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THEMA: Doppellok digitalisieren
THEMA: Doppellok digitalisieren
Zsivany - 11.11.16 16:55
Hallo,
Ich möchte einen Doppellok einfach aus 2 gleiche Loks bauen. Jede Lok hat seine Antriebe mit seine Motoren.
Kann ich die Doppellok mit 2 Motoren von einen Dekoder (D&H) steuern? Kann der Dekoder das ohne Probleme machen?
Gruß
Zoltán
Ich möchte einen Doppellok einfach aus 2 gleiche Loks bauen. Jede Lok hat seine Antriebe mit seine Motoren.
Kann ich die Doppellok mit 2 Motoren von einen Dekoder (D&H) steuern? Kann der Dekoder das ohne Probleme machen?
Gruß
Zoltán
herrtaktlos - 11.11.16 17:05
Gibt ein minitrix decoder der hat 1000mah mit dem dürfte es gehen
Hallo Zoltán,
theoretisch geht das, ich würde aber empfehlen zwei Decoder zu verbauen. So funktioniert auch die Lastregelung vernünftig. Frage: Warum musst du zwei Motoren verbauen, kannst du nicht nur eine Lok motorisieren und die zweite über einen Kardan mit antreiben?
Viele Grüße
Carsten
theoretisch geht das, ich würde aber empfehlen zwei Decoder zu verbauen. So funktioniert auch die Lastregelung vernünftig. Frage: Warum musst du zwei Motoren verbauen, kannst du nicht nur eine Lok motorisieren und die zweite über einen Kardan mit antreiben?
Viele Grüße
Carsten
Mit zwei Decodern kannst du dann auch jede Lok separat fahren. Hier das Grundwissen zu Traktionen mit zwei Loks und zwei Decodern.
http://enndingen.de/StadtForum/Consist-CV19
http://enndingen.de/StadtForum/Consist-CV19
Hallo,
@2:
Kardan Antrieb geht nicht. Es gibt kein Platz dafür.
Ich dachte an diese Doppellok:
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:2M62_0378.JPG
@3:
Ich benutze eigentlich SX-System, wo könnte ich zwei Dekoder auf eine Adresse programieren, würde die Loks aber ein ganz wenig doch anders fahren. Ich habe noch nie zwei gleiche Loks gefunden die langzeitig ganz paralell fahren könnten.
Es sollte auch deshalb "ein Lok" sein, da der eine Lok Probleme bei Stromnehmen gibt, der andere kann auch nicht fahren.
Oder wäre einfacher der einen Lok als Dummy benutzen?
Gruß
Zoltán
@2:
Kardan Antrieb geht nicht. Es gibt kein Platz dafür.
Ich dachte an diese Doppellok:
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:2M62_0378.JPG
@3:
Ich benutze eigentlich SX-System, wo könnte ich zwei Dekoder auf eine Adresse programieren, würde die Loks aber ein ganz wenig doch anders fahren. Ich habe noch nie zwei gleiche Loks gefunden die langzeitig ganz paralell fahren könnten.
Es sollte auch deshalb "ein Lok" sein, da der eine Lok Probleme bei Stromnehmen gibt, der andere kann auch nicht fahren.
Oder wäre einfacher der einen Lok als Dummy benutzen?
Gruß
Zoltán
Hallo Zoltan,
mit Sx kannst Du problemlos " Doppeltraktion " mit bis zu 3 (!) weiteren Objekten ( Dekodern ) fahren.
Ob die einzelnen Loks dann wirklich die absolut gleiche Geschwindigkeit fahren ( wollen ) , steht auf einem anderen Blatt...
Falls Du mit 1 Lok die angehängte Last bewältigen kannst , würde ich immer zu einem Dummy raten.
Gruß
Gerhard
mit Sx kannst Du problemlos " Doppeltraktion " mit bis zu 3 (!) weiteren Objekten ( Dekodern ) fahren.
Ob die einzelnen Loks dann wirklich die absolut gleiche Geschwindigkeit fahren ( wollen ) , steht auf einem anderen Blatt...
