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THEMA: Zurück in das Hobby / Gleisfrage, Gleisplanung, Technik

THEMA: Zurück in das Hobby / Gleisfrage, Gleisplanung, Technik
Startbeitrag
Mathias K. - 28.02.17 17:50
Hallo zusammen, als Kind hatte ich zusammen mit meinem Vater eine Modelleisenbahn. Damals hatten wir erst eine Märklin (M Gleis) später umgestellt auf TRIX EXPRESS (Mit den alten Pappgleisen aus Papas Kindheitszeit) Anlage jeweils in Spur H0 und ca. 25 qm groß. Heute bin ich selbst stolzer Vater von meinem kleinen Sohn (6 Jahre alt) und plane in naher Zukunft das altgeliebte Hobby wieder auf zu nehmen und wenn möglich auch meinen Nachwuchs dafür zu begeistern.
Wie die Anlage nun am Ende aussehen wird muss sich noch zeigen (Die Frau muss den Platzbedarf noch absegnen), jedoch habe ich mich aus Platzgründen schon jetzt bewusst gegen eine Anlage in Spur H0 entschieden. Spur N ist für mich nun etwas Neuland und mit meinen nun rund 15 Jahren Modellbahnpause auch eine kleine Herausforderung.
Recht Bald möchte ich mit der ersten Sammelei anfangen, hier speziell was die zu Beginn benötigten Materialien wie Gleise und Technik betrifft. Und genau da brauche ich etwas Hilfe von erfahrenen N-Bahnern! Viel habe ich nun schon im Internet herumgesurft und immer wieder Pros und Contras verfolgt. Da ich gerne flexibel sein möchte bei der Gleisplanung fiel meine erste Entscheidung auf die primäre Nutzung von Flexgleisen. Hier habe ich im Netz sowie auch hier im Forum die italienischen GT Gleise gefunden. Da ich die Gleise ohnehin altern und ein schottern möchte denke ich kann man mit den Gleisen arbeiten (Erfahrungen waren ja durchaus positiv zu werten), speziell da der Preis ohne Frage auch eine Rolle spielt. Nun gibt es bei GT aber nur diese einzelnen Gleise und da meine Frage an GT-Gleis Nutzer: Was für Weichen nutzt Ihr zusammen mit diesen GT Gleisen? Oder ist es doch besser sich da auf ein System fest zu legen (Z.B. Minitrix, Fleischmann, Roco)? Hier sind Tipps zur Wahl der Gleise gern gesehen!
Die Anlage soll digital gesteuert werden. Anfangs vielleicht erst einmal nur über einen Kontroller (Lokmaus o. ä.) und später einmal via PC und Automatisierung. Welche Systeme sind ja empfehlenswert für Digital-Neulinge.
Schon ein paar Mal habe ich über verschiedene Gleisplan Softwares gelesen. Gibt es da eine spezielle Software die speziell mit Flexgleisen arbeitet bez. mit diesen klar kommt?

Ich denke das sollten erst einmal genug Fragen für den Anfang gewesen sein. Würde mich sehr freuen wenn ein paar alte Hasen mir ein paar Tipps und Erfahrungen weitergeben könnten.

Hallo no-name!

Schon mal willkommen im Forum und Gratulation zur Entscheidung für Spur N und digital!

Was Deine Fragen zu Gleismaterial anbelangt, wirst Du hier auf einen erbitterten Glaubenskrieg stossen, die einen schwören auf Peco, andere auf Kato, Fleischmann und Minitrix bekommen hingegen eher schlechte Noten....

Ich persönlich wurde leider erst durch eigenes Trial-and-Error wirklich schlau in der Frage, was für mich das beste Gleismaterial ist - ich war aber auch in der Frage Flexgleis nicht so aufgeschlossen wie Du.

Ich denke, eine Frage kann ich Dir aber zu 100% ohne Widerspruch der Kollegen beantworten: Gleisplansoftware scarm http://www.scarm.info/index.php?l=de ist einfach zu bedienen, kennt alle Gleise und ist kostenlos. Was anderes braucht es da nicht.

Liebe Grüße

Boris


Hallo Boris,

Schon mal Danke für die Software Empfehlung und sorry für den nicht angezeigten Namen ...
Da ist mir im Profil wohl ein Fehler unterlaufen, da soll natürlich Mathias K. stehen.
Das funktioniert nun hoffentlich auch automatisch.

Gruß Mathias
Auch von mir Hallo Matthias und willkommen im Forum!

Zu deiner Frage bezüglich den GT Gleisen:
Ich habe diese selbst lange für meine alte Anlage genutzt und war damit weitestgehend auch ziemlich zufrieden. Kombinierbar sind diese mit allen Code 80 Gleisen. Weiters sind sie auch sehr gut Lötbar.
Manko an ihnen sind jedoch
1. Die von GT erhältlichen Schienenverbinder da diese zu locker sind
2. Radien biegen will gelernt sein und erfordert mehr Fingerspitzengefühl als bei manch anderen Flexgleisen da diese leichter aus den Schwellen springen als z.B. Fleischmann. (Soll keine Werbung hierfür sein)

Bezüglich des bevorzugten Gleismaterials....
Naja, es ist wie Boris schon sagte..
Von Roco über Fleischmann bis hin zu Minitrix hatte ich bei meinen Anlagen auch schon alles im Einsatz.
Im Dezember 2016, also noch nicht so lange her, wurde ich vom Virus "Kato Unitrack" befallen.
Testanlagen habe ich seitdem schon einige gebaut und bin schier auf begeistert davon!
Anfängliches Problem für mich war hier nur die (für mich) neue Gleisgeometrie, diese ist schon unterschiedlich zu anderen Herstellern aber, kaum durchschaut einfach zu händeln
Weiters haben die Weichen ihren Antrieb schon im Gleisbett verbaut auch ein schöner Vorteil.
Ich will dir hier aber auch nicht Kato einreden.. Die Entscheidung zum Material musst du schon selbst treffen.

