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THEMA: Neue Trix Mobile Station
THEMA: Neue Trix Mobile Station
Walter aus Bayern - 03.04.10 22:30
Hallo,
im neuen Mäkrlin Magazin steht u. a. über die neue Mobile Station: "Trix-Fahrer werden das System Selectrix in dieser Aufzählung vermissen. Daher soll an dieser Stelle gleich darauf hingewiesen werden, daß die Mobile Station nicht für den Betrieb von reinen Secectirx-Decodern geeignet ist. Diese Möglichkeit steht zwar als künftige Option im Pflichtenheft für Mobile Station und Central Station (Art. 60214), ein Termin für die Umsetzung lässt sich heute aber noch nicht nennen. Bis dahin ist bei den aktuellen Trix-Decodern darauf zu achten, dass sie nur im DCC-Modus von der Trix-Mobile Station gesteuert werden können."
Grüße
Walter
im neuen Mäkrlin Magazin steht u. a. über die neue Mobile Station: "Trix-Fahrer werden das System Selectrix in dieser Aufzählung vermissen. Daher soll an dieser Stelle gleich darauf hingewiesen werden, daß die Mobile Station nicht für den Betrieb von reinen Secectirx-Decodern geeignet ist. Diese Möglichkeit steht zwar als künftige Option im Pflichtenheft für Mobile Station und Central Station (Art. 60214), ein Termin für die Umsetzung lässt sich heute aber noch nicht nennen. Bis dahin ist bei den aktuellen Trix-Decodern darauf zu achten, dass sie nur im DCC-Modus von der Trix-Mobile Station gesteuert werden können."
Grüße
Walter
Hallo Walter,
ich weiß von meinen Händler das Trix die Auslieferung der neuen Mobile Station verschoben hat um sie mit dem SX Format auszustatten.
Gruß Christian
ich weiß von meinen Händler das Trix die Auslieferung der neuen Mobile Station verschoben hat um sie mit dem SX Format auszustatten.
Gruß Christian
Hallo Walter,
das wurde leider schon lange anhand der Artikelbeschreibung befürchtet.
Weiß jemand, wer die neue MS entwickelt hat? Von D&H kommt sie ja offensichtlich nicht...
Gruß
Daniel
das wurde leider schon lange anhand der Artikelbeschreibung befürchtet.
Weiß jemand, wer die neue MS entwickelt hat? Von D&H kommt sie ja offensichtlich nicht...
Gruß
Daniel
Hallo,
ich konnte die Frage klären, es ist kein Geheimnis:
http://de.kontron.com/unternehmen/news-events/k...in+digital.3296.html
Grüße, Peter W.
ich konnte die Frage klären, es ist kein Geheimnis:
http://de.kontron.com/unternehmen/news-events/k...in+digital.3296.html
Grüße, Peter W.
Beitrag editiert am 10. 05. 2010 15:01.
Okay, vom Auftragsfertiger entwickeln lassen... hat Kontron denn Modellbahner in der Entwicklung?
Gruß
Daniel
Gruß
Daniel
Das weiß ich nicht, da ich die Firma und deren Mitarbeiter nicht kenne. Aber die Wahrscheinlichkeit ist statistisch gesehen recht hoch.
Grüße, Peter W.
Grüße, Peter W.
Ich fahre immer noch mit meiner Uhlenbrock Daisy. Von der muß ich mich sicher über kurz oder lang verabschieden. Was kann die Mobile Station was Daisy nicht kann?
Habe aber sowieso noch absolut keine Ahnung auf was ich wechseln soll, wobei für mich feststeht das ich NICHT digital schalten werde bzw. will.
Gruß Wolfgang
Habe aber sowieso noch absolut keine Ahnung auf was ich wechseln soll, wobei für mich feststeht das ich NICHT digital schalten werde bzw. will.
Gruß Wolfgang
Daisy nicht kann: CVs auslesen, 16 Funktionen schalten zum Bleistift?
Arnold_Huebsch - 04.04.10 11:59
Kontron ist eine sehr bekannte Entwicklerfirma. Hat ja auch die EcoS gemacht. Das Wissen am Embedded Sektor kombiniert mit den nötigen HF Kenntnissen um heutige Prozessoren mit Peripherie zu versorgen wird wohl bei keiner MoBa Elektronik Firma vorhanden sein. Solche Dinge aus dem Haus zu geben und bei einem Spezialisten machen zu lassen ist sicher effizient.
