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THEMA: BR18 536 (Arnold 82543 digital)
THEMA: BR18 536 (Arnold 82543 digital)
Werner P - 17.07.10 21:43
Einen wunder schönen guten Abend allerseits,
Ich habe hier eine schöne BR18 von Arnold in digitaler Ausführung. Es soll sogar ein lastgereglter Decoder sein (so wie der Decoder aussieht, scheint es aber nicht zu sein). Ich will diesen Decoder gegen einen moderneren austauschen. Da ich das Modell aber nicht völlig zerlegen will, dachte ich mir, die Litzen vom alten Decoder ablöten und an den neuen Decoder anlöten.
Meine Frage nun, kann mir jemand die Farben der Litzen dieses Decoders und den entsprechenden Ausgang nennen.
Ich möchte auf keinen Fall eine neue Diskussion hier entfachen, ob nun das alte Arnoldmodell, das neue Hornoldmodell oder gar das von Minitrix das bessere sei.
Ich möchte lediglich wissen, welche Farbe/Farben zu welchem Decoderausgang gehören.
Grüße - Werner P
Ich habe hier eine schöne BR18 von Arnold in digitaler Ausführung. Es soll sogar ein lastgereglter Decoder sein (so wie der Decoder aussieht, scheint es aber nicht zu sein). Ich will diesen Decoder gegen einen moderneren austauschen. Da ich das Modell aber nicht völlig zerlegen will, dachte ich mir, die Litzen vom alten Decoder ablöten und an den neuen Decoder anlöten.
Meine Frage nun, kann mir jemand die Farben der Litzen dieses Decoders und den entsprechenden Ausgang nennen.
Ich möchte auf keinen Fall eine neue Diskussion hier entfachen, ob nun das alte Arnoldmodell, das neue Hornoldmodell oder gar das von Minitrix das bessere sei.
Ich möchte lediglich wissen, welche Farbe/Farben zu welchem Decoderausgang gehören.
Grüße - Werner P
Michael Peters - 17.07.10 22:20
Hallo Werner,
verfolge doch einfach die Lizten wo sie angeschlossen sind -> dann hast Du die Anschlußbelegung.
Bei den neuen Decodern muß Du dann das entsprechende Datenblatt nehmen.
Grüße Michael Peters
verfolge doch einfach die Lizten wo sie angeschlossen sind -> dann hast Du die Anschlußbelegung.
Bei den neuen Decodern muß Du dann das entsprechende Datenblatt nehmen.
Grüße Michael Peters
Hallo,
einen Decoder einbauen ohne die BR18 soweit zu zerlegen
um den "Alten Decoder" innen zulassen,
geht nicht. Irgendwo muß der neue Decoder ja hin.
Eine ordentliche Wartung, vor allem von Motor und Antrieb ist sowieso fällig.
Gerade bei dieser Konstruktion mit Antrieb im Tender ist Erfahrung wichtig.
Die alten Farben von Arnold sind an die frühren "Märklin/Motorola" Farbe angelehnt,
und trotzdem verschieden.
Da kommt man nicht "darum herum" die einzelnen Adern nachzuverfolgen.
Ich hab bei ähnlichen Fällen die Verdrahtung an die neuen Farben angepaßt.
Das ist für spätere Service-Arbeiten "überlebenswichtig".
Aufpassen bei der Schraube unterm Kessel der S3/6 oder 18,
dabei kann das ganze Gehäuse auseinanderfallen.
Etwas ärgerlich beim Zusammenbau.
Kommt aber nicht bei allen Serien vor.
-LOL!-
Man könnte sich ja auch mal, zur Abwechselung, naiv stellen......
Viel Erfolg.
Hans Hans
einen Decoder einbauen ohne die BR18 soweit zu zerlegen
um den "Alten Decoder" innen zulassen,
geht nicht. Irgendwo muß der neue Decoder ja hin.
Eine ordentliche Wartung, vor allem von Motor und Antrieb ist sowieso fällig.
Gerade bei dieser Konstruktion mit Antrieb im Tender ist Erfahrung wichtig.
