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THEMA: Fleischmann BR 50 zuckt und ruckelt nur

THEMA: Fleischmann BR 50 zuckt und ruckelt nur
Startbeitrag
nasi - 17.03.15 12:20
Hallo,
ich verzweifele  hier echt noch.
Ich benötige einmal bitte Eure Hilfe.
Ich habe hier eine BR 50 (7184) bekommen bei der der Decoder defekt war ( warum weiß ich nicht)
Ich habe jetzt einen Viessmann 5240 eingebaut (sollte ich).
Allerdings zuckt und stottert die Lok nur.Sie fährt sanft an und fängt dann an zu zucken.CV-Spielerein haben nichts gebracht.Analog mit Decoder tut sie das auch .Analog ohne decoder habe ich leider nicht getestet.
Ich habe echt keine Idee.
Vielleicht weiß jemand einen Rat.
Danke MfG
Torsten

Hallo Torsten,
bitte erstmal ohne Decoder testen, wenigstens den Motor. Wahrscheinlich braucht der mal ne Grundreinigung.

Viele Grüße
Carsten
Hallo,

die Lok muss unbedingt zuerst analog getestet werden und einwandfrei laufen.
Einfach ungeprüft einen neuen Decoder einbauen ist nicht sinnvoll, besonders mit der Vorgeschichte.
Es muss einen Grund gehabt haben, dass der vorher installierte Decoder kaputt gegangen ist.
So einfach sterben die ja auch wieder nicht. Dem musst Du nachgehen, sonst stirbt der nächste auch.
Raus mit dem Viessmann und prüfe:

- Stromabnahme/Radschleifer
- Motor verölt? (Kollektorfeuer -> Decoder schaltet ab oder stürzt ab)
- Motor massefrei?

Grüße, Peter W.
#1 und 2
danke erst mal an euch.
Ich habe befürchtet, allse nochmal von vorne. Naja muss ich dann wohl.
Also die Anschlüsse und Potentiale sind schon i.o. das habe ich gecheckt.Nehm ich mir mal den Motor vor.
MfG
Torsten
hallo,
also der Motor läuft einwandfrei.
Ich habe auch mal den Motor einer anderen neuen %0er eingebaut. Der zeigt das gleiche zuckende Verhalten.
Ich werd die Lok jetzt mal analog zusammenbauen
MfG
Torsten
hallo,
die Lok läuft analog einwandfrei. seidenweich und ganz langsam.
MfG
Torsten
ich habe jetzt mal nur den Motor an den decoder angeschlossen. Beleuchtung ist auch noch dran über blaues Kabel.
Der Motor dreht auch immer nur kurz und setzt dann aus. Die Beleuchtung flackert synchron dazu.
Also ich habe keine Ahnung
Ich habe jetzt einen Kühn angeschlossen und der geht.
Also liegt es am Viessmann.
Dann muss ich jetzt noch die Beleuchtung umbauen, der Kühn hat kein blaues Kabel
MfG
Torsten
Hallo Torsten,
wieviel Strom zieht der Motor? Auch wenn er neu ist: Reinige ihn mal. Gerade bei Fleischmann ist oft sehr viel Öl in den Kohlen.

Funktioniert der Decoder in einer anderen Lok?

Viele Grüße
Carsten
Hallo Torsten,

ist die orignale Entstörschaltung noch drinnen oder hat das der Vorbesitzer/Vorumbauer schon alles entfernt?
Schalte mal einen keramischen Kondensator von 10 nF bis 47 nF parallel zum Motor.

Grüße, Peter W.
Hallo Peter,
Enstörung ist alles raus.Bei Viessmann steht ja, das das drin bleiben muss. Vielleicht istdas ja die Ursache?
Carsten
ja der zieht mehr als andere GFN Loks.In einer anderen Lok habe ich den Decoder noch nicht getestet, da ja jetzt schon die Kabel gekürzt sind .
Also mit Kühn läuft der Motor sauber. Erstmal nur den Motor getestet.
Der soll ja 0,7A statt Viessman 0,5 A abkönnen.Ich werde den Motor mal zerlegen und reinigen
MfG
Torsten
Hallo Torsten,

vergiss es mit dem Viessmann-Decoder, damit bekommst Du diesen Fleischmann-Motor nicht vernünftig zum laufen.

