1zu160 - Forum



Anzeige:
aat-net - amerikanische und kanadische modellbahnen

THEMA: Radreinigung der Lok / Haftreifen

THEMA: Radreinigung der Lok / Haftreifen
Startbeitrag
saphir - 26.02.17 01:41
Hallo liebe N-Bahner !
Ich stelle hier wahrscheinlich eine völlig blöde Frage.
Was für Erfahrungen habt ihr, die mit Haftreifen versehenen Lokräder zu reinigen.
Ich benutze SR24,frage mich aber, ob das nicht den Haftreifen schadet.
Andere Reinigungsmittel, wie z.B. Reinigungsbenzin machen die Haftreifen ja doch porös.
Wer hat mit was die Besten Erfahungen ?

Gruß
Stephan

Hallo Stephan,

die "schnelle Reinigung" mache ich mit dem Radreinigungsgerät von Lux.

Wenn ich die Lok zur Wartung zerlege, dann reinige ich die Räder mit SR 24 auf einem Wattestäbchen und reibe sie anschließend mit Papiertaschentuch ab.

Kann jetzt nicht sagen, daß dadurch die Haftreifen vorzeitig altern oder an Haftung verlieren.

Viele Grüße
Christian Strecker
Hallo Stephan,,
SR 24 benutze ich zum Reinigen überwiegend, bis jetzt hat das den Haftreifen nicht geschadet.
LG
Bernd
Hallo Stephan,

ich reinige alles inzwischen nur noch mit Isopropyl Alkohol und habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht.

Gruß
Jürgen
Hallo Christian ,Hallo Bernd.
So ähnlich mache ich das auch mit der Reinigung, also SR24 auf Wattestäbchen u.s.w.
Ich hatte nur irgendwie Bedenken, daß die Reinigungsflüssigkeit die Haftreifen angreift.

Hallo Jürgen
Passiert da nichts mit der Lok,von wegen Alkohol und dem Lack ?

Gruß aus Kassel
Stephan
Hallo Stephan,

mit SR24 habe ich nicht unbedingt gute Ergebnisse erzielt.
Sauber wurden die Haftreifen, Schaden / Zerstörung haben sie auch nicht erleidet,
aber der Schlupf der Antriebsräder wurde fas schon auf maximal erhöht, auf deutsch, die Räder drehten durch, von Traktion der Lok war schon kein Rede und das ohne Angehängsel.

Mittlerweile nehme ich eigentlich - wie Jürgen - auch nur noch Isopropanol zur Reinigung.

Bei einer kompletten Reinigung der Lok (je nach Typ und Möglichkeit der Demontage) kommen die Achsen in ein mit Isopropanol gefülltes Glas, welches dann in ein mit Wasser gefülltes Ultraschallbad kommt. Bei Tenderantrieben kommt dann auch schon mal der zerlegte Rahmen des Tenders in das Glas. Da hat es noch keine negativen Spuren hinterlassen.
Lackierte Gehäuseteile versuche ich von Isopropanol fern zu halten. Wie sich das mit dem Lack verhält kann ich dir nicht sagen, Kunststoffteile an sich erleiden aber auch keinen Schaden.

Für die schnellere  Reinignung im montierten Zustand:
a. MTX Lokradreinigungsbürste
b. Stück Papiertuch auf die Gleise legen, Isopropanol da drauf geben, Lok aufsetzen, und um sanft am wegfahren hindern, Spannung auf das Gleis geben und die Räder sich auf dem Tuch drehen lasen, dabei die Lok leicht hin und her schieben, zwischenzeitlich eine andere Stelle der Papiertuches nehmen. Irgendwann bleiben kein Suren mehr auch dem Tuch, dann sind die Reifen sauber.
c. Lok in der Lokliege auch den Rücken legen, Spannung anlegen das sich die Räder drehen können. Kleine Stückchen von Papiertüchern zusammendrehen, mit einer Pinzette halten, in Isopropanol tauchen und das Papiertuch dann auch die Räder halten. Wattestäbchen sind da nicht so ganz mein Ding - vorne zu breit und wenn die sich auflösen können einzelne Wattehärchen (nennt man die so) sich um die drehen Teile. Wäre auch nicht so toll.

Gruß Detlef
Hallo Stephan,

bei mir bekommen die Loks regelmäßig eine Revision. Da werden sie zerlegt und gereinigt. Das Gehäuse kommt dabei an einen sicheren Platz. Dann kann da nichts passieren.

Schienen reinige ich mit Wattestäbchen und die Weichen bearbeite ich mit einem Pinsel.

Im Normalbetrieb nehme ich hin und wieder einfach ein Stück Toilettenpapier und fahre mit den Loks jeweils mit je einem Drehgestell darauf und lass sie drehen. Das holt auch schon den Schmutz von den Laufflächen. Wobei das nur sehr selten notwendig ist.

Darüber hinaus setze ich in vielen Zügen Reinigungszwerge ein. Dadurch halten sich die Verschmutzungen sehr in Grenzen.

Insgesamt bin ich mit dem Fahrverhalten sehr zufrieden. Ich kann sogar mit meiner Köf Runden drehen, ohne dass sie irgendwo stehenbleibt.

Eines habe ich jedoch festgestellt. Es gibt Lokachsen, die neigen irgendwann einmal aus Verschleißgründen zu Verschmutzungen. Die kann man permanent reinigen und es hilft nichts. Und schlimmer, auf den Schienen bildet sich dann auch verstärkt Schmutz, der dann wieder auf andere Fahrzeuge übergreift. Dann werden bei mir sofort die Achsen gewechselt oder das Ding landet in der Vitrine.

Gruß
Jürgen


Nur registrierte und eingeloggte User können Antworten schreiben.
Einloggen ->

Noch nicht registriert? Hier können Sie Ihren kostenlosen Account anlegen: Neuer N-Liste Account





Zum Seitenanfang

© by 1zu160.net;