Als Planungssoftware kann ich ebenfalls nur Scarm empfehlen.

Hab ich was vergessen??

LG
David
Hm,

1.) versuche zuerst soviel Info zu bekommen wie möglich, den eine Modellbahnanlage besteht nicht nur aus der Gleisplanung. Hierbei gebe ich immer wieder den Tip entsprechende Literatur (Modellbahnanlagenbau) zu besorgen, in welchen "alle Aspekte" des Anlagebaues abgebildet und erklärt sind.
2.) stelle dir ein "Lastenheft" (=was will ich von meiner Anlage, was wünsche ich mir), denn die Wünsche sind aller meistens viel größer als der zur Verfügung stehende Platz.
3.) verlasse dich nicht nur alleine auf die Gleisplanungstools, den die allermeisten nehmen es so wie du es zeichnest und geben nicht "Error" wegen zu wenig Höhendifferenz zwischen zwei kreuzenden Gleisen, oder zu steiler Steigung, oder wegen Unterflurweichenantrieben (z.B. Servo) die im Weg sind oder nicht montiert werden können.
Genauso fehlt bei den meisten Gleisplanungsprogrammen, ein Rahmen/Spanten-Tool.
4.) wenn du den Gleisplan halbwegs nach deinen Wunschvorstellungen hast, dann steuere virtuell (=in deinen Gedanken) die Züge so wie du dir das in Zukunft vorstellst/wünscht über die Anlage. Du wirst dann erkennen, welche Weichen/Gleise eigentlich unnötig sind weil sie nie befahren werden, aber auch wo eventuell noch Weichen und Gleise benötigt werden um den Betriebsablauf zu verbessern.
5.) wenn du in mehreren Ebenen planst, dann vergiss nicht die Zugriffsmöglichkeiten (Weichenantriebe, entgleiste Züge bergen, ect.)
6.) wenn du noch nie mit Spur-N zu tun hattest, bau dir zu allerst einen kleinen Testkreis+Weichen+Antriebe (wenn die Antriebe nicht an den Weichen sind) mit dem Gleismaterial das zu in die engere Wahl genommen hast. So bekommst du bereits ein Gefühl und du kannst immer noch Ändern, wenn du bei einzelnen Komponenten nicht zu frieden bist.
Ärger wäre eine Anlage zu planen, alle Material zu kaufen/besorgen, dann Baubeginn und bei den ersten Gleislegungen bzw. Testfahrten darauf zu kommen, daß eventell ein anderes Produkt doch besser gewesen wäre.
7.) wenn möglich hol dir praktische Info, ergo Gleis das du in der Hand hattest und Steuerung die du live ausprobieren kannst/konntest.

Klingt jetzt alles viel, viel komplizierter als es ist, aber auch diese Anfangs-Aspekte haben ihren Reiz und können Spaß machen.
-)

mfG.
"tattoo"
Hallo Mathias,

herzlich willkommen. Bevor Du Dich groß mit (Gleis-)Material eindeckst, würde ich klein mit einer Versuchsanlage anfangen: Ein Oval mit ein oder zwei kleinen Bahnhöfen und 1, 2 oder 3 Anschlussgleisen. So ähnlich habe ich angefangen um eigene Erfahrungen zu sammeln - das ist für mich sehr wertvoll !

Als Planungssoftware setze ich Wintrack ein, kostet allerdings 100 €, mit 3 dimensionalen Modellgebäuden und Zügen sind es 200 €.

Viele Grüße, Joni

PS: Hast Du die Möglichkeit in Deiner Umgebung Gleichgesinnte zu treffen ? Falls ja - "unbedingt" nutzen.
Ich möchte unterstreichen, was tattoo und Joni gesagt haben: Pflichtenheft (muss nicht so formalisiert sein, aber es muss Dir klar sein, was Du willst), kleine Probeanlage, und ganz besonders: Gleichgesinnte treffen, Erfahrungen 1:1, von Angesicht zu Angesicht, usw. austauschen, und Vereine/Ausstellungen mit N-Anlagen / Modulen besuchen (und die Kolleginnen und Kollegen mit Fragen löchern).