Die alten Farben von Arnold sind an die frühren "Märklin/Motorola" Farbe angelehnt,
und trotzdem verschieden.
Da kommt man nicht "darum herum" die einzelnen Adern nachzuverfolgen.
Ich hab bei ähnlichen Fällen die Verdrahtung an die neuen Farben angepaßt.
Das ist für spätere Service-Arbeiten "überlebenswichtig".
Aufpassen bei der Schraube unterm Kessel der S3/6 oder 18,
dabei kann das ganze Gehäuse auseinanderfallen.
Etwas ärgerlich beim Zusammenbau.
Kommt aber nicht bei allen Serien vor.
Zitat
Ich möchte auf keinen Fall eine neue Diskussion hier entfachen, ob nun das alte Arnoldmodell, das neue Hornoldmodell oder gar das von Minitrix das bessere sei.
-LOL!-
Man könnte sich ja auch mal, zur Abwechselung, naiv stellen......
Viel Erfolg.
Hans Hans
Beitrag editiert am 18. 07. 2010 05:33.
Hallo,
bitte stelle ein Foto des Decoders ein. Wenn die Kabelfarben nicht NEM/NMRA entsprechen, handelt es sich wohl um einen alten Arnold-Lenz Decoder LE075 (das war der zweiteilige mit Decoder und Gleichrichter extra) oder einer einteiligen Variante davon.
Ein bisschen googlen erspart das komplette Zerlegen der Lok.
Hier ist der LE075 samt einer Übersetzungstabelle der Kabelfarben alt-neu dokumentiert.
http://www.lenz.com/products/decoders/olddecoders/le075.htm
Grüße, Peter W.
bitte stelle ein Foto des Decoders ein. Wenn die Kabelfarben nicht NEM/NMRA entsprechen, handelt es sich wohl um einen alten Arnold-Lenz Decoder LE075 (das war der zweiteilige mit Decoder und Gleichrichter extra) oder einer einteiligen Variante davon.
Ein bisschen googlen erspart das komplette Zerlegen der Lok.
Hier ist der LE075 samt einer Übersetzungstabelle der Kabelfarben alt-neu dokumentiert.
http://www.lenz.com/products/decoders/olddecoders/le075.htm
Grüße, Peter W.
Hallo,
vielen Dank Michael, Hans und Peter für eure Hilfestellung. Ich habe im Vorfeld nicht richtig nachgedacht und recherchiert.
Ich werde die Maschine entsprechen zerlegen und für die Strinbeluchtung und den Rauchgenerator jeweils ein neues Kabel nach vorn ziehen. Im Orginal leuchtet die Strinbeleuchtung, so ich richtig beobachtet habe, immer und der Rauchgenerator wird übereinen seitlichen Schalter geschaltet. Das geht sicher besser.
Ich suche für gewöhnlich immer die einfachsten Wege.
@Peter W
es handelt sich um die zweiteilige Variante mit dem Gleichrichter extra. Ich habe die CVs ausgelesen: CV7: 20; CV8: 4
Grüße - Werner P
vielen Dank Michael, Hans und Peter für eure Hilfestellung. Ich habe im Vorfeld nicht richtig nachgedacht und recherchiert.
Ich werde die Maschine entsprechen zerlegen und für die Strinbeluchtung und den Rauchgenerator jeweils ein neues Kabel nach vorn ziehen. Im Orginal leuchtet die Strinbeleuchtung, so ich richtig beobachtet habe, immer und der Rauchgenerator wird übereinen seitlichen Schalter geschaltet. Das geht sicher besser.
Ich suche für gewöhnlich immer die einfachsten Wege.
@Peter W
es handelt sich um die zweiteilige Variante mit dem Gleichrichter extra. Ich habe die CVs ausgelesen: CV7: 20; CV8: 4
Grüße - Werner P
Michael Peters - 18.07.10 11:22
Hallo Werner,
schau mal bitte auf den Umbauseiten von mtkb nach: da wird davon abgeraten neue Kabel vom Decoder im Tender noch vorne in die Lok zu ziehen!
