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THEMA: VT 612 gegen Baum gefahren...

THEMA: VT 612 gegen Baum gefahren...
Startbeitrag
woddel - 31.03.15 22:30

Belustigend ist allerdings schon der Satz "Die Lok ist massiv beschädigt."
Hätte auch anderes lauten können,

......der Triebzug ist von den Gleisen abgekommen und gegen einen Baum gefahren.....

oder

.......in selbstmörderischer Absicht hat sich der Baum vor den Zug geworfen.


LG

Holger

Spassmodus aus. Noch allen einen schönen 1. April
Hallo,
kein Aprilscherz.
Irgend ein Ereignis hat den Baum über den Bahndamm gelegt.
Dann kann man immer noch über Kirchenlaibach fahren.

In München wurde sogar der Hauptbahnhof gesperrt.
Sturmtief "Niklas" bläst unsere ganze Eisenbahnkultur dahin.
Gone with the wind...

Wenn der 612er "Wackelpudding-Triebwagen" mit vorgespannter Lokomotive unterwegs gewesen wäre,
dann wäre weniger passiert. Wer fährt in der Karwoche schon freiwillig nach Bayreuth?
Die Uni ist zu.....

Wenn die Zugführer jetzt schon Triebfahrzeuge steuern dürfen, dann fahr ich lieber Bus.
Ermittler: "Wie ist denn der Unfall passiert?
Zugführer: "Keine Ahnung ich war hinten bei der Fahrkartenkontrolle."
http://de.wikipedia.org/wiki/Zugf%C3%BChrer_%28Bahn%29

Im nahen Hof ist die Werkstatt.

L.G.
Lutz

Ist der denn aus Wellpappe???

Sieht zumindest so aus.

LG Ulrich
6 Stunden in Hamsterbacke gefangen:

http://www.morgenpost.de/berlin/article13899419...egionalzug-fest.html

Hotelzüge gabs nur für Fernreisende:
http://www.n-tv.de/panorama/Neun-Menschen-sterb...article14819631.html

inkl. Süppchen vom THW ...

"Alle reden vom Wetter. Wir nicht." - So ändern sich die Zeiten ...

Gruß
Peter
@Lutz im Triebzug ist der Triebfahrzeugführer =Zugführer nur mal zur Info
Hallo,
iwie trifft es häufig die doch recht wenigen 612... woran das nur liegt?
Wenigstens keiner gestorben.

Ich warte immer noch aufs N-Modell, gerne mit Nei-Tech.
Ich mag die Kiste. Altershörigkeit hilft natürlich.
Grüße
Horst
@4:
<Ist der denn aus Wellpappe???>

Nee, der ist nicht von Ikea
Das ist Glasfaser, alle modernen Triebzüge haben solche Kopfverkleidungen.

Gruß
Peter
"Die Deutsche Bahn in NRW hat den stundenlangen Stopp des regionalen Bahnverkehrs während des Sturms am Dienstag als notwendig verteidigt. "Beim Nahverkehr war ein sinnvoller Betrieb nicht möglich", sagte eine Sprecherin am Mittwoch in Düsseldorf. Es habe wegen des Sturms viele Störungen im Schienennetz gegeben." Quelle:RP Düsseldorf

Das ist der Fluch des Fortschritts, Bäume und Äste stürzen auf Fahrleitungen und schon läuft nichts mehr.
Als noch die guten alten Dampfloks fuhren hätte es so etwas nicht gegeben.

VG
Werner H.
Hallo,
habe das unterschwellige und wohl auch recht objektive Gefühl, dass die Strecken früher besser in dem Sinne gepflegt waren, dass wackelige Bäume schon vorab gefällt wurden und allgemein weniger Buschwerk vorhanden war.
Lag auch an der Dampftraktion und deren Brandgefahr.
Grüße
Horst
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Als noch die guten alten Dampfloks fuhren hätte es so etwas nicht gegeben.


