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THEMA: Fleischmann 739408 E94 kriegt keinen Strom
THEMA: Fleischmann 739408 E94 kriegt keinen Strom
waldschrat65 - 05.01.13 18:56
Hallo Profis,
heute war endlich die E94 vom Lokmuseum in der Post. Sofort zerlegt und Decoder rein. Dann Ernüchterung: nur Lesefehler. Alles gemessen. passt. Analogstecker wieder rein, Lok aufs Gleis und analog gefahren. Geht nicht nicht. Erst wenn ich auf den "Mittelblock" drücke kriegt sie Kontakt und fährt. Also Drehgestelle runter und Kontakte geputzt. Bringt nix. Und nun? Was könnte der Grund sein? Soll ich die Schleifer in den Drehgestellen auch noch reinigen?
Ratlose Grüße
Martin
heute war endlich die E94 vom Lokmuseum in der Post. Sofort zerlegt und Decoder rein. Dann Ernüchterung: nur Lesefehler. Alles gemessen. passt. Analogstecker wieder rein, Lok aufs Gleis und analog gefahren. Geht nicht nicht. Erst wenn ich auf den "Mittelblock" drücke kriegt sie Kontakt und fährt. Also Drehgestelle runter und Kontakte geputzt. Bringt nix. Und nun? Was könnte der Grund sein? Soll ich die Schleifer in den Drehgestellen auch noch reinigen?
Ratlose Grüße
Martin
Hallo Martin,
die E94 hat wie viele Fleischmann Konstruktionen auf jeder Seite zwei Bügel, die die Radschleifer mit der Platine verbinden. Die springen gern mal aus der Verankerung.
Eine weiter Fehlerquelle könnte sein, dass du unbeabsichtigt den Drehschalter auf dem Gehäuse zum Umschalten auf Oberleitungsbetrieb bewegt hast.
Für beide Fehler spricht der Umstand, dass Druck auf den Mittelblock den Kontakt herstellt.
Viele Grüße
Friedhelm
die E94 hat wie viele Fleischmann Konstruktionen auf jeder Seite zwei Bügel, die die Radschleifer mit der Platine verbinden. Die springen gern mal aus der Verankerung.
Eine weiter Fehlerquelle könnte sein, dass du unbeabsichtigt den Drehschalter auf dem Gehäuse zum Umschalten auf Oberleitungsbetrieb bewegt hast.
Für beide Fehler spricht der Umstand, dass Druck auf den Mittelblock den Kontakt herstellt.
Viele Grüße
Friedhelm
waldschrat65 - 05.01.13 20:33
Halo Friedhelm,
danke für Deine Tipps. Leider haben sie nicht geholfen.
Mir ist auch noch aufgefallen, dass die jeweils äußeren Achsen federn. Wenn ich da drauf drücke habe ich auch Kontakt. An den Drehgestellen sind an den beiden Achsen die Schleifer. Blöd ist, dass die innere Achse die Haftreifen hat.
Noch eine andere Idee?
Viele Grüße
Martin
danke für Deine Tipps. Leider haben sie nicht geholfen.
Mir ist auch noch aufgefallen, dass die jeweils äußeren Achsen federn. Wenn ich da drauf drücke habe ich auch Kontakt. An den Drehgestellen sind an den beiden Achsen die Schleifer. Blöd ist, dass die innere Achse die Haftreifen hat.
Noch eine andere Idee?
Viele Grüße
Martin
waldschrat65 - 06.01.13 18:10
Hallo,
da die Lok analog läuft habe ich beschlossen mir die Gewichte von Werner Eichhorn zu kaufen. Dann sollte auch das fehlende Dachgewicht keine Rolle mehr spielen.
Viele Grüße
Martin
da die Lok analog läuft habe ich beschlossen mir die Gewichte von Werner Eichhorn zu kaufen. Dann sollte auch das fehlende Dachgewicht keine Rolle mehr spielen.
Viele Grüße
Martin
Hi!
