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THEMA: mtc14 wie welche function schalten?
Ich habe die Minitrix 12392 (DB218 verkehrsrot) mit ein mtc14 decoder digitalisiert. Wie schaltet mann genau welche (licht)functionen, oder muss ich noch welche CVs einstellen um alle functionen zu benutzen?
F1 schaltet die fürhrerstandsbeleuchtung
F6 schaltet beleuchtung (rot/weiss) nur an die frontseite
F8 schaltet beleuchtung (rot/weiss) nur an die hinterseite
Aber es soll doch auch rangierlicht und noch welche functionen geben, oder liege ich da falsch?
Grusse aus NL,
Wim
schau mal die Bedienungsanleitung von Doehler und Hass für den DH10 an.
http://doehler-haass.de/cms/media/pdf/DH05C_DH10C_DH16A.pdf
Da kannst ja mal mit rumspielen und mal die entsprechenden CVs ändern.
Ich habe mir den mtc14 Decoder per FCC auf einen vollwertigen DH10 updaten lassen.
Gruß Andy
http://enndingen.de/StadtForum/Trix-mTC14
moin,
mein tip:
schau dir hierzu mal die seite http://www.maile.es an.
Update kostet bei Herrn Mikeleit EUR 10,00 zuzügl. Porto und alle erdenklichen Futures hast du dann, nebst Führerstandsbeleuchtung "mappbar". Nachteil: Es dauert eben etwas (4 bis 6 Wochen).
Doch das Ergebnis lohnt sich.
jo
Danke fur deine Antworte, es hilft mir weiter. Es ist noch was fummeln um alles so ein zu stellen wie ich wunsche, weil ich m:chte gerne auf F2 die Lichte hinter aus, und auf F3 die lichte vorne aus. Ich habe eine Intellibox Basic, und die hat nur vier funktionstater.
Ist ja komisch dass nicht schon ab werk es irgendwo vernuftig eingestellt ist.
Wie mann hier in die Niederlande manchmal sagt: die digitale Modellbahn ist noch nicht "plug and play", aber "pruts and pray" ("prutsen" ist niederländisch fur fummeln).
Grusse,
Wim
Licht immer aus am Führerstand 2 (hinten) auf F2 (Werkseinstellung ist F6)
CV114 = 2 (statt 32) LR aus auf F2
CV116 = 2 (statt 32). Rot hinten (AUX2) aus auf F2
Licht immer aus am Führerstand 1 (vorne) auf F3 (Werkseinstellung ist F8)
CV113 = 4 (statt 128) LV aus auf F3
CV115 = 4 (statt 128) Rot vorne (AUX1) aus auf F3
8 Jahre nach iPhone wirkt die Wahl von Register über seine Nummer und das Einschreiben einer Zahl etwas archaisch.
Andererseits sind die Einstellungen selbst mit einem einfachen Regler wie der MS2 in wenigen Minuten gemacht. Damit ich mir hierbei die Zahlen und Daten nicht merken muss, schreibe ich sie für mich und andere auf meine Homepage.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Ok. 8 Jahre nach iPhone wirkt die Wahl von Register über seine Nummer und das Einschreiben einer Zahl etwas archaisch.
Guten Morgen zusammen,
und das ist noch sehr milde ausgedrückt....
Ich wollte gestern meiner neuen Minitrix 111 (Art.-Nr. 16111) unter Selectrix beibringen, dass ich Spitzen- und Schlusslicht schaltbar habe. Die Lok verkehrt teilweise im Wendezugdienst und da muss ich beim Schubbetrieb das Spitzenlicht ab- und das Schlusslicht anschalten. Wird der Zug gezogen, dann ist es entsprechend umgekehrt.
Habe rund ein Stunde auf dem brütend heißen Dachboden herumgewerkelt und dann aufgegeben. Ich bin Modellbahner und kein Programmierer!
Am Wochenende werde ich dann einen neuen Versuch wagen, mich durch die vielen Selectrix Parameter durchzukämpfen. Freuen tue ich mich darauf allerdings nicht....
Viele Grüße,
Mathias
Würdest du dich mit deiner stets gepriesenen Multiprotokoll-Zentrale dazu "herablassen", die Lok mit DCC zu fahren, wäre das Ganze ein Kinderspiel. Und ein gut dokumentiertes dazu.
Es steht aber natürlich jedem frei, sich in seiner Religion selbst zu geißeln. Ist ja auch nicht so selten.
da hast Du natürlich Recht: mit deinem geliebten DCC und der noch mehr geliebten MS2 ist das natürlich ein Kinderspiel, das jedem selbsterklärend so von der Hand geht....
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Es steht aber natürlich jedem frei, sich in seiner Religion selbst zu geißeln. Ist ja auch nicht so selten.
Ich für meinen Teil bin Atheist....
Liebe Grüße,
Mathias
da PA und CV bis auf ein paar mehr oder weniger sinnlose Nummernverschiebungen ident sind, ändert DCC hier wenig.
Wichtiger wäre es, eine XML Decoderbeschreibungsdatei für Programme wie den JMRI Programmer, Traincontroller Lok Programmer, P.f.u.Sch. oder dergl. zu haben.
Grüße, Peter W.
Gruß,
Harald.
Manchen aber ist wie bereits erwähnt einfach einfach zu einfach.
mit CV´s brauche ich mich bei Selectrix in der Tat nicht beschäftigen. Meine Software bietet mir aber eine Vielzahl von neuen Konfigurationsvariablen an, die bisher bei Selectrix nicht vorhanden waren.
Diese Konfigurationsvariablen sind dann mit Zahlen zu füllen, deren Logik sich mir nicht wirklich erschließt. Ich werde das aber heute Nachmittag schon hinbekommen.
Für Dich Antic ist das natürlich einfach, weil Du ja ein super intelligenter Mensch bist....
Doofe User wie ich brauchen da eben etwas länger....
Viele Grüße,
Mathias
Deine Software bietet dir doch sicher auch eine Steuerung einer Lok über DCC an. Wenn nicht, warum preist du die FCC samt Software zu jeder Gelegenheit als Multizentrale an?
Wenn ja, sollte sich ein Atheist mit der einfachsten und naheliegenden Lösung zufrieden geben, statt um jeden Preis eine Lösung ins SX zu murksen (siehe #14).
jetzt fehlt noch ein bestimmtes Forenmitglied und es gibt wieder Popkorn...
Grüße
wie Peter bereits richtig schrieb, sind die Parameter von Selectrix und die CVs von DCC weitgehend identisch. Es mit DCC zu versuchen ändert also wenig bis nix....
Zumal meine Software nur die Selectrix Parameter unterstützt. Leider sind das annähernd 100 und es muss nicht Klartext, sondern irgendwelche Zahlen dort eingetragen werden. Das ist digitale Steinzeit im Jahre 2016 und nervt mich
Viele Grüße,
Mathias
Dan fahre doch die Lok unter SX2. Auch dort befinden sich die von dir gewünschten Funktionen voreingestellt und also ohne weitern Konfigurations-Aufwand auf den Tasten F6 und F8.
das liegt aber an der Software. Da ist immer noch viel Luft nach oben im Jahr 2016.
Grüße, Peter W.
es nützt alles nichts...da man bei Selectrix nunmehr auch die Funktionalitäten aufgebohrt hat und von Minitrix immer mehr Loks mit schaltbarem Schlusslicht kommen, werde ich mich mit dem Thema Konfigurationsparameter wohl beschäftigen müssen.
Habe zwar null Lust dazu aber bevor das Schlusslicht den ersten Wagen mangels Abschaltmöglichkeit anstrahlt, werde ich das in Kauf nehmen.
Die Tasten F6 und F8 nutzen mir da wenig, da ich die wenigen Funktionen, die ich benötige, mir einheitlich auf die Tasten F1-F4 legen werde.
Liebe Grüße,
Mathias
Hallo Mathias,
ich muß AnTic recht geben.
Wenn du deine Lok´s mit Sound und anderen Funktionen ausser z.B. Licht ein/aus unter DCC betreibst, würde alles sehr viel einfacher funktionieren.
Dank der Seite von AnTic und natürlich auch anderen Seiten im Netz, denn dort
ist doch alles sehr gut erklärt.
Das ist doch ein großer Vorteil von einer Multiprotokol-Zentrale, daß man die Anlage neben SX,SX2 auch mit DCC betreiben kann. Es müssen doch nicht nur "Gastloks" unter DCC fahren.
Ich selbst betreibe meine Anlage mit der RMX-USB Zentrale, und meine Loks fahren mittlerweile bis auf drei alle unter DCC. Dank der DH10C Decoder ist das doch alles kein Problem.
Einfach mal ausprobieren und auf den Geschmack kommen.
Gruß
Andreas
mit DCC fährt bei uns nahezu niemand. Da nützt es mir nichts, wenn ich mich jetzt damit beschäftige.
Wir fahren halt alle Selectrix und mit den neuen Parametern kann man mit Selectrix ja auch alles denkbare machen. Es ist dadurch nur eben nicht einfacher geworden.
Ich muss mich da am Wochenende mal hinsetzen und in Ruhe die Logik nachvollziehen, die hinter den Zahlen steckt, die ich bei den Konfigurationsparametern eintragen muss.
Wird schon klappen...
Bei meiner Minitrix 150 und bei der 218 hat es unter SX1 auch geklappt. Ist nur schon wieder einige Wochen her und ich habe die Details der Programmierung wieder vergessen.
Viele Grüße,
Mathias
Und das ist ein Ausschlusskriterium, weil...? Davon ab gibt es auch in Bremen reichlich DCC-Fahrer. Mach doch mal ein paar Flyer für euren Stammtisch und leg die bei örtlichen Händlern aus. Wenn du es noch "spurweitenoffen" hälst, wirst du bestimmt auch ein paar von denen kennenlernen.
Es schadet nie seinen Horizont zu erweitern. Davon ab nützt es dir eben doch, du lernst wie du die von dir gewünschten Einstellungen programmiert bekommst. Für mich ist nicht ganz nachvollziehbar, warum du dich permanent beklagst, dass du das nicht vernünftig hinbekommst, aber dich trotzdem mit Händen und Füßen dagegen sträubst, wenn jemand dir einen Schubs in die richtige Richtung gibt. Mit deiner Beschwerde, das sei alles so unkomfortabel und nicht benutzerfreundlich hast du zwar teilweise Recht, aber was nützt das? Entweder du findest dich mit der Situation ab, änderst selbst etwas dran oder schummelst dich irgendwie drumrum, z.B. indem du die entsprechenden LEDs abklebst. Viel mehr Möglichkeiten hast du da nicht.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Wir fahren halt alle Selectrix und mit den neuen Parametern kann man mit Selectrix ja auch alles denkbare machen.
SX1 hat keine "neuen" Parameter, was hinzugekommen ist ist SX2 und DCC. Eins von beiden musst du nutzen, was ist relativ belanglos. Angesichts der erheblich weiteren Verbreitung von DCC hast du da aber eher eine Chance auf Hilfe. Der Schritt zurück zu SX1 ist dann nochmal zusätzlicher und vollkommen unnötiger Aufwand. Die Lok fährt unter DCC oder SX2 nicht anders, warum also nach der Programmierei per DCC / SX2 nochmal extra mit SX1-Parametern und Zweitadressen rumhampeln, wenn man eigentlich längst fertig ist?
Viele Grüße
Carsten
das große Problem bei den Minitrix Loks mit den von D&H entwickelten Decoder ist, wie auch bei Decoder andere Hersteller, die teilweise abstruse Vielzahl der Variablen zum Einstellen der Eigenschaften eines Decoders bzw. einer Lok.
Das Problem für mich bei den Minitrix Loks ist ganz einfach: der Microcode und die damit verbundenen Einstellmöglichkeiten muss nach allen möglichen Fliegen klatschen können. Und das ganz egal, ob das jeweilige Fahrzeug die zu klatschenden Fliegen (sprich Funktionen bzw. Eigenschaften) hat.
Im konkreten Fall: der Trix Decoder 66840 ist ab Werk eingestellt, dass, wie du ja weißt, das Spitzenlicht und das Schlusslicht mit der Taste Licht eingeschaltet wird. Hängt aber ein Zug an der Lok, muss das Schlusslicht und bei Schiebebetrieb das Spitzenlicht an der dem Zug zugewandten Seite abgeschaltet werden.
Diese Funktion ist standardmäßig auf, wie antic oben geschrieben hat, F6 bzw. F8 eingestellt.
