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THEMA: PecoCode55 Herzstückschnitt Ja Nein?

THEMA: PecoCode55 Herzstückschnitt Ja Nein?
Startbeitrag
Ahrimaan - 28.01.10 17:46
Hallo,

wie der Threadtitel schon fragt : Schnitt machen ja nein ?

ich höre häufig gegenteiliges.

Wie sieht es in der Erfahrung aus ?

Grüße

habe ich noch nie gemacht und keine Probleme damit.
Habe eine zusätzliche Stromversorgung des Herzstückes über den Weichenantrieb installiert, die zeitgleich mit dem Backenschienenkontakt umschaltet.
Fahre auf meiner Kelleranlage analog und auf meinen Modulen sowohl digital (SX) als auch analog.
Gruß
Klaus
Hallo

Das kommt drauf an....
Wenn Du z.B. das Herzstück über ein Relais polarisierst, welches nicht synchron zum Weichenantrieb schaltet, dann hättest Du ein Problem, wenn Du keinen Schnitt machst.

Ich persönlich baue alle Peco-Weichen um.
Herzstück extern polarisieren und von den Zungen abtrennen (also einen Schnitt machen).
Desweiteren werden die Schienen zwischen Trennschnitt und Zungen zusätzlich mit den Backenschienen verbunden.

Gruß
Tomi
Nein

Ich habe bisher ca.25 Weichen verbaut und keine Probleme. Ich schalte mit Rautenhaus Servodecoder.

Grüße,
Marco
Hm,

es gibt nur ein Problem mit ganz bestimmten Digi-Systemen (weiß immer noch nicht welche), die sehr fein eingestellt sind und einen Micro-Kurzschluß erkennen und auf Error gehen.
Dieser Micro-Kurzschluß geschieht, wenn die Umschaltung von Weichenzunge und Herzstückpolarisierungskontakt nicht syncron verlaufen.

Ich persönlich baue alle PECO Weichen um, aber es muß jeder selbst entscheiden ob ihm der Aufwand wert ist.
Für mich ist es ein mehr an Sicherheit und eine zusätzliche Stromeinspeißemöglichkeit.

mfG.
"tattoo"
Hallo,

bei den Rautenhaus Servodecodern gibt es keinen Mikrokurzschluss. Die haben 2 Relais. Das erste schaltet das Herzstück vor dem Umlegen der Zunge stromlos, das zweite legt nach dem Umlegen der Zunge dann die andere Spannung an.

Grüße,
Marco
Hallo,

unabhängig von einem zu späten oder zu frühen Umschalten der Herzstückspannung kann es - soweit ich gelesen habe - wohl auch bei bestimmten Radsätzen zu einem Kontakt zwischen Backenschiene und Herzstück durch das (zu breite?) Rad kommen, was ebenfalls einen Kurzen verursacht und manche Zentrale zum Abschalten bringt. http://www.der-moba.de/index.php/DCC-friendly .

Wie relevant das ist und unter welchen Umständen das vorkommt kann ich nicht sagen. Viele machen scheinbar den Umbau nicht und haben keine Probleme. Blöd wär's nur, wenn man alles eingeschottert hat, und dann Probleme bekommt.

Komisch, dass Peco sowas nicht vorher bedenkt. Die Tillig-Elite-H0-Weichen ( http://www.der-moba.de/index.php/Digitalumbau_Tillig_Elite_Weichen ), bei denen der Umbau früher auch immer empfohlen wurde, sind übrigens letztens überarbeitet worden, da soll das Problem jetzt nicht mehr auftreten (lt. MIBA http://www.miba.de/miba/09/11/30.htm ). Schade, dass es das Tillig Elite Gleis  nicht mit Code-55-Profil für N gibt. Das wäre ein echter Renner.

Grüße
Thomas

Nach dem was ich bisher gelesen habe braucht man den Schnitt nur, wenn die Polarisierung durch den Weichendekoder ungleich zur Mechanik der Weiche passiert. Das ist ja ohnehin ein Fehler in der Weichensteuerung und sollte daher dort und nicht an der Weiche behoben werden.

Ich habe keinen Schnitt und keine Probleme. Ist aber sehr interessant wie sich dieses "Gerücht", man müsse diesen Schnitt haben, immer weiter verbreitet und irgendwie machen 'ne Menge Leute dabei mit.

