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THEMA: Toms Fragen - auf ein Neues
dann wollen wir mal weitermachen.
Ein paar weitere Anmerkungen:
zu Tomi:
1) ja ich habe eine nicht umgebaute Lok mit und ohne Digitaldekoder fahren sehen und beide liefen gleich, jedenfalls wenn man nicht Äpfel mit Birnen vergleicht und auch dem analogbahner die Verwendung eines geeigneten Fahrreglers erlaubt. Wie schon gesagt Impulsbreitensteuerung mit Lastregelkung und Anfahr-/Bremsverzögerung ist nicht spezifisch für Digitalbetrieb. Das kann jeder. Vielleicht solltest Du es mal selber ausprobieren.
2) Ein reichlich dimensionierter Motor lässt am Berg eben nicht nach, er zieht auch unter Last durch. Den braucht man nicht nachzuregulieren.
zu Jürgen
Ja Mischbetrieb mit optinierten und nicht optimierten Loks ist problematisch aber möglich. Im Gegensatz zu Mischbetrieb Analog/Digital. Das ist wie schwanger. Ein bischen Digital geht letztlich nicht.
zum Prellbock: FMZ ist doch schon tot. Und da Trix inzwischen auch auf DCC setzt wird es bald keine Selectrix Anfänger mehr geben, da der Fachhandel es nicht verkaufen wird. Der Rest erledigt sich biologisch. Wird zwar länger dauern als FMZ, ist schade um das gute Konzept und bedauerlich für die Selectrix'ler, ist aber letztlich unabbwendbar.
Und die Annahme dass es in den nächsten 20 Jahren keine technologische Neuerung geben wird, die den Digitalbetrieb (nicht-kompatibel) ablösen wird, ist recht gewagt. Vor Digital gab es schließlich auch schon Tonfrequenz Mehrzugsysteme, die heute völlig überholt sind. Das gleiche Schicksal kann Digital genauso blühen. Analog wird dann aber immer noch gehen.
Man muss doch nur in Richtung Unterhaltungselektronik / Computer schauen.
Gruß Engelbert
sehr witzig! Das wird Dir aber sicher ein wenig übel genommen. Allerdings ist der ganze Thread (welch ein Wort) richtig lehrreich. Wie schon früher erwähnt, habe ich mir einen Lötkolben zugelegt und bin jetzt auf dem besten Weg Digitalo zu werden.
Für Tom wollen wir dafür sorgen, dass die Verwirrung komplett wird. Nach den letzten Einträgen zu urteilen atmet er noch, wenn auch tief durch.
Gute Nacht
IngoR
..und damit man auch weiss welcher Schranzel hier weiter geht, darf - wenn man denn gar nix anderes zu tun hat - hier nachlesen:
http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=492161&start=1
Doei
Trixi
so so - ihr könnt also nicht aufhören...
mir soll es recht sein - ich fand den thread auch sehr lehrreich und spannend - bin gespannt, was noch so alles kommt...
tom
ja sorry hatte den Link zum Vorgänger Thread vergessen. Danke Trixi.
Gruß Engelbert
ist ja nett, dass Du Dir Sorgen um die Selectrix-Fahrer machst. Diese sind aber vollkommen unbegründet. Es gibt heute bereits mehrere Digitalkzentralen, die alle Formate verarbeiten können. Einfacher geht es nicht!
Es wird in einigen Jahren bei den meisten Zentralen völlig egal sein, welcher Decoder in einer Lok steckt.
Die technische Entwicklung wir in den nächsten Jahren weitergehen; bisher war sie allerdings in der Regel zumindest bei Selectrix abwärtskompatibel. Ich gehe davon aus, dass das so bleibt. Mit Rauthaus und Müt gibt es übrigends zwei vollständige Systemanbieter für Selectrix. Gerade bei Rautenhaus wurde in den letzten Jahren viel in dieses System investiert. Prellbock? Ich kann keinen erkennen!
Wenn Du meinst, dass ein reichlich dimensionierter Motor am Berg nicht nachlässt, dann gilt das mindestens nicht für Lokomotiven der Großserienhersteller. Da muss man nachregulieren und zwar deutlich!
Wenn ich anfange die Getriebe umzubauen und den Motor zu tauschen, dann übersteigen diese Kosten die Umrüstung auf einen Digitaldecoder um ein Vielfaches. Warum sollte man das also tun?
Ich habe rund 50 Loks mit Selectrix Decoder ausgerüstet und ALLE fahren traumhaft. Zudem ist es mir durch die Einstellung weniger Parameter gelungen, dass ALLE ähnliche Fahreigenschaften haben. Meine Trafo kann man getrost aufreissen; die Loks setzen sich Dank der Anfahrverzögerung traumhaft langsam in Bewegung und erreichen eine moderate Höchstgeschwindigkeit.
Selbstverständlich steht dafür immer der gesamte Regelbereich zur Verfügung, weil ALLE Loks bei Fahrstufe 1 anfahren.
Bei den Lokdecodern sehe ich kaum noch die Möglichkeit weiterer technischer Verbesserungen. Die Minimalgeschwindigekit liegt bei meinen Loks grundsätzlich unter 10 km/h und die Maximalgeschwindigkeit kann ich nach meinen Wünschen anpassen. Mehr geht kaum!
Ich bleibe dabei: Es gibt nichts, dass digital nicht besser kann als analog!
Viele Grüße,
Mathias
Und es ging meiner Meinung nach auch sehr ruhig und sachlich ab, da haben wir schon anderes erlebt, so wie Krieg SX gegen DCC. Analogis und Digitalos wird es immer geben, auch wenn die Analogis langsam weniger werden
Und wie die drei sich vertragen können, erlebe ich immer wieder auf unseren Stammtischen, macht einfach immer Spaß.
Gruß Jürgen
Zitat
Wie schon gesagt Impulsbreitensteuerung mit Lastregelkung und Anfahr-/Bremsverzögerung ist nicht spezifisch für Digitalbetrieb
Zitat
Das kann jeder. Vielleicht solltest Du es mal selber ausprobieren.
Zitat
Ein reichlich dimensionierter Motor lässt am Berg eben nicht nach, er zieht auch unter Last durch. Den braucht man nicht nachzuregulieren.
Zitat
Wenn Du meinst, dass ein reichlich dimensionierter Motor am Berg nicht nachlässt, dann gilt das mindestens nicht für Lokomotiven der Großserienhersteller. Da muss man nachregulieren und zwar deutlich!
Wenn ich anfange die Getriebe umzubauen und den Motor zu tauschen, dann übersteigen diese Kosten die Umrüstung auf einen Digitaldecoder um ein Vielfaches. Warum sollte man das also tun?
Zitat
Und da Trix inzwischen auch auf DCC setzt wird es bald keine Selectrix Anfänger mehr geben, da der Fachhandel es nicht verkaufen wird. Der Rest erledigt sich biologisch. Wird zwar länger dauern als FMZ, ist schade um das gute Konzept und bedauerlich für die Selectrix'ler, ist aber letztlich unabbwendbar.
Zitat
Das gleiche Schicksal kann Digital genauso blühen. Analog wird dann aber immer noch gehen.
Man muss doch nur in Richtung Unterhaltungselektronik / Computer schauen.
Stimmt. Da gibts ja keine digitalen Sachen mehr. Ich freue mich auf die Datasette (und auch das war schon toll).
Das hier nur mal so als Schmankerl:
http://www.myvideo.de/watch/7784998
Lok aus der Schachtel, DCC-Decoder rein, Fahrstufe 1......
So fährt die Lok über meine gesamte Anlage, über jede Weiche, auf jeden Berg und auch wieder runter. Und wenn man jetzt glaubt, das is nix, dann möchte ich noch anfügen, dass dieser Decoder in der Lok NOCH NICHT optimiert wurde. Was man eigentlich gar nicht braucht. Wenn man das aber machen würde, wäre noch mehr "Feinfühligkeit" machbar. Ich weiss, das ähnliches auch mit Umbauten etc. geht, aber eben auch mit mehr Aufwand.
Viele Grüße
Tomi
Zitat
Das war jetzt keine persönliche Kritik an dir
Der eine mag Landschaft, dem anderen ist es egal, wieviele Bäume auf der Anlage stehen. Der nächste mag Lange Strecken, ein anderer große Bahnhöfe. Wieder ein anderer begeistert sich an langsam fahrenden Zügen, der nächste möchte gerne nur Hochgeschwindigkeitsstrecken auf der Anlage haben. Und genauso ist es eben bei den Themen Digital, Analog oder was es sonst noch alles gibt.
Lassen wir jedem das, was er gerne möchte und von dem er sich begeistern lässt. Betrachten wir alles ein bisschen neutraler und nüchterner.
Viele Grüße
Tomi
Nachtrag: hab übrigens noch keine PN erhalten.
Nachtrag 2: erhalten
Kannst von Glück reden, dass ich alle anderen jetzt schon beantwortet habe. Wenn das so weiter geht, könnte man direkt Geld damit verdienen.
Viele Grüße
Tomi (der das natürlich nicht ernst meinte mit dem Geld
Zitat
Wenn ich anfange die Getriebe umzubauen und den Motor zu tauschen, dann übersteigen diese Kosten die Umrüstung auf einen Digitaldecoder um ein Vielfaches. Warum sollte man das also tun?
Diese Frage erinnert mich an den Automobilbau. Es gibt da aktuell eine Kampagne, die "elektronische Helferlein" wie ASP, ESP etc ganz stark propagiert: http://www.auto-iq.ch Dass eine schwere deutsche Premium-Heckschleuder nur mit "digital" fahrbar ist, leuchtet mir ein. Aber es ging ja früher auch anders: Gescheite Einzelradaufhängung, tiefer Schwerpunkt, Frontantrieb, hochwirksame Bremsen - und schwupp! fährt so ein Auto auch ganz ohne "digital" allen um die Ohren. Vor fünfzig Jahren, als die Strassen schlecht, die Autobahnen rar und die meisten Teutonenschüsseln technisch gesehen grauslich gebaut waren, kauften die Gangster deswegen die Autos mit dem « vorne drauf. Das überlegene Fahrwerkkonzept war wichtiger als Elektronik. Und heute? sagen die Leute: "bäh, 'n Auto ohne ESP kommt mir nicht vor die Bude."
Auf deine Frage bezogen bedeutet das: Die "mechanische" Lösung ist der "digitalen" überlegen, weil ein anständiger Motor, ein gescheit ausgelegtes Getriebe und eine genügend gross dimensionierte Schwungmasse sämtliche Übel an der Wurzel packt, während das digitale "Trostpflaster" nur Symptombekämpfung leisten kann.
Mit meiner Fauli-Köf und dem analogen Regler mit 270° Drehbereich kann ich jedenfalls ebenso fein rangieren, wie Tomi in Nr.7 im Video zeigt.
http://www.youtube.com/watch?v=rfWozn4h4Xg
@7 Tomi
Zitat
ev schrieb: "Das gleiche Schicksal kann Digital genauso blühen. Analog wird dann aber immer noch gehen. Man muss doch nur in Richtung Unterhaltungselektronik / Computer schauen."
--------------
Stimmt. Da gibts ja keine digitalen Sachen mehr. Ich freue mich auf die Datasette (und auch das war schon toll).
An der Bemerkung von ev ist schon was dran. DAT (Wer weiss noch, was das ist?) war schon tot bevor es auf den Markt kam, weil es von der CD-R rechts überholt wurde. Die CD wiederum ist heute nur noch der Standard zumVerkaufen von Musik. Ansonsten hat sich die CD überlebt und wurde durch den MP3-Player überflügelt.
Wenn die Zukunft der Modellbahn in "digital" liegt, dann ist es keines der heute bekannten Systeme. Sondern es wird ein System sein, dessen Lokdecoder keine statische Adresse haben, sondern von der Zentrale eine dynamische Adresse erhalten. Wenn diese Decoder bereits ab Werk in jeder Lok eingebaut sind, dann brauche ich mich als Kunde nicht mehr mit dem Decoder herumschalgen - ich merke dann eigentlich gar nicht mehr, dass es sich um eine digitale Lok handelt. In etwa so, wie es heute bereits bei Märklin mfx abgeht, aber es muss noch komfortabler werden.
Gute Nacht!
Felix
DAT ist für mich nicht unbekannt, da ich mich mit Studiotechnik beschäftige. DAT war zum Zeitpunkt, als die ersten CD-Spieler für "Otto-Normal-Verbraucher" erhältlich waren, noch nicht so am Markt etabliert (lag wohl auch am Preis). Genau deshalb wurde DAT wieder weitestgehend vom Markt verdrängt.
Zur Zukunft von Digital: Klar weiss man heute nicht, was in 20 Jahren ist. Ich persönlich bin mir sicher, dass sich am Grundsatzprinzip nicht viel ändern wird.
Und rumschlagen musst Du Dich nicht mit Decodern. Ist zumindest meine Meinung. Du kannst ja heute schon Loks kaufen, die einen Decoder eingebaut haben. Und das wird in Zukunft auch mehr werden.
Was genau geht denn bei MFX ab? Die selbständige Anmeldung der Decoder an der Zentrale? Die wesentlich mehr Fahrstufen als bisher? Zusätzliche Funktionen? Da gibts heute schon einiges diesbezüglich bei DCC und in den nächsten Wochen und Monaten kommt noch mehr hinzu. Stichwort: Bidirektional (wie z.B. Railcom etc.). Einfach mal googeln.
Warten wir doch einfach mal ein paar Jahre ab und unterhalten uns dann wieder. Ich denke, wir finden dann mehr Gemeinsamkeiten.
Viele Grüße und noch einen schönen Tag.
