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THEMA: "periodische" Kehrschleife

THEMA: "periodische" Kehrschleife
Startbeitrag
Walo [Gast] - 01.12.04 13:50
Salü zusammen

wir haben folgendes Problem. Am Ende einer zweigleisigen Strecke wird das Geleise mit einer Schlaufe zurückgeführt. Wir möchten nun die zwei parallelen Geleise mit zwei Weichen verbinden, sodass bei Bedarf eine Kehrschleife entsteht. Wir fahren mit dem Twin-Center und wolllen das Kehrschleifenmodul des Twin-Boosters verwenden. Wie die Schaltung grundsätzlich funktioniert habe ich den Digitalseitens des Forums entnommen. Wir wissen nun nicht genau, wie wir die Trennstellen setzen müssen. Um mein Vorhaben genauer rüber bringen zu können hier eine Situationsbeschreibung:

ein Zug fährt von links nach rechts, er überfährt eine Rechts-Weiche ( Nr.1), danach die erste Trennstelle, dann in die Wendeschaufe. Sobald die Geleise wieder parallel laufen, kommt er wieder zu einer Rechtweiche (Nr. 2 , "denkend"), die direkt mit dem Abzweig der ersten Weiche verbunden ist. Nun hat der Zug zwei Möglichkeiten. Ist die Weiche Nr. 2 gerade geschaltet, fährt er einfach auf dem Parallelgeise zurück nach links, soweit ist alles klar. Ist die "denkende" Weiche Nr. 2 auf Abzweig geschaltet, wird die Wendeschlaufe zur Kehrschlaufe und der Zug fährt auf dem gleichen Gleise zurück nach links, auf dem er gekommen ist. Konkret fragen wir uns:

Reicht die "denkende" Weiche als zweite Trennstelle aus?
Wie müssen wir den Fahrstrom richtig anschliessen?
Kann eventuell mit dem Weichenschalter der Weiche 2 das Kehrschlaufenmodul mit eingeschaltet werden?
Kann die Weiche Nr.1 ohne Antrib bleiben und bei Bedarf aufgeschnitten werden, oder muss sie mit der Weiche Nr. 2 zusammen geschaltet werden?
Kann ich das Kehrschlaufenmodul zusätzlich ( nicht Zeitgleich) auch noch für eine Drehscheibe verwenden?

Ich hoffe, unser Problem verständlich beschrieben zu haben.

Mit Gruss
Walo

Hallo zusammen,
wenn ich die Gleisführung richtig verstanden habe, hatte ich das Problem auch,
bis ich dahinterkam, dass nicht die Schlaufe (Hundeknochen, Wendel etc.) die
Kehrschleife ist, sondern die zweigleisige Strecke mit den Weichenverbindungen.
Also, je nach Zuglänge, die Trennstellen links und rechts der Weichen anordnen
und verdrahten.
Viele Grüße
cps

... ich habe leider nix verstanden (
links ... rechts ... vorne ... hinten ... drunter oder drüber ???
... warum macht Ihr so viele mißverständliche Wortspiele ?

>>Wie kann ich Bilder zur Verfügung stellen?<<
http://www.1zu160.net/interaktiv/forum-hilfe.php
Gruß ; AL,-me
Fasse die Weiche 2 mit der Wendeschleife zusammen. Schliesse das Gebilde an das Kehrschleifenmodul an. Dieses erledigt den Rest.

Es wird ganz einfach, wenn ihr euch das mal aufzeichnet mit einem Strich für jede Schiene. Dann wird klar, dass sich die "falschen" Polaritäten dort gegenüberstehen, wo sich die Abzweiger der beiden Weichen "berühren". Also muss die eine Weiche an den "gewöhnlichen" Strom und die andere ans Kehrschleifenmodul.

Felix
Salü Felix und Al,-me

vielen Dank für Eure Antworten. Hab zwar meinen Gleisplanausschnitt nun fast so weit, dass ihn hier einstellen könnte, ist aber nun ja nicht mehr nötig. (mache es aber eventuell noch probehalber, um beim nächsten mal auf Textbeschreibungen verzichten zu können)
Wenn ich Dich Felix, richtig verstanden habe, kommt die Weiche Nr. 2 in die Wendeschleife und die Berührungspunkte der beiden Abzweiger muss ich trennen.
Wenn dann die Weiche Nr. 2 auf gerade gestellt ist, erkennt das Kehrschleifenmodul keine falsche Polarität und wird nicht aktiv, so dass das Schalten der Weiche reicht.