LG
Heinzpeter
Hallo Matthias,
eigentlich fühle ich mich nicht befugt hier schon beizutragen aber meine Situation war ähnlich. Anfang Februar war Pausenende und meine Pause war vermutlich etliche Jahre länger. Vor extrem langer Zeit erfreute ich mich an einer Arnoldanlage. Ich hatte Arnold gewählt wegen der Farbe der Gleise und damals war Arnold noch der Hit. Jetzt habe ich erst einmal angefangen zu lernen, was sich alles geändert hat im Laufe der Jahre. Ich habe einen Gleisplan ohne grosse Ansprüche, den ich einmal ähnlich in einem Minitrix Gleisplanheft gesehen habe und der mir, von kleinen Änderungen abgesehen, nicht aus dem Kopf geht. 2 Entscheidungen habe ich getroffen: 15 Module, also 5 nebeneinander in 3 Reihen hintereinander. Eher zufällig, als durch grosse Begründung gewählt. Das vordere Mittelmodul 1 mtr breit und 40 cm tief für Bahnhof. Die Module lassen mir genügend Freiheit, mich nicht auf einen Plan festzulegen. Schon jetzt sind 2 Weichen dazugekommen, die Raum für Erweiterung lassen. Die anderen Module an der Seite sind kleiner. Will auch nicht so viel Gleise aber auch Platz für Landschaft oder andere lustige Dinge wie befahrbaren Feldweg, Feldbahn, was mir so in den Sinn kommt und reinpasst. Die zweite Entscheidung: Als Gleise Peco Code 55, was ich nicht bereut habe obwohl ich totaler Neuling bin. Die Fahreigenschaften und die realistische Gestaltung sind einfach grandios. Allerdings wirst Du Kinder so bald nicht begeistern. Die Bastelarbeiten an Gleisen und Weichen werden Zeit in Anspruch nehmen. Aber vielleicht bist Du ja schneller. Und ja, noch eine dritte Entscheidung: Ich habe mich für Analog entschieden, da ich auch so viel Spass habe und die Digitalisierung schon finanzaufwendig ist. Urlaubsreisen sind für mich doch noch wichtiger obwohl diese jetzt auch mal zu einer Messe oder Modellanlage führen solange meine Frau genügend Freiheit bekommt während ich in Modellbahnsphären schwebe. Nur so nebenbei. Ich habe mir Gedanken über die leeren nachgebauten Gewässer auf den Modellbahnen gemacht. Gibt es eigentlich keine Fische in N?
Sorry, wieder einmal vergessen
LG Werner
Mit Interesse verfolge ich diese Tipps, da auch ich in einer ähnlichen " Wieder- Anfänger" Situation bin und mich mit der Frage der Gleiswahl ebenfalls beschäftige. Da ich aus der Vergangenheit nur Arnold, Roco, Fleischmann umd Minitrix kenne, sind mir Kato umd Peko neu - und auf die Gefahr hin, wieder einen Glaubenskrieg auszulösen ( aber dabei lernt man viel ) - was bitte ist ein Code 80 oder Code 50 und worin liegen die Vor bzw Nachteile ?

Heinz ( bahnfather)
Hallo Heinz und alle anderen Neulinge,

die verschiedenen Gleissysteme und Code 55/80 sind auf dieser Webseite erklärt:

http://www.1zu160.net/nspur/gleissysteme.php

Gruß

Sven
Hm,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

was bitte ist ein Code 80 oder Code 50 und worin liegen die Vor bzw Nachteile ?


Kurz und einfach erklärt die Code 80, Code 65, Code 55, Code 40 bedeutet die Schienenhöhe (Warum Code xx, bitte bei Tante Google die ganz genaue Erklärung finden), wobei Code 80 die hohen alten ROCO, Fleischmann, MINITRIX, ect. Schienen sind, PECO Code 55 bereits niedere Schienen hat (abgesehen von der speziellen Schienenform) und Code 40 logischerweise noch niederere Schienen bedeutet.
Vorteil: je niederere Schienen umso näher dem Vorbild
Nachteil: je niederere Schienen umso weniger ist das befahren mit Modellen mit normalhohen Spurkränzen möglich.
(=die normalhohen Spurkränze sind eigentlich absolut unoriginal, dienten aber der Befahrbarsicherheit,)
Wer niederere Schienen wählt, versucht auch die "unnatürlich hohen Spurkränze" aus zu tauschen, oder ab zu drehen.

Ausführlichste und detaillierte Erklärungen bitte im Netz googeln.

mfG.
"tattoo"
  
Hallo Heinz,
die Code 50 sind einfach niedriger und realistischer. Was ich noch vergass. Im Gegensatz zu Arnold benötigt man bei Peco 55 noch Werkzeug. Messer zum Abschneiden der Schwellen. Ich nutze Proxxon Diamantscheibe mit biegsamer Welle zum Schneiden der Gleise (biegsame Welle ist einfach schmaler und ermöglicht geraden Schnitt) und Lötzeug. Aber es macht Spass.
Gruss Werner
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Gibt es eigentlich keine Fische in N?

Natürlich gibt es die:
https://www.dm-toys.de/produktdetails/items/Tomytec-229667.html
http://www.preiser-figuren-onlineshop.com/de/Ma...-160_PREI079077.html

Gruß
Eglod

Moin,

Fische alleine sind sogar noch viel günstiger!
Man muss sich nur in der eigenen Küche nach Kümmel umsehen und den dann mit eingießen...
(Irgendjemand hatte diese Lösung vor langer Zeit mal vorgestellt, das sah richtig überzeugend aus!)

Gruß
Roger
Hm,

die Frage nach dem Gleismaterial ist wie die Frage nach dem Auto.

Gleichweg vorab um unnötige Diskusionen zu vermeiden:

Logischer Hausverstand sagt:
"Alle am Markt befindlichen Spur-N Gleissysteme können verwendet werden."
Logischer Hausverstand sagt:
"Jedes am Markt befindliche Spur-N Gleissystem hat Vorteile und Nachteile."
Logischer Hausverstand sagt:
"Jeder darf/kann selbst bestimmen welches Spur-N Gleissystem er verwenden will."
Logischer Hausverstand sagt:
"Die von tattoo benannten Spur-N Gleissysteme sind seine rein persönliche Meinung und beruhen auf den persönlichen praktischen Erfahrungen mit langjähriger bzw. mehrjähriger Verwendung."