Tomi
bisher habe ich hier einfach nur still mitgelesen.
Aber bei den Autovergleich muß ich jetzt reingrätschen.
Mein bayrischer Hecktriebler fährt sich sehr wohl auch ohne elektronische Helferlein.
Diese sind ja nicht dazu gedacht ständig benutzt zu werden. Deinen Sicherheitsgurt brauchst Du 99,9999% der Zeit auch nicht - und die paar Millisekunden zwischendurch wird man sich ja wohl mal festhalten können
Sorry, aber ich hasse solche Vergleiche! Bei dem einen geht es um den generellen Betrieb, beim anderen um Systeme für den Grenzbereich/Notfall.
Da würde dann schon eher der Vergleich zu elektrischen Fensterhebern passen (für digital) im Gegensatz zur Kurbel (für analog)
Gruß
Markus
P.S.: Natürlich gibt es auch Idioten, die seit es die ganze Elektronik gibt ständig im Grenzbereich unterwegs sind - das soll aber nicht Sinn und Zweck der ganzen Geschichte sein.
Gescheiht ausgelegtes Fahrwerk, ASP, ESP, ABS = Aktive Sicherheit = verhindert Unfälle.
Sicherheitsgurt, Airbag, Knautschzone = Passive Sicherheit = minimiert Unfallfolgen.
Das sollte man auseinanderhalten.
@13 Tomi
Zitat
Warten wir doch einfach mal ein paar Jahre ab und unterhalten uns dann wieder.
Genau. Und so lange fahre ich analog - und habe viel Spass dabei
Felix
Interessant auch das stets bemühte Kostenargument gegen digital, aber das völlige Ignorieren des horrenden Aufwandes analogen Rennsemmeln das ordentliche Fahren beizubringen.
Zitat
Wenn die Zukunft der Modellbahn in "digital" liegt, dann ist es keines der heute bekannten Systeme. Sondern es wird ein System sein, dessen Lokdecoder keine statische Adresse haben, sondern von der Zentrale eine dynamische Adresse erhalten
endlich mal eine halbwegs von Erkenntnis geprägte Eingabe mit nur einem winzigen Fehler :
Das Wort Zukunft sollte durch Gegenwart ersetzt werden und ein Blick auf die dynamische Adressverwaltung von Rautenhaus geworfen werden, die es seit einigen Jahren gibt und ebenfalls vollständig abwärtsskompatibel ist.
Jürgen H.
Allerdings sind ESP und ABS zwar passive Sicherheitssysteme, aber diese greifen auch nur bedarfsgesteuert ein und nicht dauerhaft.
Gruß
Markus
P.S.: Ich befürchte wir schweifen ab
langsam glaube ich, dass es nur noch drum geht, wer endlich Recht bekommt.
Ich lese immer weniger Argumente. Eine Entscheidungshilfe ist der Thread in keinem Fall mehr. Meiner Meinung nach sollte Jeder sich die Vor- und Nachteile von Analog und Digital vor Augen halten, wenn er kann beide Moeglichkeiten testen, oder sich zeigen lassen und dann drueber nach denken, was er persoenlich fuer seine Zwecke verwenden moechte.
Gruesse
Dusty
P.S.: Der Vergleich mit Autos ist total daneben.
auch ich finde den Vergleich mit den Autos wenig zutreffend.
Ein Umbau von Motor und Getriebe mag auch bei analog betriebenen Lokomotiven zu tollen Ergebnissen führen, ist aber für den "normalen" Modellbahner nur durch eine Fachwerkstatt durchführbar und mit erheblichen Kosten verbunden.
Die Digitalisierung von Loks geht in der Regel ganz einfach: Analogplatine herausnehmen und Digitaldecoder einstecken...fertig! Die Programmierung der Lokadresse und der gewünschte Fahreigenschaften (z.B. Höchstgeschwindigkeit, Anfahr- und Bremsverzögerung) dauert dann maximal weitere 5 Minuten. Das Ergebnis ist eine perfekt laufende Lok, die sich zudem auf die persönliche Bedürfnisse eingestellt ist. Die Mehrkosten pro Lok liegen bei ca. 30 EUR.
Da Tom mit dem Modellbahnhobby gerade beginnen will, spielt die Digitalisierung von Uraltkonstruktionen ohne Schnittstelle keine Rolle. 90% der aktuell angebotenen Loks verfügen über eine Digitalschnittstelle; in spätestens 5 Jahren werden es 99% sein.
Die Digitalisierung von sehr alten Lokomotiven ist aus meiner Sicht ohnehin nur dann sinnvoll, wenn die Fahreigenschaften analog schon akzeptabel sind. Ein Decoder holt viel aus einer Lok heraus; Wunder verbringen kann er natürlich nicht. Ein Lok die analog unrund läuft wird beispielsweise auch digital unrund laufen. In diesem Falle hilft dann wirklich nur noch ein Umbau von Motor und/oder Getriebe.
Viele Grüße,
Mathias
Zitat
Ein Lok die analog unrund läuft wird beispielsweise auch digital unrund laufen.
Das stimmt so zum Teil nicht.
Läuft eine analoge Lok unrund, weil z.B. das Getriebe eine schwergängige Stelle hat, so gleicht das der Decoder durch die Motorregelung aus. Voraussetzung ist natürlich ein ordentlicher Decoder.
Es gibt da natürlich Grenzen, die auch der beste Decoder nicht mehr schafft.
Ich habe dazu eingehende Tests gemacht. Mancher Digitalbahner wäre erschrocken, wenn er eine Digilok mal wieder zurückrüsten würde, was dabei herauskommt.
Jürgen H.
Felix
Zitat
Aber warum sollte man sich mit minderwertiger Mechanik zufrieden geben?
Wenn ich es nicht merke beim Fahren ist es mir herzlich egal.
Welche Alternative hätte ich und welchen Vorteil würde es mir bringen eine alte Lok mechanisch mit viel Zeitaufwand soweit herzurichten, dass sie danach so läuft, wie sie mit Decoder eh schon fährt ?
Das sind alles analoge Baustellen, die die Digitalbahner oft nicht brauchen.
Jürgen H.
Es gibt schlechte Decoder und sehr gute Decoder.
Es gibt schlechte mechanische Konstruktionen und gute.
Es gibt kleine Geldbeutel, größere und Kunden, die bei einem kleinen Geldbeutel lieber länger sparen, um etwas hochwertigeres zu kaufen.
Aus allen 3 Umständen kann man zig Kombinationen kreieren. Da finden Analogis genug Vorteile für ihre Technik ebenso wie die Digitalos für ihr Konzept.
Ciao Carsten
ich mache beim krieg mal etwas mit:
schaut mal hier "prellbocksicherung bei digitalbetrieb" - ein thread von heute.
digitalis haben also auch jede menge "probleme" - und keiner weiß "genaues"...
ein spontanes grinsen konnte ich nicht unterdrücken...
der "zweigeteilte" tom (das gefühl sagt analog - der verstand sagt digital)
Zitat
der "zweigeteilte" tom (das gefühl sagt analog - der verstand sagt digital)
Dann mach doch das, was dir dein Verstand sagt
Gruß Jürgen, der gerade wieder vom Digitalen Fahren aus dem Keller kommt
Felix
Zitat
Das Wort Zukunft sollte durch Gegenwart ersetzt werden und ein Blick auf die dynamische Adressverwaltung von Rautenhaus geworfen werden, die es seit einigen Jahren gibt
Zitat
In etwa so, wie es heute bereits bei Märklin mfx abgeht
Ich sage nur Bidi. Die Technik dafür ist schon seit mitte der 90er Jahre vorhanden. So langsam setzt sich das ganze durch.
Wer also schreibt, dass es das nur bei Märklin (Mfx) gibt, der hat sich ganz klar noch nicht genug mit dem Thema Digital beschäftigt.
Zitat
Meiner Meinung nach sollte Jeder sich die Vor- und Nachteile von Analog und Digital vor Augen halten, wenn er kann beide Moeglichkeiten testen
Zitat
Ein Lok die analog unrund läuft wird beispielsweise auch digital unrund laufen
Alte Loks umzurüsten ist kein Problem. Ich besitze Loks, die knapp 30 Jahre sind und einen Decoder "bekommen" haben. Problematisch kann höchstens sein, wenn (in manchen Fällen) nicht genügend Platz vorhanden ist. Und diesen kann man sich mit dem Dremel "erarbeiten".
Hallo Tom
Zitat
digitalis haben also auch jede menge "probleme" - und keiner weiß "genaues"...
Von daher.... in diesem Falle also kein Problem bei den Digitalos.
Viele Grüße
Tomi
Zitat
gibts doch schon.
Ich sage nur Bidi. Die Technik dafür ist schon seit mitte der 90er Jahre vorhanden. So langsam setzt sich das ganze durch.
Einverstanden. Aber bei dem ganzen DCC-Gedöns muss man ständig schwer an CV's etc. rumbasteln, jedesmal wenn man das System verändern will. Jedenfalls entsteht dieser Eindruck, wenn man die Digitalthreads hier etwas beobachtet. RailCom erweitert die Möglichkeiten von DCC in die richtige Richtung, das ist wahr - aber das System wird vorerst eher komplexer als einfacher. So richtig "auspacken, draufstellen, fertig, los, läuft" gibt es heute erst bei mfx. Das ist das einzige System, was heute gleich einfach wie Analog funktioniert. Statische Adressen im Decoder sind Steinzeit! Zum Vergleich: In PC-Netzwerken gibt es dynamische IP-Adressen schon seit etwa 20 Jahren. Und das sind mehrere "Ewigkeiten" in der Informationstechnologie.
Stichwort "Prellbocksicherung" im anderen Thread. Analog ging das mit einer Diode. Die ersten Antworten waren der Meinung, die digitale Lösung des Problems sei ein PC! Wahnsinn! Wirklich hilfreich war erst die Antwort 9 von Michael Peters (1k Widerstand über die Trennstelle legen). Das habe ich (logischerweise) nicht ausprobiert, aber der Ansatz ist vernünftig.
Logisch haben wir Analogis auch manchmal Probleme. Genau wie ihr Digitalis auch. Nur: Bei analogen Problemenn läuft eine Lok schlecht, aber sie läuft immerhin noch. Bei digitalen Problemen läuft die Lok überhaupt nicht mehr - das liegt in der digitalen Natur: Ganz oder gar nicht.
Wenn Digital aber mal konfiguriert und eingestellt ist, ist Digital eine äusserst feine Sache! Das habe ich schon oft erfahren.
Felix
Ich bin dann bei einem Modellbahnfreund ist Heidelberg gewesen, der seine Anlage digital betreibt. Es hat keine halbe Stunde gedauert, bis ich gemerkt habe, wieviel einfacher die Steuerung der Lokomotiven ist. Dazu die Fahreigenschaften der Loks...Wahnsinn! Der Gedanke auf Digital umzusteigen war noch weit weg, die Ablehnung aber bröckelte...
Ich habe mir dann Informationen aus dem Forum geholt und bin einige Wochen später mit einer Rautenhaus Zentrale in das Selectrix Digitalsystem eingestiegen. Ich hatte nur eine Zentrale, einen Handregler und eine Lok mit Decoder. Ich wollte schließlich nur Testen und war immer noch davon überzeugt mein 14-tägiges Rückgaberecht wahrzunehmen............
Ein Abend im Hobbyzimmer hat gereicht und meine Vorurteile gegen die Digitaltechnik waren wie weggeblasen. Die eine Lok lief besser als alle meine Analogmaschinen und die Einrichtung des Selectrix Systems war einfach und selbsterklärend. Die beigefügten Anleitungen habe ich kaum gebraucht. Auch die Programmierung des Lokdecoders ist selbst für einen absoluten Einsteiger schnell erledigt.
Danach ging es dann Schlag auf Schlag. Ich habe einen Teil meiner Loksammlung in die Bucht gestellt und verkauft. Den anderen und besseren Teil der Sammlung nach und nach digitalisiert. Heute steuere ich meine gesamte Anlage über das Digitalsystem und bin genauso begeistert wie am ersten Tag. Ich bin zwar immer noch kein Digitalfachmann, brauche das aber auch nicht sein. Wenn es doch mal ein Problem gibt, dann Frage oder Suche ich hier im Forum.
Lass Dich also nicht von irgendwelchen Horrormeldung der verbohrten Analogbahner (wie ich es vor einigen Monaten auch noch war) abschrecken. Alles Quatsch!
Gruß David
ich fahre selber digital und kann es nur jedem empfehlen auch zu tun. Aber deshalb von "verbohrten Analogbahner" zu sprechen ist nicht wirklich hilfreich.
Jeder darf seine eigene Meinung haben und verteidigen, auch eine aus meiner Sicht falsche
Viele Grüße
Martin
Leider habe ich mich durch meine eigene Verbohrtheit jahrelang mit den ganzen analogen Defiziten herumgeärgert. Und genau das ärgert mich heute
Nochmal für alle Einsteiger: Digital ist einfacher als man denkt und macht irre Spaß. Endlich sind für das Hobby Modellbahner viele meiner Träume hinsichtlich Bedienungskomfort und Fahreigenschaften in Erfüllung gegangen!
Gruß David
Zitat
Einverstanden. Aber bei dem ganzen DCC-Gedöns muss man ständig schwer an CV's etc. rumbasteln, jedesmal wenn man das System verändern will. Jedenfalls entsteht dieser Eindruck, wenn man die Digitalthreads hier etwas beobachtet.
Spaß beiseite.... bitte was ist DCC-Gedöns? Etwa sowas wie SX-Gedöns, Mfx-Gedöns, MPC-Gedöns oder Analog-Gedöns? Und wieso musst Du jedesmal, wenn Du das System veränderst, rumbasteln???
