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THEMA: Gips - Unterschiede
THEMA: Gips - Unterschiede
bbberti - 10.12.10 22:56
Hallo,
gibt es eigentlich einen Unterschied zwischen Gips und Moltofill hinsichlich Eignung für Mauerwerk?
Bestimmt weiß jemand was.
Danke
Berti
gibt es eigentlich einen Unterschied zwischen Gips und Moltofill hinsichlich Eignung für Mauerwerk?
Bestimmt weiß jemand was.
Danke
Berti
Hallo Berti!
Ein Kriterium ist das Aushärten.
Ich hatte einen billigen Gips - der war nach 1 Tag noch nicht trocken.
Dann verwendete ich einen sehr hochwertigen Gips, der härtete nach ein paar Minuten aus und war so hart, dass ich sofort eine Struktur einbringen konnte.
Das ist für mich das wichtigste.
Liebe Grüsse
Markus
Ein Kriterium ist das Aushärten.
Ich hatte einen billigen Gips - der war nach 1 Tag noch nicht trocken.
Dann verwendete ich einen sehr hochwertigen Gips, der härtete nach ein paar Minuten aus und war so hart, dass ich sofort eine Struktur einbringen konnte.
Das ist für mich das wichtigste.
Liebe Grüsse
Markus
Moin Berti ,
schau mal hier nach www.modellbaugips.de es handelt sich hierbei um die Dentona AG die Dentalgipse herstellt . Die denken aber auch an uns Modellbauer und haben einen Form - Plaster und einen Mountain - Plaster im Program .
Mußt auf " SHOP " klicken , dann kommen die speziellen Gipse . Es sind auch Kundenbewertungen dabei .
Unterscheidet sich im Preis zwar von Baumarktware , es handelt sich aber auch um ein gutes Produkt .
Himweis , ich arbeite dort nicht , vertreibe das auch nicht , bin lediglich mit der Ware sehr zufrieden .
Tip : Wenn Du auf die Namen Form-Plaster ect. klickst kommen die Preise , z.B. 2 X 1,2 kg = 12,90 EUR .
Bei dem Einführungspaket bekommst du von jeder Sorte 250 g zum Austesten reicht das .
Du kannst dort direkt bestellen . Beraten auch am Telefon sehr freundlich und kompetent .
Gruß
Thomas
schau mal hier nach www.modellbaugips.de es handelt sich hierbei um die Dentona AG die Dentalgipse herstellt . Die denken aber auch an uns Modellbauer und haben einen Form - Plaster und einen Mountain - Plaster im Program .
Mußt auf " SHOP " klicken , dann kommen die speziellen Gipse . Es sind auch Kundenbewertungen dabei .
Unterscheidet sich im Preis zwar von Baumarktware , es handelt sich aber auch um ein gutes Produkt .
Himweis , ich arbeite dort nicht , vertreibe das auch nicht , bin lediglich mit der Ware sehr zufrieden .
Tip : Wenn Du auf die Namen Form-Plaster ect. klickst kommen die Preise , z.B. 2 X 1,2 kg = 12,90 EUR .
Bei dem Einführungspaket bekommst du von jeder Sorte 250 g zum Austesten reicht das .
Du kannst dort direkt bestellen . Beraten auch am Telefon sehr freundlich und kompetent .
Gruß
Thomas
Beitrag editiert am 11. 12. 2010 08:34.
Hallo Markus
was aber u.U. auch nicht unbedingt schlecht ist (je nach Anwendungsfall). Ein Gips, der sehr schnell aushärtet, kann auch leicht brüchig werden. Ein langsam aushärtender Gips ist da ein bisschen weniger empfindlich. Es kommt allerdings auch immer auf die Dicke der Gipsschicht an.
Viele Grüße
Tomi
Zitat
Ich hatte einen billigen Gips - der war nach 1 Tag noch nicht trocken.
Viele Grüße
Tomi
Hallo
Danke Thomas für diesen hervorragenden Tip.
Werde noch heute bestellen!
Gruß Jochen
Danke Thomas für diesen hervorragenden Tip.
Werde noch heute bestellen!
Gruß Jochen
Mahlzeit,
aus einem Ort, der sich einst durch drei verschiedene Unternehmen der Gipsindustrie aus der Masse anderer Orte herhob..png)
Unterschiede beim Gips? Jo, die gibs! (Das Wortspiel konnte ich mir nicht entgehen lassen!)
