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THEMA: Sounddecoder - Einbau in Arnold BR41

THEMA: Sounddecoder - Einbau in Arnold BR41
Startbeitrag
rudwe - 08.08.16 19:35
Hallo,

nachdem ich in den letzten Jahren erfolgreich meinen Fahrzeugpark mit D&H-Decodern ausgerüstet habe, beschloss ich, einige meiner Lokomotiven mit Sounddecodern auszurüsten. Nach vielen Recherchen entschied ich mich, bei D&H zu bleiben und SD10A-3 zu nutzen. Soundmodule gehen nicht, da keiner meiner Decoder eine SUSI-Schnittstelle besitzt.

Als erstes Objekt will ich mir einen Arnold BR41 vornehmen. Der Tender ist ausreichend groß, um den SD10 dort unterzubringen. Die Verbindungen zu Lok brauche ich für das Soundthema nicht noch einmal anzufassen, da die Umrüstungen im Rahmen der ersten Decodereinbauten eigentlich abgeschlossen sind.

Leider ist es so, dass das Thema der Veröffentlichung von Einbauanleitungen ziemlich eingeschlafen zu sein scheint, stehe ich vor kleinen Problemchen und ich hoffe, die Decodereinbauprofis können mir und vielleicht Anderen weiterhelfen.

Ich erwarb neben dem Sounddecoder SD10A-3 einen zum Decoder passenden Lautsprecher LS1308 sowie Schallkapsel. Auf der D&H Homepage gibt es zwar einige Einbauhinweise zum Lautsprecher und der Schallkapsel, die mir aber nicht ganz klar sind. Nach der D&H-Beschreibung entsteht zwischen Membran und der Unterseite der Schallkapsel ein kleiner Hohlraum. Die Unterseite will ich auf die Tenderinnenseite kleben.

Nun meine Fragen:
1. Habe ich die Aussage zum Einbau der Schallkapsel richtig verstanden. Nach dem Zusammenkleben beider Teile auf der Oberseite die Kontakte, auf der Unterseite eine plane Fläche zum Aufkleben an eine Fläche?
2. In anderen Einbaubeispielen findet man Aussagen über notwendige Bohrungen  in das Tendergehäuse in die Kohleimitation, was ich aber als unansehnlich empfinde. Ist das richtig und notwendig?

Mit freundlichen Grüßen

Christian

Hallo Christian,

Bitte lies mal die Einbauempfehlung von D&H. Hier ist alles beschrieben und nimm bitte den LS1511. Dieser ist im Klang besser und vom Platz her geht dieser auch rein.

http://doehler-haass.de/cms/pages/produkte/soundsystem/lautsprecher.php

Ich habe den LS1308 aus Platzgründen in eine Fleischmann BR 81 eingebaut, da diese Lok klein ist ging es nicht besser, habe jetzt aber Abstriche beim Sound gegenüber meinen anderen Soundloks.

Bei der Decoderwahl bitte nicht gleich das Soundmodul SH10A ausschließen. Der Vorteil dieses Soundmoduls ist seine unschlagbar geringe Bauhöhe von nur 1,9 mm. Ohne dieses dünnes Soundmodul hätte ich die BR 81 mit D&H Komponenten nicht zur Soundlok umbauen können. Fahrdecoder ist ein DH05C. Preislich entspricht diese Kombination auch einem SD10A.

Wenn es ganz dünn sein muss reicht eine dünne Kunststoffplatte auf der silbrigen Seite draufzukleben. Aber vorsichtig sein. Nicht zuviel Klebstoff damit der Lautsprecher noch schwingen kann. Wichtig ist die Luftdichtigkeit.

Löcher mach ich keine mehr in meine Loks.

Viel Spaß beim Soundumrüsten.

Beste Grüße

Roland
Hallo Roland,

danke für deine Antwort. Wie hast du den LS1308 eingebaut? LS geklebt auf die Schallkapsel und das ganze dann wohin?

Viele Grüße

Christian.
Hallo Christian,
wie kommst du drauf, das wäre eingeschlafen? Ich z.B. hab erst in den letzten Tagen wieder zwei Einbauberichte fertiggestellt:
https://www.1001-digital.de/pages/basteln-bauen...eischmann-931405.php
https://www.1001-digital.de/pages/basteln-bauen...eischmann-715208.php

Wie die Lautsprecher zu verkleben sind kannst du aus den Fotos meiner diversen Berichte entnehmen, am besten bei der 86 oder der 78, dort wird der gleiche LS verwendet wie du ihn gekauft hast. Dazu aber noch ein Hinweis: Dieser LS ist ziemlich klein und klingt etwas dünn. Für kleine Tenderloks geht das schon, zumal da dünner Sound besser ist als kein Sound. Bei einer großen Schlepptenderlok wie der 41 würde ich aber immer versuchen den großen LS15x11 einzubauen.

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

1. Habe ich die Aussage zum Einbau der Schallkapsel richtig verstanden. Nach dem Zusammenkleben beider Teile auf der Oberseite die Kontakte, auf der Unterseite eine plane Fläche zum Aufkleben an eine Fläche?


Ja, so sollte es sein. Wie gesagt, schau mal die Fotos an:
https://www.1001-digital.de/pages/basteln-bauen...fleischmann-7077.php
https://www.1001-digital.de/pages/basteln-bauen...-von-fleischmann.php

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

2. In anderen Einbaubeispielen findet man Aussagen über notwendige Bohrungen  in das Tendergehäuse in die Kohleimitation, was ich aber als unansehnlich empfinde. Ist das richtig und notwendig?


Bohrungen sind generell unnötig, sofern das Gehäuse aus Kunststoff ist. Bei einem Metallgehäuse wird der Schall dagegen extrem gedämpft. Hier macht es Sinn ihm einen "leichten Weg" nach draußen zu schaffen. Ich würde da aber nicht unbedingt Löcher bohren, sondern eher die Kohleimitation entfernen, einen Kunststoff-Boden einkleben und darauf mit Echtkohle neu bekohlen. Das sieht dann deutlich besser aus.

Viele Grüße
Carsten


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