Ich erkläre Dir jetzt mal kurz etwas:
Du hast z.B. eine Lenz-DCC-Zentrale. Daran einen Handregler. Zwei Kabel zum Gleis.
Jetzt kannst Du die erste Lok mit Lokdecoder draufstellen und mit der Adresse 3 SOFORT losfahren. Da ist nix mit Gedöns. Erst wenn Du vielleicht eine Anfahr- und Bremsverzögerung einstellen möchtest, musst Du ein paar zusätzliche Tasten drücken. Das Programmieren geht direkt auf der Anlage. Schwuppdiwupp, hast Du das ein oder andere programmiert. Und jeder, der halbwegs intelligent ist, wird das auch schnell kapieren.
Jetzt kannst Du machen was Du willst. Die Lok auf anderen DCC-Anlagen fahren lassen. Die Lok ein halbes Jahr in die Vitrine stellen. Oder die Anlage komplett abbauen.
Wenn Du wieder "Gelüste" spürst, alles wieder aufbauen und die Lok fährt mit genau diesen Einstellungen wie eh und je. Da muss nicht jedesmal irgendwas neu eingestellt werden.
Meine erste Lok, die ich digitalisiert habe (vor etlichen Jahren) steht noch heute auf meiner Testanlage. Wenn ich die Zentrale starte, fährt diese einfach los. Toll, was???
Also bitte lass den quatsch und schreibe hier etwas rein, wovon Du (der letzten Aussage nach zu Urteilen) wenig bis gar keine Ahnung hast. Das ist sicherlich nicht böse gemeint. Aber wer schreibt, dass man STÄNDIG !!! an CVs rumbasteln muss, der hat definitiv noch nicht viel mit Digital "gebastelt".
Zitat
RailCom erweitert die Möglichkeiten von DCC in die richtige Richtung, das ist wahr - aber das System wird vorerst eher komplexer als einfacher.
Ich habe schon seit eingen Monaten Erfahrungen mit Bidi-Systemen sammeln dürfen und kann das, was Du schreibst beim besten Willen NICHT feststellen.
Zitat
Stichwort "Prellbocksicherung" im anderen Thread. Analog ging das mit einer Diode. Die ersten Antworten waren der Meinung, die digitale Lösung des Problems sei ein PC! Wahnsinn! Wirklich hilfreich war erst die Antwort 9 von Michael Peters (1k Widerstand über die Trennstelle legen). Das habe ich (logischerweise) nicht ausprobiert, aber der Ansatz ist vernünftig.
Zitat
Bei digitalen Problemen läuft die Lok überhaupt nicht mehr - das liegt in der digitalen Natur: Ganz oder gar nicht.
Wenn es Probleme bei Digital gibt (und die gibt es tatsächlich), muss das noch lange nicht bedeuten, dass das Problem an der Lok bzw. an dessen Decoder liegt.
Genauso wie bei analog kann es auch an einem Baustein liegen, der mit der Lok überhaupt nichts zu tun hat.
Zitat
Das habe ich schon oft erfahren.
Mein Angebot, hier einen neutralen Vergleich (zwischen Analog und Digital) in Bezug auf eine spezielle Anlage (wie bereits gesagt, es muss immer Anhand der Anlage und Vorgaben des "Betreibers" entschieden werden) hier zu veröffentlichen, ziehe ich hiermit zurück, denn selbst belegbare und konstruktive Informationen würden hier nur wieder völlig falsch interpretiert und kaputt geredet.
Tomi
jetzt bekommt der Prophet auch noch einen Messias dazu
Doei
Trixi
Ach Tomi,
Zitat
Du hast z.B. eine Lenz-DCC-Zentrale. Daran einen Handregler. Zwei Kabel zum Gleis.
Jetzt kannst Du die erste Lok mit Lokdecoder draufstellen und mit der Adresse 3 SOFORT losfahren
Völlig einverstanden. Aber warum sollte jemand mit nur EINER EINZIGEN Lok ein Lenz System für über 500 Euro kaufen? Weil Lenz mehr kann als nur eine Lok, richtig? Na... da gehts doch schon los. Ohne Lok-Adress-Verwaltung geht gar nichts. Nicht dass das ein grosses Problem wäre, aber es macht sich eben doch nicht von selbst. Deshalb mag ich die Lokliste in der Mobile Station. Die ist zumindest ein guter Ansatz.
Zitat
Wenn ich die Zentrale starte, fährt diese einfach los. Toll, was???
Wenn das wirklich so wäre, würdest du kein Digital wollen. - Ok, lass ich dir als Schreibfehler durchgehen
Zitat
"Das habe ich schon oft erfahren."
-----------------------
Sollte hier die Betonung auf OFT liegen, möchte ich diesen Satz einfach mal bezweifeln
Das macht nichts. Ob du's glaubst oder nicht: Seit 2003 nehme ich jährlich an 2-4 Modultreffen teil, und an mindestens einem davon wird digital gefahren. Ich fahre dann (systembedingt) nicht mit meinen eigenen Loks, sondern bin "Gastfahrer" bei den Kollegen. Spass macht es so oder so. Dieses Jahr war ich sogar treibende Kraft bei einer Modulgruppe, dass da auch mal eine digital betriebene Anlage aufgebaut wurde. Und es hat sogar funktioniert! Und sogar gut! Ich mag mich einfach nicht mit der Systemparametrierung herumschlagen. Ich bin "dummer Anwender". Das Zeuch muss einfach laufen, wie mein Auto auch.
Zitat
Mein Angebot, hier einen neutralen Vergleich...
Ach geh! LOL! Du bist doch so wenig neutral wie ich. Dazu müsstest du erst die Digi-Brille abziehen
Felix
Zitat
"RailCom erweitert die Möglichkeiten von DCC in die richtige Richtung, das ist wahr - aber das System wird vorerst eher komplexer als einfacher."
---------------------------------------------------
Aha. Hast Du denn damit Erfahrungen????
Nein, keine praktische Erfahrung. Aber ich hab mir die Spezifikation von der Lenz Webseite geholt und durchgearbeitet. Und verglichen mit den Spezifikationen von einigen gängigen Decodern verschiedener Hersteller. Dabei habe ich gelernt: Wenn ich heute eine Modellbahn mit funktionierendem Railcom möchte, dann kann ich nicht einfach Decoder x von Hersteller y nehmen. Sondern ich muss Spezifikationen wälzen und sicherstellen, dass alles passt. Ich selbst muss das tun! Und DAS ist bei mfx nicht der Fall. Darum meine ich: mfx ist weiter in Punkto Benutzerfreundlichkeit. Railcom ist zum heutigen Zeitpunkt ein proprietäres Subsystem - wie auch die Eingabebusse Loconet etc.
Felix
Zitat
Aber warum sollte jemand mit nur EINER EINZIGEN Lok ein Lenz System für über 500 Euro kaufen?
Sorry, aber das ist jetzt schon provokativ. Du solltest LESEN. Ich habe geschrieben, dass man IMMER anhand der Vorgaben und Wünsche des Betreibers entscheiden muss, was gut und was schlecht ist.
Zitat
Ich mag mich einfach nicht mit der Systemparametrierung herumschlagen.
Zitat
Ich bin "dummer Anwender".
Zitat
Du bist doch so wenig neutral wie ich
Im übrigen war geplant, dass hier verschiedene Kollegen das System bzw. die System und die Anlage bzw. Anlagen näher beleuchten und bewerten und diese Ergebnisse wollten wir dann zusammenfließen lassen.
Aber bitte jetzt dann ohne mich.
Viele herzliche Grüße
Tomi (der sich jetzt hier ausklinkt)
Zitat
Nein, keine praktische Erfahrung. Aber ich hab mir die Spezifikation von der Lenz Webseite geholt und durchgearbeitet.
Wenn Du Dich nicht generell und so vehement gegen den Gedanken Digital stemmen würdest, hätte ich Dich gerne mal eingeladen. Dann hättest Du Dir mal anschauen können, was geht und was nicht bzw. hättest Du dann vielleicht selbst gemerkt, dass manche Infos, die Du von Dir gibst, nicht stimmen können. Vielleicht glaubst Du ja wirklich das, was Du schreibst. Aber wenn Du Dich nicht von denjenigen überzeugen lässt, die es vielleicht ein klitzekleines bisschen besser wissen sollten (da sie vielleicht mit Digital mehr Erfahrung haben), dann kann man nicht mehr helfen.
Ich hab übrigens auch mal eine Bedienungsanleitung eines Airbus 380 gelesen und mir Informationen von der Website geholt. Ja und was soll ich sagen??? Die Boeing 747 fliegt sich 10 mal besser als ein Airbus 380.
Ich wünsche Dir dennoch einen schönen Abend.
Tomi
COMBAT - da feuert man auch direkt 2 x hintereinander.
Doei
Trixi...der Spass inne Backen hat
so spassig finde ich das ehrlich gesagt nicht mehr, wenn hier provokative Falschaussagen gemacht werden. Jeder kann mal Fehler machen und auch ich habe sicherlich schon das ein oder andere geschrieben, was vielleicht nicht gestimmt hat, da ich es nicht genau wusste. Aber ich habe mich dann wenigstens eines besseren belehren lassen und stehe auch zu meinen Fehlern. Aber wenn immer und immer mehr Gegenargumente gezogen werden, die nicht belegbar sind, dann hat das nichts mehr mit Fehlern zu tun, die jeder mal macht.
Naja, vielleicht schließt ja Ismael den Thread, bevor noch andere Moba-Anfänger bzw. Digital-Neulinge restlos vergrault werden.
Viele Grüße
Tomi
nu hau ma nich so auffe K.... und bleib geschmeidig
PROVOKATIV und FALSCHAUSSAGE sind subjektiv, da -von seinem Standpunkt- jeder "Recht" hat.
Und Thread schliessen nur weil einer den Kaffee auf hat kann ja nicht die Lösung sein
Doei
Trixi...der sich noch mehr kringelt
ich denke nicht, dass gescheite leute sich von provokaten äußerungen beeinflussen lassen. für mich und meine entscheidungsfindung sind beide seiten wichtig - auch gerne mal "überzogen" dargestellt.
ich für meinen teil weiß jedenfalls sehr wohl zwischen "zweifelhaften" und "wirklich kompetenten" äußerungen zu unterscheiden - und manchmal liegt in der übertreibung die wahrheit...
ich würde es nicht begrüßen, wenn ismael den thread hier schließt - ich brauche den noch - und ich bekomme viele pn - die sinngemäß schreiben - das dieser thread richtig klasse und informativ war und ist.
vielleicht konnte ich als anfänger einfach ganz unbefangen die eine oder andere dumme fragen stellen - was sich vielleicht viele n-bahner, die schon länger dabei sind, nicht getraut hätten, einfach um das gesicht oder so nicht zu verlieren...
also - macht weiter!
tom
- Ich habe meinen Schattenbahnhof und dessen Zufahrt mit einer fest eingestellten Spannung betrieben. Leider liefen meine Analogloks unterschiedlich schnell. Ich habe beim besten Willen keine Spannung gefunden, die allen Loks auch nur annähernd gerecht wurde.
- Ich habe irgendwo in diesem Thread gelesen, dass Analogloks nicht auf Steigung oder Gefälle reagieren. Auf meiner Bahn war das gänzlich anders. Insbesondere die Fleischmann Maschinen liefen im Gefälle geradezu weg und blieben in der Steigung fast stehen.
- Rangieren war analog auch kein Vergnügen. Man muss immer einen abschaltbaren Abschnitt "treffen", damit man den eingefahrenen Zug so abstellt, dass man dann mit einer zweiten Lok einen Kurswagen abziehen kann.
- Jede Lok hat bei der Analogsteuerung einen anderen Punkt wo sie anfährt. Die Anfahrspannung ist halt bei jeder Lok anders.
- Spitzenlicht und Innenbeleuchtung leuchten im Analogbetrieb naturgemäßig abhängig von der Fahspannung Wenig vorbildgetreu.
Nach Umrüstung auf die Digitalsteuerung waren alle diese Probleme sofort behoben. Spitzen- und Innenbeleuchtung leuchten ebenso konstant wie die Züge konstant über Steigung- und Gefällestrecken fahren. Außerdem laufen meine Loks Dank der programmerbaren Höchstgeschwindigkeit genau so schnell, wie ich das möchte. Ein Problem mit der Anfahrspannung gibt es auch nicht mehr: jede Lok startet zuverlässig bei Fahrstufe 1.
Digital ist einfach und einsteigerfreundlich, macht die Modellbahn einfacher und vorbildgetreuer. Die gerinen Mehrkosten für die Decoder sind gut investiertes Geld.
Wie bereits gesagt: ich ärgere mich, dass ich erst im letzten Jahr den Umstieg gewagt habe. Ich hätte mich viel früher einmal mit diesem thema beschäftigen sollen!
Gruß David
Zitat
Wenn Du Dich nicht generell und so vehement gegen den Gedanken Digital stemmen würdest
Ja was sollte ich denn sonst tun? Mich bekehren lassen? LOL!!!