KATO Unitrak, für mich (ACHTUNG rein persönliche Sicht) das derzeit beste (neben TOMIX, aber dazu habe ich keine praktische Erfahrung) Plug&Play Spur-N Gleissystem am Markt.
Plug&Play, Bettung (=kein schottern), Weichenantrieb in der Bettung integriert, Stückgleis-System

PECO Code 55, für mich (ACHTUNG rein persönliche Sicht) das derzeit beste Serien-Modellgleis am Markt
individuelles Modellgleis; kein Stückgleis (=nur Flexgleis); keine Bettung (=schottern angesagt); Weichenantriebe komplett seperat (=individuelle Weicheantriebe); lange schlanke Weichen und Kreuzungen mit polarisierten Herzstücken.

mfG.
"tattoo"
Ok - vielen Dank ( fast) verstanden - ich frag mich nur, ohne es je in Natur gesehen zu haben, schaut nicht das KATO Gleisbett ähnlich " unnatürlich" aus wie die früheren H0 Märklin Gleise ?
Verlötet ihr eigentlich die Stösse bei Stückgleisen und welcher Gleiswerkstoff eignet sich hierfür am besten ?
Mit freundlichen Grüßen
bahnfather
Hallo Zusammen,

Ich bin überwältigt wie viel da für mich schon zu lesen war! DANKE!
Über die Anlagenplanung mache ich mir weniger Sorgen, da ich da schon mit der Spur H0 Erfahrungen sammeln konnte und ich mir auch eine eher "unkomplizierte" Anlage mit Doppelspurigem Hauptgleis zwei Schattenbahnhöfen (Unterirdisch auf jeder Seite der Hauptstrecke die im Knochenprinzip aufgebaut sein soll) und einer kleineren Nebenstrecke samt Bahnhof. Dazu gehe ich bei solchen Planungen schon recht systematisch vor (Denke ich).
Ich habe mir im Netz mal weiter die verschiedenen Gleise angeschaut. Das Kato Gleis finde ich sieht sehr Spielzeugmäßig aus ähnlich dem der Märklin M und C Gleise, das ist glaube ich nichts für mich. Da ich gerne die Gleise selbst einschottern möchte ist ein vorhandenes Schotterbett auch nicht dringend notwendig. Ich denke ich werde da, mit dem GT Gleisen einmal herumprobieren (Speziell in nicht sichtbaren Bereichen) und wenn es mir gefällt auch auf dem Rest der Anlage. Ansonsten mit Minitrix und Fleischmann im sichtbaren Bereich.

Im Netz gibt es immer wieder Kommentare zu den Weichen, hier liest man vor allem immer wieder das die Minitrix Weichen eher "schlecht" sind. Stimmt das, sind die Fleischmann Weichen "besser"?
Leider gibt es hier in meiner Umgebung wohl keine Modellbahnclubs oder Gleichgesinnte. Ich lebe in Südosteuropa und hier ist das Modellbahnhobby ein eher "Luxus" Hobby das sich nicht Jedermann leisten kann. Ich kenne hier vor Ort (Stadt mit 250.000 Einwohnern) auch nur zwei Geschäfte die Modellbahnen und Zubehör überhaupt führen. Da werde ich mich bei meinen regelmäßigen Deutschlandbesuchen jeweils mit Material eindecken oder das Internet nutzen müssen. Ich werde jedoch mal schauen ob es zu meinen Besuchen in good old Germany in der Umgebung Modellbahnausstellungen und oder Börsen gibt um hier Gleichgesinnte treffen zu können.

Gruß und besten Dank weiterhin für jeden Tipp
Mathias
Hallo Mathias

Hinweis: Man kann auch Kato und andere Bettungsgleise nachbearbeiten..
Aus meiner Sicht als Katorianer hat man die Vorteile des Gleissystems - flexible Testanlagen, umkonfigurieren, umbauen - bis man zufrieden ist. Danach kann man die Gleisbettung und das Gleisumfeld  nach eigenem Geschmack noch ausgestalten.

Siehe dazu Thread - Zeigt Eure bearbeiteten Bettungsgleise"
http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=967973

Grüsse von Kracherl
Hallo Matthias,

wenn Du Gleichgesinnte in Deiner Umgebung suchst, nutze doch zusätzlich das passende Forum:
http://forum.lokomotiv.ro/
Geht auch in Englisch oder Google-Translater.

Es gibt da 2 Läden mit Modellbahnen? Wo? Ich kenne nur den in der Eliana-Mall bei real,-.

Jetzt zu den Gleisen. Wenn Du schreibst, dass "Kato Gleis finde ich sieht sehr Spielzeugmäßig aus...", dann würde ich als alternative nicht Minitrix oder Fleischmann nehmen. Diese sehen auch nicht besser aus und sind technisch schlechter. Das Kato-Gleis ist vor allem für den Küchentisch oder Teppich gedacht. Funktioniert sehr gut. Damit kann man auch seinen Testkreis machen, um mal seine Schätze fahren zu lassen, falls die richtige Anlage nicht fertig ist. Die Weichen sind etwas teurer, aber immer schon mit eingebauten elektrischen Antrieb.

Optisch besser und günstiger ist Peco Code 55. Da Du sowieso mit Flexgleisen bauen möchtest, würde ich alles von Peco nehmen. Für den nicht sichtbaren Bereich kannst Du ja die GT-Gleise mal ausprobieren. Aber die Peco-Flexgleise sind jetzt auch nicht besonders teuer.

Bei den Weichen kannst Du Dir dann immer noch überlegen, welchen Antrieb (Servo,...) du benutzen möchtest, oder auch handgestellte Weichen im Güterbereich mit Stangen unter der Anlage.