Hallo Thomas,

ich denke wenn der Radsatz an die nicht anliegende Zunge kommt, sollte das Achsmaß überprüft werden

Grüße,
Marco
Yepp,

das ist bei mir definitiv noch nie passiert! Weil da wäre die Stromabschaltung sicher ganz böse und hätte für eine flotte Bremsung gesorgt und das dann auch nicht nur einmal. Nee, bei normalem Radstand kann das eigentlich nicht sein. In der allergrößten Not würde ich dann eher diesen einen Radsatz von innen lackieren, dann ist da auch Ruhe.

Hm,

#7, selbst beim PECO Weichenantrieb (PL-10, PL-10E, PL-10W) und dem PECO Zusatzkontakten PL-15 ist es fast nicht möglich genau syncron zu sein. Macht normalerweise nichts, aber eben halt nur ganz bestimmte Digi-System reagieren sauer.

Auch eine Hofmann-Antrieb oder andere Antriebe sind nerventötende Justierungen wenn man 100% syncron sein will.
Nur aufwändige Antriebe die zuerst das Herzstück stromlos schalten, dann die Weichenzunge umlegen und erst dann das Herzstück wieder mit Polarität versehen, sind 100% sicher.

Nur, das Gerücht kann sich halt sehr böse auswirken, wenn die Weichen eingebaut und geschottert sind und man dann daraufkommt, daß es mit den Weichenantrieben nicht geht und alle Antriebe gegen aufwändige Antriebe tauschen muß, nur weil gerade das Digi-System auf Error geht.
Oder man wechselt halt einfach auf eine weniger empfindlicheres Digi-System.

mfG.
"tattoo"
Also ich hab den Trennschnitt bei allen meinen Weichen gemacht, teils bei schon eingebauten. Ich fahr digital. Und nicht nur bei nicht synchron umschaltenden Antrieben bzw. Schaltern oder falsch justierten Radsätzen kann es zu Problemen kommen. Denn auch wenn man vergißt die Weiche in die richtige Richtung zustellen kann es zum auffahren kommen und dann zum Kurzschluß. Und der Kurzschluß sorgt auch für Mikroverbrennungen an Rädern, Schienen und Schleifkontakten, was auf Dauer die Stromabnahme verschlechtert.

Markus
Hallo!

Also, ein Gerücht ist es sicherlich nicht!
Auf unserer Modulanlage ist der Schnitt auch Pflicht. Wir fahren zwar analog, jedoch haben wir überall eine Gleisbestztmeldung. Sind die Umpolung des Herzstücks und der Weichenantrieb nicht 100% synchron (ist bei fast jedem Antrieb der Fall), spricht die Gleisbestztmeldung an und bringt das automatische Blocksystem durcheinander. Fährt man analog und hat keine Gleisbestztmeldung braucht man den Schnitt nicht unbedingt. Es gibt aber noch einen weiteren Vorteil, wenn man das Herzstück von den Stellschienen trennt.  Wenn der Weichenantrieb nicht schaltet, aber das Relais für die Herzstückpolarisierung, hat man keinen Kurzschluß auf den Gleisen. Mit dem Betrieb kann man weiter machen bis man merkt, dass die Weiche nicht mehr gestellt wird.

Gruß, Beni
@10
Zitat

Nur aufwändige Antriebe die zuerst das Herzstück stromlos schalten, dann die Weichenzunge umlegen und erst dann das Herzstück wieder mit Polarität versehen, sind 100% sicher.



Korrekt.

Es gäbe aber auch eine einfachere Alternative mit der gleichen Wirkung, gerade wenn mit PC gesteuert wird: Vor dem Umsteuern der Weiche die Fahrspannungs-Einspeisung der ganzen Weichenstrasse abschalten. Dann Weiche(n) umsteuern. Dann Fahrspannung wieder zuschalten. Ohne Spannung am Herzstück kann kein Kurzschluss entstehen...

Das Abschalten sollte kein Problem sein, da ja Weichen sowieso nur umgesteuert werden sollen (dürfen), wenn keine Fahrzeuge darauf stehen...

