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THEMA: Vorwiderstand für 4 LED in Reihe an 12 V wec

THEMA: Vorwiderstand für 4 LED in Reihe an 12 V wec
Startbeitrag
N-wig - 31.01.14 15:37
Hallo N- Gemeinde,

brauche Eure Hilfe,  momentan klemmt`s bei mir
ich möchte 4  Standard LED (3mm) laut Datenblatt 20 mA,  3,8 V in Reihe schalten
Versorgungsspannung 12V Wechselspannung mit Brückengleichrichter ohne Glättungskondensator.
wie groß muß der Vorwiderstand sein?

Vorwiderstandsrechner hilft hier nicht.

Möchte damit meine Vitrine ausleuchten.

Danke für Euren Rat

Herwig

Hallo,
aus der Erfahrung so um die 300Ohm.

Die Betriebspannung von LED´s ist nicht immer gleich. Aber so mit 2,5Volt zum schätzen.
Da muß man dann schon schreiben was für eine Art von LED.

Bevor ich groß herumverrechne nehme ich einen Drehwiderstand (Drehpotentiometer auch "POTI" genannt) mit so 1,2 Kiloohm (linear) oder etwas mehr. Den hänge ich dann mit kleinen Korokoklemmen ( "Krokos") zwischen Gleichrichterspannung und LED´s. Das Poti wird dann entnommen und der eingestellte Wert mit einem Widerstandsmeßgeät ("Ohmmeter") gemessen. Der nächste Wert ist dann der Vorwiderstand der Beleuchtung. Eine Diode in Flussrichtung nimmt auch noch mal ein bisserl Spannung weg. Voila!!

LG
Hans-I.

Hallo Herwig,

welche 3mm LED hat denn 3,8V ?

Aber egal - ist doch ganz einfach - die LED-Spannung wird bei einer Reihenschaltung addiert.
Dieser Wert wird von deiner erzeugten Gleichspannung abgezogen und das Ohmsche Gesetz ergibt dann den Widerstandswert. Warum verwendest du eigentlich keinen Glättungskondensator?

hajo
Hi Herwig,
Scheitelwert der 12V-Wechselspannung ist 12*1.414=17 Volt. Also 17-4*3.8V = 1.8 V. Für diese 1.8V braucht man bei 20mA also 90 Ohm. Das ergibt dann aber nur an den Scheitelwerten des Spannungsverlaufs die Normalhelligkeit. Im Mittel hat's eben nur die von Dir gewählten 12V, d.h. für 20mA reicht's im Mittel nicht. Nimm eine höhere Effektivspannung, dann wird es heller. Oder eine LED weniger. Dann gilt 12Veffektiv-3*3.8 = 0.6V. 0.6V an 20mA verbraten bedeutet einen Vorwiderstand von 30 Ohm. Nimm, was Du etwa in der Größe da hast.
Viele Grüße,
Arnold
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:


welche 3mm LED hat denn 3,8V ?


Ich würde raten: Weiss. Die Spannung ist abhängig von der Farbe. In eienr Serienschaltung addieren sich die Spannungen. Der Strom geht durch alle Dioden und ist also gleich.

3,8V+3,8V+3,8V+3,8V=15,4V

Wenn das mit 12V*1.4 (Gleichrichtung mit Brücke und Kondensator) = 16,8V
Allerdings würde ich die Spannung erst mal nachmessen mt einem Multimeter. Die 12V Wechselspannung vom Transformator sind nämlich nicht so genau. Wenn es dann z.B. 16,5V sind kann man weiterrechnen:
16,5V - 15,4V = 1,1V.

Also müssen 1,1V bei maximal 20mA über der Widerdstnd abfallen. 1,1V / 0.02A = 55 Ohm. Nächstgrößeren Widerstand nehmen.

Gruß,
Harald.


hallo Leute:
Danke an alle,

ja es handelt sich um weiße LEDs, aus der billigen Tüte vom "C"

Der Vitrinenschrank ist ca 170 cm Hoch und ca 60 cm breit und hat mit den  
4 Glasfächer innsgesamt . 5 Ebenen
Pro Ebebe  kommen noch Stufengestelle aus Acryl mit weiteren 4 Ebenen.
Darauf kommen dann die Gleise und die Modelle.
Seitlich kommen dann pro Glasetage LED Streifen mit den 4 LED.
Die Steifen werden  jeweils parallel geschaltet.

Ich werde  jetzt doch einen Glättungselko einbauen.

Danke nochmals für die Ratschäge

Gruß
Herwig
Hallo,
schön was ihr rechnet.
Aber bitte, legt´s mir nicht die weißen LEDs an ihre berechnete volle Spannung.
Ein bisserl weniger ist meißt hell genug.
Nehmt immer einen Widerstand, auch wenn´s nur 10 Ohm sind. Denn wenn die LED durchbrechen kann ganz schnell einen Kurzschlußstrom enstehen, und die ganze Leuchtbracht ist "zum Teifi".

Die Grundregeln der Elektrotechnik sind auch nur eine Annährungan an die "Realität".
Wenn man überhaupt davon schreiben kann...

LG
Hans-IU.

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:


legt´s mir nicht die weißen LEDs an ihre berechnete volle Spannung.


Der Spannungsfall über die Dioden ist immer _ungefähr_ gleich. Aber eben nur ungefähr.

Stimmt, wenn die Versorgungsspannung nahe der Durchlassspannung ist, den Vorwiderstand nicht ganz weglassen.

Man braucht auch nicht den vollen Strom (hier also 20mA) nehmen. Gleiche Berechnung wie oben, nur mit 15mA:

1,1V / 0.02A = 73 Ohm. Nächstgrößeren Widerstand nehmen, 82 Ohm sollte eine typische Größe sein. Ist wahrscheinlich auch noch hell genug.

Gruß,
Harald.

Zitat

Aber bitte, legt´s mir nicht die weißen LEDs an ihre berechnete volle Spannung.



Eine Diode kann man gar nicht an irgendeine Spannung legen. Die Durchlaßspannung hat die Diode selber. Alles, was man "einstellen" kann ist der Strom. Die Spannung ergibt sich dann und die ist, wie @8 schon schrieb, bei allen Dioden der selben Serie "fast" gleich. Und dieses "fast" verbietet ja auch die Parallelschaltung.

Ich denke, es sollte dann also eher heißen: Eber bitte, legt's mir die LEDs nicht an den vollen Strom.

Wer es hell haben will, kann das aber natürlich auch tun, dafür steht der Wert ja im Datenblatt.

Gruß
Klaus


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