Einzig noch machbare Alternative ist auf Lösungen zu setzten die alles in einem Chipgeäuse konzentrieren. Aber auch hier wird's problematisch wenn man wesentlich über 100MHz Clockrate hinausgeht. Hybridlösungen mit vorgefertigten CPU Modulen und kundenspezifischen I/O Teil sind für BoBa einfach zu teuer. Heutige große Zentralen wie EcoS, MX10, CentralStation udglm dürfen in der Fertigung nicht mehr als €50-€90,- kosten sonst schafft es keiner die Dinger um 300-500 Euro un den Laden zu bekommen. Das zwingt zu fertigungseffizienten Spezialkonstruktionen somit die Vergabe an Spezialisten.
Mit einer gewissen Verwunderung lese ich über die Erosion es SX Marktes. Kommt es tatsächlich zu einer Kindesweglegung? Ich will keine weitere leidige Diskussion über Datenformate lostreten, wenn jetzt doch ein Idiot meine Fage mißbraucht und das zum Anlaß nimmt will ich mich gleich bei allen Forenteilnehmern für die daraus entstandene Belästigung entschuldigen. Wir wissen alle voneinander wer welches Datenformat einsetzt.
Bisher ist aber noch nie erörtert worden wie es weitergehen könnte, immer aus Angst vor den unnötigen Flamewars.
Trix ist zögerlich mit der SX Unterstützung die klassischen SX Anbieter gehen zu Hybridangeboten über. Am Decodersektor sind die CPU basierenden SX Decdoer kleiner als sie ASIC Lösungen, am Featuresektor (anzahl F-Tasten, Lichteffekte, SuSi, Sound udglm) sind auch schon vor Jahren die Würfel gefallen. Es gibt kaum mehr SX Decoder sonden hauptsächlich SX/DCC Hybride.
Wenn ich mir das so ansehe meine ich da ein gewisses Muster zu erkennen.
Einzig noch machbare Alternative ist auf Lösungen zu setzten die alles in einem Chipgeäuse konzentrieren. Aber auch hier wird's problematisch wenn man wesentlich über 100MHz Clockrate hinausgeht. Hybridlösungen mit vorgefertigten CPU Modulen und kundenspezifischen I/O Teil sind für BoBa einfach zu teuer. Heutige große Zentralen wie EcoS, MX10, CentralStation udglm dürfen in der Fertigung nicht mehr als €50-€90,- kosten sonst schafft es keiner die Dinger um 300-500 Euro un den Laden zu bekommen. Das zwingt zu fertigungseffizienten Spezialkonstruktionen somit die Vergabe an Spezialisten.
Mit einer gewissen Verwunderung lese ich über die Erosion es SX Marktes. Kommt es tatsächlich zu einer Kindesweglegung? Ich will keine weitere leidige Diskussion über Datenformate lostreten, wenn jetzt doch ein Idiot meine Fage mißbraucht und das zum Anlaß nimmt will ich mich gleich bei allen Forenteilnehmern für die daraus entstandene Belästigung entschuldigen. Wir wissen alle voneinander wer welches Datenformat einsetzt.
Bisher ist aber noch nie erörtert worden wie es weitergehen könnte, immer aus Angst vor den unnötigen Flamewars.
Trix ist zögerlich mit der SX Unterstützung die klassischen SX Anbieter gehen zu Hybridangeboten über. Am Decodersektor sind die CPU basierenden SX Decdoer kleiner als sie ASIC Lösungen, am Featuresektor (anzahl F-Tasten, Lichteffekte, SuSi, Sound udglm) sind auch schon vor Jahren die Würfel gefallen. Es gibt kaum mehr SX Decoder sonden hauptsächlich SX/DCC Hybride.
Wenn ich mir das so ansehe meine ich da ein gewisses Muster zu erkennen.
Selectrix ist für Neueinsteiger doch meist nur noch eine zusätzliche Option z.B. für schnelles Schalten/Melden.
Diese Entwicklung zeigt sich auch bei den neuen Zentralen RMX oder FCC wobei "reines DCC-Fahren" möglich ist, man für die Schalt/meldeaufgaben auf den schnellen Sx-Bus setzt.
Märklin/Trix will wohl in seinem Bereich ein wenig "Ordnung" bei insgesamt 5 Digitalsystemen reinkriegen: war betriebswirtschaftlich auch unsinnig.
Man sieht es ja an der CS 2: DCC-fähig, ab Ende des Jahres soll die Sx-Buchse auch verwendet werden können. Ebenfalls die Anzahl der unterschiedlichen Zentralen reduzieren.
Für Sx-Nutzer ändert sich doch nicht viel. Und das D & H eine Konsequenz zieht und nur noch eine "Decoderfamilie" anbietet ist auch natürlich: die Signalauswertung ist mit Sicherheit nicht mehr das Komplexe an einem Lokdecoder.