Stimmt. Damals gab es keine Bäume im Gleisumfeld.
Heute demonstrieren die Baumumarmer und Wildtierstreichler bei jedem Ast, der zurückgeschnitten werden soll.

Jürgen H.
Hallo,
zu Dampflokzeiten sind die Fernsprechmasten umgefallen;
Hänge und Dämme abgerutscht,
die Dächer der Bahnwärterhäuser lagen in den Gleisen; etc..

Auch, oder vorallem, weil kein nennenswerter Bewuchs zum Schutz da war.
Damals hätte kein Zügla Pegnitz in Richtung Bayreuth verlassen.

L.G.
Lutz

Hallo Horst!

Es gibt bahnintern eine Richtilinie, wie hoch Bäume in welchem Abstand zu den Gleisen sein dürfen. Nur leider wendet die Bahn diese Richtlinie nicht an.

Herzliche Grüße
Elmar
@13:

<Es gibt bahnintern eine Richtilinie, wie hoch Bäume in welchem Abstand zu den Gleisen sein dürfen. Nur leider wendet die Bahn diese Richtlinie nicht an. >

Gegenrede der Bahn: "Die Bäume halten sich nicht an unsere Vorschriften!"

Gruß
Peter
Moin,
da fällt mir doch glattweg das ein:
http://cdn.webfail.com/upl/img/8dcdbe48519/post2.jpg
Brandenburg halt
Grüße
Horst
Zitat - Antwort-Nr.: 10 | Name: Brawafan

Hallo,
habe das unterschwellige und wohl auch recht objektive Gefühl, dass die Strecken früher besser in dem Sinne gepflegt waren, dass wackelige Bäume schon vorab gefällt wurden und allgemein weniger Buschwerk vorhanden war.
Lag auch an der Dampftraktion und deren Brandgefahr.



Dein Gefühl trügt dich nicht. Die Brandschutzstreifen von damals sind heute größtenteils Wälder. Die Bahn dadurch der größte Waldbesitzer in Deutschland. Die Bahn beschäftigt sogar eigene Förster:

http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/mensche...erster-13067419.html

Zitat - Antwort-Nr.: 13 | Name: Elmar W.

Es gibt bahnintern eine Richtilinie, wie hoch Bäume in welchem Abstand zu den Gleisen sein dürfen. Nur leider wendet die Bahn diese Richtlinie nicht an.



Wenn die Bahn alles zuwachsen lässt und sich nichtmal an eigene Richtlinien hält dann darf sie sich auch nicht beschweren wenn mehrmals im Jahr der ganze Bahnverkehr eingestellt werden muss.

Grüße
Markus
Guten Tag,

ich denke so einfach kann man sich das nicht machen!

(Vor einem/dem Sturm) versuch mal schneidend und hexelnd umherzuziehen!
So schnell kannst Du nicht schauen wie da an markanten Stellen Bürger, Presse & Co antanzen und Stress machen!
(Vermutlich) dieselben meckern dann wenn sie im Hbf festhängen.....

WE

Moin,
mir ist an den Braunkohlebahnen in Brandenburg aufgefallen, dass dort oft ein breiter Streifen nur mit Niedrigbewuchs zwischen Wald und Bahn ist, oft ohne nennenswerten Weg.
Es scheint also zu gehen, wenn man will (und muss).
Das Kraftwerk wegen Kohlemangel herunterfahren wäre auch viel teurer als paar Bäume fällen.

Den dummen Fahrgast kann man da eher mal stehen lassen.
Grüße
Horst
Hallo,

das ist wirklich schlimm, was da passiert ist. Ich hoffe, den Verletzen geht es schon besser und sie werden wieder ganz gesund.

Ich glaube aber, dass da der Bahnkonzern und sein Sparzwang schuld ist.
Ich habe gelesen, dass die
bahn einen Bereich von 6 Metern von Bewuchs frei halten will. Danach kommt noch ein Schutzbereich, der aber nicht genau angegeben ist.
Wobei diese Fläche mit Sicherheit nicht mehr der Bahn gehört.

ich glaube nicht, dass die Bahn einem Waldbesitzer zwingen kann, seine Bäume nur so hoch wachsen zu lassen, dass sie beim Umfallen den Bahnkörper nicht mehr erreichen können.