Felix
nicht bekehren lassen, sondern einfach die Einladung annehmen und sich mal ein paar Dinge bezüglich Digital zeigen lassen. Und zwar nicht nur die Bedienung eines Handreglers sondern auch mal "hinter die Kulissen schnuppern". Nur um einfach mal ein paar Vorurteile aus der Welt zu schaffen. Bekehren möchte ich hier niemanden. Ich versuche beratend zur Seite zu stehen (eventuell kann das der ein oder andere hier im Forum auch bestätigen). Jeder kann mich gerne fragen und ich versuche gerne zu Antworten. Dass neben fachlichen Aspekten auch gewisse persönlich favorisierte Dinge mit eingebracht werden, ist völlig normal. Der eine mag eben grün, der andere blau. Deswegen werde ich aber noch lange nicht versuchen, meinen Freunden irgendetwas aufschwatzen zu wollen, mit dem sie danach nicht zufrieden sind. Die Entscheidung trifft letztendlich immer derjenige selbst. Ich bin kein Verkäufer, der die im Lager liegende Teile verkaufen muss. Ich berate nicht in Bezug auf irgendwelche speziellen Hersteller oder so, sondern herstellerübergreifend. Wenn jemand konkrete Fragen zu einem Hersteller hat, so versuche ich auch diese Fragen entsprechend zu beantworten.
Ich denke, letztendlich ist jeder seines eigenen Glückes Schmied. Und ich bin glücklich.
In diesem Sinne...
Viele Grüße und eine gute Nacht
Tomi
na da habe ich ja was angefangen. Nochmal zum allgemeinen Verständnis.
Fahreigenschaften der gleichen einzelnen Lok mit gleicher Mechanik sind bei gleichwertigem Fahrrregler vollkommen gleich, egal ob analog oder digital. Ein Unterschied kommt erst wenn mehrere Loks im gleichen Gleis betrieben werden. Wenn einer seine Fahrrobleme zufriedenstellend durch Umstellung auf Digitalbettrieb lösen konnte, dann hätte er eben einfach das falsche Analogfahrpult und den richtigen Digitaldekoder. Es ist dem Motor nämlich wirklich vollkommen gleichgültig ob der Fahrregler in der Lok sitzt und über irgendein Protokoll ferngesteuert wird oder ob er ein paar Meter entfernt direkt geregelt wird. OK der analoge Fahrregler muß nicht auf einen Daumennagel passen und könnte deshalb grundsätzlich besser sein
Ich persönlich würde in jedem Fall, egal ob analog oder digital, meine Loks fahrtechnisch soweit es geht optimieren. Das hat absolut nichts mit dem Betriebssystem zu tun, es ist einzig eine Frage der eigenen Ansprüche.
Gruß Engelbert
Zitat
Nach Umrüstung auf die Digitalsteuerung waren alle diese Probleme sofort behoben.
Dann ist doch alles gut. Ich gönne es dir von Herzen!
Weil es ja jemanden hier interessieren könnte, beschreibe ich nachfolgend, wie ich die von dir beschriebenen Probleme "auf analog" angehen würde:
Zitat
Ich habe meinen Schattenbahnhof und dessen Zufahrt mit einer fest eingestellten Spannung betrieben. Leider liefen meine Analogloks unterschiedlich schnell. Ich habe beim besten Willen keine Spannung gefunden, die allen Loks auch nur annähernd gerecht wurde.
Genau dieses Problem haben wir in der analogen Modulgruppe, wo wir mit Festspannung fahren, auch. Auf folgende Weise konnte ich es (für meinen Teil des Fuhrparks) recht gut in den Griff bekommen: Ich bestimmte eine Lok, die schön lief, zur "Referenzlok". (Es ist eine GFN 189 - die läuft bei 6V am Gleis etwa 17cm/s, was 100km/h entspricht.) Loks, die schneller fahren, konnte ich mit dem "Diodentrick" (Einbau von antiparallelen Dioden, http://k.f.geering.info/modellbahn/technik/rennsemmel.htm ) angleichen. Dadurch steigt allerdings die Anfahrspannung der Rennsemmel - die Massnahme hat also auch ihre Grenzen. Dennoch kann so auf einfache Weise Einiges erreicht werden.
Bei der Parametrierung der Höchstgeschwindigkeit im Digital-Decoder passiert eigentlich genau das gleiche: Die Spannung am Motor wird reduziert. Natürlich technisch gesehen auf andere Weise.
Loks, die zu langsam laufen, können auf analoge Weise nicht "beschleunigt" werden. Die müssen leider zu Hause bleiben und können am Modultreffen (mit Festspannung) nicht sinnvoll eingesetzt werden. Interessanterweise sind das v.a. Loks, die ich auf Fauli umgebaut hatte. Wer hätte das gedacht!
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Ich habe irgendwo in diesem Thread gelesen, dass Analogloks nicht auf Steigung oder Gefälle reagieren. Auf meiner Bahn war das gänzlich anders. Insbesondere die Fleischmann Maschinen liefen im Gefälle geradezu weg und blieben in der Steigung fast stehen.
Schon vor vielen Jahren hatte ich die Fahrpulte Roco ASC-1000 und später Lauer PCC100-32 eingesetzt. Beide hatten Lastregelung. Und die funktionierte wirklich!
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Rangieren war analog auch kein Vergnügen. Man muss immer einen abschaltbaren Abschnitt "treffen", damit man den eingefahrenen Zug so abstellt, dass man dann mit einer zweiten Lok einen Kurswagen abziehen kann.
Eigentlich sucht sich jede Lok (sogar eine digitale) selber einen abschaltbaren Abschnitt und bleibt dann genau darin stehen. Das ist eine grundlegende Eigenschaft jeder Modellbahn. Die Kunst besteht also darin, die abschaltbaren Abschnitte so zu platzieren, dass sie dem vorgesehenen Betrieb bestmöglich dienen. Und das erfordert Denkarbeit - man muss sich schon vor dem Bau überlegen, wie der spätere Betrieb ablaufen soll! Es ist wahr: Bei Digitalbetrieb geht es auch ohne diese Denkarbeit. Schaden tut die "Voraus-Denke" aber auch bei digital betriebenen Anlagen nicht.
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Jede Lok hat bei der Analogsteuerung einen anderen Punkt wo sie anfährt. Die Anfahrspannung ist halt bei jeder Lok anders.
Es trifft zu, dass es Streuungen bei den Anfahrspannungen gibt. Einen grösseren Einfluss hat aber auch die Form der Fahrspannung selber. Ich hatte da mal Versuche angestellt. Es ist ein riesen Unterschied, ob geglättete Gleichspannung, sinusförmige Gleichspannung oder gar PWM ans Gleis gegeben wird. Und auch ob die Loks heute schon ein paar Runden hinter sich haben, ist spürbar. Details hier: http://k.f.geering.info/modellbahn/technik/anfahrspannungen.htm
Und auch bei diesem Problem wieder: Roco ASC-1000 und auch Lauer PCC 100-32 liessen die Lok garantiert beim Überschreiten des Nullstrichs am Regelknopf anfahren, als es noch gar keine Digitalsteuerungen gab.
Noch ein Wort zum Rangierbetrieb: Dieser ist, aufgrund der langsamen Geschwindigkeiten und kleinen Loks, eigentlich die anspruchsvollste Aufgabe überhaupt für eine Spur N Modellbahn. Es ist aber möglich: Peco-Gleise, Weichen mit leitendem Herzstück, Lieblings-Rangierlok mit Fauli drin und einen Regelknopf mit grossem Regelbereich (bei mir: 270° für jede Fahrrichtung). Das ist alles keine Hexerei. Und es funktioniert wirklich!
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Spitzenlicht und Innenbeleuchtung leuchten im Analogbetrieb naturgemäßig abhängig von der Fahspannung Wenig vorbildgetreu.
Der Punkt geht an Digital. Es gibt zwar analoge Lösungen (zusätzliche Wechselstrom-Einspeisung aufs Gleis), aber dies finde ich eine midnerwertige Lösung, da die Gleichstromloks die Energie vom Lichttrafo buchstäblich sinnlos verbraten. Es ist dasselbe, wie wenn eine Analoglok aufs Digitalgleis gestellt wird. Nicht gut.
Felix
in manchen Punkten kann man Dir recht geben.
Bezüglich der fahrtechnischen Optimierung sehe ich persönlich das ganze ein bisschen anders. Denn, wie schon mehrfach geschrieben, kommt es doch immer darauf an, was man möchte.
Nehmen wir mal an, wir kaufen uns eine Lok. Diese fährt analog schonmal ziemlich gut. Jetzt baue ich einen Decoder ein. Dadurch erhalte ich die für mich persönlich wichtigen Vorteile. Wenn ich durch diesen Decodereinbau das erreicht habe, was ich haben möchte, ist doch eine fahrtechnische Optimierung (gehen wir mal von einem Fauli aus) gar nicht mehr nötig, auch wenns möglich wäre.
Und genau das ist doch der springende Punkt: Jeder muss das für sich selbst entscheiden, was für ihn persönlich das Wichtigste ist. Und Du sagst es ja selbst: es hat absolut nichts mit dem Betriebssystem zu tun sondern es ist eine Frage der Ansprüche. Warum aber ist es denn dann nötig, dass die Vorteile eines digitalen Steuerungssystems derart durch den Kakao gezogen werden, dass ein Anfänger stark verunsichert wird, was die Fähigkeiten dieses Systems anbelangt?
Fakt ist doch ganz einfach, dass die Entscheidung für ein System einzig und alleine vom Moba-Kollegen ausgeht, der sich entscheiden muss bzw. möchte. Und hier ist es eben nötig, beide Systeme gegenüber zu stellen und anhand des Pflichtenheftes und nicht anhand von Dingen, die man mal gehört oder gelesen hat, zu entscheiden.
Ich möchte noch auf etwas anderes eingehen. Ein Kollege hat mir gestern schon per PN vorgeschlagen, dass ich mich mit den mir bekannten Herstellern in Verbindung setzen soll um von dort (also direkt vom Hersteller) die Vor- und Nachteile eines jeden Systems erklären zu lassen. Prinzipiell ist die Idee nicht schlecht. NUR: Ich kann dieses Ergebnis dann nicht herstellerbezogen sehen. Ich MUSS dann ganz klar erst einmal alle Hersteller vergleichen und somit wieder Zeit investieren, bis man eine aussagekräftige Übersicht bekommt. Und das wird nicht ganz einfach werden, denn auch hier spielt dann immer das Pflichtenheft eines jeden einzelnen Moba-Kollegen eine große Rolle.
Und ob das ganze dann objektiv zu betrachten ist, steht auf einem ganz anderen Blatt, denn es wird kaum Hersteller geben, die "großspurig" von den Nachteilen (die es ÜBERALL gibt) Ihres Systems sprechen.
Von daher kann ich nur jedem Raten, der sich mit dem Thema Digital oder Analog oder was auch immer beschäftigt, sich vielleicht bei einem Verein oder Kollegen solche Dinge mal unter vier (oder auch mehr) Augen erklären zu lassen. So werden dann sicherlich einige Fragen geklärt bzw. einige Vorurteile ausgeräumt.
Viele Grüße
Tomi
Felix, Du schreibst vom ASC1000. Ich kenne dieses Fahrpult (und auch das 2000) sehr gut, da ich dieses auf meiner Analoganlage für den Rangierbereich und auf einer Nebenstrecke eingesetzt hatte.
Ich gebe Dir da in vielen Punkten recht, dass damit ganz gute Ergebnisse erzielt werden.
NUR: Du erwähnst hierbei nicht, dass gerade die von Dir und manch anderen hier so angepriesenen Umbauten wie z.B. auf Fauli NICHT mit diesem Fahrpult betrieben werden können.
Bezüglich der "Lastregelung" bin ich mir jetzt nicht ganz sicher, aber soweit ich das in Erinnerung habe, war diese immer nur für EINE einzelne Lok einstellbar. Wenn also die erste Lok den Berg rauf war und ich die nächste mit diesem Regler rauf schicken wollte, musste man erst die "Lastregelung" wieder anpassen. Berichtige mich, wenn ich da falsch liege, aber soweit ich weiss, war das so.
Auch berücksichtigen sollte man den Preis. Den genauen Preis habe ich nicht mehr im Kopf, aber ich meine, der lag damals bei ein paar Hundert DM.
Zur Sache mit dem abschaltbaren Abschnitt: Die werden bei Digital nicht benötigt. Es gibt wohl Anwendungsfälle, bei denen so etwas benötigt wird, aber der Normalfall ist das nicht.
Bezüglich der Denkarbeit im voraus sehe ich das aber genauso wie Du. Aber eben nur dann, wenn ich auch Belegtmelder einsetzen möchte. Will ich das nicht, brauche ich nichts weiter tun, als die Gleise zusammen stecken und die Kabel an die Schienen anzuklemmen.
Viele Grüße
Tomi
ihr habt mich überzeugt, ich will Digitalo werden. Dann sagt mir jetzt bitte konkret welche Decoder ich nehmen soll. Ich fahre Lokomotiven aller Fabrikate. Was brauche ich noch für den Betrieb? Was ist die unbedingt notwendige Ausstattung und welches Fabrikat soll ich nehmen.
Ich bitte um konkrete Vorschläge für ein Gesamtkonzept. Ich fahre hauptsächlich Strecke mit zwei Schattenbahnhöfen, ohne Steinbruch, Sägewerk, Kohlenhandel usw., nur Landschaft mit Strecke. Bahnhof ist nicht erforderlich. Einige Ausweichgleise, bzw. Überholgleise sind vorhanden.
Gruß
IngoR
@46 - Engelbert
Zitat
Man kann halt keine 2 Loks mit unterschiedlichen Charakteristika gleichzeitig mit dem gleichen Regler steuern.
Das kommt auf das Fahrpult an. Es gibt analoge Fahrpulte mit Lokdatenbank. In der werden die einzelnen Einstellungen der Loks abgespeichert und können je nach Bedarf abgerufen werden.
Will ich z. B. Lok xzy fahren, kann ich mir dazu gehörenden Parameter laden.
Siehe Heißwolf-Fahrregler SFR1000 (DB für 99 Lok) und SFR2000 mit DB für 255 Lok.