Es mag vielleicht ganz falsch sein, aber bei Fleischmann hat die Platine ja zwei Laschen, die auf die beiden Motorkontakte drücken. Wenn dieser Andruck nicht (mehr) gut ist, dann gibts keinen Kontakt. Der kann aber beim Draufdrücken von oben schon wieder da sein. Es kostet ja nichts, das mal zu prüfen und ggf. die beiden Laschen etwas strammer nachbiegen, dann beim Wiedereinsetzen der Platine darauf achten, dass sie nicht wieder zurückgebogen werden.
Viele Grüsse
Mathi
Es mag vielleicht ganz falsch sein, aber bei Fleischmann hat die Platine ja zwei Laschen, die auf die beiden Motorkontakte drücken. Wenn dieser Andruck nicht (mehr) gut ist, dann gibts keinen Kontakt. Der kann aber beim Draufdrücken von oben schon wieder da sein. Es kostet ja nichts, das mal zu prüfen und ggf. die beiden Laschen etwas strammer nachbiegen, dann beim Wiedereinsetzen der Platine darauf achten, dass sie nicht wieder zurückgebogen werden.
Viele Grüsse
Mathi
@Martin,
die Gewichte von Eichhorn sind mehr als empfehlenswert - sie sind die Lösung!
Meine Fleischmann 1020 war danach nicht mehr wiederzuerkennen - mehr Zugkraft, ruhigerer Lauf.
LG
Alfred
die Gewichte von Eichhorn sind mehr als empfehlenswert - sie sind die Lösung!
Meine Fleischmann 1020 war danach nicht mehr wiederzuerkennen - mehr Zugkraft, ruhigerer Lauf.
LG
Alfred
waldschrat65 - 06.01.13 20:15
Hallo Mathi,
danke für den Hinweis. Leider war es das nicht. Ich habe die beiden Kontakte zwar gefunden, gereinigt und gebogen; die Lok läuft aber "nackt" wieder nicht.
Jetz warte ich halt auf die Teile von Eichhorn. Hoffentlich sind die morgen früh schon in der Post. Ok, Spässle gemacht. Manchmal bin ich richtig froh darüber, dass ich kein Kunde von mir bin.
Viele Grüße
Martin
danke für den Hinweis. Leider war es das nicht. Ich habe die beiden Kontakte zwar gefunden, gereinigt und gebogen; die Lok läuft aber "nackt" wieder nicht.
Jetz warte ich halt auf die Teile von Eichhorn. Hoffentlich sind die morgen früh schon in der Post. Ok, Spässle gemacht. Manchmal bin ich richtig froh darüber, dass ich kein Kunde von mir bin.
Viele Grüße
Martin
Hallo Martin,
das Problem hatte ich mit meiner 1020 auch. Es lag daran, dass zwei Stromabnahmebleche in den Dehgestellen nicht am Rad anlagen, sondern verklemmt waren. Schau Dir mal die Drehgestelle genau an. Demontage war einfach, remontage auch soweit ich mich erinnere.
Achtung bei Testfahrt: wegen der gefederten Achse sollten auf jeden Fall die Ballastgewichte in den Vorbauten montiert sein.
Hoffentlich hilft das.
Grüße aus Wien
Kupzinger
das Problem hatte ich mit meiner 1020 auch. Es lag daran, dass zwei Stromabnahmebleche in den Dehgestellen nicht am Rad anlagen, sondern verklemmt waren. Schau Dir mal die Drehgestelle genau an. Demontage war einfach, remontage auch soweit ich mich erinnere.
Achtung bei Testfahrt: wegen der gefederten Achse sollten auf jeden Fall die Ballastgewichte in den Vorbauten montiert sein.
Hoffentlich hilft das.
Grüße aus Wien
Kupzinger
Hallo Martin,
Zusatzgewichte bringen bei dieser Lok auf jeden Fall etwas. Jedes Milligramm kommt der hier konstruktionsbedingt vergleichsweise schlechten Zugkraft zugute.
Über diese schlechte Zugkraft und Maßnahmen, diese zu verbessern, wurde schon einiges hier im Forum geschrieben. etwa in
http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show....mp;sb1=zugkraft#aw66 bzw.
http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show....mp;sb1=zugkraft#aw70 .