Ich habe vor kurzem die Lok auch digitalisiert, allerdings die Lampe für die Spitzenbeleuchtung durch eine LED ersetzt und den Rauchgenerator (= Stromfresser) ausgebaut.
Grüße Michael Peters
schau mal bitte auf den Umbauseiten von mtkb nach: da wird davon abgeraten neue Kabel vom Decoder im Tender noch vorne in die Lok zu ziehen!
Ich habe vor kurzem die Lok auch digitalisiert, allerdings die Lampe für die Spitzenbeleuchtung durch eine LED ersetzt und den Rauchgenerator (= Stromfresser) ausgebaut.
Grüße Michael Peters
@Michael Peters
danke für den Hinweis. Ich schau mir die Sache aber trotz allem nochmal an. Stirnbeleuchtung schaltbar wäre schon nicht schlecht. Vielleicht kann man mit Kupferlackdraht etwas realisieren, zumindestens bis zum Führerstand.
Grüße - Werner P
danke für den Hinweis. Ich schau mir die Sache aber trotz allem nochmal an. Stirnbeleuchtung schaltbar wäre schon nicht schlecht. Vielleicht kann man mit Kupferlackdraht etwas realisieren, zumindestens bis zum Führerstand.
Grüße - Werner P
Hallo,
die Spitzenbeleuchtung kann so gelassen werden.
Auch zwischen Lok und Tender dürfen Leitungen sichbar sein.
Die Motoranschlüsse hatten die gleichen Farben wie heutzutage der Schienenanschluss.
Das wäre in jedem Fall zu ändern. Schon aus Sicherheitsgründen.
Den Rauchgenerator an einen zusätzlich verstärkten Ausgang anschließen.
Der Ausschalthebel unter dem Kessel darf bleiben.
Es wird halt nur bei besonderen Anlässen "Dampf gemacht".
Es müßte gehen lediglich den Tender, aber nicht die gesammte Lok auseinander zu legen.
Den alten Lenz Decoder kann man immer noch in einem Silberling-Steuerwagen unterbringen.
Der Adressraum ist aber sehr begrenzt.
Hans Hans
die Spitzenbeleuchtung kann so gelassen werden.
Auch zwischen Lok und Tender dürfen Leitungen sichbar sein.
Die Motoranschlüsse hatten die gleichen Farben wie heutzutage der Schienenanschluss.
Das wäre in jedem Fall zu ändern. Schon aus Sicherheitsgründen.
Den Rauchgenerator an einen zusätzlich verstärkten Ausgang anschließen.
Der Ausschalthebel unter dem Kessel darf bleiben.
Es wird halt nur bei besonderen Anlässen "Dampf gemacht".
Es müßte gehen lediglich den Tender, aber nicht die gesammte Lok auseinander zu legen.
Den alten Lenz Decoder kann man immer noch in einem Silberling-Steuerwagen unterbringen.
Der Adressraum ist aber sehr begrenzt.
Hans Hans
Beitrag editiert am 19. 07. 2010 14:33.
Hallo Werner,
Nur die Register 1-4 werden verwendet. Die restlichen Werte sind zufällig.
Grüße, Peter W.
Zitat
Ich habe die CVs ausgelesen
CV7: 20; CV8: 4
Nur die Register 1-4 werden verwendet. Die restlichen Werte sind zufällig.
Grüße, Peter W.
Hallo,
@Hans
Ich habe heute mal das Tendergehäuse abgenommen und die Sache scheint leicht. Mit den Farben hatten es die Arnold-Leute es aber nicht so genau genommen.
Leider habe ich den Kessel nicht abbekommen. Gibt es da einenTrick? Ich habe die Madenschraube entsprechend der Anleitung losgedreht, aber der Kessel hat sich nicht gerühert.
Wenn ich den Kessel abbekomme, werde ich mir die Sache nochmal genau anschauen und dann entscheiden, was ich machen werde. Rauchgenerator von Hand schaltbar, damit kann ich gut leben, aber die Spitzenbeleuchtung sollte schon vom Dekoder gesteuert werden können.
