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THEMA: Bahnhof Mahlsdorf

THEMA: Bahnhof Mahlsdorf
Startbeitrag
Toetsenman - 27.12.10 12:31
Hallo zusammen,

ich liebäugle mit dem Bahnhof Mahlsdorf. Er war ehemals zweigleisig und besitzt eine abzweigende Nebenbahnstrecke. Auf eine Epoche möchte ich mich nicht festlegen, da ich "alles" fahren lassen will. Gedacht hätte ich auch an 2 Segmente zum evtl. Transport der Anlage. Dazu hätte ich ein paar Fragen:

- Bahnhofsmässig würde ich den Bahnhof Waldbronn (Vollmer 7523) nehmen, da der Bahnhof Moritzburg (Vollmer 7502) meiner Meinung nach zu gross ist.
- Zum Bahnhof würde gut der Lokschuppen (Vollmer 7608) passen. Wie umfangreich sollten die Behandlungsgleise sein (Untersuchungsgrube, Wasserkran, Dieseltankstelle, ...)?
- Wie lange würdet ihr das Gleis 1 und 1a machen, damit es möglichst realistisch wirkt?
- Ist ein 4-teiliger BR 614 für eine Nebenstrecke reell? Gleis 7 müsste ja dann dementsprechend lang sein.
- Sollte das Gleis 2 nach links verlängert werden (Doppelkreuzungsweiche)?
- Ich würde auch den Bahnsteig zwischen Gleis 1 und 2 lieber zwischen Gleis 2 und 3 legen.
- 2 Segmente mit 150 cm x 50 cm dürften etwas gross (Länge) und knapp (Breite) bemessen sein, oder?
- Gibt es irgendwo passende Segmente zum Kaufen (gelasert)?

Vielen Dank für Eure Ratschläge!


LG - Rainer

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Hallo zusammen,

noch was: Ich bin mir nicht sicher, ob ich Fleischmann- oder Peco-Gleise nehmen soll. Plannungsmässig wäre Fleischmann dank seiner Geometrie einfacher. Bei Peco kommt ja neben der Gleisbastelei auch noch das Einschottern hinzu...


LG - Rainer
Nach meinem! Geschmack ist GFN Gleis eher Spiel- denn Modellbahn. Aber das ist absolut kein Urteil, sondern nur meine!!! Meinung. Schöner sieht Peco auf jeden Fall aus, wenn man auch ordentlich schottert (ubs, da liest der Stasi gleich mit)

Die Gleisbastelei ist allerdings ein unglaublicher Zeitaufwand, den ich bisher auch völlig unterschätzt hatte. Da kommt ja nicht nur das Schottern, da gehts dann um Antriebe und Weichenlaternen usw. Da geht quasi nix von der Stange und es paßt auch nichts zusammen. Reine Bastelarbeit. Aber MoBa soll ja Zeit vertreiben. ;)

Der Gleisplan den Du eingestellt hast, sieht mir unheimlich zusammengeschoben aus. Irgendwie schon fast quadratisch, was ich eher störend finde.


Was die Ausgestaltung des BW's bzw. einer Einsatzstelle betrifft: Na ja, entweder hier sind Fahrzeuge wirklich stationiert oder eben nicht. Sicher kann so ein Bf auch ganz ohne auskommen. Wenn hier Dampfer stationiert sind,  sollte auch eine kleine Bekohlung und natürlich ein Wasserkran da sein. Am Bahnsteig dann ggf. auch, wenn Nebenbahnzüge als Wendezüge bzw. nur durch Umsetzen direkt wieder ausfahren.

Die Größe des EG ist wohl eher ein Symbol der damaligen Finanzkraft des Bahnunternehmens. Und die Gebäude stammen wohl alle noch aus guten Zeiten, wo auch das Prestige eines Ortes mit der größe des EG zu tun hatte, nicht nur der Umfang der Gleisanlagen. Von daher darf es auch größer sein, wenn es denn gefällt und mir würde es gefallen ;)

hallo Toetsenman,

ich kann zur Gleisplanung nicht viel sagen, für mich als "Laien" sieht es aber schlüssig aus.
Wenn du für die 3mtr Segmentanlage den Platz hast dann würde ich einfach die Gleise 1,2,3 etwas strecken und den Gleisanschluss für 7 bis 10 mit nach vorne nehmen und die Länge da belassen.