Dein Problem ist aber nicht die mangelhafte Zugkraft an sich, sondern dass da irgendwo ein Wackelkontakt sein muss, den zu finden wohl die vordringliche Aufgabe ist. Gezielt aus der Ferne zu helfen ist natürlich schwer. Bei einer neuen Lok kann es aber nicht an irgendwelchen Verschmutzungen liegen, so dass ein Reinigen an sich nicht wirklich etwas bringen dürfte. Vielmehr müssten irgendwelche Kontakte wohl nicht richtig anligen, aber nachdem du ja bereits sagtest, dass du alle diese Kontakte bereits überprüft hast, ist es schwer, dazu noch etwas neues zu sagen.
Ich würde zuerst mal die Fehlersuche systematisch durchgehen und mithilfe eines Durchgangsprüfers (Piepser) bzw. entsprechenden Multi-Messgeräts den vorgesehenen Stromfluss nachvollziehen, um so den Fehler gezielt einzukreisen:
Zunächst würde ich bei abgelösten Drehgestellen prüfen, ob der Kontakt von jedem stromführenden Rad zu dem entsprechenden Schleifer, der (im zusammengebauten Zustand) von unten gegen die Kontaktfläche am Rahmen drückt, vorhanden ist. Wenn das alles passt, dann würde ich (bei abgezogenem Decoderstecker) den Durchgang von jenen zuletztgenannten Kontaktflächen zu den entsprechenden Pins am Schnittstellenstecker prüfen usw.
Nur so kannst du im Grunde dem Fehler wirklich auf die Spur kommen. Es kommt ja noch hinzu, dass der Strom schließlich von den Rädern an beiden Drehgestellen aus aufgenommen wird. Selbst wenn mal kurzfristig eine Seite davon ausfallen sollte, dann wäre ja immer noch das andere Drehgestell für die Stromaufnahme da. Dass da beide Seiten auf einmal ausfallen, ist schon etwas ungewöhnlich.
Ein Hinweis am Rande noch: Wenn die Drehgestelle mehrmals ab- und anmontiert werden, dann ist bei dieser Lokkonstruktion unbedingt auf evtl. Kurzschlüsse in den beiden Beleuchtungskreisen zu achten, die dadurch verursacht werden, dass die Haltestifte der Drehgestelle unmittelbar über den LED-Kontaktbahnen führen und der Schutzlack dort sich irgendwann durchscheuert. Näheres hierzu siehe unter
http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=420235#aw16
Gruß
Horst
Zusatzgewichte bringen bei dieser Lok auf jeden Fall etwas. Jedes Milligramm kommt der hier konstruktionsbedingt vergleichsweise schlechten Zugkraft zugute.
Über diese schlechte Zugkraft und Maßnahmen, diese zu verbessern, wurde schon einiges hier im Forum geschrieben. etwa in
http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show....mp;sb1=zugkraft#aw66 bzw.
http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show....mp;sb1=zugkraft#aw70 .
Dein Problem ist aber nicht die mangelhafte Zugkraft an sich, sondern dass da irgendwo ein Wackelkontakt sein muss, den zu finden wohl die vordringliche Aufgabe ist. Gezielt aus der Ferne zu helfen ist natürlich schwer. Bei einer neuen Lok kann es aber nicht an irgendwelchen Verschmutzungen liegen, so dass ein Reinigen an sich nicht wirklich etwas bringen dürfte. Vielmehr müssten irgendwelche Kontakte wohl nicht richtig anligen, aber nachdem du ja bereits sagtest, dass du alle diese Kontakte bereits überprüft hast, ist es schwer, dazu noch etwas neues zu sagen.
Ich würde zuerst mal die Fehlersuche systematisch durchgehen und mithilfe eines Durchgangsprüfers (Piepser) bzw. entsprechenden Multi-Messgeräts den vorgesehenen Stromfluss nachvollziehen, um so den Fehler gezielt einzukreisen:
Zunächst würde ich bei abgelösten Drehgestellen prüfen, ob der Kontakt von jedem stromführenden Rad zu dem entsprechenden Schleifer, der (im zusammengebauten Zustand) von unten gegen die Kontaktfläche am Rahmen drückt, vorhanden ist. Wenn das alles passt, dann würde ich (bei abgezogenem Decoderstecker) den Durchgang von jenen zuletztgenannten Kontaktflächen zu den entsprechenden Pins am Schnittstellenstecker prüfen usw.