Salut
Frank

PS: hier mal ein Link zu meinen Bahnhof, der im Bau ist: Cristian/Neustadt
http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=530169
Hm,

KATO Unitrak und TOMIX sind Plug & Play Gleissysteme.
Plug & Play bedeutet zusammenstecken/auseinanderziehen ohne daß es wie bei anderen Gleissystemen bereits beim 2., 3. mal die Schienenverbinder locker/ausgeleiert sind.
Beide Systeme sind robust, brauchen keine Schotterung und die Weichenantriebe sind in der Bettung integriert und nicht als schwarze/graue Klötze daneben montiert.
Ich persönlich verwende KATO Unitrak als Plug & Play Gleis fürs Zug-Spielen mit meinem Enkel, für schnellaufbau Testovale und für schnellaufbau Fahrmöglichkeiten bei Treffen mit Kollegen.

Im Modellbahnbereich hatte ich schon PECO Code 80 (Herzstück-Polarisierte Weichen + Flexgleise) in Verwendung, bevor PECO Code 55 auf den Markt kam.
Meine derzeit in Bau befindliche Anlage ist komplett mit PECO Code 55 gebaut und läuft nun seit mehr als 2 Jahren im Betrieb.

mfG.
"tattoo"  

Hallo,

Ich meinte mit dem Spielzeug ähnlichen Aussehen des KATO Gleises die Plastik Bettung, nicht das Gleis an sich, dies kommt sicher nur in Peco 55 realistischer rüber. Ich will die Vorteile des Gleises sicher nicht schlecht reden. Weichenantriebe unter dem Gleis ist ein ganz großes Plus nur finde ich die Bettung zu massig. Da kommt dann noch Kork zur Geräuschdämmung drunter …
Vorteil beim Peco ist das es auch hierzulande im Onlinehandel leicht erhältlich ist.

#19: Danke, das Forum ist mir bekannt, auch bin ich der hiesigen Sprache relativ mächtig aber irgendwie hat sich da keine Synergien aufbauen wollen … Dein Projekt vom Bahnhof Cristian finde ich toll! Liegt ja quasi bei mir um die Ecke, ich wohne fast in Sichtnähe zur Hauptstrecke Braşov-Ploieşti und hatte auch schon einmal darüber nachgedacht diese als Vorbild zu nehmen. Speziell die Strecke von Darste bis Azuga bietet für den Landschaftsbau fantastische Panoramen.
Ich wusste bisher nur von einem Spielwarenhandel in der Innenstadt in der Strada Nicolae Balcescu (VarunaS) sowie in der Mall Piata Star (Das kleine Spielwarengeschäft hat immer mal wieder Startpackungen und bestellt auf Anfrage alles was man bräuchte). In der Eliana Mall bin ich eher selten, mir fällt da auch nur der kleine Laden (Brics, glaube ich) ein der sich auf Lego und Playmobil spezialisiert hat und gegenüber vom JYSK auf der unteren Ebene liegt.

Gruesse Mathias
Hallo Mathias,

Das lässt sich leicht vermeiden:
Zitat - Antwort-Nr.: 21 | Name:

Da kommt dann noch Kork zur Geräuschdämmung drunter …


Einfach die gesamte Trassenbreite mit Kork bekleben, das verbessert die Geräuschdämmung und die Gleisbettung an den Gleisen wird optisch nicht höher.
Ich verwende selber Peco C55, mit einer Korkschicht als Bettung und einer zweiten Korkschicht (die ist einen mm dicker, war billiger ) über die gesamte Trassenbreite, bis hin zur Landschaft. Auf den Korkschichten verwende ich dann als Kleber nur Putzverfestiger auf Acrylbasis, der ist leicht elastisch. Oder Pattex, ebenfalls elastisch.

Viele Grüße
Michael
Hallo Mathias,

naja, Du kannst Dir das mit den Gleisen ja noch gut überlegen. Peco ist eine gute Wahl. Aber es kann länger dauern, bis die ersten Züge fahren können. Deshalb ist so ein Testkreis aus Kato nicht schlecht. Soweit hierzu meinen Senf...

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Speziell die Strecke von Darste bis Azuga bietet für den Landschaftsbau fantastische Panoramen.


Ja, finde ich auch sehr schön. Aber auch echt viele Bäume. Das kostet viel Zeit oder viel Geld.
Darste... das spanensten ist ja die Ciucas Brauerei. Noroc!

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

fast in Sichtnähe zur Hauptstrecke Braşov-Ploieşti


Das ist ja cool. Zum Entspannen Züge schauen gehen. Auf der Strecke ist ja doch richtig was los, trotz Baustellen.

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

aber irgendwie hat sich da keine Synergien aufbauen wollen


Ja, die N-Bahner-Dichte scheint nicht sehr hoch zu sein. Da muss man schon im ganzen Land ausschau halten. Ich hab mal für jemanden in Arad einen CFR WRmz gemacht.

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Noapte bună!
Frank

Die von Jack C. zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Hallo Zusammen,

ich habe mich vorerst auf das Fleischmann Piccolo Gleis festgelegt. Nach vielem Recherchen hin und her … Auch der Tipp vom Kracher (#18) mit dem Link zur Bettung von den Bettungsgleisen hat mir da sehr weitergeholfen (Danke nochmal für den Link)!