Fleischmann Gleis habe ich selbst in den letzten Monaten auch verwendet und bin an sich sehr zufrieden. Mit Fleischmann kannst du dann natürlich sehr gut erst mal alles auslegen und selber abwägen ob es gefällt oder nicht. Erst danach wird dann mit Silikon geklebt. Und selbst dann kann man die Gleise auch nochmal ablösen und das Silikon abrubbeln um sie anschließend neu zu platzieren. Aber Achtung kein Silikon auf die Weichen mchen das geht von der Metallplatte nicht wieder ab. Stört zwar nicht muss aber auch nicht sein. einfach die Weiche zwischen den Schienen links und rechts davon einklemmen das reicht eigentlich ! Bei weichen unbedingt auf polarisiertes Herzstück achten ArtNr 9178 und 9179 ! dann fahren auch die Loks problemlos.

Ab und an funktioniert bei FLM eine Weiche oder ein Antrieb nicht ganz wie er soll aber das lässt sich oft mit erneutem anstecken beheben.

Ist es deine erste Anlage? Dann fang vielleicht einfach mal mit Fleischmann an. Ist sicher problemloser.

Grüße
Patrik

PS:
Ich werd jetzt beim geplanten Umbau mal mit Peco arbeiten, wenn deine Planung also etwas dauert dann kann ich dir vielleicht auch noch das eine oder andere mitteilen. Aber alleine der Löt-Kram mit den Weichen zur polarisierung des Herzstücks erscheint im MOment wie ein Buch mit Sieben siegeln für mich, aber wir werden sehen.
Moin,

und schon wieder dieser Unsinn, dass man bei PECO soviel basteln muss.

Es stimmt nur insoweit, dass es z. Zt. nur flexible Gleise gibt, diese müssen natürlich abgelängt werden.

Alles andere passt gut (Plug 'n Play) zusammen, wenn man es eben von Peco nimmt; ... und nicht die Weichen von Peco, die Antriebe von Meyer und Schulze o.ä..

Und auch zum wiederholten Male: Man kann eine Peco-Weiche durch Umbauen optimiern, muss es aber nicht!

Die Herzstücke sind dennoch polarisiert. Läuft bei mir, wie aus der Schachtel störungsfrei im DCC-Betrieb.

Liebe Grüße

Jens

der sich zum wie vielten Male jetzt deshalb wiederholt hat.

Haben die Peco Antriebe 'ne Möglichkeit Weichenlaternen direkt aufzustecken oder einfach dran zu bekommen? Das meine ich mit Basteln

Und die Gleise zu biegen und genau! abzulängen ist schon reichlich Arbeit! Ich baue ja seit Wochen an meinem ersten Bahnhof und das geht wirklich extrem langsam voran, wie ich finde. Geht ja mit der Elektrik schon los. Während Gleise aus deutscher Industrieproduktion einfach aneinander zu stecken sind und die Elektrik keine weitere Betrachtung erfordert, so einem dieser Standard ausreicht, so hat man bei Peco erst mal die Pflicht hinter den Herzstücken zu trennen und 'ne neue Einspeisung zu legen, es sei denn, man will das ganze Gleis vom Herzstück her versorgen, was aber bei Gleisen zwischen Weichen bei unrichtiger Weichenstellung zum Kurzschluß führt.

Gerade das genaue Ablängen der Gleise und fixieren auf dem Anlagengrund mit anschließendem Einschottern ist schon reichlich gefriemel. Aber natürlich kommen dabei ganz andere Gleisbilder raus, als bei Standard-Gleisen. Der Aufwand lohnt auf jeden Fall. Und natürlich kommt noch das Airbrushen der Gleise dazu. usw....

Und den komischen Trennschnitt in den Weichen mach ich auch nicht. Viele machen es ja, weil die Polarisation des Antriebs nicht mit der Stellung der Weichen synchron läuft. Da würde ich eher den Antrieb richtig bauen statt die Weichen zu sägen ;)


Liebe Grüße (von einem der seinen Bahnhof gleich weiter but ;) )
Micha


Moin,

o.k.. früher habe ich GFN mit Unterflurantrieben und ausschließlich Flex-Gleisen verlegt. Dazu passt mein Vergleich.

Für reines Zusammenstecken sollte eigentlich der Name Peco gar nicht fallen, sondern lieber Kato/Tomix.

Da aber Rainer in @1 genau die Auswahl zwischen PECO und GFN genannt hat, dachte ich, dass es keine Teppich-Bahn werden soll.

Normalerweise passt die Alternative nicht, wenn einem schon das Einschottern zu viel (unangenehme) Arbeit macht. Dann sollte man tatsächlich lieber eine Entscheidung zwischen GFN und Kato/Tomix machen.

Liebe Grüße

Jens



Hallo Pinkpanther,
wie ist dass denn bei Flexgleisen mit dem ablängen, wenn ich die biege dann gibt das doch einen überstehenden teil der Schiene und eine Schiene schlüpft nach innen ? kann man das verhindern ? mach ich da dann was falsch oder schneidet ihr die erst wenn die schon gebogen sind und dann wieder gerade ?