Grüße - Werner P
@Hans
Ich habe heute mal das Tendergehäuse abgenommen und die Sache scheint leicht. Mit den Farben hatten es die Arnold-Leute es aber nicht so genau genommen.
Leider habe ich den Kessel nicht abbekommen. Gibt es da einenTrick? Ich habe die Madenschraube entsprechend der Anleitung losgedreht, aber der Kessel hat sich nicht gerühert.
Wenn ich den Kessel abbekomme, werde ich mir die Sache nochmal genau anschauen und dann entscheiden, was ich machen werde. Rauchgenerator von Hand schaltbar, damit kann ich gut leben, aber die Spitzenbeleuchtung sollte schon vom Dekoder gesteuert werden können.
Grüße - Werner P
Michael Peters - 19.07.10 21:17
Hallo Werner,
hatte vor kurzem auch das Problem:
http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show....mp;sb1=Arnold%20BR18
Viel Spaß
Grüße Michael Peters
hatte vor kurzem auch das Problem:
http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show....mp;sb1=Arnold%20BR18
Viel Spaß
Grüße Michael Peters
@ Michael Peters,
danke für den Link. Hört sich ja furchtbar, da lass ich lieber die Finger von und lass die Frontbeleuchtung immer leuchten.
Grüße - Werner P
danke für den Link. Hört sich ja furchtbar, da lass ich lieber die Finger von und lass die Frontbeleuchtung immer leuchten.
Grüße - Werner P
Michael Peters - 19.07.10 23:12
Hallo Werner,
ein Umbau auf LED-Spitzenbeleuchtung lohnt sich allemal, denn die Originale ist ja sehr funzelig.
Ich stell mal morgen ein Bild ein (ist auf meinem anderen Rechner).
Grüße Michael Peters
ein Umbau auf LED-Spitzenbeleuchtung lohnt sich allemal, denn die Originale ist ja sehr funzelig.
Ich stell mal morgen ein Bild ein (ist auf meinem anderen Rechner).
Grüße Michael Peters
Michael Peters - 20.07.10 14:20
So, hier die Bilder:
Grüße Michael Peters
Die von Michael Peters zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
Grüße Michael Peters
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Hallo Michael,
der Umbau auf LED-Spitzenbeleuchtung ist dir wirklich gut gelungen.
Doch sag mir, wie bekomme ich den Kessel nach lösen der Madenschraube vom Fahrwerk? Geht das Umlaufblech und das Führerhaus mit dem Kessel gleichzeitig ab? Ist das Führerhaus separat demontierbar, so wie es auf der Explosionszeichnung zu sehen ist?
Was für eine Leuchtdiode hast du verwendet und wo kann ich diese erwerben? Ist das zweite Bauteil der Vorwiderstand und der sichtbare Zahlenwert der Widerstandswert?
Grüße - Werner P
der Umbau auf LED-Spitzenbeleuchtung ist dir wirklich gut gelungen.
Doch sag mir, wie bekomme ich den Kessel nach lösen der Madenschraube vom Fahrwerk? Geht das Umlaufblech und das Führerhaus mit dem Kessel gleichzeitig ab? Ist das Führerhaus separat demontierbar, so wie es auf der Explosionszeichnung zu sehen ist?
Was für eine Leuchtdiode hast du verwendet und wo kann ich diese erwerben? Ist das zweite Bauteil der Vorwiderstand und der sichtbare Zahlenwert der Widerstandswert?
Grüße - Werner P
Michael Peters - 20.07.10 23:25
Hallo Werner,
nimm den obigen Link zu Hilfe und dann den darin angegebenen Link und die Ex-Zeichnung:
zuerst würde ich auf der Lokführerseite die schräg verlaufende Bremshebelstange (vom Führerstand zur mittleren Treibachse) abziehen, dann den Führerstand nach oben abziehen (wackeln, evtl.einen kleinen Uhrmacherschraubendreher als Hebel benutzen).