Jetzt fängt aber die Krux schon an: das sind 2 F-tasten und diese benötigen dann zwingend bei betrieb mit Selectrix 1 eine Funktionsadresse.
Erschwerend kommt noch hinzu, dass auf der Taste F1 bei allen Minitrix Loks mit mtc14 Schnittstelle OHNE Sound, sofern vorhanden, die Führerstandsbeleuchtung geschaltet wird. und dies kann nicht verändert werden! Bei den Loks, die dann noch ein Fernlicht haben, ist dieses, ebenfalls unveränderlich, auf der Taste F2 implementiert. Und dieses trifft auf alle Betriebsprotokolle (SX1, SX2 und DCC) zu.
Damit ist die Taste F1 und ggf. auch noch die Taste F2 für andere Funktionen tabu, mit dem Resultat, dass bei Betrieb mit SX1, egal ob mit SX1 Programmierung oder SX-Parameterprogrammierung eingestellt wird, zwingend für die Benutzung weiterer Funktionen eine Funktionsadresse erforderlich ist.
Da der verwendete Microcode aber nach allen denkbaren Fliegen klatschen können muss, wird es sehr komplex, die Funktionen einer Minitrix Lok mit mtc14 Schnittstelle auf andere Funktionstasten zu legen.
es gibt Leute, die wollen das Spitzenlicht fahrtrichtungsabhängig mit der Taste Licht und das Schlusslicht mit der Taste F1 schalten. Das so einzurichten bedingt mindestens 4 Einstellwerte zu ändern. Andere wollen mit der Taste Licht das Spitzenlicht und Schlusslicht fahrtrichtungsabhängig am Fst 1 und mit der Taste F1 dasselbe am Fst 2 schalten. Dafür müssen ebenfalls mindestens 4 Einstellwerte geändert werden.
Aber das geht schief, da die Taste F1 fix für die Führerstandsbeleuchtung zuständig ist.
Man könnte aber statt F1 die Taste F2 für den anderen Führerstand verwenden. Aber das geht bei den Loks mit Fernlicht nicht und außerdem braucht man für F2 eine Funktionsadresse.
Man kann es drehen und wenden wie man will, es geht halt nicht.
Selbst für Betrieb mit SX2 oder DCC hat man da Schwierigkeiten.
Will man weitere Funktionen auf andere Tasten legen, wird das noch komplexer.
Der Decoder (bzw. der ab Werk Microcode) kennt für Fahrzeugfunktionen nur Licht, F1 bis F12, nicht wie bei SX2 bis F16 bzw. bei DCC bis F28.
Aber auch hier kommt eine Krücke: das führerstands-abhängige Abschalten von Spitzen- / Schlusslicht geht nur mit den Tasten F1 bis F8. Das tut dir nicht weh, aber vielleicht anderen. Und darüber hinaus, diese Funktion ist noch mehr bit-Fieselei als die Einstellung der Funktionen auf die F-Tasten.
Aber immerhin: sind die Taste F6 und F8 eingeschaltet, brennt an beiden Seiten das Spitzenlicht (zum Rangieren). Aber nur, wenn die Taste Licht eingeschaltet ist (und das, egal was mit der Ttaste Licht geschaltet wird). Noch lustiger ist es, wenn die Taste Licht nicht eingeschaltet ist: dann brennt auf beiden Seiten das rote Schlusslicht. angeblich zum parken von Loks. Aber man kann damit auch fahren! und außerdem: keine Lok wird mit Licht geparkt. bei Dieselloks und nicht aufgebügelten Elloks wird dabei die Batterie entladen und nach kurzer Zeit wird zum Schutz der Batterie jegliches Licht abgeschaltet.
Aber zur Freude sicherlich vieler, hat der Microcode dieser Decoder eine einstellbare Zeit für die Ausgänge Aux1 und Aux2 (das sind die Schlusslichter dieser Loks) und sogar für Aux3 und Aux4 (diese Ausgänge gibt es gar nicht bei diesen Decoder). Klasse: da kann man das rote Schlusslicht nach 15 Sekunden automatisch abschalten lassen!
Und so geht das mit den Einstellmöglichkeiten weiter. Man muss, um dies alles zu beherrschen, studiert haben. es gibt sicherlich Viele, die haben da keine Probleme. Die können damit umgehen, zumindest in dem Rahmen, den sie benötigen. Aber viel mehr Leute können damit nicht umgehen!
Ich sehe das ganze so: Bei heutigen Loks mit vielen Funktionen braucht man einen Decoder bzw. im Decoder einen Microcode, der an die Funktionen der jeweiligen Lok angepasst ist mit einfachen Einstellmöglichkeiten der Funktionszuordnungen ohne Firlefanz und bit-Fieselei. Und das für ALLE Funktionen.
Der Modellbahner muss einfach eingeben können: die Funktion YX soll mit der Taste X geschaltet werden und nicht die Taste X schaltet Dies, Das und Jenes.
Und es sollten nur Einstellmöglichkeiten für vorhandene Funktionen oder Eigenschaften vorhanden sein. ein Abschalt-timer für das Schlusslicht oder gar für einen nicht vorhandenen Ausgang sollte schon gar nicht vorhanden sein.
Um das noch auf die Spitze zu treiben: Bei neueren Microcodes für diese Loks kann man sogar einen Kupplungswalzer einstellen: im Zusammenhang mit dem Schlusslicht schon abstrus.
Ich kann da nur eines empfehlen:
Mathias und alle anderen geplagten Modellbahner, schaut mal auf www.maile.es unter Digital / Soundfahrzeuge nach. da findet Ihr für fast alle Minitrix Fahrzeuge mit mtc14-decoder die Beschreibungen für einen alternativen Microcode, der für die jeweiligen Loks bzw. Fahrzeuge angepasst ist, mit vereinfachter Funktionszuordnung und schlüsselfertig eingestellt für das jeweilige Fahrzeug.
Vielleicht erkennt Ihr, dass man damit einfach umgehen kann und keinen Frust haben muss beim versuch, eine Lok in betrieb zu nehmen.
meint ho
vielen Dank für den Verweis auf Deine Seite. Dort habe ich alles gefunden, was ich benötige und das auch noch so aufbereitet, dass ich es verstehe.
Dir ein schönes Wochenende,
Mathias
das verstehe ich jetzt so nicht.
Auf meiner Website unter Digital / Soundfahrzeuge findest du sehr wenig, was du für Minitrix Loks mit mtc14 Ab-Werk-Decoder verwenden kannst
Insbesondere der Bereich der Funktionszuordnung ist komplett anders. Das funktioniert bei meinem Code anders. Das ist eine vereinfachte Funktionszuordnung, die funktionsbezogen Tasten zuordnet (und nicht tastenbezogen Funktionen zuordnet). Und hierbei kannst du ALLE Fahrzeugfunktionen anderen Tasten zuordnen, auch Funktionen wie Führerstandsbeleuchtung, die ab Werk fix und unveränderlich der Taste F1 zugeordnet ist.
Und jetzt kommt noch etwas neues, besonders lustiges: bei der neuen V90 (Digital mit Anschluss für eine elektrisch schaltbare Kupplung) ist diese unveränderlich den Tasten 5 und 7 zugeordnet! Ich wiederhole: unveränderlich den Tasten 5 und 7! Dafür kann die Führerstandsbeleuchtung auf andere Tasten gelegt werden. Wie das geht, verschweigt allerdings die Minitrix-Anleitung.
Viel Spaß und auch ein schönes Wochenende
ho
Hallo Andreas (N-Bahn Andi)
wenn jemand eine SX2 und DCC fähige Zentrale hat, macht es keinen Sinn, Loks, die sowohl SX2 als auch DCC verstehen, mit DCC zu fahren. Außer, man hätte Fahrregler, die NUR DCC können, sofern es solche für deine Zentrale überhaupt gibt.
Insbesondere bei deiner Zentrale gibt es keinerlei Vorteil: Diese kann nur Funktionstasten bis F16. Reine DCC Zentralen können vielleicht bis F28. Aber deine kann das nicht.
Also: wo ist der Vorteil?
Vielleicht, dass man nicht ein anderes Einstellverfahren braucht, wenn man auch reine DCC-Fahrzeuge hat.
Aber Nachteile gibt es:
Das DCC Protokoll ist per se langsamer als SX2. Auch bei deiner Zentrale. Ich schreibe das auf die Gefahr hin, dass die DCC-Fetischisten gleich protestieren werden.
Und bei DCC werden die Daten an die Fahrzeuge in "Bröckelchen" gesendet.
Bei SX2 kommen alle Informationen für ein Fahrzeug in einem Paket. Da hat der Microcode alles, was er braucht zusammen. Das ist bei DCC nicht so. Da muss im Code schon einiger Aufwand getrieben werden, um das "Zeugs" zusammenzukriegen.
Ach ja, bevor ich es übersehe: Dank der DH10C Decoder könntest du alle Loks, die diese Decoder haben mit SX2 betreiben.
Meint ho
Hallo Carsten,
warum soll Andreas seine n Horizont erweitern?
Er hat seinen Horizont erweitert. Hast du überlesen, dass er und seine Kollegen mit Selectrix fahren. Und zwar mit Sx1 UND SX2.
Er hat mit SX2 alle Möglichkeiten, die er auch mit DCC hätte. Die Decder, die er verwendet können beides. Und die Einstellmöglichkeiten sind gleichwertig. Alles, was man bei diesen Decoder mit DCC CV's einstellen kann, kann man bei diesen Decoder mit SX-Parameter-Programmierung einstellen!
Also: warum soll er DCC verwenden?
Und er hampelt nicht zurück zu SX1. Das hat er nicht geschrieben. Er fährt die Loks, die er mit SX-Parametermethode einstellt, mit SX2.
Und im übrigen: wenn er eine Zentrale hat, die SX1, SX2 und DCC hat, hat er sehr wohl Vorteile, wenn er Loks, die nur eine F-Taste brauchen, mit SX1 betreibt. Da muss er nur einen Parameter mit der SX1 Adresse einstellen - und zwar mit SX-Parameterprogrammierung.
Den Vorteil, den er dabei hat, ist einfach: Bei seiner Zentrale läuft immer das SX1-Protokoll mit. Ob er es braucht oder nicht, das läuft und läuft und läuft. Jede Lok, die mit SX2 oder DCC läuft, verlängert die Turnaround-Zeit. Das macht bei kleinen Anlagen oder bei wenig Betrieb nichts aus. Das ist praktisch nicht messbar. Aber bei viel Betrieb ist das sehr wohl messbar.
Und bei bestimmten SX1/SX2/DCC-Zentralen ist bei 16 aktiven SX2+DCC-Loks Ende der Fahnenstange. Kann man allerdings auf 32 Fahrzeuge vergrößern. Aber das ist eine Krücke. Da müssen dann Fahrregler am zweiten Bus angeschlossen werden.
Aber mit SX1 kann er bis zu 103 Loks fahren plus die 16 bzw. 32 SX2+DCC Loks.
Selbst wenn er Loks mit Funktionsadresse hat: im Extremfall wären das noch immer 51 Loks.
Und sogar mit einer zweiten Funktionsadresse für F-Tasten bis F16 wären das noch immer im Extremfall 34 Loks, jeweils plus die 16 bzw. 32 SX2+DCC-Loks.
Jetzt frage ich dich: was macht Mathias eigentlich falsch?
meint ho
Zitat - Antwort-Nr.: 27 | Name:
Ich schreibe das auf die Gefahr hin, dass die DCC-Fetischisten gleich protestieren werden.
Es gibt einen wichtigen Grund für DCC, das ist seine große Zahl an Nutzern. Eine Lösung für fast alles findet sich durch Googeln und alles andere kann man schnell im Forum erfragen. Versuche das mal mit SX2.
Zitat - Antwort-Nr.: 27 | Name:
Und er (Mathias) hampelt nicht zurück zu SX1. Das hat er nicht geschrieben.
Zitat - Antwort-Nr.: 27 | Name:
Jetzt frage ich dich: was macht Andreas eigentlich falsch?
das Alter macht sich bemerkbar. Ja, ich meinte Mathias.
Aber das mit der großen Zahl von Nutzern und dem Googeln: das solltest du nicht überbewerten.
Wenn du rumgoogelst, wirst du kaum etwas zu den fragen Finden, die Mathias gestellt hat.
Wären die Beschreibungen der Fahrzeugdecoder von einigen Decoder- bzw. Fahrzeug-Herstellern nicht so lückenhaft bzw. so kryptisch, kämen viel mehr Modellbahner mit dem "Zeugs" klar.