Falls Du mit 1 Lok die angehängte Last bewältigen kannst , würde ich immer zu einem Dummy raten.
Gruß
Gerhard
N-Bahn-BarNi - 12.11.16 11:09
Hallo zusammen,
ich sehe da keine Probleme, wenn die beiden Loks geringfügig unterschiedliche Fahrleistung bringen in einer Doppeltraktion oder Vorspann fahren. Das macht eine Kupplung zwischen den Fahrzeugen problemlos wett. Und geringes Gleiten einer Lok wird nicht gleich zu Schäden führen, wenn überhaupt.
Meine zwei analogen Roco-215er fuhren nur annähernd gleich, nach zwei Runden um meine alte Anlage hatten sie etwa 30cm Abstand, aber bei einer Doppeltraktion gab es nie Probleme. Für mich ist für diesen Fall absoluter Gleichlauf absolut zweitrangig. Ich bin sicher, dass auch beim großen Vorbild mal die eine, mal die andere Lok einen Tick mehr arbeitet. Also: so what?
Grüßle aus dem Schwabenländle
Bernhard
ich sehe da keine Probleme, wenn die beiden Loks geringfügig unterschiedliche Fahrleistung bringen in einer Doppeltraktion oder Vorspann fahren. Das macht eine Kupplung zwischen den Fahrzeugen problemlos wett. Und geringes Gleiten einer Lok wird nicht gleich zu Schäden führen, wenn überhaupt.
Meine zwei analogen Roco-215er fuhren nur annähernd gleich, nach zwei Runden um meine alte Anlage hatten sie etwa 30cm Abstand, aber bei einer Doppeltraktion gab es nie Probleme. Für mich ist für diesen Fall absoluter Gleichlauf absolut zweitrangig. Ich bin sicher, dass auch beim großen Vorbild mal die eine, mal die andere Lok einen Tick mehr arbeitet. Also: so what?
Grüßle aus dem Schwabenländle
Bernhard
Hallo,
die Doppeltraktion zweier unterschiedlicher Loks kann man über Parameter bei Selectrixdecodern seit 1992 (!) einstellen. Ich habe fünf Fleischmann 218er mit Selectrixdecodern ausgestattet, die lassen sich Problemlos in Doppel- oder Dreifachtraktion betreiben. Am "veralteten" Digitalsystem sollte es also nicht scheitern.png)
Beim Vorbild fuhren als Ersatz für eine Baureihe 44 auch ein Gespann aus 212+216 in Doppeltraktion. Dabei liefen die beiden Loks sicher nicht bei jeder Fahrstufe exakt gleich schnell
Aber ob ein großer 1000mA Decoder zwei Motoren sauber betreiben kann ist nicht sicher. Es könnte sein dass da die Lastregelung total durcheinander kommt. Oder dass es der Lastregelung wurscht ist und beide Motoren gleich nachregelt und alles ohne Probleme funktioniert. Es wäre aus meiner Sicht mal ein Versuch wert. Bei einer fest gekuppelten Lok finde ich die Grundidee mit einem Decoder gar nicht mal so schlecht.
Grüße
Markus
die Doppeltraktion zweier unterschiedlicher Loks kann man über Parameter bei Selectrixdecodern seit 1992 (!) einstellen. Ich habe fünf Fleischmann 218er mit Selectrixdecodern ausgestattet, die lassen sich Problemlos in Doppel- oder Dreifachtraktion betreiben. Am "veralteten" Digitalsystem sollte es also nicht scheitern
Beim Vorbild fuhren als Ersatz für eine Baureihe 44 auch ein Gespann aus 212+216 in Doppeltraktion. Dabei liefen die beiden Loks sicher nicht bei jeder Fahrstufe exakt gleich schnell
Aber ob ein großer 1000mA Decoder zwei Motoren sauber betreiben kann ist nicht sicher. Es könnte sein dass da die Lastregelung total durcheinander kommt. Oder dass es der Lastregelung wurscht ist und beide Motoren gleich nachregelt und alles ohne Probleme funktioniert. Es wäre aus meiner Sicht mal ein Versuch wert. Bei einer fest gekuppelten Lok finde ich die Grundidee mit einem Decoder gar nicht mal so schlecht.