Die besten (preiswertesten) Erfahrungen habe ich mit Stuckgips gemacht.
Dieser sollte "frisch" sein, dann hat er eine längere Standzeit. Selbstverständlich macht man nur soviel von der Masse an, wie man auch in der entsprechenden Zeit verarbeiten kann.
Ich habe bewusst von "anmachen" geschrieben und nicht von anrühren, das man nur machen sollte, wenn der Gips schnell aushärten soll.
Mein Tipp: Ich gebe auch gleich (dunkle / braune) Abtönfarbe mit in´s Wasser.
lG
Volker
aus einem Ort, der sich einst durch drei verschiedene Unternehmen der Gipsindustrie aus der Masse anderer Orte herhob.
Unterschiede beim Gips? Jo, die gibs! (Das Wortspiel konnte ich mir nicht entgehen lassen!)
Die besten (preiswertesten) Erfahrungen habe ich mit Stuckgips gemacht.
Dieser sollte "frisch" sein, dann hat er eine längere Standzeit. Selbstverständlich macht man nur soviel von der Masse an, wie man auch in der entsprechenden Zeit verarbeiten kann.
Ich habe bewusst von "anmachen" geschrieben und nicht von anrühren, das man nur machen sollte, wenn der Gips schnell aushärten soll.
Mein Tipp: Ich gebe auch gleich (dunkle / braune) Abtönfarbe mit in´s Wasser.
lG
Volker
HaNNoveraNer - 11.12.10 12:35
Hi
Und ich suche Gips, der leicht ist und nicht bröckelt, da ich meine Segmente auch mal um 90 grad kippen möchte, um unterwärts zu arbeiten...
Gips sowas auch?
Gruß
Thomas
Und ich suche Gips, der leicht ist und nicht bröckelt, da ich meine Segmente auch mal um 90 grad kippen möchte, um unterwärts zu arbeiten...
Gips sowas auch?
Gruß
Thomas
Hallo Thomas,
muß es Gips sein?
hoffe der Link funzt:
http://www.ml-modellbahn.de/webshop/index.html
die sind auch immer auf Messen zu finden
Gruß Detlef
muß es Gips sein?
hoffe der Link funzt:
http://www.ml-modellbahn.de/webshop/index.html
die sind auch immer auf Messen zu finden
Gruß Detlef
Kommt immer auf den Verwendungszweck an: zum Ausgießen einer Silikonform benutze ich immer Gips (z.B. Alabaster- oder Stukkaturgips), der bildet feine Strukturen perfekt nach. Zum Gravieren (z.B. Straßen) habe ich auch schon Moltofill verwendet. Das ist durch den Kunststoffanteil stabiler.
Fürs Ausgießen sind auch die erwähnten Dentalgipse oder Keramikmassen natürlich super. Allerdings nehmen die Werkstücke Farbe um vieles schlechter an als Gips. Da muss man dann experimentieren.
Gruß, prion
Fürs Ausgießen sind auch die erwähnten Dentalgipse oder Keramikmassen natürlich super. Allerdings nehmen die Werkstücke Farbe um vieles schlechter an als Gips. Da muss man dann experimentieren.
Gruß, prion
Zitat
Da muss man dann experimentieren.
Gruß
Tomi
Hallo,
erst mal Danke für die vielen Tipps und links. Aus dem letzten Beitrag lese ich heraus, dass Moltofill nicht grundsätzlich daneben ist (davon habe ich ein paar Packungen rumstehen). Werde aber anderes auch austesten.
Danke
Berti
erst mal Danke für die vielen Tipps und links. Aus dem letzten Beitrag lese ich heraus, dass Moltofill nicht grundsätzlich daneben ist (davon habe ich ein paar Packungen rumstehen). Werde aber anderes auch austesten.
Danke
Berti
Hallo Berti
so ist es. Allerdings würde ich persönlich bei der Grundierung darauf achten, dass diese ohne Lösungsmittel ist.
Viele Grüße
Tomi
Zitat
Aus dem letzten Beitrag lese ich heraus, dass Moltofill nicht grundsätzlich daneben ist
Viele Grüße
Tomi
Hoi FreuNde,
der Dentalgips @Thomas ist eigentlich das Non Plus Ultra:
kost fast nix, wird mit Wasser angerührt, härtet schnell aus, ist superhart, nicht schrumpfend und trotzdem zäh-elastisch.