Insbesondere die Minitrix Analog-Fahrzeuge mit mtc14 Schnittstelle sind ein Problem: Da ist kein ordentlicher Hinweis auf die Decoder außer dem Einbau. Über die Einstellungen wird da ganz heftig geschwiegen. Das finde ich, ist ein großes Manko.
Aber du weißt, ich bin kein DCC-Fetischist, nicht einmal ein DCC-Freund. Und ich werde das auch nie werden.
Für mich ist DCC ein von Wissenden und Intelligenten sukzessive entwickeltes und zum Teil zusammengebasteltes Sammelsurium von "Zeugs", auf das man sich als "Industrie-Standard" geeinigt hat. Da gibt es Einstellmöglichkeiten, die sind so schräg, die sind (für mich) so abartig, dass ich wohl nie im Leben mich mit DCC anfreunden werde. Das fängt bei dem Function-Mapping an und hört bei über 65535 Funktionen (in Decoder) auf.
Grüße
ho
das einzige was Mathias heute falsch gemacht hat ist, dass er mit dem Auto zur Arbeit gefahren ist. Stehe nämlich dick im Stau....
@Ho: Ich habe auf Deiner Seite eine Reihe von Anleitungen zur Minitrix 111 gefunden. Die werde ich mir heute Abend mal in Ruhe anschauen.
@Antic: Warum soll ich von SX1 weggehen, wenn ich damit bis zu 16 Funktionen schalten kann? Ich brauche doch zum Schalten des Schlusslichts der BR 111 längst nicht alle davon.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Es gibt einen wichtigen Grund für DCC, das ist seine große Zahl an Nutzern.
Wie Du vielleicht gelesen hast, nutzt das eben bei uns niemand. Was nützt mir ein DCC Fahrer in Hessen oder Bayern, wenn hier im Norden und bei unserem Stammtisch, zu dem ich gleich unbedingt noch hingehen will, alle Selectrix fahren?
Liebe Grüße,
Mathias
SX 2 habe ich noch nicht getestet.
Unter SX 1 hatte ich immer das Problem mit der Einstellung der Höchstgeschwindigkeit in Verbindung mit dem Einmessen im TrainController.
(wenn ich z.B. 140 km/h einstellen wollte waren es immer mehr oder weniger km/h)
Irgendwann habe ich dann die Einstellungen unter DCC vorgenommen, und dort klappte es dann, daß die Höchstgeschwindigkeit passte, und daß ich eine "sanfte" Biegung (Meßkurve) hinbekommen habe.
So bin ich bei DCC hängen geblieben.
Ich habe einige Lok´s mit RMX-Software und einige mit der D&H Software.
Reine DCC-Decoder habe ich nur noch 2 Stück im Einsatz.
Werde die nächste Lok mal versuchen unter SX2 zu "programmieren".
Der Decoder wird ein DH10C von Brawa sein.
RMX-Decoder vertreibt mein Moba-Händer leider nicht.
Seit Brawa die D&H Decoder im Programm hat, kann ich wenigstens diese dort kaufen.
Bis jetzt habe ich nur einen Minitrix Lint 648.1 mit Sound.
Der Decoder wurde auf die RMX-Software upgedatet und läuft unter DCC.
Es wurde zusätzlich ein Uhlenbrock Intelli-Sound 3 verbaut.
Die 16 Funktionen sind bis jetzt ausreichend gewesen.
Vielleicht werden es aber in Zukunft zu wenig sein. Was dann?
Eine neue Zentrale möchte ich mir deswegen nicht anschaffen.
Gruß
Andreas
wenn du die Anleitungen für die Br111 anschaust, vergiss bitte nicht, diese Anleitungen sind für die mtc14-Decoder mit MEINEM Microcode. Insbesondere die Funktionszuordnungen sind vollständig anders gelöst als bei dem Original-Microcode bzw. den D&H Decoder.
Wenn du interessiert bist, kann ich dir gerne mal einen Tauschdecoder zum Probieren zusenden.
Eine Mail an mich mit deiner Adresse reicht.
Gruß
ho
p.s. wie du sicherlich schon erkannt hast, habe ich Betriebsanleitungen für jede Betriebsart gemacht. Da brauchst du nur die anzuschauen, die für Dich interessant sind.
Zitat - Antwort-Nr.: 29 | Name:
Wenn du rumgoogelst, wirst du kaum etwas zu den fragen Finden, die Mathias gestellt hat.
Daher möchte ich mal das Didaktische vom Technischen trennen. Dein Plädoyer für SX2 fußt nicht auf einer einfacheren oder vielfältigeren Konfiguration durch den Endverbraucher, also uns. Es stellt vor allem den technischen Aspekt des Protokolls in den Vordergrund.
Ich würde daher jemand mit aktuell keinen Kenntnissen in SX2 und DCC und überdies keiner besonderen Affinität zu digitalen "Eingeweiden" weiterhin von SX2 zur Konfiguration nach wie vor dringend abraten.
Statt dessen wäre eine Strategie "best of both worlds" mein Rat an Westerland. Das meint
- Konfiguration in DCC, weil auftretende Fragestellungen schnell beantwortet werden
- Fahren in SX2, weil es bei seiner Anlagengröße die von dir beschriebenen Vorteile hat
Zitat - Antwort-Nr.: 30 | Name:
Warum soll ich von SX1 weggehen.
Wenn dir das nach deiner #8 und der ungläubig-verwunderten Frage von ho noch immer nicht klar wird, ist dir derzeit nicht zu helfen.
Du hast es wirklich nicht leicht mit uns. Keiner will Deine im wiederkehrenden Ratschläge hören oder sogar umsetzen. Wir verstehen Dich alle nicht. Aber ich weiss: Du wirst Deinen missionarischen Eifer nicht aufgeben....
Abseits deiner Ratschläge haben sich die Probleme doch längst geklärt: Fahren weiterhin mit SX1 und zum programmieren die Konfigurationsparameter von SX2 nutzen. Alles gut.
Mit DCC haben wir hier alle nichts am Hut. Wenn es Dir gefällt, dann nutze es doch einfach weiter. Wir versuchen doch auch nicht Dich zu missionieren....
Liebe Grüße,
Mathias
Zitat - Antwort-Nr.: 35 | Name:
Du hast es wirklich nicht leicht mit uns.
http://i35.tinypic.com/10zs7cn.jpg
Weil das immer ne gute Sache ist.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Hast du überlesen, dass er und seine Kollegen mit Selectrix fahren. Und zwar mit Sx1 UND SX2.
Das wär mir neu. Ich habe immer rausgelesen, dass alles unter SX1 fährt. Warum auch immer.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Alles, was man bei diesen Decoder mit DCC CV's einstellen kann, kann man bei diesen Decoder mit SX-Parameter-Programmierung einstellen!
Da hast du wohl überlesen, dass ich SX2 nicht ausgeschlossen sondern explizit mit erwähnt habe. DCC ist imho sinnvoller, weil einfach weiter verbreitet. Es ist einfacher dafür Hilfe zu finden.
Das wüsste ich auch gern. Die Programmierung mag etwas unbequem sein, aber sie ist kein Hexenwerk. Das haben schon Dümmere auf die Reihe gekriegt :)
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Aber Nachteile gibt es:
Das DCC Protokoll ist per se langsamer als SX2. Auch bei deiner Zentrale. Ich schreibe das auf die Gefahr hin, dass die DCC-Fetischisten gleich protestieren werden.
Und bei DCC werden die Daten an die Fahrzeuge in "Bröckelchen" gesendet.
Bei SX2 kommen alle Informationen für ein Fahrzeug in einem Paket. Da hat der Microcode alles, was er braucht zusammen. Das ist bei DCC nicht so. Da muss im Code schon einiger Aufwand getrieben werden, um das "Zeugs" zusammenzukriegen.
Das sehe ich grade als Vorteil bei DCC. Sicher, wenn du die Information auf mehrere Pakete aufteilst hast du mehr Overhead und damit weniger Nutzdaten-Durchsatz, dafür bist du aber flexibler WAS du sendest. Wenn sich nur ein Befehl ändert (z.B. Licht an), warum dann sämtliche Daten für alle Funktionen dieser Lok rumschicken? Ist zwar immernoch besser als bei SX1, wo das Gleis mit sämtlichen Infos über alle Loks vollgemüllt wird, auch wenn nur eine fährt, aber optimnal find ichs nicht. Wie steht es denn eigentlich um die Erweiterbarkeit der SX2-Pakete? Sind die auch wieder fest definiert oder könnte man z.B. mehr Funktionen etc. hinzufügen? Falls nicht, dann hätte man hier wieder eine ewige Konstante geschaffen, die eine irgendwann fällige Erweiterung blockiert, wie das der fixe Datenrahmen von SX1 tut.
Aber letztlich hat das mit Westerlands Problem nicht wirklich was zu tun. Er hat genug Möglichkeiten sich zu informieren genannt bekommen und kann auch jederzeit eine Frage ins Forum stellen. Dass das nicht genutzt wird lässt für mich eigentlich nur den Schluss zu, dass er entweder das Problem nicht wirklich hat und damit nur das Forum aufmischt oder dass es nicht so gravierend ist, wie er gern tut.
Viele Grüße
Carsten
Dokumentation der Funktionen mit XML: Fehlanzeige
Software mit gescheitem GUI zum Einstellen der Decoder: Fehlanzeige
Verbindung übers Internet zum Server des Decoderherstellers für automatisches Aufspielen aktuellster Software und Firmware: Fehlanzeige
Verbindung übers Internet zum Server des Lokherstellers für lokspezifike Einstellungen eines Decoders: Fehlanzeige
Verbindung übers Internet zum Speichern persönlicher Lokprofile; Fehlanzeige
Die Frage ist halt ob irgendein Hersteller oder OpenSource-Projekt genug Momentum hat um sowas zu stemmen.
Das Problem ist protokollunabhängig.
Gruß,
Harald.
derartige Dinge werden seit Jahr und Tag in Herstellergremien ergebnislos diskutiert. Keiner will oder kann (finanziell) von seiner festgefahrenen Lösung abrücken.
Grüße, Peter W.
Bevor also an Dingen wie #38 entwickelt wird, bin ich erst einmal für neue, günstige Handregler.
Wichtig ist mir, dass sich POM-Befehle per F-Taste auslösen lassen. Auch Befehlsketten oder unterschiedliche Aktionen beim Aktivieren / Deaktivieren einer F-Taste wären mir willkommen.
Es gibt keine günstigen Regler. All diese proprietären Sondernkonstruktionen kosten bei erzielbaren Stückzahl ein Schweinegeld. Unregelmässig geformtes Gehäuse wegen Ergonomie, Display (und das alles in Farbe!), verschiedene Bussysteme, Funk/Wlan soll er haben. Und die genannte Funktionalität muss man ja irgendwie konfigurieren können, also braucht man ein PC-Interface und ein Programmierprogramm dazu.
Die derzeit am Markt günstigste Lösung gibt's schon und heißt Smartphone.
Grüße, Peter W.
Zitat - Antwort-Nr.: 41 | Name:
Die derzeit am Markt günstigste Lösung gibt's schon und heißt Smartphone.
"Echte" Regler mit Tasten für unter hundert Euro gibt es aktuell nur zwei:
- Multimaus
- MS2
Die Multimaus aus dem Jahr 2004 ist mit Segment-Display, fehlender F-Tasten-Anzeige und nicht Mehrzugfähigem Reglerkonzept für mich das größte Hindernis, die ansonsten gelungene Z21 mit gutem Gefühl zu empfehlen.
Die MS2 aus 2009 ist die weit bessere Alternative, aber auch ihr würde ein Update gut tun. Und damit meine ich nicht, die Farbe vom Gehäuse von grau auf schwarz zu ändern, wie jüngst passiert.
Eine ESU Mobile Control II ist der richtige Ansatz. Ihr fehlt aber die Anbindung an Zentralen außerhalb des ESU-Spektrums. Mit dieser und dem dann Aufgrund hoher Stückzahlen Preis deutlich unter 200 Euro, wäre das Thema für mich erledigt.
ich habe mich gestern am späten Abend nach dem Bremer Stammtisch frisch motiviert an die Programmierung der Minitrix BR 111 (Art. 16111) herangewagt. Trotz intensiver Bemühungen ist es mir aber nicht gelungen, das Spitzen- und das Schlusslicht getrennt schaltbar zu machen. Hinzu kam die nervige Führerstandsbeleuchtung, die ich überhaupt nicht benötige, die aber - durch was auch immer motiviert - gelegentlich mit aufleuchtete.