Grüße
Markus
Hallo Zoltán,
verstehe, also keine Doppellok, sondern zwei einzelne zusammen. Da geht ein Kardan wirklich nicht.
Was du machen kannst:
- Eine Lok als Dummy mitziehen. Nachteil: Da die Radsätze nicht spitzengelagert sind, läuft sie recht schwer.
- Beide Loks digitalisieren und die Decoder per DCC-CVs oder SX2-Parametern so einstellen, dass sie möglichst gleich laufen. Dann kannst du eine SX1-Adresse programmieren und mit den Einstellungen von DCC / SX2 unter SX1 fahren. Am besten baust du dann alle Räder mit Haftreifen in eine Lok ein und die ohne in die andere. So kann sie leichte Unterschiede ganz einfach ausgleichen.
Übrigens würdest du, wenn du nur einen Decoder verbaust, nichts gewinnen, die Motoren drehen trotzdem unterschiedlich. Die Unterschiede kommen weniger vom Decoder sondern viel mehr vom Motor selbst. Mit der Lösung mit zwei Decodern hast du die Chance, beide Loks separat einzustellen und so einen möglichst guten Gleichlauf zu erzeugen.
Viele Grüße
Carsten
verstehe, also keine Doppellok, sondern zwei einzelne zusammen. Da geht ein Kardan wirklich nicht.
Was du machen kannst:
- Eine Lok als Dummy mitziehen. Nachteil: Da die Radsätze nicht spitzengelagert sind, läuft sie recht schwer.
- Beide Loks digitalisieren und die Decoder per DCC-CVs oder SX2-Parametern so einstellen, dass sie möglichst gleich laufen. Dann kannst du eine SX1-Adresse programmieren und mit den Einstellungen von DCC / SX2 unter SX1 fahren. Am besten baust du dann alle Räder mit Haftreifen in eine Lok ein und die ohne in die andere. So kann sie leichte Unterschiede ganz einfach ausgleichen.
Übrigens würdest du, wenn du nur einen Decoder verbaust, nichts gewinnen, die Motoren drehen trotzdem unterschiedlich. Die Unterschiede kommen weniger vom Decoder sondern viel mehr vom Motor selbst. Mit der Lösung mit zwei Decodern hast du die Chance, beide Loks separat einzustellen und so einen möglichst guten Gleichlauf zu erzeugen.
Viele Grüße
Carsten
Hallo,
Vielen Dank für die Tips an alle.
Gruß
Zoltán
Vielen Dank für die Tips an alle.
Gruß
Zoltán
Hallo,
bei der Mtx Ae 8/14 werden die beiden Motoren (einer je Lokhälfte) von einem gemeinsamen Dekoder angesteuert. Das funktioniert ganz gut.
Beste MobaGrüße
Gerhard
bei der Mtx Ae 8/14 werden die beiden Motoren (einer je Lokhälfte) von einem gemeinsamen Dekoder angesteuert. Das funktioniert ganz gut.
Beste MobaGrüße
Gerhard
Hallo Gerhard,
danke für den Hinweis. War das in der Ae 8/14 ein spezieller Platinendecoder mit zwei regelbaren Ausgängen oder ein steckbarer Decoder in einer Standardschnittstelle?
Grüße
Markus
danke für den Hinweis. War das in der Ae 8/14 ein spezieller Platinendecoder mit zwei regelbaren Ausgängen oder ein steckbarer Decoder in einer Standardschnittstelle?
Grüße
Markus
Ich würde es zuerst mit einem Decoder probieren, doch muss man wahrscheinlich die Lastregelung weicher einstellen. Zwei Decoder kann man ja immer noch nehmen wenn es mit einem nicht geht. Ich habe einen FLIRT mit 2 Motoren, der läuft mit einem alten Lenz (der ist von der Zeit als das mit der Lastregelung noch ganz neu war) ohne Probleme.