Einfach mal beim Zahnarzt nebenan nach Probe fragen: die benutzen dass um z.B. Zahnabdrücke zu fertigen.
Doei
Trixi
________ ________ _<>__<>_
|_ www.i-robots.eu _|__|------|-----|,,,,,,,,,._
-oo-----oo-''-oo-----oo-`'o"O-OO--OO-O"oo-
der Dentalgips @Thomas ist eigentlich das Non Plus Ultra:
kost fast nix, wird mit Wasser angerührt, härtet schnell aus, ist superhart, nicht schrumpfend und trotzdem zäh-elastisch.
Einfach mal beim Zahnarzt nebenan nach Probe fragen: die benutzen dass um z.B. Zahnabdrücke zu fertigen.
Doei
Trixi
________ ________ _<>__<>_
|_ www.i-robots.eu _|__|------|-----|,,,,,,,,,._
-oo-----oo-''-oo-----oo-`'o"O-OO--OO-O"oo-
Hallo,
verwende vom Obi den Modellgips Classic, härtet in ca.8 Minuten aus, lässt sich jedoch schwer brechen, keine Bruchstrukturen auf diese Art möglich.
Bearbeite die Felsen mit kleinen "Brecheisen" sieht fast realistisch aus.
Wie bricht eigentlich der Dentalgips, möchte den für meine Felsformen ausprobieren.
Gruß
Klaus K.
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verwende vom Obi den Modellgips Classic, härtet in ca.8 Minuten aus, lässt sich jedoch schwer brechen, keine Bruchstrukturen auf diese Art möglich.
Bearbeite die Felsen mit kleinen "Brecheisen" sieht fast realistisch aus.
Wie bricht eigentlich der Dentalgips, möchte den für meine Felsformen ausprobieren.
Gruß
Klaus K.
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Wie fixiert Ihr eigentlich Eure Gips Bauten?
Grüße
Grüße
Habe auch noch eine Frage:
Habe mir ca. 5mm dicke Gibsplatten gegossen und strukturiert als Bruchsteinmauern, für eine Burgruine, Tunelportale, Galerie etc. Das ging super gut. Das Problem war aber solche Element z.b. in Ecken zu verbinden/verkleben. Wie macht Ihr das?
Gruss
huk
Anbei Bild mit Galerie aus mehreren Einzelelementen, Tunelportal und Burgruine noch nicht bemahlt.
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Habe mir ca. 5mm dicke Gibsplatten gegossen und strukturiert als Bruchsteinmauern, für eine Burgruine, Tunelportale, Galerie etc. Das ging super gut. Das Problem war aber solche Element z.b. in Ecken zu verbinden/verkleben. Wie macht Ihr das?
Gruss
huk
Anbei Bild mit Galerie aus mehreren Einzelelementen, Tunelportal und Burgruine noch nicht bemahlt.
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Beitrag editiert am 13. 12. 2010 14:10.
Ich klebe die Platten mit Heissleim.
Funktioniert tadellos und hält sehr schnell.
Gruss Acki
Funktioniert tadellos und hält sehr schnell.
Gruss Acki
Hallo Heinz, Probier´s doch mal mit relativ dünnflüssigen Gips. Mit Pinsel auftragen, sollte klappen.
mfmG
Volker
Zitat
solche Element z.b. in Ecken zu verbinden/verkleben
mfmG
Volker
Döppenauer - 13.12.10 17:45
Moin,
Gipsteile kann man prima mit Weißleim, Patex oder Ruderer kleben. Die Teile müssen allerdings durchgetrocknet sein.
Gruß Herbert
Gipsteile kann man prima mit Weißleim, Patex oder Ruderer kleben. Die Teile müssen allerdings durchgetrocknet sein.
Gruß Herbert
YellowFlash - 13.12.10 20:57
@15 / Heinz:
worin hast Du denn die Teile gegossen und wie hast Du die Formen hergestellt?
Viele Grüße
Henning
worin hast Du denn die Teile gegossen und wie hast Du die Formen hergestellt?
Viele Grüße
Henning
Ich weiß immer noch nicht, wie ihr Gips fixiert, damit es nicht so staubt oder abbröselt.