Felix
Hallo,

nochmal 'ne dumme Frage an alle Umbauer:

Die Litze verbindet Außenschiene und Zunge ja im nicht beweglichen Teil der Weichenzungen. Die Spitzen der Weichenzungen werden dann weiter nur über die Außenschienen (Oxydation?) und über das Gelenk versorgt. Reicht das denn auch, oder sollte man da auch noch eine kleine flexible Litze dran löten?

http://cygbert.franken.de/anlage/weichenumbau/

Im o.g. Beispiel steht dort ja "OPTION" im Schema.

Grüße
Thomas
Ich verstehe die ganze Problematik nicht so richtig. Peco hat schon gewußt was sie da konstruiert haben. Von nicht maßhaltigen Radsätzen mal abgesehen.
Nicht umsonst ist die Möglichkeit vorgesehen bei den Fulgurex Weichenmotoren zwei zusätzliche Springschalter aufzuschrauben.
Wir beim MTKB fahren seit Jahren mit Fulgurex Weichenmotoren ohne bei den Weichen einen "Schnitt" zu machen.
Herzstück und Mittelteil sind unten im Gleisbett mit Silberdraht verbunden. Hier wird der " Herzstück Polarisierungsdraht" angelötet. Die Springfeder der Zunge wird herausgenommen ( Grund: Der Motorstelldraht muß sonst gegen die Springfeder ankämpfen.)
Wenn keiner der beiden Springschalter des Weichenantriebes anderweitig  benutzt wird, wird Herzstück an Mitte beider Umschalter links und rechts gelötet  . An den jeweiligen freien seitlichen Anschluß des Springschalters wird linke Schiene Strom und auf der anderen Motorseite Seite rechte Schiene Strom gelötet und zwar so, das erst Herzstück stromlos wird beim Umlaufen der Zungen und bei Erreichen der Endlage wieder der "richtige" Strom zugeführt wird.
Zugegeben, es werden da zwei Springschalter benötigt aber die Justage entfällt weil auch durch die gebogene Stellfeder ein zuviel an Stellweg "geschluckt" wird, siehe Bild.

Gruß Gunter


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Hallo Thomas

Die Probleme mit den Radsätzen treten in der Regel nur dann auf, wenn diese falsch eingestellt sind.

Ich setze auf die etwas einfach "gestrickte" Verbindung zwischen fester und beweglicher Zunge von unten immer noch einen kleinen Lötpunkt. So, und mit allen anderen genannten Umbauten habe ich, wie schon anderweitig erwähnt, eine der betriebssichersten Weichen.

Hallo Tattoo
Zitat

eine zusätzliche Stromeinspeißemöglichkeit.

Diese Möglichkeit hast Du aber auch, wenn kein Trennschnitt vorhanden ist.
Zitat

Auch eine Hofmann-Antrieb oder andere Antriebe sind nerventötende Justierungen wenn man 100% syncron sein will.

Was hat das mit einer Justierung zu tun? Andere Kollegen haben es hier ja schon genannt: Es kommt darauf an, wie die Polarisierung aufgebaut ist. Bei einem Antrieb, der nicht zeitversetzt das Herzstück stromlos schaltet und ebenfalls zeitversetzt wieder den Stom zuschaltet, kann es zu Problemem kommen. Das hat nichts mit Justierung zu tun.

Viele Grüße
Tomi
Hm,

Tomi, die zusätzlichen Anschlüße verwende ich um jede Weiche einspeißen zu können, so wie ich jedes Flexgleis mit einem Anschluß versehe. Die zusätzliche Einspeißemöglichkeit bei den Weichen hat sich für mich persönlich vor allem bei Weichenstraßen mit Isolierverbindern als ganz gut erwiesen. Wie gesagt das ist meine rein persönliche Bauweise.

Tomi, wenn du meine Antwort durchliest, sprach ich von den ganz normalen Antrieben die ja auch von Modellbahnern verwendet werden. Nimm ganz einfach den Hofmann (Conrad) als Beispiel. Ich kann den ganz einfach unten dran schrauben und ....., aber die Umschaltung ist nicht 100% syncron. Wenn ich das aber will, muß ich genau den Punkt finden wo der Umschalter im Antrieb den ich für die Polarisierung verwende umschaltet und dann den Antrieb so justieren (anschrauben) daß genau zu dem Zeitpunkt auch die Weichenzunge umlegt.

Ich weiß, es gibt bessere Antrieb wie du erwähnt hast. Aber leider verwenden nicht alle PECO-Weichenbenützer diese Antriebe, sondern verschiedenste am Markt erhältliche.