Aus der Anleitung der BR111 geht nicht einmal hervor, wie herum man den Decoder einstecken muss. An welchen Decoderausgang das Spitzenlicht, an welchen das Schlusslicht und wo die Führerstandsbeleuchtung angeschlossen ist, erfährt man ebenfalls nicht.
Die folgenden Parameter habe ich als für mich interessant lokalisiert:
par 003 SX1 - Adresse
par 004 SX1 - Zusatzfunktionsadresse
par 011 Anfahrbeschleunigung
par 012 Bremsverzögerung
par 013 Vmax vorwärts
par 014 Vmax rückwärts
par 015 Verzögerung bei Nothalt
par 016 Anfahrverzögerung
par 018 Vmax bei Rangiergang
par 019 Rangier-Beschleunigung / Verzögerung
par 052 Regelvariante
par 053 Impulsbreite
par 061 Funktion F0 (Licht) vorwärts
par 062 Funktion F0 (Licht) rückwärts
par 063 Funktion F1 (4=Aux1)
par 064 Funktion F2 (8=Aux2)
par 065 Funktion F3 (16=Aux3)
par 066 Funktion F4 (16=Rang)
par 067 Funktion F5 (4=Aux4)
par 070 Funktion F8 (32=Abblend)
par 081 Dimmung Licht normal
par 082 Dimmung Licht Abblend
Ich habe schlichtweg nicht begriffen, warum ich dort welche Zahlen eintragen soll. Meine Software schreibt zwar zu den Parameternummern im Klartext, was sich dahinter verbirgt, leistet aber beim Eintragen der richtigen Zahlenwerte null Hilfestellung.
@Antic: Und rate mir jetzt bitte nicht wieder auf DCC umzusteigen! Das mag alles viel einfacher sein; ich will aber definitiv bei Selectrix bleiben. Viele meiner Hobbykollegen haben reine SX1 Zentralen und ich will auch dort meine Loks einsetzen. Ich muss es also mit Selectrix schaffen!
Viele Grüße,
Mathias
deine Liste ist relativ belanglos, interessanter wäre, was du mit der Lok erreichen willst. Spitzen- und Schlusslicht getrennt schalten, ok - und der Rest? Welche Funktion soll z.B. auf welche Taste? Warum willst du an der Motorsteuerung (par 52/53) rumfummeln?
Schlusslicht getrennt
Erste Maßnahme: par 61 und 62 auslesen. Dort sollte 1 bzw. 2 drinstehen. Warum? Siehe hier:
https://www.1001-digital.de/pages/digital-einst...r-programmierung.php
-> Darstellung von CVs. Das bezieht sich zwar auf DCC, ist aber bei SX2 ganz genauso.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Und rate mir jetzt bitte nicht wieder auf DCC umzusteigen! Das mag alles viel einfacher sein; ich will aber definitiv bei Selectrix bleiben. Viele meiner Hobbykollegen haben reine SX1 Zentralen und ich will auch dort meine Loks einsetzen. Ich muss es also mit Selectrix schaffen!
Womit du programmierst ist fürs Fahren vollkommen gleich. Programmiere danach eine SX1-Adresse (oder eben nur, wenn du grad zu dem Kollegen gehst) und fahr halt damit.
Viele Grüße
Carsten
ein paar Informationen direkt zum Modell:
Die Minitrix 16111 (BR 111) ist analog und verfügt über eine mtc14 Digitalschnittstelle. Eingebaut habe ich einen Decoder des Typs Trix 66840.
Ich habe nur wenige SX1 Loks bisher mit den zusätzlichen Parametern versehen. Vor allem die Rangierloks, bei denen ich die Zusatzfunktion Rangiergang mit Doppel-Spitzenlicht verwende und die Minitrix Loks der BR 150 und 218 mit mtc14-Schnittstelle, bei denen ich das rote Schlusslicht abschalten will.
Optimal wäre:
Lichttaste (F0) = Fahrtrichtungsabhängiges Spitzenlicht
Funktionstaste (F1) = Führerstandsbeleuchtung ein/aus
Funktionstaste (F2) = rotes Schlusslicht vorn ein/aus
Funktionstaste (F3) = rotes Schlusslicht hinten ein/aus
Funktionstaste (F4) = Rangiergang
Mehr bräuchte ich nicht.
Viele Grüße aus Bremen,
Mathias
das Spitzen- und Schlusslicht steht im Prinzip in der mtc14 Spezifikation. Die genaue Belegung kann man einfach austesten in dem man eine Standardreihe einschreibt. Bei 1 beginnen und immer mit 2 multiplizieren - Dualsystem:
CV33 = 0000 0001 : F0v = 1
CV34 = 0000 0010 : F0r = 2
CV35 = 0000 0100 : F1v = 4
CV47 = 0000 1000 : F1r = 8
CV36 = 0001 0000 : F2 = 16
CV37 = 0010 0000 : F3 = 32
CV38 = 0100 0000 : F4 = 64
CV39 = 1000 0000 : F5 = 128
In der Binärdarstellung erkennt man das Muster besser. Bis auf CV47 (das ist eine Erweiterung von Lenz) sind die anderen CVs standardisiert, jeder DCC User kennt das. Die Übersetzung in die unsinnigen PA Nummern schenke ich mir, es wurden nur absichtlich die Nummern verdreht und verschoben ohne groß was anders oder besser zu machen. Das ergibt für mich keinen Sinn.
Der Decoder ist heute nun mal ein Microcomputer mit dem man die Mondlandung rechnen könnte, und wer das "Space-Shuttle" benutzen möchte, muss sich halt mal hinsetzen und das lernen, oder eine geeignete Software suchen, die das übernimmt. Binär- und Mapping-Rechner gibt es ja auch online.
Wie anhand der Threads zu BR 218 und anderen Loks mit mtc14 schon bekannt ist, kann das Führerstandslicht mit einem MTX Werksdecoder nicht komplettt ausgeschaltet und nicht auf eine andere Funktionstaste gelegt werden, da dies fix über einen vereinfachten Susi-Funktionsdecoder läuft, der keine Konifguration unterstützt und sich somit der Kontrolle des Lokdecoders entzieht.
Grüße, Peter W.
ich würde dir erstmal ein Update auf die aktuelle Firmware anraten, dann hast du auch alle CVs des DH10C zur Verfügung.
F0: Hier sind die par 61 und 62 zuständig, Wert: 1 bzw. 2. Falls das Schlusslicht trotz dieser Werte weiter mit leuchtet hast du schon verloren, dann ist es fest mit dem Spitzenlicht verdrahtet und muss umgebaut werden.
F1, F2, F3: Hier hängts davon ab, an welchem AUX das liegt. Da hilft nur probieren. Zuständig ist par 63 / 64 / 65, möglich sind 4, 8, 16 oder 32.
F4: Zuständig ist par 66, du willst (vermutlich?) Rangierbeleuchtung dazu. Laut Anleitung brauchst du die Bits 0, 1 und 7 - Werte 1, 2 und 128, macht nach Adam Ries 131.
Edit: Die Geschichte mit dem Führerstandslicht war mir jetzt nicht gegenwärtig, siehe Peters Hinweis.
Viele Grüße
Carsten
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Ich würde dir erstmal ein Update auf die aktuelle Firmware anraten, dann hast du auch alle CVs des DH10C zur Verfügung.
Hallo Carsten,
erst einmal vielen Dank für Deine konkrete Antwort. Ein Update eines Lokdecoders habe ich noch nie gemacht und leider auch null Ahnung, wie so etwas funktioniert.
Was genau bedeuten denn die Zahlen? 4, 8, 16, 32 und sogar addiert 131? Ich verstehe die Logik nicht, die da hinter steht.
Bei meiner BR 150 von Minitrix kann ich die Führerstandsbeleuchtung mit F1 abschalten. Keine Ahnung, wie ich das vor ein paar Monaten hinbekommen habe aber es geht.
Ich habe ansonsten per E-Mail konkrete Hilfe eines Forumskollegen angeboten bekommen und werde diese dankbar annehmen.
Viele Grüße,
Mathias
Lichttaste (F0) = Fahrtrichtungsabhängiges Spitzenlicht
Par 061 / CV 033: Wert 1 und Par 062 / CV 034: Wert 2
Funktionstaste (F1) = Führerstandsbeleuchtung ein/aus
das ist immer so. kann nicht verändert werden!
aber trotzdem: par 063 / CV 035: Wert 0!
Funktionstaste (F2) = rotes Schlusslicht vorn ein/aus
Par 064 / CV 036: Wert 4
Funktionstaste (F3) = rotes Schlusslicht hinten ein/aus
Par 065 / CV 037: Wert 8
Funktionstaste (F4) = Rangiergang
Par 066 / CV 038: Wert 128 + 1 + 2 = 131
alle anderen F-Tasten löschen:
Par 067 bis 075 und Par 085 / CV 039 bis 047 und CV 064: Wert 0
der hinweis von Carsten auf eine neue Version des microcdes von d&h bringt DIR nichts.
das wäre nur kontraproduktiv!
der Hinweis von Peter mit dem ausprobieren bringt DIR auch nichts. kannst ja mal probieren. wird dich aber nicht weiter bringen.
meint ho
p.s. hallo Peter W: der Decoder kann sehr wohl die führerstandsbeleuchtung kontrollieren. wie dir ja nicht entgangen ist, kann mein microcode die führerstandsbeleuchtung ebenso wie das Fernlicht bei anderen mtx loks über ein remapping verfahren auf andere tasten umlegen. aber das kann bis dato NUR mein code.
einen Kommentar zu deiner Bemerkung über die unsinnigen Parameter verkneife ich mir. du weisst es besser, warum das so ist.
die obigen Einstellungen gelten für (fast) alle mtc loks mit mtc14 Schnittstelle OHNE Sound.
ho
habe das mit den Werten aus #49 eben einfach mal ausprobiert und es funktioniert. Ich speichere mir die Werte für weitere mtc14 Loks jetzt ab.
Leider klappt es mit der BR111 nicht, weil an der Schnittstelle der kleine schwarze Hebel fehlt, der den Decoder arretiert. Muss die Lok reklamieren.
Trotzdem vielen lieben Dank!
Viele Grüße,
Mathias
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Was genau bedeuten denn die Zahlen? 4, 8, 16, 32 und sogar addiert 131? Ich verstehe die Logik nicht, die da hinter steht.
Ich hab dir oben einen Link genannt, wo die Sache erklärt ist. Auch die Anleitung von D&H gibt dazu Hinweise. Lesen musst du schon selber...
Hallo Ho,
jetzt bin ich etwas verwirrt... Ich denke, wir reden hier von einer original Trix-Lok mit entsprechendem Decoder? Seit wann ist da dein Microcode drauf?
Viele Grüße
Carsten
hab ich geschrieben, da wäre mein microcode drauf?
auf den original trix Decoder 66840 bzw. den von märklin digital ausgelieferten Loks mit mtc14 Schnittstelle und ab-werk Decoder bzw. mit integriertem Decoder ist der d&h microcode von vor ca. 4 jahren drauf.
ich habe irgendwo geschrieben, dass mit meinem code bestimmte Sachen anders funktionieren.
oder habe ich mich da missverständlich ausgedrückt?
Gruß ho
p.s. übrigens: dein link nützt in diesem falle nicht viel. denn erstens ist der link für die d&h Decoder DH10C und Co.
und zweitens: die d&h Beschreibung ignoriert natürlich die Besonderheiten der minitrix loks. das fängt bei den durch den funktions-Controller oder dem Sound-Generator ggf. zwangsgesteuerten Funktionen an.
und geht weiter mit den Zuordnungen für Aux1 und Aux2: bei d&h ist nach Beschreibung das Schlusslicht HINTEN an Aux1 und das Schlusslicht VORNE an Aux1, bei den minitrix loks ist, sofern nicht elektrisch mit dem Spitzenlicht verbunden wie beim LINT, das Schlusslicht VORNE an Aux1 und das Schlusslicht HINTEN an Aux2.
des weiteren beschreibt die d&h Anleitung Ausgänge Aux3 und Aux4, die bei den mtc14 loks nicht vorhanden sind (auch hier wieder mit Ausnahmen: bei der neuen digitalen V90 ist die Führerstandsbeleuchtung an Aux3 (dieser Ausgang ist bei diesem Platinendecoder beschaltet!).
und so geht es weiter.
ich könnte da noch weitere unterschiede aufzeigen.
insbesondere wenn man einen neuen d&h code in diese Decoder rein lädt. dann gibt es nur noch mehr Ungereimtheiten, die der Modellbahner dann erahnen muss aber die meisten nicht können.
es fehlt eine ordentliche Beschreibung für diese Decoder und, wenn man das schon anbietet, auch eine ordentliche Beschreibung für diese neuen codes von d&h für DIESE Decoder einschliesslich den Besonderheiten für die jeweiligen Fahrzeuge.
ich könnte dies machen. aber das ist nicht mein Job.
du schreibst:
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
der hinweis von Carsten auf eine neue Version des microcdes von d&h bringt DIR nichts.
das wäre nur kontraproduktiv!