Hi,
ich fixier die Teile gar nicht. Nach dem Bemalen hoechstens mit Mattlack, aber geht nur, wenn man die Sachen erst bemalt und dann anbaut. Bei groesseren Platten leg ich beim Giessen eine Lage Glasfasermatte mit ein, damit es etwas stabiler wird. Wenn doch mal was bricht, dann ist's auch egal. Gips kost fast nix und es wird einfach neu gegossen.
Bei Mauern oder Felsen misch ich etwas schwarze Farbe mit in den Gips, damit wenn was abbroeckelt, nicht direkt das Weisse durch kommt.
Gruesse
Dusty
ich fixier die Teile gar nicht. Nach dem Bemalen hoechstens mit Mattlack, aber geht nur, wenn man die Sachen erst bemalt und dann anbaut. Bei groesseren Platten leg ich beim Giessen eine Lage Glasfasermatte mit ein, damit es etwas stabiler wird. Wenn doch mal was bricht, dann ist's auch egal. Gips kost fast nix und es wird einfach neu gegossen.
Bei Mauern oder Felsen misch ich etwas schwarze Farbe mit in den Gips, damit wenn was abbroeckelt, nicht direkt das Weisse durch kommt.
Gruesse
Dusty
Hallo Berthold
wieso staubt und bröselt der Gips bei Dir? Doch nur bei der Bearbeitung, oder?
Wie schon weiter oben geschrieben, ist die Anwendung einer Grundierung eventuell für solche Fälle ganz hilfreich. Das ist dann wie eine Art Schutzanstrich.
Viele Grüße
Tomi
wieso staubt und bröselt der Gips bei Dir? Doch nur bei der Bearbeitung, oder?
Wie schon weiter oben geschrieben, ist die Anwendung einer Grundierung eventuell für solche Fälle ganz hilfreich. Das ist dann wie eine Art Schutzanstrich.
Viele Grüße
Tomi
Servus,
normaler Modellgips ist völlig ausreichend für die meisten Arbeiten. Gibts im Zweifel im gut sortierten Malerladen, 5 EUR je 5kg. Natürlich kann man auch Kunstharz gefüllten Spachtelmassen arbeiten, aber die sind doch merklich teurer. Für mich ist es auch kein Vorteil wenn das Zeug ewig nicht anzieht, ich will zeitnah weiterarbeiten können.
Modellgips verarbeiten braucht etwas Übung. Ich nehme wenig Wasser, vielleicht 1/8 bis 1/4 Becher (die üblichen Gummibecher), streue Gips ein bis sich an der Oberfläche trockene Inseln bilden. Dann sumpfen lassen paar Minuten, schnell und sauber umrühren und verarbeiten. Niemals Wasser oder Gips nachleeren und nicht zulange rühren. Zieht der Gips zu früh an hat man entweder falsch oder zuviel angerührt oder zu langsam gearbeitet....png)
Soll der Gips bearbeitet werden, sprich Felsen oder Mauerwerk, dann sollte er frisch sein. Gips zieht Feuchtigkeit, das schlägt sich vor allem in der Festigkeit wieder. Beim Ritzen bröselt der Gips und die Kanten der Felsen werden nicht so scharfkantig da selbst der weiche Pinsel zum kehren die zu weichen Kanten bricht. Alten Gips kann man aber dann an Stellen nehmen wo es weniger darauf ankommt wie flaches Gelände beispielsweise.
Dentalgips oder Keramische Giessmassen haben durchaus ihre Berechtigung wenn man feine Mauersachen gießen und verarbeiten will. Allerdings nehme ich auch hier gerne normalen Gips, die Teile lassen sich leichter sägen und schleifen und damit einfacher anpassen. Aber komplexe Formen lassen sich u.U. nur mit Keramischen Massen überhaupt giesen bzw. entformen.
Ein Kompromiss sind Zellulose gefüllte Spachtelmassen auf Gipsbasis. Verhalten sich ähnlich wie Gips, neigen aber weniger zur Rissbildung. Die Topfzeit ist etwas länger aber im Rahmen. Methylen von Henkel beispielsweise.
Beim Einfärben verhalten sich die verschiedenen Sorten unterschiedlich. Will man mischen, kommt man um eine Grundierung in heller Farbe nicht herum. Lasierende Anstriche sind dann nicht so möglich bzw. schwieriger.
