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Fleischmann Diesellokomotive DB V60 / BR 260 / 360

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Überblick

Decoder: Lenz GOLD mini
Digitalformat: DCC
Schnittstelle: Nein
Fräsarbeiten: Nein

Einbau

Wenn man das Gehäuse abnimmt, werden zwei Kontaktferdern sichtbar, die von der Platine direkt auf den Motor gehen. Diese beiden Kontaktfedern werden abgezwickt.

An diese Kontakte an der Platine werden die rote und die schwarze Litze des Dekoders angelötet.

Der Kondensator zwischen den beiden Motorpolen muss entfernt werden - mit einem kleinen Seitenscheider einfach in der Mitte durchzwicken. Dann kann man dann die beiden Kondensator-Reste leichter von den Motorpolen ablöten.

Die orange und die graue Litze des Decoders werden direkt an den Motor angelötet.

Die Drossel (in Fahrtrichtung rechts) auslöten und die beide Pole verbinden.

Die Beleuchtung habe ich nicht an den Decoder angeschlossen und kann damit auch nicht digital geschalten werden d.h. die LEDs leuchten ständig - was mich bisher noch nicht gestört hat.

Den Dekoder quer zu Fahrtrichtung mittels eines doppelseitigen Klebebands auf dem Motor fixieren. Das Gehäuse wieder aufsetzen und der Umbau ist fertig.

Fleischmann V60 mit DCC Decoder

Danke an Armin Schnobrich für die Zusendung.

Zurück zur Decoder-Einbaubeispiele-Übersicht

Das sagen User zu diesem Thema (die letzten 5 Beiträge, 6 Beiträge insgesamt):

Am: 29.08.10 08:15

Hallo,
Einbau soweit leicht zu berwerkstelligen - nur mit dem Lichtanschluß klappt es nicht.
Schwarz und braun ablöten und dann nur das jeweilige Kabel für den Lichtanschluß an den vordersten LED Pin reicht nicht - zumindestens bei mir leuchtet nichts. Möchte auch nicht expermimentieren da die LED sehr empfindlich sind. Kann hier vielleicht jemand ein Bild mit der LED Verkabelung einstellen. Vielen Dank im voraus.
MfG
Andre
Am: 15.08.10 20:08

Hallo,
ich habe die Lok gestern erhalten und auch gleich digitalisiert, allerdings mit deutlich mehr Feingefühl:
1. Decoder Einbauplatz
Warum den Decoder prominent auf dem Motor plazieren, so daß er im Führerhaus sichtbar ist? Unter dem Vorbau ist ausreichend Platz - selbst der MX620, der nicht gerade einer der kleinsten Decoder ist, hat völlig ohne Verrenkungen hineingepaßt, Decoder und Verkabelung bleiben so völlig unsichtbar. Beim MX620 habe ich allerdings den Schrumpfschlauch und alle Kabel entfernt und dann die vorbereiteten Kabel von Motor, Schleifern und Lichtplatinen an den Decoder angelötet. Einbaulage: Über der Schnecke, Lötpads auf der vom Motor abgewandten Seite nach unten zur Beleuchtungsplatine hin. Die Unterseite des Decoders wird zur Isolation mit Kaptonband abgeklebt, bei den Bauteilen auf der Oberseite kann es praktisch nicht zu Kurzschlüssen mit dem Gehäuse kommen. Wer sich damit wohler fühlt, möge auch die Oberseite isolieren.
2. Modifikation der Kontaktfedern
Warum abkneifen? Solche irreversiblen Veränderungen vermeide ich. Den Motor kann man genausogut einfach um 180° drehen. Der Kondensator zwischen den Kontakten stört zumindest beim Zimo MX620 überhaupt nicht. Die Lok fährt auch mit mit dem Kondensator mit weitgehenden Decoder-Standardeinstellungen bis ca. 1cm/min (!) herunter. Es ist meine allererste Fleischmann-Lok mit einer vernünftigen Motor- und Getriebekonstruktion. CV-Werte beim Zimo sind weitgehend Standard, abweichend CV9=93, Anfahrspannung=0, Anfahr-/Bremsverzögerung=20/20, Maximal-/Mittengeschwindigkeit=140/85. Alles übrige nach Bedarf (s. z. B. mein Einbaubeispiel für die Arnold 211/212).
3. Drossel
Die Drossel liegt tatsächlich im Stromversorgungspfad, die habe ich entfernt. Abgeknipste Drähte so lang lassen, daß die Enden zusammengelötet werden können. Dann kann Schiene + (rot) direkt an den Decoder geführt werden (den Umlaufrahmen habe ich nicht abbekommen und wollte so nah an dem Kunststoffteil nicht löten. Diese Aktion ist notfalls reversibel. Das schwarze Kabel war bei meinem Modell Draht statt Litze und daher beim Einbau gleich zweimal abgebrochen. Also ablöten und gegen Litze tauschen, Lötzeit an der Anschlußlasche möglichst kurz halten!
4. Beleuchtung
Die Beleuchtung habe ich natürlich am Decoder angeschlossen, und zwar nach Fahrrichtung getrennt (Rangierbeleuchtung läßt sich dann immer noch per Decoderprogrammierung realisieren). Die Gleisspannungsanschlüsse habe ich abgelötet, an einen der Anschlüsse kommt Decoder-Plus, der Minus-Anschluß der Beleuchtung hinten wird abgelötet und kommt direkt an den Decoder, an das freigewordene Lötpad kommt ein Kabel zum Decoder, Beleuchtung vorne. Für die Löterei können/sollten die Platinen auch ausgebaut werden, so ist die Gefahr geringer, Kunststoffteile zu "verschmurgeln".
5. LEDs
Die gelben LEDs habe ich gegen weiße getauscht. Diese "Domi-LEDs" habe ich bei Conrad leider nur in kaltweiß bekommen. Um den kalten Farbton etwas zu mildern habe ich LEE 204 Full Orange Filterfolie zwischen Dioden und Lichtleiter geklemmt. Fotografen kennen diese Folien, mit denen man den Farbton von Blitzgeräten sehr gut an Halogen- oder normale Glühlampen-Beleuchtung angleichen kann (genau dafür habe ich sie auch gekauft).
Damit sind alle Umbauarbeiten reversibel, und der Decoder bleibt unsichtbar!
Viele Grüße,
Torsten
Von: ET423
Am: 14.05.10 19:01

Also ich baue diese Lok regelmäßig mit Lichtwechsel auf Digitalbetrieb um und muss sagen, mit der richtigen Technik bringt man in der Lok sehr viel unter.
Zum Einsatz kommt dort ausschließlich der Zimo MX620 - ohne Schrumpfschlauch.
Die Lok fährt mit dem Originalmotor so langsam, dass man es anfangs garnicht erkennen kann.
Litzen nehme ich die von ESU.
Am: 01.05.10 14:24

Hi,
Ein DHL160 / DHP 160 passt ohne Fräsarbeiten in den langen Vorbau der Lok!
Grüße
Fabian
Am: 27.07.08 16:58

Habe das Licht an den Decoder angeschlossen:
Die schwarze Leitung von Lichtplatine entfernen, die Verbindungsleitung braun auch entfernen (siehe Foto vorne), an den Lichtplatinen wo der braune Draht war die Lichtanschlüsse vom Decoder anlöten, falls die Drossel ausgelötet wurde muss noch eine Verbindung zwischen dem roten Draht und Kontakt (Schiene) hinter Motor eingelötet werden, fertig.
Achtung, nicht zu nahe mit dem Lötkolben an das Geländer kommen, verformt sich schon bei 2-3mm Abstand!
Gerd



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