Nur so kannst du im Grunde dem Fehler wirklich auf die Spur kommen. Es kommt ja noch hinzu, dass der Strom schließlich von den Rädern an beiden Drehgestellen aus aufgenommen wird. Selbst wenn mal kurzfristig eine Seite davon ausfallen sollte, dann wäre ja immer noch das andere Drehgestell für die Stromaufnahme da. Dass da beide Seiten auf einmal ausfallen, ist schon etwas ungewöhnlich.
Ein Hinweis am Rande noch: Wenn die Drehgestelle mehrmals ab- und anmontiert werden, dann ist bei dieser Lokkonstruktion unbedingt auf evtl. Kurzschlüsse in den beiden Beleuchtungskreisen zu achten, die dadurch verursacht werden, dass die Haltestifte der Drehgestelle unmittelbar über den LED-Kontaktbahnen führen und der Schutzlack dort sich irgendwann durchscheuert. Näheres hierzu siehe unter
http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=420235#aw16
Gruß
Horst
Hallo Martin,
wenn es eine neue Lok ist und nicht läuft, dann schick sie einfach zum Händler zurück.Das ist höchstwahrscheinlich ein Garantiefall.
Wenn Du weiter an der Lok herumbastestst , verfällt die Garantie!
Beste Grüße
Klaus
wenn es eine neue Lok ist und nicht läuft, dann schick sie einfach zum Händler zurück.Das ist höchstwahrscheinlich ein Garantiefall.
Wenn Du weiter an der Lok herumbastestst , verfällt die Garantie!
Beste Grüße
Klaus
Hallo,
das mit der Garantie und dem Zurücksenden ist natürlich immer ein Thema, bevor man selbst Hand anlegt, vor allem wenn es um irgendwelche irreversiblen Änderungen geht.
Nur, hier handelt es sich offenkundig um ein Sonderangebot aus dem Schnäppchen-Thread und wie man sieht ist dieses Modell inzwischen bei diesem Verkäufer ausverkauft. Inwieweit demnächst andere Händler zu einem vergleichbar guten Preis nachziehen werden, bleibt erst einmal abzuwarten.
Und bei dem konkreten Preisvorteil ist es dann schon interessant, die Lok zu behalten und selbst in Ordnung zu bringen. Das muss aber Martin selbst entscheiden.
Gruß
Horst
PS: Ich selbst habe mir, als ich die Ankündigung im Schnäppchen-Thread gelesen hatte, zu dem Preis parallel ebenfalls eine solche Lok gekauft. Diese läuft von Anfang an problemlos.
das mit der Garantie und dem Zurücksenden ist natürlich immer ein Thema, bevor man selbst Hand anlegt, vor allem wenn es um irgendwelche irreversiblen Änderungen geht.
Nur, hier handelt es sich offenkundig um ein Sonderangebot aus dem Schnäppchen-Thread und wie man sieht ist dieses Modell inzwischen bei diesem Verkäufer ausverkauft. Inwieweit demnächst andere Händler zu einem vergleichbar guten Preis nachziehen werden, bleibt erst einmal abzuwarten.
Und bei dem konkreten Preisvorteil ist es dann schon interessant, die Lok zu behalten und selbst in Ordnung zu bringen. Das muss aber Martin selbst entscheiden.
Gruß
Horst
PS: Ich selbst habe mir, als ich die Ankündigung im Schnäppchen-Thread gelesen hatte, zu dem Preis parallel ebenfalls eine solche Lok gekauft. Diese läuft von Anfang an problemlos.
Hallo Horst,
gerade neue Loks brauchen oft eine Komplett-Reinigung. Was da manchmal an Öl und Fett raustrieft spottet jeder Beschreibung. Dazu kommen auch immer mal brünierte Laufflächen, die die Stromabnahme zusätzlich behindern. Bei Fleischmann-Loks habe ich es auch oft, dass bei neuen Modellen der Motor total in Öl getränkt ist. Da ist dann erstmal Kollektor reinigen und Kohlen ausglühen angesagt.