Dann den Kessel durch wackeln (evtl. wieder vorsichtig hebeln) nach oben abziehen.
Dann den Umlauf abnehmen.
Nimm Dir dafür Zeit, habe eine ruhige Hand, evtl. einen Schnaps trinken
und laut fluchen!
Die LED ist eine Warm-Weiße mit hoher Leuchtstärke (habe ich mal beim ledbaron gekauft).
Der Vorwiderstand hat den Wert 2,7k, damit verbraucht die LED bei ~17V Gleisspannung etwa 4mA. Gelötet habe ich beide Bauteile auf ein Stück Streifenrasterplatine.
Weiter habe ich der Lok einen Glockenankermotor spendiert (der Originale war mir zu laut und ich konnte den Decoder einfacher einbauen, da mehr Platz.
Insgsamt ist die Stromaufnahme der Lok jetzt ca 35mA.
Ach noch was, wenn Du schon die Lok in Eizelteile zerlegt hast, spendiere ihr auch direkt neue Hafties, ich habe die von GFN für die BR62 genommen. Die alten bröslten beim Abnehmen so von den Rädern.
Viel Spaß und viel Erfolg.
Grüße Michael Peters
nimm den obigen Link zu Hilfe und dann den darin angegebenen Link und die Ex-Zeichnung:
zuerst würde ich auf der Lokführerseite die schräg verlaufende Bremshebelstange (vom Führerstand zur mittleren Treibachse) abziehen, dann den Führerstand nach oben abziehen (wackeln, evtl.einen kleinen Uhrmacherschraubendreher als Hebel benutzen).
Dann den Kessel durch wackeln (evtl. wieder vorsichtig hebeln) nach oben abziehen.
Dann den Umlauf abnehmen.
Nimm Dir dafür Zeit, habe eine ruhige Hand, evtl. einen Schnaps trinken
Die LED ist eine Warm-Weiße mit hoher Leuchtstärke (habe ich mal beim ledbaron gekauft).
Der Vorwiderstand hat den Wert 2,7k, damit verbraucht die LED bei ~17V Gleisspannung etwa 4mA. Gelötet habe ich beide Bauteile auf ein Stück Streifenrasterplatine.
Weiter habe ich der Lok einen Glockenankermotor spendiert (der Originale war mir zu laut und ich konnte den Decoder einfacher einbauen, da mehr Platz.
Insgsamt ist die Stromaufnahme der Lok jetzt ca 35mA.
Ach noch was, wenn Du schon die Lok in Eizelteile zerlegt hast, spendiere ihr auch direkt neue Hafties, ich habe die von GFN für die BR62 genommen. Die alten bröslten beim Abnehmen so von den Rädern.
Viel Spaß und viel Erfolg.
Grüße Michael Peters
RhönbahNer - 21.07.10 14:01
Hallo Werner,
einen Tip noch: Das Anlöten bereits vorhandener Kabel an einen neuen Decoder halte ich für keine gute Idee. Ich behaupte von mir mal ganz frech, mit einem Lötkolben umgehen zu können, aber dies wäre mir zu risikoreich (Ich spreche da als gebranntes Kind...).
Die Lötpads auf der Decoderplatine sind sehr klein und nahe beieinanderliegend. Erschwerend hinzu kommt, daß das bleifreie Lot, das seitens der Hersteller inzwischen verwendet wird, ein sauberes "Zweitlöten" auf den Pads fast unmöglich macht. Die Gefahr, beim Löten einen Kurzschluß zu verursachen oder ein Pad wegen Überhitzung abzulösen, ist sehr groß, eine eigene Reparatur kaum möglich.
Wechsele lieber den Decoder samt Kabel aus, auch wenn es etwas mehr Arbeit macht.
LG Jürgen
einen Tip noch: Das Anlöten bereits vorhandener Kabel an einen neuen Decoder halte ich für keine gute Idee. Ich behaupte von mir mal ganz frech, mit einem Lötkolben umgehen zu können, aber dies wäre mir zu risikoreich (Ich spreche da als gebranntes Kind...).