Jetzt habe ich selbst einige Blatt Papier mit meinen Gleisplanvorstellungen "beschmiert", in SCARM viel probiert und bin dann letztendlich durch Zufall über die Bildersuche auf folgenden Gleisplan gestoßen ( https://www.anyrail.com/system-specific5/n_fle...-piccolo-peter-4.png ). Das ist so ziemlich das was auch auf meinen "Schmierblättern" immer wieder raus gekommen war. So habe ich mir das entsprechende Programm (AnyRail) in der Demoversion einmal heruntergeladen und mir den Gleisplan etwas genauer angeschaut. Platzmäßig passt es relativ mit dem was mir auch zur Verfügung steht. Jetzt ist mir jedoch aufgefallen das in dem Gleisplan R1 und R2 auf der Hauptstrecke zur Anwendung kommt und hier speziell in den Gleiswendeln… Bei meinen Recherchen und aus meinen Erfahrungen aus H0 wird von R1 und teilweise auch R2 immer wieder abgeraten. Wie seht Ihr das? Kurven im unteren Hauptkreis liegen in verborgenen Bereichen wo ich diese mit den größeren Radien "Strecken" kann aber die Gleiswendel sehe ich aus Platzgründen schon als Problem.

Könnt Ihr mir mit Euren Erfahrungen da nochmal bezüglich R1 und R2 helfen?

Viele Grüße
Mathias K.


Hallo,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Könnt Ihr mir mit Euren Erfahrungen da nochmal bezüglich R1 und R2 helfen?


Ganz schlechte Idee. Mal abgesehen davon, dass längst nicht alle Fahrzeuge R1 überhaupt "können", braucht es sehr sorgfältige Verlegeung, damit es überhaupt passt und nicht zu ungewollten Berührungen mit dem Gegenverkehr kommt. Bei einem R1 Kreis mit 6 cm Hub (braucht man etwa wenn man E-Loks fahren will) ist man bei 4,9 % Steigung. Die Zwischengeraden im Plan werden das auch nicht entscheidend rausreißen. Vor allem wo auch noch bei der linken Wendel der innere Kreis aufwärts geht. Typischer Theoretiker-Plan. Papier und Gleisplan Software sind eben geduldig.
Vom Platz her müssten auch größere Radien passen, z.B. Roco R3 / R3a. Das sind dann zwar immer noch 3,2 % Steigung auf dem inneren Gleis, aber das geht. OK kein Platz mehr für den See, aber was soll's.

Gruß Engelbert
Hallo nochmal,

so, ich habe jetzt mit SCARM ein wenig herumgespielt. Ein sehr nettes Programm, DANKE für die Empfehlung!
Den von mir schon einmal verlinkten Gleisplan habe ich nun entsprechend auf R3 und R4 gestreckt und auf meine maximalen (Länge) Ausmaße gebracht. Bei den Brücken und Gleiswendeln habe ich eine Mindesthöhe von 60mm berücksichtigt und kam so an nur einer Stelle in den gelben Bereich (Gefälle) welchen ich jedoch auch noch irgendwie unter 2,7% bringe …

Die beiden Gleiswendel habe ich nun als volle Kreise geplant. Die große Brücke wird letztendlich mit Flex Gleisen gebaut und dann am Ende nicht mehr so "Unförmig"  wirken (Das wollte mir in Scarm jedoch nicht so wirklich gelingen, daher im Plan mit Standard Gleisen …). Ob die Drehscheide und Abstellgleise so Realisiert werden ist auch eher noch fraglich, da das jedoch ein in meinen Augen "flexibler" Bereich ist, ist das erst einmal nicht von oberster Bedeutung.

Anbei dann einmal zwei Bilder. Kritik und Anregungen sind ausdrücklich gewünscht!




Die von Mathias K. zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Hm,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Könnt Ihr mir mit Euren Erfahrungen da nochmal bezüglich R1 und R2 helfen?


Mathias, stell dir folgendes Szenario vor:
Du hast die Anlage gebaut mit Landschaft und damit die "engen Radien " nicht sichtbar sind hast du sie sogar versteckt.
Jetzt kaufst du nächstes Jahr einen tollen Zug und willst diesen auf der Anlage fahren lassen. Er läuft toll im sichtbaren Bereich, aber im versteckten Bereich, bei den engen Radien, dann das Malheur. Tja, und dann noch die extrem besch.... Zugängigkeit zu diesem Gleisbereich.
Und mit Entsetzen liest du auf der Packung, daß der Zug/Lok einen Mindestradius von 300mm benötigt.

Was glaubst du, was du dann sagst?
"Blöder Hersteller, warum macht er den Zug nicht für R1 (194mm)!"
oder
"Bullshit, warum habe ich damals bei Bau nicht doch den größeren Radius verbaut!"

mfG.
"tattoo"

Glaube mit einfach; die Problemstelle ist immer in dem Bereich wo du am schlechtesten dazu kommst!
Hallo Tattoo,

Ja genau das war ja meine Befürchtung. Deswegen habe ich den Gleisplan wie von Engelbert vorgeschlagen entsprechend geändert. Jetzt habe ich ausschließlich R3 und R4 im Einsatz.
Die Zuglänge ist ja schon durch den Bahnhof entsprechend begrenzt. Über 1200mm will ich da sowieso nicht.
Da ich mit Gleiswendeln keine Erfahrung habe ... ist das halt noch so ein Punkt ... Nicht das mir da dann im Kreis die Züge entgleisen ...

Ansonsten bin ich auch nach den letzten Nächten immer noch zufrieden mit dem Gleisplan an sich. (Nur halt die Gleiswendel .. Aber da sind ja auch die zwei größten Radien geplant ).