Diese Entwicklung zeigt sich auch bei den neuen Zentralen RMX oder FCC wobei "reines DCC-Fahren" möglich ist, man für die Schalt/meldeaufgaben auf den schnellen Sx-Bus setzt.
Märklin/Trix will wohl in seinem Bereich ein wenig "Ordnung" bei insgesamt 5 Digitalsystemen reinkriegen: war betriebswirtschaftlich auch unsinnig.
Man sieht es ja an der CS 2: DCC-fähig, ab Ende des Jahres soll die Sx-Buchse auch verwendet werden können. Ebenfalls die Anzahl der unterschiedlichen Zentralen reduzieren.
Für Sx-Nutzer ändert sich doch nicht viel. Und das D & H eine Konsequenz zieht und nur noch eine "Decoderfamilie" anbietet ist auch natürlich: die Signalauswertung ist mit Sicherheit nicht mehr das Komplexe an einem Lokdecoder.
schnorpser - 04.04.10 13:01
DCC ist klar der Massenmarkt, SX eher ein "Liebhaber-System" (persönlich: leider). Bevor man zu SX kommt, wird man zunächst vom "übermächtigen" DCC-Markt "erschlagen" - Gründe hierfür liegen eher in der Vergangenheit und sind hinreichend bekannt. Wichtig für neue Produkte ist u.a. Time-to-Market - also schnell mit neuem Produkt/Entwicklung am Markt präsent sein. Im Fall Trix, resp. Märklin, ist es sicher auch ein betriebswirtschaftlicher Aspekt, zunächst mit einem DCC-Gerät an den Start zu gehen, ist doch hier der Markt klar größer - was nicht gleich bedeutet, dass man hier auch mehr Geräte absetzen kann, schließlich ist der DCC-Markt sehr gut erschlossen. Ob und wann Trix sich auf seine Wurzeln besinnt und die sicher vorhandenen Vorzüge von SX (PS: andere Systeme sind auch gut
) per Update nachpflegt bleibt abzuwarten - ich bin gespannt.
Die Entscheidung "uriger" SX'ler nun auch DCC zu implementieren werte ich als ein Befriedigen von Marktwünschen. Man sieht in Foren ja selbst, welche Ausmaße System-Diskussionen annehmen (können) - mit Mehrsystemzentralen nimmt der Hersteller dem Kunden die Festlegung ein ein System ab und bietet beide (SX/DCC) in einem Produkt an. So kann der Kunde zu Hause in Ruhe testen und entscheiden, in welcher Konfiguration er seine MoBa betreiben möchte.
Ob nun ein Lokdecoder einen ASIC haben sollte oder nicht ist mir eigentlich egal. Für mich zählt das Ergebnis. Dabei habe ich schon gute Lokdecoder ohne ASIC gesehen, viele gute mit ASIC bei mir verbaut
und weniger gute ohne ASIC. Wichtig bei einem Lokdecoder im Fahrbetrieb sind für mich die Regeleigenschaften (EMK-Erkennung, möglichst schnelle und hochauflösende AD/DA-Wandlung)- hierbei funktionieren die D&H-Lokdecoder bei meinen bisherigen Modellen hervorragend. Schaltbare Sonderfunktionen sind für mich "Leckerlies" und gerade in Spur N meist weniger zu nutzen, als in größeren Spurweiten, wo Platz für genügend Features vorhanden ist. Bei meinem H0-Modellen habe ich nun auch Appetit bekommen, und rüste einige Loks mit schaltbaren Lichteffekten (Rangierlicht, Dimmung) aus - angesteuert durch DHP250.
Persönlich bin ich nach wie vor von SX überzeugt, nutze aber gern die Mutliprotokoll-Eigenschaften von RMX und FCC. Dass die neuen D&H-Lokdecoder (DHPxxx) ebenfalls alle "Gleichstrombahner-Digitalsprachen" verstehen, ist für mich ein Vorteil, gerade wenn ich mit meinem Modellen mal bei DCC-Freunden fahre.
Viele osterliche Grüße
SX1-Norbert
Die Entscheidung "uriger" SX'ler nun auch DCC zu implementieren werte ich als ein Befriedigen von Marktwünschen. Man sieht in Foren ja selbst, welche Ausmaße System-Diskussionen annehmen (können) - mit Mehrsystemzentralen nimmt der Hersteller dem Kunden die Festlegung ein ein System ab und bietet beide (SX/DCC) in einem Produkt an. So kann der Kunde zu Hause in Ruhe testen und entscheiden, in welcher Konfiguration er seine MoBa betreiben möchte.