Gruß,
Harald.
Gruß,
Harald.
Eine "echte" Doppeltraktion mit einem Decoder? Das war bei Soundloks vor 10 Jahren noch technisch nötig. Ohne Sound noch nie.
So einen Aufwand heute zu treiben wegen 30 Euro für einen Decoder ist schlicht Unsinn. Es gibt nicht einen erkennbaren Vorteil.
So einen Aufwand heute zu treiben wegen 30 Euro für einen Decoder ist schlicht Unsinn. Es gibt nicht einen erkennbaren Vorteil.
Hallo Markus,
die Mtx 8/14 mit der Artikel-Nr. 12426 hat eine Standard-Schnittstelle.
Also keine Besonderheiten wg. der zwei Motore.
https://medienpdb.maerklin.de/product_files/2/pdf/12426_betrieb.pdf
https://medienpdb.maerklin.de/product_files/2/pdf/12426_explo.pdf
Bester MobaGruß
Gerhard
die Mtx 8/14 mit der Artikel-Nr. 12426 hat eine Standard-Schnittstelle.
Also keine Besonderheiten wg. der zwei Motore.
https://medienpdb.maerklin.de/product_files/2/pdf/12426_betrieb.pdf
https://medienpdb.maerklin.de/product_files/2/pdf/12426_explo.pdf
Bester MobaGruß
Gerhard
Hallo Zoltàn und Markus,
Bei meiner Ae8/4 12426 war eine normale Wackelschnittstelle NEM 651 eingebaut. In ihr habe ich einen uralt 66838 eingebaut. Lok läuft problemlos.
Gruß Gerd
Bei meiner Ae8/4 12426 war eine normale Wackelschnittstelle NEM 651 eingebaut. In ihr habe ich einen uralt 66838 eingebaut. Lok läuft problemlos.
Gruß Gerd
Hallo,
um das Problem mit der eventuell leicht abweichenden Geschwindigeiten noch zu optimieren ohne auf eine angetrieben Lok zu verzichten, würde ich in dem Fall alle Haftreifen-Achsen der beiden Loks auf eine packen.
Damit bleibt die Zugkraft in Summe gleich, aber wenn mal ungleiche geschwindigkeiten auftreten kann die eine Lok schleudern, damit dürfte es zwischen den beiden Loks keine störenden Rucke geben.
Natürlich müssten beide Loks dann elektrisch gekuppelt werden, da die eine jetzt sehr schlecht und die andere sehr gut Strom abnimmt, aber das würde ich bei einer Doppellok eh machen.
Ob ein oder zwei Decoder würde ich erst einal analog testen: Wenn Deine zwei "Opfer" sich analog gut zusammen verhalten, arbeiten die Motoren ähnlich, dann sollte es kein Problem mit einem Decoder geben. Wenn sie sich analog nicht gut zusammen verhalten, würde ich zwei nehmen, denn dann kann ich die Loks über die unterschiedliche Motoransteureung und GEschwindigkeitsprofile harmonisieren.
Viele Erfolg
Dirk
um das Problem mit der eventuell leicht abweichenden Geschwindigeiten noch zu optimieren ohne auf eine angetrieben Lok zu verzichten, würde ich in dem Fall alle Haftreifen-Achsen der beiden Loks auf eine packen.
Damit bleibt die Zugkraft in Summe gleich, aber wenn mal ungleiche geschwindigkeiten auftreten kann die eine Lok schleudern, damit dürfte es zwischen den beiden Loks keine störenden Rucke geben.
Natürlich müssten beide Loks dann elektrisch gekuppelt werden, da die eine jetzt sehr schlecht und die andere sehr gut Strom abnimmt, aber das würde ich bei einer Doppellok eh machen.