Viele Grüße
Carsten von 1001-digital
gerade neue Loks brauchen oft eine Komplett-Reinigung. Was da manchmal an Öl und Fett raustrieft spottet jeder Beschreibung. Dazu kommen auch immer mal brünierte Laufflächen, die die Stromabnahme zusätzlich behindern. Bei Fleischmann-Loks habe ich es auch oft, dass bei neuen Modellen der Motor total in Öl getränkt ist. Da ist dann erstmal Kollektor reinigen und Kohlen ausglühen angesagt.
Viele Grüße
Carsten von 1001-digital
Hallo Martin,
genau so wie von Carsten beschrieben war es bei meiner E94 auch. Kohlen raus und ausglühen, Motor reinigen, dann sollte die Lok auch digital laufen. Ich lasse den Motor nach der Reinigung erst solo mit zwei Drähten am analogen Trafo laufen, bis sämtliche Rauchzeichen verschwunden sind.
LG
Berti
genau so wie von Carsten beschrieben war es bei meiner E94 auch. Kohlen raus und ausglühen, Motor reinigen, dann sollte die Lok auch digital laufen. Ich lasse den Motor nach der Reinigung erst solo mit zwei Drähten am analogen Trafo laufen, bis sämtliche Rauchzeichen verschwunden sind.
LG
Berti
waldschrat65 - 07.01.13 22:00
Hallo,
erstmal danke an alle Tippgeber.
Aber wie Kupzinger richtig schreibt sehe ich das Problem in den federnden "Außenachsen" dier nur mit Gewicht nach unten und zum Kontakt zu kriegen sind.
Eine Rücksendung möchte ich aus den von Horst genannten Gründen vermeiden.
Mittlerweile bin ich mir ziemlich sicher, dass die Gewichte mein Problem lösen.
Ich werde berichten, sobald ich sie habe.
Viele Grüße
Martin
erstmal danke an alle Tippgeber.
Aber wie Kupzinger richtig schreibt sehe ich das Problem in den federnden "Außenachsen" dier nur mit Gewicht nach unten und zum Kontakt zu kriegen sind.
Eine Rücksendung möchte ich aus den von Horst genannten Gründen vermeiden.
Mittlerweile bin ich mir ziemlich sicher, dass die Gewichte mein Problem lösen.
Ich werde berichten, sobald ich sie habe.
Viele Grüße
Martin
Hallo Martin,
die Zusatgewichte sind wie schon gesagt wegen der Zugkraftverbesserung allemal eine sinnvolle Ergänzung. Allerdings glaube ich nicht, dass diese dein Problem wirklich lösen werden.
Du schreibst in Antwort Nr. 2 <An den Drehgestellen sind an den beiden Achsen die Schleifer. Blöd ist, dass die innere Achse die Haftreifen hat.>
Das hört sich so an, dass du glaubst, der Strom wird bei dieser Konstruktion nur von den Rädern der jeweils äußeren (gefederten) Achsen aufgenommen, da die inneren wegen der Haftreifen wegfallen. Tatsache ist aber, dass die Räder der mittleren Achsen ebenfalls (separate) Stromabnehmer besitzen. Schau dir dies ggf. nochmals genauer an.
Das heißt aber dann, dass diese mittleren Achsen an deinem Modell dann ebenfalls zur Stromabnahme versagen würden, was ich allerdings mangels erkennbaren Grund in Frage stellen möchte, wohl nicht an allen Rädern gleichzeitig. - Sicher, die schwarzvernickelten Radreifen sind immer ein gewisser Grund für eine schlechte Stromabnahme, solange die Lok noch nicht hinreichend eingefahren ist und die Kontaktflächen sich dadurch etwas abgeschliffen haben, aber wie gesagt bei allen Rädern gleichzeitig… ?
Noch eines: Wenn ich deine Fehlerbeschreibungen etwas zusammenfasse: Die Lok fährt immer dann, wenn du von Hand entweder auf den Mittelblock drückst, oder wenn du vorne auf einen der Vorbauten drückst (du schreibst in Antw. Nr. 13 <das Problem in den federnden "Außenachsen" dier nur mit Gewicht nach unten und zum Kontakt zu kriegen sind>).