Auch beim Einsatz des PECO PL-10, PL-10E, PL-10W inkl. PL-15 können die Microswitch auf dem PL-15 nachjustiert werden, auch wenn der PL-10, PL-10E, PL-10W direkt an der Weiche geklippt ist. Normalerweise wird der andere Microswitch des PL-15 als Rückmelder (analog)verwendet oder auch als Endabschalter. Wenn man darauf verzichtet und beide Microswitches für die Herzstückpolarisierung verwendet, ist durch justieren dieser die Chance sie ein zu stellen.

mfG.
"tattoo"
Hallo Tattoo

Ist schon klar, dass du die Anschlüsse zur Stromeinspeisung der Weichen verwendest. Mein Hinweis galt lediglich der Tatsache, dass die Einspeisung auch OHNE Trennschnitt erfolgen kann, denn es ging hier ja eigentlich um den Trennschnitt. Dies sollte auch zum besseren Verständnis der Kollegen gelten, die sich noch nicht so gut damit auskennen.

Zitat

sprach ich von den ganz normalen Antrieben

Du sprachst von Hofmann und ANDEREN Antrieben. Ich habe mich auf die "anderen" Antriebe berufen und ich persönlich sehe Servos z.B. mittlerweile auch schon als "normale" Antriebe an.
Aber ich denke, jetzt wissen wir, was wir meinen.

Gruß
Tomi
Moin,

ich glaube, man kann grundsätzlich folgendes feststellen:
- ohne Schnitt muß man keine Probleme haben
- mit Schnitt wird man keine Problem haben
- einspeisen/Einspeisung bitte nicht mit "ß" schreiben

Gruß
Kai
Zitat

Die Litze verbindet Außenschiene und Zunge ja im nicht beweglichen Teil der Weichenzungen. Die Spitzen der Weichenzungen werden dann weiter nur über die Außenschienen (Oxydation?) und über das Gelenk versorgt. Reicht das denn auch, oder sollte man da auch noch eine kleine flexible Litze dran löten?



Hallo,
das überlege ich auch gerade. Denn sehr vertrauenerweckend sind diese Wackelverbindungen zur Stromversorgung nicht. Besonders wenn es durch die farbliche "Verrostung" der Gleise zu Kontaktproblemen zwischen Zunge und Backenschiene kommt.

Viele Grüße ÷ Udo

@16:
Zitat

Ich setze auf die etwas einfach "gestrickte" Verbindung zwischen fester und beweglicher Zunge von unten immer noch einen kleinen Lötpunkt.



Also, das kapier ich nicht so richtig, oder ich steh nur auf dem Schlauch , wo setzt Du da den Lötpunkt? Wenn man da Lötzinn von unten auf das Gelenk macht, bleibt es dann denn noch beweglich?

Also mein Zwischenfazit:

1. Als Erstes wird ein Teil des Schattenbahnhofs gebaut ohne Einschottern und ohne Umbau der Weichen dann wird ganz intensiv getestet, möglichst mit den ältesten Wagen.

2. Ich werde probeweise mal einen Umbau machen. Wenn ich sehe, dass sich der Aufwand in Grenzen hält, mache ich es wenigstens für die später eingeschotterten Weichen. Ich meine, Strom muss man ja sowieso irgendwo einspeisen, und wenn man die Litze statt an einer Schiene halt an zwei festlötet, hält sich der Mehraufwand in Grenzen. Einen Proxxon habe ich immerhin schon.

LG
Thomas
Hallo

Wer auf Nummer sicher gehen will, der trennt die Gleise und benutzt einen Servodecoder mit EINEM Polarisierungsrelais.
Wer die Gleise trennt, braucht den ganzen Quatsch mit dem synchronen Umschalten oder den ZWEI! notwendigen Relais je Weiche + passender Decoder, der das unterstützt , nicht zu machen.
Ja man kann sogar die Feder in der Weiche lassen, wenn man auf das langsame Umschalten keinen Wert legt.

Gruß
Thomas
@11, Markus

Zitat

Denn auch wenn man vergißt die Weiche in die richtige Richtung zustellen kann es zum auffahren kommen und dann zum Kurzschluß


Das hat aber mit dem Umbau nix zu tun. Das ist bei allen Weichen mit polarisierten Herzstück so.
Da gibt es immer einen Kurzschluss.