Ob nun ein Lokdecoder einen ASIC haben sollte oder nicht ist mir eigentlich egal. Für mich zählt das Ergebnis. Dabei habe ich schon gute Lokdecoder ohne ASIC gesehen, viele gute mit ASIC bei mir verbaut
Persönlich bin ich nach wie vor von SX überzeugt, nutze aber gern die Mutliprotokoll-Eigenschaften von RMX und FCC. Dass die neuen D&H-Lokdecoder (DHPxxx) ebenfalls alle "Gleichstrombahner-Digitalsprachen" verstehen, ist für mich ein Vorteil, gerade wenn ich mit meinem Modellen mal bei DCC-Freunden fahre.
Viele osterliche Grüße
SX1-Norbert
Beitrag editiert am 04. 04. 2010 18:42.
Liegt der neuen Mobile Station eine GPL bei? Gibt es die von der GPL verpflichtete Möglichkeit zum herunterladen des gesamten Quellkodes für das Produkt?
Gruß,
Harald.
Gruß,
Harald.
Hallo Harald,
aufgrund folgender Aussage in der Pressemitteilung müssten zumindest alle "Anpassungen" des GPL-Codes auch unter GPL zur Verfügung gestellt werden:
Inwieweit das auch auf die eigentliche Steuerungsapplikation cs2.arm zutrifft, wäre zu prüfen. Kommt darauf an, welche GPL-Bibliotheken benutzt/angepasst/verlinkt wurden. Speziell beim "linken" macht es einen Unterschied, ob statisch oder dynamisch.
Stellt jemand eine Anfrage an Märklin/Kontron?.png)
Gruß
Daniel
aufgrund folgender Aussage in der Pressemitteilung müssten zumindest alle "Anpassungen" des GPL-Codes auch unter GPL zur Verfügung gestellt werden:
Zitat
Als Betriebssystem kommt ein modifiziertes Gentoo-Linux zum Einsatz. Durch die mit dem Betriebssystem eingezogene Abstraktionsschicht kann die Applikation (cs2.arm) theoretisch auf jeder passenden Hardwareplattform laufen, was die Investition in die Central Station 60213 von Märklin Digital langfristig sichert.
Inwieweit das auch auf die eigentliche Steuerungsapplikation cs2.arm zutrifft, wäre zu prüfen. Kommt darauf an, welche GPL-Bibliotheken benutzt/angepasst/verlinkt wurden. Speziell beim "linken" macht es einen Unterschied, ob statisch oder dynamisch.
Stellt jemand eine Anfrage an Märklin/Kontron?
Gruß
Daniel
Hallo,
die eigentliche Applikation muss nicht zwingend Open Source sein nur weil mit Linux ein Open Source Betriebssystem zugrunde liegt - wohl aber Modifikationen am Linux selbst, und dem wurde Rechnung getragen.
Grüße, Peter W.
die eigentliche Applikation muss nicht zwingend Open Source sein nur weil mit Linux ein Open Source Betriebssystem zugrunde liegt - wohl aber Modifikationen am Linux selbst, und dem wurde Rechnung getragen.
Grüße, Peter W.
Damit ist ja alles geklärt. .png)
Gruß
Daniel
Gruß
Daniel
> die eigentliche Applikation muss nicht zwingend Open Source sein nur
> weil mit Linux ein Open Source Betriebssystem zugrunde liegt
Naja, die Rechtslage ist meines Wissens eigentlich so, dass wenn man ein "embedded" Produkt als GANZES anbietet, dann gilt die GPL für das GANZE. Märklin verkauft ja nicht die HW und das OS und die Treiber und die Applikation seperat. Aber nur jemand der das Produkt gekauft hat kann vielleicht mit Hilfe der FSF (Free Software Foundation) das auch einfordern. Dazu braucht man aber viel Zeit und wahrscheinlich auch Geld. So ist das eben wenn der Hersteller die Lizenz nicht freiwillig einhällt, was eigentlich der Open Source gegenüber fair wäre.
Gruß,
Harald.
> weil mit Linux ein Open Source Betriebssystem zugrunde liegt
Naja, die Rechtslage ist meines Wissens eigentlich so, dass wenn man ein "embedded" Produkt als GANZES anbietet, dann gilt die GPL für das GANZE. Märklin verkauft ja nicht die HW und das OS und die Treiber und die Applikation seperat. Aber nur jemand der das Produkt gekauft hat kann vielleicht mit Hilfe der FSF (Free Software Foundation) das auch einfordern. Dazu braucht man aber viel Zeit und wahrscheinlich auch Geld. So ist das eben wenn der Hersteller die Lizenz nicht freiwillig einhällt, was eigentlich der Open Source gegenüber fair wäre.
Gruß,
Harald.
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