Meine Meinung
GRuß Thomas
Guten Tag,

verstehe die Hysterie hier nicht. Dann ging eben mal einen Tag lang wetterbedingt fast nichts, na und?
Vor wenigen Jahrzehnten war es in den Bergen noch normal bei starkem Schneefall auch mal eine ganze Woche im Haus eingeschlossen zu sein, hat damals auch jeder überstanden und heute wird gezetert wenn der Hubschrauber nicht innerhalb einer Stunde anfliegt zum evakuieren ;)

Bin auch schon mal 70 Stunden festgehangen am Flughafen weil es in Madrid schneite, war natürlich nicht gerade angenehm, aber deshalb schreie ich nciht danach sie sollen sich dort 100 neue Schneepflüge anschaffen wenn so ein ereignis vielleicht alle 15-20 Jahre mal auftritt. Man kann sowieso nciht alles kontrollieren und beherrschen, wenn der nächste Vulkan in Island ausbricht fliegt auch nichts um nur ein Beispiel zu nennen.

Gruß,
blauer-blitz
Hysterie sehe ich nirgendwo.
Es war mal besser und ist es jetzt nicht mehr.
Da kann man doch fragen, warum das so ist.
Stürme sind ein regelmäßig wiederkehrendes Ereignis.
Vulkanausbrüche und Schnee in Madrid sind es nicht.
Daher ist der Vergleich sinnlos.
Baumwachstum im Gleisumfeld kann man sehr wohl kontrollieren und beherrschen.
Mir ist es jedenfalls unverständlich, warum das Leben der Fahrgäste riskiert wird.
Konsequenterweise müsste der Bahnverkehr ab einer definierten Windgeschwindigkeit komplett eingestellt werden, wenn man sich nicht mehr genügend um den Bewuchs kümmern will.
Deutsch wäre es, wenn die Bahn demnächst dazu verpflichtet würde, Handzettel an die Fahrgäste zu verteilen, in denen sie über das Risiko aufgeklärt werden und dem sie zustimmen müssen, unter Ausschluss von Regressanspruch.

Jürgen H.
Hallo,
über einen Orkan, hat man sich schon zu Zeiten Moses aufgeregt.

Die Pyramiden mußten ja wieder freigeschaufelt werden.

Und dann erst die Nilüberschwemmungen.

Von der Teilung des Suez gar nicht zu reden.
Als eine ganze ägyptische Kampfwagenbrigade absoff...

L.G.
Lutz
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Die Pyramiden mußten ja wieder freigeschaufelt werden.


Welche? Aber nicht die von Gizeh. Den Sphinx ja.

Wenigstens fallen dort keine Bäume um, es gibt keine.
Grüße
Horst
@22
"Teilung des Suez" zu Moses Zeiten - der ist gut.
VG Dieter
@18
Die Braunkohlebahn hat den Sinn des baumfreien Streifens verstanden. Wo nichts unkontrolliert wächst fällt auch nichts ins Gleis oder noch schlimmer in einen fahrenden Zug. Wobei die Braunkohlebahn nur Güter transportiert und keine lebenden Menschen.

Zitat - Antwort-Nr.: 19 | Name: HIWI

Ich glaube aber, dass da der Bahnkonzern und sein Sparzwang schuld ist. Ich habe gelesen, dass die bahn einen Bereich von 6 Metern von Bewuchs frei halten will. Danach kommt noch ein Schutzbereich, der aber nicht genau angegeben ist. Wobei diese Fläche mit Sicherheit nicht mehr der Bahn gehört.