Es gibt noch eine ganze Reihe Spachtelmassen im modernen Innenausbau. Ardex beispielsweise. Die üblichen Baumärkte sind da leider immer etwas eingeschränkt im Sortiment...
Die Teile im Bild sind aus Modellgips, coloriert mit meinem üblichen Spiritus-Revell-Aqua Gebräu....png)
Grüßle
Elvis
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normaler Modellgips ist völlig ausreichend für die meisten Arbeiten. Gibts im Zweifel im gut sortierten Malerladen, 5 EUR je 5kg. Natürlich kann man auch Kunstharz gefüllten Spachtelmassen arbeiten, aber die sind doch merklich teurer. Für mich ist es auch kein Vorteil wenn das Zeug ewig nicht anzieht, ich will zeitnah weiterarbeiten können.
Modellgips verarbeiten braucht etwas Übung. Ich nehme wenig Wasser, vielleicht 1/8 bis 1/4 Becher (die üblichen Gummibecher), streue Gips ein bis sich an der Oberfläche trockene Inseln bilden. Dann sumpfen lassen paar Minuten, schnell und sauber umrühren und verarbeiten. Niemals Wasser oder Gips nachleeren und nicht zulange rühren. Zieht der Gips zu früh an hat man entweder falsch oder zuviel angerührt oder zu langsam gearbeitet...
Soll der Gips bearbeitet werden, sprich Felsen oder Mauerwerk, dann sollte er frisch sein. Gips zieht Feuchtigkeit, das schlägt sich vor allem in der Festigkeit wieder. Beim Ritzen bröselt der Gips und die Kanten der Felsen werden nicht so scharfkantig da selbst der weiche Pinsel zum kehren die zu weichen Kanten bricht. Alten Gips kann man aber dann an Stellen nehmen wo es weniger darauf ankommt wie flaches Gelände beispielsweise.
Dentalgips oder Keramische Giessmassen haben durchaus ihre Berechtigung wenn man feine Mauersachen gießen und verarbeiten will. Allerdings nehme ich auch hier gerne normalen Gips, die Teile lassen sich leichter sägen und schleifen und damit einfacher anpassen. Aber komplexe Formen lassen sich u.U. nur mit Keramischen Massen überhaupt giesen bzw. entformen.
Ein Kompromiss sind Zellulose gefüllte Spachtelmassen auf Gipsbasis. Verhalten sich ähnlich wie Gips, neigen aber weniger zur Rissbildung. Die Topfzeit ist etwas länger aber im Rahmen. Methylen von Henkel beispielsweise.
Beim Einfärben verhalten sich die verschiedenen Sorten unterschiedlich. Will man mischen, kommt man um eine Grundierung in heller Farbe nicht herum. Lasierende Anstriche sind dann nicht so möglich bzw. schwieriger.
Es gibt noch eine ganze Reihe Spachtelmassen im modernen Innenausbau. Ardex beispielsweise. Die üblichen Baumärkte sind da leider immer etwas eingeschränkt im Sortiment...
Die Teile im Bild sind aus Modellgips, coloriert mit meinem üblichen Spiritus-Revell-Aqua Gebräu...
Grüßle
Elvis
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Hi,
wenn man Formen aus Silikon hat, ist es manchmal besser gar keinen Gips zu nehmen. Trennwachs rein und mit 2 Komponenten Giessharz giessen. Solche Teile kann man dann nach dem Entformen noch in Rundungen biegen, wenn man's braucht.
Gruesse
Dusty
wenn man Formen aus Silikon hat, ist es manchmal besser gar keinen Gips zu nehmen. Trennwachs rein und mit 2 Komponenten Giessharz giessen. Solche Teile kann man dann nach dem Entformen noch in Rundungen biegen, wenn man's braucht.
Gruesse
Dusty
RhönbahNer - 15.12.10 11:24
Hallo,
bei mir hat sich billiger Gips oder auch Moltofill sehr gut bewährt. Ein kleiner Trick dabei: Ich rühre dem Anmachwasser ca. 10% Weißleim bei. Der Gips bröselt dadurch nicht so stark, wird etwas elastischer und läßt sich auch besser kleben und einfärben. Abplatzungen werden ebenfalls spürbar reduziert.