@48 - Tomi
Zitat
Du erwähnst hierbei nicht, dass gerade die von Dir und manch anderen hier so angepriesenen Umbauten wie z.B. auf Fauli NICHT mit diesem Fahrpult betrieben werden können.
Diese Mähr gehört meiner Erfahrung nach in die Fabelwelt.
Ich fahre seit ca 25 Jahren einen Großteil (fast 100 Stck) meiner Lok mit Faulhaber- und Maxonmotoren. Als Fahrpulte habe ich anfangs das Roco-ASC1000 benutzt. Dann bin ich auf Lauer umgestiegen. Diese Fahrpulte versorgen die Bereiche in denen auch manuell gesteuert wird. Und die einzelnen Streckenblöcke versorgen Eigenbauten mit Impulssteuerung im Automatikbetrieb.
Und glaub mir - keiner der Glockenankermotoren hat bis heute irgendeinen Schaden ab bekommen. Die funzen immer noch wie am ersten Tag.
Viele Grüße ÷ Udo
ich bin zwar kein Fachmann, habe aber diese Phase schon gestartet. Für gewisse Grundlagen kann ich Dir den Thread empfehlen http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=473196&start=1 ; wegen der Decoder muss ich passen. Ich habe 5 Loks mit wahrscheinlich 5 unterschiedlichen Decodern (Fleischmann, Lenz, Trix, D&H), DCC und SX. Alle Loks fahren, was für meine Zwecke reicht. Lernen musste ich allerdings, dass die ab Werk eingebauten Decoder wohl nicht so viele Optionen unterstützen wie die "frei" verkäuflichen (dazu gibt es auch einen Thread, der von mir begonnen wurde).
Selbst der Einbau eines Decoders in eine Lok ohne NEM Schnittstelle ist mir Dank der Hilfe des Forums auf Anhieb gelungen - also auch das (keine NEM Schnittstelle) wäre kein Grund nicht umzusteigen.
Wegen der genauen Geräteausstattung findest Du von mir unter Gleispläne die L-Form; unter einem anderen Thread habe ich meine Konstellation an Modulen, Zentrale und SW beschrieben.
Du kannst mich auch gerne direkt kontaktieren.
Viele Grüße und viel Spaß beim digitalen Fahren
Martin
ich gebe zu, dass diese diskussion langsam aber sicher wirkung bei mir zeigt...
angenommen, die schieße mir in der bucht ne trix mobile station (ms1) was brauche ich (außer lok mit decoder natürlich) sonst noch?
und zweitens - haltet ihr das das system für ausreichend? wie sind eure erfahrungen?
tom
Zitat
ASC1000... NUR: Du erwähnst hierbei nicht, dass gerade die von Dir und manch anderen hier so angepriesenen Umbauten wie z.B. auf Fauli NICHT mit diesem Fahrpult betrieben werden können.
Das geht eindeutig in die Kategorie "Urban Legends", wie Udo richtig erwähnte. Richtig ist: PWM und Fauli geht nicht einfach "unbesehen". Die bei Roco und Lauer verwendete 100Hz PWM aber schon. Ich bin lange Jahre so gefahren, hab's dann genauer untersucht und dokumentiert, guggsch du hier: http://k.f.geering.info/modellbahn/technik/PwmFahrpulte_Laborversuch.htm
Zitat
Bezüglich der "Lastregelung" bin ich mir jetzt nicht ganz sicher, aber soweit ich das in Erinnerung habe, war diese immer nur für EINE einzelne Lok einstellbar.
Nee, das war die Anfahr- und Bremsverzögerung, die auch bereits in diese Fahrpulte eingebaut war.
Lastregelung funktioniert so: Der Motor wird mit PWM angesteuert. In den Pulspausen wirkt der Motor als "Generator", erzeugt also eine Spannung. Und diese Spannung, genannt Gegen-EMK, kann der Fahrregler messen und daraus die tatsächliche Motordrehzal berechnen. Da muss man nix händisch einstellen.
Zitat
Auch berücksichtigen sollte man den Preis. Den genauen Preis habe ich nicht mehr im Kopf, aber ich meine, der lag damals bei ein paar Hundert DM.
Völlig korrekt. Ich meine, 200 Euro für ein High End-Fahrpult ist angemessen. Eine "grosse" Digi-Zentrale kostet locker das Doppelte - und dann haben wir immer noch keine Decoder, wohlverstanden.
@49 Ingo
Zitat
Dann sagt mir jetzt bitte konkret welche Decoder ich nehmen soll.
Wenn das so einfach wäre... *seufz* Hier im Forum lese ich, Tran DCX 75 sei im Moment der Klassenbeste: Extrem klein und extrem leistungsfähig. Ich lese aber auch, dass die gerne mal abrauchen.
Daraus lerne ich: Es gibt nicht einfach DCC, sondern DCC für kleine Spuren (N und Z), DCC für H0, DCC für grosse Spuren... Es wäre ja sonst zu einfach, nicht wahr
Abklärungen haben ergeben, dass die Tran Decoder sich nicht vollständig an die in NMRA/NEM spezifizierte Spannungsfestigkeit halten. Begründung von Tran: Das sei der Preis für die Miniaturisierung. Bauteile mit grösserer Spannungsfestigkeit bräuchten mehr Platz. - Der schwarze Peter liegt also eindeutig bei Tran. Aber ich kann gut verstehen, warum die das so machen, und finde das auch durchaus sinnvoll. Der Preis ist aber wieder, dass ein "rundum sorglos"-Aspekt verloren geht.
Und jetzt weis ich auch nicht, was ich zu meinen zwei Mobile Stations für Decoder kaufen soll. Projekt auf Eis gelegt.
Felix
freut mich, dass Du Dich mit dem Thema Digital beschäftigen willst. Da Du aus Bremen kommst, sollten wir den bereits angesprochenen gemeinsamen Termin mal hinbekommen; dann kannst Du die Digitaltechnik einmal live erleben und selber fahren und schalten.
Ich habe aktuell noch eine Selectrix Zentrale zu Hause, die ich Dir zum probieren gerne einmal leihe. Die Zentrale reicht für den Anfang mehr als aus; sie beherrscht das komplette Selectrix System und ist nur nicht Multiprotokollfähig. Ich betreibe meine Großanlage bis heute mit einer derartigen Zentrale und bin mehr als zufrieden.
Wenn Du dann einmal Selectrix und DCC parallel fahren willst, dann müsstest Du in eine Multiprotokollzentrale investieren. Die Mobile Station von Trix würde ich da nicht nehmen. Das neue RMX System von Rautenhaus (www.mdvr.de) hat da viel mehr drauf und ist mit EUR 149,00 auch erschwinglich. Selbstverständlich funktionieren an dieser Zentrale abwärtskompatibel alle Selectrix Komponenten der letzten 25 Jahre.
Mehr können wir bei einer persönlichen Vorführung besprechen. Schreibe mir einfach eine Mail wann Du Zeit hast und dann kriegen wir das hin.
Viele Grüße,
Mathias
ich verwende ausschließlich Decoder von Doehler & Haas. Es handelt sich nur um Decoder der Selectrix Systems und um Multiprotokolldecoder. Spannungsfestigkeit und abrauchen war bei meinem etwa 50 eingesetzten Selectrix Loks bisher nie ein Problem. Alle Decoder laufen bis heute einwandfrei und einige sind schon fast 20 Jahre alt.
Die Fahreigenschaften der Loks sind wirklich ein Traum. Ich kann diese Decoder (z.B. Trix 66838) aus voller Überzeugung empfehlen. Damit machst Du definitiv keinen Fehler!
Viele Grüße,
Mathias
Digiloge Grüße aus Potsdam, Jörch
Schau dir die Seite www.mdvr.de in Ruhe an und du wirst in Zukunft keine derart unsinnigen Behauptungen mehr aufstellen.
200.- für ein Analogfahrpult ? Da müsste ich ja mit dem Hammer gebügelt sein, wenn ich mir so ein Ding, oder brauch ich da mehrere von, für jeden Stromkreis eins, hinstellen würde.
Eine hervorragende Digitalzentrale kostet deutlich weniger.
Mir ist auch noch kein Tran Decoder verraucht, allerdings setzte ich auch nur wenige ein. Mein Favorit sind die D+H Decoder, an die bisher kein anderer Hersteller ranreicht. Auch davon ist mir noch keiner verstorben. Einziger Schadensfall bisher war der Onboard Decoder einer MTX V100, die auf Garantie getauscht wurde.
Die max. Betriebspannung für Digitalkomponenten findet sich im "Beipackzettel" . Wer da mutwillig meint die höher wählen zu müssen, darf sich über Schäden nicht wundern. Dies als weiteres Scheinargument gegen Digital anzuführen deutet auf Munitionsmangel der Anachronisten.
Jürgen H.
ist ein cooler vorschlag - den nehme ich gerne an. meine freundin hat am wochenende geburtstag - da ist meine zeit für die moba bis dahin ein wenig eingeschränkt - ich melde mich nächste woche bei dir - und wir machen was aus, ok?
tom
da ich mich mit digital bisher nur lesend beschäftigt habe:
Kann man die Betriebsspannung denn auch an der Zentrale einstellen? Ich dachte -stark vereinfacht - Die Spannung kommt immer direkt vom Trafo und die Zentrale moduliert die Signale drauf?
Mit dem Thema habe ich mich bisher noch gar nicht beschäftigt, wollte mir aber bald mal eine MS1 für erste Tests zulegen (mich reizt übrigens SX).
Viele Grüße
Dirk
Das sehe ich. Nur: In meinem Kollegenkreis fahren alle DCC. Da hat es keinen Sinn, sich auf SX einzuschiessen. Das ist KEINE Aussage über die Qualitäten von SX.
@57
Zitat
200.- für ein Analogfahrpult ? Da müsste ich ja mit dem Hammer gebügelt sein
Das kann man auch in guten Treuen anders sehen, nciht wahr? Und heute ist High-End durchaus auch günstiger: http://www.modellbahn.heisswolf.net/
Zitat
Mir ist auch noch kein Tran Decoder verraucht
Dieses Schein-Gegenargument sah ich kommen. Fakt ist aber: Es gibt Modellbahner hier im Forum, die Verluste wegen Überspannung zu beklagen haben. Was sagt ihr jenen?
Felix
im Zweifel einfach mal über den (Teller)Rand kucken. In H0 gab es diese Disskussion vor etwa 10 Jahren auch. Da ist das Thema schon lange gegessen und das Pendel zeigt da heute eindeutig Richtung Digital. Klar, kann man alles nochmal durchkauen... muss man aber nicht!
Eine ausgewachsene Digitalzentrale - so denn man sie überhaupt braucht - bietet weit mehr als die besten Analogen Fahrregler. Der wesentliche (aber bei weitem nicht einzige) Unterschied ist da wohl das Gleisbildstellpult mit Automatikfunktionen...
Wer die Fahreigenschaften deutlich verbessern will, wird in (digitale) Elektronik investieren. Und ein Heißwolf ist IMHO kein Analoges Fahrgerät mehr. Der Dekoder sitzt nur nicht IN der Lok, sondern vor dem Gleis.
Letzen Endes wurde es vielfach gesagt: Jeder muss selber entscheiden was die eigenen Wünsche am besten abdeckt. Wenn das Analog ist spricht da doch nix dagegen.
Grüßle
Elvis
*Digital aus Leidenschaft!*
Damit ist gleich die Frage von Dirk #59 beantwortet :
Den meisten Zentralen liegt ein Trafo bei oder es wird einer zur Verwendung empfohlen. Damit gibt es keine Probleme.
Wer aber meint viel hilft viel und Trafos mit 18 oder gar 20 Volt nimmt, hat eben ne Herdplatte statt Decoder.
Ist analog auch nicht anders.
Jürgen H.
habe gerade mdvr besucht - meinst du slx 850 oder rmx 950 - und: dazu ist dann noch so ne art Fahrregler notwendig, oder??
tom
Ja, was soll ich sagen. Bei so viel Unverstand und Arroganz fehlen mir die Worte.
Felix
Du legst es aber immer wieder drauf an.
Und was soll ich sagen über soviel Dummheit einen falschen Trafo zu verwenden ? Oder woher soll bitte die zu hohe Spannung kommen ?
du fändest es sicher auch unverständlich wenn dein Benziner nicht mit Diesel läuft, obwohl der Hersteller ausschliesslich Benzin empfiehlt .
Jürgen H.
So langsam wird mir klar, was Dieter hier meinte:
http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=491736&start=6#9
Und vielleicht auch mal daran denken, dass man im Ruhrgebiet einen rauheren Ton anschlägt als in der Schweiz.
Viele Grüße
Dirk
Beispiel, das hier im Forum besprochen wurde: http://www.ldt-infocenter.com/db2.htm
Und nur zur Klarheit: 18V~ ab Trafo ergibt 24V DCC am Gleis! Nominalspannung! Der Effektive Wert bei kleiner Last kann noch höher sein.
Der Hersteller schreibt dazu: "LDT-Komponenten aus der Digital-Profi-Serie lassen sich problemlos an Ihrer Digitalanlage betreiben."
Felix
Da steht doch 16-18 Volt Trafo verwenden.
Ich würde da also einen 16 Volt Trafo nehmen und fertig.
Meine Anlage betreibe ich mit einem 16 Volt Titan Trafo am Booster und nichts Schlimmes passiert.
Eine zweite Testanlage hängt mit anderer Zentrale an einem 18 Volt Märklin Trafo und auch da fahren Tran dekodierte Loks fehlerfrei.
Jürgen H.
Zusammenfassend schaut das so aus: Digitale Probleme ableugnen, und wo es sich nicht ableugnen lässt, feste drauf hauen.
