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THEMA: Geläende oder nur Gleise

THEMA: Geläende oder nur Gleise
Startbeitrag
Molu - 28.01.14 15:17
Hallo zusammen
Muss mal eine Frage hier loswerden.
Ich sehe hier immer Gleispläne wo die gesamte platte mit Gleisen zugeschaufelt wird.
Ich sage gleich jedem das seine, aber das hat mit einer halbwegs schönen Bahnanlage nichts zu tun.
Wo bleibt der Freiraum für das Gelände, Dorf , Wald und Sonstige Gebäude. Meines Wissens macht das eine Anlage aus. Lieber weniger Schienen und dafür auch das Leben eines Dorfes. Straßen für die Faller Autos passen erst recht nicht drauf. Wenn ich besuch habe schauen die mehr auf meine Nebenbauten und staunen was sie alles so sehen als auf die Fahrende Bahn.
Auch der Bastelspaß dauert länger.
Gruß Wolfgang

Eigentlich stellt du keine Frage, sondern machst ein Postulat. Macht aber nichts, ich mache auch eines. Ich bin ModellBAHNER, du MODELLbahner. Wenn du ein Museum für erstrebenswert hältst, bitte, tu dir keinen Zwang an. Ich will so was nicht.

Zitat - Antwort-Nr.: 0 | Name:

Wenn ich Besuch habe schauen sie mehr auf meine Nebenbauten und staunen was es alles zu sehen gibt, statt die fahrende Bahn zu betrachten.

Das erlebe ich auch des Öfteren so. Allerdings sieht der Besuch die Anlage zum ersten mal. Und was kommt in ein paar Stunden, wenn man sich satt gesehen hat?
Zudem ist der Besuch meist zum Zusehen verdonnert. Wer selbst fährt, hat keine Augen für das Lametta, sondern nur für seinen Zug.

Hier meine Gedanken eines Betriebsbahners zur Lage der Nation.
http://www.enndingen.de/120301.html
Hallo Wolfgang,

ich sehe das ähnlich wie du, denn in der Realität findet man es auch äußerst selten, daß die Bahn kreuz und quer durch die Gegend fährt.
Deshalb habe ich auch bei meinem aktuellen Projekt viel Platz für die Landschaft gelassen, aber auch, um der Langeweile vor zu beugen, einen großen Schattenbahnhof vorgesehen.
Damit ist dann ein abwechslungsreicher Fahrplanbetrieb möglich.

Wie das ganze ausehen wird und wie weit ich damit bin, kannst du hier sehen.
http://www.herberts-n-projekt.de/das-aktuelle-projekt/

Viele Grüße
Herbert
www.herberts-n-projekt.de
Hallo,

kann doch jeder machen wie er will... die Modellbahn ist zum Glück kein Hobby mit klaren Regeln.
Außerdem kann man ja alles verknüpfen, je nach Vorliebe.
Aber irgendwie hast du schon recht, ganz sinnlos verlegte Gleise oder so wie bei ner Carrera-Bahn. nöö... aber auch das ist reine Geschmacksache.
Und dann gibts ja noch die Modellbahner die (wie ich im Moment) gar keine Anlage haben und sich dennoch damit beschäftigen, vom Fahrzeugbau bis zum gelegentlichen Fahren auf schnell verlegten Kato-Gleisen.

Grüße Torsten
Für mich ist der Unterschied von Modell- zu Spielbahn eben genau dieser. Entweder ich pack mir die Platte voll und sehe überall Züge oder ich baue ein Stück Landschaft, indem sich dann eben auch eine Eisenbahnstrecke befindet. Dabei geht es gar nicht mal um die Flächenverhältnisse, die von Bahn und Landschaft belegt werden, sondern auch um die realitätsnahe Streckenführung. Sich verschlingende Achten mit 3 Bahnhöfen auf umgerechnet 200m2 gibt es eben beim Vorbild nicht.

Aber ich finde Spielbahn genauso gut wie eine Modellbahn, nicht das mir da jemand was unterstellt.

Jeder wie er mag!

Zitat


Und dann gibts ja noch die Modellbahner die (wie ich im Moment) gar keine Anlage haben



Gemäß NEM bist Du dann nicht Modellbahner sondern Schachtelbahner


Gruß
Klaus
Auch für Dich, lieber Herbert,
habe ich einen coolen Spruch parat, der da lautet "Turnhalle kann jeder". Es ist keine besondere Herausforderung, bei reichlich Platz das reichliche Fahrvergnügen mit ebenso viel Gelände zu versehen.
Den meisten Kollegen muss jedoch ein deutlich geringerer Platz für ihre Bahn ausreichen. Da ist dann jede Szene mehr auch leider gleich ein Gleis weniger. Eben kein "sowohl als auch" sondern ein knallhartes "entweder oder".
Und dann?

P.S. Schöne Anlage, deren Fortschritt ich interessiert mitverfolge. Und selbstverständlich ist dein Projekt als solches eine Herausforderung.
Wo hab ich bloß Bier und Chips gelassen?

Gruß Kai
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Wo hab ich bloß Bier und Chips gelassen?



Darf es auch ein trockener  Weißwein sein?

Spaß beiseite, könnte doch eine interessante Diskussion ergeben.

Manche Motive erfordern eine höhere Gleisdichte (Fabrikgelände,Bahnhöfe, Umschlagplätze etc) andere eben weniger (Landbahnhöfe,Strecken  etc). Im Englischen heißt es: Make it believeable. Kann man auch gut auf Deutsch sagen, aber ich lasse es mal so.

Meine Meinung: Weniger ist manchmal mehr, einfach um eine glaubhafte Situation darzustellen.
Im übrigen, ich sehe hier viele Gleisplanüberlegungen, die manches in den unteren Ebenen verstecken, um das Hauptgewicht auf das beherrschende Motiv zu legen. Dazu gehört natürlich immer der vorhandene Platz. Bei meiner Regalanlage ist das relativ einfach: Weniger ist hier angesagt, dafür etwas Hintergrundkulisse und ein paar Gebäude.

Just my two cents
Detlef

Servus

Für mich bitte einen guten Cabernet, Jahrgang 76.

Aber im Ernst, die Geschmäker sind doch zu verschieden. Der eine knallt eben gerne ganz viele Gleise drauf, der andere baut auf dem gleichen Platz nur ein Gleis mit viel Landschaft. Und dann gibts noch einen Dritten, der versucht das Verhältnis Gleis zu Landschaft ausgewogen darzustellen. Dazwischen gibt es natürlich viele, viele Graustufen.

Wie eine MoBa auszusehen hat muss (!!!) jeder für sich selbst entscheiden.

Greetings from Austria
Gerhard
Hallo ,
ja man kann viel diskutieren . Es muß doch jeder selbst entscheiden was er will . Jeder ist mit einer Anlage angefangen . Meine erste N Anlage war auch eine Mischung aus verschiedenen Kreisen . Da war ich 13 und für mich war es das Größte . Dann ruhte das Ganze ein paar Jahre und es wurden neue Räume bezogen da war ich 20 , Man war reifer geworden , man hatte Insperation gesammelt in Anlagen von Kniper , Brendel und wie sie alle heißen und so reifte der Wunsch " So was will ich auch " Dann wurde geplant , verworfen und endlich gebaut , da war ich 24 . Dann folgten ein paar unbeschwerte Jahre bis mit 30 persönliche Schicksalschläge kamen . Es ging nicht richtig weiter . Jetzt mit etwas über 40 steht wieder eine Veränderung an . Und ich verfolge wieder das Projekt in meinem neuen Heim eine Anlage zubauen wo die Züge auf einem " Laufsteg " schaulaufen und hier stört weder eine Kurve noch Schleife das Bild und auch gibt es keine Kurve vor einem Tunnel . Die Tunnelzufahrten werden von einer Bahnhofshalle an der einen und einer Straßenbrücke an der anderen getarnt . Zwischen diesen beiden Punkten liegen knappe 6 Meter bei max. 70 cm tiefe.
Was ich mit diesen Sätzen sagen will , jeder baut nach seinem Geschmack , Geldbeutel , Geschick . Wenn also jemand eine Anlage seit Jahren wie eine Achterbahn betreibt und alles läuft und es ihm gefällt . Warum soll er es ändern ??

Fragt sich

Andreas Zugvogel







Die Pro-Einöd-Fraktion geht von der Annahme aus, dass eine MoBa möglichst realistisch _aussehen_ soll (muss). No, Sir - ich setze eine andere Prämisse: meine MoBa muss möglichst viele Betriebssituationen abbilden können, denn das ist immer wieder aufs neue faszinierend und spannend. Daher kann Enndingen auf seinen paar Quadratmetern
- Stichstrecke eingleisig
- Nebenbahn eingleisig
- Kopfbahnhof
- Durchgangsbahnhof
- Rangieren / Gütergleise / Industrieanschluss
- Schnellzug-Hauptstrecke zweigleisig mit Paradestrecke
- Gemeinsame Ein- / Ausfahrt von zwei Zügen
- Zugkreuzung
- Zugquerung
- Parallelfahrt
- Weite Welt Simulation (Schattenbf)

P.S. Was macht man mit den realitätsnahen zwei Gleisen, wenn die Anlage fertig ist? Genau! Abreißen und die nächste bauen. Weil Vorbildnähe und Langeweile beim Betrieb eng beieinander stehen. Denn das Vorbild ist ja Langeweile pur!
@Antic
Zitat

Was macht man mit den realitätsnahen zwei Gleisen, wenn die Anlage fertig ist? Genau! Abreißen und die nächste bauen. Weil Vorbildnähe und Langeweile beim Betrieb eng beieinander stehen. Denn das Vorbild ist ja Langeweile pur!



Es gibt halt Leute, die sich einen Caspar David Friedrich an die Wohnzimmerwand hängen und andere einen LCD-TV. Deswegen, weil sich beim Friedrich nichts bewegt, hat er noch lange nicht das Prädikat langweilig.

VG
Andreas
Bewegung auf der Anlage ist immer gut, aber das muss ja nun nicht unbedingt immer Zugbewegung sein...