In beiden Fällen verändert sich die Relation der Drehgestelle zum Mittelblock und das lässt vermuten, dass die Schwachstelle genau an der Verbindungsstelle dieser Teile liegen dürfte. - Ganz am Anfang, in Antwort Nr. 1 hat Friedhelm bereits auf die dort befindlichen Schleifer hingewiesen, die vielleicht nicht ganz in der richtigen Position sein können oder einfach nur etwas nachgebogen werden müssten. Du schriebst zwar daraufhin, dass das nicht die Ursache war, aber ich würde an deiner Stelle dort nochmals genauer hinschauen.
Das ebenfalls hier im Thread andiskutierte Thema verölter Motoren ist sicher von Fall zu Fall richtig, möchte ich aber hier in diesem Fall aufgrund der eindeutigen Fehlerbeschreibung für Kontaktprobleme außerhalb des Motors ausschließen. Jedenfalls wird das nicht die Ursache für das von dir geschilderte Problem sein.
Gruß
Horst
die Zusatgewichte sind wie schon gesagt wegen der Zugkraftverbesserung allemal eine sinnvolle Ergänzung. Allerdings glaube ich nicht, dass diese dein Problem wirklich lösen werden.
Du schreibst in Antwort Nr. 2 <An den Drehgestellen sind an den beiden Achsen die Schleifer. Blöd ist, dass die innere Achse die Haftreifen hat.>
Das hört sich so an, dass du glaubst, der Strom wird bei dieser Konstruktion nur von den Rädern der jeweils äußeren (gefederten) Achsen aufgenommen, da die inneren wegen der Haftreifen wegfallen. Tatsache ist aber, dass die Räder der mittleren Achsen ebenfalls (separate) Stromabnehmer besitzen. Schau dir dies ggf. nochmals genauer an.
Das heißt aber dann, dass diese mittleren Achsen an deinem Modell dann ebenfalls zur Stromabnahme versagen würden, was ich allerdings mangels erkennbaren Grund in Frage stellen möchte, wohl nicht an allen Rädern gleichzeitig. - Sicher, die schwarzvernickelten Radreifen sind immer ein gewisser Grund für eine schlechte Stromabnahme, solange die Lok noch nicht hinreichend eingefahren ist und die Kontaktflächen sich dadurch etwas abgeschliffen haben, aber wie gesagt bei allen Rädern gleichzeitig… ?
Noch eines: Wenn ich deine Fehlerbeschreibungen etwas zusammenfasse: Die Lok fährt immer dann, wenn du von Hand entweder auf den Mittelblock drückst, oder wenn du vorne auf einen der Vorbauten drückst (du schreibst in Antw. Nr. 13 <das Problem in den federnden "Außenachsen" dier nur mit Gewicht nach unten und zum Kontakt zu kriegen sind>).
In beiden Fällen verändert sich die Relation der Drehgestelle zum Mittelblock und das lässt vermuten, dass die Schwachstelle genau an der Verbindungsstelle dieser Teile liegen dürfte. - Ganz am Anfang, in Antwort Nr. 1 hat Friedhelm bereits auf die dort befindlichen Schleifer hingewiesen, die vielleicht nicht ganz in der richtigen Position sein können oder einfach nur etwas nachgebogen werden müssten. Du schriebst zwar daraufhin, dass das nicht die Ursache war, aber ich würde an deiner Stelle dort nochmals genauer hinschauen.
Das ebenfalls hier im Thread andiskutierte Thema verölter Motoren ist sicher von Fall zu Fall richtig, möchte ich aber hier in diesem Fall aufgrund der eindeutigen Fehlerbeschreibung für Kontaktprobleme außerhalb des Motors ausschließen. Jedenfalls wird das nicht die Ursache für das von dir geschilderte Problem sein.
Gruß
Horst
waldschrat65 - 08.01.13 11:08
Hallo Horst,
danke für Deine ausführlichen Hilfestellungen.
Die Federn, die von den Drehgestellen an die Platine gehen habe ich bereits in einem sehr frühen Stadium noch oben gebogen, mit Alohol gereinigt und auch die Kontaktflächen an der Platine mit Alk und Glasfaserradierer malträtiert.
Neu für mich ist, dass auch die Mittelachsen stromabnehmend sein sollten. Da habe ich bisher nix gesehen; werde mich heute abends mit besserer Lupe dransetzen.
