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THEMA: SBH in Kombi mit Steinbruch - Gleisanbindung

THEMA: SBH in Kombi mit Steinbruch - Gleisanbindung
Startbeitrag
Laurius - 05.01.17 18:38
Guten Abend zusammen,

ich baue gerade mein linkes Wendemodul neu auf, mit dabei wird ein SBH sein. Meine aktuelle Überlegung ist es, die Gleise mit einem Berg zu verdecken, in der Mitte allerdings ein Tal / eine Talsenke zu lassen, wo sich ein Steinbruch finden soll. Bei mir herscht Rechtsverkehr. Wenn ein Zug den Steinbruch also anfährt, muss er im rechten Bereich des Moduls aus dem Tunnel ausfahren und dann rückwärts zu dem Steinbruch zurück setzen. Damit die Hauptstrecke nicht davon zu sehr belastet wird, habe ich überlegt dort eine Kreuzungsweiche einzusetzen. Ist das sinnvoll? Ist es realitätsnah? Was wäre eine Alternative?

Freue mich über Rückmeldungen.

Gruß Till

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Hallo Till,

man sieht hier http://www.mec-igb.de/index.php?pos=0&&section=gallery&cid=2 auf Bild 33 und dann noch auf den 3 Bildern auf Seite 2 nur den Steinbruch im Inneren des Durch Berge abgedeckten SBH.

Johannes
Hallo Till,

die von Dir geplante Anbindung des Steinbruchs halte ich für sehr ungünstig und wenig vorbilgerecht.
Die Anschlussstelle "Steinbruch" muss ohnehin durch eine sog. "Sperrfahrt" bedient werden, und dann sicher nicht durch den Tunnel (Epochen III bzw IV DR/DB vorausgesetzt). Dann ist aber auch die DKW mit Kreuzung des Hauptgleises nicht vorbilgerecht, da die im Anschlussgleis stehenden Wagen nicht gegen eine "Flankenfahrt" gesichert sind.  Eigentlich gehören also zwei einfache Weichen hin. Nun sehe ich aber auch, dass Du dafür kaum Platz hast. Ob Du mit dem Kompromiss leben kannst, musst Du selbst entscheiden.
PS: Die Sperrfahrt kommt vom "Bahnhof" (bei Dir nicht dagestellt) und kehrt in der Regel dann dorthin zurück, Signale werden dann auch nicht bedient, sondern schriftliche Befehle ausgestellt (Befehl "A" für die Vorbeifahrt an Halt zeigenden Signalen, "B"für die Benutzung des falschen Streckengleises.

Grüsse

Struwelpeter
N' Abend,

die Befehle A, B und C sind bei der aktuellen Eisenbahn schon lange vom Zeitenlauf weggespült
worden
Ein weit verbreiteter Irrglaube ist die Annahme, bei Sperrfahrten würden die Hauptsignale nicht
betätigt. Sie werden wo vorhanden und technisch möglich sehr wohl betätigt; das ist heute noch
so wie auch schon in der Ep. III !!

An zweigleisigen Strecken gibt es zu dem Awanst, die nur an ein Streckengleis angeschlossen sind.
Dieser Anschluss erfolgt in der Regel entgegen der Fahrtrichtung des jeweiligen Gleises.

Als Sperrfahrt geht es mit Stellen des Ausfahrsignals aus dem zurückliegenden Bahnhhof ins
gespertte Gleis (daher der kommt der Begriff "Sperrfahrt"), bedient dann den Anschluss und
fährt dann in gleicher Fahrtrichtung weiter zum nächsten Bahnhof.

Beim hier gezeigten Gleisplan könnte durch geschicktes arrangieren der Tunnelportale durchaus
der Eindruck einer zeweigleisigen Strecke erweckt werden. Ausgangsbahnhof der Sperrfahrt ist
dann der Schattenbahnhof im Wendemodul, Ziel der weiteren Fahrt dann de erste Bahnhof im
Arrangement.

Die DKW ist allerdings völlig deplaziert; hier wären die Anschlussweiche und eine Schutzweiche
richtig. Aber das haben ja die Vorredner schon thematisiert.

Generell ist die Gestaltung von Wendemodulen immer eine komplexe Angelegenheit. Aber wenn
die Vereinsphilosophie einen Aufbau mit Wendemodulen vorsieht, bleibt nichts anderes übrig,
als das Beste aus diesen Zwängen zu machen...

Grüsse Hartmut

Hallo Till,

also ich würde die Illusion der 2-gleisigen Strecke, die im Tunnel verschwindet, erhalten.
Den Steinbruch kann man ja davor schon als ordentliche Awanst, ggf. sogar mit Gleiswechsel, anbinden.
Vorteil: der Anschließer wird länger und kann auch größer/mehrgleisiger werden, was dem Spieltrieb sicherlich nicht abträglich ist! Zudem sollte über dem SBF ja reichlich Platz dafür sein... und die Steigung im Anschließer ist ja nur plausibel...

meint
Roger

btw: schau dir nochmal die SBF-Einfahrt ganz links an, da verschenkst du Nutzlänge! (Rechts ist es richtig gemacht.)


Hallo Till

Wie Johannes schon geschrieben hat, haben wir (MEC St.Ingbert) an der HO Wechselstromanlage auf 5 Modulen eine Wende mit SBF. Was manbei den Bildern leider nicht sieht sind die Ein- und Ausfahrten des Tunnels.
Peter Baining hatte in Dortmund 2015 ein Video von der Anlage gemacht, dort sieht man den Steinbruch besser, auch die die Zufahrten. Ab Min. 1:48
https://www.youtube.com/watch?v=8UbAKR0sE84
2 Spurig in jede Richtung, für Märklin kein Problem, für uns N-Bahner 2 Kehrschleifen.

Vielleicht ist die ein oder andere Anregung für dich dabei.

Gruß Jörg


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