Ob der Gips nun 20 min. oder 2 Tage zum endgültigen Trocknen braucht, ist für mich von untergeordneter Bedeutung.
LG Jürgen
PS.: Kunststoffverstärkte Spachtelmasse (z.B. LaFill fresh) zum Verspachteln von Gipskartonplatten dürfte sich auch sehr gut eignen, das habe ich aber noch nicht ausprobiert. Die Abbindezeit ist deutlich verzögert (ca. 30 min), was oft von Vorteil ist.
bei mir hat sich billiger Gips oder auch Moltofill sehr gut bewährt. Ein kleiner Trick dabei: Ich rühre dem Anmachwasser ca. 10% Weißleim bei. Der Gips bröselt dadurch nicht so stark, wird etwas elastischer und läßt sich auch besser kleben und einfärben. Abplatzungen werden ebenfalls spürbar reduziert.
Ob der Gips nun 20 min. oder 2 Tage zum endgültigen Trocknen braucht, ist für mich von untergeordneter Bedeutung.
LG Jürgen
PS.: Kunststoffverstärkte Spachtelmasse (z.B. LaFill fresh) zum Verspachteln von Gipskartonplatten dürfte sich auch sehr gut eignen, das habe ich aber noch nicht ausprobiert. Die Abbindezeit ist deutlich verzögert (ca. 30 min), was oft von Vorteil ist.
Mahlzeit,
ergänzent zu Elvis´ (#23) Aussagekommt noch dazu, dass der Gips möglicherweise bei der Lagerung schon mal Feuchtigkeit gezogen haben kann.
mfmG
Volker
ergänzent zu Elvis´ (#23) Aussage
Zitat
Zieht der Gips zu früh an hat man entweder falsch oder zuviel angerührt oder zu langsam gearbeitet...
mfmG
Volker
Hallo!
Noch ein kleiner Tipp zur Abbindezeit von gewöhnlichem Bastler/Modellbaugips:
Vor ca. 35-40 Jahren stand mal in der MIBA man möge nur etwas Bier (normales Helles) druntermischen.
Hab es selber ausprobiert, funktioniert bestens.
Mit der Menge nur etaws spielen, meist reich ein kleines Norgerl!
MFG
Udo
Noch ein kleiner Tipp zur Abbindezeit von gewöhnlichem Bastler/Modellbaugips:
Vor ca. 35-40 Jahren stand mal in der MIBA man möge nur etwas Bier (normales Helles) druntermischen.
Hab es selber ausprobiert, funktioniert bestens.
Mit der Menge nur etaws spielen, meist reich ein kleines Norgerl!
MFG
Udo
RhönbahNer - 15.12.10 12:42
HAllo,
==> Hinweis für unsere bayerischen Kollegen: Das bedeutet nicht "Bier in Maßen" !
Jürgen
Zitat
nur etwas Bier
==> Hinweis für unsere bayerischen Kollegen: Das bedeutet nicht "Bier in Maßen" !
@26
Dann hat der Gips die Konsistenz von Katzenstreu und sollte entsorgt werden.
Es grüßt RainerNRW
Zitat
kommt noch dazu, dass der Gips möglicherweise bei der Lagerung schon mal Feuchtigkeit gezogen haben kann.
Dann hat der Gips die Konsistenz von Katzenstreu und sollte entsorgt werden.
Es grüßt RainerNRW
Döppenauer - 15.12.10 13:15
Moin,
wenn Gips bröselt dann war er sicher nicht sachgemäß gelagert, denn ansonsten kann man nicht viel falsch machen, ähm äh ... ah... beim gip(b)sen
Gruß Herbert
wenn Gips bröselt dann war er sicher nicht sachgemäß gelagert, denn ansonsten kann man nicht viel falsch machen, ähm äh ... ah... beim gip(b)sen
Gruß Herbert
Moin moin alle aus Franken .png)
ich grabe da mal was Altes aus, vielleicht gibt es da was Neues. Derzeit beschäftige ich mich mit einer schönen Herausforderungen, ich möchte sowohl Tunnelportale als auch gebogene Bahnsteigkanten anfertigen.