Das Öl-Thema habe ich für mich gleich ausgeschlossen, da der Motor ja läuft wenn er denn Strom kriegt. Obwohl an den verschiedensten Stellen Öl bzw. Fett zu finden war.
Viele Grüße
Martin
danke für Deine ausführlichen Hilfestellungen.
Die Federn, die von den Drehgestellen an die Platine gehen habe ich bereits in einem sehr frühen Stadium noch oben gebogen, mit Alohol gereinigt und auch die Kontaktflächen an der Platine mit Alk und Glasfaserradierer malträtiert.
Neu für mich ist, dass auch die Mittelachsen stromabnehmend sein sollten. Da habe ich bisher nix gesehen; werde mich heute abends mit besserer Lupe dransetzen.
Das Öl-Thema habe ich für mich gleich ausgeschlossen, da der Motor ja läuft wenn er denn Strom kriegt. Obwohl an den verschiedensten Stellen Öl bzw. Fett zu finden war.
Viele Grüße
Martin
Hi Martin !
Vielleicht ist es auch ein Riss an der Platine, oder eine kalte Lötstelle.
Ich habe drei Flm 194er die laufen alle super allerdings ebenfalls mit den Zusatzgewichten von Wutz.
http://www.youtube.com/watch?v=mjc4Nckk_vw
Gruß Thomas
Vielleicht ist es auch ein Riss an der Platine, oder eine kalte Lötstelle.
Ich habe drei Flm 194er die laufen alle super allerdings ebenfalls mit den Zusatzgewichten von Wutz.
http://www.youtube.com/watch?v=mjc4Nckk_vw
Gruß Thomas
Hallo,
pieps doch einfach mal alles durch. Häng das Multimeter mit einer Krokoklemme an die Platine und halte den Stift des anderen Anschlusses an verschiedene Stellen, um zu sehen so die Unterbrechung ist.
Viele Grüße
Carsten von 1001-digital
pieps doch einfach mal alles durch. Häng das Multimeter mit einer Krokoklemme an die Platine und halte den Stift des anderen Anschlusses an verschiedene Stellen, um zu sehen so die Unterbrechung ist.
Viele Grüße
Carsten von 1001-digital
waldschrat65 - 08.01.13 19:52
Hallo,
die mittleren Achsen haben auch Stromabnehmer; die bessere Lupe hat es gezeigt. Die machen auch im ausgebauten Zustand am verlässlichsten Kontakt (hätte ich früher schon messen sollen, peinlich).
Geändert hat sich nixhts. Ich warte auf die Gewichte und berichte.
Viele Grüße
Martin
die mittleren Achsen haben auch Stromabnehmer; die bessere Lupe hat es gezeigt. Die machen auch im ausgebauten Zustand am verlässlichsten Kontakt (hätte ich früher schon messen sollen, peinlich).
Geändert hat sich nixhts. Ich warte auf die Gewichte und berichte.
Viele Grüße
Martin
Torsten Lang - 08.01.13 21:20
Hallo Martin,
von den 194 habe ich selbst auch zwei Stück (eine neue und eine etwas ältere gebraucht gekaufte, wobei die konstruktiv identisch sind), die Loks sind schon ein wenig leicht gebaut, insofern habe ich über die Anschaffung der Zusatzgewichte ebenfalls nachgedacht, aber laufen müssen die Loks auf jeden Fall auch so; und meine tun das auch...
Insofern kann ich mich da auch nur Carsten anschließen und Dir raten, das Ding mal systematisch "durchzupiepsen".
Gruß,
Torsten
von den 194 habe ich selbst auch zwei Stück (eine neue und eine etwas ältere gebraucht gekaufte, wobei die konstruktiv identisch sind), die Loks sind schon ein wenig leicht gebaut, insofern habe ich über die Anschaffung der Zusatzgewichte ebenfalls nachgedacht, aber laufen müssen die Loks auf jeden Fall auch so; und meine tun das auch...
Insofern kann ich mich da auch nur Carsten anschließen und Dir raten, das Ding mal systematisch "durchzupiepsen".