Ein paar Zeilen weiter schreibst du was über deinen Microcode. Ich habe das so verstanden, dass das zusammenhängt. Seis drum...
Warum das Update auf die aktuelle Firmware von D&H "kontraproduktiv" sein soll wüsste ich aber gern. Damit wird der Decoder auf den Stand des DH10C gehoben, somit trifft auch dessen Anleitung zu. Da ich wie in Nr. 47 beschrieben die Zuordnung der Funktionen zu den Ausgängen nicht kenne, muss eben probiert werden wie es passt. Sollte aber wohl keine Hürde darstellen mal 3 oder 4 Werte da reinzuhämmern, oder?
Irgendwie kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass du mit D&H irgendeinen Clinch hast. Was immer da vorgefallen ist, es ist nicht wirklich hilfreich, wenn du hier immer wieder Büsche zum Draufklopfen aufstellst, statt konkrete Lösungen zu bieten. Also was z.B. ist nun so furchtbar schlecht an der Möglichkeit des Updates?
Viele Grüße
Carsten
ich lese diese Diskussion schon mit sehr viel Interesse. Im Grunde stehe ich auf deiner Seite wenn es um SX/SX2 und DCC geht, da ich auch SX2 fahre.
Ich habe ca. 100 Loks mit SX 2 programmiert und sie laufen alle so wie sie es sollen ( schon auch mal mit Hilfe hier aus dem Forum ) und ich behaupte mal ich bin sicher KEIN Profi im programmieren.
Wenn du aber so vehement für SX/SX2 eintrittst und nicht weißt das die Zählweise im Digitalsystem mit 1,2,4,8,16,32,64,128 +/- x gemacht wird ist das für dich schon ziemlich peinlich finde ich.
Das ist ansich Grundlagenwissen.
Trotzdem viel Erfolg mit UNSEREM SX/SX2 System
Gruß Peter
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Wenn du aber so vehement für SX/SX2 eintrittst und nicht weißt das die Zählweise im Digitalsystem mit 1,2,4,8,16,32,64,128 +/- x gemacht wird ist das für dich schon ziemlich peinlich finde ich.
Hallo Peter,
ich habe jahrelang diesen ganzen Mist nicht gebraucht, weil ich eben Modellbahner und nicht Technikfreak bin.
Jetzt werde ich es wegen der Minitrix Loks mit der mtc14 Schnittstelle leider lernen müssen. Macht mir null Spaß ist aber am Ende kein Problem. Dieser Thread reicht auf jeden Fall aus, um das Schlusslicht bei meinen Minitrix Loks abschalten zu können.
Peinlich sind mir meine Code 80 Gleise von Roco/Minitrix, die schlichtweg mies aussehen. Aber auch daran habe ich durch die konsequente Umstellung auf PECO Code 80 Weichen gearbeitet. Dieser nachträgliche Umbau war zwar auch nervig, hat mir aber nach der Fertigstellung viel Spaß gemacht, weil sich das Ergebnis "gelohnt" hat.
Digitale Technik ist für mich nur ein Tool, das mich beim vorbildgetreuen Anlagenbetrieb unterstützen soll. Und dafür hat SX1 immer vollkommen ausgereicht. Nun sind eben die neuen Parameter notwendig um das vorbildwidrige Schlusslicht abschalten zu können. Und es funktioniert; das ist mir wichtig. Warum und weshalb interessiert mich persönlich nur ganz am Rande.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Die d&h Beschreibung ignoriert natürlich die Besonderheiten der minitrix loks. das fängt bei den durch den funktions-Controller oder dem Sound-Generator ggf. zwangsgesteuerten Funktionen an.
und geht weiter mit den Zuordnungen für Aux1 und Aux2: bei d&h ist nach Beschreibung das Schlusslicht HINTEN an Aux1 und das Schlusslicht VORNE an Aux1, bei den minitrix loks ist, sofern nicht elektrisch mit dem Spitzenlicht verbunden wie beim LINT, das Schlusslicht VORNE an Aux1 und das Schlusslicht HINTEN an Aux2.
des weiteren beschreibt die d&h Anleitung Ausgänge Aux3 und Aux4, die bei den mtc14 loks nicht vorhanden sind (auch hier wieder mit Ausnahmen: bei der neuen digitalen V90 ist die Führerstandsbeleuchtung an Aux3 (dieser Ausgang ist bei diesem Platinendecoder beschaltet!).
und so geht es weiter.
Das ist in der Tat ärgerlich. Wenn die Technik schon so kompliziert und benutzerunfreundlich funktioniert, dann sollte wenigstens die Dokumentation der Hersteller einfach, vollständig und verständlich sein.
Viele Grüße,
Mathias
heute gehören aber nun mal Modelleisenbahn und digt.Technik unmittelbar zusammen.
Ist halt so.
Lass dich aber deswegen nicht unterkriegen ,"DU schaffst das schon"
Peter
habe mich ungenau ausgedrückt. Man kann die Führerstandsbeleuchtung über F1 kontrollieren, das ist mir schon klar, genauer gesagt per F1 Befehl auf der Susi Leitung, aber mit dem 66840 OHNE Update lässt sich das nicht ändern. Was Du im Code zauberst um die Susi Befehle so zu recodieren dass der Mini-PIC das gewünschte Ergebnis liefert, entzieht sich meiner Kenntnis.
Warum für die PA manchmal die CV Nummern gewählt wurden, und manchmal wieder andere, verstehe ich halt nicht. Ist aber nicht wichtig, ob mir das gefällt oder nicht. Man muss nicht alles verstehen, die CVs kann man ja im Grunde auch nur hinnehmen
Grüße, Peter W.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Also was z.B. ist nun so furchtbar schlecht an der Möglichkeit des Updates?
Wenn die Hardware identisch aufgebaut ist, dann ist ein Update sicher hilfreich aber wenn nicht und die Ausgänge dann plötzlich was anderes machen, dann ist die Verwirrung komplett. Wenn die Firmware das kann was man will gibt es eigentlich keinen Grund zum Update.
Gruß,
Harald.
Hallo Peter,
vielen Dank für die netten Wünsche. Bei der modernen Digitaltechnik und den neuen Selectrix Funktionen muss ich definitiv noch dazulernen.
Ansonsten habe ich mittlerweile eine ganz gute Bahn im Aufbau:
https://www.youtube.com/watch?v=Yz67aUwkpDg
Es sind zwar noch Code 80 Gleise und die Oberleitung fehlt teilweise genauso wie der Gleisschotter. Aber das kommt alles noch.
Liebe Grüße,
Mathias
du missverstehst da vielleicht einiges.
ich habe keinen clinch mit irgendeinem Hersteller.
aber ich lese hier immer wieder, dass updates auf den neuesten microcode gemacht werden soll, damit die mtc14 Decoder auf den stand des dh10c gehoben werden.
was ist denn der Vorteil von diesen updates für diese Decoder bzw. diese minitrix loks?
der einzige wäre railcom und asymetrisches bremsen. sonst nichts. oder hast du da andere Erfahrungen gemacht? hat irgendwer hier andere Erfahrungen gemacht? kann mir irgendwer hier sagen, was durch diese updates an diesen Decoder oder diesen Fahrzeugen verbessert wird?
wer railcom und/oder abc-bremsen nicht braucht, kann sich die mühe dieser updates sparen. es sind nicht einmal für diese Fahrzeuge relevante Verbesserungen oder Fehlerkorrekturen in diesen updates. Der microcode, der ab werk in diesen Fahrzeugen eingebaut ist, ist, zumindest nach meinen Erfahrungen und Erkenntnissen (und sicherlich auch nach den Erfahrungen 7 Erkenntnissen des für Produkt Freigabe bei Märklin erforderlichen Teams), fehlerfrei und erfüllt die Anforderungen, die an diesen code gestellt wurden.
warum soll also jemand so ein update des microcodes machen? vielleicht nur, damit er immer das Neueste hat? ob es etwas bringt ist doch egal, Hauptsache das Neueste. Und es sind nicht viele, die die entsprechenden Einrichtungen und das nötige Wissen haben.
Ich kann dir sagen, warum ich das update auf den neuesten d&h code als kontraproduktiv halte:
1. Wenn er unnötig ist, weil es für den Benutzer nichts verbessert (außer siehe oben), ist es reine Zeitverschwendung und birgt noch dazu das Risiko, dass das update wider erwarten schief geht. Es gab schon hinlänglich Fragen nach "wie kann ich den Decoder nach dem misslungen update wiederbeleben?".
2. Wenn der Modellbahner, wie ihm empfohlen wird, vor dem update alle seine Einstellungen mittels geeigneter Programme abspeichern soll (oder alles aufschreiben soll) und alle diese Einstellungen dann nach dem update wieder einspeichern soll, wird er eine kleine Überraschung erleben: Die Lok fährt plötzlich rückwärts statt vorwärts, evtl. sind die Spitzenlichter vertauscht und möglicherweise stimmt das Richtungsverhalten im Analogbetrieb oder bei Bremsstrecken nicht. Und das ist sicherlich auch nicht sehr produktiv. Die Ursache hierfür ist ganz einfach: beim original microcode des Trix 66840 Decoders sind bestimmte Vertauschungen eingeschaltet worden. In den d&h Decoder updates sind diese Vertauschungen aber schon ab d&h eingearbeitet, d.h. diese Vertauschungen dürfen nicht wieder eingeschaltet werden. Das Ganze steht aber nirgends. da muss man darüber stolpern.
Ich habe dies und anderes genauestens analysiert, deshalb weiß ich, wovon ich spreche. Ich habe für fast alle minitrix Fahrzeuge die ab-werk Einstellungen ausgelesen und in Tabellen zum Vergleich abgespeichert. Außerdem habe ich für fast alle analog-ausgelieferten Fahrzeuge die Einstellungen für diese Fahrzeuge auch in Tabellen abgespeichert. Ich habe auch die entsprechenden Werte für den ab-werk trix 66840 und die d&h updates in diesen Tabellen abgespeichert.
Diese Mühe habe ich mir gemacht. Aber für mich und nur für mich. Wenn jemand allerdings darüber Informationen haben will, teile ich die gerne mit. Aber nicht en-bloc und nicht generell. Sonst bin ich nämlich für die Richtigkeit verantwortlich.
Märklin müsste so etwas veröffentlichen. Aber warum für diese d&h updates? Märklin will und kann nur für das gerade stehen, was sie selbst getestet und geprüft haben.
Warum sollte aber d&h so etwas veröffentlichen? d&h stellt freundlicherweise updates kostenlos zur Verfügung. d&h verdient nichts an diesen updates. warum sollte aber dann d&h solche Informationen veröffentlichen? Insbesondere im Zusammenhang mit Fahrzeugen, über deren Funktion sie keine Kontrolle haben. d&h kann nicht diese updates mit den Minitrix Fahrzeugen testen. Der Aufwand wäre immens, abgesehen davon, dass dazu auch (fast) alle Fahrzeuge erforderlich wären.
ich werfe hier niemand etwas vor. ich bin auch nicht im clinch mit irgendjemandem. ich stelle nur fest, dass die Situation problematisch für den unbedarften Modellbahner sein kann.
fast hätte ich das vergessen: mit diesen Updates sind die Trix 66840 Decoder beileibe nicht auf dem Stand der d&h DH10C Decoder. Da könnte ich viele Beispiele bzw. Fakten aufzählen: Das fängt an mit der Möglichkeit, die SUSI Schnittstelle als Ausgänge zu verwenden. Quatsch, denn diese Schnittstelle wird bei fast allen Minitrix Fahrzeugen für den SUSI Controller verwendet. Warum braucht man eine Kupplungswalzer, wenn man keine Kupplung anschließen kann bzw. wie bei der V90 die Kupplung nicht vom Decoder sondern vom SUSI-Controller auf festen F-Tasten kontrolliert wird. Warum braucht man Aux3 und Aux4 Ausgänge, wenn sie nicht vorhanden sind? Und da gibt es viele Einstellungs-Möglichkeiten, die für diese Decoder bzw. Fahrzeuge nicht relevant sind.