Gruß Mathias
@28 Mathias,
cool,  was du auf einer so kleinen Fläche da erschaffen hast.

Liebe Grüße aus Köln
Nico
Hallo Mathias,

die Streckenführung kann man so machen.

Aber den Bahnhof finde ich so überhaupt nicht stimmig. Er entspricht auch nicht den Plan von oben.
Durch diese Querverbindungen mit den DKWs verlierst Du viel Gleislänge. Außerdem sind die Fleischmann DKWs absolut hässlich und vorbildwidrig. Zur Betriebssicherheit dieser DKWs kann ich nichts sagen. Versuch ohne diese DKWs zu leben.

Die Drehscheibe ist natürlich zu groß für einen solchen Bahnhof. Aber wenn man den unbedingt will... mach es trotzdem. Alternativ kann man versuchen es stimmiger zu bekommen. Es gibt Bahnhöfe, die sind etwas geteilt. Auf der einen Seite liegen die Personengleise und ein paar Gütergleise mit Anschlüssen und auf der anderen Seite gibt es dann den großen Güterbahnhof und Abstellgruppen. Dazwischen das BW. Jetzt baut man nur den kleineren Teil mit dem BW; den großen Teil wird nur angedeutet.

Was mir noch auffällt. Ich würde die linke Bahnhofsseite nicht so weit im Kreisel lassen. Das bringt keine Vorteile.

Anbei mal nur eine Entwurfszeichnung auf die Schnelle, damit mach versteht, was ich meine.

Sorry für die viele Kritik.

VG. Frank L.

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Hallo Jack,

danke für die Kritik. Auch für die Mühe mit dem.neuen Gleisplan nur passt dieser aus vielen Gründen nicht. Einerseits habe ich nur 3200mm Länge zur Verfügung und einen Bahnhof an der Vorderkante wollte ich nicht, das sieht mir zu sehr nach Oval aus ... Der Diagonal verlaufende Bahnhof soll eine interessanterw Dynamik ins Bild bringen. Auch die Gleise links sond aufgrund der Topographie so nicht machbar, das ist alles Berg 😉.

Das der Bahnhof nicht dem vom Originalplan entspricht liegt daran das auch das Gleisbild gesamt verändert wurde. Die Gleiswendel sind hier in anderen Radien gebaut. Und meine Anforderungen an den Bahnhof konnte ich nur so erfüllen, sonst wäre der Bahnhof noch kürzer geworden...
Aber ich werde nochmal schauen ob da nicjt noch was anders machbar ist ...

Gruß Mathias
Du könntest auch Teile des Düterbahnhof/BW in der Anlagenmitte erstellen, dann erfolgt die Zufahrt dazu in einer Art Unterführung unter dem Personenbahnhof hindurch.
Vielleicht auch nur das BW hinten und den Güterumschlag vorne...
Servus

Schon 2-3 Grad zur Anlagenkante können optische Wunder bewirken.
Man darf sich nicht stur nur auf "parallel zur Kante" oder 15° Weichenwinkel versteifen.
Mit Flexgleis ist schliesslich alles möglich.

Greetings from Austria
Gerhard
Hallo Mathias,

ich hab am Plattenformat nichts geändert, sondern die linke Gleiswendel etwas verschoben.
Wie gesagt nur mal ein Entwurf zu Diskussion.

Wichtig ist aber, dass Deine Verbindungen im Bahnhof so nicht gehen.
Trotzdem sollte man noch versuchen, etwas mehr länge in den Bahnhof zu bekommen.

Und wenn Du die Gleise nicht parallel zu Anlagenkante bauen möchstest, kannst Du ja nachträglich noch eine schräge Kante vorne anbringen...

VG. Frank L.
Hallo Mathias,

anbei noch einmal ein Entwurf, wie man den Bahnhof verlängern kann und das BW etwas besser angeschlossen ist. Um Platz zu sparen, kann man den Bahnhof nur auf eine Seite legen. Dadurch spart man doppelte Gleisverbinder.

Zusätzlich hast Du dann Platz neben Gütergleisen auch noch Anschließer (Betriebe) mit unterzubringen. Es macht wirklich Spaß einfach mal ein paar Wagen zu rangieren.

VG. Frank L.

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Hallo Zusammen,

Nach den geäußerten Kritikpunkten und Anregungen habe meinen alten Gleisplan nun doch noch einmal verworfen. Zwei Gleiswendel sind einfach zu Platzintensiv und als ich mir dann auch mal Gedanken zur Landschaft gemacht habe … Naja.

Jetzt habe ich zwei Wendekreise eingeplant, so ist es eine durchgehende Strecke die mit dem Schattenbahnhof für die nötige Abwechslung auf der Strecke sorgt. Dazu eine kleine Nebenbahn mit Endbahnhof oben auf dem Berg. Vielleicht wird das auch eine kleine Zahnradbahn (Da dies in Spur N ja aber anscheinend nicht so sehr Betriebssicher ist fälle ich da erste Später eine Entscheidung.
Da es mir mehr um einen Fahrbetrieb geht, den ich dann (Wenn der Kleine Sohnemann ins entsprechende PC Alter kommt) irgendwann einmal via PC Automatisieren möchte … Habe ich nur ein paar Abstellgleise mit Rangiermöglichkeiten am vorderen rechten Eck angedacht. Vielleicht folgt dort aber auch im Nachhinein ein Anbaumodul mit großem Güterbahnhof.
Und wieder einmal die altbekannte Frage an die erfahrenen Bahner … Noch Tipps, Kritik oder Anregungen zum Gleisplan?

