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FKS-Modellbau Gerd Gehrmann

THEMA: Gleislage

THEMA: Gleislage
Startbeitrag
eff - 07.08.10 08:25
hallo und moin moin,

ich habe am letzten Wochenende ein paar Gleise fotografiert, die, in unsere Spurweite runtergerechnet, möglicherweise wohl zu "Betriebsstörungen" führen würden.

Bild 1 aufgenommen im Bhf Ohrdruf

Bild 2 & 3  aufgenommen in Coburg (Gleis wird befahren)

lG
Volker

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Guten Morgen eff,

tja, so sieht es am Ende aus, wenn Staatsunternehmen privatisiert und den Haien zum Frass vorgeworfen werden.
Aber das hat man sicher nur gemacht, damit unsere angeblich freie Presse in Kürze neue Sensationsschlagzeilen bekommt, welch z.b. so lauten könnten:

"ICE in Coburg entgleist, 80 Tote zu beklagen!"

Man sieht deutlich, dass die früher, bei der Bundesbahn geltenden Sicherheitsvorschriften, welche auch die dauernde Überwachung und Reparatur von Gleisen beinhalteten, heute im Papierkorb, oder in der Abfalltonne der Vorstandsmitglieder der "Deutschen Bahn" liegen müßten.

Bundesdeutscher Saustall eben!


Grüßle


Dieter     der Prellbock1

IMHO haben die Probleme damit angefangen, dass der oberste Verantwortliche der Bahn kein studierter Maschinenbauer mehr ist. Die heutigen Bilanzfälscher können doch den Unterschied zwischen Bahnunternehmen und z.B. Textilindustrie nicht mehr in Worten, sondern nur noch in Zahlen ausdrücken. Armselige Dilettanten! Ich geh' mal eben ko...

Es grüßt RainerNRW
Wahrscheinlich wird die Bahn behaupten, es habe im Bereich der abgebildeten Gleise "Erdverschiebungen" gegeben...

Gruß
Peter
Hallo alle zusammen.

Erst einmal wird die Bahn auf eine Teilprivatisierung vorbereitet. Sie ist mittlerweile keine Behörde mehr. Aber nach wie vor ein Staatsunternehmen zu 100%. Nur halt Privatrechtlich. (Zusammenschluss DB/DR zur privatrechtlichen Staatsbahn / Eisenbahn des Bundes DB AG). Es wird auch immer ein Staatsunternehmen bleiben, da das Grundgesetz es anders gar nicht erlaubt, so wie es bei der Post wiederum leider möglich war. Möchte die Politik auch gar nicht. Im Gegenteil, sie würde gerne mit  Ihrer Bahn Gewinn machen. Die Mehrheit muss der Bund behalten. Ich konnte allerdings bis jetzt keine Fehler erkennen im Gleisbereich ! Weder einen Schienenbruch, sonst noch was....Oder meint ihr die Wellenform der Schienen ? Na dann legt euch mal in einen neu sanierten HBF auf den Boden und schaut euch die Gleise an ... Das ist  nicht weiter schlimm schlimm bzw. Betriebsgefährdent. Die Schienen werden erst vor Ort im Bogen gelegt. Es bzw.  sie sind ja beweglich... Schaue dir mal die Gleise der Russen an  ...

Gruß Björn

P.S wieviel km/h wird denn dort gefahren ?DieVorschriften sind in etwa gleich geblieben ! Sie wurden sogar verschärft ...

Wenn dort ein Zug mit hohem Tempo "rauscht" heiss ich Heinz-Wilhelm.

Die Gleise der Hauptbahnen sind überwiegend in Ordnung, es gibt Ausnahmen (ich kenn ein paar "Schaukelstrecken" im Ruhrgebiet wo man wohl die Lagefehler durch Bergsenkungen merkt), aber von einer Gefährdung des Betriebes zu sprechen wäre ein paar viele Nummern zu hoch gegriffen...
hallo Ihr,

das ist doch noch harmlos, Tatrawagen können noch viel mehr ab.
Wenns bei den Russen geht, dann auch bei uns!