Und ja: warum muss ein Modellbahner 3 oder 4 Werte ausprobieren? Nur weil sie nicht beschrieben sind? Der unbedarfte wird nichts ausprobieren. Der hat da nicht unbedingt die Möge dazu. Und da hat er recht: Fehlt eine Beschreibung, habe ich ein Risiko. Außerdem kommt der Unbedarfte gar nicht auf die Idee, dass er in den Parameter oder die CV XY das oder jenes reinschreibt um dies oder das zu erreichen. Wie soll er denn?
meint ho
erst einmal recht herzlichen Dank für den Verweis auf Deine Seite. Jetzt sind bei mir dir Probleme mit
SXII endlich auch vom Tisch. Ich finde SXII einfach genial. Ich persönlich fahre DCC und SX1 gemischt. Hat aber den Grund, das ich meine komlette Zentrale und Co damals in DCC geplant hatte und somit alles gekauft hatte. Die Vorzüge schon von SX1 sind jedoch nicht von der Hand zu weisen.
Alle Maschinen welche einen Glockenankermotor erhalten haben, werden prinzipiell nur noch mit SX1 gesteuert. Aber auch einige Exoten von Arnoldmotoren, welche analog und DCC ruppig laufen, bekomme ich mit SX1 in den Griff. Nehme Decoder von D&H. Ein Gedicht wie sich die Maschinen bewegen.
Also besten Dank für Deine ausführungen hier!! ERSTE KLASSE!!!!
LG Eisenbahnlumpi
wie du meinst. Für mich wäre schon der Grund ausschlaggebend, dass man sich dann an die Anleitung von D&H halten kann und alle CVs entsprechend vorhanden sind.
Wozu man einen Walzer ohne Kupplung braucht? Weil man die Kupplung nachrüsten kann, weil man auch Wagen mit eingebauter Entkupplung nutzen kann und auch damit vom Walzer profitiert (ich hab z.B. einen Kunden, der das so macht).
Hallo Lumpi
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Alle Maschinen welche einen Glockenankermotor erhalten haben, werden prinzipiell nur noch mit SX1 gesteuert. Aber auch einige Exoten von Arnoldmotoren, welche analog und DCC ruppig laufen, bekomme ich mit SX1 in den Griff.
Der Decoder macht motorsteuerungstechnisch unter SX1 und DCC überhaupt nichts anders. Es ist ihm egal ob das Kommando "Fahrstufe 20" per SX1, SX2, DCC, MM, mfx oder sonstwas übertragen wird. Wichtig ist der Inhalt (eben: Fahr jetzt FS 20), den setzt er um.
Viele Grüße
Carsten
Hallo msfrog!
Eigentlich will ich mich aus diesem Forum aus verschiedenen Gründen und unangenehmen Erfahrungen künftig raushalten, aber wenn ich Eure Beiträge lese, juckt es mich in den Fingern. Einfach, weil ich Euch beide sehr schätze, um Eure Kompetenz weiß und nicht verstehe, wie man so aneinander vorbeireden / schreiben kann.
Die Anleitungen von Decoderherstellern sind oft für mehrere Typen gleich, auch wenn die Decoder oft nicht den gleichen Funktionsumfang haben. Weiters weiß in den seltensten Fällen ein Decoderhersteller vorab, in welche Fahrzeuge seine Decoder eingebaut werden und wie diese Fahrzeuge / Platinen unter Umständen verdrahtet sind. Daher ist es in jedem Fall ganz wichtig, dass sich der Käufer / Kunde informiert, welche Funktion denn nun auf welchem Ausgang liegt. Liegt auf Licht vorne nur das weiße Licht vorne oder auch das rote hinten? Oder liegt rot vorne an AUX 1 oder AUX 2 oder AUX 3. An welchem AUX liegt die Innenbeleuchtung, so vorhanden, oder die Führerstandsbeleuchtung, wenn vorhanden? Das kann man herausfinden, indem man schaut: was macht im Auslieferungszustand welche Funktionstaste und welche Werte haben die entsprechenden CVs / Parameter??? Auch die richtigen Tipps im Forum können hier helfen. Manchmal hilft auch nur Trial und Error, indem man sich eine CV (z.B 38 für F4 hernimmt, dort nacheinander 1, 2, 4, 8, 16, 32, 64, 128 reinschreibt und schaut, was passiert oder eben die Anleitung genau liest. Weil manche Hersteller wie Tran oder Zimo kennen auch mehr als 8 Funktionen, und dann schaltet der Wert 1 bei den Funktionen F1-F3 das Licht vorne, ab F4 aber AUX 1, ab F8 dann AUX 5 oder einen Sound. RTFM ist also unumgänglich, wenn man seine Funktionen ummappen will.
Klar ist natürlich auch, dass man wissen muss, wenn ein Lok- / Platinenhersteller gewisse Funktionen aus welchen Gründen fix verdrahtet und somit platziert, weil seine Platine z.B. nur die Ausgänge Licht, AUX 1 und AUX 2 beschaltet, er aber Licht weiß und rot, vorne und hinten, Innenbeleuchtung und Führerstandsbeleuchtung unterbringen muss und dafür individuelle Lösungen findet, wie es ho beschreibt. Mit 4 beschaltbaren Ausgängen kann man halt nicht 6 Funktionen unabhängig voneinander schalten.
Das alles muss man im Auge behalten, dann kann man durchaus die Anleitungen von D&H für den DH10C auch für den 88640 heranziehen. Vorallem dann, wenn man wie Mathias die Lok ANALOG gekauft und mit einem neutralen (nicht für ein bestimmtes Modell optimierten) 66840 nachgerüstet hat. Weil die 16111 ist nun mal ne analoge mit Schnittstelle ( http://www.trix.de/de/produkte/details.html?tx...pi1[subgroupchoice]= ). Und warum sollte da das Update von D&H auf die neueste Version nicht passen??? Natürlich braucht es das richtige File vom D&H-Server und natürlich können danach auch nicht mehr Funktionen geschaltet werden, als vorher, weil eben auf der Platine nur Licht und AUX 1 und AUX 2 beschaltet sind, aber z.B. die neuen Abschaltbedingungen für Licht und AUX 1 und AUX 2 werden sehr wohl funzen, genauso wie der Kupplungswalzer (wenn man es braucht
Hoffe, ich konnte wenigstens ein paar Missverständnisse ausräumen.
Wünsche Euch beiden ein schönes Wochenende.
Mit lieben respektvollen Grüßen
Boris
Edit Tippfehler
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Wie anhand der Threads zu BR 218 und anderen Loks mit mtc14 schon bekannt ist, kann das Führerstandslicht mit einem MTX Werksdecoder nicht komplettt ausgeschaltet und nicht auf eine andere Funktionstaste gelegt werden, da dies fix über einen vereinfachten Susi-Funktionsdecoder läuft, der keine Konifguration unterstützt und sich somit der Kontrolle des Lokdecoders entzieht.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
habe mich ungenau ausgedrückt. Man kann die Führerstandsbeleuchtung über F1 kontrollieren, das ist mir schon klar, genauer gesagt per F1 Befehl auf der Susi Leitung, aber mit dem 66840 OHNE Update lässt sich das nicht ändern.
Servus Peter!
Leider hast Du unrecht, bzw. stimmt nur für die ersten Soundloks BR 218.
Bei den neueren Soundlloks wie BR 217, 215, 212 kann man auch ohne Update von ho die Führerstandsbeleuchtung auf andere F-Tasten legen, weil die Führerstandsbeleuchtung bei den neueren Loks eine Soundnummer hat, die man auf hos Seite nachlesen kann. Mit hos Update geht es auch bei der ersten BR 218 und zusätzlich ist die Führerstandsbeleuchtung mit hos Update auch automatisiert, soll heissen, schaltet sich bei Fahrt automatisch ab.
Zitat - Antwort-Nr.: 61 | Name: ho
Ich kann dir sagen, warum ich das update auf den neuesten d&h code als kontraproduktiv halte:
1. Wenn er unnötig ist, weil es für den Benutzer nichts verbessert (außer siehe oben), ist es reine Zeitverschwendung und birgt noch dazu das Risiko, dass das update wider erwarten schief geht. Es gab schon hinlänglich Fragen nach "wie kann ich den Decoder nach dem misslungen update wiederbeleben?".
2. Wenn der Modellbahner, wie ihm empfohlen wird, vor dem update alle seine Einstellungen mittels geeigneter Programme abspeichern soll (oder alles aufschreiben soll) und alle diese Einstellungen dann nach dem update wieder einspeichern soll, wird er eine kleine Überraschung erleben: Die Lok fährt plötzlich rückwärts statt vorwärts, evtl. sind die Spitzenlichter vertauscht und möglicherweise stimmt das Richtungsverhalten im Analogbetrieb oder bei Bremsstrecken nicht. Und das ist sicherlich auch nicht sehr produktiv. Die Ursache hierfür ist ganz einfach: beim original microcode des Trix 66840 Decoders sind bestimmte Vertauschungen eingeschaltet worden. In den d&h Decoder updates sind diese Vertauschungen aber schon ab d&h eingearbeitet, d.h. diese Vertauschungen dürfen nicht wieder eingeschaltet werden. Das Ganze steht aber nirgends. da muss man darüber stolpern.
Ein Update eines Decoders ist - im übrigen wie bei jedem Update auch eines PC-Programms / Betriebssystems / Handies - ein Risiko, das gilt für die D&H-Decoder genauso wie für Decoder von Zimo, Tran und andere, aber auch für Windows, Android, Mac-OS ... Da muss jeder User selbst entscheiden: will ich die neuen Features, was bringen sie, welche Risiken und Nebenwirkungen bestehen? Ein bisschen sollte man sich mit der Programmierung - besser Konfiguration - von Decodern schon auskennen, wenn man das macht und unbedingt RTFM!!!
Liebe Grüße
Boris
deine Schlussausage trifft aber nur auf die Fälle zu, wo vorher alles bereits problemlos läuft. Den Spruch 'Never Chance a Running System' gibt es genau deshalb.
Anders sieht die Sache aus, wenn man mit dem Update Probleme beseitigen möchte oder neue Funktionen nutzen, die man unbedingt benötigt. Da spricht es in der Tat nicht für Märklin/Trix, dass sie die Dekoder speziell programmieren und nicht dokumentieren.
Jens
Ich denke, dass meine Äusserung in #65 sehr wohl für alle Updates gilt, unabhängig davon, warum ich sie aufspielen möchte (nur Fehlerbehebung oder neue Funktionen oder ..). Nutzen und Risken abwägen muss man immer, natürlich wird die Entscheidung bzw. Schlussfolgerung von Fall zu Fall unterschiedlich ausfallen.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Da spricht es in der Tat nicht für Märklin/Trix, dass sie die Dekoder speziell programmieren und nicht dokumentieren.
Wer sagt denn, dass Minitrix den Decoder NICHT dokumentiert??? Guckst Du: https://medienpdb.maerklin.de/product_files/2/pdf/66840_betrieb.pdf . Gut, es fehlen einige, darunter gerade für das Funktionsmapping wichtige CVs / Parameter, warum das so ist, können wir raten, vermuten. Vielleicht hängt es damit zusammen, dass diese Decoder nur für Loks mit einer bestimmten Schnittstelle sind und Märklin / Minitrix bei jeder Lok neu entscheidet, welche Funktionen vom Decoder und welche von der in der Lok verbauten Platine gesteuert werden, ho hat ja hierzu schon etliche unterschiedliche Beispiele genannt.
Zitat - Antwort-Nr.: 61 | Name: ho
d&h verdient nichts an diesen updates.
Lieber ho: das sehe ich etwas anders:
1. Das Anbieten von Decodern, die updatefähig sind und damit auch die Häufigkeit von folgenden Updates ist in allen Fällen, wo der Käufer nicht an ein Produkt gebunden ist, weil es nur eines für eine bestimmte Schnittstelle oder Protokoll gibt, ein gewichtiges Argument für die Kaufentscheidung und D&H lebt nunmal auch davon, dass Käufer seine Decoder kaufen und nicht vom Mitbewerb und
2. ist eine bestimmte Hardware vonnöten, um die Decoder updaten zu können, die D&H verleiht oder verkauft, natürlich gegen Entgelt. Es ist somit eine win-win-Situation was D&H macht: für uns Modellbahner super, weil wir am Fortschritt partizipieren und neue Funktionen, so wir sie wünschen, nutzen können, für D&H, weil ihre Decoder und z.B. Programmer gekauft werden, woran sie sicher verdienen.