Die Lötpads auf der Decoderplatine sind sehr klein und nahe beieinanderliegend. Erschwerend hinzu kommt, daß das bleifreie Lot, das seitens der Hersteller inzwischen verwendet wird, ein sauberes "Zweitlöten" auf den Pads fast unmöglich macht. Die Gefahr, beim Löten einen Kurzschluß zu verursachen oder ein Pad wegen Überhitzung abzulösen, ist sehr groß, eine eigene Reparatur kaum möglich.
Wechsele lieber den Decoder samt Kabel aus, auch wenn es etwas mehr Arbeit macht.
LG Jürgen
Hallo Jürgen,
danke für deinen Tipp. Aber ich habe schon oft Kabel an Decoder angelötet. Ich habe schon öfter z.B. für einen H0er aus einem Kühn T125 durch Anlöten zweiter Leitungen einen KühnT145 gemacht.
Grüße - Werner P
danke für deinen Tipp. Aber ich habe schon oft Kabel an Decoder angelötet. Ich habe schon öfter z.B. für einen H0er aus einem Kühn T125 durch Anlöten zweiter Leitungen einen KühnT145 gemacht.
Grüße - Werner P
Hallo Jürgen,
übe einfach mal an einem alten oder kaputten Decoder oder kaufe Dir eine SMD Lötübung.
Ich hatte auch noch nie Probleme, bleifrei gelötete Leiterplatten mit nicht bleifreiem Lötzinn und Handlötkolben nachzubearbeiten. Wenn man es ganz sauber haben will, saugt man den vorhandenen Zinnklecks mit einer Entlötsauglitze ab und verzinnt das Pad neu. Diese ganzen Vorgänge liegen im einstelligen Sekundenbereich!
Überhitzung und Ablösen tritt nur auf wenn man mit zu geringer Temperatur auf dem Platine herum brät oder die Leiterbahnen mechanisch überlastert oder diese bereits thermisch überlastet wurden (Kurzschluss, Bauteil abgebrannt etc.). Mit einer geregelten Lötstation, entsprechend feiner Lötspitze und bei Bedarf einer Kopflupe ist das Löten selbst kleinster SMD Bauteile möglich.
Das wichtigste ist jedoch, mechanische Kräfte auf die Leiterbahnen unter allen Umständen zu vermeiden. Also z.B. nicht am alten Kabel anziehen, oder ein Bauteil abhebeln, bevor das Zinn geschmolzen ist. Dann reißt man die Kupferfolie vom Substrat.
Beispiel für den Tausch eines Drahtes am Decoder:
- ran mit dem Kolben, Zinn macht blubb, Kolben und Draht wegnehmen.
- passende Entlötlitze drauf, ran mit dem Kolben, Litze saugt, wegziehen
- ran mit Kolben und Zinn, winzigen neuen Klecks drauf
- neuen Draht abisolieren, verzinnen, ablängen
- ran mit Draht und Kolben, Zinn macht blubb, Draht weiter festhalten, Kolben wegnehmen
- mit der Lupe nachkontrollieren
Grüße, Peter W.
übe einfach mal an einem alten oder kaputten Decoder oder kaufe Dir eine SMD Lötübung.
Ich hatte auch noch nie Probleme, bleifrei gelötete Leiterplatten mit nicht bleifreiem Lötzinn und Handlötkolben nachzubearbeiten. Wenn man es ganz sauber haben will, saugt man den vorhandenen Zinnklecks mit einer Entlötsauglitze ab und verzinnt das Pad neu. Diese ganzen Vorgänge liegen im einstelligen Sekundenbereich!
Überhitzung und Ablösen tritt nur auf wenn man mit zu geringer Temperatur auf dem Platine herum brät oder die Leiterbahnen mechanisch überlastert oder diese bereits thermisch überlastet wurden (Kurzschluss, Bauteil abgebrannt etc.). Mit einer geregelten Lötstation, entsprechend feiner Lötspitze und bei Bedarf einer Kopflupe ist das Löten selbst kleinster SMD Bauteile möglich.
