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THEMA: Blockstreckenbetrieb - Lösung da !

THEMA: Blockstreckenbetrieb - Lösung da !
Startbeitrag
Modellbahn-Z-0 - 16.06.12 11:48
Hallo, kurze Frage wegen Neugierde und "Langeweile" ?

Zug A fährt mit Lok hinten aus Block A heraus in Block B ein.
Erster Wagen wird in Block B "Fahren" registriert und schaltet Block A auf Rot weil Block B belegt wird.

Nun ist aber die Lok noch in A ! Was passiert ?
Die Lok in A bremst wieder ?

Oder wird erst ab Block B / K1 der Block A auf Rot geschaltet damit der ganze Zug aus A ausfahren kann ? Dann aber gibt es in Block B zwar eine Belegtmeldung, sichert aber bis K1 nicht den Block B.
Das bedeutet das jeder Block der rückwärtig liegt, erst ab K1 einen Bremsbefehl erhält.

Was sagt ihr ?

Lieben Gruss Frank

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Deine gedankliche Steuerung wertet nur den Zuganfang (vorderes Ende) aus. Wenn die Lok hinten ist, muss aber zusätzlich auch das hintere Ende ausgewertet werden.

Es ginge dann so:
Erster Wagen wird in Block B "Fahren" registriert und schaltet Block A auf Rot weil Block B belegt wird.
ABER die Zugbeeinflussung "Block a Halt" wird solange verzögert, bis Block A komplett leer ist. Also bis das Zugende beim Signal durchgefahren ist.

Dann passt's.

Felix
Keine Ahnung, welche Steuerung Du meinst.

Aber eine Blocksteuerung sollte erst dann "bremsen auf Halt" Stellung einnehmen, wenn der Block komplett leer gefahren wurde, weil sonst, wie Du ja schreibst, der Zug mit der Lok am hinteren Ende, einfach darin stehen bleiben würde. Kann also so nicht sein.

Gruß
Micha
An @ 2 ja, das ist richtig wurde auch schon so angedacht. Das bedeutet aber auch wieder das in Block B, nehmen wir mal an das der Wagen vom Gleis fällt, der noch in Abschnitt A stehende Zug weiterfährt weil er sich selbst Fahrt gibt bis er ausgefahren ist. Ein wiederaufsetzen des Waggons ergibt das gleiche, ein Bremsen von Zug A wäre dann nicht mehr möglich. Gruss Frank / Oder ?
Die Logik soll ja sagen. Lok im vorderen Block = Belegt - Hinterer Block steht ! Lok in B runter. Gleich fahrt frei Block A. Lok wieder aufgegleist in B ! Muss A wieder in Block A stehen bleiben.
Das passiert aber nicht wenn der Block A verzögert wird sobald der Wagen in Block B dies auslöst.

Gruss Frank
Hallo Frank,

befasst du dich gerade mit eine theoretischen Problem, was in der Praxis gar nicht vorkommen kann und/oder darf?

1. Eine Blocksteuerung mit 2 Blöcken macht keine Sinn, mindestens 3 Blöcke sollten es sein
2. Bei eine Blocksteurung muß der Kürzeste Bblock doch eigentlich immer länger sein als der längste Zug.

Welches Fahrzeug löst denn die Blockksteuerung? Erste, letzte oder der ganze Zug?

Gruß Detlef
Sehr theoretische Gedankenspiele...

Natürlich, wenn ein Fahrzeug in einem Block "verschwindet" und dann dort wieder "auftaucht", dann ist mit dieser Logik natürlich kein Unfall mehr zu verhindern.

Es müßte also die Vorbeifahrt der Zugspitze am Signal für die Auslösung des "Bremsens" verwendet werden, egal in welchem Abschnitt die Stromabnahme für das Fahrzeug stattfindet.

Steuerungen für die Moba machen es zum Teil auch so. Es werden die Fahrstrassenabschnitte für einen Zug belegt (entsprechend der Gelbausleuchtung eines Drucktastenstellwerks). Die Zuggeschwindigkeit wird dann entweder an die Gleisdekoder oder an die Lokadresse bei digitaler Betriebsweise geschickt und die Steuerung wertet dann die Vorbeifahrt an den enstrechenden Fahrstrassenabschnitten aus. Wenn es vorbildgetreu ist, würden auch "zur Unzeit" auf dem Gleis auftauschende Belegtmeldungen zur Haltstellung der entsprechenden Signale und damit auch zum Anhalten der Züge führen.

Aber das ist dann etwas mehr Logik, als einen Block mit 3 Abschnitten zu definieren. Die meisten der heutigen Modellbahnsteuerungen kennen keine echten Fahrstrassen und Auflösebedingungen. Man kann allenfalls von Fahrwegen sprechen. Die ganzen tabellenbasierten Steuerungen können von Haus aus keine echte Spurplanstellwerkslogik nachbilden. Von daher muß man da schon etwas mehr investieren, um es dann noch möglichst sicher zu bauen.