Ob ein oder zwei Decoder würde ich erst einal analog testen: Wenn Deine zwei "Opfer" sich analog gut zusammen verhalten, arbeiten die Motoren ähnlich, dann sollte es kein Problem mit einem Decoder geben. Wenn sie sich analog nicht gut zusammen verhalten, würde ich zwei nehmen, denn dann kann ich die Loks über die unterschiedliche Motoransteureung und GEschwindigkeitsprofile harmonisieren.
Viele Erfolg
Dirk
historicus - 13.11.16 15:39
Hallo Zoltan,
weil es sich um zwei eigentliche Einzelloks handelt, dann würde ich sie auch als einzelne Loks behandeln. Also zwei Decoder. Damit kannst Du wählen zwischen Doppeltraktion an einem Zug oder zwei Mal Einfachtraktion an zwei verschiedenen Zügen, bleibst also flexibel - beim Betrieb machen weiss man ja nie so genau im voraus, was für Züge man fahren lassen möchte und welche Loks man einsetzen möchte (so verstehe ich wenigstens Spielspass).
Heinzpeter
weil es sich um zwei eigentliche Einzelloks handelt, dann würde ich sie auch als einzelne Loks behandeln. Also zwei Decoder. Damit kannst Du wählen zwischen Doppeltraktion an einem Zug oder zwei Mal Einfachtraktion an zwei verschiedenen Zügen, bleibst also flexibel - beim Betrieb machen weiss man ja nie so genau im voraus, was für Züge man fahren lassen möchte und welche Loks man einsetzen möchte (so verstehe ich wenigstens Spielspass).
Heinzpeter
Hallo Heinzpeter,
in Bezug auf eine Mehrfachtraktion würde ich Dir zustimmen, aber hierbei handelt es sich um eine fest gekuppelte Doppellok. Sie entstand zwar auf Basis von zwei Einelloks, aber man sieht, dass der Führerstand auf einer Seite zurückgebaut wurden (oder auf Basis eines Standardgehäuses nie eingebaut wurde). Damit ist das betrieblich eine Lok.
Dirk
in Bezug auf eine Mehrfachtraktion würde ich Dir zustimmen, aber hierbei handelt es sich um eine fest gekuppelte Doppellok. Sie entstand zwar auf Basis von zwei Einelloks, aber man sieht, dass der Führerstand auf einer Seite zurückgebaut wurden (oder auf Basis eines Standardgehäuses nie eingebaut wurde). Damit ist das betrieblich eine Lok.
Dirk
Hallo,
schaut euch doch mal das Bild welches Zoltàn in Beitrag 4 verlinkt hat. Wenn er eine Doppellok wie auf dem Bild bauen möchte dann ist diese im Betrieb nicht trennbar sondern dauerhaft fest gekuppelt. Zwischen den Lokhälften gibt es keinen Führerstand und keine funktionierende Stirnbeleuchtung (die erkennbaren Lichter sind vermutlich ohne Funktion). Dafür gibt es zwischen den Lokhälften ein Faltenbalgdurchgang und jeder Menge Kabel. Von "eigentlich zwei Einzelloks" zu sprechen ist also komplett falsch.
Echt nicht?
Du sparst, wie du schon selbst vollkommen richtig erkannt hast, 30 Euro.
Du verdoppelst die Stromabnahmebasis von 6 auf 12 Lokachsen.
Dafür müssen zwischen den Lokhälften nur ein paar Kabel verlegt und angelötet werden. Ein, wie ich finde, überschaubarer Aufwand.
Diese Gründe sprachen auch bei der Ae8/4 für sich und Minitrix hat die Loks so gebaut.