Mit Gruss

Walo

Richtig.

Felix
Salü zusammen

wie angekündigt, hier der Versuch, nachträglich den Gleisplan zu oben genanntem Problem
einzustellen.

http://img93.exs.cx/my.php?loc=img93&image=9a-gleisplan.gif

Mit Gruss

Walo
Moin Walo ,
>>wir haben folgendes Problem. Am Ende einer zweigleisigen Strecke wird das Geleise mit einer Schlaufe zurückgeführt.<<
... Ihr habt mehrere Probleme - denn Du beschreibst hier nur einen Teil Anlage in typischer "Hundeknochen- Form" - ABER der weitere Verlauf der Anlage VOR den Weichen W4+5 ist zur Lagebeurteilung der Kehrschleife bzw der Trennstellen und der Einspeisungen wichtig ! http://img99.exs.cx/img99/6481/walo2a.png

Beim Hundeknochen wäre die Polarität zwischen Gleis 6 und W2 gleich (blaue Pfeile). In dem Fall ist auch bei der Kreuzung 6 eine elektrische Trennung der Fahrwege erforderlich bzw eine DKW müßte hier isoliert und umgepolt werden.

Beim Hundeknochen träfe die "falsche" Polarität nur zwischen W1 und W2 aufeinander. Hier MUSS zweipolig getrennt werden. Die Funktion der "denkenden Weichen" reicht hier nicht aus. Haben die Weichen 4-6 gleiche Polarität, dann ist zB auch zwischen Gleis 6 und W2 die Polarität unterschiedlich (roter Pfeil)

>>Kann die Weiche Nr.1 ohne Antrib bleiben und bei Bedarf aufgeschnitten werden, oder muss sie mit der Weiche Nr. 2 zusammen geschaltet werden? <<
Bei Digital kann je nach Weichenhersteller bzw Ausstattung der Weiche (polarisiertes Herzstück) ein "Aufschneiden" der Weiche zum Kurzschluß und somit zur Abschaltung der Anlage führen.

Wenn die W 1 "spitz" befahren wird (Eidgenossen fahren ja auf der falschen Seite ), dann ist der Antrieb hier eh Pflicht - und so können die beiden Weichen auch gemeinsam geschaltet werden. Ich würde für W2 eine Linksweiche einbauen - dann wird der Bogen etwas flacher und dadurch wird Gleisstück 2 zwischen den Weichen überflüssig.

Die Gleise 3 und 4 werden dadurch etwas länger - die Nutzlänge wird größer und es kann ein längerer Halteabschnitt eingeplant werden (Durchrutschweg). Die Bogenweiche 7 und die R1 Gleise würde ich durch eine "normale" Weiche und Bogengleise mit größerem Radius ersetzen.

Zum Umpolen/Einspeisen kann ich noch nix konkret sagen - stelle bitte erstmal die komplette Anlage vor (... ob Hundeknochen oder nicht ...) ansonsten siehe @ 3 ...
Gruß ; AL,-me
Salü AL,-me

vielen Dank für Deine Ausführungen. Zur Anlage ist folgendes zu sagen. Vereinfacht gesagt ist sie im Hundeknochenprinzip aufgebaut, man könnt auch sagen, ein doppelter Hundeknochen. Wir haben beim Planen streng darauf geachtet, dass keine "falschen" Polaritäten entstehen. Die Kreuzung 6 ist eine einfache, elektisch getrennte Kreuzung. Zuerst hatte ich vor, mit einer DKW hier die Kehrschlaufe zu schalten, die allgemeine Wahrnung vor DKW und die komplizierte Schaltung lies mich dann die Idee wieder verwerfen und den oben gezeigten Weg wählen.
Die Weiche 1 hat kein leitendes Herzstück, sie könnte also wohl aufgeschnitten werden, allerdings spricht nichts ( ausser ein zusätzlicher Antrieb) nichts gegen ein Zusammenschalten mit der Weiche 2. Der Einbau einer Linksweiche bei Nr. 2 hat etwas für sich, ich werde dies mal nachbauen. Die Länge der Gleise 3 und 4 reicht für unsere Bedürfnisse, haben doch alle 10 Haltegleise auf der Anlage die gleiche Länge. Bei der Bogenweiche 7 verbaue ich zwei Bögen mit Radius 2, auf der Versuchsanlage hat die so verbauten Bogenweichen keine Probleme gemacht. Aber auch da werde ich Deine Empfehlung anschauen.
Falls es Dich Interessiert, kann ich Dir den gesammten Gleisplan vorstellen. Es handelelt sich aber um eine reine Spielanlage, die rein auf Funktion ausgelegt wurde.