Aber letztlich bleibt doch die Frage: Was soll das alles? Wenn irgendwo zwischendurch ein Gleisbaubagger ins falsche Gleis eingleist, dann krachts auch beim Vorbild, wie wir leider erst vor einigen Tagen lesen konnten.

Man muß sich halt entscheiden:
Sehr einfache Blocksteuerung, wie von Dir hier gezeigt, tabellengeführte zenrale Logik (egal ob mit oder ohne PC) oder eben Spurplanlogik. Der Aufwand ist dann halt entsprechend.

Wer einfach nur 2 Züge fahren lassen will, der wird den Aufwand echter Stellwerkslogik sicher nicht brauchen. Wer das Faß der Spurplanlogik aufmacht, wird feststellen, daß man für jeden Gleisabschnitt eine Belegtmeldung braucht und ein wesentliche Vorteil der digitalen Steuerung, also der einfachen Verkabelung, damit sofort dahin ist. Bleibt bei digitaler Betriebsweise der Vorteil, daß nur Belgtmelder aber keine "am Gleis Dekoder" mehr gebraucht werden. Kostenaufwand dürfte sich nach größe der Bahnhöfe und Sammlung an Triebfahrzeugen zu einer Seite entscheiden. Welche ist aber von vielen Parametern abhängig. Wer wenig Platz hat und eine kleine Anlage, der wird halt schnell mehr Fahrzeuge haben als Gleise und damit mit digitaler Fahrweise eher teurer rauskommen.

Wie auch immer... jeder wie er mag!

Gruß
Micha



Hallo, nein es sind ja in der Skizze 3 Blöcke und zwei Züge. Es soll der ganze Zug durch die Lok  und den letzten Wagen gemeldet werden. An ein Blockmodul nicht zum PC ( Das nachher ) und soll verhindern das bei Einfahrt in den nächsten Bock die schiebende Lok wieder angehalten wird wenn sie noch im verlassenem Block steht. Einfache Lösungen willkommen. Ich kriege heute hier den Brain Koller weil ich nicht dahinter komme. Komisch !

Die Deaktivierung des verlassenen Blocks bis der ganze Zug ausgefahren ist habe ich als Schaltung. Aber einmal ins Rollen gebracht wird der Zug durch wieder aufsetzen z.B. einer anderen Lok im nun zu belegenem Block, nicht wieder angehalten.

Gruss Frank
@ 6 Ja, das ist es ja. Nehmen wir mal an das ein Zug der gerade den Block verlässt den letzten Wagen verliert und wieder in den verlassenen Block rollt. Was passiert ? Gar nichts weil eben die Meldung das der Block belegt ist schon vom aufrückendem Zug aus erfolgt. Also auffahren vorprogrammiert. Ich möchte das ein Wagen oder Zug der wieder ins Gleis rollt oder aufgegleist wird den aufrückenden Zug wieder anhält. Und das muss doch mit zwei Belegtabschnitten pro Block möglich sein. Abschnitt "Fahren und Bremsen"eben. Es darf aber nicht sein das ein geschobener Zug sich selbst ausbremst wenn die Lok noch im verlassenem Block fährt.

Gruss Frank
Zitat - Antwort-Nr.: 7 | Name:

Die Deaktivierung des verlassenen Blocks bis der ganze Zug ausgefahren ist habe ich als Schaltung.


Dann mach die Haltstellung des Blocksignals nicht mit "erster Achse" (Zugspitze beim Signal), sondern mit "letzter Achse" (Zugschluss beim Signal).

Etwa so:
Block A komplett frei gefahren = Einfahrsignal in Block B Halt (zur Deckung des ausgefahrenen Zuges) UND Einfahrsignal in Block A Fahrt (Block A ist ja jetzt frei).

Damit können Zugtrennungen (verlorene Wagen) beherrscht werden.
Entgleisungen können jedoch nicht beherrscht werden - auch beim Vorbild nicht!

Felix
Hallo, ich habe die Lösung. Der Zug kann ruhig fahren.Wenn ein Zug oder Waggon zurück in den Bremsabschnitt rollt wird der einfahrende Zug abgebremst. Ich habe die Logik nun. Ich werde Sie hier als übliches Eagle Layout einstellen mit Bremsmodul ABC und Märklinbremsstrecke auch für DCC oder Selectrix. Später auch fertig zu bekommen.

Die Relais sind MONO TQ 2 12 Volt
OPTO Koppler ist ein AC Bi Direktionaler z.B. Toshiba 520

Danke euch !

Gruss Frank

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