Und nein, bei Analog gibt es das Problem der zu hohen Spannung definitiv nicht.
Felix
Wenn du analog einen falschen Trafo nimmt brennt deine Bude auch ab, ganz einfach.
Um es mal ganz praktisch zu erfassen :
Meine Anlage Rautenhaus RMX Zentrale und Booster, 16 Volt Trafo am Booster, Gleisspannung mit Multimeter gemessen 20,4 Volt. Davon über den Daumen 2 Volt abziehen wegen der Spannungsform macht 18.4 Volt. Wo ist das Problem ?
Zweite Anlage, Trix MS1 Zentrale, kein Booster, Trafo 18 Volt, Gleisspannung 20,9 Volt gemessen, 2 Volt abziehen macht 18.9 Volt. Wo ist das Problem ?
Alles ohne Belastung am Ausgang Zentrale gemessen. Mit Gleisbesetztmelder ist die Gleisspannung noch einen Tick niedriger.
Also, wo ist das Problem ?
Vielleicht sind nicht alle Billigzentralen oder Selbstbaubooster von guter Qualität und es wird an Spannungstabilisierung o.ä. gespart, ich weiss es nicht. Aber das ist nicht das Problem von Digital, sondern von einigen Herstellern oder Bastlern.
Jürgen H.
1) Wenn bei dir keine Decoder abrauchen, ist das prima.
2) Wenn bei anderen Decoder abrauchen, ist das scheisse.
3) Ganz konkret, nix Theorie: Guggsch du Link in Nr.69 - lesen musst du selber.
Falls du den in Nr.69 verlinkten Thread nicht lesen willst:
4) Nach NEM 670 muss ein Decoder eine Spannungsfestigkeit von wenigstens 24V, gemessen am Gleis, aushalten. Erfüllt Tran nicht.
5) Nach NEM 670 darf der Effektivwert der Gleisspannung bei Spur N 14V nicht überschreiten. Erfüllen die meisten Booster und Zentralen nicht.
6) Nach NEM 670 darf die Amplitude des digitalen Steuersignals 22V nie überschreiten. Erfüllt der Littfniski DB2 und alle ungeregelten Booster/Zentralen auch nicht.
7) Wenn einer der beiden, also Decoder- oder Boosterhersteller, sich an NEM 670 halten würde, wär alles kein Problem. Aber wenn sich jeder auf den anderen verlässt, raucht es.
Ist das genügend konkret?
Zitat
Gleisspannung mit Multimeter gemessen... Wo ist das Problem ?
Das Problem liegt darin, dass du mit einem Multimeter keine Rechteckspannung messen kannst. Wer misst, misst Mist...
Zitat
Wenn du analog einen falschen Trafo nimmt brennt deine Bude auch ab, ganz einfach
Falsch. Beim analogen Trafo stellt der Bediener die Spannungshöhe am Drehregler ein. Bis die Bude abraucht, sind die Loks schon längst durchgestartet und zum Mond geflogen. Nicht mal Kinder drehen den Regler so weit auf.
Zitat
Vielleicht sind nicht alle Billigzentralen oder Selbstbaubooster von guter Qualität und es wird an Spannungstabilisierung o.ä. gespart, ich weiss es nicht. Aber das ist nicht das Problem von Digital, sondern von einigen Herstellern oder Bastlern.
Korrekt. Aber wir Einsteiger können und müssen nicht wissen, ob eine käufliche Zentrale / ein käuflicher Booster etwas taugt. Wir dürfen uns in gutem Glauben darauf verlassen, DASS es taugt. Ist das nicht der Fall, ist der Frust gross.
Ganz allgemein krankt die Modellbahn an minderwertiger Elektrik. Das ist bei der Analogtechnik der etablierten Hersteller extrem: olle Dreipolmotoren, grauslige Kontakte in Schaltpulten, etc. Das hat mit Einführung der Digitalbahnerei entscheidend gebessert, weil es da über weite Strecken einfach keine Billigtechnik erträgt. Digitaltechnik funktioniert nur, wenn sie professionell hergestellt wird.
Das Problem, von dem ich hier schreibe, hat in der Tat nichts mit der digitalen Steuerung zu tun, sondern mit der Verstärkung des Steuersignals, was aber halt auch dazu gehört. Es ist eine Schande, dass hier teilweise immer noch Billigschrott verhökert wird.
Nochmal: Als Endkunde / Laie / Anfänger habe ich keine wirkliche Chance, hier die Spreu vom Weizen zu trennen.
Felix
Du meinst , weil sich bisher ein einziger Anwender gemeldet hat, dem Decoder verbrannt sind, taugt die Digitaltechnik nichts ?
Ein Anfänger wird zunächst mal gar keinen Zugang zu Tran Decodern haben, sondern sich vermutlich ein Startset kaufen. Damit wird er ebenso vermutlich viele Jahre Freude haben.
Auch wenn er sich digitale Loks dazu kauft, ist da immer noch kein Tran Decoder im Spiel und weitere Jahre Spielfreude gehen ins Land.
Zitat
Als Endkunde / Laie / Anfänger habe ich keine wirkliche Chance, hier die Spreu vom Weizen zu trennen.
Und ? Gilt das nicht für alle Lebensbereiche ? Oder hast du nie eine (analoge) Lok gekauft, die schei... war ?
Wer digital einsteigen will und hier mitliest, wird immer über den gleichen Namen unter den genannten Produktempfehlungen stolpern.
Wer die Trennung von Streu und Weizen anderen überlässt und sich lieber direkt am Weizen erfreut, der sollte die Empfehlungen hier ernst nehmen und ihm ist jahrzehntelanger Spielspaß gewiss.
Nebenbei bemerkt : Was ist an Dreipolmotoren schlecht ? Einige meiner besten Loks sind damiit ausgerüstet und zeigen hervorragende Fahreigenschaften.(Digital)
Jürgen H.
ich verstehe nicht, warum Du hier alles so kompliziert und dramatisch darstellst. Ich kann zwar nur für Selectrix sprechen, denke aber, dass meine Erfahrungen mit diesem System sich durchaus auf andere Digitalsysteme übertragen lassen.
Mir sind in Bremen 4 Selectrix Anwender persönlich bekannt. Zur Anwendung kommen zahlreiche Digitalkomponenten von Rautenhaus, Müt, MTTM, Trix und Viessmann. Es laufen über 100 Lokomotiven auf 4 Anlagen über 4 unterschiedliche Zentralen. Mir ist kein einziger Fall bekannt, wo die von Dir so dramatisch dargestellten Probleme aufgetreten sind. Im Gegenteil: die Digitaltechnik läuft bei allen 4 Anwendern vollkommen störungsfrei. Bei mir übrigens seit 20 Jahren! Ein Decoder ist bisher jedenfalls noch nie abgeraucht.....
Ich kann allen Einsteigern nur raten, sich von diesem Unsinn nicht verwirren zu lassen. Ihr braucht weder ein Ozilloscop noch sonstwelche komplizierten Hilfsmittel. Digitalzentrale mittels zweier Kabel am Gleis anschließen und los geht das Fahrvergnügen. Booster sind erst bei größeren Anlagen mit zahlreichen gleichzeitig fahrenden Zügen überhaupt erforderlich. ich habe für meine Großanlage bis heute keinen und komme bestens klar!
Das Selectrix System funktioniert perfekt, völlig störungsfrei und ist auch für den Anfänger absolut problemlos zu installieren! Um Gleisspannungen habe ich mich in 20 Jahren Digitaltechnik jedenfalls noch nie gekümmert.
Es stehen für dieses System zahlreiche Anbieter zur Verfügung, deren Kundenservice im Falle einer Frage glänzend ist. Wenn ich Herrn Radtke von "mdvr" um Hilfe gebeten habe, dann bekomme ich sogar nach Feierabend noch professionelle Beratung.
Egal was hier gesagt wird: Digital macht den Betrieb einer Modellbahn einfacher und realistischer. Vor allem aber macht der digitale Fahrbetrieb wahnsinnigen Spaß! Und genau das erwarte ich von meinem Hobby.
Ich habe selten eine derartige Diskussion über "Phantomprobleme" erlebt wie in diesem Thread. Diese Probleme können nur Leute aufwerfen, die sich mit dem Thema nicht konkret und praktisch auseinandergesetzt haben.
Ich freue mich schon auf heute Abend. Werde mich mal für ein Stündchen auf den Dachboden zurückziehen und Fahrbetrieb machen. Decoder werden dabei jedenfalls nicht abrauchen
Viele Grüße,
Mathias
So, jetzt heize ich die Diskussion noch etwas an...
Zitat
Ich kann zwar nur für Selectrix sprechen, denke aber, dass meine Erfahrungen mit diesem System sich durchaus auf andere Digitalsysteme übertragen lassen.
Nein, das lässt sich nicht übertragen. Unter Selectrix ist sehr vieles sehr viel einfacher....
Grüsse, Kessi
Meine Zentrale von Rautenhaus ermöglich allerdings auch den Betrieb von DCC Lokomotiven. Habe ich bisher noch nicht benötigt ........... ist aber gut zu wissen.
Mindestens vor dem Selectrix Digitalsystem muss kein Anfänger Rspekt haben. Alles passt problemlos zusammen, ist auf- und abwärtskompatibel und funktionierte bei mir vom ersten Augenblick an perfekt. So soll es sein!
Heute ist die Digitaltechnik einfach nur noch ein tolles Tool was im Hintergrund werkelt und einem vieles einfacher macht. Ich bin heute jedenfalls absolut sicher: der Umstieg auf Selectrix war der richtige Schritt!
Gruß David
wir bräuchten da schon mehr Infos. Es genügt hier nicht einfach zu sagen, welche Strecke und wieviele Bahnhöfe Du hast. Wir benötigen auch ein Konzept. Nur mit Handregler? Vollautomatisch? Mit PC oder Stelltisch? Oder beides?
Erst dann lässt sich relativ einfach eine Aussage treffen.
Hallo Udo
Zitat
Und glaub mir - keiner der Glockenankermotoren hat bis heute irgendeinen Schaden ab bekommen.
Was da nun stimmt, ob der Hersteller da nur sein Produkt "schlecht" machen wollte, kann ich nicht sagen. Fakt ist aber, dass auf Felix Seiten ja auch ein paar negative Eigenschaften mancher Steuerungen beschrieben sind, wie z.B. Erwärmung oder auch die Geräuschentwicklung. (und ich dachte, bei Analog gibts keine Probleme....)
@Felix
Zitat
Völlig korrekt. Ich meine, 200 Euro für ein High End-Fahrpult ist angemessen. Eine "grosse" Digi-Zentrale kostet locker das Doppelte
Andere Zentralen gibts teilweise für weitaus weniger Geld, aber natürlich auch für wesentlich mehr. Nur das lässt sich dann sicher nicht mehr mit einem ASC1000 vergleichen. Da liegen Welten dazwischen.
Zitat
Bei näherem Hinsehen stellt sich heraus, dass die Tran Decoder in den Fällen abrauchen, wo DCC mit einer für Spur N zu hohen Gleisspannung betrieben wird.
Zitat
@55
Das sehe ich. Nur: In meinem Kollegenkreis fahren alle DCC. Da hat es keinen Sinn, sich auf SX einzuschiessen.
Zitat
Es gibt Modellbahner hier im Forum, die Verluste wegen Überspannung zu beklagen haben. Was sagt ihr jenen?
Zitat
Ich rede von den Trafos, die die Zentralen- und Boosterhersteller ihren Packungen beilegen oder zur Verwendung empfehlen.
Zitat
Und nur zur Klarheit: 18V~ ab Trafo ergibt 24V DCC am Gleis!
Zitat
Und nein, bei Analog gibt es das Problem der zu hohen Spannung definitiv nicht.
Zitat
) Nach NEM 670 muss ein Decoder eine Spannungsfestigkeit von wenigstens 24V, gemessen am Gleis, aushalten. Erfüllt Tran nicht.
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Beim analogen Trafo stellt der Bediener die Spannungshöhe am Drehregler ein. Bis die Bude abraucht,
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Aber wir Einsteiger können und müssen nicht wissen,
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Wir dürfen uns in gutem Glauben darauf verlassen, DASS es taugt. Ist das nicht der Fall, ist der Frust gross.
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Digitaltechnik funktioniert nur, wenn sie professionell hergestellt wird.
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Nochmal: Als Endkunde / Laie / Anfänger habe ich keine wirkliche Chance, hier die Spreu vom Weizen zu trennen.
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Was ist an Dreipolmotoren schlecht ? Einige meiner besten Loks sind damiit ausgerüstet und zeigen hervorragende Fahreigenschaften.(Digital)
Hallo Elvis
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Und ein Heißwolf ist IMHO kein Analoges Fahrgerät mehr. Der Dekoder sitzt nur nicht IN der Lok, sondern vor dem Gleis.
Hallo Jürgen
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Vielleicht sind nicht alle Billigzentralen oder Selbstbaubooster von guter Qualität und es wird an Spannungstabilisierung o.ä. gespart, ich weiss es nicht. Aber das ist nicht das Problem von Digital, sondern von einigen Herstellern oder Bastlern.
Hallo Mathias
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Ich kann allen Einsteigern nur raten, sich von diesem Unsinn nicht verwirren zu lassen.
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Diese Probleme können nur Leute aufwerfen, die sich mit dem Thema nicht konkret und praktisch auseinandergesetzt haben.
Kessi... mach doch für Dein Thema einen neuen Thread auf.
Also Leute, sorry, dass ich da so manches kommentieren musste, aber es ist einfach so, dass hier zwei Welten aufeinander prallen. Die eine, die den Vorteil der Digitaltechnik erkannt hat, die andere, die diesen Vorteil eben noch nicht erkannt hat. Und das sehe ich nicht in Bezug auf Digital im Allgemeinen sondern einfach am Beispiel von Tom, um das es ja irgendwie immer noch geht.