Das wichtigste ist jedoch, mechanische Kräfte auf die Leiterbahnen unter allen Umständen zu vermeiden. Also z.B. nicht am alten Kabel anziehen, oder ein Bauteil abhebeln, bevor das Zinn geschmolzen ist. Dann reißt man die Kupferfolie vom Substrat.
Beispiel für den Tausch eines Drahtes am Decoder:
- ran mit dem Kolben, Zinn macht blubb, Kolben und Draht wegnehmen.
- passende Entlötlitze drauf, ran mit dem Kolben, Litze saugt, wegziehen
- ran mit Kolben und Zinn, winzigen neuen Klecks drauf
- neuen Draht abisolieren, verzinnen, ablängen
- ran mit Draht und Kolben, Zinn macht blubb, Draht weiter festhalten, Kolben wegnehmen
- mit der Lupe nachkontrollieren
Grüße, Peter W.
Michael Peters - 22.07.10 11:16
Hallo zusammen,
ich glaube nicht, daß Jürgen die Lötkünste von Werner in Frage stellen wollte, sondern, daß erschwerend hinzukommt, den Decoder praktisch freihand im Tender an die vorhanden Kabel, die ja auch recht kurz sind, anzuloten.
Grüße Michael Peters
ich glaube nicht, daß Jürgen die Lötkünste von Werner in Frage stellen wollte, sondern, daß erschwerend hinzukommt, den Decoder praktisch freihand im Tender an die vorhanden Kabel, die ja auch recht kurz sind, anzuloten.
Grüße Michael Peters
RhönbahNer - 22.07.10 13:42
Hallo,
wie Michael gerade erwähnt hat, wollte ich Werner keinesfalls zu nahe treten; ich hoffe auch, daß er es nicht so verstanden hat. Es war nur ein gutgemeinter Rat anhand eigener (leidvoller) Erfahrung.
Ich habe beruflich viel mit SMD-Bauteilen (bis herab zu SOT883 bzw. bare-die-Bauteilen) zu tun und weiß durchaus damit umzugehen. Trotzdem ist das Löten an Decodern knifflig, und wenn es nicht gleich beim ersten Mal klappt, wird es oft haarig - besonders beim von Michael erwähnten Freihandlöten. Wenn das Neuanlöten eines der mitttleren Kabel nicht sofort klappt, ist es recht diffizil, das Zinn dort zu wieder entfernen, ohne die benachbarten Anschlüsse dabei auch zu "erwischen".
Wenn es nicht unbedingt sein muß, vermeide ich das Löten direkt am Decoder, nachdem ich damit auch unter Berücksichtigung der von Peter W. beschriebenen Vorsichtsmaßnahmen zweimal Pech hatte. Die Decoder sind mir dazu einfach zu teuer...
Die Leiterbahnen sind meiner Erfahrung nach recht empfindlich gegen Ablösen, wenn man sie zum Entlöten und Neuverzinnen mit Entlötlitze und Lötkolben bearbeiten muß, auch bei Verwendung einer geregelten Lötstation. Ich hatte dabei übrigens auch den Eindruck gewonnen, daß manche Pads diesbezüglich bereits vorgeschädigt sind. Vielleicht wurde da auch beim Hersteller schio einmal nachgearbeitet. (?)
LG Jürgen
wie Michael gerade erwähnt hat, wollte ich Werner keinesfalls zu nahe treten; ich hoffe auch, daß er es nicht so verstanden hat. Es war nur ein gutgemeinter Rat anhand eigener (leidvoller) Erfahrung.
Ich habe beruflich viel mit SMD-Bauteilen (bis herab zu SOT883 bzw. bare-die-Bauteilen) zu tun und weiß durchaus damit umzugehen. Trotzdem ist das Löten an Decodern knifflig, und wenn es nicht gleich beim ersten Mal klappt, wird es oft haarig - besonders beim von Michael erwähnten Freihandlöten. Wenn das Neuanlöten eines der mitttleren Kabel nicht sofort klappt, ist es recht diffizil, das Zinn dort zu wieder entfernen, ohne die benachbarten Anschlüsse dabei auch zu "erwischen".