Grüße,
Marco
Vielleicht hilft der folgende Beitrag weiter

http://k.f.geering.info/modellbahn/technik/peco-herzstuecke.htm

Gruss Wisi
Hm,

Zitat

- ohne Trennschnitt  m u ß  man keine Probleme haben
- mit Trennschnitt  w i r d  man keine Problem haben


Kai, klar und einfach geschrieben.

mfG.
"tattoo"
Hallo zusammen,

man kann auch die Verbindung Herzstück <-> Weichenzunge auftrennen und wie im Bild-Anhang zu sehen ist, anschließen.
Die nächste Generation des Selbstbau-Servodecoders wird dieser Schaltungsidee, welche ich der Homepage http://www.wagenlehner.net  entnommen habe, bedienen können, d.h. 1 Relais mit 2 Umschaltern. Wem das "zuviel Schaltungsaufwand" ist, kann auch die Weiche wie in anderen Peco-Umbautipps zu lesen, über 1 Umschalter versorgen und die entsprechenden Brücken zwischen Außenschienen und Weichenzunge einsetzen.
Vorteil der Schaltungsidee gemäß Anhang ist, dass die "inaktive Weichenzungenschiene" ebenfalls stromlos ist und eine Synchronisierung der Relaisumschaltung auf z.B. die Mitte des Servoumlaufs entfällt.

Grüße
SX1-Norbert

Das Bild im Anhang stammt ursächlich von der Homepage http://www.wagenlehner.net

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Hallo,

leider kenne ich die Peco-Weichen noch nicht, wie sie elektrisch verarbeitet sind. Plane aber damit meine neue Anlage.
Reicht es denn nicht, anstatt das Herzstück zu trennen, die abgehenden Schienen wie auf der Skizze mit Isolierverbindern weiter zu verbinden? Oder liege ich da vollkommen falsch?

Ich werde DCC fahren und versuchen, die Weichen nie aufzuschneiden.

Grüße,
Gerd

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Hallo Gerd,

die Isolierung hat in JEDEM FALL zu erfolgen, unabhängig davon, ob die Trennung erfolgt oder nicht!

Peco-Weichen aufschneiden: ist technich wohl überhaupt nur möglich, wenn die Weiche ohne jeden Antrieb und ohne Feder ist - und ergäbe wohl in jedem Fall einen Kurzschluss.

Grüße
Frank
Zitat

Reicht es denn nicht, anstatt das Herzstück zu trennen, die abgehenden Schienen wie auf der Skizze mit Isolierverbindern weiter zu verbinden? Oder liege ich da vollkommen falsch?



Hallo,
da wo du es eingezeichnet hast, müssen auf jedenfall Isolierverbinder hin.

Aber du hast die Trennstelle (Schnitt) falsch eingezeichnet. Der kommt auf die andere Seite des Herzstücks, also links davon und soll einen Kurzschluß zwischen Weichenzunge und Backenschiene verhindern.

Viele Grüße ÷ Udo

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Hallo,

Danke für den Hinweis, habe ich auch gerade auf der Seite   www.muellerbahn.de  gesehen. Entschuldigung, habe nicht genug nachgesehen.

Ein Schönen Wochenende und liebe Grüße

Gerd
Hallo,

ich wundere mich über die Beiträge und stimme da Kai zu
Zitat


ich glaube, man kann grundsätzlich folgendes feststellen:
- ohne Schnitt muß man keine Probleme haben
- mit Schnitt wird man keine Problem haben



Es ist wirklich kein großer Zeitaufwand (vielleicht 5 min je Weiche) die Trennstellen zu schneiden und die Drahtbrücken einzulöten.  Nachteile ergeben sich daraus keine.
Wenn man dann nach dem Einbau und Einschottern merkt, dass man den Umbau doch hätte machen sollen, hat man mehr Arbeit.

Die Drahtbrücken zu den beweglichen Weichenzungen sind dann sinnvoll, wenn man die Schienen bemalt oder altert. Die Farbe läuft in das Gelenk und wirkt isolierend. Das ist bei Code 80 Weichen häufiger der Fall als bei Code 55 Weichen.