Gruß
Eglod
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Gemäß NEM bist Du dann nicht Modellbahner sondern Schachtelbahner



nun, ob der bau von modellen oder der Umbau dieser nun Schachtelbahnern ist... da lässt sich sicher drüber streiten.
Nicht, dass ich keine Anlage habe, die eine ist aus Platzgründen im Moment nicht aufbaubar und die andere (Winteranlage) leider als Temperaturgründen im Winter nicht nutzbar... Dennoch kann ich meine Modelle auf einer Teststrecke mit Kato-Gleisen an der Wand über meinem Basteltisch auch testen. Dabei ist das, was ich über dem Tisch habe, durchaus vorbildgerecht, die Gleisanlage ist dem real leider nicht mehr existierenden Bahnhof Keula in Nordthüringen (Endbahnhof einer ehem. Kleinbahn) nachempfunden.
Sogar realitätsnahe Gebäude (Auhagen Bahnhof Krakow) sind schon aufgestellt. Darauf lässt sich mit den angeschlossenen Modulen einer realistischen Landschaft, bei uns heißt sie "Reisersches Tal" auf insgesamt 5m Länge durchaus realistischer Bahnbetrieb machen.

Tatsächlich liegen die meisten Fahrzeuge in Schachteln oder stehen in der Vitrine.

Grüße Torsten
Hm,

nur gut, daß es keine Modellbahn-Gestapo gibt oder die von der Einzig-Wahren-Partei vorgegeben "Norm-Modellbahn".

So kann jeder das bauen was ihm gefällt und Spaß macht. Er darf dabei Fehler machen, Lehrgeld bezahlen und sich "weiter entwickeln" oder "stehen bleiben", ganz wie man es selbst will.

Ich für mich persönlich brauche keine zig Züge auf einmal fahren und keine PC-Automatik, sondern fahre lieber selbst jeden Zug mittels Walk-Around-Controll durch schöne Landschaft. (Vorbildliche ist leider niemals wirklich umsetztbar, Modellbahnlandschaft ist immer ein Kompromiss, aber wenn der Gesamteindruck gefällt, dann ....)

Tja, und auch bei nur einem Gleis auf zig m² Anlage, muß es nicht fad werden, auch ohne irgendwelches Vorbildorientiertes Bahnbetriebliches Fahren. Es kann auch Spaß machen, z.B. ein kleines Boom-Town zu bauen, wobei jedes Gebäude selbst an zu fertigen ist, den Bausätze dazu gibt es nicht. Auch das braucht Zeit bis alles Ausgestaltet ist. Und dann gibt es immer wieder noch was zu verändern oder ein Gebäude aus zu tauschen gegen ein neu errichtetes.


mfG.
"tattoo"  
Hm, was gibt's da eigentlich zu diskutieren?
Die Frage kann nur jeder für sich beantworten, nämlich nach seinem persönlichen Geschmack. Und über Geschmack kann man ja bekanntlich nicht streiten

Die einen wollen möglichst viel fahren, die anderen möglichst realistische Landschaft, wieder andere wollen ein paar bestimmte Situationen und Szenen unbedingt auf der Anlage haben. Und dann gibt's noch die, die schon während der Bauphase immer mal wieder Fahrtage machen, weil das Fahren dort im Mittelpunkt steht. Und dann gibt es die, die fast nie fahren, weil dort der Landschaftsbau im Mittelpunkt steht. Und und und...

So ist es doch auch auf Ausstellungen. Es gibt Anlagen, die finde ich total interessant und der neben mir sagt: "wie langweilig, nur Landschaft".
Andersherum: "wie langweilig, nur Schienen"

Viele Grüße
Henning
Um noch eine Variante beizufügen: Ich baue nur (normierte) Module. Da ist die Hauptsache (=Bahn) im Zentrum, und die ganz bahnnahe Umgebung gibt einen Eindruck der Realität. Damit vermeide ich einen Gleiswirrwarr wie auch ein wucherndes Gelände. Aber Module haben natürlich auch Nachteile, das sei durchaus eingeräumt.
Übrigens: normiert deswegen, weil ich mich bei entsprechenden Gelegenheit mit Kollegen zusammenschliessen will, damit ich nicht nur für mich allein im Keller herumfahren muss.

Heinzpeter
Hallo zusammen,

ist eine Modellbahn nicht immer ein Ausschnitt von etwas, so wie ein Foto ja auch nicht die "ganze" Welt zeigt. Und da kann man sich halt auf ein weites Feld stellen und das einzig darüber verlaufende Nebenbahngleis fotografieren oder man stellt sich auf die Brücke über den Münchner Hbf. Einmal sind mehr, das andere mal weniger Gleise auf dem Bild - Realität ist beides. Ähnlich ist es doch auf der Moba. Wem die eingleisige Nebenbahn gefällt - bitte. Und wer München Hbf nachbauen will - auch gut. Und wem eine mit Gleisen "zugeknallte" Spielbahn gefällt - soll er sie doch bauen. Hobby ist was Spaß macht, und ob es den "anderen" passt ist irrelevant.

Gruß René
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Hobby ist was Spaß macht, und ob es den "anderen" passt ist irrelevant.



Genauuuuuu
Zitat - Antwort-Nr.: 11 | Name:

Es gibt halt Leute, die sich einen Caspar David Friedrich an die Wohnzimmerwand hängen und andere einen LCD-TV. Deswegen, weil sich beim Friedrich nichts bewegt, hat er noch lange nicht das Prädikat langweilig.

Oh doch, eine bessere Definition für gähnende Langeweile wäre mir nicht eingefallen (ich stell mir gerade vor, wie die Familie allabendlich einträchtig vor dem Bild sitzt).

Und es trifft auch genau den Punkt. Diejenigen, die ihre Bahn vor allem _bauen_ haben oft kein Interesse am Betrieb. Sie zelebrieren ihren Bau über Jahre - und dann? Ein paar Monate Ruhe, ein paar Bilder im Forum - und dann juckt es sie wieder. Die nächste Anlage wird _gebaut_ oder das Hobby gewechselt.

Und erneut: sicher kann man bei genügend Platz (walk around!) realistischer Planen, weil man eben genau nicht gezwungen ist, alle Situationen auf 3 qm unterzubringen.

Auf jeder Messe und Eisenbahnausstellung sieht man auch die Ecke(!) mit den "Caspar David Friedrichs", eben den Kunstwerken, die man zwar bewundern, aber nicht bespielen kann.
http://youtu.be/r3zUzCF_Fg4

Also liebe Künstler, baut euer Diorama mit Gleisanschluss aber erzählt denjenigen, die wirklich mit ihrer Bahn regelmäßig Betrieb machen nicht, wie eine "richtige" Bahn aussieht.
http://youtu.be/5CMJWGKYvxM?t=9m8s
http://youtu.be/T0GSNRt6i1A
Hm,

jeder MOdellbahner kann bauen was er will, wie es ihm gefällt und Spaß daran hat.

Aber!!!

Bereits wenn er "Kollegen" seine Bahn zeigt, wird er halt auch erleben müssen, daß nicht jeder seinen Geschmack teilt.
Wenn er Bilder seiner Anlage an eine Zeitung schickt wird er halt auch erleben, daß nicht jeder Redakteur genau den gleichen Geschmack hat und er wird mit einer Ablehnung leben müssen.
Wenn er seine Anlage auf einer Ausstellung präsentiert wird er neben Zustimmung auch Kritik zu hören bekommen.
Und wenn er seine Anlage an einem Anlagenwettbewerb anmeldet wird er halt auch erkennen, daß die Jury nicht immer seine Anlage als Platz 1. prämiert.
Und bei ins Web gestellten Foto´s hält es sich auch so, von Zustimmung bis Kritik ist alles dabei.

Wobei es auf einer Ausstellung sogar leichte ist, denn Kritik hört man nur so nebenbei, eher sind es Fragen wie man das gemacht hat oder wie man etwas ändern/verbessern könnte.
Im Forum ist dies nicht so leicht, denn nicht nur der Fragende bewegt sich dort, sondern auch solche die dann aus ......... ihre "Meinung" dazu geben. Leider oft nicht sachlich und nur aus ihrer persönlichen Sichtweise/Einstellung.
Tja, und dann sind Unterstellungen sehr schnell. Ich erinnere mich an einen Thread wo es um schlanke Weichen und größere Radien als R1 ging, welcher zum Schluß mit Unterstellungen a´la: " Du verbietest jedem der nicht einen Raum hat das Hobby Modellbahn...".
War so eigentlich im gesamten Thread nie zu lesen, aber wenn man halt etwas nicht sehen will oder anderen nicht zugestehen will, daß sie etwas anders als die "Normgleispläne der Modellbahnhersteller" bauen wollen, dann ....... .
Ich persönlich habe niemandem jemals etwas vorgeschrieben wie er es machen soll. Ich lege einfach meine Ideen, Gedanken, persönliche Erfahrungen, Bauweisen auf den Tisch und jeder kann selbst vollkommen ohne Zwang entscheiden ob er das annehmen will oder nicht.
Aber !!!!
Ich habe auch niemals jemanden angelogen, wenn er mich um meine persönliche Meinung seiner Anlage gefragt hat. Ich habe dann immer das gesaht was ich persönlich davon halte, was mir persönlich daran gefällt und was mir persönlich daran nicht gefällt. Wenn er mich dann gefragt hat was ich anderst machen würde, dann habe ich ihm dies gesagt mit meinen persönlichen Ideen, Gedanken, Lösungen für diese Anlage.

mfG.
"tattoo"

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Oh doch, eine bessere Definition für gähnende Langeweile wäre mir nicht eingefallen


AnTic, für mich persönlich ist es gähnende Langeweile, wenn zig Züge in Racketentempo automatisch durch Grasmatten-Landschaft, vorbei an Plastikgebäudeansamlungen rasen.
Ich warte dann nur noch auf einen großen Crash, damit meine Langeweile unterbrochen wird.

@antic

Du bist halt immer nur auf Deinem eigenen Trip und schwer für die Idee zugänglich, dass die Leute doch recht verschieden sein können.

Zitat

"Es gibt halt Leute, die sich einen Caspar David Friedrich an die Wohnzimmerwand hängen und andere einen LCD-TV. Deswegen, weil sich beim Friedrich nichts bewegt, hat er noch lange nicht das Prädikat langweilig."

Oh doch, eine bessere Definition für gähnende Langeweile wäre mir nicht eingefallen (ich stell mir gerade vor, wie die Familie allabendlich einträchtig vor dem Bild sitzt). "



Du kannst oder willst Dir offenbar nicht vorstellen, wie vielen Leuten spätestens nach 10 Minuten langweilig würde, wenn Sie einen Drehregler bedienen und Züge fahren lassen, Rangieren oder an einer Drehscheibe drehen sollen. Das gilt sogar dann, wenn man ihnen eine MS 2 in die Hand drückt.

Oder wieviele Leute lieber eine Stunde einen Friedrich betrachten als nur eine Minute den Anblick aggressiv-psychedelischer Grünschattierungen auf manchen Modellbahnanlagen  ertragen zu müssen.