Ich freue mich wirklich über jeden Tipp von Erfahrenen Bahnern …

Viele Grüße und frohe Ostern ...
Mathias K.



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Hallo Mathias!

Das sieht doch schon mal gar nicht schlecht aus. Ein paar Anmerkungen habe ich aber.

Eine Nebenbahn-Anbindung an nur einem Gleis ist etwas wenig. 2 Gleise wären besser. Du kannst es weiter links einbinden und auch im Tunnel unter Wendel verschwinden lassen.

Die Drehscheibe sollte über 2 Zufahrten verfügen, damit da kein Stau entsteht. Sozusagen ein Einfahrgleis und ein Ausfahrgleis. Oder ein Gleis wirt zum kurzen Abstellen benutzt.

Deine Gütergleise könnten 2 verschiedene Betiebe sein. Das sieht so schon stimmig aus.

Paste fericit!
Frank
Multumesc Frank,

Habe ich Dich richtig verstanden ...?



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Moin Mathias,

ich sehe den Plan, aber keinen Platz für Bahnsteige im Bahnhof. Im Nebenbahnhof fehlt mr eine Weiche am Ende, so daß die Lok umsetzen kann.

Gruß
Kai

Hallo Mathias,

die Drehscheibe rechts und der Schattenbahnhof direkt unter dem BW erfordern aber enorme Steigungen bzw. Gefälle. Hast du das berücksichtigt?

Grüße
Markus
Hallo Mathias,

ja, so in etwa.

Die Nebenstrecke kann nach der Weiche gleich in einen separaten Tunnel abbiegen. Vielleicht die Trasse leicht absenken um unter die Wendel zu kommen. Wird aber knapp.

So in etwa meine ich das mit der Drehscheibe. Ich hab das aber mit der Höhe übersehen. Wenn man das anders anbindet sollte das gehen. Habe aber gerade kein Zeichenprogramm zur Hand.

Den kleinen Endbahnhof sehe ich im Momemt als Entwurf. Wird ja mit als letztes gebaut. Da lohnt es sich Zeit zu lassen und gut zu überlegen was da passieren soll. Es gibt gerade ein schönes Heft über Lokschuppen mit sehr schönen kleinen Endbahnhöfen. Falls du nicht dran kommst kann ich dir mal ein paar Seiten scannen.

Bahnsteig... stimmt. Da fehlt noch etwas Abstand, außer du möchtest einen rumänischen Bahnhof wie Dirste oder auch andere größere Bahnhöfe bauen. Da reichen schon 30mm Gleisabstand für Betonplatten als Bahnsteig. ;)

Ansonsten geht es doch gut voran.

Das einzige was mir etwas Sorgen macht sind die Fleischmann DKWs. Wenn man die ordentlich verbaut sollte es aber gehen. Ich hab damit aber keine Erfahrung.

VG. Frank
Moin,

ich habe gerade abgebaut und werde demnächst wieder losbauen. Ich mag Veränderungen im Gleisbild

FLM DKWs oder simple FLM Kreizungen und Dreiwegweichen kommen mir nicht mehr ins Bild. Z21 Abschaltungen sind sehr häufig. Alles andere ist OK.

Noch ein Tip an alle Bauer  : man sollte vermeiden aus einer Kurve direkt in eine Weiche einzufahren. Selbst eine sehr kurze gerade am Ende der Kurve vor der Weiche wirkt Wunder. (bei FLM PICOLO)

Gruss,

Frank
Hallo Zusammen und danke für die Bisherigen Anmerkungen,

Erst einmal vorweg, der Gleisplan wurde mit Minitrix Gleisen erstellt und nicht mit FLM Piccolo.
Das Bahnbetriebswerk wird vornehmlich aus Flex Gleisen gebaut werden, somit wird sich die endgültige Position der Drehscheibe noch etwas verändern. Am Ende sollte diese nicht über darunterliegenden Gleisen ragen und den nötigen Freiraum haben.

Beim Bahnhof habe ich ganz ehrlich aus Platzrunden keine großen Gleisabstände gewählt. Der Bahnhof soll komplett überdacht (Ähnlich HH Dammtor) werden. Es wird ein kompletter Eigenbau und somit auch ein eher längeres Projekt … Aber auch hier möchte ich vermehrt auf Flex Gleise setzen und bin da auf ein paar Millimeter dann flexibel. Da mache ich mir aber nochmal Gedanken (Danke für die Anmerkung!)

Die Nebenstrecke hat keine eigene Tunneleinfahrt da ich den Gleiswendel von Unten noch zugänglich haben möchte (Betriebssicherheit 😉). Wenn da dann mitten durch den Wendel ein Gleis führt … dürfte das die Zugänglichkeit doch sicher stark beeinträchtigen. Das hat mich dann dazu verleitet die Bahnhofsausfahrt dreigleisig zu gestalten. Da ich auch eine Oberleitung in Betracht ziehe gibt das an dieser Stelle dann noch Platz für ein dreigleisiges Trägerwerk, was dann ja auch was hermacht.
Was die unterschiedlichen Höhen betrifft sind diese im Gleisplan jetzt einigermaßen korrekt eingezeichnet. Von Gleis zu Gleis sind immer 70mm Platz und die Steigungen auf der Hauptstrecke liegt maximal bei 2,6% und auf der Nebenstrecke 3,2%. Da auf der Nebenstrecke nur kleine Güterzüge (2-3 Wagen) und Triebwagen zum Einsatz kommen sollen … denke ich dürfte das passen oder?

Beste Grüße
Mathias


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