MfG
Herbert
Hallo Thorsten,
ich hatte das gleiche Problem mit einer Fleischmann 218 und dem Viessmann Dekoder , den Kondensator hatte ich entfernt.
Ich habe ihn wieder eingeloetet ,nun dreht die 218  ohne Ruckeln ihre Runden .
Grusse
Ralf
Hallo Ralf,
danke für den Tipp. Für die nächste Lok. Diese war ja vom Besitzer schon völlig entkernt.
Da es ja nicht meine Lok ist, kommt jetzt der Kühn rein.
Ich versuche es noch mal mit Viessmann bei einer anderen Lok Mit anderem Motor.
Danke
MfG Torsten
Hallo
es lag wirklich am Kondensator.
Ich habe einen eingelötet und der Motor läuft wie er soll, jetzt versuche ich es noch mal mit einem decoder
MfG Torsten
Hallo,

Danke für das Update. Dann ist alles klar. Bitte lass das aber auch Viessmann wissen.

Grüße, Peter W.
Peter,
nach in der Bedienungsanleitung steht aber auch, dass die ganzen Teile nicht ausgebaut werden dürfen.
Sie waren halt schon ausgebaut, so dass ich den Urzustand nicht kannte.
MfG Torsten
Hi!
Ja, das schreibt auch Uhlenbrock zu seinen Decodern, obwohl es eher falsch als richtig ist.
Es kommen verschiedene Verhaltensweisen der Loks dabei heraus, angefangen bei gar nicht laufen, ueber voellig verruecktes Laufverhalten bis hin zu kaum einer Reaktion darauf, allerdings auch abhaengig von Erwartungshaltung des jew. Nutzers bzw. seiner Empfindlichkeit.
Der Unterschied zeigt sich oft erst dann, wenn man entspr. Bauteile entfernt hat.
Deshalb gilt ja auch allgemeinhin der Grundsatz, dass die Teile jedenfalls zu entfernen sind und das trifft ja auch bis auf recht wenige Ausnahmen zu.
Hier jedoch scheint genau das der Fall zu sein, eine Ausnahme wie einst meine eigene Erfahrung mit einer uralten allerersten Arnold E03.

Solch einen kleinen Kerko hat man nach diversen Umbauten sicher rumliegen, und sollte eine Lok nach Entfernung der C und Einbau des Decoders rumzicken, dann ist es ein leichtes diesen C mal eben wieder ueber die beiden Motorkontakte zu loeten, um dann hoffentlich den Unterschied zu erhalten.

Viele Gruesse
Mathi
Hi,
habe vom Viessman erst nichts gehalten, jetzt schon den 3. eingebaut und Kondensator drin gelassen, so läuft jetzt auch die alte 063-6 ohne Probleme. Der neue ist aber schon neuere Generation, scheinbar besser als die 1.Generation.

Viele Grüße

Horst-Oldie
Ich hab das mit Viessman + Fleischmann-Dreipoler aufgegeben, manche Motoren liefen nach viel Rumprobieren (Kondensator rein/raus, CVs rumgeschraubt), manche nicht. So die kommen jetzt in irgendeine andere Lok mit Fünfpoler. Leider kann man nicht mal zum Ausprobieren die Lastregelung ganz abstellen. Ich habe das Gefühl, die haben nicht so viele N-Loks getestet, sondern mehr H0.

Gruß,
Harald.
Hallo Leute,
ich wollte einmal einen Schlussbericht schreiben
Ich habe mir Keramik-Kondensatoren 47nF/50V (smd) besorgt und einen eingelötet.
Ich habe wieder den viessmann eingebaut, weil ja schon alle Kabel in richtiger Länge waren und die Einstellungen aus der Anleitung Seite 21 für N-Motore eingestellt.
Jetzt läuft die Lok zufriedenstellend und langsam. Ruckelt leicht in Fahrstufe 1( denke das ist der 3poler) ab FS 2 läuft sie seidenweich.
Jetzt läuft eine etwas längere Testphase, ob der decoder auch hält.

Ich war echt erschrocken, aber ohne den Kondensator  hatte der Motor im analogen Test sehr kurze Picks von über 3,0 A !
Das wird wohl den eingebauten Lenz getötet haben,es hiess ja auch, die Lok wäre ca 30 min gefahren.

MfG
Torsten
Hallo Torsten,

Danke für die Infos - wie hast Du die Peaks (!) von 3 A gemessen?

Grüße, Peter W.
Hallo Peter,
so wie du Peaks schreibst sieht es gleich viel besser aus ☺
Ich habe einfach mein Multimeter dazwischen gehängt, in Reihe, wie in der Schule gelernt.
War das falsch? Mit Kondensator hat er  150 bis 200 mA mit Beleuchtung. Kommt mir passend vor.
Deshalb habe ich auch die Peaks nicht angezweifelt.
MfG Torsten


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