Wenn es nicht unbedingt sein muß, vermeide ich das Löten direkt am Decoder, nachdem ich damit auch unter Berücksichtigung der von Peter W. beschriebenen Vorsichtsmaßnahmen zweimal Pech hatte. Die Decoder sind mir dazu einfach zu teuer...
Die Leiterbahnen sind meiner Erfahrung nach recht empfindlich gegen Ablösen, wenn man sie zum Entlöten und Neuverzinnen mit Entlötlitze und Lötkolben bearbeiten muß, auch bei Verwendung einer geregelten Lötstation. Ich hatte dabei übrigens auch den Eindruck gewonnen, daß manche Pads diesbezüglich bereits vorgeschädigt sind. Vielleicht wurde da auch beim Hersteller schio einmal nachgearbeitet. (?)
LG Jürgen
Hallo Jürgen,
seit der Einführung des bleifreien Lötens ist Toleranz der Leiterplatten gegenüber nachträglichem Löten geringer geworden. Dies scheint mit dem höheren Temperaturprofil zusammen zu hängen. Allerdings scheint es auch doch recht nennenswerte Unterschiede beim Basismaterial zu geben und wohl auch davon abzuhängen, wie die Oberfläche behandelt wurde (chem. Zinn, HAL, Gold) und wie das Layout und die Platine aufgebaut ist. Eine 4fach Layer mit Masseflächen leitet mehr Wärme ab als eine normale doppelseitige 0,5er Platine in Feinstleitertechnik.
Ausserdem habe ich eins von D&H Decodern gelernt, und diese Idee finde ich sehr gut: Die Lötpads zum Anlöten von Kabeln und Steckern direkt im Pad durchkontaktieren, nicht erst die weg führenden Leiterbahnen. Durch die Vias halten die Pads mechanisch, thermisch und elektrisch wesentlich mehr aus.
Grüße, Peter W.
seit der Einführung des bleifreien Lötens ist Toleranz der Leiterplatten gegenüber nachträglichem Löten geringer geworden. Dies scheint mit dem höheren Temperaturprofil zusammen zu hängen. Allerdings scheint es auch doch recht nennenswerte Unterschiede beim Basismaterial zu geben und wohl auch davon abzuhängen, wie die Oberfläche behandelt wurde (chem. Zinn, HAL, Gold) und wie das Layout und die Platine aufgebaut ist. Eine 4fach Layer mit Masseflächen leitet mehr Wärme ab als eine normale doppelseitige 0,5er Platine in Feinstleitertechnik.
Ausserdem habe ich eins von D&H Decodern gelernt, und diese Idee finde ich sehr gut: Die Lötpads zum Anlöten von Kabeln und Steckern direkt im Pad durchkontaktieren, nicht erst die weg führenden Leiterbahnen. Durch die Vias halten die Pads mechanisch, thermisch und elektrisch wesentlich mehr aus.
Grüße, Peter W.
Hallo Jürgen,
mache dir keine Sorgen ich habe nichts falsch verstanden. Auch ich habe schon Lehrgeld bezahlt. Mir macht es einfach Spass Lokomotiven zu digitalisieren. Ich versuche auch stets eine hochwertige Arbeit zu machen.
Grüße - Werner P
mache dir keine Sorgen ich habe nichts falsch verstanden. Auch ich habe schon Lehrgeld bezahlt. Mir macht es einfach Spass Lokomotiven zu digitalisieren. Ich versuche auch stets eine hochwertige Arbeit zu machen.
Grüße - Werner P
RhönbahNer - 23.07.10 12:33
@21:
Stimmt, die Methode der durchkontaktierten Lötpads ist wirklich eine gute Idee. Bleibt zu wünschen, daß sich dies bei den Herstellern herumspricht.
LG Jürgen
Stimmt, die Methode der durchkontaktierten Lötpads ist wirklich eine gute Idee. Bleibt zu wünschen, daß sich dies bei den Herstellern herumspricht.
LG Jürgen
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