VG
Andreas
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Also liebe Künstler, baut euer Diorama mit Gleisanschluss aber erzählt denjenigen, die wirklich mit ihrer Bahn regelmäßig Betrieb machen nicht, wie eine "richtige" Bahn aussieht.



Das gilt doch sicherlich auch umgekehrt?

Gruss von Detlef,
der auch dem Eisenbahn-Miniatur-Wunderland nicht so wahnsinnig viel abgewinnen kann.
Hi.

Das ist doch alles Halbkäse mit Verlaub!

Einer mag viel Landschaft einer viel Gleis
Einer baut exakt der andere weniger

Alleine wenn ich irgendeinen bel. Ausschnitt aus der Natur nehme, kann da 0 bis unendlich Gleis dabei sein....

was solls?!
Jedem nach seinem Gusto!

Es gab da auch mal eine bewusst ohne Landschaft gestaltete Anlage; das fand ich sehr interessant wenn auch nix für mich aber trotzdem gut.....

WE
Hallo,

es steht zunächst einmal jedem frei, was er tut. Als nächstes gilt immer zu beachten: "Was _kann_ jemand?". Da zählen viele Faktoren rein:
- verfügbarer Platz: Turnhalle kann (vielleicht doch nicht?) jeder. Manch einer hat eben doch nur 2x1 Meter, oder gar noch weniger. Der eine sagt dann: "Ne, da lass ich es lieber.", der andere sagt: "Ich habe immerhin Platz, dann baue ich auch was, ich will meine (langen) Züge fahren sehen", ein dritter sagt: "Auf dem Platz kann ich keinen 8gleisigen Hauptbahnhof mit 3 Hauptstrecken bauen. Aber ein kleiner Nebenbahnhof, das passt locker."
- eigene Interessen: Das fängt schon bei der Wahl des eigentlichen Themas an. Auch eine Nebenbahn kann zur Gleiswüste werden, anders eine große Hauptbahn sich fast unsichtbar in die Landschaft einschmiegen. Auch eine Nebenbahn wird _immer_ (außer in der Turnhalle) unmaßstäblich sein.
- verfügbare Mittel: Der Eine ist aus Geldgründen darauf angewiesen, Material aus zweiter Hand zu kaufen, der Andere hat genug Geld, um auf die Schnäppchenjagd ganz zu verzichten. Der Eine nimmt GT-Gleis, weil es das billigste Gleismaterial ist, der andere baut mit Kato weil er es sich leisten kann und zu faul ist, Felxgleis zu biegen.
- eigene Fähigkeiten: Ich bin, obgleich Jazzmusiker, verdammt unkreativ. Und ich habe einen leichten "das-muss-ordentlich-und-gerade-sein"-Fimmel. Und ich habe zwar keine Zwei, aber zumindest anderthalb linke Hände wenn es an Holz und anderes Grobes geht. Dafür löte ich 0402-SMD-Leds ohne Lupe und mit normalem Lötkolben, frickle Beleuchtungen in Wagen. Jeder hat so seine Fähigkeiten. Wer keine vernünftigen Landschaften hinbekommt der baut vielleicht lieber ein paar Gleise mehr. Wer beim Gleise-Legen zwei Linke Hände hat, baut lieber ein paar cm^2 mehr Gras.

Dazu kommt dann noch das feiner geplante Anlagenthema. Ein Rangierbahnhof hat naturgemäß mehr Gleise als eine Nebenbahn. Ich plane Großstadt, da sind links und rechts der (vielen!) Gleise eher Häuser. Und auch die Gleise selbst sind viele - Ausziehgleise, Abstellgleise, usw...

Als ich mir das erste Mal Gedanken über eine neue Anlage gemacht habe, kam mir die Idee, die Landschaft komplett wegzulassen und fast alles in Plexiglas auszuführen und somit sehr abstrakt die Modellbahn auf Gleise und Modelle zu reduzieren. Milchiges Plexiglas um die Landschaftsebene zu kennzeichnen, und ansonsten auch die restliche Ausgestaltung auf ein Minimum reduzieren bzw. aus Plexiglas herzustellen, die Bahnsteige beispielsweise. Im Gegenzug dazu dann die Technik rund um die Anlage (Kabelei, Weichenantriebe, etc...) relativ offen zu zeigen. Davon abgehalten hat mich am Ende der Plexiglaspreis...

Grüße,
RF
Hallo AnTic,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Oh doch, eine bessere Definition für gähnende Langeweile wäre mir nicht eingefallen ...

Und es trifft auch genau den Punkt. Diejenigen, die ihre Bahn vor allem _bauen_ haben oft kein Interesse am Betrieb. Sie zelebrieren ihren Bau über Jahre - und dann? Ein paar Monate Ruhe, ein paar Bilder im Forum - und dann juckt es sie wieder. Die nächste Anlage wird _gebaut_ oder das Hobby gewechselt.



Jeder hat einen anderen Geschmack, andere Ideen und Wünsche - das solltest Du diesen Leuten aber dann auch zugestehen.
Modellbahn ist nun mal ein Hobby, daß darzustellen was man mag ist eines jeden eigene Sache. Deswegen den Leuten aber sagen zu wollen, alles nur Schei...e ist genau der Punkt, den Andreas mit  "Caspar David Friedrich" sagen wollte.

Ich muß mir selber zugestehen, daß mir einige hier im Forum gezeigte Anlagen nun überhaupt nicht zusagen - macht mir persönlich aber nichts, ich muss es mir ja nicht antun. Allerdings verkneife ich mir dann aber auch jede Aussage darüber, ob und was mir daran nicht gefällt - das wiederum können einige hier besser und bösartiger als ich.

Grüsse Enrico
Hi.

Und selbst wenn es eine Dauerbaustelle ist; na und?
Manche sagen sich "Der Weg ist das Ziel"

Wer definiert denn wie eine Anlage zu sein hat?

WE
Zitat - Antwort-Nr.: 26 | Name:

Wer definiert denn wie eine Anlage zu sein hat?

Genau darauf wollte ich hinaus, da ich einen gewissen Hang der Landschaftsbauer zur Deutungshoheit zu erkennen glaubte.

Zitat - Antwort-Nr.: 0 | Name:

Ich sage gleich, jedem das seine, aber das hat mit einer halbwegs schönen Bahnanlage nichts zu tun.

So fing es schließlich an. Und wer die Beiträge alle liest, findet problemlos weitere ähnliche Textstellen.

@RF
Mit meinem Spruch war gemeint, dass es den Kollegen, denen es zeitlich, geldlich und platzmäßig vergönnt ist, sich eine Großanlage zu bauen es vergleichsweise einfach haben, viele Wünsche umzusetzen und dennoch weitläufig zu bauen. Nach einigen Beiträgen hier habe ich dann auch das Gefühl, es mangelt (verständlicherweise) an der Vorstellung, wie es wäre, sie müssten ihre Bahn auf 3 qm eindampfen und dennoch "weitläufig" planen.
Hallo,

muss man daran wieder erinnern?
http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=464777
Offenbar hat sich seit damals noch nicht so viel geändert...  

Nix für ungut
Michael
Wobei ich der Auffassung bin, dass Dein Eindruck der Deutungshoheit einfach daher rühren mag, dass viele Modellbahner in ihrer Modellbahnkarriere einfach eine Entwicklung durchlaufen, die bei der Achterbahn und viel Ramba-Zamba beginnt und sich mit zunehmender Reife immer weiter in Richtung Vorbildnähe und thematischer Beschränkung entwickelt.
Das geht übrigens auch auf 3 qm Fläche vorzüglich und muss dann nicht unbedingt den beschaulichen Endbahnhof am Arsch der Welt zum Vorbild haben. Großstadt- und Industriethemen z.B. rechtfertigen hohe Gleisdichten und viel Leben auf und neben dem Gleis, ohne dass es gleich überladen wirkt.

Ansonsten gilt einfach leben und leben lassen. So eine AnTic'sche Anlage würde ich mir selber niemals ins Haus stellen, ich bevorzuge einen anderen Stil. Ich schau sie mir aber trotzdem immer mal gerne an, da ich weiß, dass Du mit 'Leib und Seele' dabei bist.
Hallo,

jeder wie er kann, wie er will - es ist ein Hobby.
Ich würde gerne, kann aber nicht wie ich will

Wenn ich den Platz hätte, dann hätte ich nicht eine Platte mit 140x70 und mit Gleisen Vollgestopft.
Somit ist es z.Z.t eine gepimptes Fertiggelände, mit viel Gleis und Kreisverkehr, ein Zug sollte nicht länger wie 3 Wagons sein, sonst passt er nicht mehr in den Bahnhof, die Steigungen sind viel zu Steil und das Gelände hat zu viele Mäuselöcher. Mehr Platz gibt der Keller nicht her.

2mx1m , schön wärs!

Ich bin gerade am Überlegen das Gelände abzureißen und auf Holz neu anzufangen. Wenn ich es dann Klappbar baue, dann kann es etwas größer werden als meine heutige Anlage, mehr wie 180x80 sind trotzdem nicht drin. Aber dann muss alles geklebt werden, was mir eigentlich nicht gefällt, oder die Anlage muss ohne Gelände auskommen, dann kann die Technik etwas mehr betont werden.

So muss jeder seine Kompromisse eingehen.

Grüße,
Sven
Hallo,

@AnTic: Ich glaube, dich schon richtig verstanden zu haben. Mein Kommentar mit Bezug auf die Turnhalle war so gemeint: Wenn ich genug Platz habe, kann ich meine Anlage so planen, wie ich sie haben _will_. Ob diese Anlage dann auch den gesamten Platz ausfüllt, ist eine andere Frage! Was nützt mir eine Turnhalle voll Anlage, wenn ich mehrere Leute brauche, um sie zu steuern? Oder sie mehr reinige und warte als zu fahren.
Ich will den Fokus darauf setzen, dass die folgenden 3 Dinge _sehr_ unterschiedlich sind:
a) Was möchte ich umsetzen?
b) Was kann ich mit meinen Fähigkeiten umsetzen?
c) Was kann mit meinen Mitteln (Platz, Geld, Zeit) umsetzen.
Daraus folgt dann
d) Worauf lege ich meinen Fokus, wenn ich Zeit für die Modellbahn habe?