Es gibt da so jemand (sehr gut die Teile!), der (orangefarbene) Silikonformen anbietet. Hab ich mir besorgt, ok. Ich hatte noch 2 Sorten Gips da, also mal probiert... Sorte 1 = durchgefallen, Tunnelportal ok, Kanten durchgefallen, sind schon beim bloßen anschauen gebrochen... Sorte 2 Portale Optik doch irgendwie feiner, Kanten filigran, hab mich nicht getraut, kleinen Belastungstest zu machen, brachen aber beim entpacken aber doch nicht sofort durch... Beim entgraten ist aber doch 50% Ausschuss dabei. Das einfärben und verbauen nicht mitgerechnet...
Jetzt hab ich in #24 etwas von Trennwachs und Giessharz gelesen... hm, meine bisherigen Erfahrungen damit: Durch das Trennwachs gehen die oftmals sehr feinen Oberflächenstrukturen verloren... kann ich das verhindern, irgendwie?
Tunnelportale sind nicht (mehr) das Thema, die sind vom Material dick genug. Zwar vorsichtig zu behandeln, aber keine Mimosen...
Konkrete Frage: gibt es, gerade für einen Bahnhof mit geschwungenen Gleisen, ein Zeugs, was man mit den Bahnsteig-Kanten-Silikon-Formen verwenden kann, ohne dass es nach dem aushärten beim anschauen bricht? Und was flüssig genug ist, auch in die kleinen Feinheiten einzudringen?
Zum Abschluss: Ich möchte nicht Kosten oder Aufwand vermeiden. das ist mir wurscht - ein Hobby kostet und es erfordert Aufwand; ich möchte etwas Stabiles wo man hinterher Spaß hat, weiter damit zu arbeiten. Im heutigen Feinwerk-Materialsektor kenne ich mich zu wenig aus, deswegen die Frage.
LG, Wolf
ich grabe da mal was Altes aus, vielleicht gibt es da was Neues. Derzeit beschäftige ich mich mit einer schönen Herausforderungen, ich möchte sowohl Tunnelportale als auch gebogene Bahnsteigkanten anfertigen.
Es gibt da so jemand (sehr gut die Teile!), der (orangefarbene) Silikonformen anbietet. Hab ich mir besorgt, ok. Ich hatte noch 2 Sorten Gips da, also mal probiert... Sorte 1 = durchgefallen, Tunnelportal ok, Kanten durchgefallen, sind schon beim bloßen anschauen gebrochen... Sorte 2 Portale Optik doch irgendwie feiner, Kanten filigran, hab mich nicht getraut, kleinen Belastungstest zu machen, brachen aber beim entpacken aber doch nicht sofort durch... Beim entgraten ist aber doch 50% Ausschuss dabei. Das einfärben und verbauen nicht mitgerechnet...
Jetzt hab ich in #24 etwas von Trennwachs und Giessharz gelesen... hm, meine bisherigen Erfahrungen damit: Durch das Trennwachs gehen die oftmals sehr feinen Oberflächenstrukturen verloren... kann ich das verhindern, irgendwie?
Tunnelportale sind nicht (mehr) das Thema, die sind vom Material dick genug. Zwar vorsichtig zu behandeln, aber keine Mimosen...
Konkrete Frage: gibt es, gerade für einen Bahnhof mit geschwungenen Gleisen, ein Zeugs, was man mit den Bahnsteig-Kanten-Silikon-Formen verwenden kann, ohne dass es nach dem aushärten beim anschauen bricht? Und was flüssig genug ist, auch in die kleinen Feinheiten einzudringen?
Zum Abschluss: Ich möchte nicht Kosten oder Aufwand vermeiden. das ist mir wurscht - ein Hobby kostet und es erfordert Aufwand; ich möchte etwas Stabiles wo man hinterher Spaß hat, weiter damit zu arbeiten. Im heutigen Feinwerk-Materialsektor kenne ich mich zu wenig aus, deswegen die Frage.
LG, Wolf
Beitrag editiert am 01. 02. 2018 20:04.
Nachtrag: Da ich nicht der UrVater des Posts bin kann ich die Überschrift auch nicht ändern. Da er aber thematisch in die gleiche Thematik ging habe ich ihn gekapert
Heute würde ich als Überschrift "Stabile Bahnsteigkanten, aber nicht mit Gips - oder doch? benennen...
LG, Wolf
LG, Wolf
Moin
Ich hab sowas wie Keraflott genommen.
wird härter.
Ich hab sowas wie Keraflott genommen.
wird härter.
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