Klar ist natürlich, dass D&H nichts dazu sagen kann, wie sich das Update bei einer bestimmten Lok auswirken wird, weil es über deren Konstruktion nichts weiß, das gilt aber auch, wenn ich einen DH10C oder DH05B in eine Lok von Fleischmann oder Arnold verbaue(n lasse), auch da muss ich mich bei demjenigen, der den Decoder verbaut, erkundigen oder selbst testen, welche Funktion an welchem Ausgang hängt.
Zitat - Antwort-Nr.: 61 | Name: ho
2. Wenn der Modellbahner, wie ihm empfohlen wird, vor dem update alle seine Einstellungen mittels geeigneter Programme abspeichern soll (oder alles aufschreiben soll) und alle diese Einstellungen dann nach dem update wieder einspeichern soll, wird er eine kleine Überraschung erleben: Die Lok fährt plötzlich rückwärts statt vorwärts, evtl. sind die Spitzenlichter vertauscht und möglicherweise stimmt das Richtungsverhalten im Analogbetrieb oder bei Bremsstrecken nicht.
Genau das ist mir bei einem Update des Decoders eines Mitbewerbers auch schon mal passiert. Da wurde mir das Update empfohlen, weil in der Firmware Fehler waren, die in der neuen Version behoben wurden und weil die neue Firmware etwas konnte, was ich unbedingt haben wollte, weil Du ho mit Deinen Updates für MTX-Loks mich auf den Geschmack gebracht hast, wollte ich bei meinen Loks mit Decodern des Mitbewerbers auch automatisch im Stillstad abgeblendetes Fernlicht haben. Das ging aber nur mit Version xyz der Software, auf meinen Decodern war noch xxy drauf. Fehlerbehebung und neue Funktion war also ein mächtiges Argument, die neue SW aufzuspielen, hat auch gut geklappt, die alten Werte waren notiert und schnell wieder gespeichert, die neuen Funktionen haben prompt funktioniert, nur etwas, das bisher funktionierte, nicht mehr.
Was ich damit sagen möchte: gewisse Probleme sind nicht auf D&H und Märklin / Minitrix beschränkt, sondern treten immer wieder in ganz unterschiedlichen Kombinationen auf. Sie sprechen daher nicht unbedingt dagegen, die Minitrix-Decoder upzudaten. Natürlich wird das nicht jedermann selbständig schaffen und muss halt im Bedarfsfall den Fachmann seines Vertrauens, wie Du einer bist, oder auch Carsten (msfrog) oder Peter W. oder hier im Forum fragen.
Gemeinsam schaffen wir das!
Wünsche allen einen schönen Rest vom Sonntag!
Liebe Grüße
Boris
Märklin hat offensichtlich eine Philosphie: Eine Lok kann das, was von Märklin beschrieben wird. Für alles weitere übernimmt Märklin keine Gewährleistung.
Das heisst, wenn eine bestimmte Einstellmöglichkeit nicht in der beigelegten Beschreibung erwähnt wird, dann will Märklin nicht, dass diese Einstellmöglichkeit verwendet wird.
Die sind der Auffassung, dass mit DEREN Zentraleinheiten und Fahrregler die Funktionszuordnungen ja sichtbar per Icon angezeigt werden können und deshalb kein Handlungsbedarf für Funktion-Zuordnungen besteht (Das wurde mir explizit so gesagt).
Nach meiner Meinung sind die, die das so wollen im Irrtum.
Sehr viele Modellbahner wollen genau dies machen können. Und sehr viele Modellbahner, besonders in der Baugrösse N benutzen KEINE Märklin Zentraleinheit und/oder Fahrregler.
Des weiteren besteht bei den analog ausgelieferten Fahrzeugen der Bedarf, dass man einiges einstellen kann bzw. sogar können muss. Und genau hierfür fehlen die Beschreibungen bei diesen Loks bzw. Fahrzeugen.
Aber: eine generelle Beschreibung für ANDERE Decoder (und das sind nun mal die D&H Decoder DH10 und Co.) muss nicht zwingend richtig sein.
Ich versuche das immer wieder klar zu machen. Aber einige wollen das nicht verstehen.
Und Microcode Updates nur wegen dem neuesten Stand blind einzuspielen und hoffen, dass dann alles weiter so funktioniert, birgt immer ein Risiko. Man sollte das nur zur Fehlerbehebung bzw. für neue Funktionen machen, wie du richtigerweise schreibst.
Aber: bisher hat keiner hier geschrieben, was für die Minitrix Loks mit den D&H Updates besser ist. Was an Fehler behoben wurde. Ich habe das oben schon mal geschrieben und kann es nur immer wieder wiederholen. Einzig ist Railcom und ABC Bremsen, für die, die das brauchen.
@Boris und auch an Carsten:
Kupplungswalzer wird von euch beiden etwas sehr optimistisch eingeschätzt.
Erstens: bisher kann man nur bei einer einzigen Minitrix Lok seit Einführung der mtc14 Schnittstelle ohne Platinenänderung eine elektrisch schaltbare Kupplung anschließen. Das ist die neue, digitale V90.
Und wer von euch oder wer überhaupt hat bisher in diese Lok eine Krois Kupplung eingebaut?
Wer hat bei dieser Lok einen Kupplungswalzer versucht?
Ich bin derzeit dabei, dies zu machen. Ich wollte eigentlich erst darüber reden bzw. schreiben, wenn ich dieses Projekt abgeschlossen habe und auch alle Messungen und Beschreibungen fertig habe.
Ich habe diese Lok genauestens untersucht und bin zu folgender Erkenntnis gekommen: Auch mit den D&H Updates kann man keinen Kupplungswalzer sauber und ordentlich bei dieser Lok machen (das geht sicherlich mit DHxy-Decoder, wenn man die komplette Kontrolle über die Elektrik hat. Die hat man bei der Minitrix V90 aber NICHT!
Die Kuppluneng werden über den SUSI-Controller unveränderlich über die Tasten F5 bzw. F7 geschaltet.
Will man jetzt einen Kupplungswalzer machen, muss man Ausgänge, die nicht vorhanden sind, auf diese Tasten legen. Dann tanzt das Teil. Aber die Kupplung wird von Beginn an nach dem Drücken der entsprechenden F-Taste eingeschaltet und bleibt solange an, bis diese Taste wieder ausgeschaltet wird. Wenn die Kupplung aber zu lange eingeschaltet ist, geht sie hopps.
Und im übrigen: der bei anderen mtc14 Fahrzeugen nicht vorhandene Ausgang Aux3 wird bei dieser Lok für die Führerstandsbeleuchtung verwendet. Man hat dadurch nur den nicht vorhandenen Ausgang Aux4 zur Verfügung.
Ich habe eine "saubere" Lösung erarbeitet: da wird die Kupplung bei Kupplungswalzer nur direkt vor und während dem Wegrücken von Zug eingeschaltet. Das sind dann ca. 2 Sekunden. Bei Benutzung der Kupplung ohne Kupplungswalzer ist die Einschaltzeit der Kupplung auf 8 Sekunden limitiert. Selbst wenn man auf Dauerbetrieb konfiguriert. Des weiteren sind noch Sicherungen gegen unbeabsichtigtes Abkuppeln eingebaut. Die Kupplungen werden richtungsabhängig mit einer F-Taste geschaltet. Man kann nur bei Stillstand abkuppeln. Man kann nur im Rangiergang oder bei eingeschaltetem Schlusslicht auf der dem ug zugewandten Seite abkuppeln.
Nur so oder so ähnlich wird ein Stiefel daraus.
Selbstverständlich kann so etwas jeder andere Entwickler auch machen. Aber, für wen lohnt sich das? Nur für den, der dann auch für diese Funktion von den Modellbahnern bezahlt wird. Bei einem kostenlosen Update kann man nicht erwarten, dass da so Fahrzeug-spezifische Funktionen eingebaut sind.
Soweit das Erstens.
Jetzt das Zweitens:
ein Kupplungswalzer macht für mich keinen Sinn im Zusammenhang mit Entkupplungsgleisen.
Da müsste man zwei Dinge als Bediener selbst synchronisieren: Zum Einen den Walzer Anstoßen. Aber zum richtigen Zeitpunkt muss dann das Entkupplungsgleis aktiviert werden.
Wenn man wegen einem Entkuppler die Lok zuerst auf den Zug aufdrücken muss, kann man das mit dem Fahrregler selbst machen. Dann kann man den Entkuppler betätigen und danach die Lok Wegziehen. Da hat man die Abläufe selbst in der Hand und kann den richtigen Zeitpunkt selbst bestimmen.
Das mit dem Wagen und der dort eingebauten Kupplung: Das ist natürlich ein Argument. Aber wieviel haben das denn? Und damit muss man immer mit diesem Wagen an die Lok gekuppelt rangieren. Und sicher immer mit demselben Wagen an derselben Lok.
Und noch ein Drittens:
Die RMX Decoder haben seit über zwei Jahren die Funktion Kupplungswalzer Mir ist bis jetzt keiner bekannt, der diese Funktion nutzt. Außer dem einen Modellbahner, der diese Funktion unbedingt haben wollte. Von dem habe ich aber nie mehr etwas gehört.
@Boris: Peter W hat sehr wohl recht: das mit der Führerstandsbeleuchtung und F1 trifft auf ALLE analogen bzw. digitalen nicht Sound-Fahrzeuge zu. Und nur von diesen wurde hier gesprochen.
und noch eins @Carsten:
Ich schätze deine Arbeit. Ich nehme an, du hast sehr viel Erfahrung in Sachen Digital. Und auch mittlerweile mit Produkten von D&H.
Aber, wenn dir nicht bewusst ist, dass bei bestimmten Minitrix Fahrzeugen die Führerstandsbeleuchtung fest mit F1 "verdrahtet" ist, dir auch wohl nicht bekannt ist, dass bei einigen Fahrzeugen ein Fernlicht fest mit F2 "verdrahtet" ist und wohl auch nicht bekannt war, dass bei den Minitrix Fahrzeugen das VORDERE Schlusslicht im Gegensatz zu Informationen auf den D&H Beschreibungen am Ausgang Aux1 angeschlossen ist, das HINTERE Schlusslicht an Aux2 angeschlossen ist, zeigt das mir, dass du sehr wenige dieser Fahrzeuge bis jetzt eingehend analysiert hast. Soll heißen, du hast kaum Erfahrung mit diesen Teilen.
Warum aber gibst du dann für die Einstellungen dieser Fahrzeuge Ratschläge? Insbesondere in dem für den Fragensteller kritischen Bereich? Und dein "da muss man halt probieren" oder so ähnlich? Und dein stereotypes "mach die Updates, dann hast du alle D&H CV's zur Verfügung" bringt überhaupt nichts. Du kannst ja nicht einmal erklären, welche zusätzliche CV's für DIESE Fahrzeuge relevant sind.
Nichts für ungut. Ich schätze dich sehr. Aber ich muss das loswerden.
Ich habe fast alle dieser Fahrzeuge analysiert. Ich habe mir alle relevanten Fahrzeuge zugelegt oder von anderen zur Verfügung gestellt bekommen. Ich habe auch alle DHxy-Decoder analysiert. Ich kenne auch die Updates von D&H und habe auch diese analysiert. Also: ich weiss, von was ich schreibe.
meint ho
Wie schon öfters angemerkt: Du hast natürlich nicht unrecht mit Deiner Sicht der Dinge und alle Fakten, die Du zu den Loks von Minitrix aufzählst, sind äusserst fundiert und muss man, will man den Code updaten, unbedingt im Auge behalten. Und Minitrix macht es einem Anwender nicht leicht, berechtigte Wünsche umzusetzen, die Philosophie dahinter hast Du korrekt erklärt. Du bietest ja auch mit Deinen Updates eine tolle Möglichkeit, diese Einschränkungen zu umgehen.