Klickt Euch mal dort durch die Bilder.
http://www.strassenbahn-online.de/Betriebshof/H...zk/2144_19940612.jpg

Gruß Frank U
"Dubceks Rache": Als ich 1989 das erste mal mit eigenem Auto in Dresden war klapperte mein Auto wie eine Kastagnette beim Flamenco... der dröge Kommentar meines Cousins "letzte Woche war einer mit nem BMW da, da meldete sich die Elektronik ab".
Tja, war eben doch nicht ALLES schlecht, was aus dem Osten kam. Ostautos konnten das ab, der Ikarus lief und lief und lief, wenn er nicht zerrostet war und eine polnische Einspritzpumpe hatte.
Lada, Wolga, Moskvich, Saporoschez, Ural, Krazz, SIL, GAZ, Progresso, Parga, Tatra u.v.m. waren dafür konstruiert.
Mercedes, Neoplan und MAN hat es dafür zerklappert. MAN hat extra seine Plastikverkleidungen für den Osten verschrauben müssen!

Gruß Frank U
Hallo Zusammen,

ist doch eh egal, so lange keine Zug entgleist ist doch alles in Ordnung!

Im Bochumer Hbf gab es mal im Bahnsteigbereich eine Schwelle an der die Gleisschraube abgebrochen war. Das gute Stück fehlte zumindest in den 3 Jahren in denen ich dort tagtäglich unterwegs war. Das war so um das Jahr 2000 und man meinte wohl aus alter Praxis heraus: >Was mit 4 Schrauben hält, hält auch mit deren 3!<

Ich würde wetten das die Schraube auch noch heute fehlt! (Wenn nicht gerade dort mal die Gleise im Laufe der Zeit erneurt wurden.) Oder aber sogar der Bestand der Schrauben aus Spargründen ausgedünnt wurde. TEST BESTANDEN!

Hp1 & Glück auf!

David

PS: Das macht mich jetzt aber doch neugierig und ich muss mal die Tage schauen ob meine Vermutung den richtig ist.
>IMHO haben die Probleme damit angefangen, dass der oberste
>Verantwortliche der Bahn kein studierter Maschinenbauer mehr ist.

Auf Mehdorn und Grube trifft das aber nicht zu.

Carsten
Hallo,

in den USA sehen sogar die Gleise der Hauptbahnen teilweise änhnlich aus. Nur fahren die Amis mit ihren bis zu 20.000 Tonnen schweren Güterzügen recht zügig über diese Gleise. Wo ist euer Problem?

Dem Güterverkehr macht das nicht viel aus (es schaukelt halt ein bisschen). Aber für den schnellen Personenverkehr sind die Gleise nicht zu gebrauchen.

Grüße
Markus
Zitat

in unsere Spurweite runtergerechnet, möglicherweise wohl zu "Betriebsstörungen" führen würden.



Unsere Gleise sind ja ... Zwar auch knickbar sowie elastisch. Aber auf der Oberfläche sehr hart ... In Echt wirken ja Tonnenkräfte ...
Hallo Björn!
Zitat

Es wird auch immer ein Staatsunternehmen bleiben, da das Grundgesetz es anders gar nicht erlaubt, so wie es bei der Post wiederum leider möglich war.


Du meinst wahrscheinlich Art. 87e GG. Richtig, das Schienennetz muß immer zu einer Gesellschaft gehören, die mehrheitlich dem Bund gehört. Aber den gesamten Fahrbetrieb könnte der Staat privatisieren, wie er lustig ist. Das wäre dann nicht anders als im Straßenverkehr. (Und auch das Schienennetz könnte er nach einer entsprechenden Verfassungsänderung verkaufen; die Mehrheiten dürften da aber bis auf weiteres fehlen.)

Gruß, Markus //
Tach zusammen,

erstens sieht die Gleislage schlimmer aus als sie ist.
Zweitens und zu Antwort 1: Bereits zu Zeiten der Deutschen Bundesbahn lag (und liegt immer noch) im Bahnhof Recklinghausen-Süd eine Kreuzung, die mit 160km/h befahren werden darf. Wenn man mit einer Lok BR110 mit 140 km/h darüber gefahren ist, sind sämtliche Buchfahrpläne aus der Ablage gefallen. Im hinteren Führerraum ist mir sogar mal der Sessel umgekippt. Schlechte Gleislage ist keine Erfindung der DBAG.

mfg
Andre


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