Um das an meiner aktuellen Anlage darzulegen:
a) Einen Großstadtbahnhof mit BW, zweigleisiger Hauptbahn und eingleisiger Neben/Anschlussbahn
b) Bisher ist es bei den Gleisen geblieben, zu Lasten der Landschaft, weil ich lieber Züge fahren sehe, und Landschaftlich eher untalentiert bin.
c) Gleismaterial war damals Roco, Radien R2 & R3. So richtig dolle ist das alles nicht, und es liegt viel brach. Weil ich es nicht so hinbekommen habe, wie ich es gerne hätte oder mir vorgestellt habe.
d) Im Moment auf das Basteln an den Modellen, gar nicht mehr an der Anlage. Und das Fahren auf der Anlage, trotz ihrer Unzulänglichkeiten. Weil ich unzufrieden damit bin, und sich mein a) inzwischen geändert hat. Die Anlage entstand, als ich das Forum hier noch nicht kannte, dennoch ermöglicht sie mir das, was ich will: Züge fahren sehen. Dass diese parallel zur Anlagenkante fahren sage ich jetzt mal nicht, stört mich auch nicht sonderlich, würde ich aber nicht nochmal machen.

Dass eine Märklin-70er-Jahre-Gleiswüste kein Meisterwerk des Landschaftsbaus sein kann, darüber brauchen wir nicht diskutieren. Auch wie "glaubhaft" und "vorbildlich" die Anlage ist. Das ist aber absolut unabhängig davon, ob diese Anlage dem Erbauer gefällt, und ob derjenige Spaß daran hat. Der Spruch oben,
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Make it believable!

"Mach es glaubhaft" ist wohl die Prämisse für eine stimmige Modellbahn. Und eine Modellbahn kann immer noch stimmig sein, wenn ganz viele Gleise drauf sind. Meine aktuelle Planung sieht einen Kopfbahnhof im großstädtischen Umfeld vor. Landschaft? Nope, weil der Bahnhof die gesamte Anlage einnimmt ist da relativ wenig Platz um auszugestalten. Dennoch kann diese Anlage stimmig und glaubhaft sein. Jeder, der schonmal in einen größeren Bahnhof eingefahren ist, weiß, wie breit so ein Vorfeld werden kann. Dann bleibt halt wenig Platz für das LinksUndRechtsDerStrecke. Das muss aber auch nicht groß sein - ein großer Zaun an einer Gleisseite, dahinter betonierte Fläche deutet sehr gut eine entsprechende Industrieanlage an. Der Engelsdorfer Güterbahnhof mit den Industrieflächen in Paunsdorf (Strecke Leipzig-Dresden) ist ein ideales Vorbild für "Nur Gleise, aber glaubhaft". Und ich sage euch: Mir gefällt das Das heißt aber nicht, dass ich mir nicht auch gerne eine schöne Landschaftsanlage ansehe, und die Leistungen entsprechend zu würdigen weiß.

Grüße,
RF
Hm,

auch wenn man kaum Platz zur Verfügung hat, gibt es in der Fachliteratur sehr viele Gleispläne und Anlagenbeispiele welche nichts mit den üblichen Oval-Gleisplänen der Modellbahnhersteller und deren Schienenset´s zu tun haben. Man muß diese Ideen aber auch Gedanklich zu lassen und nicht immer auf der "üblichen kleinen Ovalanlage" fest hängen. Und es ist dann nicht immer nur das Nebenbahnthema.
Einer meiner Hobbykollegen hat sein Platzproblem (2 Zimmerwohnung) dadurch gelöst, daß er seine Anlage in viele kleine Segmente aufgeteilt hat. So hat er den Bahnhof fix, aber die Strecken können abgebaut werden, wenn er das Wohnzimmer "benötigt".

Tha, und wenn man vom Kostenfaktor spricht, so manche große Anlage hat weniger Weichen als so manche kleine Anlage. Nicht die Flexgleise sind das teure, sondern Weichen+Antriebe sind unter anderem die größten Kostenfaktoren einer Anlage. (vom Rollmaterial mal abgesehen)

mfG.
"tattoo"
Ich lese mir die Beiträge durch und erfahre
- Mach kein Oval
- Schränke dich ein
- Mach es vorbildlich
- Mach es stimmig
- Mach es glaubhaft
- Komm in die Reife (!)

Statt dessen baue ich Enndigen, für das alles oben nicht zutrifft aber dafür
- Mach es betrieblich interessant
So dass man eben nicht nach 10 Minuten den Steuerlöffel abgeben will, sondern eher von der Platte weggezogen werden muss.
Hallo AnTic:

"vorbildlich/stimmig/glaubhaft" und "betrieblich interessant" schließen sich nicht aus! Wenn man aber möchte (ich schreibe bewusst nicht "will"), kann man das vereinen - wenn man denn beides möchte.
Die Anlage meines Opas, in TT ist ein Kreis, und darin eine verschlungene Acht, mit Radien so eng, dass die Lok unter dem Ende des Schnellzuges in der 8 steht. Nichtsdestoweniger habe ich als Kind Stunden an dieser Anlage verbracht. Mein Opa ebenso. Nur glaubhaft, naja, einzelne Ausschnitte sicher, aber nicht als gesamtes. Stört aber keinen.

Es kommt wie üblich darauf an. Eine vorblidliche Anlage muss nicht zwingend langweilig sein. Es erhöht lediglich den Aufwand (in Planung und Ausführung), eine betrieblich interessante Anlage auch "vorbildlich/stimmig/glaubhaft" zu machen, und andersrum natürlich aus. Beste Beispiele sind die zahllosen versteckten Inglenooks und Timesavers, siehe dazu die entsprechenden Seiten der amerikanischen Modellbahnfreunde. So ein Timesaver lässt sich sehr schnell auf einem Brett montieren, schon kann man fahren. Den Industriekomplex darum zu bauen, ist dann eine andere Disziplin.

Grüße,
RF
Hi

äh?
Was verstehe ich nicht?

TIPP sind gut gemeinte Vorschläge und kein Zwang!

Wenn ich sage " kein R < 1000 mm" + "keine neigung > 20 %o" ....
dann kann doch trotzdem jeder tun wie er will...

Ich pers. bin über Vorschläge immer froh!
Vielleicht helfen die mir Fehler zu vermeiden.

WE
Ich würd AnTic ja zustimmen aber da er mit SX fährt kann ich ihn nicht ernst nehmen...

:-D :-D :-D

Was ein Hampel-Thread, ganz ehrlich.

Erzählt Euch doch am besten gegenseitig, wie man sich die Zähne putzt. Da kommt wenigstens was bei rum...
Hm,

lieber AnTic, was ist eigentlich an folgendem so schwer zu verstehen:
""""Jeder darf und kann wenn er will, aber er muß nicht und wird nicht dazu gezwungen!""""

Mir persönlich ist es egal, ob jemand unmengen an Gleisen und Weichen oder recht wenig verwendet. Egal ob lange Weichen oder 24° Weichen, egal ob R1 oder R undendlich, egal ob 0,001% oder 10% Steigung. Ob er dies auf dem Tisch aufbaut oder um den Weihnachtsbaum oder auf dem Fußboden die ganze Wohnung. Ob er eine Bücherbordanlage oder die 2m² Türblatt-Platte oder einen Hobbyraum oder eine NOCH-Fertiggelände oder eine Turnhalle hat. Egal ob er vorbildorientierte Landschaft oder rosarote Holzklötze auf signalgrünem Tuch verwendet.

Aber!!!
a.) er soll halt nicht jammern, wenn nicht jedes Modell über R1 und 24° Weichen fährt.
b.) nicht jede Lok die 10% Steigung befährt
c.) nicht jeder Mensch seinen Geschmack hat und folglich auch keine Lobhuldigungen kommen

Ich ahbe selbst einmal eine Anlage gebaut welche auf 2x2x1m (4x1m) 3 Endbahnhöfe, 1 Abzweigbahnhof, 1 Durchgangsbahnhof und 1 Rangierbahnhof hatte. Gebaut mit R1 und R2 sowie 24° Weichen. Gefahren mittels Walk Around Controll´s in Zugbegleit oder Übergabe. Zwischen 4 bis 6 Personen konnten damit ......... . Keine Landschaft in "normalem Sinn", sondern weiß bemalte Spanten und Holzklötze als Industriegebäude. Ich habe das niemals als "Modellbahn" betitelt, sondern als Anlage um mittels Waybill´s und Car Card´s zu fahren.
Für mich war es ein Spiel und es hat vielen Leuten Spaß gemacht, aber viele Besucher auf Ausstellungen konnten damit nicht anfangen, während andere Stunden an dieser Anlage verbrachten, vor allem wenn sie selbst mit einer Walk Around Controll einen Zug steuern durften und die von den Waybill und Car Card vorgegebenen Aufgaben zu lösen versuchten.



mfG.
"tattoo"  
Hallo,

auf Ausstellungen faszinieren mich immer die Anlagen, die Vorbildsituationen nahe kommen. Das sind meist Modul-/Segment-Anlagen (oder in der Art). Dort verbringe ich die meiste Zeit. Bei "Platten" mit maximal Gleis schaue ich kurz drauf und gehe zur nächsten Anlage. Der "Platten"-Bauer ist jetzt sicher vergnatzt. Aber das macht nichts, denn dann kommt ja AnTic an den Modulen vorbeigehetzt und wird bei ihm fasziniert lange Zeit verweilen.

Hat doch also jede Anlage ihre Zielgruppe gefunden. Was gibt's da noch zu diskutieren?

Gruß
Rainer
Genau an so oberschlauen Antworten wie @38 kann der geneigte Leser erahnen, wie es in manchen Leuten denkt - oder was oder wie viel sie in der Lage sind, von geschriebenem Wort zu erfassen.

In meinen Ausführungen mache ich den wichtigen Unterschied zwischen "sieht vorbildlich aus" und "erlaubt anhaltenden Betriebsspaß". Es ist leicht(?) nachvollziehbar, dass eine Symbiose von beidem bei viel Platz wohl gelingen sollte.

Ich meine nun, dass dies bei geringem Platz sehr, sehr schwerfällt, besonders, wenn man nicht begnadeter Modellbauer ist. Ich sehe die hier im Forum vorgestellten Anlagen ja auch. Es ist also eine Entscheidung zugunsten Aussehen oder Betrieb zu fassen. Es gibt hier einige Beiträge, die dies als eine gut lösbare Aufgabe ansehen, es jedoch bei Worten belassen.

Wie wäre es mit konkreten Beispielen - am Besten von Hobbyisten - und zwar fertig gebaute und keine Luftschlösser? Dann könnte man die Diskussion voranbringen.