Aber ein paar Anmerkungen seien mir gestattet:
Zitat - Antwort-Nr.: 68 | Name:
dass bei einigen Fahrzeugen ein Fernlicht fest mit F2 "verdrahtet" ist
Ich nehme an, Du meinst das Fernlicht, das bei Modellen neuerer Fahrzeuge wie Taurus ... zusätzliche Lampen schaltet und nicht das einfache Auf- / Abblenden des Spitzenlichtes, wie Du z.B. auch bei meinem 5081 umgesetzt hast???
Zitat - Antwort-Nr.: 68 | Name: ho
Wenn man wegen einem Entkuppler die Lok zuerst auf den Zug aufdrücken muss, kann man das mit dem Fahrregler selbst machen. Dann kann man den Entkuppler betätigen und danach die Lok Wegziehen. Da hat man die Abläufe selbst in der Hand und kann den richtigen Zeitpunkt selbst bestimmen.
Das mit dem Wagen und der dort eingebauten Kupplung: Das ist natürlich ein Argument. Aber wieviel haben das denn? Und damit muss man immer mit diesem Wagen an die Lok gekuppelt rangieren. Und sicher immer mit demselben Wagen an derselben Lok.
Und noch ein Drittens:
Die RMX Decoder haben seit über zwei Jahren die Funktion Kupplungswalzer Mir ist bis jetzt keiner bekannt, der diese Funktion nutzt. Außer dem einen Modellbahner, der diese Funktion unbedingt haben wollte. Von dem habe ich aber nie mehr etwas gehört.
Also dann oute ich mich mal: ich nehme an, der Kunde von Carsten, der den Kupplungswalzer liebt, bin ich!
- digitale Kupplungen von mfrog und Christian W in manchen Waggons, die ich nicht missen möchte,
- einige offene Waggons mit Metallstreifen unter der Kupplung und Magneten im Gleis und
- ich hatte mal eine Anlage, in der auch zwei Entkupplungsgleise verbaut waren.
In allen drei Fällen hat sich gezeigt, dass sich eine entspannte Kupplung leichter heben lässt als unter Zug. Natürlich hast Du recht mit dem Satz:
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Wenn man wegen einem Entkuppler die Lok zuerst auf den Zug aufdrücken muss, kann man das mit dem Fahrregler selbst machen. Dann kann man den Entkuppler betätigen und danach die Lok Wegziehen. Da hat man die Abläufe selbst in der Hand und kann den richtigen Zeitpunkt selbst bestimmen.
Aber: Du selbst bist ja auch ein Anhänger automatisierter Abläufe, siehe automatisches Abblenden des Fernlichts im Stillstand, automatisches Abschalten der Führerstandsbeleuchtung bei Fahrt ausgenommen im Rangiergang, wie Du es so toll in Deinen Codeupdates umsetzt, was also bitte spricht dagegen, wenn sich ein Modellbahner auch ein automatisches Andrücken, Warten und Abrücken der Lok wünscht??? Und nein,
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Und damit muss man immer mit diesem Wagen an die Lok gekuppelt rangieren. Und sicher immer mit demselben Wagen an derselben Lok.
Liebe Grüße
Boris
Gruß,
Harald.
ja, bei der simplex macht ein kupplungswalzer scheinbar sinn.
das habe ich mir auch schon lange überlegt.
auch bei der uralten Arnold kupplungsmimik mit dem zeitweise durchsichtigen schleif-kläppchen, das bei rükwärtsfahrt sich in die schwellen einhakt, könnte das sinn machen.
bei beidem ist ein großes ABER:
beide verfahren sind ungenau. bei beiden verfahren braucht man eine optische kontrolle, ob die kupplung angehoben ist. bei beiden ist beim einen eine Toleranz beim anheben durch die radstellung bzw. beim anderen durch die Stellung des kläppchen zu der nächsten schwelle.
diese tolleranz ist so groß, dass die kupplung u.u. schon wieder unten ist, wenn durch den KW die lok angedrückt ist bzw. die lok hat angedrückt und die kupplung ist noch nicht oben.
deshalb halte ich nichts von einem automatismus wie kupplungswalzer bei diesen beiden Verfahren.
Grüße in den sehr hohen norden an alle, denen es hoffentlich gut geht
ho
p.s. sehen wir uns mal wieder?
du machst hier ein Problem draus wo keines ist. Ich habe selbst schon mehrere Simplex-Loks mit dem Kupplungswalzer ausgestattet. Ja, es ist aufwändiger das damit umzusetzen als z.B. mit einer Kroiskupplung, aber wenn man es hat funktioniert es gut und auch sehr zuverlässig. Selbst bei der Krois braucht man hin und wieder einen 2. Anlauf, das ist bei der Simplex nicht anders.
Viele Grüße
Carsten
ja, wenns funktioniert ist es ja gut so. vielleicht mache ich ein Problem, wo keines ist.
an dich auch viele grüsse
ho
p.s. bei meinen krois versuchen hat das entkuppeln immer auf den ersten versuch geklappt.
die kupplung an sich ist aber eher suboptimal. die, die mit den standard-Kupplungen kuppeln können, können mit einer gleichen in einer zweiten lok nicht kuppeln (ist für mich schon ein Kriterium). die anderen kann man in meinen augen nicht verwenden. und die ganze Konstruktion ist fragil: einmal hinschauen und diese dünnen ätzteile verbiegen sich schon (leicht übertrieben). die kabelanschlüsse nach unten können an weichen auflaufen. versucht man aber, die in einem kleinen bogen nach oben zu bekommen, können die sich verabschieden (für 4 Kupplungen wurden 7 verbraucht).und die Optik ist nicht unbedingt sehr modellmässig. das teil ist ein klotz an der lok.
da müsste endlich mal jemand eine ordentliche el. kupplung entwickeln. möglichst eine auch für die Fleischmann sog. profikupplung.
ja, ich meine die Loks mit echtem Fernlicht.
das andere ist für mich Abblendlicht obwohl es ja eigentlich auch Fernlicht beinhaltet.
das einzige, was mir bei dem Abblendlicht nicht gefällt und was ich nicht ändern kann, ist, dass hierbei auch das 3. Spitzenlicht abgeblendet wird.
zu deinem eintrag #67 eine Anmerkung:
wir unterhalten uns hier über die Minitrix Fahrzeuge mit mtc14 Schnittstelle und dem Trix Decoder 66840 und ggf. deren Derivate (Platinendecoder auf dieser Basis).
An updates für diese Decoder verdient D&H garantiert nichts. Das einzige, was D&H davon hat, ist vielleicht der Verkauf von ein Paar zusätzlichen FCC und/oder Programmer. Aber das ist möglicherweise nur marginal. Und vielleicht Imagepflege, die nicht unterschätzt werden darf.
Ich finde es Klasse, dass D&H die Neuerungen des Microcodes für deren Decoder DHxy &Co. auch für die Trix Decoder zur Verfügung stellt. Das ist ein zusätzlicher Aufwand für D&H, den man respektieren muss.
Updates für die eigenen Decoder ist eine andere Sache: Da kann D&H sagen, macht das in euren Loks beim Einbau so oder so. Da haben die indirekt mehr oder weniger die Kontrolle. Und genau dafür werden auch die Entsprechenden Beschreibungen aktualisiert.
Bei den Minitrix Loks verbaut ja nicht der Kunde die Decoder. Er kann sie nur einstecken. Er kann an der Elektrik nichts falsch machen. Er kann diese auch nicht verändern (wenn doch, sein Risiko).
Ich verstehe ja, was du zum Ausdruck bringen willst.
Aber: ich will und kann nicht akzeptieren, dass hier im Forum immer wieder zu Fragestellern gesagt wird: "spiel das neueste Update in deine Decoder". Wer das nicht braucht, soll die Finger davon lassen.
Ein weiteres Beispiel einer "Innovation" der D&H Decoder sind die neuen Licht-Spielereien, ich meine die Funktionen, mit denen man festlegen kann, wann ein Ausgang automatisch eingeschaltet oder aus sein muss - beim Rangieren oder gerade da nicht, nur im Stillstand oder da nicht, nur vorwärts oder nur rückwärts usw.
Das sind intelligent gelöste Funktionen, generalisiert und für alles Mögliche einsetzbar. Das muss ich Neidlos anerkennen.
Jedoch: diese Funktionen sind für die Minitrix Loks, über die wir hier reden, sinnlos. Diese Funktionen sind nur sinnvoll bzw. können sinnvoll verwendet werden, wenn der Modellbahner die Kontrolle über die Elektrik hat, und das hat er eben bei diesen Loks nicht.
Genauso wie die Fragen in der letzten Zeit nach SUSI-Ausgänge als unverstärkte Ausgänge benutzen: auch dies ist nur interessant, wenn man als Modellbahner die Kontrolle über die Elektrik hat. Sonst nicht!
Märklin hat eine Konzeption im Zusammenhang mit der mtc14 Schnittstelle erarbeitet: Der Decoder ist für den Motor und die Spitzen- / Schlusslichter zuständig. Alles weitere wird auf der Fahrzeugplatine gemacht, wie auch immer. Zum Beispiel wird bei diesen Loks die Versorgungsspannung für Licht usw. (und Sound) nicht aus dem Decoder gezogen. Alles hierfür erforderliche ist Angelegenheit der Fahrzeugplatine. Märklin hätte auch einen eigenen Decoder entwickeln können. Wenn die das für H0 und grösser können, können die das auch für Baugröße N. Freuen wir uns, dass die das nicht gemacht haben. Sonst wären in jedem Falle die Selectrix (1 und 2) Fahrer außen vor. Und ob dann MFX das primäre System gewesen wäre, könnte man spekulieren. Vielleicht wäre das besser gewesen. Ich hätte dann in jedem Fall weniger Arbeit.
Im übrigen, dass solche Probleme wie hier in Sachen Einstellungen bzw. Updates nicht nur auf diese Fahrzeuge, über die wir sprechen, beschränkt sind, ist mir sehr wohl bewusst. Aber das ist mir in diesem Zusammenhang gleichgültig. Ich kümmere mich derzeit ausschließlich um diese Minitrix Fahrzeuge, weil ich die Schwächen oder sogar die Fehler dieser Fahrzeuge, da gibt es in meinen Augen nur sehr wenige, verbessern bzw. beheben will. Und zwar nicht für mich, sondern überwiegend für Andere.
Wenn hierbei auch noch etwas für andere Fahrzeuge, wie dein PIKO-Vt98 herauskommt, freut es mich, wenn es dich und einige Andere freut.
Grüße nach wohl derzeit Cannstatt
von ho
p.s. ich schaffe es diesen Monat nicht, dich dort zu treffen, leider.
Herzlichen Dank für Deine Ausführungen! Eigentlich meinen Carsten, Du und ich sowieso dasselbe und schreiben trotzdem so herrlich aneinander vorbei.
Wir sind einer Meinung:
1. ein Update um jeden Preis, nur weil es das gibt, ist sinnlos. Was Mathi umsetzen möchte, geht mit dem Originalcode von Minitrix, zwar nicht so einfach, wie mit Deinen Updates, aber es geht. Wozu also soll er updaten.
2. Auch klar: die Updates bieten Möglichkeiten, wie sinnvoll sie sind, muss jeder Benutzer selbst entscheiden. Wozu brauche ich einen Timer zum Ausschalten von AUX 2, wenn daran das rote Licht an FSt.2 angeschlossen ist??? Aber z.B. die Möglichkeit, Ein- / Ausschaltbedingungen für Funktionsausgänge festzulegen, ist doch sinnvoll, wenn, wie Du schreibst, bei der neuen V90 die Führerstandsbeleuchtung auf AUX 3 geschaltet ist, macht par 165 / CV 149 doch plötzlich Sinn und genau das, was Du mit Deinen Updates (natürlich noch immer viel einfacher) gemacht hast: automatisches Abschalten der Führerstandsbeleuchtung bei Fahrt (der genaue Wert für diese CV / diesen PAR wäre dann übrigens 3 oder, wenn im Rangiergang die Beleuchtung wie bei Dir auch leuchten soll, 111). Geht natürlich nur bei der V90 und nicht automatisch bei anderen Loks von MTX, weil bei den anderen die Führerstandsbeleuchtung eben nicht mit AUX 3 geschaltet wird.
3. Dass es von D&H ein tolles Service ist, dass sie diese Updates machen und zur Verfügung stellen, haben wir beide ja auch nicht bestritten, über die Gründe, warum sie es tun, können wir beide nur spekulieren. Sie werden schon wissen, welchen Vorteil sie davon haben.
Liebe Grüße, momentan aus Wien.
Boris
P.S. schade, dass es bei Dir zu einem Treffen in Stuttgart nicht ausgeht.
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