Grüße
Patrik
Hallo zusammen,

das Einschottern wird schon etwas Arbeit machen, aber die Peco-Gleise sehen auch super aus! Nur von der Planung her wäre mir ein "System" wie Fleischmann lieber. Irgendwie bekomme ich es mit WinRail 9/Peco nicht gebacken!

Und mit den Gleislängen habe ich auch so meine Probleme. Einerseits soll es realistiosch wirken, andererseits so wenig wie möglich Platz einnehmen. Deshalb nochmal meine Frage bzgl. der Gleislängen.

Von Herrn Wienke gibt es doch die Gleisbettungen incl. Überhöhung. Es sieht schon Klasse aus! Hat die jemand schon mal verbaut? Wie sieht es danach mit der Lautstärke/Dämmung aus?

Noch was: Wäre Massivholz für die Segmente was brauchbares? Der Bahnhof liegt ja eben.


LG - Rainer
Moin Patrick

Zitat

wie ist dass denn bei Flexgleisen mit dem ablängen, wenn ich die biege dann gibt das doch einen überstehenden teil der Schiene und eine Schiene schlüpft nach innen ? kann man das verhindern ?



Nein, wie sollte das gehen?  Die Schienenprofillänge bleibt ja gleich lang, aber mit zunehmenden Radius nimmt der Umfang des Kreises zu.

Ganz einfache Formel:  Umfang eines Viertelkreises =2 x Pi x r /4

Beispiel für einen Viertelkreis, mittlerer Durchmesser 400mm, Gleisabstand 9mm:

Länge des inneren Gleisprofils: 2 x Pi x (400-4,5)mm / 4 = 621,25 mm
Länge des äusseren Profils: 2 x Pi x (400+4,5)mm / 4 = 635, 39 mm

d.h. für einen Viertelkreis mit dem mittleren Radius 400mm muss das innere Gleisprofil ca. 14 mm gekürzt werden!
Das ist Natur, anders geht es nicht!



Liebe Grüße

Jens

PS: Damit das "Schlüpfen" auf der Ansetzseite nicht passiert, sondern nur am anderen Ende, kann man Gleisklammern einsetzen, z.B.: diese:

http://81.169.175.242/fohrmann/de/artikeldetail...b3f56e28802338a28214

Zitat

Noch was: Wäre Massivholz für die Segmente was brauchbares? Der Bahnhof liegt ja eben.


Hallo,
das würde ich nicht machen. Das Massivholz ist m. M. n. zu schwer und kann sich leicht verziehen.

Für meine Projekte lasse ich mir immer die Teile aus Sperrholz lasern.
Geliefert bekomme ich sie von http://www.eisenbahn-modulbau.de
Dort sind auch Sondergröße nach Absprache möglich.

Viele Grüße ÷ Udo
Hallo Rainer,

ich habe den Plan mal schnell in Wintrack reingehackt, das ich als um Weltklassen bedienungsfreundlicher empfinde als Winrail.  Siehe Anhang.
Leider habe ich auf dem 64bit Rechner nur die Testversion und kann deshalb die Datei nicht zur Verfügung stellen. Man sieht jedoch, dass es geht und sollte in dem Bild auch hinreichend genau messen können.  

Ich würde auf alle Fälle Peco nehmen. Die Trennschnitte in den Weichen muss man nicht machen.
Der größte Fehler, den man beim Einschottern machen kann, ist meiner Ansicht nach, zu groben Schotter zu nehmen.

Gelaserte Modulkästen gibt es z.B. bei
Hogo: http://www.shop.projektdesign.at
oder
IMT-Lenzen: http://www.imt-lenzen.de/index.htm
Es gibt aber noch weitere Anbieter.

Grüße!
christiaN

Edit: Hups, die Forensoftware hat das Bild klein gemacht. Für ein größeres PN.

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Hallo Christian, hallo Udo

wie sieht es bei Wintrack mit den Gleisabständen aus? Die Trennstellen könnte man bei 2x 150 cm optimal legen (keine Weiche, etc.).

Obige gelaserte Modulkästen habe ja alle eine Gleisbettung an den Stirnseiten. Das ist nicht unbedingt optimal, da ich mit den Gleisbettungen von Herrn Wienke liebäugle. Wären 2 Kästen 150 cm x 50 cm ohne Schnickschnack nicht am besten?

Die Idee mit Massivholz (natürlich mit Quer- und Längsbrettern am Rand) dürfte doch recht stabil sein, oder? Und bei der Grösse auch nicht zu schwer, oder? Christian/Udo habt ihr ein paar Fotos von den Kästen (Aufbau, Grösse, etc.)?


LG - Rainer


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