Ich beginne mal mit einem Beispiel, dass sich für mich bei näherer Auseinandersetzung damit zwar als gelungene Studie, aber eben genau nicht als Traumanlage zeigt. Es sind zu wenige Vorbildsituationen spielbar und die Züge sind zu viel unter der Erde. Mit anderen Worten, ich würde gerne diese Bahn mal für ein Wochenende bespielen, aber ich wolle sie nicht mein (einzig) Eigen nennen.
http://www.modellbahn-traumanlagen.de/gleisplan.htm


Hallo,

Ich halte mich bewusst mit Wertungen zurück. Weil ich der Meinung bin, dass es nicht an mir ist, zu sagen, ob eine Anlage "schön" ist. Das kann nur der Erbauer selbst sagen. Ich kann nur sagen: "Gefällt _mir_ nicht.". Das will ich jetzt aber doch mal tun:

AnTic, dein Enndingen gefällt mir nicht. Warum? Das sage ich gerne:
- Du baust mit Kato und anderen Gleisstücken. Dadurch fahren deine Züge nicht sanft in die Kurve, sondern wechselb abrupt die Richtung.
- Der Gleisplan ist zu ovalig. Da kannst Du hundertmal sagen, dass das betrieblich interessant ist, wenn der Zug vor meine Nase offensichtlich im Kreis rumfährt, dann ist das nicht interessant. Da muss ich schon sehr komisch drauf sein, dass mich das nach der dritten oder vierten Runde noch juckt. Noch dazu hast Du gleich zwei Ovale (Enndingen & Oberennau) im Plan. Der Spielspaß liegt als im Zweifelsfall bei dem einer kleinen Tischanlage, wenn man am kleinen Oberennau-Oval spielt.
- Du fährst SX. Ne halt, das stört mich ja gar nicht, konnte ich mir aber jetzt nicht verkneifen
- Deine Weichenantriebe liegen oberhalb.

Nichtsdestoweniger: Solange es Dir gefällt, ist es absolut in Ordnung. Aber: Wir sollten uns alle bewusst sein, dass jede andere Anlage nach den Möglichkeiten und Vorstellungen ihres Erbauers entstanden ist. Wir dürfen unsere Meinung äußern, aber aus einem "Das gefällt mir nicht." ein "Das ist Schrott/schlecht" abzuleiten, verbietet sich.

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Es gibt hier einige Beiträge, die dies als eine gut lösbare Aufgabe ansehen, es jedoch bei Worten belassen.


Ich verweise dich auf meine Planung: http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=662477 deren aktuellen Stand ich auch noch einmal hier anhänge. Bevor Du mich jetzt darauf hinweist, dass das im Moment ein Luftschloss ist: Ich habe damit noch nicht angefangen, weil ich noch nicht weiß, wo ich in zwei Jahren wohnen werde. Die rationale Entscheidung, da jetzt nicht mit einem Neubau zu beginnen, darfst Du mir gerne vorwerfen. Nichtsdestoweniger ist die Anlage sowohl betrieblich interessant (Kopfbahnhof!), also auch glaubhaft. Ich habe vielleicht mehr Platz als andere, für das Anlagenthema ist der geplante Platz aber immer noch zu klein.

Grüße,
RF

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Schönen Vormittag allen

der zur Verfügung stehende Platz kann die Planung der MoBa natürlich entscheidend beeinflussen.

Aber... welchen Charakter die Moba ausstrahlt, egal ob es sich dabei um ein Minilayout oder eine große Anlage handelt, das hängt m. E. nicht von der Größe ab, sondern überwiegend von der Einstellung des Erbauers.

Ein kurzes Präludium von Bach klingt ja genauso nach Bach wie seine "lange" Matthäuspassion. Die Matthäuspassion klingt auch nicht nach Wagner oder Pucchini, nur weil sie Opernlänge hat. Der Vergleich hinkt zwar, aber vielleicht hilfts ja.


VG
Andreas

PS.:

Gibts den EisenbahnDiktaturIndex noch? Kommen da die Matthäuspassion und Friedrichs Riesengebirge gemeinsam auf 0,1 EDIs, wenn Sie sich auf ein Packerl hauen?
Hallo zusammen
Was nützt mir eine Anlage die nur versteckt in einem Riesigen Schattenbahnhof existiert.
Oder in Langen Tunnels verschwindet.
Es gibt nicht nur Bahn, sondern auch das Faller Car System dies beide zu Intrigieren macht eine Anlage erst Lebendig. Auch den von Rapido Siloautomat in eine Anlage von nur Schienen zu Installieren ist doch fast unmöglich. Sicher man muss immer ein Kompromiss schließen aus allem.
Ich habe auch mehrere Gleise zum Ranggieren , ich kann meine wagen Be. und Entladen.
Heute kann man sogar Bewegungen auf der Anlage Installieren fallende Bäume Sägewerk und Brunnen mit täuschend echten fließenden Wasser. Wie soll ein Fahrbetrieb simuliert werden wo nur Schienen verlegt sind. Entweder ich mache einen Ausschmitt eines Großbahnhofs wo der Zug nur Rangieren kann oder ich Simuliere einen Fahrbetrieb mit Bahnhof und kleiner Rangiermöglichkeit mit Leben drum rum.
Gruß Wolfgang


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Meine Anlage ist ovalig und voll bepackt mit Gleisen (noch nicht ganz fertig, wie immer)
was Andere denken ist mir latte. :))

Hab vor nicht allzu langer Zeit wieder mit dem Moba-Hobby auch praktisch angefangen
(nicht nur planen und träumen) - Erste Idee - klar Anfänger, aber schön sollte es doch
sein - wenn man dann Realität und Fotos aus Modellbahnzeitschriften vergleicht, sieht
man wie viel Fachwissen/Erfahrung/Zeit/Geld man reinstecken muss, um was wirklich
schönes zusammenzustellen.

Hab noch einige andere Hobbys, da muss man halt aufteilen - und ja das Geld halt auch ;).

Bei mir muss eigentlich gar keine Landschaft sein, hab ich nach einigen Tests festgestellt -
mag Fahren nach selbst erstelltem Fahrplan + zufällig zusammengewürfelter Güter-
Zusammenstellungen - die dann passend rangiert werden müssen, um neuerlich in die
"weite Welt" = Doppeloval ;) geschickt zu werden.

Und obwohl das nicht perfekt, Finescale ist, macht es mir einen Heidenspass.

Ich pflanz lieber noch ne Weiche für zwei Abstellgleise auf die Platte, anstatt ein Gebäude,
See etc. - jeder wie er mag.

Jeder sieht die Sache mit seinen eigenen Augen - der eine sieht - wie, da ist nur ne Weiche
auf der Holzplatte? Ich sehe da schon wieder den Betriebsablauf, wie ich da Güterwagen
hin- und herschiebe.

Die Frage ist eigentlich unnötig - aber trotzdem immer wieder interessant, die Meinungen
dazu auszutauschen. :)

Hi !

Ich beobachte lieber die fahrenden Züge.  

http://www.youtube.com/watch?v=oJakDvU7BqA

Gruß Thomas
Hallo,
was haut ihr euch denn wieder gegenseitig die Nasen ein? Jeder baut wie es ihm gefällt und gut. Die Geschmäcker sind verschieden und das macht doch auch den Reiz der MoBa aus, oder? Vielfältigste Möglichkeiten, die jeder nach persönlichem Geschmack und Können umsetzen kann.

P.S.: AnTic nutzt doch die MS2, würde mich wundern, wenn er damit SX-Betrieb machen kann :)

Viele Grüße
Carsten von 1001-digital
Hm,

AnTic, die Thematik läßt sich noch weiter zersplitten, denn unter Betriebsspaß verstehen viele unterschiedliches. Das geht von einfach nur Züge fahren lassen, egal wie zusammengestellt bis hin zu exakt nach Vorbild und Epochal stimmig zusammengestellte Züge, fahren nach Fahrplan und Umsetzungversuch des Betriebes im Original mit allem Bim-Bam-Bum was dazu gehört. Dazwischen ist die Bandbreite riesig.
Das Extreme liegt dann von vorbildlicher Landschaft mit Landschaftlichen Szenen nach Originalbild, wo dann aber einfach nur schöne Bunte Züge fahren und der Vorbildbetriebsanlage wo nur Gleise, Weichen, Signale, ect. auf einer grauen Platte sind (z.B. die Schulungsanlage der Union Pacific ist so).

Tja, und dan gibt es ja noch die Anlagen die schöne Landschaft haben, aber in keine Zeitepoche angesiedelt sind, während andere versuchen sehr exakt eine Zeitepoche dar zu stellen. Disen nicht nur mit dem Rollmaterial, sondern mit Gebäuden, PKW, LKW, ect. bis hin zur richtigen der epoche entsprechenden Kleidung der "Preiserlein". (z.B. Minirock war in der 50er Jahre Epoche halt noch nicht Mode)


mfG.
"tattoo"

Ergo, im bezug auf unser Hobby gibt es unendlich viele verschiedene Möglichkeiten/Varianten und zum Glück  schreibt einem noch niemand vor was man zu bauen und zu kaufen hat.

und um den politisch correktnes Ausdruck der Gutmenscheria zu nehmen, ...... man kann sich ja in den Jahren weiterentwickeln .........
Zitat - Antwort-Nr.: 39 | Name: AnTic

Genau an so oberschlauen Antworten wie @38 kann der geneigte Leser erahnen, wie es in manchen Leuten denkt - oder was oder wie viel sie in der Lage sind, von geschriebenem Wort zu erfassen.


Kühne Worte von jemandem, der nicht mal fünf geschriebene Zeilen (+ ein Wort) erfassen kann. Deine Beiträge hier habe ich aber sehr wohl "erfaßt". Der von dir geprägte Begriff "Die Pro-Einöd-Fraktion" bspw. läßt mich nicht nur erahnen wie du denkst, sondern verschafft mir auch Gewißheit.  Ist in diesem Thread genau so, wie ansonsten in den Digital-Threads. Du bist der Oberschlaue und hast alleine recht und niemand sonst. Die anderen sind dann eben die Bösen und ihre Meinungen/Neigungen/Vorlieben/... sind Mist.
Moin,

ich hatte mit RainerP ja auch schon das Vergnügen...  

Aber wo er Recht hat (@47), hat er Recht!

Gruß Tom
Das ist doch das schöne am Modellbahnhobby,jeder kann bauen was und wie er will.

Und die Ansichten können sich auch ändern.

Vor Jahren hab ich eine N Anlage begonnen. Eine eingleisige Nebenbahn auf 5 mal 1 m. Schön viel Landschaft und verdeckte Abschnitte. Die Gleisanlage und die Elektrik ist fertig geworden,dann verlor ich aus verschiedenen Gründen das Interesse.
Nun nach etlichen Jahren bin ich wieder aktiv. Gleise geputzt,die Elektrik vervollständigt,und oh Wunder alles läuft.