Gruß, Beni  
Hallo,

ich denke auch, dass ein zusätzlicher Trennschnitt sinnvoll ist/sein kann. Bietet sich zumindest in Weichenstraßen an, wenn auf Grund der Isoliertrennstellen sowieso eingespeist werden muss.

Denn wenn man eine Weiche in einer Weichenstraße wieder raus holen müsste, weil die Stromversorgung nicht will....

Dann kann man nebst Einspeisung gleich an die Weiche Lötungen mit Brücke machen und den Trennschnitt vornehmen.

Michael
Hallo Thomas

Zitat

Wenn man da Lötzinn von unten auf das Gelenk macht, bleibt es dann denn noch beweglich?

Ja. Ich habe es meist so gemacht, dass ich nach Ausbau der Feder die Weiche in Mittellage fixiert habe und dann den bzw. die Lötpunkte gesetzt habe. Auch ohne das fixieren in der Mittellage funktioniert das noch optimal.

Zitat

Die Drahtbrücken zu den beweglichen Weichenzungen sind dann sinnvoll, wenn man die Schienen bemalt oder altert.

Nicht nur dann, denn die Verbindung zwischen beweglichen Zungen und dem "Rest" ist nunmal nicht so optimal. Egal ob man bemalt oder altert, es kann immer mal wieder zu Kontaktschwierigkeiten kommen. Ein Lötpunkt kostet kein (bzw. ganz ganz wenig) Geld. Dafür kostet es aber Nerven, wenn man die Weiche wieder ausbauen muss, weil es Kontaktprobleme gibt.

Viele Grüße
Tomi

Hallo,

Zitat

Wenn man da Lötzinn von unten auf das Gelenk macht, bleibt es dann denn noch beweglich?


Bitte kein Lötzinn auf das Gelenk "machen" - dann geht definitiv etwas schief.

Zur Klarstellung einfach mal auf http://www.america-n.de/Tipps_Pecos_umbauen/Peco.htm
dieses Bild http://www.america-n.de/Tipps_Pecos_umbauen/Peco.h1.jpg und
dieses Bild http://www.america-n.de/Tipps_Pecos_umbauen/Peco_overview.jpg anschauen.

Dann dürften alle Positionen (Trennung und Verbindungen) klar sein.

Viele Grüße
Frank

Hallo Frank

Zitat

Bitte kein Lötzinn auf das Gelenk "machen" - dann geht definitiv etwas schief.

Was geht da schief? Ich habe mittlerweile geschätzte 80-90 Weichen so umgebaut. Ohne dass etwas schief ging.

Gruß
Tomi
Hallo Tomi,

du scheinst recht zu haben (ich habe nochmal nachgesehen) -  "Asche auf mein Haupt"

Hab auch nur 20 Weichen umgebaut und wäre allerdings nie auf die Idee gekommen, am "Gelenk" zu löten!

Viele Grüße
Frank

Na, dann kehr mal wieder die Asche von Deinem Haupt, so schlimm wars ja nicht.

Das Löten am Gelenk ist wirklich gut. Es gibt zwar nicht immer größere Probleme mit dem Gelenk, aber gelegentlich kommt das schonmal vor, dass es da Kontaktschwierigkeiten gibt. Und genau da kommt man ja nicht mehr hin, um diese Kontaktprobleme zu beheben. Auf den Schienen ist das kein Problem. Unter der Weiche wirds zum Problem.

Viele Grüße
Tomi
Im Grunde wird hier am Thema vorbei diskutiert:

wenn man die Weichen lässt wie sie sind,erfolgt die Herzstückpolarisierung über die Weichenzungen. Das wiederum führt - wie in mehreren Threads hier im Forum bereits beschrieben - früher oder später zu Kontaktproblemen. Schwachpunkte sind die Anlageflächen der Weichenzungen sowie deren Gelenke.

Will man das umgehen, kommt man um eine externe Polarisierung des Herzstückes nicht herum - und damit um den berühmt berüchtigten Schnitt.

Greetz xenayoo
Hallo Xenayoo

Der Schnitt muss nicht unbedingt gemacht werden, auch wenn es eine externe Polarisierung gibt. Voraussetzung ist allerdings die bereits erwähnte Schaltung, die das Herzstück möglichst vor dem mechanischen Umschalten stromlos schaltet und erst nach dem Umschalten wieder mit Strom versorgt.

Gruß
Tomi


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