Gruß,
Torsten
waldschrat65 - 22.04.13 19:20
Servus,
nachdem die Lok jetzt längeee Zeit im BW stand habe ich sie mir gestern und heute wieder vorgenommen. Und obwohl ich eigentlich Bedienungsanleitungen und Handbücher ignoriere, habe ich mir zufällig die Bedienungsanleitung angeschaut. Und da steht doch tatsächlich drin, wie man die Baugruppe mit den Kontaktfedern aus dem Drehgestell ausbauen kann. Ist doch nicht zu glauben! Da steht doch tatsächlich eine brauchbare Information drin...
Auf jeden Fall habe ich die Federn neu gebogen, mit Alkohol die Kontaktflächen und die Radinnenseiten gereinigt und alles wieder zusammengebaut.
Erstaunlicherweise läuft sie wieder und zwar deutlich besser als vorher! Man will es kaum glauben.
So, genug der Selbstironie. Die Lok fährt brauchbar, wenn auch nicht perfekt. Ich befürchte, ich habe bei meinen ersten Versuchen die Bleche zu stark malträtiert; vielleicht kaufe ich mir diese beiden Ersatzteile neu.
Viele Grüße
Martin
nachdem die Lok jetzt längeee Zeit im BW stand habe ich sie mir gestern und heute wieder vorgenommen. Und obwohl ich eigentlich Bedienungsanleitungen und Handbücher ignoriere, habe ich mir zufällig die Bedienungsanleitung angeschaut. Und da steht doch tatsächlich drin, wie man die Baugruppe mit den Kontaktfedern aus dem Drehgestell ausbauen kann. Ist doch nicht zu glauben! Da steht doch tatsächlich eine brauchbare Information drin...
Auf jeden Fall habe ich die Federn neu gebogen, mit Alkohol die Kontaktflächen und die Radinnenseiten gereinigt und alles wieder zusammengebaut.
Erstaunlicherweise läuft sie wieder und zwar deutlich besser als vorher! Man will es kaum glauben.
So, genug der Selbstironie. Die Lok fährt brauchbar, wenn auch nicht perfekt. Ich befürchte, ich habe bei meinen ersten Versuchen die Bleche zu stark malträtiert; vielleicht kaufe ich mir diese beiden Ersatzteile neu.
Viele Grüße
Martin
waldschrat65 - 17.11.13 19:16
Servus,
neue Infos zu der Lok:
Zufälligerweise habe ich auf der Messe in MUC Anfang November die Lok auf der Anlage der N-Bahn Freunde München laufen sehen und habe neidvoll beobachtet, wie zuverlässig die Lok gelaufen ist.
Ohne große Hoffnung habe ich trotzdem gefragt, wie sie das hingebracht haben. Und netterweise hat mir ein Mitglied des Vereins - seinen Namen kenne ich leider nicht - den Tip gegeben, in den Drehgestellen die Achse mit den Haftreifen in die Mitte zu montieren und die Stromaufnehmerachse nach innen.
Heute nahm ich mir endlich Zeit dies umzusetzen und ich muss sagen, der Tip war mehr als Gold wert. Die Lok ist nicht wiederzuerkennen! Sie läuft an fast allen Stellen der Anlage so wie ich mir das gewünscht habe; sogar Kriechgang zum Rangieren ist möglich.
Nochmals herzlichen Dank an den Tipgeber von den nfm.
Viele Grüße
Martin
neue Infos zu der Lok:
Zufälligerweise habe ich auf der Messe in MUC Anfang November die Lok auf der Anlage der N-Bahn Freunde München laufen sehen und habe neidvoll beobachtet, wie zuverlässig die Lok gelaufen ist.
Ohne große Hoffnung habe ich trotzdem gefragt, wie sie das hingebracht haben. Und netterweise hat mir ein Mitglied des Vereins - seinen Namen kenne ich leider nicht - den Tip gegeben, in den Drehgestellen die Achse mit den Haftreifen in die Mitte zu montieren und die Stromaufnehmerachse nach innen.
Heute nahm ich mir endlich Zeit dies umzusetzen und ich muss sagen, der Tip war mehr als Gold wert. Die Lok ist nicht wiederzuerkennen! Sie läuft an fast allen Stellen der Anlage so wie ich mir das gewünscht habe; sogar Kriechgang zum Rangieren ist möglich.
Nochmals herzlichen Dank an den Tipgeber von den nfm.
Viele Grüße
Martin
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