Und jetzt kommts,ich hab beschlossen kein Gelände zu bauen,ich fänd es sehr schade wenn ich die Züge auf den schön verschlungenen,dann durch Gelände verdeckten,Strecken nicht mehr sehen kann.

So,und nun könnt ihr über mich herfallen !

Dieter
Hi.

Ha!
Ein Reifeprozess geht durch das Land......

Aus heutiger Sicht hadere ich mit mir selbst:
- zum einen Stinkt er mir, dass zahlreiche Gleise unsichtbar versteckt sind (Stichw. Schattenbhf)
- zum anderen liebäugele ich schon oft mit einer "Wenig-Ist-Mehr"-Anlage, wo z.B. nur eine Strecke durch liebliche Landschaften ihre weiten Bögen zieht.......

Aus Wahn und weil es irgendwie Sinn macht, wurstele ich zzt. an einer "Showbühne" = offene Drehbühne mit 47 + 1 Abgängen, die nur dem Abstellen von Loks zu dienen hat. Landschaftlich ist das spartansich und vorbildorientier überhauptnicht. Die Showbühne ist vor dem Stadtberg eingeklinkt und voll absichtlich rein funktional.
Bilder folgen.....

WE
Guten Morgen
Das ist genau der Punkt, warum ich auf Schattenbahnhöfe und Gleiswendeln verzichtet habe und werde. OK, viele von euch können das aus Platzgründen nicht, dann geht's eben nicht anders aber Sinn und Zweck einer Moba ist nun mal das man etwas sieht. Meine bald 40jährige Erfahrung hat mir gezeigt das das Interessante an der Moba der Betrieb ist. Lange Paradestrecken sind schön, werden aber sehr schnell langweilig. Klar wenn ich nur 2m mal 60cm habe reicht es aus, aber bei 10qm wird's meiner Meinung nach sehr schnell fad wenn dann nur eine eingleisige Strecke mit einem 4 gleisigen Bahnhof da ist.
Lg Peter
Hi.

Nun, bei mir soll der Schatt.-Bhf ja nur als Speicher dienen:
wenn da ein Zug ewiglich hochrödelt im Wendel hab ich hoffentl. genug zeit zum Spielen....

Gleiches gilt füpr die Strecke: Mag der Zug von mir aus  3 - 5 min dahinrollern, da kann ich dann an der nebenbahn rangieren....

Drum werden wohl auch die geplanten Blockstellen nicht so zahlreich ausfallen.
Was nutz es denn wenn sich die garnituren gegenseitig jagen?.........

Letztlich kann ich eh nur einen im Bhf handhaben.

WE
Hallo Wutz
Ja da hast Du recht! Hatte auf meiner alten Anlage die Möglichkeiten mit 17 Loks/Verschubreserven zu rangieren. Also hätte ich 18 Personen dafür gebraucht damit sich alles bewegt was sich neben den normalen Zugfahrten bewegen kann. Erstens habe ich dann Deine Erkenntnis gewonnen ;o) und zweitens wars irgendwie blöd denn wenn bei einer Ausstellung 15 Besucher da waren war der Raum gerammelt voll :o) { jo irgendwie blöd wenn man in seinen Mobajugendtagen solche Überlegungen nicht anstellt :o) }
Lg Peter
Hi

aktuell hadere ich mit meinem Plan, dem Bhf 3 Fahrregler zuordnen zu können und das in 4 Bereichen:
- obere  Bhf-Hälfte = Rangieren und Streckenregler re-li
- untere Bhf-Hälfte = Rangieren und Streckenregler li-re

Das würde mir Analogie die Mögl. geben:
Rangieren möglich und trotz dem zwei Durchfahrten machbar

ABER:
Würde man das denn auch nutzen, bzw. kann man das überblicken und auch handhaben?

WE
Hallo
Ja das geht sicher ;o) solange die beiden durchfahrenden Züge sich nicht in die Quere kommen ( also keinen Hundeknochen bauen).
Lg Peter
Hi.

Geht auch mit HK!  Die Züge können ein-, aus-, und durchfahren mit den Streckenreglern und trotzdem kann gleichzeitig rangiert werden, dabei stellt sich die Frage ob das (abgesehen von der Durchfahrt) für einen bediner handhabbar und somit durchführbar ist?!

Auch beim Einfahren muss ja der Zug abgerufen werden und dessen fahrstrasse gestellt werden + stimmig sein.

Der durchfahrende (ausfahrende) Zug will auch freie Strecke beim Ausfahren haben.....

Das alles stimmt mich nachdenklich ob es den Schaltungsaufwand wirklich braucht?!

Womit wir beim thema wieder wären:

Was will ich was kann ich was macht sinn?!?!

WE
Hi
Stellst Du die Fahrstrasse nicht einmal und dann fährt er im Kreis?
Lg Peter
Hi

KREIS?!
Was ist das?

Ich habe einen Hundeknochen in dessen "Mitte" der Bhf liegt:

-rechts geht es direkt in den Tunnel und via 8 lagigen Wendel in den doppelten Schattenbahnhof

- links geht es vie Strecke bergab zum Wendesegment mit 1,5 x 360° und dann weiter bergab retoure unter den Bhf um dort im kleinen Schattenbhf per Schleife zu enden...

D.h. der Zug, der rechts verschwindet geht "Schlafen"
Der Zug der lnks verschwindet kommt zunächst in den kl. Schattenbhf und dann wenn ich will kömmt der wieder von links; das "dauert aber auch ca. 15 Meter" in Summe.

Also ICH bin der Fahrdienstleiter und wenn ich einen Zug "brauchen" kann, rufe ich den entweder im Schattenbhf ab oder er steht schon "vor der Türe" und wird per Taste abgerufen.

WE
Ich habs befürchtet :o) Und die Annahme der Züge kannst Du nicht automatisieren?
Lg Peter
Hi,
ich mache Moba wegen mir und für niemand anderes. Deshalb mache ich das , was mir Spaß macht und das ist gut so!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

            Gruß Robby
Hi.

Hi hi hi, womit wir wieder beim Kernthema sind....

genau, genau...

Die Annahme will ich bewusst nicht automatisieren, da ich ja FDL bin und bleiben will.
Zugegeben, der ein oder andere würde das so tun aber just da sind wir bei Geschmackssache und jedem wie er möchte.

WE

PS: Ein Zug ist so lange unterwegs, dass das das Thema "Fahrerei (Zug von selbst)" vollends zufriedenstellend abdeckt; zwischndurch kann ich nach Gusto zusehen (aufgleisen ....) rangieren oder sonstwas tun.
Ach so ;o)
Hm,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

ich mache Moba wegen mir und für niemand anderes. Deshalb mache ich das , was mir Spaß macht und das ist gut so!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!


Robby, das ist vollkommen okey und es zwingt dich noch niemand es nicht so zu handhaben. Nur, sobald du aber öffentlich wirst (Kollegen einladen, Foto´s in Fachzeitungen, Ausstellungen, ect.) dann wird halt nicht jeder 100% begeistert sein und du wird auch Kritik hören und akzeptieren müssen.

Erinnert mich an ein Erlebnis. Einige Mobaner wollten mit ihrer Modulanlage bei einer Ausstellung dabei sein. Der Veranstalter hatte aber gefordert, daß sie ihre Module ein bißchen überarbeiten sollten, ansonsten nähme er sie nicht in die Ausstellung. Diese Mobaner waren dann böse auf den Veranstalter, den er soll sie gefälligst so nehmen wie sie es haben. Dann beklagten sie sich aber, daß sie nicht auf der Ausstellung ausstellen durften.


mfG.
"tattoo"  
Also Leute,
was tut sich bei diesem Thema? Wir lesen philosophische Betrachtungen über Vielfältigkeiten des Hobbys, Einzelbeiträge die sich anscheinend nur eingeklinkt haben, um sich mal wieder an mir abzuarbeiten, das Thema selbst aber wohl nicht interessiert, einige Outings von anderen Betriebsbahnern, die ebenfalls Gelände zwar als wünschenswert, jedoch als nachrangig betrachten.

Aber sehen wir nur einen einzigen konkreten Beitrag für eine kompakte Anlage, die viele verschiedene betriebliche Situationen abbildet und trotzdem eher ländlich wirkt? Nein!

Scheint also doch eher selten zu sein, sonst wären hier sicher zig Vorschläge eingegangen - schon um mir zu zeigen, dass ich falsch liege.
Hallo AnTic

Vielleicht interessiert das Thema einfach nicht mehr! Vielleicht mag sich niemand mehr an Dir "abarbeiten" (lustige Bemerkung), vielleicht machen halt die meisten einfach, was sie mögen - ohne gross darüber zu diskutieren!

Gruss, Linus
Hm,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

für eine kompakte Anlage, die viele verschiedene betriebliche Situationen abbildet und trotzdem eher ländlich wirkt?


AnTic, tja, was verstehst du unter "Verschiedene betriebliche Situationen abbildet"? Denn vielleicht verstehen andere unter den "verschiedenen betriebliche Situationen" wie du sie siehst vielleicht was anderes? Denn z.B. im FREMO sind gerade die "Betriebsbahner" sehr aktiv.

Mir persönlich sind "Betriebsituationen" eigentlich vollkommen egal. Mir persönlich gefällt es schöne Züge in toller Landschaft zu fahren und zu bauen. Tja, und Foto´s der Anlage gibt es erst dann wenn sie auch Landschaftlich anschaubar ist. Wird aber noch einige Zeit dauern, denn die Eigenbaugebäude brauchen ihre Zeit.

mfG.
"tattoo"

Hallo,
ich hingegen schaue mir bevorzugt Anlagen an, deren Züge nicht rasen, deren Gleisbau ordentlich ist (nicht schlecht verlegt ist und z.B. R1-Weichen hat) und die auch landschaftlich vorbildnah sind (oder halt im Rohbau)
Für mich passen z.B. lange und/oder schnelle Züge nicht zu Engstradien, ein sehr verkürzter Schnellzug hat auch nichts auf der Anlage zu suchen (stark verkürzte ICE, 3-teilige VT18.16...), mit massivem Epochenmix/Bahnverwaltungsmix kann ich gar nichts anfangen, und auch Elloks ohne mind. OL-Masten kann ich nichts abgewinnen.
Für wichtig halte ich auch noch, dass man zumindest Personenwagen so modern hält, dass sie eng gekuppelt fahren können.

Der Gleisplan an sich ist mir eigtl. relativ egal, kommt ja auch sehr auf das Anlagenthema an und wie man das landschaftlich entzerrt. Offensichtlich im Kreis fahren ist allerdings blöd.
Grüße Horst
Hallo AnTic,

ich selber würde meine Bahn so ansiedeln, auch wenn das vielleicht nicht so sehr Deinen Vorstellungen einer ländlichen Anlage entspricht.