Mit Gruss

Walo
@ 8
>>Kann ich das Kehrschlaufenmodul zusätzlich ( nicht Zeitgleich) auch noch für eine Drehscheibe verwenden?<<
Hmmm, braucht man bei Deinem Digi-System ein Kehrschleifenmodul für die Drehscheibe ? Wo steht das ?

>>...kann ich Dir den gesammten Gleisplan vorstellen. Es handelelt sich aber um eine reine Spielanlage, die rein auf Funktion ausgelegt wurde.<<
Ja sicher, Gleispläne sind immer interessant - im Net ist auch Platz für eine "reine Spielanlage, die rein auf Funktion ausgelegt wurde." )
Gruß ; AL,-me
Hallo!

@Alfred: http://www.1zu160.net/digital/kehrschleife.php

Das Prolblem ist, dass die Bühne ja direkt eingespeist wird und wenn du sie um 180 Grad drehst hast du einen perfekten Kurzschluss.

@Walo: Du kannst das Kehrschleifenmodul auch für mehrere Kehrschleifen verwenden, solange du zu 100% sicherstellen kannst, das nie zwei Kehrschleifenteile zur gleichen Zeit befahren werden. Wenn du das nicht sicher ausschließen kannst, würde ich da nicht am falschen Ende sparen.

lg
ismael
Salü Ismael

Danke für Deine Anregungen.

ich dachte mir, dass ich  mir mit dem Kehrschlaufenmodul an der Drehscheibe den Umpoolschalter sparen kann.
Die Absicherung habe ich mir so vorgestellt, dass ich zusammen mit dem Weichenschalter, der ja die  Kehrschleife aktiviert, die Stromzufuhr zur Drehscheibe unterbreche.

Mit Gruss

Walo
@ 10
>>Das Prolblem ist, dass die Bühne ja direkt eingespeist wird <<
... oh, da habt Ihr aber Pech - mein Bühnengleis (alte AR Scheibe) hat indirekte Einspeisung per Schleifer von einer Ringleitung.

Da werden je Gleissegment 2 Kontaktlaschen eingesteckt und die leiten per Schleifer den Fahrstrom von der zweipoligen Ringleitung zur Bühne und auch weiter zum jeweiligen Gleisabgang.

Erst bei mehr als 24 Schuppengleisen wäre da eine simple Trennung mit wahlweiser Umpolung erforderlich. Egal wie oft die Bühne dreht - die bekommt über die Schleifer jeweils die "richtige" Polarität. Die Fahrtrichtung bleibt immer eindeutig vorherbestimmbar.
---
Hat denn niemand die alte Arnold Drehscheibe unter Digital im Elnsatz ? Das dürfte da nämlich genausogut funzen ...
Gruß ; AL,-me
Hallo!

@Alfred: Dann hast aber bei Digital kein Licht/Sound etc. mehr.

lg
ismael
@ 14
... meinst Du auf den abschaltbaren Schuppengleisen ? Dann helfen schon 2 Litzen, ein Lötkolben und etwas Lötzinn ...

Nach meinem Digital- Verständnis brauchts bei der Arnold- Scheibe keine Digital- Kehrschleifenbausteine ... oder ?
Gruß ; AL,-me
Hallo!

Wenn die Bühne nicht direkt eingespeist wird, sondern nur an einer Seite Kontaktlaschen hat, dann sicherlich nicht. Allerdings ist die Bühne dann während dem Drehvorgang auch stromlos (kein Licht etc.).

lg
ismael


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