Andere Beispiele oder Konzepte hätten diesen Thread eventuell ganz anders beeinflussen können. Aber in diesem speziellen Fall liegt hier die Wahrheit eher beim Digitalen.
In diesem Sinne, schönen Abend und (sicherlich) bis später
Viele Grüße
Tomi
PS. An alle, die gerne Vorschläge für die Digitalisierung haben möchten bzw. die etwas hilflos sind und nicht wissen, was sie kaufen sollen (Decoder etc.), bitte einfach eine Mail an mich. Ich bin gerne bereit, bei ernst gemeinten Anfragen ausführlich zu helfen.
Zitat
und funktionierte bei mir vom ersten Augenblick an perfekt.
Viele Grüße
Tomi
Kannst du nicht oder willst du nicht?
Nur noch kurz:
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Was ist an Dreipolmotoren schlecht ?
Das hohe Rastmoment. Und ja, mit PWM bringt man jedem Dreipoler ordentliche Manieren bei. Das war schon vor 30 Jahren so. Aber es bleibt dabei: Ein Dreipoler ist ein minderwertiger Antrieb. Spielzeugtechnik halt. Fahr mal zum Vergleich eine gute Kato-Lok, mit oder ohne Decoder.
@73 Matthias
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Das Selectrix System funktioniert perfekt, völlig störungsfrei und ist auch für den Anfänger absolut problemlos zu installieren!
Ehrlich gesagt, diesen Eindruck bekomme ich tatsächlich, wenn ich das Forum hier lese. Aber es hilft mir nicht. SX hat für mich keinen Sinn, wenn alle meine Digi-Kollegen DCC fahren.
@76 Tomi
Zitat
Wenn man ein paar Grundsätze beachtet, dann kann da nichts schief gehen.
Dann zähl doch mal auf. Weil es mich wirklich interessiert, gelobe ich, deine Aufzählung unkommentiert stehen zu lassen.
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Und warum hast Du dann generell ein Problem mit Digital, wenns nur Tran nicht erfüllt?
Der Tran Decoder wurde im Forum hochgelobt und ist (wenn ich mich richtig irre) heute der kleinste erhältliche Decoder. Zudem einer mit hervorragenden Eigenschaften. Aber er hat einen Mangel, der sich dann auswirkt, wenn die Gleisspannung zu hoch ist.
"Kein Platz in der Lok" ist einer der Gründe, die mich immer davon abgehalten hatten, ernsthaft über digital nachzudenken. Der Tran DCX 75 ist mit 11 x 7.2 x 1.4mm nicht mal mehr dicker als die Originalplatine der Lok. Dieser Decoder ist wirklich ein heisses Teil, das wisst ihr alle.
Zitat
Und ein Heißwolf ist IMHO kein Analoges Fahrgerät mehr. Der Dekoder sitzt nur nicht IN der Lok, sondern vor dem Gleis.
Ein Heisswolf ist aus Prinzip kein Decoder, weil es da gar nichts zu decodieren gibt. Richtig ist: Ein Heisswolf ist ein mikroprozessorgesteuerter (ergo digitaler) Fahrregler. Aber er ist und bleibt ein Fahrregler für analoge Loks.
Felix
eine frage (betrifft zwar nicht dieses thema hier - aber ich wollte keinen neuen thread dafür aufmachen):
ist der radius R2 (228,2 mm) für große loks mit langen personenwagen (lüp 16,5 cm) in einem schattenbahnhof problemlos? oder lieber auf ein gleis verzichten und mit mind. R 3 planen?
danke, tom
danke für Deine Mail.
Hättest das auch gerne hier rein schreiben können.
Du bemängelst meinen folgenden Satz:
Zitat
es ist einfach so, dass hier zwei Welten aufeinander prallen. Die eine,
die den Vorteil der Digitaltechnik erkannt hat, die andere, die diesen
Vorteil eben noch nicht erkannt hat.
Du schreibst dann:
Zitat
Sätze wie dieser zeigen, dass du im Grunde keine abweichende Meinung gelten
lässt
Auch sollte Dir zu denken geben, dass ich mich zwar als Digitalo bezeichne, aber selbst noch neben meinem digitalem Equipment und Anlage ebenfalls noch Analog fahre. Hätte ich also GRUNDSÄTZLICH etwas gegen Analog, wären bei mir diese Produkte nicht mehr vorhanden.
Zitat
Und ich war immer wieder neu erstaunt, wie du auf jeden
Knochen angesprungen bist, den ich dir hingeworfen habe.
Zitat
Es stimmt, ich habe oft provoziert. Bis Beitrag 43. Ich habe eine Art von
\\\"verbalen Karikaturen\\\" geschrieben
Zitat
Sei mir nicht böse, ich habe wirklich nichts gegen dich persönlich. Deinen
guten Willen und deinen enormen Einsatz hier in diesen drei Threads achte
ich hoch. Ich wünschte mir einfach, dass du akzeptierst, dass es keine
\\\"objektive\\\" Meinung gibt.
Ich habe keine Probleme damit, wenn jemand etwas nicht weiss und deshalb eine falsche Aussage macht. Auch ich kenne mich nicht in allen Bereichen aus und da mache ich auch mal Fehler. Aber wenn man sich partout nicht von zig Digitalern hier im Forum mit stichhaltigen Argumenten überzeugen lassen will, dann liegt etwas anderes im Argen.
Deine Aussage
Zitat
Richtig ist: es ist einfach so, dass hier zwei Welten aufeinander prallen.
Die eine, die den Vorteil der Digitaltechnik höher gewichtet, die andere,
die den Vorteil der Analogtechnik höher gewichtet.
Also nix für ungut, Felix, aber es ist nunmal so, dass ich der Meinung bin, dass viele Deiner Aussagen einfach nicht korrekt sind. Vieles was Du in Bezug auf Analog geschrieben hast, mag korrekt und richtig sein. Du bist ja auch ein Analogi.
Aber vieles, was Du in Bezug auf Digital geschrieben hast, ist eben NICHT richtig. Du bist ja kein Digitalo. Aber ich und einige andere hier. Und wir können das Thema Digital dann doch eher besser einschätzen als Du.
Übrigens: Beim Dreipoler redest Du ein bisschen im Kreis oder? Zuerst ist er schlecht, dann bringst Du ihm manieren bei. Aber Du übersiehst, wie man ihm manieren beibringen kann. Das geht nunmal auf Deine Art, aber auch auf unsere (Digitale) Art.
Bezüglich SX: SX ist zweifelsohne ein gutes, störungsfreies bzw. störungsarmes System. Aber warum solls bei DCC anders sein? Wenn Du so viele Kollegen hast, die damit fahren, schau doch dort mal vorbei. Oder geht bei denen nix?
Zitat
Dann zähl doch mal auf. Weil es mich wirklich interessiert,
Bezüglich Tran: Du erlaubst Dir schon sehr viel. Wenn man diesen selbst nicht schon zig mal verbaut hat, würde ich es nicht wagen, so darüber zu schreiben. Es gibt sicherlich bessere, aber so überheblich wie Du Dich darüber äusserst als Analogi finde ich das schon ziemlich frech.
Mit dem letzten Satz setzt Du ja nochmal richtig eins drauf. Bist also doch ein Digitalo.
Also nimms nich so dragisch. Ich hab vermutlich auch nix gegen Dich persönlich, aber gegen manche Aussagen habe ich dann doch etwas.
Viele Grüße
Tomi
zur Ehrenrettung von Tran:
ich habe mittlerweile ungefähr 25 DCX74 und 75 verbaut und der einzige Trandecoder, der mir im Fahrbetrieb abgeraucht ist, wurde durch einen vorhanden DHL160 ersetzt, der mir ebenfalls sofort abgeraucht ist.
Das lag aber an der defekten Platine meiner Fleischmann E94, nicht an den Decodern. Obwohl ich eigentlich mit einer für Tran angeblich zu hohen Spannung fahre (mit der MS1).
Meine V188 von Roco fährt seit über einem Jahr mit einem DCX75 für beide Lokhälften absolut problemlos und mit perfektem Fahrverhalten, ohne an Überhitzung einzugehen.
Soviel zur Praxis mit Decodern und Abrauchen.
LG Berti,
der nächstes Jahr beim Anlagenneubau zu 99,9 % auf digitales Schalten und Melden setzen wird.
Zitat
ist der radius R2 (228,2 mm) für große loks mit langen personenwagen (lüp 16,5 cm) in einem schattenbahnhof problemlos? oder lieber auf ein gleis verzichten und mit mind. R 3 planen?
Hallo Tom,
grundsätzlich ist wäre der R3 besser.
Viele Grüße ÷ Udo
@80 Tomi
Danke, dass du das Mail veröffentlicht hast. Es ist etwas anderes wenn du das tust, als wenn ich das tue. Darum hatte ich dir das per Mail geschickt.
Zur Sache:
Zitat
"Ich habe eine Art von "verbalen Karikaturen" geschrieben"
--------------------
Warum macht man das?
Tom beschrieb es in Nr.41 so: "manchmal liegt in der übertreibung die wahrheit."
Zitat
Eine Meinung eines Analog- UND Digitalbahners ist vermutlich objektiver
Also wenn du fast ausschliesslich digital bahnerst und daneben ein bisschen analog, bist du objektiv. Aber wenn ich fast ausschliesslich analog bahnere und daneben ein bisschen digital, bin ich's nicht? Nur weil ich nicht alles so rosa sehen mag? Das verstehe ich nun wirklich nicht.
Zitat
Du bist ja kein Digitalo.
Und meine Mobile Station zählt nicht? Es trifft sicher zu, dass du viel mehr Erfahrung hast als ich. Ich würde mich als Digi-Anfänger mit einigem grundlegendem Verständnis bezeichnen. Dann wollte ich Decoder einkaufen. Liess mich vom DCX 75 anlachen. Und dann der Tatsachenbericht (!!) dass der abgeraucht ist. Ich mag kein Geld für Decoder ausgeben, die dann abrauchen. Also habe ich - als "Anfänger" - die Geschichte wieder beiseite gelegt.
Zitat
Bezüglich Tran: Du erlaubst Dir schon sehr viel. (...) so überheblich wie Du Dich darüber äusserst
Nun verstehe ich gar nichts mehr. Ich finde die Tran Decoder spitze aber mit "Aber". Schau, dem Heinz sind vier DCX 75 abgeraucht. Tran gibt auf der Webseite eine Spannungsfestigkeit von 18V an. Kannst du alles nachlesen im Thread, dessen Link in Nr.69 abgelegt ist. Hier nochmal der Link: http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=466353 Und in dem Thread dort haben auch noch andere Leute was dazu gesagt. Zum Beispiel in Beitrag 30 in jenem Thread ist die Stellungnahme von Littfinski und Tran zu dem Problem. Oder Nr.31 von Arnold Hübsch. Oder die Replik Nr.51 von Heinz (der mit den abgerauchten Decodern). Wirklich lesenswert.
Nur noch der Vollständigkeit halber: Wenn ein Bauteil für eine Spannungsfestigkeit von 18V spezifiziert ist, muss es nicht bei 22V abrauchen. Aber es darf. Jeder, bei dem es gehalten hat, hat Glück gehabt.
Für Moba Komponentenanwender und nicht Elektroniker sind solche und ähnliche Problematiken nicht erkennbar. Ich jedenfalls habe die MS, die vom Konzept her wirklich ein geiles Teil ist, entmutigt zur Seite gelegt. Erst dann habe ich ausgerechnet was mich "digital" kostet, bis ich wieder gleich gut bahnern kann wie heute.
Felix
Edit: Letzten Absatz hinzugefügt.
Zitat
Also wenn du fast ausschliesslich digital bahnerst und daneben ein bisschen analog, bist du objektiv.
Zitat
Und meine Mobile Station zählt nicht?
Zitat
Ich mag kein Geld für Decoder ausgeben, die dann abrauchen.
Bezüglich des Tran-Decoders: Das hast Du ein bisschen falsch verstanden (oder ich hatte Dich zuvor falsch verstanden). Ich dachte, Du hättest noch nie einen Tran-Decoder verbaut und "ziehst" dann darüber her. So wie es sich jetzt anhört, hattest Du ja schon selbst Erfahrungen mit Tran gesammelt (oder meinst Du mit Tatsachenbericht die Beiträge im Forum?). Dann ist das mit dem "überheblich" wieder zu relativieren. Aber dennoch hat das ganze für mich einen faden Beigeschmack, wenn man wegen eines Defektes da gleich so ein aufhebens drum macht.
Ich persönlich sehe es so, dass auch andere Hersteller gute Decoder haben (ist aber auch Geschmacksache), dennoch habe ich keine geringe Anzahl Tran-Decoder in meiner privaten Sammlung verbaut. Desweiteren eine noch größere Menge bei Mobakollegen "untergebracht". Und da ist das Phänomen "abrauchen" eben nicht an der Tagesordnung.
Viele Grüße
Tomi
Wenn du kannst nimm größere Radien. R2 schafen zwar die meisten Fahrzeuge noch ohne Quälerei, aber es ist einfach schon die Grenze. Die Zugkraft nimmt merklich ab. 30cm ist ein vernümftiges Minimum, je größer je besser...
@Felix: Naja.... Das Haar ist aber sauber gespalten... :o)
Funktionaliät... nicht Technologie... Wegen mir könntens auch verschränkte Teilchen sein, solange die Lok das tut was sie soll...