Bahnhof an einer eingleisigen Nebenbahn am linken Niederrhein, wilde Pampa, Felder (nagut, die gibt es noch nicht ... Schau einfach mal hier:
https://maps.google.de/maps?q=millingen+rheinbe...gen&t=h&z=15 Wenn das keine ländliche Umgebung ist. Ländlich ist damit aber keineswegs mit kleinem "langweiligen" Bahnhof gleichzusetzten. Denn auch an den Strecken mit typischer Nebenbahnidylle gibt es gelegentlich große Werke, die auch hier betriebsame Bahnhöfe rechtfertigen.
(An Bahnhof Millingen habe ich mich mit der Größe orientiert, aber der Gleisplan ist ein eigener).

Und hier Bilder meiner Bahn
http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show....re%20bahnreform#aw76

Der Bahnhof hat 8 Gleise, davon 6 für Güterzüge. Betriebliche Situationen sind das Kreuzen von Zügen, umspannen von Ganzzüpgen, Bilden von Übergaben, Tanken, Übergabe an Werksanschluss, Bedienen der Ortsgüteranlage.... Also schon einiges an Betrieb.

Das ganze auf weniger als 2qm. Und doch ländlich...
Es wird auf der Anlage keine Stadthäuser geben, nur ggf kleiner Mehrfamilienhäuser, einen kleinen Bahnhof und ein paar Anliegerstraßen. Ansonsten Felder und Wildnis drumherum.
Wobei es gar nicht viel drumherum geben wird, ich habe die "Platte" nämlich mit Gleisen vollgeknallt, damit ich nur um das Umfeld nicht so die großen Gedanken machen muss. Und trotzdem mit dem Ziel alles möglichst vorbildgerecht zu bauen, also nix mit mit Achterbahn und verknoteter 8, was man im Anfangsthread mit der vollen Platte gleichgesetzt wurde.

Gruß
Dirk
Hallo,

vielen geht es um Modelllandschaft mit ein bischen Bahn drin, oder ?
Auf Ausstellungen schaue ich mir auch gern die Details an, mein Interesse gilt allerdings ausschliesslich den Zügen und dem Bahnbetrieb.
Ich möchte Eisenbahn, d.h. Züge fahren sehen und nicht basteln schon gar nicht irgendwelchen Kleinkram ... auch wenn das hier nicht sehr opportun ist.
Aber so sind die Menschen, verschieden.

VG
Frank

Moin,

und ich liebe es, Züge in einer möglichst vorbildgerecht nachgebauten Landschaft fahren zu sehen.
Jedes Detail ist dabei von Interesse, sei es der Misthaufen auf dem Bauernhof, die Verladeszene an der Ladestrasse, die Kühe auf der Weide, das Binnenschiff mit der gerade zu entladenden Kohle,
der Trecker samt Miststreuer auf dem Feld und, und, und...
Sind es doch gerade die liebevoll gestalteten kleinen Alltagsszenen, die den Bahnbetrieb der jeweiligen Epoche so interessant machen.
Ich plädiere daher für Landschaft (die war schließlich zuerst da) mit Bahn anstelle umgekehrt.
Aber natürlich gilt: jeder so, wie er es mag, denn schließlich soll unser Hobby Spaß machen.

LG
Heiko
Moin Antic,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:


Scheint also doch eher selten zu sein, sonst wären hier sicher zig Vorschläge eingegangen - schon um mir zu zeigen, dass ich falsch liege.



...es gibt aber kein richtig oder falsch - sondern nur verschiedene Vorlieben. Ich teile grundsätzlich deine Einstellung (als Betriebs- oder Spielbahner). Aber deine Art, deine Meinung zu vertreten und deine Vorlieben "zu verteidigen" sind, vorsichtig ausgedrückt, abstoßend...  

...weil du deine Einstellung/Vorlieben als die allein gültigen darstellst und dabei vergisst, dass andere ihre Einstellungen ebenfalls als "richtig" empfinden.

Das ist in diesem Faden zu erkennen - und wenn das Thema in Richtung MS 2 geht, kommt dies noch deutlicher zum Vorschein.

Und dann kannst du dich ja nicht ernsthaft darüber wundern, dass man sich an dir "abarbeitet"...

Gruß Tom

Guten Abend,

anbei das versprochene Bild zur "Showbühne"

Sie dient lediglich dem Aufstellen von Loks und wurde absichtlich nur stilisiert gestaltet; OK Schotter kommt schon noch....

WE

PS:


Übrigens: solltet Ihr Euch wundern, warum der Vollkreis so seltsam angeschnitten ist.......

Die Bühne sitzt genau an der Pos. die die in der Ebene einzig, maximal möglich war, ohne dass das Schneckenrad darunter und der Motor mit den:
a- Wendelgleisen der obersten Lage +
b- 3 Abstellstutzen der Interims-Lokharfe
kollidiert
Also so weit es geht in deren Zwickel....

WE



Die von Wutz zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login



@68 Dirk.

Schöne Anlage, ich habe sie schon bei der Vorstellung beachtet.
Aber:
Mit einer Modulanlage (oder einer schmalen AnDerWandLang) gibt man nun der Landschaft nicht wirklich viel Raum. Daher ist sie nun in meinen Augen nicht gerade ein Paradebeispiel für Kompakt, vielfältig und ländlich.

Ungewöhnlich viel Landschaft neben der Bahn geben übrigens die Eisenbahnfreunde 99 ihrer Modularen Anlage. Allerdings braucht's eine Turnhalle dafür.
http://youtu.be/HHAGfBVUgs0
TomtowN

Ernsthaft, was soll dein Posting @71?
In meinen Beiträgen werbe ich dafür, kantig wie üblich, die landschaftsbetonte aber gleisarme Anlage genau nicht als erstrebenswertes Ideal zu küren, sondern auch andere Ziele, zum Beispiel die betriebliche Vielfalt, gleichwertig gelten zu lassen.

Daraufhin wurde geschrieben, dass die Symbiose von kompakt, vielfältig und ländlich durchaus machbar wäre. Ich wiederum glaube das aus meiner Erfahrung heraus nicht und formulierte den Wunsch nach Beispielen - fertig gebaut und möglichst vom Amateur.

Du drehst mir nun das Wort im Munde herum, offenbar nur um deinem Bashing den Anschein von Substanz geben zu können. Das ist oberpeinlich.
Hallo
Ich schlage mich mal auf AnTics Seite.
Fuer, wie ich denke, den durchschnitts Modellbahner, wird beides unmoeglich sein, aus Platzmangel.
Wie man dann baut, ist jedem, zum Glueck selber ueberlassen. Ich persoehndlich finde beide Varianten interessant, habe mich aber fuer den Betrieb endtschieden.
Natuerlich moechte ich auch meine Zuege in einer Realistischen Landschaft fahren sehen. Wie z.B, dass Mittelreihntal, aber da schon ein normales Rheinschiff um die 60 cm im Modell ist, werde ich wohl doch eine Turnhalle mieten muessen, was aber noch dauern wird, da die Idee auf unverstaendniss bei der Frau stoesst.
Gruss Hubert
Guten Morgen
Ich muss auch Antic recht geben. Die meisten von uns werden es räumlich nicht schaffen und wenn jemand mal so viel Platz wie ich hatte dann besteht die Gefahr das man dann noch mehr und noch mehr will. Mein damals linker Anlagenteil der nur für Landschaft vorgesehen gewesen wäre musste irgendwann einem österreichischen Bahnhof weichen (man muss ja trennen zwischen DB und ÖBB). Ich möchte Hubert jetzt nicht recht geben um nicht den einen oder anderen Scheidungskrieg hervorzurufen aber wir haben halt andere Interessen auch noch ;o) um es nobel auszudrücken. ( nein ich hab jetzt nicht gesagt das die Frauen schuld sind das wir uns keine größere Moba leisten können)  :o)
Lg Peter
Hm,

aus meinen persönlichen Erfahrungen, wird der Begriff "Betrieb" von Modellbahnern recht breit gesehen verwendet.
Also ich kenne den "Betrieb" wie er bei FREMO abläuft genauso wie automatisierte Anlagen wo nach Fahrplan gefahren wird und ich kenne aus den US-Fachliteraturen den Betrieb mittels Dispatcher.
Aber ich kenn auch das NOCH Fertiggelände wo zwei Züge gegenläufig ihre Kreise drehen und der Anlagenbetreiber, sagt er fahre "Betrieb".
Letzte Woche wurde ich zur Besichtigung von 2 Modellbahnanlagen gebeten und wurde um meinen Landschaftlichen Rat gefragt.
Beide Anlagen (H0) waren Hobbyräume mit jeweils ca. 20m² Fläche.

Anlage a.) "Traffic-Jam" nach Selbstmord eines Preiserleins, so jedenfalls war mehr Gleis mit Rollmaterial vollgestellt als freies Gleis vorhanden war. Viel, viel, viel, viel Gleis und dazwischen Häuschen und Autos. Für "Betrieb" mußte jeweils ein Zug auf die Strecke, damit ein anderer in den Bahnhof konnte. Von Holländischen, Schwedischen, Deutschen, Schweizer, Französischen, Italienischen, Österreichischen, Ungarischen und Amerikanischen Loks wurde alles mögliche gezogen.

Anlage b.) Ebenfalls "Traffic-Jam" nach Selbstmord eines Preiserleins. Hauptbahn mit abzweigender Nebenbahn. Dessen Endbahnhof mit 3 Bahnhofsgleisen, einem Gleis zur Lokbehandlung, ein zweigleisiger Lokschuppen mußte auch noch drauf und dan noch 5 Stk. ????-Gleise. Auf die Frage was die sollen......"ich will Betrieb machen und rangieren"....ähm einfach nur Gleise ohne jegliche Chance überhaupt etwas hinstellen zu können, damit die Waggons be/entladen werden können? Habe dann noch gefragt wie er den eigentlich die Waggons abkuppelt, da zu weit um von Hand und kein Entkupplungsgleis ..."werde mir noch eine Lok kaufen die fernentkuppeln kann".
Nebenbahnbetrieb: wenigstens ein Bahnhofsgleis frei, damit der Einfahrende Zug Platz hat. Lok umsetzten nur möglich wenn ein andere Zug abfährt.

Nun, mir persönlich egal, Hauptsache die Anlagenbetreiber haben eine Freude damit. Nur  Landschaftliche Tips (immer noch extreme Komromisse!) sind kaum umsetzbar, ohne nicht etliches Gleis aus diesen Anlagen zu nehmen.

mfG.
"tattoo"

"Betrieb auf Modellbahn" sieht halt jeder anderst, habe ich gelernt.