Dieser Bereich gehören der Bahn auf freier Strecke auf beiden Seiten des Bahndamms. Wenn sie hier konsequent den Bewuchs zurück schneidet kann sie sich viel Ärger ersparen. Bei Neubaustrecken wird dies auch so gehandhabt und hier sind Strecken, Fahrzeuge, Personal und Waren damit geschützt (ausserdem ist der besagte Streifen auch deutlich breiter wie auf Altstrecken).
Was sich ausserhalb dieses Streifens befindet darauf hat die Bahn keinen Einfluss. Ein gewisses Restrisiko bleibt aber auch hier immer noch. Aber dies darf nicht als Begründung für das Nichtstun vorgeschoben werden. Hier hat es sich die Bahn in den letzten Jahrzehnten einfach zu einfach gemacht.

Zitat - Antwort-Nr.: 20 | Name: blauer-blitz

verstehe die Hysterie hier nicht. Dann ging eben mal einen Tag lang wetterbedingt fast nichts, na und?
Vor wenigen Jahrzehnten war es in den Bergen noch normal bei starkem Schneefall auch mal eine ganze Woche im Haus eingeschlossen zu sein, hat damals auch jeder überstanden und heute wird gezetert wenn der Hubschrauber nicht innerhalb einer Stunde anfliegt zum evakuieren)



Du versteht den Unterschied nicht. Gegen Schnee in Madrid oder vor deiner Haustüre kannst Du nichts machen. Gegen Bäume auf dem eigenen Grundstück die dir regelmäßig auf Dein Hausdach fallen kannst Du schon was unternehmen. Nur der eine bemerkt es eben nach dem ersten Baum, dem anderen müssen mehrere Bäume auf sein Dach fallen bis er es bemerkt

Ein Paradebeispiel für Wildwuchs ist die S6 im Ruhrgebiet. Diese musste nach einem Sturm 2014 sechs Wochen gesperrt werden da die Bahn jahrzehntelang einfach alles neben den Gleisen zuwachsen lies. Man könnte das Bild auch "Welcome to the jungle" nennen:

https://media.essen.de/media/wwwessende/bilder/...ell_0900_0700_sv.jpg


Grüße
Markus


Was ich sehr interessant finde: Die Farbe der Gleise und des Schotterbettes. Nix da mit Rehbraun oder Rostfarbe. Das ist dunkelbraun bis schwarz......
Hallo im Netz,
na da will ich mal die DBAG in Schutz nehmen.

Die armen Nasen können doch nicht anders. Der Bund (Vertreter: Fiehlmann Brillen-Dobrint) hat der DBAG eine Gewinnabgabe von 700 Mio. € ins Poesiealbum geschrieben. In Wirklichkeit war  es aber der Rollofahrer. Dobi hat aber nicht wiedersprochen!

500 waren es letztes Jahr:
Ergebnis:
Die Zitrone muss weiter ausgepresst werden. Folglich wird die  Motorsäge nur (leider) zu selten in Gleisnähe eingesetzt.
Mit der Hoffnung, es kommt kein Sturm der dann doch das Fichtenmoped benötigt.
Die Rechnung ist nicht aufgegangen.
Zum Glück ist keinem was ernsthaftes passiert. Die 612 ist eh nicht mehr lange am Start!
Der Bürger schaut zu und wundert sich!
Leute, schaut mal mehr in die Zeitung und ins Fernsehen.
Aber bitte nicht in die DSDS und in das Tittenblatt.
Schöne Ostern wünscht Tom
Hallo Jürgen,
möglicherweise sehe ich tatsächlich nicht das richtige Programm. Wenn ich aber als Berufspendler mit etlichen geschäftlichen Reisen (85% Bahnanteil) und als Eisenbahnfreund die Einschätzung aus der Sicht eines Reisender betrachte, muss ich leider feststellen: Besser ist anders!
Logisch- Unwetter sind schwer vorherzusagen und ebenso zu beherrschen. Aber ein Baum auf den Gleisen???
Ein nicht zu überschauender Zustand??
Na ja
PS: Schön wenn man schnell von A nach B kommt. Noch schöner ist aber, dass man zuverlässig ankommt!
Ist der Fahrplan nur eine Absichtserklärung??
Lg
Tom



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