SX oder DCC ist letzlich egal. Beide Formate sind gut ausgebaut und breit verfügbar. Hier entscheidet der Geschmack denke ich. Und seit sich recht breit die Multiprotokollzentralen durchsetzen ist das wohl nicht mehr so das heiße Thema. Ist mir auch lieber so...
Dann werd ich mal noch irgendwas digitalisieren gehen...
Grüßle
Elvis
hi leute,
so, es scheint ja hier etwas "ruhiger" zu werden - was sowohl die inhalte als auch den umgangston angeht - und eigentlich ist ja auch vieles schon gesagt...
da ich aber der ursprüngliche auslöser dieses threads war - möchte ich noch einiges sagen - und das wird etwas umfangreicher:
also - ich habe es zwar schon mehrmals getan - aber ich muss es einfach nochmal sagen: DANKE
ich bin hier auf eine hilfsbereitschaft gestoßen, die einfach unglaublich ist - nicht nur in den thread, sondern auch in pn. ich komme hier als anfänger neu ins forum - stelle ein paar "duselige" fragen - und lauter wildfremde menschen geben sich mühe und schreiben teilweise seitenlange antworten - klasse!
selbst die richtigen profis unter euch, die über mehrere jahrzehnte mobaerfahrung verfügen, antworten geduldig und umfangreich (und dass, obwohl sie diese oder ähnliche fragen bestimme schon hundertmal gestellt bekommen haben...) - klasse!
und bei allen spürt man die leidenschaft und die freude dieses hobby´s - klasse!
wißt ihr, ich bin bremer und natürlich fan von werder bremen - da spielen junge leute die millionen verdienen - und den "kollegen" in der eigenen mannschaft nicht das schwarze unter dem fingernagel gönnen...
oder in der berufswelt - das herrscht egoismus pur (jedenfalls überwiegend). jeder ist darauf bedacht, selbst "gut auszusehen", sind nicht in der lage, fehler zuzugeben und schieben die schuld lieber an einen anderen weiter - da wird bis zum geht-nicht-mehr gemobbt - und die eigene erfahrung behält man schön für sich und verspricht sich davon einen vorteil - und genießt heimlich die schadenfreude, wenns einen anderen erwischt hat...
oder ist nicht die ganze gesellschaft mittlerweile so oder so ähnlich? aber ich will hier keine politische disskusion führen - sondern ich wollte einfach nur ausdrücken, dass die meisten gesetzmäßigkeiten der (ellenbogen-)gesellschaft hier nicht zu gelten scheinen. hier werden info´s geteilt, erfahrungen weiter gegeben und es steht das gemeinsame hobby im vordergund.
das ist einfach schön - so, dass wollte ich mal loswerden...
und zum thema:
als ich hier die ersten fragen stellte, war ich ein analogi - vor allem, weil ich das aus der vergangenheit kannte und mich nie wirklich intensiv mit dem thema digital beschäftigt hatte.
und so hatten sich bei mir natürlich jede menge vorurteile über die digitaltechnik angesammelt. nun, ich bin immer noch kein profi (vielleicht in 10 jahren mal...) und ich kenne mich auf digital noch nicht wirklich aus - aber, ich sehe ganz deutlich die vorteile - und mit jedem wissenszuwachs fällt dannn wieder ein stück bedenken weg...
mein fazit bisher: ich mag analog immer noch - ich finde das irgendwie romantisch - und es paßt auch besser zur epoche III - aber das genau ist der punkt: auf meiner anlage möchte ich e III darstellen - aber ich lebe in der epoche V (oder gibt es schon VI ??). für einen neuanfänger wie mich, der kaum analoges fahrmaterial hat und eine anlage völlig neu aufbaut kann es eigentlich nichts anderes geben - die vorteile liegen auf der hand - und die preisliche differenz hält sich in durchaus vertretbaren grenzen...
so werde ich wohl ein digitalo...
bisher (und auf den ersten blick) gefällt mir selectrix am besten - das scheint, aus meiner anfängersicht, die wenigsten probleme zu machen. aber ich werde auch hier noch viel lernen müssen und noch weitere info´s sammeln...
dann stellt euch schon mal drauf, zukünftig von mir im bereich digital "gelöchert" zu werden.
tom
(der froh ist, dass es 1zu160 und viele tolle moba-typen gibt)
Zitat
für einen neuanfänger wie mich, der kaum analoges fahrmaterial hat und eine anlage völlig neu aufbaut kann es eigentlich nichts anderes geben - die vorteile liegen auf der hand - und die preisliche differenz hält sich in durchaus vertretbaren grenzen
Kann ich verstehen. Du hast dir alles gut überlegt und du bist zu diesem Schluss gekommen. Ich denke das ist ein fundierter Entscheid. Ein guter Entscheid! Würde ich wohl auch so machen, wenn ich bei Null anfangen würde.
Felix
ich kann Deinen Ausführungen nur zustimmen und fühle mich als Anfänger (ok ein paar Monate Vorsprung inkl. gefährlichem Halbwissen habe ich schon) hier sehr wohl und gut unterstützt.
Bei der Formatfestlegung habe ich für mich entschieden, in meinem frühen Stadium auf eine Multiprotokollzentrale zu setzen. Mit der FCC kann ich DCC, SX 1 und 2 fahren, "aber" nur mit SX schalten und melden. DCC fahren deshalb, weil zumindest mit Trix ein Branchenschwergewicht auf diese Technik setzt (die Trix'sche MS 2 kann nur noch DCC).
Ob die SX Schalterei/Melderei ein Nachteil gegenüber der DCC Technik hat (Railcom, Loconet, S88, RS Bus und wie sie alle heißen) kann ich nicht sagen; ich kann mir aber auch nicht vorstellen, dass ein Anfänger wie ich das beurteilen kann. Ich habe mich bei meiner Entscheidung auf die Empfehlung eines Forumsmitglieds verlassen und werde gerne in 5 Jahren berichten, ob das eine gute Entscheidung war. Solange werde ich gefühlt brauchen, bis ich an die Grenzen meiner SX Schalterei/Melderei gestoßen bin.
Viele Grüße
Martin
ich würde mich für das Digitalsystem Selectrix schon als Halbprofi bezeichnen und biete Dir als Bremer auf jeden Fall schon einmal meine Hilfe an. Wenn wir ein Problem nicht zusammen lösen, dann verfüge ich mittlerweile über viele Kontakte zu Vollprofis des Selectrix Systems, die bisher noch jede Frage beantworten konnten. Das System ist zudem weit verbreitet, ausgereift und auch für den Einsteiger sehr leicht zu installieren und zu bedienen.
Über die aktuellen Selectrix Zentralen kannst Du auch Lokomotiven steuern, die mit Decodern anderer Digitalformate ausgestattet sind. Spielte bei mir in der Praxis bisher keine Rolle, weil alle meine Hobbyfreunde aus dem Raum Bremen ebenfalls das Selectrix System fahren. Trotzdem finde ich es bruhigend, wenn die Zentralen auch für andere Digitalformate offen sind.
Der Selectrix Datenbus (das ist im weitesten Sinne die Datenleitung) arbeitet extrem zuverlässig und schnell. Vor allem lassen sich an diesen Bus alle Regelgeräte anschließen, die jemals für dieses System entwickelt wurden. Ich habe mir beispielsweise gerade einen Handregler bei ebay für wenig Geld gekauft, der aus der Anfangszeit dieses Systems stammt. Wo immer der Händler den noch gefunden hat...funktionieren tut dieses 20 Jahre alte Gerät perfekt.
Der Betrieb einer Epoche III Anlage ist auch mit Selectrix noch "romantisch", da die Digitaltechnik komplett im Hintergrund werkelt. Auf der Bahn bekommst Du nur die Vorteile zu spüren. Es ist ja durchaus "romantisch" wenn im BW an der Schlackegrube die Spitzenbeleuchtung der Dampflok auch im Stillstand leuchtet oder wenn man mit einer Rangierabteilung ohne jede Einschränkung in Schleichfahrt durch den Bahnhof fahren kann.
Deine Entscheidung ist auf jeden Fall eine gute Entscheidung.
Viele Grüße,
Mathias
als langjähriger Analogfahrer mit mittlerweile über 50 Loks und einer nahezu fertigen Anlage fällt einem ein Umstieg auch in Kenntnis der sicher vorhandenen vielen Vorteile der Digitalsysteme auch wegen der Kosten sicher schwerer als einem Anfänger mit wenigen Loks.
Die Diskussion zeigt eben, dass es keinen Königsweg gibt der allen gefällt.
Seit ich mit meinem Heißwolf Fahrregler fahre sieht aber die Analoge Welt doch bezüglich der Fahreigenschaften deutlich besser aus und an die restlichen Unzulänglichkeiten des Analogbetriebes hat man sich nach 30 Jahren Modellbahnerei doch so ziemlich gewöhnt.
Das monentan für mich ärgerliche ist der Verkauf von "Zwangsdigitalisierten" Loks bei denen ich gezwungen werden soll, den für mich völlig unnötigen Decoder teuer zu bezahlen und gleichzeitig dafür eine schlechter fahrendes Modell in Kauf nehmen soll.
Gruß
Hans-Jürgen
Jürgen H.
dieses Argument hatte ich vor zwei Jahren auch noch.
Weit über 200 Loks, Anlage Gleis technisch seit über 10 Jahren Komplett fertig.
Alles zu Teuer zum umrüsten.
Was soll ich sagen, jetzt habe ich schon 85 Loks mit Decoder umgebaut, dafür zwei Jahre so gut wie kein Rollmaterial gekauft, ist ja auch genug vorhanden. Mit 85 Loks, die jetzt auch alle auf der Anlage stehen, und jeder Zeit sofort einsetzbar sind, ist die Anlage voll. Was ich nicht machen werde, ist die Anlage auf Digitales schalten umbauen, das kommt für mich einen Neubau gleich, da man ja auch nicht überall wirklich gut dran kommt. Aber in der Planung ist schon eine Komplett neue Anlage, in einen anderen Raum, so 5 * 6 Meter groß, wenn es da zu kommt, wird diese gleich ganz Digital aufgebaut. Aber das Digital fahren, ist ein Traum, habe viele alte Schätzchen umgebaut, die früher ihr Dasein in der Vitrine hatten, weil sie Analog so gut liefen, heute mit Decoder, fahren sie Traumhaft. Würde das also sofort wieder genau so machen. Wo ich auch auf deine Seite bin, Zwangsdecoder möchte ich auch nicht, baue lieber den von mir bevorzugten Decoder ein. Also für neu Einsteiger, wer da nicht gleich mit Digital anfängt, könnte ich nicht verstehen, warum die Vorzüge von Digital nicht genutzt werden sollen. Ach so, fahre mit dem Rautenhaus RMX Digital System, damit bin ich ja frei, ob ich DCC, SX1 oder SX2 fahren. Das nutze ich auch voll aus in dem schon über 20 Loks mit SX2 Decodern, über 10 Loks mit DCC Decodern, und der Rest der Loks mit SX1 Decodern auf meiner Anlage Unterwegs sind, und das alles zusammen ohne Probleme.
Gruß Jürgen
Hallo Jürgen,
da Du ja offensichtlich einige Erfahrungen mit SX gesammelt hast: Welche Decoder würdest du empfehlen? Ich will jetzt mit einer MS1 einsteigen, die Tendenz geht zu Selectrix.
Größtes Problem ist vermutlich die Fleischmann V60, auf die ich gar nicht verzichten mag, aber am liebsten freien Durchblick durchs Führerhaus behalten würde. Danke!
Viele Grüße
Dirk
mein Favorit ist auf jeden Fall, der Rautenhaus RMX 990 Decoder, da kannst du SX1, SX2 und DCC mit fahren, was du gerade möchtest. Ich fahre alle RMX 990 jetzt mit SX2. Zur BR 60, kann ich nichts sagen, nicht meine Epoche, daher nicht vorhanden. Aber in der BR 70 von Fleischmann passen die Super rein, da dürften sich auch in die 60 passen.
Aber wenn du hier mal schaust, den Decoder kann man so einbauen, das man ihn nicht sieht, lese dir das mal durch.
http://www.1zu160.net/digital/einbaubsp/gfn-v60.php
Gruß Jürgen
danke für den Tipp! Dir BR70 ist ja in der Tat auch nicht gerade riesig, mal sehen, was da geht. Als erstes werde ich aber eine Lok mit Schnittstelle umrüsten, dann mal eine Roco V200, da dürfte noch einiges an Platz sein und mich so langsam an die V60 herantasten.
Viele Grüße
Dirk
http://www.1zu160.net/digital/einbaubsp/gfn-v60.php
Gruß Jürgen
Viele grüße
Dirk
Zitat
Das monentan für mich ärgerliche ist der Verkauf von "Zwangsdigitalisierten" Loks bei denen ich gezwungen werden soll, den für mich völlig unnötigen Decoder teuer zu bezahlen und gleichzeitig dafür eine schlechter fahrendes Modell in Kauf nehmen soll.
Du hast gerade mal 50 Loks und beklagst Dich hierüber? Kauf doch erstmal die 800 Loks, die noch ohne Zwangsdecoder angeboten werden. Im übrigen zwingt Dich wirklich keiner, "völlig unnötige Decoder teuer zu bezahlen".
Gruß
Alex
Ist das wirklich so? ich erinnere mich an diverse threads zur an sich schönen Minitrix-Köf, die es nur mit Decoder gab und analog nicht vernünftig lief, so dass sich einige Leute die Mühe machten, die Köf auf Analog zurückzubauen. Das wäre doch genau so ein Fall von Zwangsdekoder-Schrott, oder?
Ich bevorzuge auch eine Schnittstelle, aber keinen serienmäßigen Decoder.
Viele Grüße
Dirk
tom
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