Grüße
Markus
schaut euch doch mal das Bild welches Zoltàn in Beitrag 4 verlinkt hat. Wenn er eine Doppellok wie auf dem Bild bauen möchte dann ist diese im Betrieb nicht trennbar sondern dauerhaft fest gekuppelt. Zwischen den Lokhälften gibt es keinen Führerstand und keine funktionierende Stirnbeleuchtung (die erkennbaren Lichter sind vermutlich ohne Funktion). Dafür gibt es zwischen den Lokhälften ein Faltenbalgdurchgang und jeder Menge Kabel. Von "eigentlich zwei Einzelloks" zu sprechen ist also komplett falsch.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
So einen Aufwand heute zu treiben wegen 30 Euro für einen Decoder ist schlicht Unsinn. Es gibt nicht einen erkennbaren Vorteil.
Echt nicht?
Du sparst, wie du schon selbst vollkommen richtig erkannt hast, 30 Euro.
Du verdoppelst die Stromabnahmebasis von 6 auf 12 Lokachsen.
Dafür müssen zwischen den Lokhälften nur ein paar Kabel verlegt und angelötet werden. Ein, wie ich finde, überschaubarer Aufwand.
Diese Gründe sprachen auch bei der Ae8/4 für sich und Minitrix hat die Loks so gebaut.
Grüße
Markus
Eine immer fest gekuppelte Lok entkräftet tatsächlich viele Argumente für zwei Loks mit zwei Decoder.
In dieser Situation würde ich die Frage ob ein oder zwei Decoder von der Lok abhängig machen. Ist eine Decoderschnittstelle drin, würde ich diese auch nutzen, also zwei Decoder einbauen, statt Kabel zu Motor und Licht zu legen. Das "ungenutzte" Licht zwischen den Loks kann zum Beispiel dann als Kabinenlicht oder separat schaltbares Fernlicht genutzt werden.
Die Stromabnahme bei den verbundenen Loks ebenfalls miteinander zu verbinden ist aber völlig unabhängig von der Frage ob ein oder zwei Decoder und sicher empfehlenswert.
In dieser Situation würde ich die Frage ob ein oder zwei Decoder von der Lok abhängig machen. Ist eine Decoderschnittstelle drin, würde ich diese auch nutzen, also zwei Decoder einbauen, statt Kabel zu Motor und Licht zu legen. Das "ungenutzte" Licht zwischen den Loks kann zum Beispiel dann als Kabinenlicht oder separat schaltbares Fernlicht genutzt werden.
Die Stromabnahme bei den verbundenen Loks ebenfalls miteinander zu verbinden ist aber völlig unabhängig von der Frage ob ein oder zwei Decoder und sicher empfehlenswert.
DR-TT-Bahnerin - 13.11.16 21:54
Mehrmotorige Loks (bzw. gekoppelte) liefen bei uns erst problemlos, als jeder Motor "seinen" Decoder hatte und ich bei einem die Lastregelung rausnahm.
Vorher wurden die Motoren immer unterschiedlich warm ... auf gut deutsch: einer fing immer an richtig heiß zu werden.
Ich nehme an, die Lastregelung hat versucht, die Standardgeschwindikeit zu halten und "immer mehr Dampf" gegeben.
Stromaufnahmetechnisch ist allerdings eine Verbindung vorhanden, es wird also von jeder Achse Strom abgenommen.
LG Andrea
Vorher wurden die Motoren immer unterschiedlich warm ... auf gut deutsch: einer fing immer an richtig heiß zu werden.
Ich nehme an, die Lastregelung hat versucht, die Standardgeschwindikeit zu halten und "immer mehr Dampf" gegeben.
Stromaufnahmetechnisch ist allerdings eine Verbindung vorhanden, es wird also von jeder Achse Strom abgenommen.
LG Andrea
Ergänzende Anmerkung von mir:
Daran glaube ich nicht, mein Verständnis von Physik sagt mir etwas anderes.
Die in #21 empfohlene Idee, die Lastregelung zumindest auf "weich" zu parametrisieren, unterstütze ich.
Zitat - Antwort-Nr.: 16 | Name:
Tipp: alle Haftreifen-Achsen der beiden Loks auf eine packen. Damit bleibt die Zugkraft in Summe gleich.
Die in #21 empfohlene Idee, die Lastregelung zumindest auf "weich" zu parametrisieren, unterstütze ich.
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