Name: Michael

...aber so einiges hat dann da nicht zu diesem Kriterium gepasst; wenn da plötzlich einzelne Grasbüschel in der Wiese auftauchen oder Blumen vor dem Haus, dann sind da schon erste Vorbildbeobachtungen eingeflossen.



Ach, das fällt dem Herrn Michael auf, aber meine "per Anhalter fahrenden Pfadfinderinnen am Straßenrand", meine teilweise verschmutzten Autos oder meine Baustelle erwähnt er nicht! *grummel*

Spaß beiseite (Ich hoffe, du nimmst diesen Kommentar ebenso humorvoll auf, Michael.).
Ich muss sagen, dass mir die grundliegende Gestaltung der Basis, also die grundliegende Landschaftsgestaltung oder Beispiele, wie das Einschottern der Gleise, nicht sooo viel Spaß machen. Um ehrlich zu sein, sind sie für mich eher ein notwendiges Übel.

Was mir jedoch sehr große Freude bereitet und wo ich mich nach wie vor immer wieder darin verlieren könnte, ist die Ausgestaltung von Detailszenen.

Der Beginn des Baus fand eher zu schnell und oberflächlich statt. Ich wollte damals so schnell wie möglich eine Anlage bzw. "Landschaft" stehen haben, auf welcher meine Züge fahren. Mein erstes, richtiges Detailprojekt war dann eigentlich die kleine Demonstration am Bahnhofsvorplatz. Hierbei habe ich dann eigentlich zum ersten mal (vielleicht schon zu spät) bemerkt, wie viel Freude mir das Ausgestalten von so kleinen Szenen bereitet.

Diese Freude an den kleinen Szenen setzte sich dann später fort, wie in der bereits genannten "Anhalter-Szene" und der Baustelle, der Burgruine, dem Jungen, der den Gänsen nachjagt oder den Holzfällern, die den zu knapp an das Kirchendach gewachsenen Baum fällen. Was mir noch von Beginn an wichtig war, ist, dass epochenmäßig alles halbwegs stimmig sein muss. Sei es in Lok-/Wagenkombinationen und vor Allem bei den Autos und LKWs auf den Straßen. Ebenso darf der Bewuchs zwischen den Gleisen nicht fehlen.

Hier hoffe ich dann doch, dass auch all diese Kleinigkeiten dem geneigten Betrachter in´s Auge fallen.

LG Sebi
Na na Manfred, ich weiß ja nicht. Deine Bemerkung in #9 kann ich so nicht stehen lassen.

Bei uns stand einer mit einem A auf dem Kennzeichen vor einer Brücke mit 3,8 m. Sein LKW war aber 3,9 m hoch. Also kletterte er aufs Dach und begann, an der Brücke etwas Beton mit Hammer und Meisel abzutragen.

"Bist du deppert? Laß doch einfach etwas Luft aus den Reifen, dann paßt´s doch!"

"Du bist deppert!" war die Antwort. "Unten paßt es doch, aber oben nicht!"

Gruß
Richard

PS: Was macht die Gesundheit?
Hm,

So 1-2 mal im Monat gibt es ein "Bergungsaktion", weil ein Sattelzug .........
....... wollen eigentlich alle zum LCL von Red Bull, aber übersehen dann die Einfahrt und suchen dann eine Stelle um Umdrehen zu können.
Tja und die ganz klugen fahren dann noch eine kleine Eisenbahnunterführung und stehen dann auf Schotterweg in den Au-Feldern. Umdrehen gelingt gelegentlich, aber so mancher setzt dabei den Trailer in die Wiese und bleibt hängen.


mfG.
"tattoo"

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

PS: Was macht die Gesundheit?


Operation gelungen, Patient lebt
Moin Manfred,

schön zu hören bzw. zu lesen !

Richard


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