Wieder werden nur überbahnte Spielanlagen, diesmal mit zweifelhaftem Betriebskonzept erwähnt. Aber wir reden immerhin über Anlagen, die in Betrieb sind - und zwar regelmäßig. Die andere Seite gibt es aber auch: die Aufgabe des Hobbys. Hier die nicht gerade kurze Liste der in ebay zum Verkauf stehenden Komplettanlagen in Spur N, in der Regel kleine Anlagen:
http://www.ebay.de/sch/Komplettanlagen-/87315/i.html?_dcat=87315&Spur=N

Meine Meinung: Eine Bahn mit wenig möglichen betrieblichen Varianten wird bald langweilig. In dieser Situation hat man nun nur zwei Optionen: expandiere oder stirb.
- Stirb: Hobby schläft ein, Platte verstaubt, wird verschenkt, verkauft
- Stirb light: Hobby ist/wird der Modell-Bau, Modul-Bau (Verein), Neubau (nach Abriss, Verkauf, …), Sammler
- Expandiere: mehr Gleis auf gleicher Fläche, also Überbahnung
- Expandiere Luxus: mehr Fläche in Beschlag nehmen

Nur so als Duftmarke: In Enndingen kann ich locker zwei Stunden aktiv Betrieb machen, ohne das sich dabei eine Aufgabe bereits wiederholt.

P.S. Die Kandidaten-Liste für die Wollmilchsau (kompakt, vielfältig und ländlich) ist immer noch offen (und unbesetzt).
Hm,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Aber wir reden immerhin über Anlagen, die in Betrieb sind


In Betrieb sind? Ist Trafo einstecken und Lok´s bewegen bereits Betrieb?

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

In Enndingen kann ich locker zwei Stunden aktiv Betrieb machen, ohne das sich dabei eine Aufgabe bereits wiederholt.


Auch mit einem Timesafer kann man Stunden verbringen ohne, daß es fad wird.
Und auch auf einem NOCH-Fertiggelände kann man längere Zeit "Betrieb" fahren, wenn man sich ein bißchen mit Phantasie einen Fahrplan, Ablauf und Waggonbewegung zurechtstellt.


Auch die in #77 erwähnten Anlagen lassen "Betrieb" zu wenn man sich einen Ablauf zusammenstellt.
Aber die Betreiber dieser Anlagen wollen einfach nur fahren und gelegentlich mal einen Waggon irgend in ein Gleis rangieren.

Auch auf meiner in Bau befindlicher Anlage läßt sich ein recht Umfangreicher "Betrieb" machen, wenn ich mir einen Ablauf erstelle. Nicht nur die Anzahl der Züge im Schattenyard und durch dessen Multifunktionalität ergeben recht interessante Möglichkeiten. Dann die verschiedenen Ladegleise mit entsprechenden Kunden währen für umfangreiche Rangiermöglichkeiten. Tja, und dann noch die "Helper" Sache für den Bergstreckenteil.
Und dabei sind so wenige Gleise auf der Anlage zu sehen.


mfG.
"tattoo"  
@78:
"Meine Meinung: Eine Bahn mit wenig möglichen betrieblichen Varianten wird bald langweilig. In dieser Situation hat man nun nur zwei Optionen: expandiere oder stirb."
und folgende Postulate:
Def. NEIN, denn
1. Kann man sich auch mit einer eingleisigen NEB zB in landschaft und Gleisbau verlustieren bis zum Abwinken
2. Kann der Weg das Ziel sein, dh. ein permanentes bauen, womöglich mal mehr mal weniger lässt keine Langeweile aufkommen
3. Zus. Gedanken und Ideen "zwingen" zum Nachrüsten / Umbau

Nicht jeder bertreibt das Modellbahnhobby dazu "fertig zu werden und zu Spielen" sondern die Gesamtheit der Sache ist oft Triebfeder:

Ich nötige eine schräges Beispiel ab:
Meine Mountainbikerei wird auch nicht langweilig, da die Auffahrt erträglich wird durch das Wissen, was einen Erwartet und dass es vorbeigeht
Der Gipfel / Pass ist nicht das alleinseelig machende; die Abfahrt ist immer herausforderung und Freude zugleich und dann ist da drumrum ständig herrliche Natur
Langeweile kommt nicht auf, da jeder Weg anders ist.....

WE
Zitat - Antwort-Nr.: 79 | Name:

Auch mit einem Timesaver kann man Stunden verbringen ohne, dass es fad wird.

Wie viele passionierte Kleinanlagen-N-Rangierer kennst Du? Diese Kollegen bleiben nicht lange bei N (stirb) - oder waren nie hier. Die Rangieranlage in N ist die absolute Ausnahme. Und auch ich will mich wie die meisten im Betrieb nicht auf das Rangieren reduzieren - gerade bei N nicht.

Zitat - Antwort-Nr.: 80 | Name:

Kann der Weg das Ziel sein?

Selbstverständlich. Nur ist das eben dann kein Betriebsbahner. Und wie lange willst du an 2 qm rumschrauben? Wie gesagt, wer auf dem Bautrip ist, baut alle Naselang eine neue, witzige Kleinanlage, Mal Sommer, mal Herbst oder Winter. Nur eines tut er nicht: anhaltend damit Betrieb machen (stirb light).
!?

Ich baue seit einem Jahrzehnt an einer größeren Anlage.....

Vielleicht wird mir s ja mal trotz Betriebsmöglichkeiten langweilig, das kann ich noch nicht sagen....

WE
Hm,

AnTic, logischerweise sind mit mehr Gleisen/Weichen auch die "Spielmöglichkeit" größer.
[Anmerk.: In den Augen von Antimodellbahnern sind wir ja nur große Kinder die mit Spielzeug-Eisenbahn spielen! Egal wie wir unsere Modellbahn betreiben oder egal ob wir nur Gleise oder fast nur Landschaft bauen.]

Also wenn ich meine Modellbahner-Zeit so ansehe, dan habe ich mich sehr oft weiter entwickelt. Mit jeder Anlage die mir nicht gefallen hat und ich abgerissen habe, später dann verkauft habe, haben sich meine Wünsche und Ziele für die Modellbahn geändert. Bei meinem Einstieg in die Spur-N habe ich auch versucht so viel wie nur möglich an Gleis auf die typischen 2m² zu bringen. Das nächste Ziel war dann extra eine ältere Großbaustellen-Bauleitungsbarake zu kaufen, auf zu stellen und darin eine gaaaanz große Modellbahnanlage mit zig Meter Gleis und unendlich vielen Weichen zu bauen. (Bauleitungsbarake habe ich keine bekommen, dafür die Rote Karte von der besten aller Ehefrauen).
Als ich dann endlich einen eigenen Hobbyraum hatte, hat sich mein Ziel einer Anlage bereits sehr verändert und schaut heute eigentlich komplett anderst aus als wie zu Beginn.


Tja, und Module sind eigentlich die Eisenbahnstrecke mit jeweils 50-100m Landschaft links und rechts neben der Eisenbahnlinie.
Module, Segmente, ect. können selbst in der Turnhalle aufgestellt niemals eine komplette Landschaft darstellen, so wie sie bei Anlagen, größeren Anlagen oder ganz großen Anlagen (z.B. die Schwarzwaldbahn-Anlage in Hausach) zu sehen ist. Module und Segmente stellen eigentlich nichts anderes dar, als die nähere Landschaft, welche man vom Zug aus sieht.

mfG.
"tattoo"

......betreibt jetzt mein Enkel die Wohnzimmer-Esszimmer-Küche-Hausflur Boden-LGB Gleis(Anlage) oder spielt er mit dieser? Den eigentlich dreht er auch am Trafo und läßt die Lok´s fahren.
  
Ha,

da fällt mir ein:
Ist es nicht so, dass die ein oder andere Lebensabschnittspartnerin rückblickend mnachmal so und sagen wir manchmal so .... gesehen wird?!
Trotzdem möchte man doch meist die zeit nicht missen, auch wenn man manches nicht wieder so machen würde...... ?!

So sehe ich das vielleicht auch manchmal bei der Modellbahn ....

WE
Schönen Tag,

in der Miba gab es mal 10 amüsante Modellbahner-Archetypen - Nr. 5 und 7 stehen sich in diesem Thread wohl gegenüber:


Nr. 5: homo mibanicus infantilis - der kindliche(Spielbahner)

Er besitzt eine Anlage - 1,8 m² vom Nordseestrand bis zum Albenrand und mittendrin 1000 LED. Er kauft unbesehen, was Ihm in die Hände fällt und blinkt und piebst und raucht und schmaucht.
Sein Motto: "Oh Radius, oh Radius, ich dich noch enger kriegen muß!"

Nr. 7: homo mibanicus diaramae - der Statische

Er baut seit 20 Jahren an einer 50 cm² - Anlage und feilt seit 3 Tagen an einer Klosettenpapierhalterung für die HO Damentoilette.
Sein Motto: "Wer sagt denn, dass der Frosch keine Haare hat. Man sieht sie nicht!"

weitere Archetypen unter: http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=1&am...39cd27696e537b94352f


VG
Andreas
Hm
Und was mach ich wenn ich da nicht reinpasse ???? :o) Obwohl, Feind der Industrie würde am besten passen da ich fast alles gebraucht kaufe ;o)
Lg Peter
@Peter,

Du bist doch kein Feind der Industrie! Du sorgst dafür, dass die Verkäufer der gebrauchten Artikel sich das Allerneueste ins Regal stellen können..


***


Mir geht der modernste Archetyp ab, :

11. homo mibaniucs visificus: er hat sein Mobazimmer gegen Bildschirm(e) getauscht. Seine Familie vermehrt sich explosionsartig und ist deshalb in Untergattungen zu differenzieren:

11.1. homo mibanicus visificus quaererus - der Forschende: er vergoogelt zumindesten einen Lebensabschnitt, bevor er zur Kaufentscheidung kommt.

11.2. homo mibanicus visificus virtualis - der Virtuelle: er pixelt sich sein "second tracklive" mit Eisenbahn-Animationssoftware und 3D-Gleisplanungsprogrammen.

11.3. home mibanicus visificus socialis - der Soziale - Weiterentwicklung des "homo mibanicus infantilis socialis" (Clubbahner, in diesem Forum auch gerne als "Hobbykollege" bezeichnet): statt clubzubahnen chattet und postet er und kennt in der Folge auch keine Kompatibiltätsprobleme mit seinem Digitalprotokoll.

VG Andreas


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